Patricia Koelle Das Meer in deinem Namen

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Inhaltsangabe zu „Das Meer in deinem Namen“ von Patricia Koelle

Ein Buch wie warmer Sand am Meer. Wie das Rauschen der Wellen im Ohr. Wie Sonne auf unserer Haut. Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Da bekommt sie ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly die Chance, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch schon bald fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe.

Zwei starke Frauenfiguren der Vergangenheit und Gegenwart.

— BookfantasyXY
BookfantasyXY

Super Auftakt der Ostsee - Trilogie!

— YvetteH
YvetteH

Abgebrochen, leider habe ich einfach keine Beziehung zu diesem Buch und seinen Charakteren aufbauen können.

— diebuchrezension
diebuchrezension

So toll geschrieben und absolut zum träumen. Hab lange kein so schönes Buch gelesen

— Schwabenmaedchen
Schwabenmaedchen

Eine wunderschöne Geschichte mit toller Sprache, einem zauberhaften Setting und spannenden Familiengeheimnissen! 4,5 Sterne!

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Ich liebe es. Das Buch hat mich vollkommen mitgerissen! Wunderschön zu lesen!

— Minchens_buecherwelt
Minchens_buecherwelt

Langweilig!

— frauendielesen
frauendielesen

tolles Buch, schön geschrieben

— ch_ro
ch_ro

Ein grandioses Buch und der beste Start einer perfekten Trilogie! Jedem zu empfehlen!

— Kuestensturm
Kuestensturm

Wunderbare Atmosphäre; etwas kitschig.

— Orangenkerne
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Dramatisch, sozial-kritisch, lediglich das Ende lässt einen etwas hmmm zurück...

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  • Band 1 der Ostsee-Trilogie

    Das Meer in deinem Namen
    -Anett-

    -Anett-

    10. August 2017 um 10:46

    Carly ist in Berlin zu Hause, sie hat eine kleine Hausmeisterstelle, aber eigentlich arbeitet sie an der Uni als Assistentin für einen Professor für Astronomie, was sie selbst ebenfalls studiert hat. Das fatale an der Sache: Carly ist hoffnungslos in ihren Professor verliebt, der allerdings weiß das nicht, hat selbst Frau und Kinder.Eines Tages bekommt sie von ihm das Angebot, ein vererbtes Haus in Ahrenshoop zu entrümpeln, damit er es weiter verkaufen kann.Carly macht sich auf den Weg an die Ostsee, schon immer hat sie eine unerklärliche Sehnsucht nach dem Meer. Von nun an soll sich ihr Leben komplett ändern, sie muss sich ihren Ängsten stellen, lernt mehr über ihre Vergangenheit und über den Tod der Eltern, der im Hause ihrer Tante immer tabu war.Sie lernt an der Ostsee neue Menschen kennen und fühlt, dass sie ihr Leben ändern muss, um wirklich zu leben. Sie verliebt sich sofort in das kleine Häuschen und geht auf Spurensuche der Vorbesitzerin.Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich sofort in ihren Schreibstil und die gefühlvolle Atmosphäre des Buches verliebt! Patricia Koelle hat das Meer regelrecht heraufbeschworen, verbunden damit auch die Sehnsucht dahin, in regelrechten malerischen Worten entführt sie den Leser in eine gefühlvolle Stimmung. Ich liebte es von Anfang an und für mich steht fest, die anderen beiden Bände des Ostsee Trilogie ebenfalls zu lesen!Mein Fazit:Grenzenlose Leseempfehlung, für alle, die eine gefühlvolle Lektüre zu schätzen wissen!

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  • Zwei Frauen vereint Schicksal und Glück

    Das Meer in deinem Namen
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Diese Geschichte handelt hauptsächlich an der Ostsee in Deutschland. Eine junge Frau – Carlotta, auch Carly genannt – studierte Astronomie in Berlin. Sie arbeitet für den Wissenschaftler Thore Sjöberg. Die beiden haben nicht nur berufliche Gemeinsamkeiten, sondern auch emotionale. Allerdings ist Thore verheiratet und hat Zwillingssöhne, auf die Carly sogar schon in der Vergangenheit als Babysitter aufgepasst hat. Thore bekommt eine Nachricht, dass er Erbberechtigter seine Cousine Henny Badonin geworden ist. Das Erbe besteht darin, dass an der Ostsee ein möbliertes Reetdach Haus steht. Thore möchte das Haus renovieren und anschließend verkaufen. Um das Haus renovieren zu können, braucht er Geld. Deshalb erhofft Thore sich, dass in dem Haus Möbel und andere Gegenstände aufzufinden sind, die sich für gutes Geld verkaufen lassen. Außerdem war seine Cousine eine gute Malerin, die in der Umgebung bekannt und beliebt gewesen ist aufgrund ihrer Bilder. Thore beauftragt Carly damit, dass sie das Haus aufräumt, entrümpelt und reinigt, damit das Haus mit Garten sich sehen lassen kann für einen Verkauf. Dennoch gibt es ein Problem. Carly und ihr Bruder Ralph haben im Kindesalter ihre Eltern aufgrund eines Unfalls auf dem Meer verloren. Beide sind bei ihrer Tante Alissa aufgewachsen, wobei Alissa ein distanziertes Verhältnis zum Meer hat. Diese Distanz beeinflusste auch das Leben von Carly und Ralph. Die Geschwister sind seit Jahren nicht mehr am Meer gewesen, geschweige denn, im Meer geschwommen. Carly muss sich diesen Herausforderungen in den nächsten Wochen stellen, und stößt manches Mal an ihre Grenzen, und erlebt gleichzeitig Überraschungen. Patricia Koelle schrieb einen atmosphärischen Roman, in dem man sich in die Ostsee Landschaft, aber auch in die Figuren hineinversetzen kann. Carly stellt die Hauptfigur dar, die sich ihrer Vergangenheit und Gegenwart stellen muss. Sie muss sozusagen ihr bisheriges Leben neu sortieren. Die verstorbene zweite Hauptfigur Hendrike (Henny) Badonin lebte zurückgezogen in ihrem Reetdach Haus. Als Carly beginnt, das Haus aufzuräumen, findet sie überall handgeschriebene Zettel. Diese Zettel wurde von einem Mann namens Joram Grafunder geschrieben. Henny liebte einst zwei Männer: ihren Verlobten Nicholas und den Holzkünstler Joram Grafunder. Nicholas verschwand allerdings wenige Tage vor der Hochzeit nach Amerika. Joram stellt einen Vagabunden dar, der immer unterwegs sein muss. Trotzdem verband Henny und Joram eine Gemeinsamkeit: die Kunst. Dieser Roman erzählt die Geschichte zweier Frauen, die ihr Glück verloren, aber auch wiedergefunden haben. Carly bekommt viel Unterstützung von Thore, ihrem Bruder Ralph sowie von Freunden aus Berlin und aus dem Dorf an der Ostsee. Ein harmonischer, emotionaler und geheimnisvoller Roman zweier Lebensgeschichten. Mir gefielen an dieser Geschichte die beiden Frauenfiguren, die ihren Weg finden mussten. Sprache und Erzählstil haben mich überzeugt, so dass ich die beiden Folgebände dieser Ostsee Trilogie in naher Zukunft noch lesen werde.

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    • 6
  • Geheimnisse aus dem Meer!

    Das Meer in deinem Namen
    YvetteH

    YvetteH

    23. July 2017 um 19:52

    Klappentext:Ein Buch wie warmer Sand am Meer. Wie das Rauschen der Wellen im Ohr. Wie Sonne auf unserer Haut. Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Da bekommt sie ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly die Chance, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch schon bald fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe.Meine Meinung:Ein Buch für alle, die das Meer lieben.Patricia Koelle lockt mit einem flüssigen, aber auch einfühlsamen Schreibstil eine Atmosphäre hervor, die der Leser regelrecht spüren kann.Wunderbar beschriebene Protagonisten lassen schnell Sympathien reifen und mit Carly und den anderen fühlen, hoffen, bangen und lieben.Anfangs fühlt es sich etwas zäh an, aber sobald man die Protagonisten kennengelernt hat, nimmt die Handlung an Schwung zu und ich mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man versucht, die Geheimnisse zu lösen und wartet ungeduldig auf den nächsten Hinweis, der sicher in irgendeiner Form auftauchen muss.Am Ende bleibt man mit einem Lächeln zurück und hofft, dass die offenen Fragen im nächsten Teil beantwortet werden.Mein Fazit:Ich werde die Trilogie auf jeden Fall weiterverfolgen und gebe4 Wohlfühlsterne.

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  • Carly am Meer

    Das Meer in deinem Namen
    Engelchen07

    Engelchen07

    25. February 2017 um 20:45

    Carly wird seit ihrer Kindheit vom Meer regelrecht abgeschirmt. Es gibt nicht  mal Fischstäbchen bei ihr daheim zu Essen. Ihre Tante Alissa versucht seit dem Tod der Eltern alles Maritime von Carly und ihrem Bruder Ralph fern zu halten. Doch eines Tages soll Carly für ihren Bekannten Thore ein altes Haus an der Ostsee ausräumen und zum Verkauf vorbereiten. Carly fährt an die Ostsee und lernt dort ganz schnell diese ganz besonderen Menschen kennen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist am Anfang etwas langatmig, bis man alle Charaktere kennengelernt hat. Dann sind einem die einzelnen Personen aber so schnell ans Herz gewachsen, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Carly ist eine sehr sympathische Hauptdarstellerin, die man ständig in den Arm nehmen möchte. Mir hat an diesem Buch sehr gut gefallen, dass es eigentlich 2 Geschichten in einem Buch sind. Einmal die Geschichte um Carly und ihre Vergangenheit und dann die Geschichte um die Hausbesitzerin Henny. Toll wie sich die beiden Geschichten zusammenfügen.

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  • eBook Kommentar zu Das Meer in deinem Namen von Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen
    Mende

    Mende

    via eBook 'Das Meer in deinem Namen'

    Wunderschönes,stimmungsvolles Buch...man möchte sofort nach Ahrenshoop,in ebendiese Haus.

    • 2
  • 2016 mein persönliches Sommer Highlight

    Das Meer in deinem Namen
    Sternengoldevy

    Sternengoldevy

    15. November 2016 um 19:52

    Mein persönliches Sommer Highlight. Wunderschöne Geschichte von drei Bernsteinschiffen die im Band drei wieder zusammenfinden. Die Autoren schafft es, ohne kitschig zu werden drei wunderschöne Geschichten an der Ostsee zu erstellen. Man taucht ab in die Geschichten der jeweiligen Protgonisten. Ich liebe diese Trilogie

  • [Rezension] „Das Meer in deinem Namen“ von Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen
    Lesefeuer

    Lesefeuer

    26. July 2016 um 21:23

    „Das Meer in deinem Namen“ ist ein Roman von Patricia Koelle und erschien 2015 im Fischer Verlag.Carly, die bei ihrer Tante Alissa aufwuchs, hat nie erfahren wie ihre Eltern ums Leben kamen. Über den Tod zu reden ist genauso tabu wie über das Meer zu reden. Carly, aber, sehnt sich nach Meer. Als sie erwachsen ist, soll sie ein altes Reetdachhaus für den Verkauf vorbereiten. Dafür hat sie vier Wochen im Sommer Zeit. Sie möchte sich der Angst vor dem Meer stellen und möchte ihre ungewöhnliche Liebe vergessen. Kaum angekommen fühlt sie sich der Frau sehr nahe, die einst in dem Haus wohnte…Meine Meinung:Da ich Ost- und Nordseeromane sehr mag, dachte ich mir, dass die Trilogie von Patricia Koelle ganz sicher das Richtige für mich ist. Schaut man sich die Rezensionen an, gehen die Meinungen wirklich stark auseinander – also wollte ich mir selbst ein Bild machen. Tatsächlich muss ich sagen, dass sie das Buch etwas zog. Ich fand ich es zu langatmig und zwischendurch auch ein wenig langweilig. Es gab aber hin und wieder auch Stellen, die mich neugierig gemacht haben und die mir Lust auf mehr gemacht haben. Die Namen im Buch fand ich teilweise sehr skurril, was es mir nicht unbedingt erleichtert hat den Überblick zu behalten. Zum Ende hin wurde es tatsächlich noch recht spannend. Positiv finde ich, dass im Buch viele Rezepte zu finden sind. Trotzdem bin ich jetzt auch gespannt auf die beiden weiteren Teile.Das Cover sprach mich direkt an, es macht einfach Lust auf Urlaub am Meer.Patricia Koelle, 1964 geboren, ist eine Berliner Autorin. Sie hat eine Leidenschaft für das Meer. Band 1 ihrer Ostseetrilogie wurde auf Anhieb ein Online-Bestseller. Fazit: 3 Sterne. 

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  • Romantik Pur ohne Steine, die sich dir in den Weg legen

    Das Meer in deinem Namen
    Miia

    Miia

    15. June 2016 um 15:22

    Achtung! 1. Teil einer Reihe! Inhalt: Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Da bekommt sie ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly die Chance, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch schon bald fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe… Meine Meinung: Oh Gott, war das kitschig und langweilig!Ich hatte total Lust auf die Geschichte, weil ich die Ostsee liebe und dort total gerne Urlaub mache. Deshalb glaube ich auch, dass diese Geschichte eine perfekte Urlaubslektüre ist. Leider kann es dabei aber auch gut passieren, dass man am Pool oder Strand einschläft, denn wirklich viel passiert hier nicht. Wir erleben Carly, die unsterblich in ihren Professor Thore verliebt ist, der null Ahnung davon hat und einfach gar nichts davon mitkriegt. Allein diese Schwärmerei lässt den Leser schon den Kopf schütteln, weil man als Leser nicht viele liebenswerte Seiten an Thore kennen lernt. Ich finde ihn irgendwie unaufmerksam und egoistisch. Man hat nicht das Gefühl, dass er sich wirklich für Carly interessiert. Dennoch ist er ein Held in der Geschichte -.-Carly soll nun das Haus von Henny zum Verkauf vorbereiten. Henny ist gestorben und war mit Thore verwandt. Carly lernt also so einiges über Hennys Leben und wir bekommen auch kleine Einblicke in Hennys Leben geliefert, da es auch Kapitel aus Hennys Sicht gibt. Das fand ich durchaus gelungen, weil so ein bisschen was Neues in die Geschichte kam und man nicht die ganze Zeit bei Carly verweilte. Neben der Geschichte von Carly und Henny erleben wir noch ein paar mehr Charaktere, wie Orje (Carlys bester Freund), der unsterblich in Carly verliebt ist und alles für sie tut. Er verliebt sich aber innerhalb von Sekunden in Carlys neue Freundin Synne - also alles kein Problem. Zumindest an der Stelle hätte man ja mal irgendwie ein kleines Eifersuchtsdrama einbauen können, aber nein - wir bleiben beim romantisch-kitschigen Verlauf der Geschichte. Und so geht es dann immer weiter. Wir lernen viele kleine Charaktere kennen, die ganz zufällig und sehr passend in Carlys Leben treten. Bei allen ist das Schicksal sehr gutmütig und jeder erlebt so seine schönen Momente. Drama, Spannung, Probleme.... auf all diese Sachen wartet man vergeblich in dieser Geschichte. Alles ist einfach nur Friede, Freude, Eierkuchen und Romantik Pur. Ich glaube, dass viele Leute das ganz angenehm finden, weil der Schreibstil einfach dazu passt. Wir bekommen blumig ausgeschmückte Details geliefert, viele schöne Gedankengänge dargeboten und vieles mehr. Wie gesagt, war mir persönlich das aber einfach einen Ticken zu viel Romantik und Kitsch.Die Auflösung der Geschichte und vorallem der Epilog sind meiner Meinung nach dann absolut albern und ziehen die Geschichte ins Lächerliche. Da die glücklichen Zufälle eh schon nicht mehr realistisch waren, hat das Ende dem Ganzen aber nochmal eine Krone aufgesetzt. Da ich die letzten paar Kapitel eh nur noch quer gelesen habe, hatte ich Gott sei Dank nicht so viel Zeit mich darüber zu ärgern :DDie nächsten Bände werde ich mir ggf. mal besorgen, aber dass die nächsten Bände noch einen kleinen magischen Touch besitzen laut Inhaltsangabe gefällt mir eigentlich nicht so gut. Ich befürchte, dass wir dadurch immer mehr ins Lächerliche abdriften. Naja, wenn ich die Folgebände irgendwo mal günstig erwische, dann werde ich sie mir mal zu Gemüte führen.  Fazit: Eine sehr romantisch-kitschige Geschichte, in der jeder Charaktere einem sehr positiven Leben entgegenblickt. Den Figuren werden kaum Steine in den Weg gelegt, alle Ereignisse sind sehr passend und stellenweise zu glücklich. Ich hätte mir hier zwischendurch ein bisschen Drama gewünscht, so dass Spannung und Überraschung in die Geschichte kommt. Das erleben wir aber leider nicht. Das Ende zieht meiner Meinung nach die ganze Geschichte ins Lächerliche und obwohl der Schreibstil wirklich toll ist und die Geschichte wahrscheinlich auch gut als Urlaubslektüre geeignet ist, kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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  • Langeweile pur

    Das Meer in deinem Namen
    nic

    nic

    Carly ist Mitte 20 und arbeitet seit dem Abschluss des Studiums für ihren ehemaligen Professor in der Sternwarte in Berlin. Aufgewachsen ist sie bei ihrer Tante Alyssa, einer Karrierefrau, die oft zu Ausgrabungen in Ägypten unterwegs ist. Deshalb war Carly oft alleine in der Hausmeisterwohnung, in der sie aus unerklärlichen Gründen mit ihrer Tante gewohnt hat. Aber immerhin hatte Carly ja den Rosenbusch Abraham, mit dem sie sich gerne mal unterhalten hat. Den Kontakt zu ihrem Bruder Ralph kann man als distanziert bezeichnen. Die Eltern sind verstorben, wie weiß Carly nicht. Und immer ist da diese Leere, die sie zu füllen versucht. Bis sie eines Tages per Zufall ans Meer reist, um da ein altes Haus zum Verkauf vorzubereiten. Vier Wochen hat sie Zeit, das Haus und auch ihr ganzes Leben aufzuräumen. Viel mehr ist zum Inhalt nicht zu sagen. Viel mehr passiert auch nicht. Gefreut hatte ich mich auf eine geheimnisvolle und spannende Geschichte. Geboten wird unerträglich viel Kitsch und Schmalz und Heititei, dass einem schlecht wird. Einzuordnen wäre das Buch eigentlich ins Genre Horror, weil es einem echt die Schuhe auszieht, so dermaßen langweilig und nichtssagend ist die Story samt Protagonisten. Hätte das Buch rund 250 Seiten weniger, wäre es immer noch schlimm genug, aber man hätte es wenigstens schneller hinter sich. Carly scheint ohne Hilfe überhaupt nicht lebensfähig. Seit Jahren schmilzt sie vor unerfüllter Liebe für ihren Professor dahin, der nicht mal merkt, wie sie ihn anhimmelt. Sie tanzt permanent nach seiner Pfeife und hütet sogar seine Kinder, wenn es sein muss, ohne auch nur eine seiner Anordnungen zu hinterfragen. Sie weiß nicht, wie ihre Eltern gestorben sind. Wo gibt’s denn sowas?! Weil ihre Tante nicht darüber reden wollte und weil Tantchen so Angst vorm Meer hat. Aber Carly hat so gute Freunde, die einfach alles für sie regeln. Allen voran Orje, der wiederum in Carly verliebt ist, die diese Liebe aber nicht erwidert. Dennoch reißt Orje sich für Carly sämtliche Beine aus, gerne auch mal mitten in der Nacht. Und gerne steht er einfach so parat, weil er spürt, dass Carly ihn braucht. Besonders sein Leierkasten und die nervtötende Musik sind Balsam für Carlys geschundene Seele. Gähn. Ich war tapfer und habe durchgehalten, immerhin habe ich im Urlaub viel Zeit, zudem dachte ich, das Buch ist so verdammt dick, da MUSS doch irgendwann nochmal Spannung aufkommen. Die können sich doch nicht alle liebhaben... und das Ende setzt dann allem wirklich nochmal die Krone auf. Als sich herausstellt, wie das Leben der verstorbenen Hausbesitzerin und Carlys zusammenhängen, möchte man es am liebsten in die Tonne kloppen. Ich weiß, ich bin nicht sehr romantisch, vielleicht konnte ich deshalb so überhaupt gar keinen Zugang zu der Geschichte und diesen Liebeszombies finden. Man hat bei der Bücherwahl ja immer mal Pech, und die Geschmäcker sind verschieden, und überhaupt. Das ganze wird sogar eine Trilogie. Nicht auszuhalten. Ich hatte schon nach dem ersten Buch genug, schönen Dank. Nächstes Buch, bitte.

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    • 9
  • Das war nix

    Das Meer in deinem Namen
    mollymoon

    mollymoon

    Ich war vor vielen Jahren (2x zu DDR-Zeiten) in Ahrenshoop. Da ich überhaupt ein großer Ostsee-Fan bin, habe ich gedacht, da könnte „Das Meer in meinem Namen“, der 1. Teil einer Trilogie (oder soll es noch mehr werden???), etwas für mich sein. Leider weit gefehlt. Die Geschichte ist schnell erzählt. Carly arbeitet als Mädchen für alles nach ihrem Studium für Thore, ihren ehemaligen Professor, in einer Sternwarte. Außerdem ist sie in ihn verliebt, obwohl er verheiratet und Vater von Zwillingen ist. Carly und ihr Bruder Ralph sind bei ihrer Tante Alyssa aufgewachsen, da die Eltern verstorben sind. Wieso und warum, darum wurde immer ein Geheimnis in der Familie gemacht. Nun ist Carlys Vertrag in der Sternwarte ausgelaufen und sie muss sich um eine neue Beschäftigung kümmern. Da macht ihr Thore ein Angebot. Seine menschenscheue Tante Henny ist verstorben und hat ihrem Neffen ein Haus in Ahrenshoop vererbt. Und nun soll Carly  in 4 Wochen Unterlagen sichten und das Haus so herrichten, dass dieses verkauft werden kann. Da Carly sowieso alles für Thore macht, ihm jeden Wunsch von den Augen abliest und das ohne jegliche Gegenleistung, übernimmt sie natürlich auch diese Aufgabe. Dann spielt Orje noch eine große Rolle. Dieser wiederum ist unsterblich in Carly verliebt und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Aber sie betrachtet ihn nur als guten Freund. Zumindest gibt es schon Ende dieses 1. Teils ein Teil-Happy-End. Ich habe bis zum Schluss nicht verstanden, warum Tante Alyssa so ein Geheimnis um den Tod von Carlys und Ralphs Eltern macht? Warum hat Alyssa solche Angst vor dem Meer? Sie ist eine gestandene Karrierefrau, die sich nebenbei auch noch um 2 Waisen kümmert. Vermutlich soll noch genügend Stoff für Teil 3 bleiben. Wieso macht eine junge Frau wie Carly mit abgeschlossenem Studium alles für ihren, eigentlich unerreichbaren, Professor ohne etwas zu hinterfragen? Aus Liebe? So naiv kann man doch nicht sein. Das Gleiche gilt anders herum für Orje, der alles für Carly tut. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen und sogar den ersten Seiten der Leseprobe für Teil 2 eine Chance gegeben. Ich habe gedacht, bei über 500 Seiten muss doch einfach noch etwas kommen. Selbst ein Ostseefeeling kam bei mir nicht auf. Ich hatte einen Roman mit sympathischen Protagonisten, schönen Landschaftsbeschreibungen vom Darß und mit Fortsetzungspotenzial erwartet. Was ich geboten bekam, war viel zu viel Kitsch und heile Welt.  Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Ich bin fast immer bereit, einem/r Autor/in eine zweite Chance zu geben, aber hier lasse ich lieber die Finger davon.

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    • 2
  • Das Meer in deinem Namen

    Das Meer in deinem Namen
    Rees

    Rees

    22. May 2016 um 09:11

    Carly hat ihre Eltern schon früh verloren und wächst bei ihrer Tante Alissa auf. Über den Tod der Eltern und wie es geschehen ist, wird nie gesprochen und auch das Meer ist ein Tabu, alles wird unter den Teppich gekehrt und bleibt dort verborgen, obwohl sich Carly nach diesem Meer sehnt und Gewissheit haben möchte. Als ihr guter Freund und Professor sie bittet, für ihn ein altes Haus an der Ostsee, das er geerbt hat, für den Verkauf vorzubereiten, sieht sie darin die Chance , endlich Klarheit zu bekommen und ihre unbestimmte Angst vor dem Meer zu überwinden. Dort angekommen , fühlt sie sich gleich viel befreiter und taucht ein in die Welt von Henne ,die einst in diesem Haus gewohnt hat und viele Spuren und Botschaften hinterlassen hat. Carly fühlt sich dieser Frau sehr verbunden und kommt ihrer eigenen Bestimmung immer näher. Mir hat dieses Buch sehr gefallen, auch wenn es etwas verträumt und märchenhaft daherkommt, auch wenn es eine heile Welt vorspielt,...trotzdem hat es Tiefe und hat mich entführt in eine wunderschöne Gegend , mit lieben Menschen und fantastischen Landschaftsbeschreibungen. Am liebsten währe ich gleich selber in dieses Haus eingezogen und würde gern für immer dort bleiben. Ich muss die Ostsee unbedingt mal sehen und dort Ferien machen. Und was mir auch noch sehr gefiel, waren die Rezepte die im ganzen Buch verteilt zu finden sind. Es ist für mich klar ein "Wohlfühlbuch" , ein Buch zum Träumen . Ich glaub, dass ich mir auch die beiden Folgebände besorgen werde, denn es bleiben Fragen offen und man will gerne noch länger an der Ostsee verweilen.

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  • Was wird Carly in Ahrenshoop finden?

    Das Meer in deinem Namen
    Nabura

    Nabura

    03. April 2016 um 15:51

    Carly ist bei ihrer Tante Alissa aufgewachsen, denn ihre Eltern kamen ums Leben, als sie noch klein war. Wie, darüber wird nicht geredet, denn schon früh hat Carly gelernt: Den Tod kehrt ihre Tante unter den Teppich. Irgendetwas hat es jedoch mit dem Meer zu tun, denn das ihre Tante zum Tabu erklärt. Seit Jahren arbeitet Carly als studentische Hilfskraft für ihren Professor Thore Sjöberg. Doch sie hat ihr Astronomiestudium inzwischen abgeschlossen, weshalb ihr Vertrag nicht mehr verlängert werden kann. Thore schlägt ihr deshalb eine Übergangslösung vor: Bis sie einen Job gefunden hat, soll sie ein Haus an der Ostsee aufräumen, dass er von einer verstorbenen Verwandten geerbt hat. Carly springt über ihren Schatten und sagt zu. Was wird sie in dem verträumten Häuschen mit Reetdach finden? Und wird sie sich dem Meer stellen können, das sie seit Jahren nicht gesehen hat?Die Protagonistin Carly war mir von Beginn an sympathisch. Sie hat ihr Studium abgeschlossen, doch der Schritt in die Berufswelt erfordert, dass sie sich deutschlandweit bewirbt. Das bedeutet aber, dass sie alles, mit dem sie sich über die Jahre arrangiert hat, hinter sich lassen muss: Ihren Professor Thore, in den sie heimlich und aussichtslos verliebt ist, ihre kleine Hausmeisterwohnung und ihren besten Freund Orje, dessen Gefühle sie wiederum nicht erwidert. Carly ist verunsichert. Deshalb konnte ich gut verstehen, dass sie Thores Vorschlag, vier Wochen ein Haus an der Ostsee aufzuräumen, trotz der Nähe zum Tabuthema Meer annimmt. Schon bald befand ich mich an Carlys Seite auf dem Weg nach Ahrenshoop wieder und war neugierig, was sie dort finden wird.In Ahrenshoop macht Carly gleich erste nette Bekanntschaften und findet ein verträumtes Häuschen zum Aufräumen vor. Die Faszination, die das Haus auf Carly auswirkt, wurde auch für mich greifbar. Was für eine Person war die ehemalige Bewohnerin Henny? Warum liegen überall im Haus Briefe von einem gewissen Joram, die von Henny oftmals mit Kommentaren versehen wurden? Und wo sind Hennys zahlreiche Bilder, die sie in ihrem jahrelangen Wirken gemalt, aber nur selten verkauft hat? Carly beginnt, sich Gedanken zu machen und stellt einige Nachforschungen an. Gleichzeitig lernt sie weitere Bewohner von Ahrenshoop kennen und beginnt, sich einzuleben. Die Autorin hat viele liebenswerte Charaktere erschaffen, welche den Ausflug zwischen den Buchseiten zu einem tollen Erlebnis machten, bei dem ich mich wegträumen und wohlfühlen konnte.Das Buch bleibt interessant, denn Carly erfährt immer mehr über Henny und Joram. Allmählich gelingt es ihr, die Puzzlestücke zusammenzusetzen und Hennys Geschichte zu begreifen. Durch Rückblenden, in denen Henny selbst zu Wort kommen darf, wurde für mich einiges noch verständlicher gemacht. Doch auch in der Gegenwart warten noch einige Fragen auf ihre Antwort. Bis zum Schluss werden Geheimnisse gelüftet, weshalb ich stets neugierig weiterlas. Bei der Spurensuche macht auch Carly eine Entwicklung durch, die mir sehr gut gefallen hat. Ich freute mich mit ihr für jeden Schritt in Sachen Vergangenheitsbewältigung und Nach-Vorn-Schauen, den sie tat. In ihrer Zeit in Ahrenshoop besuchen sie auch ihre alten Freunde und ihre Familie, sodass Vergangenheit und Gegenwart aufeinander treffen und ich neugierig war, wie sich Carly im Hinblick auf ihre Zukunft entscheiden wird. Zum Ende wird es dann noch einmal emotionaler, die Ereignisse passten perfekt zur Geschichte und haben mir richtig gut gefallen. Doch es sind auch noch einige Fragen offen, weshalb ich mich schon sehr auf die Fortsetzung, „Das Licht in deiner Stimme“, freue.„Das Meer in deinem Namen“ ist eine Wohlfühl-Geschichte mit zahlreichen Geheimnissen rund um die Vergangenheit der verstorbenen Besitzerin des Hauses, das die Protagonistin Carly aufräumen soll. Gleichzeitig muss sich Carly ihrer eigenen Vergangenheit stellen und eine Entscheidung in Bezug auf ihre Zukunft treffen. Liebenswerte Charaktere, zarte Liebesgeschichten, unerwartete Entdeckungen und die toll eigefangene Atmosphäre der Ostsee runden das Buch richtig toll ab. Für mich ein rundum gelungenes Buch und damit ein echtes Lesehighlight!

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  • Das Buch mit Urlaubsstimmung!

    Das Meer in deinem Namen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. February 2016 um 19:05

    Inhalt Ein Buch wie warmer Sand am Meer. Wie das Rauschen der Wellen im Ohr. Wie Sonne auf unserer Haut. Keine Menschenseele spricht darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Dann bekommt sie plötzlich ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly ist es die passende Gelegenheit, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch bald schon fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe… Meine Meinung Dieses Buch ist das 1. Band einer Buchtriologie, welche an der Ostsee, in der schönen idyllischen Stadt Ahrenshoop, handeln. In der Geschichte von ‚Das Meer in deinem Namen‘ geht es um Carly, eine junge Frau aus Berlin. Als Carly und ihr Bruder Ralph Kinder waren, mussten sie einen schweren Schicksalsschlag einstecken, da ihre Eltern auf der See ihr Leben ließen. Daher wuchsen beide bei ihrer Tante Alissa auf, die den Tod ihrer Schwester und ihrem Schwager, für den sie heimlich Gefühle pflegte, nie wirklich gut verarbeiten konnte und daher dieses Thema tod schwieg. Je älter Carly wurde, desto mehr interessierte sie sich für die Astronomie und begann später ein Astronomiestudium an einer Universität in Berlin. Dort lernte sie einen Professor namens Thore kennen. Er ist einige Jahre älter als sie und dennoch entwickelte sich mit der Zeit, zwischen den beiden, eine gute Freundschaft aus Vertrauen und Respekt. Carly mag Thore vielleicht ein kleines bisschen zu viel, behält es aber in der kompletten Geschichte für sich, da Thore glücklich verheiratet ist. Nachdem man am Anfang sehr viel über Carly und ihr Umfeld insbesondere Tante Alissa, Thore, Orje (Carlys bester Freund) und viele mehr kennenlernen und wissen dufte, lernt man neben der jungen Berlinerin, auch eine 2. reizende Dame kennen. Diese Frau heißt Henriette (Henny) Badonin. Man erfährt, das sie die Großmutter von Thore und vor kurzem verstorben ist. Nun bat Thore Carly an, nach Ahrenshoop zu fahren und das Grundstück von der verstorbenen Henny zu räumen und zum Verkauf vorzubereiten. Nach langen Diskussionen und unschlüssigen Gedanken, entscheidet sich Carly dafür Thore diesen Gefallen, so wie viele andere ebenfalls, zu erfüllen. Somit machte sie sich mit ihren 7 Sachen auf und fand nach einer kurzen Beschreibung einer netten Frau namens Synne, auch endlich das Haus mit dem Namen “Narulokki“, was so viel wie ‚Lachmöwe‘ heißen soll. Ganz anders als Carly erwartet hatte, fühlt sie sich aus irgendeinem Grund, mit dem Haus sehr stark verbunden. Dieses Gefühl tritt je mehr sie sich mit den Gegenständen und der Geschichte der verstorbenen Henny beschäftigt immer weiter auf, da sie zwischen all den verstaubten Dingen und Erinnerungen auch kleine Zettel bzw. Notizen findet, die über längere Zeit immer mehr aus dem aufregenden Leben von Henny erzählt, wo auch ein ganz bestimmter Mann namens Joram Grafunder eine Rolle spielt. Abgesehen von der Geschichte von Henny, erlebt man mit, wie Carly immer mehr Anschluss in der schönen Fischerstadt Ahrenshoop findet, unter anderem nette Mitmenschen und Nachbarn die sich zu sehr guten Freunden entwickeln aber auch die Liebe zur Natur bringt uns die Autorin in diesem Buch sehr gut rüber. Generell hat man das ganze Buch über das Gefühl, ein Teil der Geschichte zu sein und das machen auch die Rezepte, die Teil der einzelnen Kapitel sind, viel intensiver. Weiterhin ist es in einer sehr schönen Art geschrieben, was die ganze Geschichte sehr flüssig und ohne Probleme lesen lässt. Mein Fazit des Buches ist ganz klar, dass jeder der etwas Urlaubsstimmung gebrauchen könnte, dieses Buch lesen muss, da es genau dieses Gefühl verbreitet. Für mich ist es eines der besten Bücher die ich je gelesen habe! Aufbauend auf dieses Buch gibt es den 2. Teil namens ‚Das Licht in deiner Stimme‘ sowie die Neuerscheinung im Juni diesen Jahres ‚Der Horizont in deinen Augen‘ was als 3. Teil die gesamte Ostseetriologie abschließen wird.

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  • Man darf auf die beiden anderen Teile der Romantrilogie gespannt sein

    Das Meer in deinem Namen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. January 2016 um 11:17

    Dieses Buch ist der erste Teil der "Ostseetrilogie" von Patricia Koelle.  Darin wird erzählt,  wie die in Berlin  lebende Carly innerhalb von vier Wochen ein geerbtes altes Reetdachhaus in dem Künstlerdorf Ahrenshoop an der Ostsee für einen Verkauf vorbereiten soll. Vielleicht, so hofft sie, kann sie in dieser Zeit nach einer unglücklichen Beziehung, nicht nur den Nachlass ihrer Tante Henny  ordnen,  sondern auch ihr  eigenes  etwas durcheinander geratenes Leben. In zwei Erzählebenen gelingt es Patricia Koelle auf  der einen  Seite,  das Leben und die  Konflikte der jungen Carly zu beschreiben,  einer sympathischen  Frau, die ihren Platz  in ihrem  Leben  noch nicht gefunden hat und auf der anderen Seite das interessante und abwechslungsreiche Künstlerleben, das ihr aus Hennys Nachlass entgegenblickt. Eine warmherzige Künstlerin begegnet ihr da und ein zauberhafter  Ort, von dem Carly  mit jedem Tag ihres Aufenthaltes  in Ahrenshoop mehr angezogen  ist. Und es stellt sich nach vielen unterhaltsamen Seiten  heraus, dass die beiden Frauen  mehr gemeinsam haben,  als zunächst  angenommen..... Man darf auf die beiden anderen Teile der Romantrilogie  gespannt sein.

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  • Harmonie: Entspannung oder Langeweile?

    Das Meer in deinem Namen
    JayTi

    JayTi

    16. December 2015 um 00:05

    Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Das Meer ist in diesem Zusammenhang erst recht tabu und angsteinflößend. Mit einer solchen vorgelebten Einstellung wächst Carly bei ihrer Tante Alissa auf. Erst das Angebot, ein altes Reetdachhaus an der Ostsee für den Verkauf vorzubereiten, befördert Carlys tief verborgene Sorgen und Ängste an die Oberfläche. Ist sie zufrieden mit ihrem bisherigen Leben und dem, was ihre Zukunft für sie bereit hält? Kann sie sich endlich von ihrer unerfüllbaren Liebe zu ihrem Astronomie-Professor lösen, bei dem sie bisher als Hilfskraft und gute Seele angestellt war? Erstmal an der Ostsee angekommen, fühlt sich Carly der kürzlich verstorbenen Bewohnerin des Reetdachhauses jedenfalls schnell nahe und geht ihrer Geschichte auf die Spur. Der Roman ist Harmonie pur. Alle Vorhaben gelingen und die Charaktere sind durchweg nett und hilfsbereit. Die einen Leser nennen es Langeweile, die anderen versetzt das Buch in einen nahezu meditativen Zustand. Wozu neigst du? Die Frage sollte man sich durchaus stellen, bevor man sich den gut fünfhundert Buchseiten widmet. Wer nach wie vor nicht abgeneigt ist, den erwartet eine positiv stimmungsgeladene Atmosphäre. Denn Patricia Koelle kommt vor allem deshalb auf über fünfhundert Seiten, weil sie uns das Meer und den Wind spüren lässt. Ihre Ausführungen über die Ostsee und die vor allem dadurch geprägten, poetischen Gedanken der Protagonisten sind sehr umfassend und tiefgreifend. Dieser ausladende Erzählstil hat mir gefallen und meine Vorstellungskraft ordentlich angekurbelt. Die Charaktere waren mir persönlich zu glatt geschliffen. Es fehlt ihnen an Ecken und Kanten und gibt es diese doch mal, so werden sie nur am Rande ausgeführt und Verlaufen im Sande. Carly in ihrem Denken und Handeln macht auf mich einen naiven Eindruck. Die Menschen in ihrem Umfeld scheinen Carlys Leben mehr in die Hand zu nehmen, als sie selbst. Wäre sie also an weniger nette Charaktere geraten, hätte die Geschichte ganz anders für sie ausgehen können. Zwar rätselt man zusammen mit Carly über Ereignisse, die sich in der Vergangenheit zugetragen haben, doch darüber hinaus fehlt es dem Roman eindeutig an Spannung. Statt dessen lädt Koelle uns zum Verweilen an die Ostsee ein. Sie entspannt unsere Lesegemüter von einem Alltag, der oft stressig sein kann. Der Roman bietet sich uns als Kontrastprogramm zum Stadtleben an und lädt zum Träumen ein. www.wortbildwerke.wordpress.com

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