Patricia Mennen Sehnsucht nach Owitambe

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Inhaltsangabe zu „Sehnsucht nach Owitambe“ von Patricia Mennen

Eine spannende Familiensaga vor der atemberaubenden Kulisse Namibias Deutsch-Südwestafrika, kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges. Jella von Sonthofen hat ihren Vater gefunden und den Mann ihres Lebens kennengelernt. Als sie ein Mädchen zur Welt bringt, scheint ihr Glück perfekt zu sein. Doch die Familie wird mitten in den Strudel des Hereroaufstandes und die blutigen Auseinandersetzungen um die deutsche Kolonie gerissen, und so entschließen sich Jella und Fritz, mit ihrer Tochter nach Indien zu gehen. Zehn Jahre vergehen, bis sie in ihre wahre Heimat des Herzens zurückkehren können.

Eine Leben zwischen Deutschland, Afrika und Indien - die spannende Familiensaga geht weiter!

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

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  • Die afrikanische Familiensaga geht weiter

    Sehnsucht nach Owitambe
    Kirschbluetensommer

    Kirschbluetensommer

    11. February 2015 um 23:27

    Jella und Fritz haben geheiratet und leben auf der Farm Owitambe in Afrika. Das Leben könnte so schön sein, wären da nicht die Herero-Aufstände und die rassenfeindliche Gesinnung der anderen deutschen Kolonialisten - mit dabei auch der feindliche Nachbar Rüdiger Nachtmahr mit seiner Familie. Eines Tages kommt es zur Eskalation - Fritz wird ins Konzentrationslager verschleppt. Doch er kann fliehen und zieht mit seiner Frau und seiner Tochter nach Indien. Aber weder er noch Jella können ihre afrikanische Heimat vergessen... Patricia Mennen ist mit "Sehnsucht nach Owitambe" eine spannende Fortsetzung gelungen. Gekonnt schafft sie es auch hier die verschiedenen Kulturen miteinander zu verbinden: sei es Deutschland, Afrika oder Indien. Mit ihrer detailreichen Sprache schafft die Autorin ein wahres Kopfkino. Die afrikanische Steppe oder die indischen Tänzerinnen erwachen direkt zum Leben und werden fast greifbar. Im starken Kontrast zu der Schönheit und kulturellen Vielfalt der einzelnen Länder steht der Rassismus der Europäer, die sich über die Eingeborenen erhaben fühlen. Darin stehen sich Engländer und Deutsche in nichts nach. Erschreckend sind auch die Schilderungen aus dem afrikanischen Konzentrationslager in das Fritz verschleppt wird. Unbarmherzig sprangen dort die deutschen Aufseher mit ihren Gefangenen um. Etwas fremdartig mutet auch in diesem Band die Seelenverwandschaft zwischen Nakeshi und Jella an. Zwar fällt die Geistverbundenheit der beiden Frauen hier nicht ganz so stark aus wie im ersten Band, dennoch war mir das Buch dadurch auch hier etwas zu esoterisch angehaucht. Besonders positiv anzumerken ist in diesem Band, dass die Handlung insgesamt gestraffter wirkt. Es gibt zwar einige kleinere Längen, aber die fallen wesentlich geringer aus als im letzten Band. Die Autorin zieht hier das Tempo wesentlich mehr an, was ich positiv finde. Ich kann das Buch allen Afrikaliebhabern und allen Freunden großer Familiensagen nur weiterempfehlen. Die Geschichte wird spannend fortgeführt, ist aber vermutlich auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Band gut nachvollziehbar und lesbar.

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  • Afrika und Indien, welch außergewöhnliche Reise

    Sehnsucht nach Owitambe
    Eliza08

    Eliza08

    31. July 2013 um 16:18

    Jella und Fritz leben glücklich auf Owitambe und freuen sich auf ihr erstes gemeinsames Kind, doch plötzlich machen auch die blutigen Unruhen zwischen Schwarzen und Weißen nicht mehr halt vor ihrem Paradies. Fritz versucht sich so gut wie es geht für den Frieden einzusetzen, doch auch er muss erkennen, dass dies ein schwieriges Unterfangen ist. Durch Verleumdung des Erzfeindes von Jellas Vater wird Fritz gewaltsam von seiner Familie getrennt. Jella hat zunächst keine Ahnung, wo sich ihr Mann befindet, dennoch gibt sie nicht die Hoffnung auf ihn eines Tages wiederzusehen. Als die Familie Sonthofen erfährt, dass Fritz in Gefangenschaft sitzt, weil er einen Mord begangen haben soll, schmiedet die Familie einen waghalsigen Plan ihn zu befreien. Schließlich gelingt es der Familie nach Indien zu fliehen und sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch die Sehnsucht nach Owitambe ist groß. Werden sie in ihre Heimat des Herzens zurückkehren können? Mit Afrika und Indien werden zwei sehr interessante und überwältigende Schauplätze miteinander verwoben, die kaum Wünsche offen lassen. Das Leben der Menschen in diesen so unterschiedlichen Ländern wird so plastisch und anschaulich beschrieben, dass man meint selbst an diesen Orten zu sein. Besonders gut gefallen an diesem Roman haben mir wieder die Protagonisten. Sie wachsen mit dem Roman, der immer mehr an Tiefe und Weitsicht gewinnt. Alte Bekannte trifft man aus dem ersten Band wieder, aber auch neue Charaktere kommen hinzu. Damit entstehen zur eigentlichen Hauptgeschichte auch kleinere Nebengeschichten, die die Autorin gekonnt miteinander verwebt. Dieser zweite Teil ist meiner Meinung nach wesentlich lebendiger und abwechslungsreicher als der Erste. Auch der Schreibstil der Autorin hat sich weiterhin zum Positiven entwickelt, er ist flüssiger und anschaulicher geworden. Auch die Mischung von Dialogen und auktorialem Erzähler ist nun viel besser, lange „Erzähl-Passagen“ gibt es hier nun kaum noch. Mit diesem Roman hat mich die Autorin überzeugt und ich freue mich schon sehr auf den dritten und letzten Teil dieser Afrika-Saga „Zauber der Savanne“. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit Jella und ihrer Familie wohl weitergehen mag.  

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