Patricia Rabs Vollkommen

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Inhaltsangabe zu „Vollkommen“ von Patricia Rabs

Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten…

Einige Schwächen bei den Protagonisten, dafür sind die Nebencharas interessant :)

— Simona1277

Wo ist bitte das Ende? o.O Mir fehlt ein Ende :D

— Nachtprinzessin

Spannend bis zum Schluss! Eine wirklich gelungene Dystopie!

— ales_lohoff

Toller Auftakt zur Dilogie, mit einem ganz neuem Thema... spannend!

— Marysol14

Die Autorin beschreibt hervorragend eine dystopische Welt. Tiefsinnige Charaktere treffen auf eine hervorragende Idee.

— MoonlightBN

Eine Welt, so neu und doch einer bekannten Gesellschaft untergeordnet. Ein Buch, dass neues zeigt und sich selbst einen Spiegel vorhält. Spannend, packend und erschreckend! Leseempfehlung!

— Tiana_Loreen

<3 und :,( Ich verlasse die Geschichte mit einem lachenden und einem weindenden Auge und freue mich auf Band 2 :)! GELUNGENES BUCH!!!!!!!!!

— NussCookie

Ein Buch das mir das Staunen in die Augen zaubern konnte, und mich tiefer blicken gelassen hat.

— Seelensplitter

Die Grundidee ist sehr gut und ebenso gut umgesetzt. Das Buch ist echt spannend und empfehlenswert.

— susi96

Die Idee finde ich richtig super, leider hat mich die Umsetzung ein wenig gestört.

— herminefan

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  • Düster, spannend und somit absolut fesselnd! Nur eine Kleinigkeit fehlt mir noch zu meinem Glück ;)

    Vollkommen

    Pearsson

    25. July 2016 um 10:00

    die Autorin: Patricia Rabs ist Theaterschauspielerin und stand viele Jahre in Aachen auf der Bühne. 2011 zog sie für zwei Jahre nach Japan und hat sich damit ihren größten Traum erfüllt. In dieser Zeit begann sie auch mit dem Schreiben und Publizieren von Romanen. Nebenbei hat sie sich zum Ziel gesetzt alle Stephen-King-Bücher zu besitzen, ihre Babyratte Hermine zu erziehen und hinter das feine Netz der Welt zu blicken. Klappentext:Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… Zitate:"Ich würde niemals das Gesicht von Charlottes Vater vergessen, als uns das Ergebnis der Einstufung mitgeteilt wurde und feststand, dass mein Blut nutzlos war." Position 58"Es lag außerhalb unserer Vorstellungskraft, dass irgendetwas unsere kleine Welt zum Einsturz bringen könnte. Unsere kleine Welt, die einzige, die wir kannten. Die wir akzeptiert hatten. In dieser Welt hätte alles gut werden sollen." Position 334Meinung:Tess lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Charlotte in der „Mitte“. Ihren Vater kennt sie nicht und der ihrer Schwester ist bereits verstorben.Wie so viele andere bereits vor ihm, hat auch er einen der kalten Winter nicht überlebt. Denn auch, wenn die „Mitte“ besser situiert als der „Rand“ ist, ist es dort dennoch ärmlich.Die Häuser sind grau, die Kleidung notdürftig und Nahrungsmittel, Geld und was die Menschen sonst noch benötigen, sind knapp.Gut leben kann eigentlich nur, wer zur „Spende“ zugelassen wird und so -durch sein Blut- zumindest einen Puffer anlegen kann, bis das eigene Kind spenden kann.Leider kann das nicht jeder, manche sind schlicht und einfach untauglich und somit ist im schlimmsten Fall der soziale Abstieg und der Umzug an den Rand vorprogrammiert.Und selbst wenn man spenden kann, ob das Überleben so gesichert sein wird, ist mehr als fraglich.Die drei Frauen haben das Problem, dass Charlotte noch zu jung zum Spenden und Tess nicht tauglich ist, was sie schwer mitnimmt.Sie fühlt sich schlecht und minderwertig, da sie ihre Familie nicht unterstützen kann.Doch ihr Leben wird noch schwerer, denn ihr Freund Luke wurde als Spender zugelassen. Das heißt, sie können sich zukünftig nicht weiter treffen, denn sie selbst –ohne Wert- dürfte niemals mit einem Spender zusammenleben. Das lässt die Gesellschaft nicht zu.Als Luke zu seiner ersten Spende geht, begleitet sie ihn. Nichtsahnend, dass diese winzige Geste ihr komplettes Leben auf den Kopf stellen und sie alle in große Gefahr bringen wird.Vorab muss ich sagen, dass dies mein zweites Buch der Autorin ist und ich ein weiteres Mal total begeistert von Patricias Schreibstil bin.Sie setzt die Geschichte sehr detailreich in Szene und lässt mit gekonnten Formulierungen und Umschreibungen ein wirklich lebendiges Bild entstehen.Die Ängste und Hoffnungen der Charaktere sind dabei genauso fesselnd und authentisch, wie die Umgebungen und Lebensumstände, die so düster und beängstigend sind, dass ich mich manchmal auch damit zufrieden gegeben hätte, mich weniger hineinversetzen zu können ;)Sehr schön gemacht finde ich auch, dass sowohl die Protagonistin als auch der Leser nur nach und nach das Ausmaß und die Verstrickungen präsentiert bekommen.So entsteht ein kontinuierlicher Spannungsverlauf, der uns von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt. Die Tatsache, dass so manche Entwicklung und Wendung für mich in der Art wirklich überhaupt nicht abzusehen oder auch nur zu erahnen war, trägt natürlich auch einen erheblichen Anteil dazu bei ;)Für mich war „Vollkommen“ eine wirklich fesselnde Lektüre voller Verstrickungen, Mutmaßungen und Bedrohungen, von der ich gerne noch mehr gelesen hätte! NOCH vollkommener wäre es natürlich, wenn wir Leser uns über einen 2. Teil freuen dürften ;)

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  • Hatte mehr erwartet

    Vollkommen

    ConnyKathsBooks

    29. February 2016 um 17:45

    "Um mich herum waren nichts als Lügen und niemand erklärte mir, wo die Lüge anfing und die Wahrheit aufhörte!" (Zitat Pos. 1859) Der Pharmagon-Konzern steht für Innovation, Schönheit, Gesundheit und Leben. Doch dahinter steckt eine knallharte Auslese. Nur wer dem Konzern dient und sein Blut zu Forschungszwecken spendet, ist privilegierter Mitte-Bewohner und kann sich Luxus-Artikel wie z.B. Äpfel leisten. Alle anderen, deren Blut als wertlos eingestuft ist oder welche die Spende verweigern, leben am Rand in Armut. Die 17jährige Teresa Evans aus der Mitte wurde überraschend nicht zur Spende zugelassen und versucht seitdem, sich und ihre Familie mit Unterrichten über Wasser zu halten. Dabei lernt sie den Randbewohner Lucas kennen und lieben, dessen Erstspende kurz bevorsteht. Als Teresa ihn in das Pharmagon - Labor zur Spende begleitet, ahnt sie noch nicht, dass bald ihre ganze Welt kopfsteht und sie sich entscheiden muss: zwischen ihrer Familie, ihrer großen Liebe und dem Wohlergehen aller. "Vollkommen" ist eine in sich abgeschlossene Dystopie der deutschen Autorin Patricia Rabs. Die Grundidee überzeugt: auf der einen Seite ein skrupelloser Pharmakonzern, der Menschen für seine Forschungen missbraucht und auf der anderen Seite der rebellierende Untergrund. Zwischen allen Stühlen steht Teresa, die den passenden Weg und die richtige Entscheidung für sich finden muss. Das ist umso schwerer, weil auch die Rebellen untereinander sich nicht immer einig sind und jeder seine eigenen Ziele verfolgt, was die Geschichte recht unvorhersehbar macht. Als Leser fiebert man zudem der Enthüllung von Teresas Geheimnis entgegen und ist gespannt, wie alles zusammenhängt. Leider gefällt mir aber der Schreibstil nicht besonders gut. Die Sätze sind kurz gehalten und oft mit Ausrufezeichen versehen und das Ganze wird sehr geradlinig und emotionslos erzählt. Zu fast keinem der vielen blassen Charaktere, außer vielleicht zum Rebellenmitglied Carter, konnte ich irgendeine gefühlsmäßige Verbindung aufbauen. Selbst Verluste berühren kaum. Teresa ist mir die meiste Zeit auch viel zu passiv. Gerade bei den recht langatmigen Gruppen-Entscheidungsgesprächen lässt sie still alles über sich gehen und vertritt selten mal ihre Meinung. Das Einzige, was sie ständig wiederholt, ist, das sie auf keinen Fall Lucas im Stich lässt. Wobei diese Aussage im Hinblick auf die sich anbahnende Liebes(dreiecks)geschichte etwas unglaubwürdig daherkommt. Auch das recht abrupte Ende ist für mich nicht wirklich gelungen, denn es bleiben noch so viele Fragen offen und die Geschichte wirkt damit irgendwie unvollständig. Insgesamt ist "Vollkommen" keine schlechte Dystopie, doch ich hatte definitiv mehr erwartet. Die zugrundeliegende interessante Idee überzeugt, die Charaktere leider nicht. Daher von mir nur 3,5 Sterne, trotzdem ist der Roman für Dystopiefans einen Versuch wert.

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  • Vollkommen

    Vollkommen

    Simona1277

    13. February 2016 um 22:05

    Ja wieder eine Rezension mit der ich mich ein wenig schwer tue. Die Story hat mir wirklich gut gefallen. Ein System das seine Bewohner von vorn bis hinten verarscht und ihnen noch vorgaugelt sie hätten mit ihrer Blutspende den Sechser im Lotto gewonnen, denn es kann dir ja noch schlechter gehen. Siehe die Menschen die ihr Leben am Rand fristen. Aber waren diese Menschen wirklich ärmer dran? Ich glaube nicht. Teresa ist ein 17 jähriges Mädchen, das in diesem System aufgewachsen ist. Sie gehört zur Mitte - noch, denn sie darf nicht Spenden und somit fließt kein Geld in die Haushaltskasse. Eines Tages besucht sie mit ihrem Freund Lukas die Spendenzentrale und durch einen Tropfen Blut werden sie auf Teresa aufmerksam. Teresas Schwester verschwindet und die Mutter wird aus der Wohnung verschleppt. Teresa bleibt nichts anderes übrig, als sich selbst in Sicherheit zu bringen und mit Hilfe einiger Fluchthelfer in den Norden zu fliehen. Der Roman ist wirklich rasant geschrieben. Der Leser wird sofort in Teresas Welt hinein katapultiert und man merkt, dass sie mit Leib und Seele das System verinnerlicht hat und keinerlei  Zweifel daran hegt. Doch nach dem sie selber auf der Fahndungsliste steht, bricht ihr Weltbild zusammen und sie muss um ihr Überleben kämpfen. Die Protagonistin wirkte sehr naiv und teilweise recht passiv. Die meisten Charaktere wachsen in solchen Situationen über sich hinaus und machen unerwartete Dinge aber Teresa ist eine kleine Schlaftablette die alles hin nahm und sich hin und her schubsen ließ. Ab und an wollte ich das Mädchen einfach nur an den Schultern packen und es mal ordentlich schütteln. Da haben mir die Nebencharaktere schon besser gefallen. Besonders Carter hatte es mir angetan. Der sanfte Rebell. Er passte auch viel besser zu Teresa als Lukas. Besonders toll fand ich die Schauplätze. Frau Rabs hat ihre Örtlichkeiten so präzise beschrieben, dass sich der Leser mitten drin befand und das Kopfkino voll genießen konnte. Allein dieser Aspekt hat das ganze Buch noch einmal aufgewertet und über die Schwächen der Protagonisten drüber weg sehen lassen. Vollkommen ist ein günstiges Impress Buch und somit empfehle ich es gerne weiter.

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  • Interessante Jugenddystopie

    Vollkommen

    Athene

    03. August 2015 um 08:27

    INHALT: Die Zukunft. Nach Kriegen gibt es eine Drei-Klassen-Gesellschaft: Spender, Empfänger und zur Spende nicht Zugelassene. Was wird gespendet? Blut! Denn aus dem Blut wird ein Medikament gefertigt, das die abgeschotteten Empfänger erhalten. Die Spender, die in Armut leben, können durch die Spende ihren Lebensunterhalt aufwerten. Für die 17jährige Teresa ist das Leben mehr als schwer, denn sie ist nicht zugelassen. Als Ihr Freund Lukas zur ersten Spende darf, begleitet sie ihn und löst damit eine gefährliche Verkettung aus. FAZIT: Die Zukunftsversion der Autorin gestaltet sich in der 1. Hälfte des Buches mehr als interessant, denn der Leser erfährt genau wie Theresia nur stückchenweise über den Sinn und Zweck der Spende und die Besonderheit, die Teresa ausmacht. Die Aspekte Blut, Schönheitswahn, Krieg und Unterdrückung sind hier gesellschaftskritisch in die Handlung eingebunden und bieten eine solide Grundlage für eine Jugenddystopie. Ab der 2. Hälfte des Buches hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Autorin Probleme hatte, eine geeignete Lösung für die Protagonisten zu finden. Denn obwohl Teresa ihrer Identität stückchenweise näher kommt und sie Gefühle für einen Jungen (ich sag nicht welchen) hat, scheint die vorgegebene dystopische Gesellschaft kaum Spielraum für eine Befreiung zu lassen. So dass das Ende eher Fragen aufwirft, anstatt ein akzeptables Ende zu bieten. 3,5 von 5 Punkten. http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2015/08/patrica-rabs-vollkommen-von-sonja.html

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  • Fesselnde Dystopie

    Vollkommen

    Insi

    03. March 2015 um 10:46

    Der Stil: Der Stil ist zu Beginn sehr nüchtern, neutral und emotionslos. Aber das ist gut und genau richtig. Denn es spiegelt sehr gut, das Innere von Teresa wieder. Aus ihrer Sicht erleben wir die Geschichte. Mit den Veränderungen, die Teresa durchlebt, ändert sich auch der Stil, er wird ein bisschen weniger nüchtern, wirklich emotional wird es aber nicht. Die Charaktere: Wie schon angedeutet ist Teresa recht emotionslos. Allerdings sind das alle Menschen in der Welt die Patricia Rabs mit Vollkommen geschaffen hat. Viel mehr möchte ich nicht sagen, da das der Story zu viel vorweg greifen würde. Teresa taut im Lauf der Geschichte etwas auf. Allerdings finde ich auch später keinen rechten Zugang zu ihr und ihrer Gefühlswelt, wodurch ich auch die Funken zwischen ihr und Lucas nicht wirklich spüren kann. Sie verhält sich sehr ich-bezogen und denkt nur an sich, nicht an die anderen. Manchmal ist sie mir einfach viel zu egoistisch. Sie bleibt immer recht ruhig und in sich gekehrt, kommt nicht so wirklich aus sich heraus. Manchmal hätte ich sie gerne geschüttelt um ein paar Emotionen aus ihr heraus zu locken.  Zu den übrigen Figuren erfahren wir teilweise mehr, teilweise weniger Hintergründe. Mit Lucas bin ich nicht so recht warm geworden. Dafür war mir Carter wirklich sympathisch. Die Story: Da Vollkommen aus Teresas Sicht geschrieben ist lernt der Leser die emotionslose und gefühlskalte Welt, in der sie lebt erst nach und nach kennen. Genau wie Teresa erst nach und nach mehr entdeckt und erfährt, wird erkennbar, was tatsächlich hinter dem System steckt.  Zu Beginn habe ich mir zwar mehr Infos gewünscht, aber nicht, weil ich sie brauche. Die Story hat mich schon nach wenigen Seiten total gefesselt und ich wollte genau wie Teresa irgendwann nur noch verstehen. Vollkommen ist unglaublich spannend geschrieben und nimmt immer wieder Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, die aber schlüssig sind. Patricia Rabs hat eine faszinierende Welt geschaffen, die sehr gut durchdacht und ausgearbeitet ist, sowohl das Setting als auch die gesellschaftlichen Strukturen. Beim Lesen hatte ich ständig ein klares Bild vor Augen, von Teresas Umgebung, den Menschen. Die Atmosphäre ist fast durchgehend bedrückend und düster. Mich hat das nicht weiter gestört. Aber ich habe auch aufgrund anderer Rezensionen damit gerechnet. Es hat irgendwie gepasst. Mein Fazit: Vollkommen konnte mich wirklich fesseln, auch wenn ich mit den Charakteren nicht so ganz warm geworden bin. Die ganze Gesellschaft, die Patricia Rabs geschaffen hat ist sehr gut durchdacht. Ein bedrückendes System, das man sich aber irgendwie so vorstellen kann. Den nächsten Teil werde ich definitiv lesen.

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  • Eine unterhaltsame Dystopie mit innovativer Grundidee

    Vollkommen

    KleineLeseecke

    17. January 2015 um 22:53

    Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… Eins vorneweg: die Grundidee zu "Vollkommen" von Patricia Rabs hat mir sehr gut gefallen. Außerdem hatte die Autorin sehr viele innovative, eigene Ideen, sodass ich niemals das Gefühl hatte, die x-te 08/15-Dystopie zu lesen. Dystopien sind ja seit einigen Jahren wieder sehr gefragt und machen einen guten Anteil der Jugendbuch-Neuerscheinungen aus, sodass es schwierig ist, noch poritiv überrascht zu werden, aber bei "Vollkommen" ist es mir gelungen. Wer also nicht davor zurückschreckt, sich in eine eher düstere fiktive Welt entführen zu lassen, sollte bei dieser Geschichte zugreifen. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, weil man quasi in die Handlung hinein geworfen wird und erst nach und nach die Hintergründe und Enzelheiten erfährt. Das wurde geschickt gemacht, weil man so als Leser an der Geschichte dran bleibt. Da mich Frau Rabs immer wieder mit unvorhergesehenen Wendungen überraschen konnte, sehe ich es ihr auch nach, dass die Spannung zwischenzeitlich einmal abgeflaut ist, bevor die Geschichte gegen Ende wieder an Fahrt aufgenommen hat. Auch die Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Lediglich Tess hat mich manchmal mit ihrem naiven und passiven Charakter genervt, sodass ich sie ab und zu gerne geschüttelt hätte. Sie nimmt vieles als gegeben hin und hätte meiner Meinung nach etwas mehr Mut und Tatkraft vertragen. Lukas war mir persönlich etwas zu glatt und zu sehr Schwiegermutters Liebling, sodass er nicht unbedingt mein Lieblingscharakter war, dafür konnte mich Carter überzeugen. Auch die meisten Nebencharaktere wie Daniele oder Beatrice sind sehr interessante und undurchsichtige Figuren und somit spannend. Leider kommt auch "Vollkommen" nicht ohne Dreiecksromanze aus, die inzwischen wohl obligatorisch für Jugendbücher geworden ist, aber diese konnte mich ehrlich gesagt auch nicht wirklich fesseln. Alles in allem bietet "Vollkommen" gute Unterhaltung für alle Dystopiefans, die eine innovative und spannende Geschichte suchen. Bis auf die ein oder andere Kleinigkeit ist der Roman wirklich gelungen, sodass ich ihn ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann.

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  • Blasse Protagonistin, aber gute Grundidee

    Vollkommen

    Romanticbookfan

    08. January 2015 um 09:59

    Vollkommen ist eine Dystopie, die kein positives Bild von der Menschheit zeichnet. Zum Inhalt: Teresa lebt in der sogenannten privilegierten "Mitte" und damit im besseren Teil der Stadt. Allerdings ist auch hier das Geld sehr knapp, vor allem seit Teresa keine Blutspenderin werden durfte, ihr Blut wurde als nicht wertvoll eingestuft. Teresa hält sich mit kleinen Unterrichtsjobs über Wasser; vor allem Kinder und Jugendliche am sogenannten armen "Rand" bekommen Unterricht von ihr. Zu ihnen gehört auch der charmante Lukas, der völlig überraschend eine Einladung zur Blutspende erhält und damit die Chance, in der Gesellschaft aufzusteigen. Ihre Beziehung steht unter keinem guten Stern, doch ein Ereignis verändert plötzlich Teresas komplettes leben... Meine Meinung: Der Leser wird relativ schnell ins Geschehen hinein gestoßen ohne jedoch die Umstände zu verstehen. Was allerdings relativ schnell klar wird: Teresas Familie ist arm, obwohl sie in der besser gestellten Mitte der Stadt lebt. Warum man jedoch in Teresas Welt mit Blutspenden genau Geld verdient und für was diese genau genutzt werden, enthüllt die Autorin nur sehr langsam. Teresa empfand ich als schwierig. Man hat oft das Gefühl, dass man sie "führen" muss und sie keine eigene Meinung hat bzw. diese nicht richtig reflektiert. Gerade als ihr Leben komplett aus den Fugen gerät und schreckliche Wahrheiten über ihre Vergangenheit angedeutet werden, flieht sie blind und ohne darauf zu bestehen, dass ihr jemand die Wahrheit erzählt. Das empfand ich irgendwann als ziemlich störend und nervig, weil sich Teresa immer von anderen Menschen abhängig macht. Sie kam mir oft wie ein Kind statt wie eine junge Erwachsene vor, die sich mit Andeutungen abspeisen lässt. Dementsprechend war ich auch als Leser ziemlich oft verwirrt. Lukas steht ihr jedoch gegen alle Widrigkeiten zur Seite und will sie unterstützen. Warum er sie so mag, war mir nicht klar, weil ich nicht richtig mit ihr warm wurde, aber mangelnde Loyalität kann man Lukas wirklich nicht vorwerfen. Er nimmt viele Risiken und Gefahren für sie auf sich. Die Stimmung ist durchweg eher düster. Die Lebensumstände der meisten Bewohner sind sehr schlecht und es herrscht viel Armut. Teresa kommt irgendwann mit dem Widerstand in Kontakt, doch auch hier bestimmen Geld und Macht das Geschehen und jeder verfolgt seine eigenen Pläne. Das wurde irgendwann eher undurchsichtig und ich fand ich es einfach auch deprimierend. Fazit: Vollkommen von Patricia Rabs hat eine interessante Grundidee, aber eine sehr unselbstständige Protagonistin. Auch die Stimmung war eher deprimierend ohne großartige Hoffnungsschimmer. Konnte mich leider nicht überzeugen.

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  • Wenn Blut zur Währung wird...

    Vollkommen

    MikkaG

    07. January 2015 um 21:43

    "Vollkommen" ist eine sehr einfallsreiche Dystopie - eben nicht der tausendste Abklatsch der erfolgreichen "Stars" des Genres, wie "Die Tribute von Panem", sondern etwas ganz Eigenes mit einer besonderen Atmosphäre und einer interessanten Grundidee, die viel Stoff zum Nachdenken bietet.  In der bedrückenden Welt, die uns die Autorin beschreibt, kann man sich glücklich schätzen, wenn man in der sogenannten "Mitte" lebt, sich ab und an den unerhörten Luxus eines Apfels oder einer Banane gönnen und seinen Kindern die Schule finanzieren kann. Wer so richtig im Wohlstand lebt, kann sogar den ganzen Winter hindurch heizen! Am "Rand" sieht das schon ganz anders aus: frisches Obst und Gemüse kann sich keiner leisten, die meisten Kinder können nicht mal lesen oder schreiben, und im Winter kann man sich nur in zerlumpte Decken wickeln und hoffen, dass man in der Nacht nicht erfriert.  Wer in der Mitte lebt und wer am Rand, das wird nicht etwa entschieden durch Arbeitswillen, Bildung oder andere Faktoren, die ein Mensch vielleicht beeinflussen kann, sondern einzig und alleine von der Qualität seines Blutes. Mit 15 können sich Jugendliche testen lassen, und wenn ihr Blut den Ansprüchen genügt, müssen sie zwei Jahre lang alle möglichen Vitamine und Medikamente einnehmen und dürfen dann von ihrem 17. bis zu ihrem 25. Geburtstag regelmäßig Blut spenden. Und das wird richtig, richtig gut bezahlt. Schon ein Blutspender kann eine ganze Familie ernähren, und mehrere Kinder zu haben, die spenden, kann eine Familie schwindelerregend reich machen!  Familien, deren Kinder abgelehnt wurden, haben dagegen kaum eine Chance, der Armut zu entkommen. Und wem das nicht passt, der sollte es nicht zu laut sagen. Am besten schaut man auch weg, wenn der Nachbar, der Kritik geäußert hat, deportiert wird... Warum das Ganze? Das möchte ich auch noch nicht verraten, aber nein, es hat nichts mit Vampiren zu tun.  Die Geschichte fand ich von der ersten Seite an sehr spannend, sehr geheimnisvoll. Ich stellte immer neue Theorien auf, was die Regierung wohl mit dem ganzen Blut vorhat, und wurde dann gegen Ende doch komplett überrascht! Damit hatte ich nicht gerechnet, und ich finde die Idee sehr interessant und leider auch nicht so ganz abwegig. Die Spannung schraubt sich immer weiter hoch, und ab einem gewissen Punkt ist die Geschichte sehr rasant und actionreich.  Die Hauptfigur, Teresa, gefiel mir erst richtig gut. Am Anfang ist sie einfach nur eine sympathische junge Frau, die von einem besseren Leben für ihre Familie träumt. Dann stellt sich ihre Welt über Nacht auf den Kopf, und ihre Liebe scheint schon verdammt, bevor sie richtig angefangen hat... Ich habe sehr mit ihr mitgefühlt und mitgefiebert. Im Laufe der Geschichte hat mich dann aber immer wieder befremdet, wie launenhaft sie sein kann. Mal ist sie unerträglich naiv und beinahe schon märtyrerhaft, dann wirkt sie wieder sehr ich-bezogen und sogar etwas selbstsüchtig. Eigentlich ist ihr egal, wie krank die Gesellschaft ist. Sie will nur, dass es ihr und ihren Lieben gut geht. Erst sehr spät in der Geschichte entwickelt sie Kampfgeist über den reinen Überlebenswillen hinaus.  Aber vielleicht bin ich da auch etwas zu streng mit ihr, sagte ich mir letztendlich. Sie ist schließlich völlig überfordert mit der ganzen Situation, und es ist für den Leser einfach, Kampfwillen zu fordern, wenn die eigene Familie nicht bedroht wird, nicht wahr? Außerdem ist sie in einer Gesellschaft großgeworden, in der Zivilcourage tödlich sein kann und das Wegschauen zum Volkssport geworden ist. Mit gemischten Gefühlen folgte ich dem Geschehen und dachte immer wieder über Teresa nach - und ist das nicht das Merkmal eines guten Charakters? Gegen Ende hatte ich dann wieder meinen Frieden mit ihr gemacht, und im Rückblick würde ich sagen: ja, doch, sie ist ein guter Charakter.  Auch mit Lukas durchlief ich ein Wechselbad der Gefühle. Manchmal fand ich ihn richtig großartig, dann fragte ich mich wieder, was Teresa eigentlich an ihm findet. Die beiden haben scheinbar sehr wenig gemeinsam. Sie war immer schon hungrig nach Bildung und versessen aufs Lesen, und er hat eigentlich überhaupt keine Lust darauf, das Lesen zu lernen, sondern hängt lieber mit seinen Kumpels ab. Aber natürlich ist er im Grunde das Produkt der Welt, in der er lebt, denn er wurde am "Rand" geboren. Woher soll die Lust auf Bildung kommen, wenn Bildung Luxus ist und man sich erstmal darum kümmern muss, nicht zu erfrieren oder zu verhungern? Auf jeden Fall ist er mutig, loyal und fest entschlossen, Teresa zu beschützen, und damit hat er dann doch noch mein Herz gewonnen.  Dennoch, die Romantik kam blieb für mich eher lauwarm... Es gibt auch eine Dreiecksgeschichte, und das hasse ich ehrlich gesagt normal wie die Pest. Allerdings fand ich es hier noch erträglich und ich konnte es sogar ein Stück weit nachvollziehen, denn hier geht es um junge Menschen in einer Extremsituation, und da können Gefühle wie Angst und Dankbarkeit schon mal für emotionales Chaos sorgen.  Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Er liest sich leicht und angenehm und beschwört mit Leichtigkeit eine Welt herauf, die unserer völlig fremd und doch sehr ähnlich ist.  Fazit: Eine Welt, in der Angst und Armut an der Tagesordnung sind und Blut eine Währung darstellt. Eine Heldin, die wegen ihres Blutes erst eine Ausgestoßene ist und dann etwas Kostbares, das von vielen Menschen begehrt wird. Die Geschichte ist originell, spannend und regt zum Nachdenken an, und bis zum Ende tappte ich im Dunkeln, was hinter all dem steht. Die beiden Protagonisten waren für mich nicht unproblematisch, aber definitiv interessant! Für mich ist "Vollkommen" eine der interessanteren Dystopien der letzten Jahre. 

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  • Leserunde zu "Vollkommen" von Patricia Rabs

    Vollkommen

    Patricia_Rabs

    Für die Dystopischen unter euch ... Am 6. November erscheint »Vollkommen« bei Carlsen/Impress und dazu werden unter allen Bewerbern 20 eBooks vergeben. Alle, die eigenständig ein Buch erworben haben, sind natürlich herzlich eingeladen, ebenfalls an der Leserunde teilzunehmen.  Sollte es mehr als zwanzig Bewerber geben, entscheidet das Los. Inhalt: Die siebzehnjährige Teresa Evans führt ein Leben voller Entbehrungen, obwohl sie und ihre Familie in der Mitte - dem privilegierten Teil der Stadt - zu Hause ist. Zwischen all den Spendern, die Generation um Generation ihr Blut geben, um dort leben zu dürfen, wird Teresa von der Spende ausgeschlossen. Ihr Blut ist wertlos und ihre trostlose Zukunft damit vorgezeichnet. Ihre einzige Stütze ist Lucas, der bereits sein ganzes Leben am Rand und in der bitteren Armut dieses Bezirks verbringt. Doch gerade er ist es, der gegen jede Erwartung die Einstufung besteht und zum Spender wird. Das alles lässt sie verstehen, dass es für ihre Liebe keinen Platz im System des Landes gibt. Trotzdem bleibt Teresa an seiner Seite und begleitet ihn zu seiner ersten Spende. Doch aus Versehen gerät eine Blutprobe von Teresa in das System und plötzlich wird das Mädchen mit dem scheinbar wertlosen Blut von allen gejagt ... Der Trailer zum Buch Für alle, die ein Exemplar vorbestellen möchten, geht es hier zu Amazon Ich freue mich auf die Leserunde mit euch (^_^)/ Ganz liebe Grüße Patricia

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    • 498
  • Wem kann man vertrauen?

    Vollkommen

    ales_lohoff

    04. January 2015 um 23:03

    Vollkommen von Patricia Rabs ist eine wirklich gelungene Dystopie, die von Anfang bis Ende spannend ist und sich wie ein Puzzel erst nach und nach zusammenfügt! Teresa lebt mit Mutter und Schwester in einer geteilten Welt, in der nur die jenigen einen gewissen Lebensstandart erreichen können, die ausgewählt werden ihr Blut zu spenden. Doch was hat es mit diesem Blut auf sich.....? Als Teresa für die Blutspende abgelehnt wird versucht sie ihr Schicksal und damit verbunden auch das Ihrer Familie still zu aktzeptieren. Doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse, ihr Freund Lukas vom Rand, einem Teil der Stadt t, wird als Spender ausgewählt und die festgefahrenen Verhältnisse geraten ins Wanken.... Als Tess der Umgang mit Lukas verboten und dann auch noch ihre Familie verschleppt wird, weiss Tess nicht mehr wohin.... Wem kann sie noch trauen? Wo soll sie hin? Wo ist sie sicher? Patricia Rab schafft es die Spannung und das Rätsel um Tess und die dystopische Welt, in der Blut den meisten Wert hat, von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten. Der Leser erfährt aus der Perspektive von Tess auch immer nur genau das, was Tess erfährt und versucht so bröckchenweise das Rätsel zu lösen! Auch die Nebencharaktere sind sehr gut ausgearbeitet und bleiben nicht auf der Strecke, was dem Buch die nötige Tiefe gibt. Herauszuheben ist ebenso die kalte dystopische Stimmung die nicht nur durch die Winterkälte hervorgerufen wird und den Leser geradezu in die kalte, vertrauenslose Welt von Teresa entführt! Aber auch auf eine romantische Komponente muss der Leser nicht verzichten, die sich aber ohne Kitsch und überschäumende Romantik gut in die beschriebene Story und in Teresas Welt einfügt! Insgesamt ein gelungener Auftakt einer dystopischen Trilogie, die sich nicht nur mit Staatsformen oder ähnlichem beschäftigt, sondern mit Blut als das wichtigste Gut des Menschen eine ganz neue Komponente in die dystopische Welt bringt!

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  • Eiskalt + blutig... mal ganz anders ;)

    Vollkommen

    Marysol14

    04. January 2015 um 15:44

    Heute ein kleines Ratespielchen für euch: Warum habe ich das Buch gelesen (jetzt mal davon abgesehen, dass es ein im.press- Titel ist)??? Richtig! Ich habe es in einer LovelyBooks- Leserunde gewonnen! Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… Wow... das Thema dieser Dystopie - Blut -war wirklich toll - spannend, neu und überraschend! Interessant und erschreckend realistisch, wie die Menschen alles tun, um nicht zu altern und wie Blut und Menschenleben dabei ganz schnell zur Währung oder Nebensächlichkeit werden kann... das geht (wortwörtlich) unter die Haut! Für mich waren die Protagonisten Schwäche und Stärke zugleich - vor allem die Nebencharaktere glänzten durch Uneinschätzbarkeit und Überraschung - toll!!! Carter... Aber Lucas und Tess... denen hat mir irgendwie die Tiefe und der Lebensgeist gefehlt. Eigentlich schweigen sie sich meistens an, oder bitten einander um Verzeihung. Etwas mehr Mut und Kampfgeist wären toll gewesen. Klar, der Hauptptota muss nicht immer der typische Held sein, aber so viel Ergebenheit und Selbstzweifel... :( Ich mag beide, aber im Gegensatz zu Beatrice, Carter oder auch Alana bleiben sie recht blass... Auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren kommen etwas zu kurz, weil sie alle dauernd auf der Flucht, übermüdet, verwundet oder schlecht gelaunt sind. *Nörgelmodus aus* Diese Dystopie war trotzdem ein klasse Auftakt und ich kann es kaum erwarten, bis Teil 2 erscheint... gerne wieder mit Leserunde!!! "Vollkommen" ist ein toller Auftakt zur Dilogie, mit einem ganz neuem Thema... spannend! Das Cover passt ganz hervorragend zur Geschichte, denn es strahlt einerseits diese ewige Kälte aus, die prägend für die Geschichte ist, und andererseits symbolisiert das Rot bereits Blut, Gefahr und irgendwie auch Liebe. Es ist zwar nicht überragend schön, aber mir gefällt es trotzdem ;) Und auch die Innengestaltung spricht mich sehr an. Inhalt:Cover: Guckt mal (im Anhang): Diesen tollen Einstufungsbescheid aus Labor Nummer 13, samt Rezept für Proaccel, Werbung für Pharmagon und "Vollkommen"- Lesezeichen habe ich im Zuge der Blogtour gewonnen. Toll, oder?! *-*

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  • Vollkommen

    Vollkommen

    MoonlightBN

    14. December 2014 um 00:26

    Klappentext:  Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… Quelle: Impress Meine Meinung:  "Vollkommen" war so ein Buch, welches einfach zu mir wollte. Es schrie schon von Weitem "Bianca, bitte lies mich!". Ich bin dieser Bitte nur zu gerne nachgekommen und freue mich, diese Entscheidung getroffen zu haben! =) Aus der Ich-Perspektive begleiten wir die Protagonistin Teresa (genannt Tess) in einer Welt, die vollkommen verändert ist. Blutspenden, Labore, eine Stadt geteilt in Mitte und Rand. Mittendrin Tess - abgelehnt vom Labor und dadurch nicht nur kein guter Fang, sondern auch noch auf ihre junge Schwester angewiesen, die den Test zum Erhalt des Lebensstandards bestehen muss. Um ihrer Mutter etwas unter die Arme zu greifen, arbeitet sie am Rand als "Lehrerin". In der Mitte lernen sie normal in der Schule, während Kinder am Rand keine Bildung erhalten. Tess hilft ihnen Lesen und Schreiben zu lernen. Sie ist ein herzlicher Mensch, der, wie sich später herausstellt, auch mutig und tapfer sein kann. Eine wirklich sympathische Protagonistin, die in ein spannendes Abenteuer verwickelt wird. Abenteuer?! Es geht wohl eher um Leben und Tod... Tess hat sich am Rand in einen Jungen verliebt - Lucas. Lucas geht zur Spende, wird angenommen und mit Tabletten auf seine regelmäßige Blutspende vorbereitet. Es ist eine Seltenheit, dass sich Randkinder überhaupt einstufen lassen, denn die Menschen am Rand wissen anscheinend mehr, als die sorglos lebenden Menschen in der Mitte. Lucas ist ein netter Charakter, liebevoll und ehrlich. Er hatte für mich aber keinen Reiz als fester Freund, höchstens als bester Freund. Er war mir zu langweilig, aber das lag wahrscheinlich an einem anderen Charakter, den ich in mein Herz geschlossen habe ;-). Gegen aller Vernunft wollen Lucas und Tess zusammen sein und eins führt zum anderen, bis sie plötzlich gejagt werden. Was zur Hölle ist nur los? Tess ist völlig ahnungslos, zu sehr wurde sie in Geheimnisse gehüllt, von denen sie selber nichts weiß. Sie machen sich auf um über die Grenze geschmuggelt zu werden. Besonders stechen hier zwei Typen hervor - Daniel und Carter. Naja, und Beatrice, eine alte Freundin von Lucas. Doch sie scheint ein eigenes Ziel zu verfolgen, Insgesamt war mir Bea mal sympathisch, mal weniger. Ich konnte sie sehr schwierig einschätzen und das blieb bis zum Schluss so. Daniel war der harte Anführer und nicht gerade der netteste Zeitgenosse. Auch bei ihm war es ein reines Auf und Ab - Kann man ihm vertrauen? Doch nicht? Doch wieder? Ja? Nein? *seufz* Kommen wir zu meinem "Schmachtboy". Carter! *dahinschmelz* Er ist einfach soooo.. und dann noch sooo. Achje ^^. Mutig, stark und offen. Ja, offen! Nicht verschlossen, kein Badboy. Er steht zu seinen Gefühlen, er kämpft für seine Gefühle und hier war der wichtige Unterschied für mich. Carter kämpft für seine Liebe, während Lucas zunehmend eher eine Memme ist. Man muss kein Badboy sein um mich für sich zu gewinnen, aber auf Jammerlappen stehe ich nicht so ^^. Gegen Carter kann Lucas aufgeben! So für mich ^^.  Besonders ab der Hälfte des Buches, hört die Spannung kaum auf und Tess rennt von brenzlicher Situation zu hoffnungsloser Situation und zurück. Nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch die Nebencharaktere konnten mich durch Geheimnisse und eigenständigem Handeln überzeugen. Mir hat es gefallen, wie alles sich langsam zu einem Ganzen gefügt hat und wie sich die Beziehungen der Charaktere weiterentwickelt haben. Die Autorin punktet mir ihrem lockeren, jugendlichen Schreibstil  und einer wirklich tollen Idee. Die Umsetzung ist perfekt gelungen und auch die ganzen Spenden/Blutsachen waren für mich leicht verständlich. Ob das so jetzt direkt möglich ist, kann ich nicht beurteilen - aber es ist immer noch ein Buch. Und wenn es Vampire gibt und Zombies, ist auch hier alles im Lot. ^^ Das Ende ist offen und es soll auch eine Fortsetzung geben. Ich persönlich kann es kaum erwarten und freue mich schon riesig darauf! =) Fazit:  Die Autorin beschreibt eine dystopische Welt und das tut sie wirklich hervorragend. Tiefsinnige Charaktere treffen auf eine hervorragende Idee und viel Emotionen! Die Spannung kommt auch nicht zu kurz und ich kann die ganze Geschichte rund um Tess wirklich nur empfehlen! =) 5 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Eine tolle Dystopie mit etwas blassen Charakteren

    Vollkommen

    ClaudiasBuecherhoehle

    13. December 2014 um 20:22

    Vollkommen von Patricia Rabs erschienen bei Impress Der Klappentext Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lucas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lucas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… Meine Meinung zum Cover Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Die Farben wirken frostig und unnahbar, das Motiv stellt wahrscheinlich Protagonistin Teresa dar. Ein sehr schönes Cover, das meine Aufmerksamkeit schon vor längerer Zeit auf sich gezogen hat. Die Kapitel sind nicht einfach nur durchnumeriert, sondern enthalten Unternummern, wie z. B. 1.1, 1.2 usw. Eine etwas andere Idee, die mir gut gefallen hat. Die Story wird aus Teresas Sicht erzählt. Das E-Book ist in drei Teile eingeteilt. Meine Zusammenfassung Teresas Blut ist nicht zur Spende geeignet – ein großer Verlust für ihre Familie. Hätte sie nämlich spenden können, wäre das Leben für sie selbst, ihre Schwester und Mutter wesentlich einfacher. Durch die Blutspende ab dem 17. Lebensjahr kann man seiner Familie einiges ermöglichen und hat gute Aufstiegschancen. Teresas Freund Lucas ist so ein wertvoller Spender und das Mädchen begleitet ihn zu seiner ersten Spende in das eindrucksvolle Labor. Doch nach diesem Tag verändert sich Teresas Leben drastisch… Charaktere und meine Meinung Teresa ist ein sehr ruhiges Mädchen. Sie nimmt es sehr mit, dass gerade ihr Blut zur Spende nicht geeignet ist. Sie möchte einfach nur ein besseres Leben für sich und ihre Familie und im Intershop einkaufen gehen – was ist daran verkehrt? Trotzdem kommt kein Wort des Neids über Teresas Lippen, als ihr Freund Lucas zur Spende gehen kann. Ich mochte das junge Mädchen recht gerne. Sie nimmt allerdings oftmals alles hin und beginnt nicht, Fragen zu stellen. Das hat mich stellenweise etwas irritiert. Bei Lucas war ich mir nicht so ganz schlüssig. Auch für ihn steht seine Zukunft und die seiner Familie an erster Stelle. Er wirkte auf mich etwas blass dargestellt, was ich aber auch bei Teresa und den Nebencharakteren feststellen musste. Eine richtige Verbindung konnte ich weder zu ihm, noch zu den anderen Figuren aufbauen. Die Darstellung dieser dystopischen Welt und die ganze Idee dahinter hat mich sofort faszinieren können. Eigentlich ein typisches Weltbild: verschiedene Schichten, kein Zusammenkommen möglich, Flucht. Hier wird der Leser schon von Anfang an mit vielen Informationen und Eindrücken über das System, das sagenumwobene Labor und den Schauplatz bombardiert, was aber keinesfalls erschlagend war. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, da er trotz der medizinischen Abläufe und Begriffe noch einfach gehalten war. Es ist wieder einmal die Rede von einer wahnwitzigen Idee, freigesetzt von einer großen Firma, die somit über das Sein und Nichtsein der Menschen bestimmen kann. Erschreckend, wie und womit die „Großen“ hiermit quasi über Leichen gehen wollen… Allein die Vorstellung war absurd. Wie viel musste ein Mensch geben, um das tun zu können? 6% des E-Books Da Teresa nicht zur Spende zugelassen wird, entsteht an dieser Stelle ein großes Gefühl von Unzulänglichkeit, was sehr gut von der Autorin zum Leser transportiert wird. Man fühlt mit dem jungen Mädchen und hofft auf einen anderen Ausweg. Stellenweise fiel es mir aber gerade im zweiten Teil des Buches sehr schwer, den Dialogen zu folgen. Manches wirkte auf mich unlogisch und unbeholfen. Die Handlungen der Charaktere waren nicht ganz nachvollziehbar. Dazu kommt auch gerade Teresas Reaktion auf eine große Enthüllung, die sie betrifft – sie macht ganz normal weiter, ohne nur eine einzige Frage zu stellen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird dies zwar nachgeholt, aber eben nicht sofort, was passender gewesen wäre. Auch tauchten mir im zweiten Teil zu viele Personen auf, die ich kaum noch zuordnen konnte. Gerade, weil sie allesamt sehr durchscheinend wirkten. Mein Fazit Patricia Rabs hat mit ihrer Dystopie „Vollkommen“ ein erschreckendes Zukunftsszenario erschaffen, das mich zum größten Teil mitreissen konnte. Die erschaffene Welt ist geprägt von einer großen Aussichtslosigkeit, was mich so manches Mal schwer schlucken ließ. Gerade der erste Teil des Buches ist an Dramatik kaum zu übertreffen – er gefiel mir mit dem dritten Buchteil am besten. Ebenso ist eine plötzlich auftretende Spannung vorhanden, die zum richtigen Zeitpunkt wieder abflaut. Negativ fand ich die ausnahmslos blassen Charaktere und vor allem die holprigen Szenen im zweiten Teil. Eine sehr vorhersehbare Tatsache ließ diese Kritikpunkte leider auch nicht besser aussehen. Der Schreibstil ansich hat mir gut gefallen, da er leicht und schnell zu lesen ist. Das offene Ende von „Vollkommen“ hat zwar keinen großartigen Cliffhanger, aber eine Fortsetzung wäre an dieser Stelle nicht verkehrt :) Für die gute Idee und die Umsetzung der dystopischen Welt vergebe ich noch 4 geschwächte von 5 möglichen schwarzen Katzen. Die Autorin Patricia Rabs ist Theaterschauspielerin und stand viele Jahre in Aachen auf der Bühne. 2011 zog sie für zwei Jahre nach Japan und hat sich damit ihren größten Traum erfüllt. In dieser Zeit begann sie auch mit dem Schreiben und Publizieren von Romanen. Nebenbei hat sie sich zum Ziel gesetzt alle Stephen-King-Bücher zu besitzen, ihre Babyratte Hermine zu erziehen und hinter das feine Netz der Welt zu blicken. E-Book ab 14 Jahren 382 Seiten ISBN 978-3-646-60084-1 Preis: 3,99 Euro © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich bei allen Beteiligten der tollen Blogtour, der Autorin und dem Verlag für meinen Gewinn bedanken!

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  • Spannung pur

    Vollkommen

    BeckyHH

    11. December 2014 um 20:06

    Als ich zunächst den Klappentext des Buchs gelesen habe, war ich ein bisschen skeptisch, denn diese „Art von Geschichte“ habe ich bereits mehrfach in den Händen gehalten. Doch ich wurde sehr positiv überrascht. Ich weiß nicht mal weshalb, aber ich war gleich zu Beginn fasziniert von dem Leben, welches Teresa und ihre Familie führen. Mein Bedürfnis durch ihre Stadt zu gehen, mir alles anzuschauen und zu erleben, wie das Leben dort ist, war sehr groß. Der Autorin Patricia Rabs ist es gelungen, mich mit Ihren Worten und Erzählungen zu fesseln. Es wird ein sehr gut behütetes Geheimnis um die junge Teresa Evens gelüftet, was ihre Welt in nur einem Augenblick völlig zerstört. Sie hat keine andere Wahl als sich anzupassen, denn ihr eigenes Leben hängt davon ab. Wirklich gelungen war der Schreibstil der Autorin. Die „Ich“-Perspektive war eine sehr gute Wahl, denn nur so kann man als Leser die Hauptprotagonistin gut kennenlernen und verstehen, wie sie die Welt wahrnimmt und was sie empfindet. Teresa weiß gar nicht, wie besonders sie ist. Im Gegenteil. Sie sieht sich eher als Versagerin, da sie den Test nicht bestanden hat und sie nun einen Umzug in den Randbezirk befürchtet. Das Cover finde ich sehr schön und schlicht in der Gestaltung. Es machte mich neugierig, verriet jedoch nichts weiter über den Inhalt. Wer Dystopien mag, sollte sich dieses Buch mal ein bisschen genauer ansehen! Copyright © 2014 by Rebecca H

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  • Rezension zu "Vollkommen"

    Vollkommen

    Tiana_Loreen

    Eine Welt, so neu und doch einer bekannten Gesellschaft untergeordnet. Ein Buch, dass neues zeigt und sich selbst einen Spiegel vorhält. Spannend, packend und erschreckend! Leseempfehlung! Inhalt: [Inhaltsangabe] Sie haben sich in einer streng regulierten Idealgesellschaft den besten Platz erobert: Die Familie der 17-jährigen Teresa Evans gehört zu den Privilegierten, die in Mitte wohnen dürfen. Ihr Blut wird seit Generationen als so wertvoll eingestuft, dass sie es spenden und dafür besser leben können. Doch mit Teresa kommt die Wende, sie hat die Einstufung zur Blutspende nicht bestanden. Wegen ihr könnten sie jederzeit in die Armutswelt der Randbezirke abgeschoben werden. Dorthin, wo auch Lukas wohnt. Der Junge, mit dem Teresa als Privilegierte niemals zusammen sein dürfte und der jetzt ihr einziges Licht im Dunkeln ist. Doch gerade Lukas besteht als Erster seines Stammbaums die Einstufung und gehört plötzlich zu den Privilegierten… meine Meinung: Zwei Wörter. Erstens: Im.press. Zweitens: Dystopie. Noch Fragen? Nein, okay. Spaß beiseite! Aber ehrlich, ich habe das Cover gesehen, den Inhalt gelesen und ich wusste, dass ich das Buch lesen MUSSTE! Eine komplizierte Liebe. Eine Welt, die unserer nicht sehr unähnlich ist und ein Geheimnis, welches die Hauptperson umfasst. Kurz: Die beste Voraussetzung für ein gelungene Dystopie! Ich liebe es, wenn Charas eine Seele besitzen, wenn ich sie mir bildlich vorstellen kann und mir ihr Wesen aus den Zeilen lesen kann, denn wenn das so ist, ist es um einiges  leichter die Charas zu verstehen. Genauso war es bei Teresa. Teresa hat in dem Buch eine Gratwanderung gemacht, aber das kam nicht von heute auf morgen. Sie hat sich entwickelt, hat aus Fehlern gelernt und war menschlich, ein Charakterzug, den nur die wenigsten Menschen in dem Buch vorweisen können. Außerdem zeigt sie klar und deutlich, dass man Erziehung nicht einfach abschalten kann. Wir tragen sie in uns, verkörpern sie und geben das Weiter, was wir gelernt haben, für das wir stehen. Aber neben Teresa gibt es noch weitere tolle Charakter. Lucas, zum Beispiel, der viele Seiten hat. Carter, der Retter in Nöten. Beatrice, das Mädchen, dass man nicht einschätzen kann und so weiter und so weiter. Viele tolle Charakter, für ein tolles Buch! Die Idee ist toll. Dystopie liebe ich . Die Zukunft ist immer ein Faktor, den man mit einem großen Fragezeichen betiteln muss. Vielleicht gerade deshalb konnte mich diese Geschichte so packen, denn die Grundidee von Patricia Rabs kommt aus der Gegenwart. Die Süchte der Gesellschaft: ewige Schönheit. Kontrolle. Macht. Alles, was wir heute haben, früher hatten und in Zukunft auch haben werden. Vielleicht deshalb bekam das Buch eine Spur noch mehr Spannung, denn beim Lesen kommt nicht selten der Gedanke: "Möglich wäre es, leider..." Doch neben der tollen Idee, den großartigen Charakter, muss ich auch die Schreibweise erwähnen. Flüssig, verständlich und mit Sogwirkung, denn einmal drinnen, ist das nicht weiterlesen praktisch unmöglich ;P . Teresa ist eine tolle Ich-Erzähler-Perspektive, denn sie hat von ihrer Welt genauso wenig Ahnung, wie wir sie haben. Step-by-Step lernen wir mit ihr ihre Welt kennen und kommen erschreckenderweise manchmal auf Ähnlichkeiten, die man lieber nicht gefunden hätte! Fazit: Ein wirklich gelungenes Buch, auf dessen Fortzsetzung ich mich schon besonders Freue! Eine Dystopie, die zwar zukünftsorientiert ist, aber auch eine gewisse Aktualität hat. Sie ist spannend aufgebaut und enthält genug Geheimnisse! Das Ende ist geschlossen - irgendwie - hält aber noch genug Stoff für den nächsten Teil bereit. Kurz: Großartige Umsetzung, neuartige Idee und authentische Charaktere! Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen und kann ohne schlechtes Gewissens eine klare Leseempfehlung aussprechen!

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    • 2

    WriterGirl99

    10. December 2014 um 19:37
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