Patricia Melo O Matador

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Inhaltsangabe zu „O Matador“ von Patricia Melo

Mehr oder weniger zufällig begeht Maiquel in einer Kneipe in Sao Paulo seinen ersten Mord. Er sieht sich schon im Kittchen, aber nichts passiert, er wird nicht verhaftet. Im Gegenteil, man feiert ihn als Held. Und von nun an kommen die Reichen der Stadt auf ihn zu und lassen es sich etwas kosten, dass er das Gesindel, das ihre Luxusexistenz bedroht, dezimiert. So beginnt Maiquels Karriere als Killer. Er handelt wie im Rausch - bis er eines Tages den Falschen umbringt...

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  • Rezension zu "O Matador" von Patricia Melo

    O Matador
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. April 2011 um 07:50

    Der unscheinbare Maiquel begeht mehr oder weniger aus Zufall einen Mord an einem stadtbekannten Halunken, woraufhin ihm alle tüchtig auf die Schulter klopfen. Bald darauf bietet ihm ein Zahnarzt sein, sein Gebiss für lau zu renovieren. Sofern Maiquel bereit ist, dafür einen weiteren kleinen Mord zu begehen. So schlittert der Protagonist in eine Karriere als Auftragskiller. „O Matador“ zeichnet sich durch eine recht sachliche Ich-Erzählung aus, die leider komplett auf Anführungszeichen und Absätze in Dialogen verzichtet, wodurch Gedankengänge Maiquels wirr mit den Aussagen anderer Figuren vermischt werden. Dies erschwert das Lesen etwas. Dafür ist die Geschichte selbst sehr reizvoll, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die Entwicklung des Charakters ein bisschen detaillierter ausgearbeitet worden wäre. Maiquel empfindet anfangs noch eine starke Abneigung gegen das Töten, und wie und warum er sich nun doch damit abfindet, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, das muss man sich dann schon selbst denken, das fand ich etwas schade. Dafür ist der Roman stellenweise sehr witzig, vor allem aufgrund des jovialen Erzählstils. Er ist ebenso reich an Sex und Gewalt, was aber immer alles eher emotionslos beschrieben wird. Vom Schauplatz Sao Paolo hätte gern noch mehr Lokalkolorit einfließen dürfen. Viel brasilianisches Flair versprüht der Roman nicht gerade. Insgesamt ein durchaus lesenswerter, kurzer Thriller für zwischendurch.

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