Patricia Mennen Der Ruf des indischen Elefanten

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf des indischen Elefanten“ von Patricia Mennen

Die 16-jährige Tara Harley lebt seit dem Tod ihrer Mutter in Irland bei ihrer Tante Nell und ihrem Onkel Fergus. Nach einem heftigen Streit mit dem jähzornigen Fergus beschließt Tara jedoch, ihre Heimat zu verlassen, um nach ihrem Vater zu suchen, den sie bislang für tot gehalten hat. In den Hinterlassenschaften ihrer Mutter findet sie einen Brief von einem Mann namens Henry Lawrence, der sich als ihr Vater ausgibt und vor ihrer Geburt als britischer Offizier nach Indien versetzt wurde. Tara heuert, verkleidet als Küchenjunge George, auf einem Schiff an, das Kurs auf Bombay nimmt. Während der beschwerlichen Seereise freundet sie sich mit dem indischen Jungen Kareem an, der auf dem Weg zurück zu seiner kranken Mutter ist, und begleitet ihn bis in die nordindische Stadt Lukhnau. Dort arbeitet Henry Lawrence als Oberbefehlshaber der englischen Armee. Doch nicht nur Taras Beziehung zu Kareem nimmt mit einem Mal eine unerwartete Wendung, auch das Geheimnis um Taras Vater hält eine große Überraschung bereit …

Zuerst zierht es sich, aber das Ende ist wunderschön

— Liberace

Eine nette Geschichte für zwischendurch

— Reebock82

Ein schöner Jugendroman, der schnell und leicht zu lesen ist!

— Firestar

Gelungener historischer Roman für Jugendliche

— nicigirl85

Dieses Buch hat meine Liebe zum Abenteuer vervollständigt!

— SABO

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  • Der Ruf des indischen Elefanten

    Der Ruf des indischen Elefanten

    Firestar

    Handlung: Es ist das Jahr 1855, Taras Mutter ist verstorben und nun lebt sie bei ihren armen verwandten in Irland. Als kurz darauf ein Unfall passiert beschließt Tara wegzulaufen und ihren Vater zu suchen: den britischen Officer Henry Lawrence. Nur da gibt es ein kleines Problem, Tara ist in Irland und ihr Vater, der ist in Indien. So tritt Tara diese lange Reise an, heuert auf einem Schiff an, findet Freunde und Feine, erlebt Abenteuer, durchquert eine Wüste und ... gelangt sie schließlich an ihr Ziel? Meinung: Das Buch habe ich geschenkt bekommen und am nächsten tag ganz schnell gelesen. Es liest sich schnell und flüssig. Ein sehr schöner Schreibstil! Das Cover liebe ich ja absolut, in echt glitzert es auch noch! ;) Tara war mir sofort sympathisch und auch die anderen Personen sind sehr nett beschrieben! Eine kleine negative Sache habe ich aber die mich ein wenig irritiert hat; für das 18. Jahrhundert sind die Menschen und ihre Technik relativ weit fortgeschritten. Ja, sie haben noch Sklaven und andere unschöne "Bräuche", aber im Ganzen hätte ich eher sogar an das 20. Jahrhundert gedacht beim Lesen... Fazit: Auch wenn es ein wenig seltsam war habe ich es sehr gerne gelesen und werde es Jugendbuchliebhabern mit gutem Gewissen weiter empfehlen!

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    • 7
  • Netter Roman

    Der Ruf des indischen Elefanten

    Reebock82

    18. May 2015 um 18:46

    Nach einigen schweren Schicksalsschlägen begibt sich die junge Tara, als Junge verkleidet, auf die Suche nach ihrem Vater, von dem sie nichts weiter hat als einen Brief und die Information, dass er Offizier in Indien ist. Eine Reise beginnt, die Tara vom trüben Irland ins farbenprächtige Indien führt. Auf ihrem Weg lernt sie den Inder Kasim kennen, der ihr bei ihrer Suche hilft. Meinung: Ich bin ein Fan von historischen Romanen und habe mich besonders darauf gefreut, dieses Buch zu lesen, da es in Indien spielt. Ich habe erwartet, dass mir die Sonne aus dem Buch entgegenscheint und ich hineingezogen werde in eine Welt aus Farben, Gerüchen, etc.. Was man sich eben so vorstellt, wenn man einen Roman liest, der in Indien spielt. Leider hat aber genau diese bildliche Beschreibung gefehlt. Aber später mehr dazu. Der Anfang der Geschichte ist etwas uninteressant, da man eigentlich nur darauf wartet, dass die Reise endlich losgeht. Danach nimmt das Buch jedoch rasch an Fahrt auf. Immer wieder ist es gespickt von kurzen "Action-Sequenzen", die mir gut gefallen haben. Tara ist eine gute Hauptfigur, jedoch nicht außergewöhnlich. Man fiebert aber mit ihr mit und hofft für sie das Beste. Aus ihrer Sicht wird auch das Buch in der dritten Person erzählt. Leider ließen mich die Beschreibungen von Indien ziemlich kalt. Das lag zum einen an dem extrem platten Stil, der dem Buch viel an seinem Potential genommen hat. Hinzu kommt, dass man Indien nicht wirklich durch Taras Augen kennengelernt hat, sondern durch einen (meiner Meinung nach) mehr wissenden Erzähler. Es fallen indische Begriffe, die Tara unmöglich wissen kann und die dem Stil jedoch auch die Blumigkeit nehmen. Es kommt kein Gefühl auf, man vergisst sogar manchmal, dass das Buch in Indien spielt. Gestört haben auch die ewigen Zickereien von Tara und Kasim. Sie waren extrem albern und nervig. Als letztes fand ich das magische Elefantenamulett fehl am Platz. Es passt einfach nicht in die Geschichte. Außerdem gibt es dem Leser den Eindruck, dass die Protagonisten ohne diesen Elefanten aus keiner, scheinbar ausweglosen, Lage herausfinden. Was mir jedoch außerordentlich gut gefallen hat, ist das wunderschön gestaltete Cover. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen und war mit ein Grund, warum ich das Buch gekauft habe. Fazit: Wer erwartet, durch das Buch ein Gefühl für Indien zu bekommen, wird hier leider enttäuscht. Es fehlt dem Buch in dieser Hinsicht an Tiefe. Der Stil ist extrem platt und nicht, was man von einem guten historischen Roman erwartet. Als nette Sommerlektüre für zwischendurch ganz in Ordnung, aber auch nicht mehr.

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  • Lesenswerter historischer Jugendroman

    Der Ruf des indischen Elefanten

    claude20

    Tara lebt nach den Tod ihrer Mutter bei ihrer Tante Nell und ihrem Onkel Fergus in Irland. Ihr jähzorniger Onkel hat Tara nur mit Widerwillen aufgenommen und behandelt sie entsprechend schlecht. Nach einem handfesten Streit mit Fergus verläßt Tara schließlich den Hof der Familie und macht sich auf die Suche nach ihren unbekannten Vater, der laut der Hinterlassenschaft ihrer Mutter Henry Lawrence heißt und in Indien stationiert sein soll. Um nach Indien zu gelangen heuert Tara verkleidet als Küchenjunge George auf einem Schiff an. Auf dieser Seereise freundet sie sich mit dem indischen Schiffsjungen Kareem an. Dieser ist auf der Heimfahrt zu seiner kranken Mutter und Tara beschließt ihn in dem ihr völlig fremden Land Indien zuerst in die nordindische Stadt Lukhnau zu begleiten. Dort soll Henry Lawrence als Oberbefehlshaber der englischen Armee arbeiten... Dieser historische Jugendroman von Patricia Mennen läßt sich flüssig und geradezu süffig lesen. Die Geschichte ist spannend erzählt, mit interessanten historischen Hintergrundwissen angereichert und erzeugte in meinem Kopfkino ein sehr farbenprächtiges und stimmiges Bild von Indien des 19. Jahrhundert. Auch die Zeit in Irland ist beeindruckend, aber auch bedrückend und somit meiner Ansicht nach realitätsnah geschildert. Der Erzählstil der Autorin hat mir insgesamt wirklich sehr gut gefallen, aber leider muss ich bei dem Buch einen kleinen Abstrich in der Bewertung vornehmen. Auf der Reise der beiden Protagonisten kommt für mein Gefühl, dann etwas zu häufig zu zwischenmenschlichen Missverständnissen, Streit und Disharmonie. Wo Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit verschiedlichen Geschlechtern aufeinandertreffen und agieren gibt es immer Unstimmigkeiten, Ängste oder auch Missverständnisse. Das ist mir vollkommen klar, aber für die volle Punktzahl bei der Bewertung dieser Geschichte hätte ich mir weniger Konflikte zwischen Tara und ihren Freund Karrem gewünscht. Aus diesem wirklich völlig subjektiven Leseeindruck vergebe ich diesmal für das Buch 8 von 10 Punkte. Ein schöner historischer Jugendroman, der den Leser auf eine spannende, farbenprächtige und unterhaltsame Reise nach Indien entführt und eine Leseempfehlung von mir. © claude

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    • 5
  • ein schöner historischer Jugendroman

    Der Ruf des indischen Elefanten

    Manja82

    13. April 2015 um 15:27

    Kurzbeschreibung Die 16-jährige Tara Harley lebt seit dem Tod ihrer Mutter in Irland bei ihrer Tante Nell und ihrem Onkel Fergus. Nach einem heftigen Streit mit dem jähzornigen Fergus beschließt Tara jedoch, ihre Heimat zu verlassen, um nach ihrem Vater zu suchen, den sie bislang für tot gehalten hat. In den Hinterlassenschaften ihrer Mutter findet sie einen Brief von einem Mann namens Henry Lawrence, der sich als ihr Vater ausgibt und vor ihrer Geburt als britischer Offizier nach Indien versetzt wurde. Tara heuert, verkleidet als Küchenjunge George, auf einem Schiff an, das Kurs auf Bombay nimmt. Während der beschwerlichen Seereise freundet sie sich mit dem indischen Jungen Kareem an, der auf dem Weg zurück zu seiner kranken Mutter ist, und begleitet ihn bis in die nordindische Stadt Lukhnau. Dort arbeitet Henry Lawrence als Oberbefehlshaber der englischen Armee. Doch nicht nur Taras Beziehung zu Kareem nimmt mit einem Mal eine unerwartete Wendung, auch das Geheimnis um Taras Vater hält eine große Überraschung bereit … (Quelle: F. Coppenrath) Meine Meinung Irland im Jahr 1855. Taras Mutter ist gestorben. So muss das junge Mädchen nun bei ihrem Onkel Fergus und dessen Frau unterkommen, wo sie allerdings nur geduldet ist. Eines Tages, so hofft Tara, findet sie ihren Vater, der in Indien als Offizier stationiert ist. Nach einem Unglücksfall flieht das Mädchen und macht sich auf ihren Weg, der sie bis nach Indien führt. Auf der abenteuerlichen Reise lernt sie Kasim kennen, der ihr beisteht … Das Jugendbuch „Der Ruf des indischen Elefanten“ stammt aus der Feder der Autorin Patricia Mennen. Für mich war dieser historisch angehauchte Jugendroman das erste Buch der Autorin. Tara ist 16 Jahre alt und wird bei ihrem Onkel Fergus und ihrer Tante eigentlich nur geduldet. Sie lebt in Irland, ihre Mutter ist gestorben, ihr Vater lebt in Indien und ist dort Offizier. Ich mochte Tara sehr gerne, sie ist nicht perfekt, hat Ecken und Kanten. Kasim begegnet Tara auf deren Weg nach Indien. Er denkt sie ist ein er und heißt George. Von George ist Kasim sehr angetan, er mag ihn gerne. Je weiter man im Geschehen vorankommt, desto mehr denkt Kasim aber nach und wird misstrauischer Tara/George gegenüber. Auch Kasim hat mir gut gefallen. Neben den beiden genannten gibt es im Buch noch weitere Charaktere, die ich ebenso gut gestaltet empfand. So zum Beispiel indische Räuber, Seemänner, die wirklich hartgesonnen waren, oder auch britische Soldaten. Der Schreibstil der Autorin ist locker und sehr leicht zu lesen. Man kommt flüssig durch die Seiten, es ist, trotz dass es historisch ist alles sehr gut zu verstehen. Die Handlung ist abenteuerlich und spannend aber auch exotisch und teilweise richtig fremdartig. Das Indien der damaligen Zeit wird von Patricia Mennen sehr gut beschrieben, man lernt viel über die damalige Zeit. Die Autorin hat alles gut recherchiert, teilweise ist es aber auch mystisch angehaucht. Man rätselt als Leser hier mit, möchte wissen wie es weitergeht mit Tara auf ihrer Suche nach ihrem Vater. Allerdings es gibt ein paar zu viele Zufälle im Buch. Manche Lösungen, gerade wenn Tara etwas passiert ist, sind mir zu einfach gewesen. Es wirkte dann teilweise etwas unglaubwürdig. Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es passt in meinen Augen gut zum Gesamtgeschehen, macht rund. Fazit Alles in Allem ist „Der Ruf des indischen Elefanten“ von Patricia Mennen ein unterhaltsamer historischer Jugendroman. Die lebendig gestalteten Charaktere, der lockere leicht lesbare Stil der Autorin und eine interessante, abenteuerliche Handlung haben mir hier spannende Lesestunden beschert. Durchaus lesenswert!

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  • Tolles Jugendbuch vor der historischen Kulisse Indiens

    Der Ruf des indischen Elefanten

    Spatzi79

    07. April 2015 um 09:18

    Die 16-jährige Tara ist Halbwaise, ihre Mutter ist tot, ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie lebt in Irland bei ihrer Tante und Onkel in recht ärmlichen Verhältnissen. Als es zu einem schrecklichen Streit mit ihrem Onkel Fergus kommt, flieht sie aus dem Dorf. Vom Pfarrer hat sie einen Brief erhalten, den ihre Mutter vor vielen Jahren von ihrem Vater erhalten hat und aus dem hervorgeht, dass dieser Offizier in Indien ist. Tara macht sich auf eine gefährliche Reise, die beinahe schon in Liverpool endet, da sie sich keine Schiffspassage leisten kann und trotz Verkleidung als Junge nicht den robusten Eindruck macht, den sie bräuchte, um auf einem der Schiffe angeheuert zu werden. Doch durch Zufall lernt sie den indischen Jungen Kasim kennen, der ebenfalls auf dem Weg zurück nach Indien ist. Die beiden tun sich zusammen und Kasim nimmt George, wie Tara sich als Junge nennt, unter seine Fittiche. Die beiden verstehen sich gut, doch in Indien angekommen, haben sie einen bösen Streit. Dennoch finden sie sich immer wieder und Kasim begleitet Tara auf ihrem Weg zu ihrem Vater durch ein Land in Aufruhr. Doch noch immer kennt er ihr Geheimnis nicht! Das Buch beginnt wie ein Märchen mit einer Szene um eine entführte Prinzessin und einen jungen englischen Offizier, der sie rettet und dem sie daraufhin einen kleinen Jadeelefanten als Dank übergibt. Dieser Elefantenanhänger zieht sich durch die ganze Geschichte, denn später einmal ist er das Einzige, was Tara von ihrer Mutter geblieben ist. Und immer wieder zeigt sich die Magie des Anhängers, wenn er Tara und auch Kasim auf den richtigen Weg lenkt. Ein wunderschön geschriebenes Jugendbuch, das sowohl Abenteuer als auch eine zarte Liebesgeschichte enthält. All dies vor der atemberaubenden Kulisse Indiens kurz vor und während des Aufstands 1857, als die britische Kolonialmacht in Indien gefährlich ins Wanken gerät und der Freiheitskampf furchtbare und zahlreiche Opfer auf beiden Seiten fordert. Ich fühlte mich während der Lektüre an "Palast der Winde" erinnert, über lange Jahre eins meiner Lieblingsbücher, das mir die indische Geschichte zum ersten Mal nähergebracht hat. Hier wird der Stoff jugendgerecht aufgearbeitet, wobei sich die Autorin großteils an die historischen Fakten hält. Die beiden Hauptfiguren handeln teilweise manchmal etwas kindisch und es gibt den einen oder anderen Zufall, der für mich zu viel war, dennoch habe auch ich als Erwachsene mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch gerade für die jugendliche Zielgruppe nur empfehlen!

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  • Eine Reise nach Indien verändert ihr Leben...

    Der Ruf des indischen Elefanten

    nicigirl85

    17. March 2015 um 14:12

    Gleich vorweg möchte ich informieren, dass es sich bei dem Buch um einen historischen Roman für Jugendliche handelt. Das war mir beim Lesen des Klappentextes irgendwie nicht bewusst, da keine Jahreszahl oder ähnliches darin vorkam, dass man darauf hätte kommen können. Wer historische Romane nicht mag, der sollte die Finger von diesem Buch lassen. In der Geschichte selbst geht es um die Waise Tara, die bei ihrem Onkel und ihrer Tante groß wird und hier sehr schlecht behandelt wird. Ihr Leben ist hart und von Entbehrungen gezeichnet. Nach einem Streit mit ihrem Onkel sieht sie keine andere Möglichkeit als das Land zu verlassen und so begibt sie sich auf die Reise ihres Lebens, nach Indien, um ihren leiblichen Vater zu finden. Wird ihr dies gelingen? Es ist mein erstes Buch der Autorin und mir gelang es auf Anhieb in diese nette Geschichte zu finden. Der Schreibstil ist einfach gehalten und man kann entspannt und flüssig lesen. Die Hauptfigur Tara ist keinesfalls ein einfacher Charakter, aber ich liebe Personen mit Ecken und Kanten. Dadurch beschäftigt man sich gedanklich mehr mit dem Buch, als wenn die Figur aalglatt wäre. Die Reise nach Indien und auch das Land selbst hat Patricia Mennen sehr anschaulich beschrieben. Ich habe förmlich die bunten Farben vor Augen und die Gewürzdüfte in der Nase gehabt. Der Trip ist sehr abenteuerlich und unseren Protagonisten werden einige Steine vor die Füße gelegt, eh sie ans Ziel kommen. Man fiebert der Auflösung des Rätsels förmlich entgegen. Meine einzige Kritik bezieht sich darauf, dass mir in dem Buch einfach zu viele Zufälle passieren. Der Protagonistin passiert etwas Schlimmes und gerade hat der Leser begonnen zu rätseln wie man aus der Bredouille wieder raus kommt, da wird einem die Lösung schon auf dem Silbertablett serviert. Das machte die Geschichte für mich an manchen Stellen doch etwas unglaubwürdig. Für mich gehört immer noch dazu, egal ob Roman für Jugendliche oder Erwachsene, dass der Leser zum Mitdenken und Rätseln aufgefordert wird und nicht alle Lösungen sofort präsentiert bekommt. Fazit: Trotz der kleinen Kritik ein guter und vor allem unterhaltsamer historischer Roman für Jugendliche, den ich gern empfehle.

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  • Patricia Mennen - "Der Ruf des indischen Elefanten" - Coppenrath

    Der Ruf des indischen Elefanten

    SABO

    15. March 2015 um 14:44

    Paticia Mennen - "Der Ruf des indischen Elefanten" - Coppenrath Irland, um 1850 Die 16 jährige Waise Tara lebt in Irland bei ihrem schmierigem Onkel Fergus und ihrer verhärmten Tante, die Menschen hungern und Tara muss hart dafür arbeiten, das man sie duldet. Ihrer Vorwitzigkeit und Bildung ist es zu verdanken, das sie an den Hof des Lords eine Anstellung als "Gesellschafterin" für den kleinen Erben bekommt. Eines Tages bestimmt ein Unglück ihr weiteres Schicksal, der Meinung sie sei schuld daran, begibt sie sich auf die Flucht vor den Rotröcken des Königs. Jetzt ist die Zeit gekommen, der Abschiedsbrief ihres unbekannten Vaters an ihre Mutter, wird zum tausendsten Male auseinandergefaltet. Sie bekommt heraus, das er Kommandant in Indien ist. Ihr erstes Ziel ist Lverpool, aber auch dorthin bräuchte sie ein Schiffsbillet, das sie sich nicht leisten kann, ihr ganzer Besitz ist ein magisches Jade-Amulett. Aus Tara wird George und der versteckt sich zwischen der Ladung, als blinder Passagier, erreicht sie die englische Hafenstadt. Dort angekommen trifft sie auf den Tausendsassa Kasim, sie geht ihm nicht mehr von der Pelle und so kommt es, das beide auf dem gleichen "Seelenverkäufer" als Schiffsjungen landen..noch tut "George" nur so, mit abgeschnittenen Haaren erkennt niemand ihre wahre Gestalt und Indien rückt ein Stückchen näher.. Das Jade-Geschmeide ihres Vaters trägt sie immer um den Hals, der grüne Elefant scheint sie zu beschützen. Kasim sorgt sich und kann auch nicht anders, er mag seinen mickrigen neuen Freund und begibt sich mit ihm auf sein größtes und gefährlichstes Abenteuer. Die Revolution in Indien gegen ihre Besatzer ist am brodeln, auf den Rücken eines gestohlenen Pferdes versuchen sie durch feindliche Linien zu kommen. Tara hat Sorge nicht mehr rechtzeitig zu ihrem Vater zu kommen, während Kasim immer nachdenklicher wird.. "George" ist echt ein komischer Kauz..und wie der schon aussieht, zart wie ein Mädchen.. :-) 1001 Nacht, Maharadschas, Prinzessinen in Senften, Räuberbanden, ein sturmgeplagtes Schiff, mordlüsternde Bootsmänner, feuriges Curry, wilde Tiger, zahme Affen, ein edles Pferd und ein leuchtendes magisches Amulett, das viele kleine Intrigen spinnt. Dazu ein weitgespanntes Sternenzelt, das den beiden zu mehr, als in einer Nacht ein sicheres "Dach" bietet.. :-) Eigentlich wollte ich die letzten ungelesenen Seiten für immer bewahren und sie in mein Abenteuergedächtnis schließen. Ich habe versucht es künstlich hinauszuzögern, habe sogar einen Tag das Buch von Aussen nur schmachtend angesehen, aber die letzte Seite rückte immer näher und eine leichte Verzweiflung machte sich in mir breit.. Bei Shiva, Brahma und Ganesh - Dieses Buch hat meine Liebe zum Abenteuer vervollständigt! Oder ganz einfach: Ich bin begeistert, bitte mehr davon! Liebe Grüße, SABO

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