Patricia McCormick Verkauft

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Inhaltsangabe zu „Verkauft“ von Patricia McCormick

Gebt mir mein Leben zurück! Die dreizehnjährige Lakshmi aus Nepal merkt schnell, dass man sie belogen hat. Niemals wird sie als Dienstmädchen für eine reiche Frau in der Stadt arbeiten. An eine Mädchenhändlerin hat ihr Stiefvater sie verkauft, und ein heruntergekommenes Bordell in Kalkutta ist ihr neues Zuhause. Lakshmi wird geschlagen, vergewaltigt und unter Drogen gesetzt – bis sie sich fügt. Und ganz gleich, wie viele Männer sie Tag für Tag mit auf ihr Zimmer nimmt, nie wird sie genug Geld zusammenbekommen, um sich freizukaufen. Da taucht eines Tages ein Fremderr auf, der Lakshmi heimlich fragt, ob er ihr helfen kann. Und Lakshmi schöpft wieder Hoffnung … Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Satztechnisch eher einfach gehalten, dafür aber tw sprachlich/rethorisch interessant strukturiert und in jedem Falle authentisch, ergreifend

— Melvadja
Melvadja

Erschreckend und traurig. Man bangt mit der kleinen Lakshmi mit. Zu empfehlen!

— tiggger
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  • Mit 13 verkauft.

    Verkauft
    tiggger

    tiggger

    Diese biographische Geschichte ist erschreckend erzählt. Eine Familie, die ihre 13 jährige Tochter verkauft, ein Mädchen, dessen Träume und Hoffnungen platzen und das sich plötzlich in der Hölle wieder findet. Lakshmi wird mit Drogen zur Prostitution mit alten Männern gezwungen. Lebt mit anderen Frauen in einem Bordell, in dem sie wohl für alle Zeit bleiben wird, weil sie ihre "Schulden" nicht bezahlen kann und somit fest sitzt. Aus dem Fenster schauend, träumt sie von einem besseren Leben und ihrer Freiheit. Diese Geschichte ist so erschütternd echt erzählt, dass einem die Haare im Nacken zu Berge stehen. Man fühlt so sehr mit der Kleinen mit und hofft und bangt, dass sie irgendwie aus diesem Loch heraus finden kann. Die Umgebung ist genau beschrieben, sodass man ein sehr gutes Bild von dem Leben im Bordell erhält und sich über die Lieblosigkeit der Bordellmutter nur wundern kann. Zu empfehlen.

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  • Ein verkauftes Leben...

    Verkauft
    MissRose1989

    MissRose1989

    25. December 2013 um 17:30

    "Verkauft" ist ein sehr realistischer Jugendroman, der unter die Haut geht.  Lakshmi lebt mit ihrer Familie in einer heruntergekommenen Hütte auf dem Schwalbenschwanzberg von Nepal. Der Stiefvater von Lakshmi trinkt und spielt mehr als arbeiten zu gehen und so muss ihre Ama Lakshmi und kleinen Bruder alleine durchbringen. Das Leben ist hart und findet in ärmlichen Verhältnissen statt. Als ein heftiger Regenguss die Einnahmequelle der Familie vzerstört, verkauft der Stiefvater Lakshmi an einen Kinderhändler. Durch den Verkauf landet Lakshmi im "Haus der Heiterheit" in Kalutta... Der Stil des Buches sprach mich wahnsinnig an - es ist kein normaler Prosatext, sondern es sind eher Tagebuchaufzeichnungen, die die Geschehnisse aus den Augen von Lakshmi schildern. Die Schilderungen sind zwar nicht ausführlich, aber der Rest, der zwischen den Zeilen steht, schockiert sehr.  Ich würde das Buch keinem jungen Menschen empfehlen, der in seiner Persönlichkeit noch nicht gefestigt ist, deswegen finde ich das Alter ab 14 etwas niedrig angesetzt. Zudem würde ich hinzufügen, dass man die jungen Leser mit derm Buch nicht alleine lassen sollte, weil der Inhalt doch ziemlich an die Substanz geht.  Das Geschehen ist sehr realistisch gehalten und verzichtet auf Ausschmückungen aller Art, was aber dem Buch sehr gut steht, da solche ernsten Themen keine Verharmlosung brauchen. Patricia McComicks Stil schafft allerdings eine Distanz zwischen dem Leser und Lakshim, in dem sie immer wieder einen lakonischen Ton einsetzt, der dazu da ist, das, was Lakshim erlebt, für sie selbst und auch für den Leser überlebbar zu machen. Der Einsatz dieses Stilelements ist aber auch ein Zeichen für die Hoffnung und den Glauben von Lakshmi, das sich alles ändern könnte... Fazit: Ein sehr realistischer Jugendroman, der fesselt und unter die Haut geht, obwohl er stilistisch wie in Tagebuchaufzeichnungen geschrieben ist. Allerdings sollte man die Jugentlichen, die sich mit diesem Buch auseinandersetzen, nicht mit der Thematik nicht alleine lassen.

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  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    AnnaLi

    AnnaLi

    21. July 2012 um 17:56

    Inhalt : Lakshmi ist dreizehn Jahre als sie ihre Familie in Nepal verlassen muss. Sie wird aus Geldnot an ein indisches Bordell verkauft. Anfangs glaubt sie, einfache Arbeiten als Dienerin verrichten zu müssen bis man ihr schöne Kleidung und edle Schuhe anlegt. Sie ahnt, was im Haus der Herrlichkeit vorgeht : fremde Männer bezahlen, um mit ihr schlafen zu dürfen. Anfangs weigert Lakshmi sich ihren Körper frei zu geben, doch ihre Herrin ist gnadenlos. Sie schlägt sie, lässt sie hungern und dursten bis sie ihr ein betäubendes Mittel gibt, dass Lakshmi daran hindert sich gegen die Griffe und Berührungen der Männer zu wehren. So muss Lakshmi sich fügen und allabendlich den Gestank und die Gewalt der Männer ertragen. An Flucht ist nicht zu denken. Ohne Geld käme sie nicht weit. Mit der Zeit kann Lakshmi Freundschaften zu anderen jungen Frauen aufbauen und sich das Leben erträglich machen. Dennoch ist der Wunsch aus dem Bordell zu flüchten groß. Ein amerikanischer Kunde eröffnet ihr diese Möglichkeit unerwartet. Er bietet ihr an, sie zu befreien und an einen besseren Ort zu bringen. Obwohl sie erst skeptisch ist, ob sie ihm trauen kann, geht sie auf das Angebot ein. So verlässt Lakshmi nach über einem Jahr das Bordell in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Bewertung : „ Verkauft“ ist ein außergewöhnliches Buch, dass sich in mehreren Aspekten von vielen anderen Büchern abhebt. Die Autorin wählt einen interessanten stilistischen Aufbau ihrer Geschichte, in dem sie in kurzen Absätzen und unwahrscheinlich vielen Kapiteln schreibt. Genauso kurz wie die Abschnitte sind auch ihre Sätze. Das wirkt anfangs ein wenig verwirrend, aber dadurch lässt sich das Buch gut herunterlesen. „ Verkauft“ behandelt ein großes aktuelles Problem in Indien : der illegale Sexhandel. Der Leser bekommt ein guten Eindruck über die Zustände eines indischen Bordells und den alltäglichen Ablauf einer aus Zwang Prostituierten. Es ist keinesfalls ein angenehmes Thema und als Leser nimmt es einen mit, was jungen Mädchen erfährt. Auffallend am Anfang sind auch die dokumentarisch dargestellten Szenen von Lakshmi zuhause. Dies ist auch meiner Meinung nach ein zu bemängelnder Aspekt. Die Autorin verfällt trotz der Ichperspektive in eine Art Abhandlung und objektiv beschriebene Erzählhaltung. Damit meine ich ihre Ausführung von traditionellen Festen oder dem jährlichen Monsun. Das kann einerseits interessant sein, andererseits war es für die Handlung unwichtig. Wahrscheinlich Geschmackssache. Schade fand ich auch, dass ich kaum Bezug zu der Erzählerin gefunden habe. Sie beschreibt ihre Gefühle genauso knapp wie ihre Beschreibungen und das ermöglichte mir kaum, Mitgefühl für sie aufzubringen. Am Ende des Buches musste ich feststellen, dass das Buch dem Film „ Die Geisha“ sehr ähnelte. Denn ähnlich wie in dem Film geht es um ein junges, verkauftes Mädchen, dass sich in einer neuen Stadt gegen Konkurrentinnen und einer strengen Herrin behaupten muss. Der Unterschied liegt einzig, dass Lakshmi in ein Bordell kommt und das Mädchen aus dem Film in ein „ Geishahaus“ ( ich kenn die genau Bezeichnung nicht für ein solches Haus ) und der Film in China spielt. Daher empfehle ich das Buch jungen Frauen ab 16 Jahren, die Filme wie „ Die Geisha“ mögen und sich für andere Kulturen und soziale Probleme interessieren. Ein lohnenswertes Buch, dem ich jedoch nicht allzu viel Erfolg zusprechen mag.

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  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    herzle

    herzle

    08. March 2012 um 20:09

    Lakshmi lebt in Nepal. Sie wächst in einer kleinen Hütte im Himalaya bei ihrer Mutter auf. Ihr Stiefvater verspielt das wenige Geld, das sie haben, Tag für Tag in der Teestube. Lakshmi träumt davon, sich, ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder ein besseres Leben zu ermöglichen – ohne Schulden, mit genug Essen im Bauch und vor allem einem vor dem Regen schützenden Blechdach über dem Kopf. Als der Stiefvater wieder einmal alles beim Spiel verloren hat, entscheidet er, Lakshmi an eine vornehme Dame zu verkaufen.... Der Leser muss manches Mal schlucken, wenn Lakshmi aus ihrer eigenen Sicht über die täglichen Entwürdigungen berichtet, die sie und die anderen Mädchen zu erdulden haben. Sachlich erzählt sie über all die grausamen Begebenheiten, die sie miterlebt. „Verkauft“ ist ein Roman, der durchaus zumutbar ist für gleichaltrige Leser, die möglicherweise noch betroffener reagieren werden als Erwachsene. Das doch hoffnungsvolle und positive Ende kann über die entstehende Betroffenheit beim Leser nur bedingt hinweghelfen. Dennoch ein lesenswertes Buch, wenn man seine Augen nicht vor den Tatsachen verschließen möchte.

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  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2011 um 19:39

    Ein einzigartiges Buch über das Thema Kinderprostitution. Der Autorin ist es sehr gut gelungen aus der Sicht eines 13-jährigen Mädchens zu schreiben

  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    Kerry

    Kerry

    04. April 2011 um 05:59

    Die 13-jährige Lakshmi lebt mit ihrer Mutter, ihrem kleinen Bruder und ihrem Stiefvater in den Bergen des Himalaya-Gebirges. Sie möchte in die Stadt gehen um zu Arbeiten, damit ihre Mutter endlich ein Blechdach für die Hütte bekommt, denn ihr Stiefvater verliert das ganze Geld in der Teestube beim Kartenspielen. Ihre Mutter will jedoch, dass Lakshmi weiterhin zur Schule geht. Eines Tages jedoch, nachdem alles, was verkauft werden konnte, bereits verkauft ist, stimmt ihre Mutter in die Pläne ihres Stiefvaters ein, Lakshmi als Dienstmädchen in die Stadt zum Arbeiten zu schicken. Doch dieser verkauft das Mädchen an einen Mädchenhändlerin. Über Umwege gelangt Lakshmi nach Indien und wird dort endgültig an ein Bordell verkauft. Doch Lakshmi ist nicht bereit zu tun, was von ihr verlangt wird. Auch Hunger und Schläge können ihren Willen nicht brechen, doch dann wird sie unter Drogen gesetzt. Nachdem sie feststellen musste, was passiert ist, hat sie keine andere Wahl, sie muss bleiben, um ihrer Familie die Schande zu ersparen. Doch eines Tages taucht ein Amerikaner auf und bietet seine Hilfe an, sie von diesem Ort wegzubringen. Lakshmi wittert eine Falle und beschließt zu bleiben. Dann findet sie heraus, dass das von ihr erarbeitete Geld, nicht, wie zugesagt, zu ihrer Mutter geschickt, sondern vom Bordell einbehalten wird. Daraufhin beschließt sie, alles zu wagen und die Hilfe des Amerikaners anzunehmen … Es handelt sich hierbei um eine fiktive Geschichte, die dennoch gleichzeitig die Geschichte fast 12.000 nepalesischer Mädchen ist, die jährlich in die Fänge von Mädchenhändlern gelangen. Das Buch ist wunderbar flüssig geschrieben, ich las es in einem Rutsch durch.

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  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. February 2011 um 19:39

    "Verkauft" von Patricia McCormick erzählt die ergreifende Geschichte der 13jährigen Lakshmi aus Nepal, die von ihrem Stiefvater an eine Kinderhändlerin verkauft wird. Lakshmi ist 13 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihrem kleinen Bruder in einer kleinen, ärmlichen Hütte in Nepal. In der Schule lernt Lakshmi fleißig, denn sie will helfen, Geld zu verdienen, damit sich die Familie irgendwann ein Blechdach leisten kann. Und dann ist ihre Chance gekommen: Eine Frau möchte Lakshmi mit in die Stadt nehmen, wo sie für eine reiche Familie arbeiten soll - und bietet Lakshmis Familie viel Geld dafür. Doch leider geht es für Lakshmi nicht in eine reiche Familie. Am Ende einer langen Reise landet sie im "Haus der Heiterkeit", einem Bordell in Kalkutta, in dem viele junge Mädchen arbeiten müssen. Mit Drogen und Gewalt wird Lakshmi gefügig gemacht. Das junge Mädchen zählt die Tage, rechnet, wie lange sie brauchen könnte, um ihren Preis wieder einzuarbeiten, um wieder nach Hause zu können. Doch wird ihr das je gelingen? Das Buch erzählt eine ergreifende Geschichte, die den Leser nicht kalt lässt. Es ist in einfacher Sprache geschrieben, als Ich-Erzählung aus Lakshmis Sicht, in der Gegenwart verfasst. So fühlt man sich beim Lesen dem Geschehen sehr nah. Durch die einfache Sprache und die übersichtliche Anzahl an Seiten liest sich das Buch recht schnell. Das Schicksal dieser jungen Mädchen wie Lakshmi ist tragisch, und mit diesem Buch, das sehr interessant geschrieben ist, werden viele Leser, in der Zielgruppe wohl vor allem junge Leser über diese Schicksale informiert. Ich muss allerdings sagen, noch mal würde ich das Buch nicht lesen, und ein "must-read-Buch" ist es mit Sicherheit auch nicht. Vor allem aber für junge Leser sicherlich empfehlenswert, es einmal gelesen zu haben. Deshalb auch die 4 Sterne, weil ich finde, dass es für 3 Sterne irgendwie doch zu gut war...

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  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    Portia

    Portia

    09. September 2009 um 15:33

    Die dreizehnjährige Lakshmi lebt mit ihrer Mutter, ihrem kleinen Bruder und ihrem Stiefvater in ärmsten Verhältnissen in einer Hütte in Nepal. Lakshmi ist eine pflichtbewusste Tochter, die ihrer liebevollen Mutter wo es nur geht unter die Arme greift und nur einen Wunsch hat: In die Stadt zu gehen, um dort für eine reiche Familie zu arbeiten, und mit dem verdienten Geld ihre Familie zu unterstützen. Eines Tages wird Lakshmis Traum wahr, sie soll in die Stadt gebracht werden, um dort zu arbeiten. Das hat ihr Stiefvater so ausgehandelt. Doch als Lakshmi in ihrem neuen Zuhause ankommt, merkt sie schnell, dass hier garnichts so ist wie sie es sich vorgestellt hatte. Die bittere Wahrheit erreicht sie bald, denn sie wurde an ein Bordell in Kalkutta verkauft. Diese Leidensgeschichte der kleinen Lakshmi ist erschütternd und ernüchternd zugleich. Es hat mich sehr mitgenommen zu erfahren, wie es neben Lakshmi vielen jungen Mädchen dort geht, verkauft von der eigenen Familie, an ein Bordell, ohne Aussicht dort irgendwann wieder raus zu kommen. Lakshmi wehrt und sträubt sich, will fliehen, wird schließlich in ihrem Willen gebrochen und gefügig gemacht. Doch in dem jungen Mädchen erwacht auch eine Kämpferin. Sie kämpft um ihre Hoffnung darauf, irgendwann wieder nach Hause zu kommen. Patricia McCormick nützt für dieses Buch einen besonderen Schreibstil, der sich nur in Gedanken Lakshmis äussert. So bekommt man die Geschehnisse ausschließlich durch Lakshmis kindliche Naivität mitgeteilt, man fühlt sich ihr so sehr nahe und begreift erst richtig die Verzweiflung die sich in ihr breit macht, ihre Ängste, ihre Sorgen und die Schande die sie fühlt. Patricia McCormick arbeitete als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, bevor sie sich der Arbeit als Autorin widmete. Für den Roman "Verkauft" hat sie mehrere Monate in Indien verbracht, wo sie Frauen die in den Mädchenhandel involviert waren interviewt hat.

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  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    verena83

    verena83

    19. December 2008 um 12:25

    sehr schockierend... wie kann eine frau dazu fähig sein kleine mädchen alten männern anzubieten... außerdem wiederum erschreckend, dass es so viele männer gibt, die sich an kindern vergehen

  • Rezension zu "Verkauft" von Patricia McCormick

    Verkauft
    sunlight

    sunlight

    11. July 2008 um 19:37

    Aktuelle Info: Das Buch steht nun auf der Auswahlliste des Jugendliteraturpreises 2009 Die Lebens- und Leidensgeschichte eines 13jährigen Mädchens in Romanform. Lakshmi wächst in einer bettelarmen Familie in einem Bergdorf in Nepal auf. Die Situation spitzt sich dermaßen dramatisch zu, dass sie als Hausmädchen verkauft wird. Doch sie kommt niemals in einen Haushalt an, sondern sie wird über Zwischenhändler weiterverkauft bis sie in Indien in einem Bordell landet. Ungläubig über ihr Schicksal bricht sie nicht zusammen, sondern findet den Mut sich ihr Schicksal zu fügen, in der Hoffnung ihre Familie unterstützen zu können und sich in ein paar Jahren freikaufen zu können. Später lernt sie einen Amerikaner kennen, der ihr Hilfe anbietet. Wie in Tagebuchform berichtet sie von ihrem neuen Leben, wobei ihre "Arbeit" nur angedeutet ist, aber trotzdem das Entsetzen, der Ekel, die Hoffnungslosigkeit zwischen den Zeilen zu spüren ist. Fazit: Lesen! Die Autorin ist mit dem schwierigen Thema sehr feinfühlig und differenziert umgegangen, so dass dieses Buch wirklich für Jugendliche geeignet ist.

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