Cut

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Inhaltsangabe zu „Cut“ von Patricia McCormick

Ich spüre keinen SchmerzIch halte den Atem an und drücke die Klinge in die dünne Haut. Es blutet. Der Schmerz ist scharf und unmittelbar. Aber nichts passiert. Keine Erleichterung. Keine Euphorie. Es hat noch nie zuvor so wehgetan.»Warum redest du nicht, Callie«, fragt Ruby mich, als sie die Blutung endlich gestoppt und mir einen Verband angelegt hat. »Was auch immer dich bedrückt, es kann nicht mehr wehtun als das da.«Ritzen ist kein Einzelphänomen. In Deutschland wird derzeit mit etwa 800.000, meist jugendlichen Betroffenen gerechnet, Tendenz steigend. Scham und Angst auf Seiten der Betroffenen, Unwissenheit und Abwehr des Umfelds ergeben gemeinsam ein großes, hilfloses Schweigen. Reden wir.

Ich fand die Gefühle und Gedanken während und wegen des Verletzens nicht so gut beschrieben und nicht realitätsgetreu alles.

— Gelöschter Benutzer
Gelöschter Benutzer

Manche Stellen haben mir Angst gemacht!

— corinnafe
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  • "Cut" von Patricia McCormick

    Cut
    Jacynthe

    Jacynthe

    03. November 2015 um 22:44

    Inhalt Callie wurde in eine psychatrische Anstalt eingeliefert, die "Bergidylle", wie sie von den Bewohnern genannt wird. Sie ist hier, weil sie sich selbst verletzt hat, doch zunächst nimmt sie keinerlei Hilfe an und spricht mit niemandem. Erst nach und nach gelingt es ihr, ihre Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen und schließlich fasst sie Vertrauen zu ihrer Ärztin. Gemeinsam arbeiten sie Callies Vergangenheit auf mit dem Ziel, dass Callie wieder in ihr altes Leben zurückkehren kann. Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler! Meine Meinung "Cut" ist ein kurzes, nur 190 Seiten umfassendes Büchlein mit verhältnismäßig großer Schrift und dem Untertitel "Bericht einer Selbstverletzung". Es wird von der Protagonistin selbst erzählt, die ihre Worte an die behandelnde Ärtzin richtet und so auch dem Leser nach und nach ihre Geschichte erzählt. Zu Beginn des Buches befindet sich Callie offensichtlich schon in Behandlung. Sie hat aufgehört zu sprechen, doch dank der Psychologin und den anderen "Gästen" der Anstalt wird sie langsam aus der Reserve gelockt und der Leser erfährt, sowohl aus inneren Monologen sowie später aus ihren Therapiegesprächen, wie es zu Callies Krankheit kam, die in selbstverletzendem Verhalten resultierte. Leider empfand ich Callie und die anderen Mädchen in der Anstalt als dünn und charakterlos, und es fiel mir schon während des Lesens schwer, die Namen zu den Biografien und Charakterzügen zuzuordnen. Die rebellische Amanda wird in der Kurzbeschreibung besonders hervorgehoben, doch im Buch selbst spielte sie meinem Empfinden nach kaum eine Rolle. Sie provoziert gerne und sie leidet unter der selben Krankheit wie Callie, doch ich persönlich habe den Zusammenhang zwischen Callies langsamer Genesung und Amandas Auftauchen nicht gesehen. Vielmehr ist es die Gesamtsiutation, die Callie langsam zum Reden bringt. Dieser Vorgang des sich Öffnens kam mir aber zu schnell vor, selbst wenn es gelegentlich Rückschläge gibt. Mir fehlten Callies Gefühle, Sorgen und Sehnsüchte, und alles, was das Buch tiefgründig macht. Irgendwie blieb alles oberflächlich und ich wusste nach nur wenigen Stunden kaum mehr etwas über dieses Buch, was ich sehr schade finde, da ein wichtiges Thema behandelt wird. Man hätte meiner Meinung nach mehr daraus machen können, vor allem aus der Problematik mit Callies Familie. Auch die Gespräche mit der Therapeutin fand ich schwach, obwohl ich nicht weiß, wie solche Gespräche tatsächlich aussehen. Dass Callie sie in ihrem Bericht immer mit "du" anspricht, fand ich zusätzlich irritierend. Und dann gibt es da noch die Stelle, in der Callie einfach aus der Türe spaziert und aus der Psychiatrie verschwindet. Reichlich unrealistisch, finde ich. Insgesamt kann ich dem Buch daher nur 2 von 5 Wolken geben, und es wird mein Bücherregal wohl demnächst verlassen. 

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  • Guter Anfang, unrealistisches Ende

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    Darkbluerain

    Darkbluerain

    18. July 2014 um 14:53

    Callie wird wegen selbstverletzendem Verhalten in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen, welches von den Patienten “Idiotenhügel“ genannt wird. Sie spricht weder mit den anderen Patienten, die wegen Essstörungen und Drogenabhängigkeit in der Klinik sind, noch mit den Therapeuten. Langsam beginnt sie sich zu öffnen.Ich fand den Anfang des Buches ganz gut, doch das Ende fand ich sehr unrealistisch. Erst haut sie ohne ersichtlichen Grund aus der Klinik ab, dann entschuldigt sich ihr Vater bei ihr, nimmt sie in den Arm und plötzlich will sie gesund werden? Sehr unrealistisch. Da ich selbst Betroffene bin, kann ich sagen, dass es nicht so einfach ist. 

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  • Buch gibt tiefen Einblick in das Verhalten eines Mädchen, das sich selbst verletzt!

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    benjaminspang

    benjaminspang

    13. June 2013 um 16:48

    Erzählt wird die Geschichte von Callie, einem 15-jährigen Mädchen mit selbst verletzendem Verhalten. Zusammen mit anderen Mädchen, die Essstörungen haben, wohnt sie in der Klinik "Bergidylle". Sie spricht mit niemandem, auch nicht mit ihrer Therapeutin, zu der sie jeden Tag geht.Irgendwann kommt dann Amanda hinzu, die sich wie Callie selbst schneidet, aber anders als sie sehr selbstbewusst damit umgeht.Ich mit meinen 29 Jahren habe etwas einen anderen Geschmack, was Bücher angeht. Dieses Buch habe ich rein aus Recherche für einen eigenen Roman gelesen. Dennoch fällt mein Urteil positiv aus!Mir hat gefallen, wie die Autorin die Stimmung beschreibt, die während einer Gruppentherapie oder einem Einzelgespräch herrscht. Vor allem, dass sie ab und zu die Geräusche beschreibt, die von draußen in den Raum dringen oder die banalen Beobachtungen wie ein Riss an der Decke, der die Form einer Nase hat. Die Gefühle und die Ohnmacht der Protagonistin hat sie gut beschrieben, so verbiegt sich schon mal der Boden des Flurs unter ihr oder sie hat das Gefühl, als würde sie ins Leere treten.Das die Geschichte aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, war für solch eine Thematik die beste Wahl.Was mir daran aber nicht gefallen hat, bzw. was einfach nicht funktioniert: Die Autorin macht den Leser zur Therapeutin! Hier ein Auszug, um zu verdeutlichen, was ich meine:Du beugst dich in deinem Kuhledersessel vor. Ich lehne mich zurück."Ich habe eine Theorie", sagst du.Das hätte man auch problemlos in der 3. Person schreiben können, finde ich. Welche Wirkung die Autorin damit erreichen wollte, ist mir schleierhaft. Es wird auch erst in der Mitte des Buches klar, dass es überhaupt eine TherapeutIN ist, denn bis dahin dachte ich, es wäre ein Mann!Im Verlauf des Buches geht es Callie dann schließlich durch verschiedene Begebenheiten immer besser.Das Ende hat mir gefallen, aber davon möchte ich nichts verraten. :)

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  • Cut..

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    LadyJanuu

    LadyJanuu

    20. May 2013 um 21:21

    Es ist ein sehr schönes Buch. Es hat mich oft sehr berührt, wo ich dann auch schon tränen in den Augen hatte. Was ich nicht gut finde ist, dass man nicht erfährt wer "du" ist. Sie erzählt "dir" alles, aber man selbst weiß nicht wer das ist.Ebenfalls finde ich nicht gut, dass man nicht erfährt ob Sie es schafft gesund zu werden. Aber ansonsten gefällt mir das Buch sehr gut und bin auch sehr zufrieden.

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  • Halt mich fest Patricia McCormick

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    LadyJanuu

    LadyJanuu

    02. April 2013 um 00:19

    Ich bin gespannt wie das Buch ist.

    Ich hoffe es hält mich fest & ich will es nicht mehr beiseite legen.

    Ich freue mich sehr auf das Buch!!

  • Rezension zu "Cut" von Patricia McCormick

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    SonnenBlume

    SonnenBlume

    19. January 2012 um 17:40

    Callie ist seit einiger Zeit in einer psychiatrischen Klinik, weil sie sich selbst verletzt. Seit sie in der Einrichtung ist, spricht sie nicht, weder in der Gruppentherapie, noch mit ihrer Psychiaterin oder den anderen Mädchen. Sie findet auch Mittel und Wege, sich scharfe Gegenstände zu besorgen. Aber irgendwann schafft sie es nicht mehr zu schweigen und redet mit ihrer Therapeutin.

    ‚Bericht einer Selbstverletzung‘ als Untertitel finde ich nicht ganz passend, denn eigentlich ist es ein Bericht über den Weg davon weg. Bis kurz vor Ende hat mich das Buch gefesselt und mitgerissen, ob ich wollte oder nicht.
    Zwei Personen, die ich sehr ins Herz geschlossen habe, sind Callie und ihre Psychiaterin. Callie, weil ich sie unglaublich mutig und stark finde. Ihre Psychiaterin, weil sie mich an jemanden erinnern, den ich sehr gerne mag und der mir in einer schwierigen Situation geholfen hat. In meinen Augen sind die beiden ein Dreamteam und mit der Hilfe schafft Callie es mit Sicherheit, von der Selbstverletzung wegzukommen.
    Das Buch hat mich oft sehr mitgenommen, weil ich einen persönlichen Bezug zu dem Thema habe. Ich denke, Angehörigen von Menschen, die sich selbst verletzen, wird das Buch vermutlich nicht viel weiter helfen, aber es ist ja auch einfach nur ein Jugendbuch und kein Ratgeber.
    Zum Schluss hatte ich dann immer mehr das Gefühl, dass die Autorin es zu einem Ende bringen wollte, weshalb ich auch nicht ganz verstanden habe, warum Callie einfach nur mehr gelaufen ist. Sie lief und lief und lief, ich lief und lief und lief mit ihr, aber den Grund kannte ich nicht ganz.
    Ich hätte gerne noch erfahren, wie ihre Mutter und ihr Bruder reagiert haben, aber das wird leider nicht mehr geschildert. Das Finale fand ich etwas zu Friede-Freude-Eierkuchen, aber auf der anderen Seite auch schön, denn es gibt Hoffnung. Hoffnung, die man nur allzu gerne verliert und dann Trost im Schmerz sucht …

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  • Rezension zu "Cut" von Patricia McCormick

    Cut
    bibliomaniac

    bibliomaniac

    16. September 2011 um 19:20

    Callie spricht mit niemandem, als sie wegen Selbstverletzung in die psychiatrische Klinik eingewiesen wird, nicht mit ihrer Therapeutin, und erst recht nicht mit den anderen Patienten. Das ändert sich erst, als Amanda neu in die Gruppe kommt. Auch Amanda schnippelt und sie lockt Callie mit ihrer provokativen Art aus der Reserve. Ganz allmählich beginnt die Fünfzehnjährige, sich zu öffnen.
    Dieses Buch hat wenig Seiten, aber diese Seiten sind sehr ausdrucksstark. Es ist sehr traurig mit was für Problemen sich Jugendliche rumschleppen müssen, und sich nicht trauen sich jemandem anzuvertrauen. Ich war schockiert zu was für Mitteln man greifen kann um sich selbst zu verletzen. Durch dieses Buch bekommt man mal einen EInblick wenn die Seele eines Menschen krank ist, und dieser Heilungsprozess über Jahre dauert.Es ist schockierend, aber Gott sei dank gibt es wie in diesem Buch, auch Menschen die aus diesem schwarzen Loch rauskommen und dafür kämpfen gesund zu werden.

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  • Rezension zu "Cut" von Patricia McCormick

    Cut
    corinnafe

    corinnafe

    02. May 2010 um 16:23

    Ein gutes Buch um mal einen Einblick zu gewinnen, wie sich manche Jugendliche fühlen und wie es in Suchtkliniken so abgeht. Allerdings fesselt es einen nicht wirklich. Es ist sehr dünn, so dass es zu Ende ist wenn man sich gerade in das Buch eingefühlt hast. Deshalb 2 Sterne!

  • Rezension zu "Cut" von Patricia McCormick

    Cut
    Highlight

    Highlight

    10. July 2008 um 18:33

    Auf jeden Fall ein ganz gutes Buch. Ziemlich extrem, zu welchen Mitteln Jugendliche greifen, um mit Problemen fertig zu werden. Ohne Grund macht man das nämlich nicht!!!