Patricia Marx Zurück auf Glück

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Inhaltsangabe zu „Zurück auf Glück“ von Patricia Marx

Auf einer Party in New York: Als sie für Apfelkuchen Schlange stehen, begegnen sich die fröhliche, aber neurotische Dessous-Designerin Imogene Gilfeather und der eigenwillige, aber liebenswerte Wissenschaftler Wally Yez. Der scheint der perfekte Mann für Imogene zu sein, doch: »Perfekt«, befindet sie, »ist nicht mein Typ«. Während sich Wally sicher ist, für Imogene bestimmt zu sein, hält sich ihr Interesse an Liebe und Romantik in Grenzen: »Weißt Du, warum ich keine Ohrlöcher habe? Weil die für immer sind!« Doch die Liebe nimmt ihren Lauf: Aus anfänglichen Emails werden stundenlange Telefongespräche; aus einem Date werden zwei, dann drei, dann viele. Imogene und Wally werden ein Paar. Doch hält das Glück, was es verspricht? Mit viel Witz, einer gehörigen Portion Ironie und einer Prise schwarzem Humor erzählt »Zurück auf Glück« von der Alchemie der Paarbeziehung – eine alltägliche und doch überraschend ungewöhnliche Liebesgeschichte, zwischen zwei Menschen, die nicht aufeinander gewartet haben, und doch füreinander bestimmt sind …

Verwirrend, langweilig und ganz und gar nicht komisch. Oder irgendwas stimmt mit meinem Humor nicht. Das schlechteste Buch seit langem.

— earthangel
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  • Zurück auf Glück

    Zurück auf Glück
    KiraMinttu

    KiraMinttu

    07. November 2016 um 10:31

    Woody Allen hält dieses Buch für "brillant", und eigentlich finde ich Woody gar nicht so schlecht. In diesem Fall hadere ich allerdings mit seinem Urteil, denn so richtig will sich mir die Brillanz dieses Romans nicht erschließen. Die Story ist schnell zusammengefasst: Imogene Gilfeather (Dessous-Designerin) und Wally Yez (Wissenschaftler) wären das perfekte Paar. Wally weiß das, Imogene (noch) nicht. Am Ende des Buches werden sie schon irgendwie zusammenfinden, so viel scheint sicher. Ob der Weg dorthin für den Leser allerdings unterhaltsam ist, sei dahingestellt.Patricia Marx' Schreibstil ist... ungewöhnlich, um es einmal neutral auszudrücken. An sich bin ich ein großer Fan von Ironie und schwarzem Humor, in diesem Fall wirkt die geballte Ladung an skurriler Schreibe allerdings arg gewollt und ist dadurch mitunter einfach unlustig. Ein bisschen mehr klarer Handlungsfaden und ein bisschen weniger Pointen um jeden Preis hätten dem Erzählfluss sicher gut getan. Und nix gegen "Kapitelchen", aber ein einzelner Satz bleibt halt ein einzelner Satz und ist kein Kapitel. Punkt. Als Fortsetzungsstory im Kolumnenstil für The New Yorker, für den Frau Marx regelmäßig schreibt, wäre "Zurück auf Glück" sicher ganz wunderbar geeignet. Über ein ganzes Buch hinweg empfand ich ihren Stil jedoch als eher nervig, mit leichter Tendenz hin zu Langeweile.Nichts für ungut, Mr. Allen - Geschmäcker sind halt verschieden.

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  • Perfekt ist nicht mein Typ

    Zurück auf Glück
    dicketilla

    dicketilla

    02. March 2014 um 11:42

    Schon das WHO’S WHO, das Auflisten der Personen, die im Buch genannt werden, zeigt welchen Spaß die Autorin beim Schreiben des Buches hatte. Das Buch, dass nicht aus Kapiteln, sondern aus Kapitelchen, worauf die Autorin hinweißt, besteht. Tja und wem das nicht passt, dem schickt sie ein adiós, muchachos. Der Wissenschaftler Wally sah Imogene das erste Mal, und fand sie sehe mit ihren roten Haaren aus wie ein Streichholz, das sich partout nicht anreißen ließ. Sie, Flatherware Dessous - Designerin, hingegen hatte gleich eine Eingebung für ein neues Bustier, als sie ihn so mit seinem Hemd aus der Hose sah. Wally hatte es nie lange mit einer Frau ausgehalten, bis auf Elsie, seine Friseurin und gleichzeitige Therapeutin. Bei Imogene war er sich sicher, das war die Frau die er heiraten mochte. Leider erwiesen sich seine Versuche diese auf ein Date zu laden als schwierig. Sie hielt eine Partnerschaft als maßlos überschätzt, Und wünschte sich eher eine Zusage von Donald Charm, den Saks-Einkäufer. Wally hingegen wünschte sich Liebe. Aus einer Laune heraus schreibt Imogene einen Brief, auf Papier eigentlich sonst für Beileidsschreiben gedacht, und lud ihn ein. Über sich selbst verwundert, da er ihr mit seinem leichten Überbiss eigentlich nicht gefiel, und seine Sachen wofür er sich begeisterte , waren ihr eher schnuppe. Ein wirklich ungleiches Paar, was sich anfangs durch E-Mails, Telefongespräche, im Bett näher kam. Bis zu dem Tag, an dem Wally seinen Wetzstein für Imogenes stumpfe Messer in ihre Wohnung brachte, ein Verhalten mit tiefer Bedeutung. Die Autorin bringt sich selbst als Patty in die Handlung mit ein, was ich als sehr witzig und originell empfand. Ihre Kommentare sind manchmal so wunderbar aus der Handlung gerissen, hinzu kommen die abgefahrenen Kritzeleien, die von der Autorin als zusätzliches Highliht eingebaut wurden. Das Leben von Imogene und Wally, sowie ihren Freunden, liest sich wie eine amerikanische Sitcom, so wunderbar abgedreht. Man darf diesem Buch nicht mit nüchternder Erwartung entgegen treten, sondern muss sich darauf einlassen, dann hat man einen Nachmittag in dem das Grinsen und Lachen das Lesen begleitet.

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  • Zurück auf Glück – Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    Porcelaine87

    Porcelaine87

    11. December 2013 um 14:12

    1. Alles andere als glücklich gelungen, erscheint mir dieser Roman. 2. Der Grund ist nicht nur das anstrengende Format in Form von Kapitelchen. 3. Imogen und Wally sind zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Doch zwischen beiden bahnt sich eine Liebesgeschichte an. 4. Der Klappentext erzählt bereits alles, was es dazu zu wissen gibt. 5. Sollte der Leser dieser Rezension bereits jetzt feststellen, dass er mit diesem Format nichts anfangen kann, sollte das Buch als zukünftige Lektüre besser nicht in Betracht gezogen werden. 6. Nicht mein Fall. 7. Punkt (Patricia Marx würde an dieser Stelle eine Darstellung von unterschiedlichen Arten von Punkten einfügen...ich erspare mir diese Mühe). Der Roman „Zurück auf Glück“ von Patricia Marx hat meiner Meinung nach viel Potenzial. Die Idee mit den teilweise sehr kurzen Kapiteln finde ich erfrischend anders, könnte jedoch in der Umsetzung um einiges besser sein. Die Autorin geht von Seite zu Seite auf Jagd nach witzigen Einlagen, die an der ein oder anderen Stelle relativ gut gelungen, aber zum Großteil platt und anstrengend sind. Die Geschichte ist recht schnell erzählt: Imogen und Wally sind zwei sehr unterschiedliche Menschen und lernen sich nur durch Zufall auf einer Party in New York kennen. Sie ist eine nicht sonderlich erfolgreiche Dessous-Designerin und er Laborant. Wo bei ihm der Funke sofort überspringt, ist Imogen lange skeptisch und merkt erst nach geraumer Zeit, dass Wally scheinbar einen Platz in ihrem Leben eingenommen hat. Die Geschichte um die Höhen und Tiefen des Liebespaares nimmt seinen Lauf. Alles in allem ein Buch, was in der Leseprobe einen guten Eindruck erweckt hat, jedoch diesen Status nicht halten kann, ja auf der Hälfte sogar das Ende herbeigesehnt wird. Ein Trost ist die Seitenanzahl: ist sie recht gering und somit das Buch auch schnell wieder aus der Hand gelegt. Leider nur ein Stern.

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  • Zurück auf Glück

    Zurück auf Glück
    Pixibuch

    Pixibuch

    30. August 2013 um 22:38

    So nun habe ich das Buch zu Ende gelesen, auf das ich so lange grwartet habe. Aber was soll ich nun dazu sagen? Mich hat das Geschriebene nicht vom Hocker gehauen. Ehrlich: Ich hätte mir schon ein wenig mehr erwartet. Die Autorin hat es mit dem neuen Stil ihres Buches sicher gut gemeint, aber mich hat es nicht so ganz angesprochen. Die vielen Kapitel, die Zeichnungen und Kommentare. Irgendwie für meien Begriffe total überflüssig. Mir ging das alles etwas zu schnell. Imogene und Wally haben sich auf eine Party kennengelernt. Imogewne will frei sein, weiter ihre Dessousmodelle entwerfen, aber Wally will mit ihr eine Beziehung eingehen. Nach langen Irrungen und Wirrungen finden zueienander haben plötzlich 2 Kinder und sind plötlich alte Leute, sind aber immer noch zusammen. Ein wirklich sehr schönes Thema, das man mehr ausbauen hätte können. Insbesondere das Leben als Familie ist hier unbdingt zu kurz gekommen. Vielleicht bin ich dazu nicht in der Lage, die Pointe, die Zeichnungen und die Kapitel nicht zu verstehen. Ich muß sagen, ich bin für alles offen. ich lasse alles neue auf mich einwirken. Deswegen habe ich das Buch auch von der ersten bis zur letzten Seite gelesen. Ich habe auch jede, wirklich jeder Zeichnung genau angeschaut, um mir ein Bild davon zu machen und zu erfahren, was damit gemeint ist. Irgendwie war ich überrascht, dass Wally 92 Jahre alt geworden ist und Imogene ein paar Monate zuvor gestorben ist. Also haben diese beiden so unterschiedlichen Leute doch ihr gemeinsames Leben zusammen verbracht, was am Anfang des Buches gar nicht zu erwarten war. Wie eingangs erwähnt, wäre das Buch in einer anderen Form geschrieben, hätte es bestimmt sehr viel mehr Erfolg gehabt und es hätten bestimmt mehr Leser zu dem Buch gegriffen. Aber dies ist Geschmackssache.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    18. January 2013 um 22:13

    Auf einer Party in New York begegnen sich Dessous-Designerin Imogene Gilfeather und der Wissenschaftler Wally Yez. Wally ist sofort fasziniert von ihr und auf den ersten Blick auch scheinbar der perfekte Mann. Perfekt ist aber nichts für Imogene und so lässt sie ihn abblitzen. Die Liebe nimmt dann aber doch ihren Lauf und aus anfänglichen Mails, werden Telefongespräche und aus diesen dann Dates. Schließlich werden beide sogar ein Paar. Doch hält das Glück was es verspricht? Liest man den Klappentext, dann denkt man an eine Liebesgeschichte die genauso gut ein Film sein könnte. Schöne Lesestunden mit leichter Lektüre. Woody Allen wird mit "Patty Marx besitzt einen unvergleichlichen Humor, ihr Buch ist brillant." sogar zitiert. Dann kann eigentlich nichts schief gehen, denkt sich der erfahrene Leser und stürzt sich in die Geschichte. Was dann aber kommt, entbehrt jeglicher Grundlage. Die Autorin schafft es auf 222 Seiten, sagenhafte 618 (!) Kapitel unterzubringen, die stellenweise aus nur einem Satz bestehen. Das Lesen geht so garantiert schnell, so etwas wie ein Lesefluss kommt dabei aber niemals auf. Das wäre vielleicht noch zu verkraften, ist ein etwas anders aufgebautes Buch ja auch nicht schlecht. Die Handlung an sich bietet aber auch keinerlei Unterhaltungswert um dieses Buch mit großem Interesse weiter zu verfolgen. Um es kurz zu beschreiben: Imogene begegnet Wally, er will mit ihr zusammen sein, sie will eigentlich nicht, dann ist sie plötzlich doch mit ihm zusammen (woher der plötzliche Sinneswandel?) und das wars. Gut, so geht es dann die ganzen 222 Seiten immer so weiter, bis Wally am Ende stirbt und das Buch zu Ende ist. Meine Leser müssen mir dieses spoilern jetzt verzeihen, aber ich habe bestimmt keinem das Lesevergnügen genommen, wenn ich das schon vorab verrate. Zwischendurch kann man sich als Leser dann auch noch an den eingefügten Bildern erfreuen, diese die ohnehin spärlich bedruckten Seiten noch mehr füllen sollen um den relativ teuren Verkaufspreis in irgendeiner Art zu rechtfertigen. Stellenweise haben die Zeichnungen nicht einmal Bezug zur Handlung und manchmal lässt die Autorin auch sich selbst als "Patty" zu Wort kommen, was wiederum ebenfalls nichts mit der Geschichte zu tun hat. Man kann dann beispielsweise lesen "Das 31. ist immer ein schwieriges Kapitelchen; lassen wir Patty also hurtig zur Nummer 32 eilen." Das war auch übrigens alles, was in Kapitel 31 geschrieben steht. Das Buch verspricht viel mehr, als es halten kann. Die Handlung an sich hört sich nett an und, meiner Meinung nach, wurde hier viel Potenzial vertan. Selbst das Cover wirkt auf mich ansprechend, hat es mich sogar ein klein wenig an David Nicholls' "Zwei an einem Tag" erinnert. Die Autorin hat es aber leider nicht geschafft mich zu überzeugen. Durchaus gibt es aber auch positive Stimmen zu diesem Buch und deswegen findet der ein oder andere Leser sich auch seine Freude an diesem. Wen diese andere Aufmachung anspricht, der soll sich von meiner Rezension keinesfalls abschrecken lassen. Ich kann leider nicht alles mögen, aber vielleicht tut es ja ein anderer? Fazit: Für mich kein Buch, dass ich in irgendeiner Weise empfehlen würde. Die Aufmachung ist erfrischend anders, die Umsetzung aber leider nicht geglückt. Schuld daran hat sicherlich die langweilige Handlung ohne jeglichen Unterhaltungswert. Dieses Mal kann ich Woody Allen leider nicht Recht geben.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    Anni1609

    Anni1609

    06. January 2013 um 12:23

    Eine ganz normale Beziehung? Inhalt: Imogene Gilfeather und Wally Yez treffen sich zufällig in einer Schlange von Menschen, die alles einen Apfelkuchen haben möchten. Für Wally ist es von Beginn an die große Liebe. Er weiß, die Frau an seiner Seite, mit der er glücklich werden könnte, wäre ausschließlich Imogene. Allerdings ist diese noch von ihrem Glück zu überzeugen. Wally benötigt Einiges an Durchhaltevermögen, bis das erste Date mit Imogene zustande kommt. Allerdings handelt es sich zwischen Wally und Imogene auf gar keinen Fall um ein ganz „normales“ Pärchen. Sie sind eher das komplette Gegenteil. Oder doch nicht? Beurteilung: Zu Beginn des Romans ist der Leser doch leicht schockiert, muss er doch feststellen, es handelt sich um kein übliches Buch, das vor ihm liegt. Die Autorin, die verrückte Patricia Marx, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein komplett „anderes“ Buch herauszugeben. Der Roman ist unterteilt in Kapitelchen, wobei diese aus einer Zeile bis max. 2-3 Seiten bestehen können. Die Längen sind vollkommen variabel. Der Aufbau des Romans ist zudem recht verwirrend, vor allem da er viele zeitliche und noch dazu inhaltliche Sprünge aufweist und auch in der Erzählperspektive stark wechselnd ist. Diese findet stets in der 3. Person statt und wechselt zwischen Imogene, Wally und Patty, der Autorin. Zu Beginn des Romans ist ein Who`s Who abgedruckt, in dem die meisten Handlungspersonen erwähnt und vorgestellt werden. Für den Leser bedeutet dies gleich zu Beginn ein bisschen zu viel der ganzen Informationen. Allerdings habe ich persönlich während des Lesens häufiger wieder nach Vorne geblättert und nochmals nachgelesen. Die beiden Protagonisten, Imogene und Wally, sind sehr eigen von der Autorin gezeichnet. Beide haben ihre Macken, und davon nicht zu wenig, und beide haben mit vielen Problemen im Alltag zu kämpfen. Die Autorin beschreibt die Beziehung zwischen diesen beiden ungleichen Personen. Wally, der im Hintergrund immer noch mit seiner Ex, Gwen, zu tun hat und Imogene, die eigentlich eher von einer Bindungsangst besessen zu sein scheint und auch ab und zu eine Affäre mit dem Schlafforscher, Ron de Jean, hat. Auf der anderen Seite beschreibt Patricia Marx aber auch sehr treffend, wie aus diesen beiden ungleichen Personen ein schönes Paar wird. Ein Paar, dass auch mit Alltagsproblemen zurecht kommen muss, dass sich Gedanken über heiraten und Kinder bekommen macht und das vor allem gemeinsam alt wird. Eigentlich spricht die Autorin aus Jedermanns Munde mit diesem Roman. Es ist zwar eine fiktive Handlung, aber diese besteht aus Dingen, die Jeder im Alltag erlebt oder bereits erlebt hat. Die gewählte Sprache ist leicht verständlich, häufig sind die Sätze sogar extrem kurz. Die Autorin verwendet keinerlei Verschnörkelungen in der Sprache. Allerdings sind häufig Fremdwörter verwendet, die im Laufe der Handlung aber jedes Mal erklärt werden. Patricia Marx füllt zudem einige Kapitel nicht mit Worten, sondern mit Zeichnungen. Diese stellen für den Leser immer eine Belustigung dar und heitern die Stimmung auf. Während des Lesens musste ich häufiger über die besagten Karikaturen schmunzeln. Ein System im Aufbau der Handlung ist nicht zu erkennen, für mich zumindest nicht. Außerdem dachte ich zu Beginn des Romans, dass ich aufgrund der Kapitelkürze leichte eine Lesepause einlegen konnte. Sobald diese allerdings einmal 1 oder 2 Tage angedauert hat, war der Einstieg schwer. Dadurch, dass sich kein wirklich erkennbarer Handlungsstrang durch den Roman zieht, verliert man leicht den Anschluss. Der Roman richtet sich eher an Leser und Liebhaber der anspruchsvolleren Literatur. Dieser vorliegende Roman ist definitiv keine leichte Kost. Der Roman ist im Taschenbuch-Format erschienen, allerdings mit härterer, hochwertigerer Pappe versehen. Ein Klappentext und auch eine kurze Information über die Autorin sind enthalten. Am Ende des Romans sind kleine, witzige Extras von der Autorin enthalten, die zum letzten Mal ein Schmunzeln abringen. Fazit: Zu Beginn dachte ich, ich hätte einen kurzweiligen, schnell zu lesenden Roman vor mir liegen, wurde aber eines Besseren belehrt. Der Roman von Patricia Marx ist durchaus anspruchsvoll, da leicht der Faden verloren werden kann. Für meinen Geschmack war der Inhalt ein wenig zu wirr und zeitlich zu stark durcheinander geworfen. Während des Lesens habe ich allerdings häufig Parallelen zum „normalen“ Leben festgestellt, auf die die Autorin sicher hinweisen wollte. Der Leser erkennt Dinge aus seinem eigenen Leben wieder und stimmt Patricia Marx bei ihren Ausführungen zu. Ein Buch mit mehr reellem Hintergrund, als zunächst gedacht.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    dingsbaer

    dingsbaer

    16. November 2012 um 15:57

    Ich war Anfangs bereits von der Leseprobe nicht sehr überzeugt, und als ich das Buch dann doch tatsächlich gewonnen habe, dachte ich mir "Gib dem Buch eine Chance". Leider konnte mich das Buch letztendlich auch nicht überzeugen. Ich habe mich mehr oder weniger durch das Buch gequält. Daher möchte ich hier in dieser Rezi auch nicht auf den merkwürdigen Inhalt eingehen, denn das haben die Anderen ja bereits gemacht. Ich möchte euch lieber miene negative Bewertung kurz erklären. Imoge Gilfeather soll fröhlich und erfolgreich sein. Leider konnte ich diese erigenschaften nicht wirklich feststellen. Nur Wally Yez konnte seiner Einschätzung ein wenig gerecht werden. er lässt sich das Leben nicht verderben und gibt nicht auf. Ich finde, dass Buch ist nicht wirklich ernst zu nehmen, sondern sehr ironisch. Darauf stehe ich nun mal gar nicht. Aber wer darauf steht, könnte Spaß mit dem Buch haben. das Buch besteht aus vielen einzelnen Kapiteln, die manchmal sehr kurz (1 Satz)oder etwas länger sind. Insgesamt werden 618 Kapitel angegeben, obwohl diese Zahl nicht stimmt, denn bei Kapitel 250 gibt es einen Sprung auf Kapitel 293, weil der Autorin die Zahl gefällt?! Oft hatte ich Probleme, dem Gelesenen zu folgen, denn vieles ergibnt einfach keinen Sinn. Manche Kapitel haben einfach keinen Bezug zum vorher Geschriebenen oder sind einfach "Schwachsinn". Hier ein paar Beispiele: Kapitel 108: "Was für eine tolle Nummer die 108 ist. Da werden alte Erinnerungen wach" Kapitel 58: "Hat Wally eine Mutter?" Kapitel 59: "Jeder Mensch hat eine Mutter" Kapitel 60: ''Dagen ist kein Kraut gewachsen. Genauso wenig wie gegen die Bodenerosion" Man findet lauter solcher komischer Einfügungen der Autorin, die hier als Patty vorkommt. Außerdem gibt es viele "Komische" Zeichnungen.Auch diese sind stellenweise fast über die ganze Seite. Manchmal erweckte sich mir der Eindruck, das man hier versucht hat, möglichst viele Seiten voll zu bekommen.Besonders die "Sonderbonusedition" auf den Seiten 213-216, das ist wieder so ein "Schwachsinn". Ich könnte hier noch einige Stellen aufzeigen. Aber wie schon Anfangs erwähnt, wer auf ironische Bücher steht, der könnte hieran Gefallen finden.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    RomeosJuliet

    RomeosJuliet

    08. November 2012 um 15:41

    Wally ist sich sicher, für Imogene bestimmt zu sein. Nach einigem Hadern und Zögern, sieht auch Imogene das so langsam ein und trotzdem könnten die beiden ungleicher nicht sein. Während Wally ein großes JA zu sein schein, ist Imogene ein lautes NEIN und genauso verhalten sie sich auch in ihrer "Beziehung" (um sich einzugestehen, dass es tatsächlich eine Beziehung ist, braucht Imogene etwa 20 Kapitel). Originell, witzig, absurd, eigenwillig. So in etwa lässt sich der Schreibstil des Romans von Patricia Marx beschreiben. Es ist ein Schreibstil, den man mögen muss, der für die einen wohl tatsächlich originell daher kommt, während er für andere etwas aufgesetzt und zu sehr "anders" erscheinen mag. Gleiches gilt für die Charaktere, die ebenfalls alle einen kleinen Schuss weg haben und die man für ihre Tics mag oder eben nicht. Langweilig wird es - trotz erstaunlich wenig Handlung - jedoch nie, was einerseits an den kurzen "Kapitelchen" liegt, die im Normalfall wohl einfach einen neuen Absatz markiert hätten und andererseits am Humor liegt, den die Autorin so liebevoll in ihre Erzählung einarbeitet. Sich selbst arbeitet die Autorin auch ein, denn immer wieder taucht "Patty" in der dritten Person auf, korrigiert sich und die Erzählung noch einmal und denkt über ihre Charaktere und das nach, was sie geschrieben hat. Auf diese Weise hat der Leser das Gefühl, direkt beim Schreiben dabei zu sein. Gleichzeitig macht sich Patty dadurch zu einem Teil des Buches, der Handlung, ja, sogar zu einem Charakter des Buches, den sie von der eigentlichen Autorin in so manchem Zwiegespräch sogar noch einmal unterscheidet. Auf diese Weise widerspricht Patricia Marx so ziemlich allen gängigen Konventionen des Romanschreibens, denn selbst das Ende ist schon in der Mitte der Buches. Trotzdem bleibt immer ein roter Faden erhalten, der den Leser durch die Geschichte führt, die die Autorin zusätzlich mit allerlei lustigen Skizzen und Diagrammen "aufhübscht" (wenn man das Gekrakel denn als "hübsch" bezeichnen will). Dennoch hat diese Form des Romans nicht nur Vorteile. Obwohl die kurzen Kapitelchen sehr kurzweilig sind, führt es dennoch oft dazu, dass man das Buch auch schnell wieder weglegt, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass die Handlung trotz vieler Zeitsprünge den Leser nicht unbedingt fesseln kann. Diese Zeitsprünge sorgen zusätzlich zu den häufigen Perspektivenwechseln und Gedankensprüngen dafür, dass es manchmal schwer ist, der Handlung zu folgen und zu wissen, was nun in welcher Reihenfolge und in welchen Zeitabständen passiert ist. Insgesamt jedoch kann man Woody Allen bei seinem Urteil vertrauen, wenn er sagt: "Patty Marx besitzt einen unvergleichlichen Humor, ihr Buch ist brillant."

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    Leseratte87

    Leseratte87

    13. October 2012 um 19:20

    Imogene Gilfeather ist eine erfolgreiche Dessous-Designerin aus New York, deren Job immer an erster steht. Sie hangelt sich von einer Affäre zur nächsten, mal mehr, mal weniger ernst. Doch dann lernt sie durch Bekannte Wally Yez kennen. Sie hält am Anfang nicht besonders viel von ihm, doch für Wally ist klar, dass Imogene die Frau seines Lebens ist. Und nach einigen Verwirrungen kommt Wally, doch ans Ziel: ein Date mit seiner Traumfrau. Aus dem einen Date werden mehrere (auch wenn Imogenes Zeitplan das kaum zulässt), es kommt zum ersten Kuss, zur ersten gemeinsamen Nacht und schließlich sind die beiden ein Paar. Doch was hält das gemeinsame Leben für die Beiden bereit? Wird es für Wally immer so beglückend sein, wie am Anfang? Und wird Imogene irgendwann ihre Bedenken ablegen können? Werden sie vielleicht sogar heiraten und eine Familie gründen? Imogene ist auf jeden Fall gegen beide Optionen, während sich Wally nichts sehnlicher wünscht... Patricia Marx hat ihr Buch in jede Menge kleine Kapitelchen unterteilt, am Ende sind es mehr als 600. In diesen mal längeren, mal kürzeren Kapiteln erzählt sie vom Alltag in einer Beziehung. Von den Problemen, die entstehen, wenn die Partner sehr unterschiedliche Vorstellungen von dem gemeinsamen Leben haben. Aber auch vom gemeinsamen Glück. Die Autorin schreibt in einem sehr lockeren Schreibstil und mit viel Humor. Sie nimmt die Beziehung ihrer Protagonisten ebenso aufs Korn, wie sich selbst und den Leser. "Zurück auf Glück" ist ein kurzweiliger, amüsanter Roman für Frauen, der sich schnell und einfach liest.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    Kiwi-Lena

    Kiwi-Lena

    30. September 2012 um 19:19

    Eine Frage des Geschmacks In New York kreuzen sich die Wege von Imogene Gilfeather und Wally Yez. Während sie geradlinig an ihrer glänzenden Karriere als Dessous-Designerin arbeitet, ist es um ihn geschehen und er möchte – koste es, was es wolle – ihr Herz erobern. Damit beginnt ein Tanz auf dem Vulkan, denn sowohl Imogene als auch Wally sind Persönlichkeiten, deren Eigenwilligkeit nicht zu unterschätzen ist. Ob sie jemals zueinander finden oder sich vielmehr selbst im Wege stehen, bleibt zu klären. "Zurück auf Glück" ist alles – nur kein Roman im herkömmlichen Sinne. Patricia Marx setzt ganz eigene Standards, die aufmerken lassen. Der Autorin gelingt es, durch hervorragend gestiftete Irrungen und Wirrungen zu unterhalten. Zu allererst fällt die unkonventionelle Aufteilung der Handlung in sogenannte "Kapitelchen" ins Auge. Diese bestehen nicht selten aus nur einer Aussage oder gar einem einzelnen Wort. Zum anderen sticht die eigentümliche Einzigartigkeit der Charaktere hervor. Zu denen darf man die Autorin selbst übrigens auch zählen. Denn immer wieder wird sie in die schrägen Handlungssprünge eingebunden. Apropos "schräg", die Absurdität, das Konfuse und eine kraftvoll inszenierte Ironie prägen den gesamten Stil dieses Buches. Abstruse Gedankengänge und -sprünge prasseln wie ein Donnerwetter auf den Leser ein. Dabei wird ganz Alltägliches, das uns wohl allen bekannt ist, im Handumdrehen auf die Spitze des Möglichen und Unmöglichen getrieben. Ich bin ein Fan von ironischem Humor. Ein Grund, weshalb ich dieses Buch äußerst unterhaltend fand. Doch das Mysterium des nicht gänzlich Greifbaren bleibt auch bei mir im Nachhinein bestehen. Es bleibt die Erkenntnis, dass ich noch nie zuvor einen derartigen Roman in Händen hielt.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    Sarah_O

    Sarah_O

    29. September 2012 um 15:50

    "Zurück auf Glück" von Patricia Marx ist ein liebenswert illustrierter Roman, der mit viel Humor eine skurrile Liebesgeschichte erzählt. Der unkonventionelle Stil der Autorin wird sicher nicht jedem Leser zusagen, aber ich fand es herrlich komisch. Inhalt: Als Imogene und Wally sich in New York kennenlernen, haben sie völlig verschiedene Ansichten vom Leben. Sie designt Dessous und ist eine unabhängige Karrierefrau, die sich nur schwer auf eine feste Bindung einlassen kann. Er, ein intelligenter Wissenschaftler, ist nach seiner ersten gescheiterten Ehe bereit für eine neue und vor allem Kinder stehen ganz oben auf seiner Wunschliste. Trotz ihrer Gegensätze finden die beiden in einer ungleichen Beziehung zueinander... Auf den ersten Blick liest sich "Zurück auf Glück" vielleicht nach einer Liebesgeschichte, aber wer mit dieser Erwartung an das Buch herangeht, wird wahrscheinlich sehr bald irritiert sein. Zwar steht die Beziehung und damit auch zwangsläufig die Liebe zwischen Imogene und Wally im Mittelpunkt der Geschichte, sie wird aber eher humorvoll und stark überspitzt, aber mit einem sehr flüssigen Schreibstil auch unterhaltsam und locker erzählt. Die Charaktere sind natürlich ebenfalls recht überspitzt, aber jeder einzelne ist mit seinen speziellen Eigenarten liebenswert und konnte mich überzeugen. Genau genommen sollte man "Zurück auf Glück" vielleicht nicht einmal als Roman bezeichnen, denn eigentlich ist es eine Ansammlung hunderter Kapitelchen, die nicht selten nur aus einem Satz bestehen und auch nur teilweise die Geschichte einer skurrilen Beziehung zweier New Yorker erzählen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. In den Kapitelchen dazwischen unterbricht sich die Autorin gerne mal selbst und bringt sich als Patty in einer wundervoll selbstironischen Weise in das Buch ein. Sie kommentiert nicht nur, sondern illustriert auch mit diversen Zeichnungen (oft von der Qualität kindlicher Kritzeleien) das Geschriebene. Gerade diese Zeichnungen haben mich richtig zum Lachen gebracht. Fazit: Ein humorvolle Beziehungsgeschichte, die auf rund 200 Seiten zum Lachen einlädt. Um nicht mit falschen Erwartungen an das Buch heranzugehen, empfehle ich allerdings dringend einen Blick in die Leseprobe, denn "Zurück auf Glück" ist einfach sehr speziell und wird nicht jeden Geschmack treffen. Meinen hat es getroffen, dafür 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    lieseliese

    lieseliese

    26. September 2012 um 02:41

    In der Geschichte geht es um Imo und Wally. Zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein können. Imo, die eigendlich als Workaholic und geliebte eines Verheiraten Mannes sehr zufrieden ist mit ihren Leben und Wally, der sich ernsthaft in Imo verliebt hat und durch seine Hartnäckigkeit und Geduld sich so versucht sein Traum einer Familie zu erfüllen. Nur doof das Imo weder was von heiraten, noch was von Kindern wissen möchte. Da es das erste Buch ist, welches ich von Patricia Marx geslesen habe, finde ich den Schreibstil einfach wunderbar. Die Autorin bringt sich selbst als Figur mit ins Buch ein und verleiht es dadurch eine Lebendigkeit, die ich bis jetzt in keinen Buch fand. Wer Kopfkino zu diesen Buch erwartet, ist auf den Holzweg, denn durch die vielen kleinen und oft unnötigen "Kipitälchen" und dessen unordnung und zudem die Autorin immer selbst noch ihre Meinung dazu gibt, ist es nicht möglich sich in die Welt der Imo und des Wally reinzufinden. Zudem erzählt die Geschichte eher die Sachverhalte auf und läst wenig Gefühle zwischen den Personen zu. Was, und Wie jede Person denkt, bleibt aussen vor. Auch wer Spannung sucht, ist bei dem Buch falsch. Es ist jedoch so geschrieben, das es fesselt. Das Buch ist ohnegleichen kein gewöhnlicher Roman, denn niemand weis, was genau passiert. Die Autoren hat die Leser voll in der Hand, man nimmt jede Wendung der Geschichte kommtalos hin, ob nun der Geliebte von Imo gestorben ist oder ob sich Wally und Imo wirklich trennen. Ich fand die Geschichte sehr realistisch, homurreich, schön und faszinierend, wenn auch an manchen Stellen etwas kompliziert zu verstehen, geschrieben. Schade dass es schon zu Ende ist... Danke das ich es vorab lesen durfte und eins ist sicher, das Buch werde ich gleich noch mal lesen... :D lg eure liesele

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. September 2012 um 00:14

    Mal ein etwas anderes Buch mit vielen witzigen Illustrationen und sehr sehr kurzen "Kapiteln", die viel Zynismus versprühen. Man könnte auch sagen, ein Roman im Schnelldurchlauf. Imogene und Wally lernen sich auf einer Party kennen, er findet sofort etwas an ihr, sie aber weniger an ihm, es folgen etliche Dates und Telefonate bis sie sich irgendwie einig sind, dass sie füreinander gemacht sind. Wally will heiraten, Imogene nicht. Trotzdem bekommen sie Kinder und werden zusammen alt. Kein aufregender oder besonders toller Liebesroman, aber die Illustrationen und der kurze erfrischende Schreibstil machen das Buch auf eine besondere Art und Weise interessant. Die Geschichte ist nett, aber eben nichts besonderes, die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein und auch wenn sie nicht groß umschrieben werden, bekommt man dennoch einen sehr guten Eindruck der jeweiligen Personen. Imogene (was für ein Name...man man man) war mir von Anfang an unsymphatisch, sie ist kühl, nicht unbedingt freundlich und hat keinen Sinn für Humor, Wally hingegen ist ein sehr symphatischer Typ der durch seine treudoofe Art einfach liebenswert ist. Im großen und ganzen ein nettes Buch für 1-2 Stunden zwischendurch, mit erfrischender Kurzatmigkeit und witzigen Illustrationen.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    PoldyEsther

    PoldyEsther

    19. September 2012 um 17:19

    Der Roman "Zurück auf Glück" wird auf der Ausgabe von Woody Allen als "brilliant" angepriesen. Und tatsächlich erinnert das Buch beziehungsweise der darin enthaltenen Humor an Woody Allen-Filme. Zum Inhalt: Der Wissenschaftler Wally und die Dessous-Designerin Imogene lernen sich auf einer Party kennen. Und obwohl beide vergeben sind, verliebt sich Wally sofort in Imogene, während sie zu dem Zeitpunkt keine Beziehung wünscht. Später eigentlich auch nicht, aber Wally lässt nicht locker. Was folgt ist der (fast) typische Verlauf einer jeden Beziehung: die beiden ziehen letztlich doch zusammen, bekommen Kinder, etc. Während das Buch zu Beginn noch einen gewissen Charme auswies und der Leser über den ungewöhnlichen Schreibstil (Unterbrechungen durch die Autorin, extrem kurze Kapitelchen, Illustrationen) überrascht und vielleicht sogar beeindruckt gewesen sein mag, verliert "Zurück auf Glück" auf inhaltlicher Ebene zunehmend an Substanz. Der Roman hinterlässt keinen bleibenden Eindruck. Eine Verfilmung hätte vermutlich sehr viel mehr Charme als der Roman selbst, der leider etwas enttäuschend ist.

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  • Rezension zu "Zurück auf Glück" von Patricia Marx

    Zurück auf Glück
    walli007

    walli007

    19. September 2012 um 16:31

    Ein Buch für George Clooney Eigentlich sind sie geschaffen füreinander, die Dessous-Designerin Imogene Gilfeather und der Wissenschaftler Wally Yez. Doch Imogene steht nicht auf perfekt. Nicht, dass man jetzt meinen müsste, das schreckte Wally ab. Nein, nein, immer wieder kontaktiert er seine Traumfrau, denn sie ist die einzig Wahre. Und so schafft er es tatsächlich, dass sich die beiden zu einer intensiven Telefonbeziehung finden. Wobei es dann natürlich auch irgendwann soweit ist, dass aus den Telefonaten mehr wird. Ein Buch der anderen Art, mit winzigsten bis winzigen Kapiteln, die teilweise zusammenhanglos doch eine humorvolle Liebesgeschichte erzählen. Irrungen und Wirrungen, die sich aus dem Gesagten oder auch dem gerade nicht gesagten ergeben. Die den Leser mit Auslassungen fordern und doch so oft zu einem erheiterten Lächeln verhelfen. Wie auch im wirklichen Leben entwickelt die Geschichte besonders zu Beginn eine liebenswerte Dynamik, wirken Imogenes und Wallys Gegensätzlichkeiten sympathisch und erwärmend. Wie auch im wirklichen Zusammenleben verliert sich dieses im Verlauf ein wenig. Dennoch hat die Autorin mit ihren vielfältigen und witzigen Ideen ein Buch geschaffen, dass mich oft an den noch nicht gedrehten Film von den Cohen Brüdern mit George Cloony (als Wally versteht sich) und Frances Mcdormand (nicht als Imongene versteht sich ebenfalls) denken ließ. Hatte ich doch kurz vor der Lektüre den Film "Burn after reading" gesehen, dessen Stimmung ich in dem Roman wieder gefunden habe.

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