Patricia Koelle

(337)

Lovelybooks Bewertung

  • 482 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 12 Leser
  • 195 Rezensionen
(216)
(74)
(33)
(10)
(4)

Interview mit Patricia Koelle

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Geschrieben habe ich schon, ehe ich in die Schule kam. Da träumte ich schon davon, später einmal Bücher zu schreiben. In der Studienzeit gelangen dann die ersten Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften. Aber wie das so ist, lange war neben Beruf und Familie keine Zeit zum Schreiben, und die Möglichkeiten des Internets gab es noch nicht. 2006 begann ich wieder ernsthaft zu schreiben und gewann einen Kurzgeschichtenwettbewerb. Bei demselben Verlag überzeugte ich den Verleger mit einer Weihnachtsgeschichte. Es folgte die Veröffentlichung meines ersten Kurzgeschichtenbandes.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

John Steinbeck, Walt Whitman, Siegfried Lenz, vor allem William Saroyan („My Name is Aram“). Und eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist „Dandelion Wine“ von Ray Bradbury.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Diese Frage bekommt man immer wieder gestellt. Ein Kollege sagte einmal: „Das ist, als würde man einen Holzschnitzer fragen, woher er nur dieses erstaunliche Material Holz herbekäme.“ Die meisten Leute tun so als wäre eine „Idee“ mindestens so ausgefallen als würde ein kleines grünes Männchen zur Tür hereinspazieren und nach Erdbeermarmelade fragen. Ich finde es selbstverständlich, Ideen zu haben. Sie liegen um uns herum. Das Leben schüttet sie auf unsere Wege. Es ist unmöglich, ihnen auszuweichen. Die schwierige Frage ist: Aus welcher davon mache ich zuerst eine Geschichte? Die anderen müssen sich in die Reihe stellen, treten sich dabei auf die Füße und rempeln mich ständig an.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich schreibe meine Romane als Blog, als Fortsetzungsroman. So bekomme ich von Lesern direktes Feedback. Sie sagen mir, was fehlt, was unverständlich ist, machen mich auf Fehler aufmerksam und motivieren mich ständig. Mein Verlag unterstützt das. Auf das gedruckte Buch freuen sie sich trotzdem. Im Moment arbeite ich an „Das Meer in Deinem Namen“. Die Entstehung kann man hier verfolgen: http://meerliebe.wordpress.com

Wann und was liest Du selbst?

Leider habe ich kaum noch Zeit dazu, wenn ich neben dem Leben auch noch zum Schreiben kommen will. Letztens war ich sehr beeindruckt von Siegfried Lenz, „Schweigeminute“ und Frank Schätzings „Nachrichten aus einem unbekannten Universum.“ Außerdem versuche ich in Schreibforen die Werke meiner Kollegen zu lesen und zu diskutieren.