Die Doppel-Kekse - Einmal Zwilling, immer Zwilling

Die Doppel-Kekse - Einmal Zwilling, immer Zwilling
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Doppelkekse - eine schöne Mädchen Geschichte

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Die Reihe ist echt toll!

Alle 25 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Doppel-Kekse - Einmal Zwilling, immer Zwilling"

„Zwengelchen“ – so werden Lea und Lucie von Leipnitz liebevoll von ihrem Opa Pistorix genannt. Doch die Abkürzung für „Zwillings-Engelchen“ trifft es nicht immer: Die eineiigen Zwillinge sorgen nämlich für reichlich Chaos im Schul- und Familienalltag. So zum Beispiel, als sich ihr Papa, der obendrein ihr Mathelehrer ist, ein bisschen zu sehr um die neue Referendarin kümmert … Dass Lea und Lucie genau in dem Moment auf eine Zeltfreizeit verfrachtet werden, hilft da nicht wirklich weiter. Höchste Zwillingsverwechslungs- und Verdoppelungskunst ist gefragt, um alles wieder in die richtige Bahn zu lenken …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522505123
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:16.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    leniksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Doppelkekse - eine schöne Mädchen Geschichte
    Lea und Lucie auf geheimer Mission

    Dies ist das erste Buch der Doppelkekse, und bereits nach den ersten Seiten war ich in der Geschichte drin. Lucie und Lea holen bei Opa die Torte zum Hochzeitstag ihrer Eltern ab, mit dem Fahrrad. Doch zu Hause ist nur Streit und dann ist da noch die Referendarin an der Schule, die scheinbar von ihren Vater was möchte. Den der Vater ist Lehrer an ihrer Schule. Sie möchten aber nicht das ihr Vater eine neue hat und sie möchten das sich die Eltern nicht streiten. Und sie haben einen Plan, den ich super fand aber auch gewagt. Jedoch dürfen beide in ein Feriencamp, und ob die Mission "Butterkekse" klappt steht in weiter Ferne am Himmel geschrieben. Die Autorin versteht es die Leser mit auf eine zwar typische Zwillingsgeschichte zu nehmen aber auch die Wendungen so darzustellen, das man die Lösung nicht gleich weiss. Insgesamt gebe ich dem Buch frei Sterne. Es umfasst 224 Seiten und ich werde demnächst auch Band 2 lesen.

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    Franziska_Kirchners avatar
    Franziska_Kirchnervor einem Jahr
    Zwillingsspaß, Tortenzauber und jede Menge Verwechslungen

    Warnung: Diese Rezension enthält Spoiler - wer das Buch selber lesen möchte, sollte nicht den ganzen Abschnitt "Inhalt" lesen.

    Chaos im Schul- und Familienalltag ist bei den Zwillingen Lea und Lucie vorprogrammiert. Als sie befürchten, dass ihre Eltern sich auseinanderleben, setzen sie alles daran dies zu vermeiden. Ärgerlich nur, dass sie ausgerechnet jetzt auf eine Ferienfahrt geschickt werden.
    Zwillingsverwechslungskunst ist gefragt, um die Probleme zu lösen.

    Inhalt
    Die Zwillinge Lea und Lucie von Leipnitz, auch „Die Doppel-Kekse“ oder wie ihr Großvater sagt „Zwengelchen“ gehen in die gleiche Klasse ihrer Schule, haben einen ähnlichen Freundeskreis und sehen sich natürlich ähnlich. Aber charakterlich unterscheiden sie sich sehr. Lea ist die ordentlichere von beiden, der das Einhalten Regel sehr wichtig ist. Lucie dagegen ist spontaner und hat manchmal gewagte Ideen.
    Wie immer sitzen die beiden Schwestern zusammen mit ihrer Klasse in ihrem Klassenraum und warten auf den Beginn der Mathestunde. Diese soll eigentlich vom Vater der beiden Mädchen unterrichtet werden, doch stattdessen betritt eine junge hübsche Referendarin das Klassenzimmer. Nicht nur durch ihre untypische Lehrmethode, die Ohrenstöpsel für die nicht interessierten Schüler beinhaltet, fällt sie den Zwillingen auf, sondern vor allem da sie sich für ihren Vater zu interessieren scheint. Hat sie nicht sogar in der Cafeteria die Hand von Gerald von Leipnitz gehalten? Lea und Lucie sind entsetzt und machen sich große Sorgen, die sie durch die angespannte Atmosphäre bei sich zu Hause noch bestätigt sehen.
    Am Hochzeitstag der Eltern backt Opa Pistorix, der seinen Spitznamen durch seine Vorliebe für Asterix-Comics und das Backen bekommen hat, eine leckere Torte für die Eltern. Doch einiges geht schief und statt sich über die Torte zu freuen, steigt die Anspannung. Auch zwischen Lucie und Lea gibt es Streit, aber wie immer vertragen sich die beiden schnell wieder. Als ihr Vater sie jedoch am nächsten Morgen weckt, verkündet er, dass Lucie die Klasse wechseln muss. Einerseits wolle er nicht, dass die Zwillinge mehr Abstand von einander bekommen und zum anderen gäbe es Probleme in der Parallelklasse, so dass ein Mädchen namens Miriam, die dort Klassensprecherin war, diese verlassen würde. Lucie wird nach ihrem Wechsel in die andere Klasse zu deren neuer Klassensprecherin gewählt. Schnell spürt sie, dass hier einiges im Argen liegt. Dieser Teil der Geschichte wird im zweiten Band fortgesetzt. Im ersten Band erfährt der Leser hierüber nur, dass einige Lehrer, darunter Lucies und Leas Vater, mehr über die Sache wissen müssen, als sie zugeben.
    Während Lea und Lucie Pläne schmieden, wie sie verhindern können, dass die Referendarin die Ehe ihrer Eltern zerstört, rücken die Pfingstferien immer näher. Als Überraschung schicken ihre Eltern die Zwillinge in einen Ferienfreizeitpark, in dem sie auf Leas Freundin Vanessa und Rabatze treffen, der für Lucie immer mehr zu einem Freund und Vertrauten wird. Die Zwillinge haben hier eine Menge Spaß, doch parallel planen sie, weiter an der Versöhnungsaktion ihrer Eltern - die wie sich herausstellt gar nicht nötig gewesen wäre (wieso verrate ich hier dann doch noch nicht :) )

    Kritik
    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lucie und Lea in der dritten Person geschildert. Der Leser erhält somit Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt beider Mädchen. Die Zwillinge werden ebenso wie ihr Umfeld liebenswert und authentisch dargestellt. Die Charaktere sind stringent aufgebaut ohne dabei langweilig oder klischeehaft zu wirken.
    Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und verweist auf die Zielgruppe von Mädchen ab 9 Jahren. Es zeigt einerseits die Interessen der beiden Schwestern Lea und Lucie, verweist aber andererseits schon auf die bereits im Titel enthaltene Gebäck-Metaphorik, die sich durch das gesamte Buch zieht. Im Buch finden sich keine Bilder, jedoch gibt es einige an handschriftliche Notizen erinnernde Einschübe, überwiegend mit Gedichte und Notizen von Lucie, sowie kurze SMS-Wechsel.
    Die Haupthandlung der Geschichte bleibt bis zum Ende spannend. Die Frage, was da zwischen den Eltern der Mädchen steht sowie ihre Sorge, dass sich die beiden trennen könnten, bewegt den Leser. Jedes Detail wird wieder aufgegriffen und es sind schließlich Kleinigkeiten, die zur Aufklärung beitragen. Nur die oben bereits angesprochene Thematik, um den Klassenwechsel von Lucie herum sowie die Probleme in ihrer neuen Klasse, bleiben in diesem Band noch unaufgeklärt. Wer hier die Lösung erfahren möchte, muss den zweiten Band lesen.
    Vielen kleine, liebevolle Details runden die Geschichte ab. So nennen die Zwillinge ihre Eltern aufgrund ihres Nachnamens von Leipnitz „die Butterkekse“ und sprechen statt von einer Versöhnungsaktion davon „Schokoladen-Klebstoff für die Butterkekse“ (S.136) zu suchen, um ihre Eltern, ihre Butterkekse, zu einer zusammenhaltenden Doppelkeks-Einheit zu machen.

    Fazit
    „Die Doppel-Kekse. Einmal Zwilling, immer Zwilling“ ist ein gelungener Einstieg in die Welt der beiden Zwillinge Lea und Lucie, der besonders Mädchen ab 9 Jahren gefallen wird. Viele Verwechslungen, Fehlinterpretationen und Keks-Metaphern sorgen für Spannung und gute Unterhaltung. Es fällt leicht sich in die Welt hineinzuversetzen, da der Leser viele Elemente aus seinem eigenen Leben kennt und der Schreibstil dazu einlädt, in die Geschichte einzutauchen.

    Kommentare: 2
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    kruemelmonster798s avatar
    kruemelmonster798vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kunterbuntes Kekstreiben
    Einmal Zwilling, immer Zwilling...

    ...oder einmal Patricia Schröder, immer Patricia Schröder?

    Kennen- und schätzengelernt haben wir die Autorin über die "Erst ich ein Stück, dann du" Reihe für Erstleser. Inzwischen haben wir schon gaaanz viele Bände gelesen. Und sind zum Glück noch lange nicht damit durch.

     "Die Doppelkekse" ist das erste Buch für etwas ältere Leser/-innen, das wir gelesen haben und es hat uns wieder sehr gut gefallen. Es behandelt Themen wie erste Liebe, Schule, Freundschaft, Schwestern- und Familienliebe - immer einfühlsam, oft lustig.

    Ich war mir nicht sicher, ob es schon das richtige Buch für die fast 8-jährige Tochter ist, da die Altersempfehlung bei 10-12 Jahren liegt, aber bis auf ab&an notwendige Erklärungen war es kein Problem, ganz im Gegenteil: es ist jetzt zum Lieblingsbuch aufgestiegen! Und nein, das ist kein inflationärer Titel, der jedem aktuellem Buch zugeteilt wird.
    Zum Glück können wir gleich weiterlesen, weil es noch einen zweiten Band gibt - wir wollen ja wissen, wie es weitergeht und das Rätsel um die neue Klasse von Lucie ist auch noch nicht gelöst.

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    Schluesselblumes avatar
    Schluesselblumevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Zwillingsabenteuer!
    Doppel Kekse - Einmal Zwilling immer Zwilling

    Doppel Kekse – einmal Zwilling immer Zwilling Band1:

    Ein wirklich schönes und auffälliges Cover hat der erste Band der Doppelkeks Reihe von Patricia Schröder. Das Buch hat 220 Seiten und ist im Planet! Verlag erschienen.

    Ich habe das Buch zusammen mit meinen Töchtern (13) und (10) gelesen und wir hatten viel Spaß mit den Zwengelchen.

    Aber nun zum Inhalt:

    Die Zwillinge Lucie und Lea haben die Befürchtung, dass das Eheglück ihrer Eltern gefährdet ist. An ihrer Schule ist nun die neue Referendarin, die es wohl auf den Vater der Zwillinge abgesehen hat, so vermuten es jedenfalls Lea und Lucie. Haben sie doch die Beiden Händchen halten gesehen, oder war es nur eine versehentliche Berührung?

    Zu Hause ist auch alles irgendwie komisch. Die Eltern tuscheln hinter verschlossenen Türen, feiern ihren Hochzeitstag nicht standesgemäß und zu guter Letzt werden Lea und Lucie in einen Fun Park verfrachtet. Um aus dem Weg zu sein? Auf jeden Fall wollen die Beiden nicht warten bis sich noch schlimmeres anbahnt und arbeiten einen Plan aus wie sie dem entgegenwirken können. Ob sie es schaffen werden, müsst ihr schon selber lesen.

    Fazit:

    Ein toller Auftakt der neuen Buchreihe der Autorin. Uns hat der erfrischende Schreibstil sehr gut gefallen. Wir fanden es sehr schön die beiden Zwillinge kennengelernt zu haben. Nicht nur die Zwengelchen, auch ihr Haustier, der Papagei Punkt-um, hat es uns besonders angetan. Er ist so lustig wenn er einfach alles nachplappert und sich immer ungefragt in Gespräche einmischt. Gerne möchten wir mehr von den Zwillingen erfahren und freuen uns schon auf den zweiten Band.

     



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    EmmyLvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine hübsche Geschichte für Mädchen mit Zwillingen, Verwechslungen, Familienchaos und besten Freunden.
    Zwillings-Chaos und Familien-Drama

    Die eineiigen Zwillinge der Familie von Leipnitz sorgen für reichlich Wirbel in der Familie und in der Schule. Ihr Großvater nennt sie liebevoll „Zwengelchen“ für Zwillings-Engelchen, weil er Lea und Lucy überhaupt nicht voneinander unterscheiden kann. Dabei könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein. Lea hat Freundinnen und läuft Rollschuh, während Lucy mit dem Poetry Sam mag und lieber mit Jungs abhängt. Sie gehen beide in die sechste Klasse. Leider werden sie in Mathe von ihrem eigenen Vater unterrichtet. In der Schule beobachten die Mädchen, wie sich die neue Referendarin an Herrn von Leipnitz heranmacht. Sogleich wittern sie eine Ehekriese ihrer Eltern. Die wirklich kreativen Ideen der Mädchen, mit denen sie die Ehe wieder kitten wollen, führen für alle Beteiligten zu einem riesigen Chaos.

    Man muss eine Weile lesen, bis die Geschichte richtig in Gang kommt. Es fehlt dem Erzählton ein wenig an der Leichtigkeit, die ein Buch zu einem spannenden Leseabenteuer werden lassen. Dadurch liest sich die Story etwas zäh. Allen Charakteren fehlt es etwas an tiefe. Für mich war es schwierig ein Sympathieverhältnis zu ihnen aufzubauen.

    Das bunte Hartcover spricht Mädchen an. Kleine Bildchen passen perfekt zu Inhalt. Der Text ist sehr gut gegliedert. Jedes Kapitel wird mit einer passenden Überschrift eingeleitet. Abschnitte sind durch die kleine Abbildung eines Kekses voneinander getrennt. Die Seitenzahlen stehen ebenfalls in einem Doppelkeks. Durch die großzügige Textaufteilung und die eingestreuten Abbildungen wird das Buch aufgelockert. Kleine Lesemuffel verlieren die Angst vor zu viel Text.

    Die Geschichte ist interessant. Sie eignet sich für Mädchen ab 9 Jahre.

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    Nele75vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Auftakt einer neuen Buchreihe für junge Leser ab 10 Jahren .... wir freuen uns schon auf viele weitere Teile.
    Die Doppelkekse - einmal Zwilling immer Zwilling ..... von Patricia Schröder

    Lea und Lucie von Leipnitz sind Zwillinge …..und sorgen nicht nur in ihrem Schulalltag für allerlei Trubel. Selbst ihr Opa Pistorix, welcher die beiden „Zwengelchen“ nennt, kann sie so gut wie nicht unterscheiden. Ihr Vater ist an der gleichen Schule, welche die Zwillinge besuchen, Mathelehrer, was für alle nicht immer einfach ist. Doch richtig kompliziert wird die Situation erst, als die beiden eine neue Mathereferendarin bekommen, Lucie kurzerhand die Klasse wechseln soll und auch zu Hause zwischen den Eltern immer schlechtere Stimmung herrscht. Das kann so nicht weitergehen – und schon sind Lea und Lucie mitten im Pläneschmieden.

    Mit „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ hat Patricia Schröder den ersten Teil einer Reihe geschrieben. Und dieses Buch fängt gleich voller gut vorstellbarer Situationen an, denn sowohl Lea und Lucie als auch ihre Familie sowie viele für die Handlung wichtigen und nicht so wichtigen Personen werden in einem guten Tempo nach und nach in der Geschichte vorgestellt. Auch bei den Zwillingen selbst hat man sehr schnell jede Verwechslung ausgeschlossen, denn beide sind  unterschiedlich, sowohl in ihren Verhaltensweisen als auch in ihren Hobbys oder Denkweisen.

    Nach und nach baut die Autorin eine spannende Situation auf, die das Weiterlesen zum reinsten Vergnügen werden lässt – und man so das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann, bis man am Ende einige Fragen beantwortet weiss. Das Buch ist empfohlen für Leser zwischen 10-12 Jahren – und genau diese Altersgruppe wird besonders begeistert von den „Doppelkeksen“ sein, denn die Geschichte trifft genau den Geschmack dieser Lesergruppe.

    Am Ende des ersten Teiles werden nicht alle Fragen, die in der Handlung so nach und nach aufkommen, beantwortet, was mir teilweise nicht ganz so zugesagt hat. Ist aber nicht weiter schlimm, denn ich habe gemerkt, dass die angesprochene Altersgruppe mit dieser Art des Cliffhangers sehr gut zurechtkommt und somit keinerlei Probleme mit dem Ende von „Einmal Zwilling immer Zwilling“ hat. Eher im Gegenteil, die Vorfreude auf den zweiten Teil ist nun noch größer geworden.

    Das Cover spricht ebenfalls die jungen Leser voll und ganz an, macht neugierig auf diese Zwillingsgeschichte und ist dank seiner liebevollen kleinen Details immer wieder ein toller Blickfang. Dürfte in der Buchhandlung eigentlich nicht zu übersehen sein und zum Lesen förmlich einladen.

    Patricia Schröder hat mit ihrer neuen Buchreihe „Die Doppelkekse“ einen tollen ersten Teil veröffentlicht, dem hoffentlich noch viele weitere Teile folgen werden. Im Juni 2017 erscheint bereits der zweite Teil „Chaos hoch zwei mit Papagei“, wir freuen uns schon darauf.

    Erhältlich ist das Buch im Planet-Verlag.

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    Angelika123s avatar
    Angelika123vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte über Erlebnisse von Zwillingsmädchen, denen Familie, Freundschaft und Zusammenhalt am Herzen liegen.
    Glück im Doppelpack

    Was für ein ansprechendes Buch – schon von der Aufmachung und dem Klappentext her verspricht es viel Spannung, Turbulenzen und Spaß.
    Auffallend ist die Farbgebung – diese ist kräftig, aber nicht "schreiend" – sowie die Unterteilung in Streifen, die bestückt mit kurzen Aussagen schon etwas vom "Innenleben" erahnen lassen.

    Der Keks - immer wieder ist er anzutreffen - nimmt auch Bezug auf den Titel und lässt mir jedes Mal, wenn ich ihn sehe, das "Wasser im Munde zusammenlaufen". Für mich ist es ein rundherum gelungenes Cover, das schon beim Anblick Freude aufkommen lässt.

    Patricia Schröder entführt uns in den Alltag der Familie von Leipnitz, in der allerhand los ist. Uns begegnen die verschiedensten Charaktere – vor allem aber lernen wir Lucie und Lea kennen – eineiige Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein können. Teils gemeinsam, teils im Alleingang meistern sie eine schwierige Familiensituation und werden durch ihr Erleben und Agieren ein Stück eigenständiger und erwachsener.

    Patricia Schröder versteht es, ihre jugendlichen Leser in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist flüssig und eingängig. Von Anfang an ist Spannung da, welche sich durch die ganze Geschichte zieht, um am Ende nochmals einen Ticken anzuziehen.
    Mit viel Feingefühl beschreibt sie die unterschiedlichen Wesenszüge der Zwillingsmädchen. Sie beschreibt welche Vorteile, aber auch welche Nachteile es hat ein Zwilling zu sein – wie beispielsweise die Nähe, die manchmal super ist, aber eben auch erdrückend sein kann.
    Mit einer großen Portion Humor und Wortwitz lässt die Autorin uns Familienalltag, Zusammenhalt, Freundschaft, Schulsorgen, Freud, Leid und auch erste Liebeleien miterleben. Man spürt die Schmetterlinge und das Knistern der ersten zarten Liebe, ohne dass sie anrüchig oder peinlich ist – diese Dinge sind sehr schön und gelungen mit eingeflochten.
    Dieses Jugendbuch hat alles, was ein gutes Buch ausmacht.
    Ich habe es mit großer Freude gelesen und wage zu sagen, dass es nicht nur ein Mädchenbuch ist.
    Definitiv ist es nicht nur ein Jugendbuch – auch alle jung gebliebenen Leser werden dieses Buch sicherlich lieben und mit ihm einige schöne Lesestunden haben.
    Von mir bekommt dieses tolle Buch volle 5 Sterne und ich fiebere schon dem zweiten Band entgegen!

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    black_horses avatar
    black_horsevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mission Prinzenrolle - ein süße Zwillingsgeschichte mit zwei interessanten Charakteren, die ein schwerwiegendes Problem lösen müssen.
    Mission Prinzenrolle

    Die Zwillingsmädchen Lea und Lucie gehen in die 6. Klasse. Ihr Papa Gerald von Leipnitz ist ausgerechnet ihr Mathelehrer. Kurz vor den Pfingstferien beschließt er, dass Lucie die Klasse mit einem anderen Mädchen tauschen soll. Zu Hause herrscht am Hochzeitstag der Eltern dicke Luft. Was ist los mit den liebevoll "die Butterkekse" genannten Eltern? Hat es etwas mit der neuen Referendarin zu tun, die sich in der Schule an Papa herangemacht hat? Und dann werden die beiden auch noch ins Feriencamp abgeschoben. Wie sollen sie von der Ferne einen Plan zur Rettung der Beziehung ihrer Eltern schmieden?

    Neben dem spannenden roten Faden rund um die Butterkekse, lernen wir in dem Buch die beiden Mädchen sehr gut kennen: die ruhige, ordentliche, zuverlässige Lea. Sie liebt ihr Hobby Rollkunstlauf und genießt es, mit ihren Freundinnen Alina und Vanessa Zeit zu verbringen. Lucie, die Dichterin, ist dagegen eher impulsiv, ideenreich, fantasievoll. Sie hat zwar keine enge Freundin, aber sie findet Rabatze toll. Gibt es da erste Schmetterlinge im Bauch?

    Das Buch widmet sich vielen Themen, die angehende Teenies so interessieren. Freundschaften, Nachbarn, Beziehungen, Hobbys, Schule, Vertrauen, Hilfsbereitschaft ...
    Mit vielen witzigen Ideen hat uns die Autorin zum Lachen gebracht. Toll sind die Nebenfiguren Opa Pistorix und Papagei Punkt-um dargestellt. Letzterer wird im zweiten Band wohl eine wichtige Rolle spielen. Auch der Funpark, in dem die Mädchen ihre Ferien in Hängezelten verbringen klingt sehr verlockend.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr nah dran an der Lebenswirklichkeit der Kinder. Sie greift die heutige Art der Kommunikation auf und trifft sehr gut den Ton der Zielgruppe. Sehr gelungen sind die Anspielungen auf das Thema "Gebäck", die immer wieder eingebaut sind und auch Lucies Poetry Slam Ideen.

    Das Ende kam für mich etwas überhastet. Zwar klären sich die Hauptfäden auf, allerdings wird ein großer Handlungsstrang "vertagt" und auch ein paar kleinere Fragen bleiben ungeklärt. Das erhöht aber natürlich auch die Neugier auf Band 2, der schon im Juni erscheinen wird. Trotzdem hätte ich mir ein runderes Ende gewünscht.

    Kommentare: 1
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    Imoagnets avatar
    Imoagnetvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder ein tolles Buch mit einer Klasse Stimmung.
    Die Zwengelchen sind los...

    "Zwengelchen", so werden die beiden Zwillinge, Lea und Lucie Leipnitz, in Patricia Schröders neustem Buch genannt. Dieses Wort bedeutet Zwillinge und Engelchen. Wobei das mit den Engelchen manchmal wohl etwas übertrieben ist. Jedenfalls handelt es sich bei den beiden um aufgeweckte Mädchen, die es nicht immer leicht im Alltag haben. Ein Beispiel dafür ist, dass der Vater von Lea und Lucie ausgerechnet auch noch ihr Mathelehrer ist. Das alleine ist ja schon nicht so toll, aber dass er sich auch noch gut mit der neuen Referendarin versteht, ist zu viel des Guten. Ist etwa die Ehe der "Butterkekse" in Gefahr? Falls ja, dann müssen die Zwillinge unbedingt eine Rettungsaktion starten. Aber wie? Das nächste Problem ist der seltsame Entschluss des Vaters etwas Abstand zwischen die Zwillinge zu bringen. Warum denn das? Und wird ihr Opa jemals darüber hinwegkommen, dass Oma Billie nicht mehr bei ihm ist? Das alles und noch ein bisschen mehr wartet auf die Leser dieses tollen Buches. Die einzelnen Figuren sind dabei wunderbar beschrieben. Die Zwillinge sind sich ja schon ziemlich ähnlich (zumindest äußerlich). Aber trotzdem schafft es Patricia Schröder, jedem Kind seine Eigenheiten und damit Individualität zu geben. Ich als Leser konnte dann ziemlich schnell unterscheiden, ob es sich um Lea oder Lucie handelt. Außerdem hatte ich beim Lesen überlegt, wem ich wohl ähnlicher bin, aber das kann ja jeder Leser selbst tun. Auch die Erwachsenen sind toll beschrieben. Sogar so toll, dass ich beim Lesen richtige Wut bekam, als ich mit im Unterricht von Herrn Senfig war. Zu guter Letzt sollen noch die Freunde der Mädchen erwähnt werden. Bei ihnen kann man sich sehr gut vorstellen, selbst Mitglied dieses Freundeskreises zu sein. Vor allem Rabatze wirkt sehr interessant auf mich. Was ich wieder ganz klasse fand, war, dass ich sofort in diese Welt eingetaucht war. Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber Patricia Schröder verstehet es mit ihren Worten eine heimelige Atmosphäre in den Büchern zu schaffen. Ich fühle mich dann - trotz der Probleme, die es im Buch zu lösen gibt - geborgen bzw. dazugehörig. Wie in einer Art Schutzhülle. Umso trauriger ist es dann immer, wenn ein Buch beendet ist, denn dann muss ich diese Hülle verlassen. Aber zum Glück erscheint noch in diesem Jahr der zweite Band über die Zwillinge. Ganz kurz erwähnen möchte ich noch, dass auch in diesem Buch wieder tolle Wortneuschöpfungen vorkommen. Einige werden bestimmt in meinen eigenen Wortschatz übergehen. Ob ich das Buch nun weiter empfehlen kann, steht außer Frage. Ich liebe es und warte sehnsüchtig auf Band 2, damit ich noch mehr von "Zwengelchen" und den Freunden erfahren kann.

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Abwechslungsreiche und liebenswerte Geschichte, die facettenreich daher kommt - eine Bereicherung fürs Buchregal
    temporeicher Start in eine hoffentlich lange Serie

    Eine Zwillingsschwester haben, wer hat sich das nicht schon mal gewünscht (außer vielleicht jemand, der eine Zwillingsschwester hat).

    Im Auftakt „Die Doppelkekse – einmal Zwilling immer Zwilling“ von Patricia Schröder kann man das abwechslungsreiche und manchmal etwas chaotische Leben der Sechstklässlerinnen Lea und Lucie Leipnitz kennenlernen. Die Beiden haben das Pech von ihrem Vater in Mathematik unterrichtet zu werden (denn der eigene Vater ist sicherlich extra streng und besonders sorgfältig bei der Korrektur ihrer Arbeiten). Ihre Mutter ist mit der Arbeit in ihrem Blumenladen sehr beschäftigt, daher möchten Lea und Lucie den Beiden eine Überraschung zum 13 Hochzeitstag machen und erhalten dabei Unterstützung von ihrem Großvater. Wie das ausgeht wird hier jedoch nicht verraten…

    Es gibt in der Schule und auch zwischen den beiden Zwengelchen (eine Wortkreation des Opas aus Zwilling und Engelchen) einige Punkte, die geklärt werden müssen und auch das Thema Jungen spielt bei einem Zwillingsteil schon eine Rolle. Die beiden Mädchen, auch wenn sie Zwillinge sind, haben ganz unterschiedliche Charaktereigenschaften und lernen in diesem ersten Band, der hoffentlich langen Reihe, sich voneinander abzugrenzen. Aufgaben werden kreativ angegangen und mit unkonventionellen Ansätzen gelöst.

    Der Schreibstil ist leicht, spritzig und herzlich. Dadurch werden die auch etwas ernstere Themen, die dargestellt werden, gut eingebunden. Insbesondere die Namen der Charaktere im Buch sind exzellent gewählt und es wird eine gewisse Situationskomik beschrieben, sodass man schon das ein oder andere Mal nicht nur schmunzeln, sondern direkt laut loslachen wird. Man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzten und hofft, bangt und fiebert mit den Lea und Lucie mit.

    Der Hauptstrang des Plots ist im ersten Buch abgeschlossen. Allerdings bleibt ein Handlungsstrang offen, der im nächsten Band, „Die Doppelkekse – Chaos hoch zwei mit Papagei“ der im Juni 2017 erscheint, aufgegriffen wird. Dieser offene Ausgang ist nicht so hart, als dass man den ersten Teil nicht jetzt schon lesen sollte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    PatriciaSchroeders avatar

    Achtung Zwillinge!

    Äußerlich gleichen Lea und Lucie sich wie ein Ei dem anderen, doch von ihrem Wesen her sind sie grundverschieden. Ordnungsliebend, zurückhaltend und harmoniebedürftig die eine, chaotisch, draufgängerisch und durchaus konfliktfreudig die andere. Und trotzdem: Wenn es drauf ankommt, halten die beiden Schwestern felsenfest zusammen.

    "Die Doppelkekse - einmal Zwilling, immer Zwilling" ist der Auftakt zu meiner neuen Mädchenreihe für Leserinnen ab 10 Jahren.

    Wenn ihr solche Bücher mögt, vielleicht sogar selber ein Zwilling seid, heiße ich euch in dieser Leserunde, für die der Planet!-Verlag  freundlicherweise 15 Exemplare zur Verfügung stellt, herzlich willkommen.

    Ganz egal, ob ihr große oder kleine Mädchen (oder auch Jungs) seid, im Team oder alleine lesen wollt, bewerbt euch entweder mit einer kleinen Anekdote über Zwillinge ODER eurem Lieblings-Keks-Rezept (Anleitung zum Nachbacken!!! - bitte keinen Link posten!) und hüpft in den Lostopf.

    Eine rege Teilnahme und eine anschließende Rezi setze ich voraus :)

    Die Bücher sind signiert und können auf Wunsch mit einer Widmung versehen werden.

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Geschichten und Rezepte und freue mich auf euch.

    Viel Glück!
    Eure Patricia Schröder


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    Ein Zwilling kommt selten allein ...

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