Patricia Mennen Der Ruf der Kalahari

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 36 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 2 Leser
  • 5 Rezensionen
(7)
(9)
(4)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Der Ruf der Kalahari“ von Patricia Mennen

Eine bewegende Geschichte über Liebe und Hass, Vertrauen und Betrug Berlin, 1901. Nach dem Tod ihrer Mutter wagt die junge Jella von Sonthofen den Schritt in ein neues Leben: Sie wird Deutschland verlassen und ihren Vater suchen, der in Deutsch-Südwestafrika verschollen ist. Doch als sie nach langer Suche endlich seine Farm gefunden hat, erwartet sie dort die schreckliche Wahrheit … Der Ruf der Kalahari ist der Auftakt zu einer fesselnden Familiensaga vor einer einzigartigen Landschaft. Sie erzählt die Abenteuer einer jungen Deutschen im heutigen Namibia, ihre Seelenverwandtschaft mit dem Buschmädchen Nakeshi und eine wunderbar romantische Liebesgeschichte.

Toller Auftakt zur Familiensaga rund um Jella von Sonthofen

— .Steffi.
.Steffi.

Eigentlich ein gutes Buch, aber die Hauptprotagonistin ist soo naiv.

— Traubenbaer
Traubenbaer

Ich habe mich vom Cover und Inhalt hinreißen lassen. Das Buch war eine totale Enttäuschung.

— Blubb0butterfly
Blubb0butterfly

Fängt super an, wird dann aber immer unrealistischer und die Charaktere handeln absolut nicht nachvollziehbar. Enttäuschend.

— MrsRathbone
MrsRathbone

Interessanter Auftakt einer Afrika-Trilogie. Teilweise ging die Spannung verloren, aber gegen Ende nahm das Buch dann wieder an Fahrt auf.

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

Kein schlechter Roman...hätte sogar noch etwas Afrika-lastiger sein können....

— Ayanea
Ayanea

Stöbern in Historische Romane

Abigale Hall

Erst ganz gut, dann leider zunehmend verwirrend, langweilig und schlecht ...

Cellissima

Herrscher des Nordens - Thors Hammer

Ein muss für alle Liebhaber nordischer Geschichte

kessi

Der Lord, der mich verführte

Nicht ganz so, wie erwartet

Bjjordison

Das Fundament der Ewigkeit

Mit Interesse an Europas Geschichte ist "Das Fundament der Ewigkeit" ein großartiges Werk, in dem genau diese Geschichte lebendig wird.

Renken

Die letzten Tage der Nacht

Unterhaltsame Geschichte mit interessantem Hintergrund. Es gab einige unerwartete Wendungen, aber das Ende ist dennoch früh klar.

leucoryx

Die Tochter des Seidenhändlers

Das Buch ist ein richtiger Schmäler und das exotische Setting tut sein übriges. Schmacht ;-)

Caillean79

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension für "Der Ruf der Kalahari"

    Der Ruf der Kalahari
    Traubenbaer

    Traubenbaer

    03. May 2017 um 01:33

    "Der Ruf der Kalahari" von Patricia Mennen (erschienen bei blanvalet) ist ein historischer Roman, der um 1900 spielt.Noch bevor die Hauptprotagonistin Jella zur Welt kommt wandert ihr Vater nach Namibia aus. Sein Plan war es seine Geliebte nachzuholen (von Jella wusste er nichts). Doch auch Jahre später kam weder ein Brief von ihm noch ein Ticket für eine Überfahrt nach Afrika bei Jella oder ihrer Mutter an. Diese behauptete zeitlebends, dass Jellas Vater sie immernoch liebt und es sicher Gründe für das Ausbleiben der Nachrichten gibt. So nimmt sie Jella auf dem Sterbebett sogar das Versprechen ab, ihn zu suchen. Da Jella mit Berlin nur traurige Erinnerungen an ein ärmliches Leben verbindet, macht sie sich auf den Weg den letzten Willen ihrer Mutter zu erfüllen.Der Roman ist bildhaft beschrieben. So fällt es nicht schwer sich die Protagonisten und ihre Umgebung vorzustellen. Besonders die Beschreibungen über Afrika gefallen mir sehr gut. Jedoch werden auch die traurigen und grausamen Szenen in der gleichen Intensität beschrieben, was das Buch mitunter recht melancholisch macht. Der Mittelteil des Buchs ist eher langatmig, erst gegen Ende nimmt es wieder an Spannung zu. Aufgrund des Titels hatte ich mir vorgestellt,  dass die Handlung größtenteils in Afrka spielt. Leider war das jedoch nicht so, obwohl die Kapitel, die in Namibia spielen eindeutig schöner sind.Ich persönlich wurde nie richtig mit der Hauptprotagonistin warm. Jella verhällt sich an manchen Stellen so naiv, dass es schon fast unrealistisch wirkt. Deswegen konnte ich auch einige ihrer Handlungen und Aussagen nicht nachvollziehen. Wer jedoch trotzdem am Ball bleibt wird mit einem wundervollen Ende belohnt. Alles in allem ist "Der Ruf der Kalahari" ein gutes Buch mit ein paar kleinen Schwachstellen. Mich hat es stark an "Das Lied der Maori" von Sarah Lark erinnert, weswegen ich es besonders Lark- Fans ans Herz legen würde.

    Mehr
  • „Der Ruf der Kalahari“ von Patricia Mennen

    Der Ruf der Kalahari
    Blubb0butterfly

    Blubb0butterfly

    12. April 2017 um 17:47

    Eckdaten8,99 €ISBN: 978-3-442-37517-2Blanvalet-Verlag512 Seiten (mit Nachwort und Sachworterklärungen)2010RomanBand 1CoverDas Cover ist wunderschön und verträumt. Es ist eine typische afrikanische Landschaft zu sehen. Man greift eigentlich automatisch zu diesem Cover.Inhalt (Klappentext)Berlin, 1901. Nach dem Tod ihrer Mutter wagt die junge Jella von Sonthofen den Schritt in ein neues Leben. Sie wird Deutschland verlassen und ihren Vater suchen, der in Deutsch-Südwestafrika verschollen ist. Doch als sie nach langer Zeit endlich seine Farm gefunden hat, erwartet sie dort eine schreckliche Überraschung…Autorin (Klappentext)Patricia Mennens große Leidenschaft ist das Kennenlernen von Menschen ursprünglicher Kulturen. Wann immer es geht, macht sie sich auf und versucht, einen authentischen Einblick in fremde Lebenswelten zu gewinnen. Ihre Eindrücke und Erlebnisse verarbeitet sie in ihren Büchern. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern abwechselnd in der Nähe des Bodensees und der Provence. Derzeit schreibt Patricia Mennen an der Fortsetzung zu Der Ruf der Kalahari.FazitDas Cover und die Inhaltsangabe hat mich sehr gespannt auf das Buch gemacht. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllen können und ich habe es vorzeitig abgebrochen, weil ich es einfach nicht mehr lesen konnte.Ich hatte noch nie einen Roman über Afrika gelesen und nach diesem hier habe ich auch gar keine große Lust mehr dazu.Mich hat es sehr gestört, dass die Sachworterklärungen am Ende des Buches waren, anstatt die Begriffe direkt mit einer Fußnote zu erklären. Das hätte den Lesefluss auch weniger gestört.

    Mehr
  • Der Ruf der Kalahari von Patricia Mennen

    Der Ruf der Kalahari
    Nachtfalter89

    Nachtfalter89

    27. February 2015 um 07:45

    Der Ruf der Kalahari von Patricia Mennen

    Die Autorin Patricia Mennen hat großartig recherchiert und erzählt eine lebendige Geschichte, die das alte Berlin und die Weiten das heutigen Namibia vor dem inneren Auge aufsteigen lässt. Die Handlung ist abwechslungsreich und bietet einem neben guter Unterhaltung so einiges Wissenswertes.

  • Ein schöner Afrika-Roman mit kleinen Schwächen

    Der Ruf der Kalahari
    Eliza08

    Eliza08

    30. May 2013 um 11:44

    Jella von Sonthofen lebt zusammen mit ihrer Mutter in Berlin, die Zeit ist geprägt vom Aufbruch, den neuen Erfindungen und der aufstrebenden Forschung. Jella ist wissbegierig und will unbedingt Medizin studieren, doch leider ist ihr der Weg dahin verwehrt und sie muss sich mit Näharbeiten und als Kellnerin durchschlagen. Als dann auch noch ihre Mutter stirbt verliert Jella ihren Bezugspunkt zu der Welt. Sie lässt sich auf zwielichtige Gestalten ein und muss eine böse Erfahrung machen. Einzig dem guten Freund Zille und seiner Frau ist es zu verdanken, dass Jella wieder zurück ins Leben findet. Als Jella erfährt, dass ihr Großvater sie belogen hat und ihr Vater noch lebt, steht für sie fest sie will ihn kennen lernen. Somit bricht Jella nach Deutsch-Südwestafrika auf, eine wundervolle und spannende Reise beginnt für die junge Frau. Schnell schließt sie auch hier Freundschaften, die sie unterstützen. Als sie endlich am Ziel ist erfährt sie, dass ihr Vater angeblich verheiratet und kurz nach der Hochzeit ums Leben gekommen sein soll. Doch irgendwie kann Jella das nicht so recht glauben, denn die Witwe ihres Vaters ist ihr gegenüber sehr feindselig. Die Angestellten erkennen in ihr aber sofort die Tochter ihres verstorbenen Herrn. Wird Jella ihr Glück doch noch finden können? Fritz von Houten und das Buschmädchen Nakeshi helfen ihr einen neuen Weg zu beschreiten, um mit der Vergangenheit abschließen zu können. Mir hat der Roman im Großen und Ganzen gut gefallen. Allerdings hat er noch ein paar „Kinderkrankheiten“, die meiner Meinung nach ein wenig den Lesespass trüben. Die Geschichte in Berlin ist sehr ausführlich erzählt und man will endlich nur nach Afrika. Zudem wird der Roman in großen Teil durch einen auktorialen Erzähler wiedergegeben. Erst zum Ende hin finden sich mehr Dialoge, die dem Roman dann auch die nötige Spannung und das zu Anfangs vermisste Tempo geben. Zudem hätte ich gerne noch mehr über Afrika, seine Tiere und die Buschbewohner erfahren. Zwar kommt der Flair Afrikas herüber, aber es hätte für meinen Geschmack bei einem Afrika-Roman noch mehr sein können. Nichtsdestotrotz liegt der zweite Band der Saga schon bereit und ich bin schon sehr gespannt wie es mit Jella in Deutsch-Südwestafrika weitergeht.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Ruf der Kalahari" von Patricia Mennen

    Der Ruf der Kalahari
    Ayanea

    Ayanea

    08. February 2012 um 11:32

    Auftakt einer afrikanischen Familiensaga In "Der Ruf der Kalahari" geht es hauptsächlich, um die junge, ehrgeizige Jella, die mit ihrer totkranken Mutter in Berlin lebt. Jella ist sehr fortschrittlich für ihre Zeit und möchte mehr im Leben erreichen. Als ihre Mutter stirbt und Jella erfährt, dass ihr Vater in Afrika weilt, macht sie sich auf in das fremde Land, um ihn zu suchen. Der Plot klingt an sich recht spannend und ich wollte unbedingt mal wieder einen historischen Roman, der in einem anderen Land spielt schmökern. Was gerade zu Beginn etwas verwirrend ist, ist das so viel Zeit darauf verwendet wird, wie Jella mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen in Berlin haust. So gehen locker 200 Seiten ins Land und von Afrika noch keine Spur. Der Teil war durchaus interessant und flüssig zu lesen, nur hätte ich mir hier etwas mehr Afrika und weniger Deutschland gewünscht. Die Erzählungen um Jella werden immer unterbrochen mit Erzählungen von Nakeshi- einem jungen Buschmann-mädchen, dass in der Weiten der Kalahari mit ihrem Stamm lebt. Hier hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorin es glänzend geschafft hat, die Andersartigkeit der Gepflogenheiten und Rituale dieses Stammes hervor zu heben. So sind nämlich Nakeshi und Jella- ohne es zu wissen oder sich jemals gesehen zu haben- Sternenschwestern. In Afrika ist eben alles anders. Als Jella dann doch endlich nach Afrika kommt, konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Kulisse dieses Kontinents war malerisch schön erzählt- sei es die Tierwelt, die Stammesunterschiede, die Lebensverhältnisse der damaligen deutschen Kolonialisten bis hin zu den Gesteinsformationen- Afrikas Kulisse wurde atemberaubend umgesetzt. Dennoch hätte ich mir an gewissen Stellen sogar noch mehr gewünscht. An einigen Stellen waren mir einige Aspekte in der Geschichte absolut viel zu vorhersehbar, andere Aspekte konnten wiederrum überraschen. Die vielen Nebenfiguren sind auch recht interessant gestaltet wurden. Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte- wie sollte es anderes sein, das erwartet wohl auch der Leser. Diese spielt jedoch eine etwas geringere Rolle, viel wichtiger war Jella als Person und ihr Lebensweg in Afrika. Die Liebesgeschichte wurde einerseits recht ruhig erzählt, an anderer Stelle war es mir wieder too much, aber das wird damals wohl so üblich gewesen sein. Alles in allem gebe ich diesem Roman 3,5 Sterne. Afrikas Zauber kam gewiss herüber, anderes war wie gesagt zu vorhersehbar und klischeehaft. Es gibt auch einen zweiten Band, der mich immer noch interessiert. Ich hoffe in diesem noch mehr über Afrika und seine Bewohner erfahren zu dürfen.

    Mehr