Patricia Schröder Jolande - Der Sommer meines Lebens

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Inhaltsangabe zu „Jolande - Der Sommer meines Lebens“ von Patricia Schröder

"Für Jolande" ist das Einzige, was auf dem ersten Umschlag steht. Doch Jo kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser mysteriöse Brief tatsächlich an sie gerichtet ist. Am Ende siegt ihre Neugier und sie lässt sich auf das ungewöhnliche Spiel ein - ein Spiel, das sie nicht nur ans Meer, sondern in das Abenteuer ihres Lebens führt ... bis ihr klar wird, dass hinter Handball und Schule die ganze Welt auf sie wartet. Aber ist Jo wirklich bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen? Und was hat Mika, ihr großer Schwarm, mit der ganzen Sache zu tun?

Tolles Buch, hat mir sehr gut gefallen:))

— Schluesselblume
Schluesselblume

Nett für zwischendurch, aber nichts dass sich heraushebt.

— Zumbanator
Zumbanator

Diese Geschichte ist so süss wie Zucker* Herzallerliebst* Sommerlektüre * . *

— BuecherFeenkiste
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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Gwendolyn2012

    Gwendolyn2012

    05. December 2012 um 13:59

    Jolande – Patricia Schörder Johanna ist ein ruhiges, ausgelichenes und anständiges Mädchen. Sie will es allen so gut es geht recht machen und ist immer um den Frieden um sich herum bemüht. Ihre getrennten Eltern sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Johanna lebt bei Ihrem Vater, der genauso ist wie sie. Als sie ihre quirlige und abenteuerlustige Mutter besucht, erhält sie eines abends einen Brief, der mit „für Jolande“, ihrem zweiten Vornamen, adressiert ist. Entgegen ihrer Natur öffnet Johanna den Brief und folgt sogar dessen Anweisungen. Diese führen sie an die Ostsee, wo weitere Briefe und Aufgaben auf sie warten. Doch wer ist der Verfasser der Briefe und was hat ihr großer Schwarm mit der ganzen Sache zu tun? Johanna erlebt den Sommer ihres Lebens, der ihre gesamt Lebenseinstellung verändert. Sie lernt sich selbst neu kennen und findet Gefallen an ihrem neuen Ich. Spannend und locker zugleich geschrieben. Perfekt für Zwischendurch.

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    26. July 2012 um 21:59

    Jolande ist ein ganz normales Mädchen.. Sie geht zur Schule, schreibt immer gute Noten, verbringt ihre Freizeit mit ihrer besten Freundin und führt ein anständiges aber eher langweiliges Leben.. Seitem ihre Eltern getrennt sind, wohnt sie bei ihrem Vater.. Mit ihrer quirligen Mutter kommt sie nicht so richtig klar.. In den Sommerferien muss Jolande jedoch immer eine Woche zu ihrer Mutter ziehen.. Sie ist natürlich alles andere als begeistert, zumal ihr Schwarm Mika auch verreist und sie ihn einige Wochen nun nicht mehr sehen wird.. Eines Tages taucht ein Brief für Jolande auf.. Absender: Belinda.. Wer ist Belinda..? Jolande ist sich sicher, dass sie keine Belinda kennt.. In diesem Brief wird sie zu einem Abenteuer aufgefordert.. Sieben Briefe, sieben Aufgaben.. Jolande ist neugierig und folgt der ersten Spur und landet an der Ostsee.. Sie versucht herauszufinden wer ihr diese Botschaften wirklich schickt, wer Belinda ist, und was es mit diesen Aufgaben auf sich hat.. Sie macht sich auf eine Reise, in der sie fast auf sich allein gestellt ist, und am Ende kommt alles ganz anders als gedacht.. * Meine persönliche Meinung: Ein wundervolles sommerliches Cover und ein total niedlicher Klappentext.. Das war mein erster Gedanke zu diesem Buch.. Die Autorin war ebenfalls zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unbekannt, somit durfte das Buch auch sofort in mein Bücherregal einziehen.. Niedlich ist das passende Wort zu diesem Buch.. Eigentlich hätte ich mir schon ein bisschen mehr von dieser Geschichte erwartet.. Herausgestellt hat sich jedoch, dass es sich hier um eine Teeniegeschichte handelt.. Ich fühlte mich während dem Lesen eindeutig zu alt für dieses Buch.. Der überaus leichte und schnelllesende Schreibstil lässt einem das Buch in einem Rutsch durchlesen.. Jolande ist ein schöner Hauptprotagonist mit viel Tiefgang.. Die anderen vorkommenden Personen wirkten auf mich eher oberflächlich und nicht wirklich real.. Die Geschichte an sich hat mir jedoch gut gefallen.. Desöfteren kam sie mir jedoch auch ein wenig unglaubwürdig vor.. Welches junge Mädchen macht sich einfach so auf den Weg ins Unbekannte, wenn sie einen Brief von jemandem bekommt, den sie nicht einmal kennt..? Sie bekommt am Bahnhof von einer fremden Dame ein Zugticket geschenkt.. Ein junges Mädchen würde wirklich einfach so in den Zug ins Ungewisse steigen..? Sie trifft auf der Straße, auf einem Motorrad daher fahrenden, wildfremden Jungen, der sie schon gesucht hat und sie zur nächsten Aufgabe bringen wird.. Ein junges Mädchen würde einfach so auf das Motorrad steigen..? Ich denke das waren in etwa genug Beispiele und ihr wisst was ich damit meine.. Eine schöne Buchidee die auch ganz nett umgesetzt wurde.. Wäre ich vielleicht 10 Jahre jünger hätte mich dieses Buch ganz bestimmt mehr erfreut.. Ansonsten war es ein liebes Buch für laue Sommerabende..

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Amarylie

    Amarylie

    07. May 2012 um 20:55

    Kennst du dich oder musst du noch nach dir selbst finden? Inhalt: Für Jolande ist das Einzige, was auf dem ersten Umschlag steht. Doch Jo kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser mysteriöse Brief tatsächlich an sie gerichtet ist. Am Ende siegt ihre Neugier und sie lässt sich auf das ungewöhnliche Spiel ein – ein Spiel, das sie nicht nur ans Meer, sondern in das Abenteuer ihres Lebens führt … bis ihr klar wird, dass hinter Handball und Schule die ganze Welt auf sie wartet.Aber ist Jo wirklich bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen? Und was hat Mika, ihr großer Schwarm, mit der ganzen Sache zu tun? Meine Meinung: Ich liebe Sommer, Sonne, Strand, Meer und alles was dazu gehört, auch wenn ich eine kleine Phobie und Angstzustände bezüglich des tiefen Ozeans habe (was mit meiner Vergangenheit zusammenhängt). Aber nichtsdestotrotz liebe ich ihn, solange ich Boden bzw. trockenen Sand unter meinen Füßen spüre oder nicht zu tief ins Meer gehe. Nachdem ich das Cover so schön schlicht und mädchenhaft fand, die Inhaltsangabe interessant und spannend klang, musste ich das Buch einfach lesen! Aber dies ist nicht der einzige Grund gewesen. Der zweite Grund bestand aus der Tatsache, das ich von “Meeresflüstern” so fasziniert war, es ebenfalls von Patricia Schröder ist und ich davon ausging, dass Jolande ebenfalls klasse sein würde. Was ihr auf dem Foto nicht sehen könnt, ist die Glitzerschrift auf dem Wort Jolande, was alles noch mädchenhafter macht, neben dem Rosa und Pink. Und dennoch ist es nicht kitschig und für Jedermann erträglich zu sehen. Ich persönlich finde die Gestaltung klasse! An der Schule von Johanna gibt es einen Neuen namens Mika. Als sie ihn sah, fühlte sie sich zu ihm hingezogen und verliebt sich sogleich in ihn. Ihre Freundin Anouk hat ebenfalls einen bzw. alle Augen auf ihn geworfen und versucht Mika für sich zu gewinnen und sein Herz zu erobern. Da Johanna eher die nicht ganz so selbstbewusste ist, lässt sie ihre Liebe zu ihm Geheim. Lieber zieht sie sich zurück und konzentriert sich auf das Wesentliche wie Schule und das Handballspielen. Eines Tages taucht ein Brief mit Anweisungen auf. Nach dem ersten folgen weitere. Johanna befolgt sie und beginnt ein Abenteuer ihres Leben, bei dem sie nach sich selbst und die Liebe findet. Mit der Protagonistin Johanna Jolande Konrady konnte ich mich perfekt identifizieren. Sie ist liebenswert, authentisch und allgemein eine tolle Persönlichkeit. Johanna kam mir dabei sehr real vor, als ob sie dem echten Leben entsprungen ist. Das gleiche gilt aber auch Mika. Johanna ist eines der Mädchen, die sich gerne zurückziehen und sich selber nicht positiv siehen. Sie ist ein ganz normales Mädchen und bleibt lieber im Hintergrund, als die Aufmerksamkeit auf sich ziehen zu lassen. Es fiel mir nicht schwer mich mit ihr verbunden zu fühlen, da die Handlung aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Es ist schön mitzuverfolgen, wie sie sich im Laufe der Zeit bzw. der Seiten entwickelt, zu sich selbst findet und mehr aus sich herauskommt. Der Schreibstil ist sehr locker und einfach gehalten, da das Buch für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist. Die Spannung steigt mit dem Auftauchen der Briefe, was mir richtig gefällt, so wird man am Anfang erst mit den Charakteren warm, sowie den Lebensablauf der Protagonistin und die Umgebung. Was mir außerdem beider Geschichte sehr gefällt, war, dass dem Leser vieles vermittelt und beigebracht wird, durch die Botschaften in all den wundervollen Sätzen. Es geht dabei um die Liebe, das erwachsen werden, Selbstvertrauen, sowie um das Finden nach sich selbst. Fazit: Eine schöne Geschichte über ein Mädchen, das nach sich selbst und ihre eigene Persönlichkeit sucht, sie findet und dabei ihre erste Liebesreise antritt. Ein Abenteuer mit wunderbaren Charakteren und eine Handlung, die so gefühlsvoll ist. Jolande ist ein wunderbares Buch, mit schönen Elementen für die jüngere Generation. Wer sich wieder jung fühlen möchte, noch jung ist oder es auch noch für eine geraume Zeit bleiben möchte, sollte in allen Fällen das Buch in die Hand nehmen und sich in die Geschichte hineinsaugen lassen! Autorin: Patricia Schröder, geb. 1960, wuchs in Düsseldorf auf. Sie studierte Textildesign und arbeitete einige Jahre in diesem Beruf. Als ihre Kinder zur Welt kamen, zog sie sich in den Norden auf eine kleine Warft zurück. Anfangs vermisste sie den Trubel der Stadt, und so fing sie an, sich Geschichten auszudenken. Mittlerweile gehört sie zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen in Deutschland und hat schon zahlreiche Romane veröffentlicht und engagiert sich für die Leseförderung. Für Veranstaltungen mit dem neuen Vorlesekonzept ‘Erst ich ein Stück, dann du’ beispielsweise hat sich die renommierte Autorin etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Sie tritt mit Handpuppen auf, die jeweils den Part des weniger geübten Lesers übernehmen. Auf diese Weise werden Leseanfänger ermutigt, interaktiv in die Lesung einzusteigen. Weitere Infos: Titel: Jolande – Der Sommer meines Lebens Autor: Patricia Schröder Verlag: Coppenrath ISBN: 978-3815755273 Preis: 12,95€ Genre: Jugendroman & Realität

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    LeseKatze

    LeseKatze

    03. March 2012 um 12:12

    Kurzbeschreibung Für Jolande ist das Einzige, was auf dem ersten Umschlag steht. Doch Jo kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser mysteriöse Brief tatsächlich an sie gerichtet ist. Am Ende siegt ihre Neugier und sie lässt sich auf das ungewöhnliche Spiel ein - ein Spiel, das sie nicht nur ans Meer, sondern in das Abenteuer ihres Lebens führt ... bis ihr klar wird, dass hinter Handball und Schule die ganze Welt auf sie wartet.Aber ist Jo wirklich bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen? Und was hat Mika, ihr großer Schwarm, mit der ganzen Sache zu tun? Inhalt: Sieben Briefe, sieben Aufgaben, Absender unbekannt! Johanna Jolande Konrady genannt wird sie aber meistens Jolande ihr zweiter Vorname und lebt bei ihren Vater Konrad. ihre Eltern sind geschieden. Deshalb soll Jolande in denn Sommerferien bei ihrer Mutter verbringen, wozu sie überhaupt keine lust hat. Und nun verliebt sie sich ausgerechnet in Mika der hübsche Junge aus ihrer Klasse und verdrängt ihre Gefühle erstmal, weil ihre beste Freundin Anouk auch was für Mika empfindet. Doch dann erreicht sie plötzlich ein Brief der an "Jolande" adressiert ist. In diesem Brief fordert eine ihr unbekannte "Belinda" sie zu einem Abenteuer auf. Sie folgt der Spur der Briefe. Charaktere: Die Hauptperson ist Jolande ein sechszehnjähriges Mädchen welches sehr zurückgezogen lebt und sich selbst ständig unterschätzt.Sie ist nicht selbstbewusst, und möchte lieber andere Menschen um sich herum glücklich sehen als sich selbst.Jolande kommt in dieser Story sehr authentisch rüber, das man mit Jolande mitfühlen kann. Dann gibt es noch ihre beste Freundin Anouk ist ein schöner Charakter, das komplette Gegenteil von Johanna, aber sehr liebenswert. Schreibstil: Dieses Buch ist sehr locker, flüssig und gefühlvoll geschrieben ohne kitschig zu wirken. Man kann es wirklich in einem Rutsch durchlesen. Und es ist in der Ich Form geschrieben, aus der Sicht von Jolande. Buchcover/Ausstattung : Das Buch ist eine gebundene Ausgabe mit pinkem Lesebändchen und zeigt ein Mädchen das am Strand durch das Wasser läuft. Der Schriftzug Jolande ist in rosa gehalten und glitzert. Das Cover passt gut zur Geschichte, denn diese Geschichte spielt natürlich im Sommer. Meine Meinung/Fazit: Wenn man das Buch liest dann kommt bei mir ein richtiges Sommerfeeling auf. Ich wurde in die Geschichte mitgerissen denn, die Handlung an sich war interessant. Man wollte einfach das Rätsel lösen. Von wem stammen die Briefe? Welche Aufgaben kommen noch auf Jolande zu? Wie wird das Mädchen reagieren? Und welcher Zweck steckt hinter der mysteriösen Geschichte? Wer Geheimnisse und Rätsel mag, kommt hier voll auf seine Kosten.

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Winterhummel

    Winterhummel

    26. February 2012 um 20:56

    Neulich in der Bücher ist mir “Jolande” in die Hände gefallen und ich musste es einfach mitnehmen. Gelesen habe ich es dann innerhalb in 2 Tagen und das ist bei mir schon ein sehr gutes Zeichen. Jolande lebt bei ihrem Vater seit dem ihre Eltern getrennt sind. Zu ihrer Mutter hat sie nicht das beste Verhältnis aber es geht irgendwie. Als sie dann ein paar Tage bei ihrer Mutter wohnen muss und sie einen Abend alleine ist, hört sie, wie ein Brief unter der Tür durch geschoben wird. Darauf steht nur “Jolande” und damit beginnt ein Abenteuer und wirklich der “Sommer meines Lebens”. Insgesamt finde ich diese Geschichte total süß und putzig. Ein mutiges, junges Mädchen, das einfach in einen Zug steigt und mitten in der Nacht zu fremden Menschen in einen fremden Ort fährt, weil ein Brief von einer Unbekannten sie dazu auffordert. Jolande ist zwar unsicher aber trotzdem selbstbewusst genug den immer neuen Briefen und damit gestellten Aufgaben entgegen zu blicken um heraus zu finden, was da überhaupt mit ihr passiert und wem sie das alles verdankt. Lesenswert aber dann doch eher für die angegebene Altersgruppe von ~ 13-16Jahren.

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    gurke

    gurke

    21. December 2011 um 00:03

    Jolande ist ein sehr vernünftiges Mädchen, dass so gar nicht nach ihrer chaotischen Mutter kommt. Deswegen lebt sie auch bei ihrem Vater. Nur in den Ferien ist sie immer mal bei ihrer Mutter. Allerdings freut sie sich gar nicht darauf. Das liegt vor allem daran, dass sie sich verliebt hat und sie Mika erst nach den Ferien wiedersehen kann. Aber dann beginnt ein aufregendes Spiel damit, dass sie einen anonymen Brief bekommt. Diese Botschaft ist der Beginn eines wundervollen Abenteuers. Aber hat die vernünftige Jolande überhaupt Lust auf ein Abenteuer? Und wer steckt hinter diesem komischen Zettel und welche Aufgaben muss sie bitteschön bewältigen? Und dann stellt sich heraus, dass dies der Sommer ihres Lebens werden könnte... Bei dem Roman fällt zunächst das Cover auf. Äußerlich ist das Buch in Pink und Rosa gehalten. Der Titel besteht aus einem rosa glitzernen Schriftzug. Passend zur Geschichte, sieht man Strand und Wasser, auf dem ein Mädchen entlanggeht. Dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, merkt man gleich zu Beginn der Geschichte. Der Schreibstil ist locker und leicht. Dem Verlauf der Handlung kann man sehr gut folgen. Allerdings ist "Jolande" nicht nur für Mädchen und Teenager geeignet, sondern für alle, die mal etwas leichtes und lockeres für zwischendurch lesen möchten. Hier handelt es sich um ein typisches Buch für einen schönen, warmen Sommerabend. Die Handlung an sich war interessant. Man wollte einfach das Rätsel lösen. Von wem stammen die Briefe? Welche Aufgaben kommen noch auf Jolande zu? Wie wird das Mädchen reagieren? Und welcher Zweck steckt hinter der mysteriösen Geschichte? Wer Geheimnisse und Rätsel mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Die Protagonisten sind sehr sympathisch gezeichnet. Man hatte die Szenerie und Jolande selbst immer ganz klar vor Augen und konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es aber für das Verhalten der Erwachsenen. Denn wenn man sich in diese hineinversetzt, kommen einem doch einige Handlungen und Reaktionen etwas suspekt vor. Das tut aber dem Lesespaß überhaupt keinen Abbruch. Man wundert sich als Leser nur ein wenig. Mir hat alles in allem das Buch sehr gut gefallen. Aufgrund des Schreibstils habe ich es in Windeseile durchgelesen. Für mich war die Geschichte mal etwas anderes. Die Atmosphäre hat mich in eine Stimmung versetzt, die an Urlaub und laue Sommernächte erinnert. Gleichzeitig war ich permanent sehr gespannt, wie die Geschichte endet. Ich wollte einfach das Rätsel um die ominösen Briefe und Aufgaben zusammen mit dem sympathischen Mädchen Jolande lösen. Abschließend kann ich nur sagen, dass es sich hier um eine Geschichte handelt, die so süß wie Zucker ist - einfach herzallerliebst!

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Reni

    Reni

    25. October 2011 um 17:13

    Ich bin zu alt für dieses Buch, war mein erster Gedanke, als ich kürzlich mit Patricia Schröders Jugendroman begann, den ich besonders heranwachsenden Mädchen/Frauen ans Herz legen würde. Ich gebe es zu: Buchcover (die "Jolande"-Schrift glitzert) sowie Klappentext hatten es mir einfach angetan. Entsprechend landete das Buch auf meiner Wunschliste – es sind genau meine Farben, zudem klingt der Inhalt nach einer erfrischend, leichten Lektüre für zwischendurch. Und das bietet Jolande tatsächlich! Gewiss war es nicht das Buch meines Lebens, aber im Enddefekt doch recht nett zu lesen. Dabei war ich zunächst etwas ernüchtert, als ich die ersten Kapitel hinter mich brachte und feststellen durfte, dass es sich einmal mehr um eine jugendliche Schwärmerei handelt, die das Hauptthema des Buches bestimmt. Ganz niedlich, aber muss nicht sein! Doch dann kam alles anders und irgendwann begann Jolande mich wirklich zu packen. Plötzlich verließ ich den tristen Schulalltag und befand mich an der Ostsee, wo ein kleines, sommerliches Abendteuer auf mich bzw. Johanna wartete. Aus einer heimlichen Schwärmerei für den attraktiven Mitschüler Mika wird überraschend ein flott erzählter Ausflug in Richtung des Erwachsenwerdens. Die aufblühende Lovestory hingegen rückt dezent in den Hintergrund. Schnell wird deutlich, dass Hauptprotagonistin Johanna bisher ein ziemlich strukturiertes Leben führte, sich von ihrer "besten" Freundin stets um den kleinen Finger wickeln ließ und von einer unbewussten Unsicherheit heimgesucht wird … nur ihr Leben in vollen Zügen genossen und intuitiv etwas Verrücktes getan, hat sie noch nie. Genau darin zeigt sich letztendlich auch die Message des Buches. Sich fallenlassen, lautet die Botschaft! Die mysteriösen Briefe, die Johanna von einer sogenannten Belinda bekommt, stellen den eintönigen Alltag geschwind auf den Kopf und bringen frischen Wind in die Story. Es macht sehr neugierig zu erforschen, wer wirklich hinter den ganzen Herausforderungen steckt, die Jo während der Sommerferien erfüllen muss - anfangs könnte jeder Nebencharakter Belinda sein. Dabei gilt es spontan und offen für die unbekannten Dinge des Lebens zu sein, ohne vorab über jedes Wort und jede Tat nachzudenken. Das macht Laune und regte selbst mich zum Nachdenken an. Am liebsten hätte ich die Koffer gepackt und mir selbst kleine Aufgaben gestellt. Mit jeder Seite lernt man Johanna, dessen Zweitname übrigens Jolande lautet, sowie ihr Umfeld immer besser kennen. Dadurch bekommt man ein gutes, wenn auch nicht tiefschürfendes Bild von Freunden, Mitschülern sowie den geschiedenen Eltern. Da wäre zum einen die chaotische Mum, die einen verschleiß an jungen Männern, dafür aber keinen guten Stand bei ihrer Tochter hat. Im starken Gegensatz dazu steht Johannas Dad, der ein sehr geerdetes wie gut organisiertes Leben führt. Hier fällt der Apfel eindeutig vom väterlichen Stamm. Allerdings weist das Buch zugleich einige Knackpunkte auf, wenn man diese so nennen kann. Dazu gehört für mich vor allem Jolandes Entwicklung. Nicht zu vergessen die zarte Verliebtheit zwischen ihr und Mika. Zunächst wirkt die Story, wie auch Johannas Wesen, noch etwas unreif (ich hatte sie jünger als 16 Jahre geschätzt), was hauptsächlich an den reifenden Gefühlen für Mika liegt. Überdies wird so manche Entscheidung quasi übers Knie gebrochen (wenn Johanna z. B. beschließt sich auf Belindas Briefe einzulassen) und erschien mir somit nicht immer nachvollziehbar. Viele Situationen ergeben sich irgendwie von selbst. Das bringt einerseits ein gutes Erzähltempo, anderseits raubt dieses von-jetzt-auf-gleich-Prinzip der Story einen Teil der natürlichen Selbstentwicklung. Meistens weiß Johanna genau was zu tun ist und wenn es um Mika geht, reagiert sie, wie man es von ihr erwarten würde. Es handelt sich eben um eine Liebesgeschichte, die sich in etlichen Klassenzimmern finden lässt. Es wird geschwärmt und verlegen zur Seite geschaut, dabei kennen sich die beiden kaum. Mal ganz davon abgesehen, dass sie sich im Handlungsverlauf nur selten über den Weg laufen. Süß sind sie dennoch anzuschauen und wäre ich zehn bis zwölf Jahre jünger, hätte Jolande mich bestimmt weitaus mehr verzaubern können. Kurz besagt: "Jolande" war zwar nicht das Buch meines Lebens, für ein paar nette Stunden in der U-Bahn oder auf dem Sofa hat es jedoch gereicht. Was sich zunächst als eine seichte Teenie-Lovestory präsentiert, entwickelt sich überraschend zu einer süßen, sommerlichen Lektüre über die ersten Schmetterlinge im Bauch und die kleinen Abenteuer, die das Leben zu bieten hat. "Breche aus der Gewohnheit aus und finde dich selbst", lautet die Botschaft – nett verpackt, wenn auch an manchen Stellen etwas unreif. Besonders zu empfehlen für heranwachsende, junge Frauen.

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Wonder_

    Wonder_

    19. October 2011 um 21:15

    "Jolande" ist ein gutes Buch für zwischendurch, jedoch finde ich es zu unglaubwürdig. Ich kann mir gut vorstellen, dass etwas jüngere Mädchen von dem Buch begeistert wären. In meiner Rezension werdet ihr aber sehr oft das Wörtchen "ABER" finden. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Cover Am Cover gibt es nichts zu meckern, es passt sehr gut zum Inhalt des Buches und die tolle Glitzerschrift ist definitiv ein Eyecatcher! Außerdem spiegelt es die schöne Atmosphäre wunderbar wieder. Besonders toll: Das Buch hat auch ein Leseband! Charaktere Die Charaktere wirken alle auf den ersten Blick ganz nett, aber nur die Protagonistin Jolande hat etwas Tiefgang. Die anderen Charaktere sind sehr oberflächlich und wirken auch nicht besonders real. Das fände ich persönlich nicht wirklich schlimm, wenn denn dafür Jolande umso besser gelungen wäre. Aber obwohl man als Leser sehr viele über ihre Gedanken und Gefühle erfährt, kann ich diese oft nicht nachvollziehen, geschweigedenn ihre Entscheidungen. Sie wirkt oft sehr naiv und unreif, was aber dann noch von ihrer Mutter übertroffen wird. Welche Mutter verhält sich so? Ich werde hier nicht schreiben, was genau ich damit meine, da ich damit zu viel verraten würde, aber wer das Buch kennt, wird wissen was ich meine. Auch Jolandes "beste Freundin" Anouk ist einfach nur unsympathisch. Jolande sieht das auch so, da stellt sich mir die Fragen: Warum gibt sie sich noch mit ihr ab?! Das wird zwar erklärt, aber verstehen kann ich das nicht. Jolande selbst wirkt ganz goldig, aber identifizieren kann ich mich nicht mit ihr. Handlung Die Handlung ist schön und gut, das Buch ist spannend und man rechnet nicht mit dem Ende, aber hier ist der größte Kritikpunkt die Glaubhaftigkeit. Zuerst erfährt man recht viel über Jolandes Leben, ihr Umfeld, ihre Hobbies, usw... Besonders wird dabei auf Mika eingegangen, für den sie heimlich schwärmt. Doch auch ihre Freundin Anouk hat Gefallen an Mika gefunden, und so erzählt Jolande niemandem davon. Anouk weist sie auch häufig darauf hin, dass sie eh keine Chance bei ihm hätte, da sie nicht hübsch genug ist. Womit wir beim Punkt: "Warum gibt sie sich mit Anouk ab?" wären. Irgendwann erhält Jolande dann einen Brief von einer "Belinda". Und ab da wird es dann richtig unglaubwürdig. Stell dir vor, du bist 15. Du bekommst einen Brief, von einer Person die du nicht kennst. In diesem Brief steht, dass du spät abends zum Bahnhof gehen sollst. Gehst du hin? Angenommen du tust es und am Bahnhof kommt eine Frau auf dich zu, die du noch nie gesehen hast. Sie gibt dir eine Zugreservierung und du sollst an die Ostsee fahren. Steigst du in den Zug? Angenommen du tust es und dort wartet mitten in der Nacht ein Mann auf einem Motorrad auf dich und soll dich zu einer Pension bringen. Steigst du auf das Motorrad? Ich denke, das waren genug Beispiele. Das ist natürlich ein riesen Kritikpunkt, aber ich will das Buch hier nicht schlecht darstellen, denn wenn man darüber hinwegsieht, ist das Buch durchaus unterhaltsam. Die Story drum herum ist nämlich wirklich schön zu lesen und gut durchdacht. Vielleicht bin ich auch einfach zu alt für das Buch. Schreibstil Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Am Anfang musste ich mich erst an die ungewöhnlichen Dialoge gewöhnen, aber wenn man die ersten Kapitel hinter sich hat, ist das Buch durchaus schön zu lesen. Besonders hat es mir hierbei die lockere Atmosphäre angetan.

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Celia-love-books

    Celia-love-books

    19. October 2011 um 12:29

    ">>Hey, was ist los mit dir? Du träumst doch nicht etwa? ... Jo? ... Johooo? Oder bist du eingeschlafen?<< Anouks Stimme drang aus weiter Ferne in mein Ohr. Ich blinzelte gegen die Sonne, die warm auf meinem Gesicht lag, und gähnte." Ein mysteriösere Briefumschlag wo nur "Für Jolande" draufsteht, bringt Jo komplett aus ihrer Bahn im Leben herraus. Sie ist ein ganz normales Mädchen, geht zur Schule, schreibt gute Noten, plagt sich mit ihrer besten Freundin herrum und führt ein ganz alltäglich langweiliges Leben. Wo sie Mika zum ersten Mal in ihrem Geschichtskurs sieht ist Jo sogar das erste Mal richtig verliebt. Als ihr Vater mit seiner neuen Freundin in den Urlaub fahren möchte, wird Jo kurzerhand bei ihrer nervigen Mutter verfrachtet. In den nächsten Tagen bekommt sie auch den Brief unterm Haustürschlitz zugesteckt. Dieser Brief schickt sie auf eine spannende Reise in die Vergangenheit und in die Zukunft. Er führt sie an die Ostsee wo Jolande genau sieben Briefe nach und nach erhält und die Aufgaben die diese Briefe enthalten erfüllen muss. Diese Aufgaben bringen sie jedes mal an ihre Grenzen, aber trotzdem macht Jo immer weiter und weiter. Sie lernt ihr Leben neu kennen und weiß das es mehr als Schule und Co. gibt. Es ist ihr Sommer ihres Lebens. Mich hat dieser Roman einfach nur begeistert! Der Schreibstil, die Geschichte, die Hauptcharaktere .... ich schwärme für dieses Buch, auch wenn es jetzt nicht das absolute Lieblingsbuch für mich geworden ist, es ist trotzdem noch eins der besten. Ich bin durch dieses Buch nachdenklicher geworden und älter, ich denke jetzt mehr über mein Leben nach und ob es wirklich so sein soll oder nicht. Der Anfang war aber nicht gerade vielversprechend, er war langweilig und ich habe nur aus Pflichtbewusstsein weitergelesen, ich hab mir so gedacht wenn das so weitergeht bin ich gleich eingeschlafen, so ein dämlicher vorhersehbarer Jugendroman habe ich mir gedacht. Aber als die Briefe ins Spiel kommen baut sich die Spannung nach und nach mehr auf. Jeder Brief ist was besonderes und man fiebert mit der Protagonistin mit, ob das denn jetzt klappt mit der Aufgabe oder nicht. Dieses Buch hat gar nix mit einer 0/8/15 Geschichte zu tun, "Jolande" ist einzigartig. (Johanna) Jolande ist eine sympathische Protagonistin, die man nach den ersten holprigen Seiten richtig ins Herz schließt. Sie achtet (leider) am Anfang kaum auf ihre eigenen Gefühle, sie unterschätzt sich selber auch sehr und macht es allen anderen Menschen in ihrem Leben recht. Im Laufe der Geschichte wird sie aber selbstbewusster und macht endlich mal ihr eigens Ding, ich liebe ja solche Veränderungsromane. Das Cover, es glitzert, schimmert, rauscht und ist einfach nur schön. Genau das richtige für dieses Jugendbuch. Ich liebe dieses Foto von Jo im Meereswasser und dann noch diese aufschäumenden Wellen, da kann man so viel vom Roman wiedererkennen finde ich :). Es ist einfach nur Klasse geworden. Patricia Schröders Schreibstil hingegen war am Anfang, wie vorhin schon erwähnt, eher komisch, lag wahrscheinlich auch an der Geschichte. Aber danach ging es mit dem Buch ganz schnell vorran, weil es auch gefühlsvoll, locker und überhaupt nicht kitschig geschrieben ist. Ein kleiner süßer Roman auf dem Weg zum erwachsen werden, es zeigt das nicht nur das normale Leben das Leben ist. 5/5 Punkten

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    splitterherz

    splitterherz

    07. October 2011 um 21:25

    «Ich kapierte nur nicht, was sie bezweckte. Was sollte das Ganze? Wäre es einfach bloß ein Spaß gewesen, hätte sie sich die kleinen Gemeinheiten schenken können. Doch offenbar hatte sie noch eine Rechnung mit mir offen. Wie auch immer, die Geschichte steuerte jetzt ohne Zweifel auf ihren Höhepunkt zu, und natürlich konnte ich mir denken, worin meine Belohnung bestand: Ich würde endlich erfahren, wer Belinda war!» [Jolande - Der Sommer meines Lebens von Patricia Schröder; S. 153] Erster Satz: «Hey, was ist los mit dir?» Inhalt: Organisiert, kontrolliert und immer mit beiden Füßen auf dem Boden der Tatsachen - das ist Johanna, die mit ihrem Vater zusammenlebt, da sie mit ihrer Mutter, die ihr genaues Gegenteil darstellt, nicht zurecht kommt. Daher sind die anstehenden Sommerferien für Johanna keine schöne Angelenheit, denn diese muss sie eine Woche lang bei ihrer Mutter verbringen, die immer einen Spruch auf den Lippen hat, der Johanna tief trifft. Immer wieder hackt sie darauf herum, dass Johanna ihrem außergewöhnlichen Zweitnamen Jolande überhaupt keine Ehre macht und sie ihre verrückte Seite doch mal zum Vorschein bringen sollte. Als schließlich ein mysteriöser Brief von Belinda an Jolande abgegeben wird, lockt er Johanna in ein Abenteuer der ganz besonderen Art, denn die anonymen Briefe, die sie nach und nach in ein gemütliches Hotel an der Ostsee bringen, fordern sie immer wieder dazu auf, verrückt Dinge zu tun, die Johanna ganz sicherlich niemals getan hätte - aber vielleicht Jolande?! Schreibstil: Der einfach gehaltene Schreibstil ist an eine eher jüngere Zielgruppe gerichtet, denn man findet kaum verschlüsselte oder verschachtelte Sätze. Alles ist sehr locker und direkt geschrieben, ohne doppelten Boden oder andere bedeutsame Merkmale. Für das angesetzte Publikum ist der Schreibstil natürlich angepasst, jedoch denke ich, dass man noch mehr aus der Geschichte hätte heraus holen können. Meinung: Angefixt von dem schönen Cover under geheimnisvollen Geschichte, die es zu beinhalten schien, war ich nach den ersten Seiten des Buches eher ernüchtert. Nicht schon wieder eine Geschichte, in der sich ein durchorganisiertes, unscheinbares Mädchen in den unglaublich hübschen, beliebten Typen verliebt, der sie erst nicht bemerkt, dann aber alles stehen und liegen lässt, um diese Liebe bis in alle Ewigkeit zu erwidern. Alles schon dagewesen und viel zu vorhersehbar für den wirklich interessanten Klappentext, den das Buch zu bieten hat. Schon auf der ersten Seite hat mich die Protagonistin wirklich aggressiv gemacht - von ihrer besten Freundin, die absolut stereotypisch und facettenlos ist will ich gar nicht erst anfangen. Als dann schließlich jedoch alle Figuren halbwegs vorgestellt worden und man Johanna und ihr Leben besser kennengelernt hat, nimmt die Geschichte merklich mehr Spannung an, die sich mit jeder Seite zu steigern scheint. Alles beginnt mit dem Brief, der an Jolande adressiert ist und da Jo niemand anderen kennt, der diesen merkwürdigen Namen trägt, öffnet sie ihn und folgt nach kurzem Zögern den Anweisungen, was mich sehr überrascht hat. Zwar war es wirklich nötig, um die Geschichte voran zu treiben, dennoch ging mir das Zögern etwas zu schnell, da ich nicht glaube, dass ein Mensch wie Johanna so schnell aus ihrer organisierten, routinierten Welt entflieht, um einem Brief, der lediglich mit Belina unterzeichnet ist, blind zu vertrauen. Nach den ersten Zweifeln entpuppt sich die Idee jedoch als unglaublich gut und spannend, denn die Schnitzeljagd, die Jo schließlich an die Ostsee führt, wo sie alle zu kennen scheinen, obwohl sie nie dagewesen ist und alle von ihrer besten Freundin Belinda reden, zieht den Leser in ein Labyrinth aus Fragen, Rätseln und Geheimnissen. Die Briefe fordern sie immer wieder zu verrückten Taten auf, wie beispielsweise einen Tag mit einem fremden Menschen zu verbringen und sie warten an den merkwürdigsten Orten auf Johanna, die, genau wie der Leser, komplett überfordert ist mit der Frage, wer ihr die Briefe geschickt haben könnte und warum alle Jolande zu ihr sagen. Ab dem Zeitpunkt, an dem Jo sich an der Ostsee befindet wird die Geschichte wirklich unvorhersehbar und es gelingt einem einfach nicht das Buch aus der Hand zu legen, weil man unbedingt wissen will, von dem die Briefe stammen. So habe ich das Buch trotz anfänglicher Schwierigkeiten an einem Tag weggelesen und war am Ende einfach nur baff und überrascht. Das Buch zeigt, was im Leben wichtig ist und wie Johanna sich von ihrem durchgeplanten Leben wegbewegt, um auch die andere Seite kennenzulernen, um zu lernen, dass Schule nicht das Wichtigste ist, dass das Glück hinter jedem Umschlag lauern kann und es überall interessante Menschen kennenzulernen gibt. Mit viel Spannung und Spaß liest man dieses Buch und ist am Ende berührt und irgendwie glücklich, weil es das Leben mit allen Facetten zeigt und die Entwicklung eines Mädchens, dass nur an Fakten festhielt. Die Liebesgeschichte, die man von Anfang an erwartet, bleibt auch eher im Hintergrund, entwickelt sich aber dennoch mit. Leider ging mir diese etwas zu schnell. SPOILER Ich meine, Mika und Jo kennen sich rein gar nicht und dennoch liegen sie sich schon mit dem ersten Treffen regelrecht in den Armen und schwören sich, dass sie sich lieben. Das nervt mich generell an den ganzen Jugendbüchern, aber hier ist es mal wieder sehr extrem. Jedoch konnte ich darüber hinwegsehen, weil der Rest der Geschichte einfach sehr gut ist. SPOILER ENDE Fazit: «Jolande - Der Sommer meines Lebens» ist ein wunderschönes Buch für junge Mädchen und die, die sich noch so fühlen. Auch wenn es etwas holprig beginnt, so entwickelt es sich doch zu einem spannenden Abenteuer. Mit viel Gefühl, Spannung und einem ganzen Haufen Fragen schreibt Patricia Schröder eine ganz besondere Geschichte, die nicht nur neugierig macht und den Leser dazu bringt, das Buch nicht aus der Hand legen zu können, sondern auch noch eine Botschaft übermittelt und berührt.

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Twilight1996

    Twilight1996

    02. October 2011 um 20:33

    Inhalt: Jolande wohnt bei ihrem Vater, weil sie mit ihrer Mutter nicht gut klar kommt. Doch jedes Jahr in den Ferien muss Jo eine Woche bei ihrer Mutter verbringen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, verreist auch noch ihr Schwarm Mika die Ferien über. Eines Tages erhält Jolande einen mysteriösen Brief von einer Belinda. Aus Neugier folgt Jo der Spur und gelangt bei der Suche an die Ostsee. Ein Abenteuer beginnt für Jolande und sie lernt die ganze Welt, die auf sie wartet kennen. Aber ist sie bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen? Und welche Rolle spielt ihr Schwarm Mika bei der ganzen Sache? Autorin: Patricia Schröder wurde 1960 in Wesersmarsch/Niedersachsen geboren und wuchs in Düsseldorf auf. Sie hat schon einige Kinder- und Jugendbücher wie die „For Girls Only“ Reihe oder das Buch „Plötzlich Zwilling“. Ihre Bücher behandeln aktuelle Jugenthemen wie Drogen oder erste Liebe. Heute lebt sie mit ihrer Familie auf Eiderstedt/Nordfriesland. Eigene Meinung: Schon auf den ersten Blick war ich sehr von „Jolande-Der Sommer meines Lebens“ angezogen – wegen des schönen Covers und dem Klappentext. Ich habe das Buch in Italien gelesen, als Urlaubslektüre und mir hat es sehr gut gefallen. Es ist das erste Buch von Patricia Schröder, das ich gelesen habe und ich kann mir gut vorstellen, ein weiteres von ihr zu lesen. Besonders haben mir die mysteriösen Briefe, die Jolande erhält, gefallen, welche einen neugierig machten und dazu trieben, weiterzulesen und das Buch nicht mehr aus den Händen legen zu wollen. Außerdem fand ich es toll, dass die Charaktere sehr genau beschrieben wurden und man sich ein genaues Bild von ihnen machen konnte. Der Schreibstil ist einfach gehalten und somit auch für jüngere Leser leicht zu lesen und zu verstehen. Das einzige was ich an dem Buch zu bemängeln habe, ist das mir die Liebesbeziehung zwischen Jolande und Mika zu schnell ging, doch das ist bei den meisten Jugendbüchern so. Alles in allem ist „Jolande“ aber ein spannendes und abwechslungsreiches Buch für Mädchen ab 12 Jahren.

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    larissawolf

    larissawolf

    12. September 2011 um 17:23

    Klappentext: Sieben Briefe, sieben Aufgaben, Absender unbekannt! "Für Jolande" ist das Einzige, was auf dem ersten Umschlag steht. Doch Jo kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser mysteriöse Brief tatsächlich an sie gerichtet ist. Am Ende siegt ihre Neugier und sie lässt sich auf das ungewöhnliche Spiel ein - ein Spiel, das sie nicht nur ans Meer, sondern in das Abenteuer ihres Lebens führt ... bis ihr klar wird, dass hinter Handball und Schule die ganze Welt auf sie wartet. Aber ist Jo wirklich bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen? Und was hat Mika, ihr großer Schwarm, mit der ganzen Sache zu tun? Erster Satz: "Hey, was ist los mit dir?" Meine Meinung: Buchgestaltung: Das Buch ist in mädchenhaften Farben gestaltet, aber es wirkt nicht kitschig. Es ist nicht unbedingt nur für Mädchen, auch Jungs können sich bestimmt mit dem Inhalt identifizieren, vor allem da es nicht primär um eine Liebesbeziehung geht. Das Titelbild zeigt ein Mädchen, das am Strand entlang geht. Liebend gerne wäre ich jetzt auch beim Meer gewesen, wenn ich mir das Buch anschaue. Der Titel "Jolande" ist hervorgehoben, mit einer Art Glitzersandschrift. Sieht sehr schön aus. Klappt man das Buch auf, streckt sich eine rosafarbene Doppelseite dem Leser entgegen. Das Buch sieht auch im Regal schön und interessant aus. Es sieht dicker aus, als es ist, denn das Buch hat nur 265 Seiten, ist aber fülliger als so manches Buch in der Sparte. Außerdem gibt es ein pinkfarbenes Lesebändchen, was das Lesen natürlich viel bequemer macht. Handlung: Johanna ist ein durchschnittliches Mädchen, das sich selbst eher negativ sieht und sich auch nicht vorstellen kann, dass sich ein Junge für sie interessiert. Sie ist heimlich in Mika, der Neue, verliebt, aber ihre Freundin Anouk ist das ebenfalls und versucht ihn zu erobern. Johanna konzentriert sich lieber auf Handball und die Schule. Als dann plötzlich ein Brief auftaucht, lediglich ein "Für Jolande" darauf, glaubt sie an ein Missverständnis, obwohl ihr zweiter Vorname Jolande ist. Es bleibt nicht nur bei diesem einen Brief, sondern insgesamt gibt es sieben Stück. In jedem einzelnen bekommt Johanna eine Aufgabe, die sie erfüllen soll. Sie kann aber jederzeit abbrechen, macht dies aber nicht. Der erste Brief führt sie an die Ostsee, wo sie plötzlich auf Mika trifft. Hat er etwas damit zutun? Das Buch ist eigentlich eher ruhiger, die Spannung beginnt erst mit den Briefen. Doch das ist kein negativer Punkt, denn die Geschichte muss langsam beginnen und dann immer spannender werden. Denn so geht es auch Johanna. Aus der grauen Maus wird nun eine eigene Person, die sich selbst mag. Es geht darum, dass man sich traut, aus der Schublade in die man gesteckt wird, auszubrechen und so zu sein, wie man selbst will. Das Buch enthält viele tolle Botschaften an den Leser, die sich zwischen den Zeilen abspielen ohne sich aufzudrängen. "Jolande" ist ein wunderbares Werk über das Leben, die Liebe, Selbstvertrauen, das Erwachsenwerden und das Findes der eigenen Persönlichkeit, indem man sich nicht von anderen beeinflussen lässt. Man lebt meistens nur in seiner eigenen kleinen Welt, bestehend aus Familie, Freunde, Hobbies und Beruf. Aber außerhalb dieser Welt erwartet einen noch viel mehr, man muss sich nur trauen über seinen eigenen Tellerrand zu schauen. Das einzige Negative, das mir aufgefallen ist, waren einzelne Dialoge oder Szenen, die einfach überflüssig waren und die die Handlung nicht vorantreiben. Wird das nicht getan, haben diese Dialoge nichts in dem Buch zu suchen. Aber es waren wirklich nur kleinere Abschnitte. Nichts tragisches. Charaktere: Johanna war wirklich eine sehr liebenswerte Person, ich konnte mich auf Anhieb mit ihr identifizieren. Ihre persönliche Entwicklung ist interessant zum Mitverfolgen, man lernt mit ihr eine neue Welt aber auch sich selbst kennen. Das war wirklich sehr schön! Das Buch ist eines dieser Charakterbücher, bei denen das Zentrum nicht auf der Handlung sondern auf den Personen liegt. Auch Mika, war sehr authentisch. Er hat mir ebenfalls sehr gefallen, denn ich finde, er entspricht eher dem realen Leben als so manch anderer Jugendbuchprotagonist, der natürlich alles kann, ein mega Selbstbewusstsein hat und nicht auf den Mund gefallen ist. Die Liebesgeschichte die langsam wie eine Blume wächst, ist wunderschön. Sprache: Frau Schröder hat einen sehr angenehmen, lockeren Schreibstil. Er ist an die Zeilgruppe angepasst, aber nicht ausufernd. Es gab keine Stelle, an der man im Lesefluss stockte, obwohl ich mir immer noch überlege, wie ein "knorriges" Lächeln aussehen mag ;). Mein Fazit: Ein schöner, aufmunternder Roman über ein Mädchen, das aus ihrer normalen Rolle heraustritt und die Welt dahinter kennenlernt. Liebe Charaktere, die sehr heraustechen. Nicht nur für Jugendliche geeignet, auch Erwachsene können sich zusammen mit Jolande auf die Reise machen. Absolute Lesempfehlung!

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    30. August 2011 um 18:54

    **Inhalt** Johanna Jolande wohnt nach der Scheidung ihrer Eltern bei ihrem Vater, weil die Zwei sich so ähnlich sind - fleißig, diszipliniert, geordnet. Als sie in den Ferien zu ihrer Mutter ziehen soll, ist sie davon absolut nicht begeistert. Ihre Mutter ist nämlich das genau Gegenteil, ziemlich ausgeflippt. Direkt an ihrem ersten Abend ist sie alleine in der Wohnung und auf einmal wird ein Brief unter der Tür durchgeschoben. "Für Jolande" steht drauf...ihre Freundin Belinda hat einige Aufgaben für sie und die erste ist eine Reise ans Meer. Obwohl es überhaupt nicht Johannas Art ist, lässt sie sich darauf ein. Aber wer ist eigentlich Belinda? Und was ist mit Mika, der neu auf ihrer Schule ist? **Meine Meinung** Diese Buch kann man wunderbar zwischendurch mal lesen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ab der Hälfte vom Buch, konnte ich es gar nicht mehr weglegen. Ich wollte unbedingt wissen wer sich hinter Belinda verbirgt und was mit Mika ist. Johanna kommt öfters etwas verklemmt rüber, im Gegensatz zu ihrer Mutter, welche mir sehr gut gefallen hat. Eigentlich sind alle Charaktere sehr liebenswürdig, bis auf Johannas "beste Freundin" Anouk, ich verstehe wirklich nicht wie die beiden solange befreundet sein konnten. Am Anfang dauert es allerdings etwas bis die Geschichte ins rollen kommt, die ersten Seiten hatten mich überhaupt nicht überzeugt. Wenn man erst mal in der Geschichte drin ist, dann lässt sie einen nicht mehr los. Kaufempfehlung!

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Liebeslenchen

    Liebeslenchen

    02. August 2011 um 20:11

    Kurzbeschreibung Sieben Briefe, sieben Aufgaben, Absender unbekannt! Johanna Jolande Konrady ist knapp sechzehn Jahre alt und lebt bei ihrem Vater Konrad. Mit ihrer Mutter, die die Familie vor ein paar Jahren verlassen hat, versteht sie sich überhaupt nicht gut. In Johannas Leben verläuft alles nach Plan, alles ist penibel geordnet – wie in einem Käfig, alles berechenbar ohne Überraschungen. Doch dieses geplante und durchorganisierte Leben gerät aus den Fugen als ihr Vater ihr eröffnet dass er eine neue Frau kennengelernt hat. Dazu kommt noch das sie die erste Woche der Sommerferien bei ihrer Mutter verbringen muss und sie sich auch noch zu allen Überfluss ausgerechnet in den beliebtesten Jungen der Schule verliebt – Mika. Doch dann erreicht sie plötzlich ein Brief der an „Jolande“ adressiert ist. In diesem Brief fordert eine ihr unbekannte „Belinda“ sie zu einem Abenteuer auf. Sie folgt der Spur der Briefe und ihr wird klar, dass hinter Handball und Schule die ganze Welt auf sie wartet. Meine Meinung Ein wirklich schönes Jugendbuch um ein knapp sechzehnjähriges Mädchen, welches sehr zurückgezogen lebt und sich selbst ständig unterschätzt. Johanna Jolande Konrady ist eine sehr symphatische Protagonisten. Sie ist überhaupt nicht selbstbewusst und möchte lieber andere Menschen glücklich sehen als sich selbst (dieses Problem kennen wahrscheinlich viele junge Mädchen – deswegen ist Johanna auch sehr authentisch). Die Idee der Autorin, Johanna in dieses Abenteuer zu schicken ist richtig gut. Da diese Geschichte in der Ich-Form aus der Sicht von Johanna geschrieben ist, kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Es war spannend sie auf ihre Reise zu begleiten und mit ihr sich selbst und die große Liebe zu finden. Dieses Buch ist sehr locker, flüssig und gefühlvoll geschrieben ohne kitschig zu wirken. Man kann es wirklich in einem Rutsch durchlesen und nachher wieder von vorne anfangen. Cover & Ausstattung Das Buch ist eine gebundene Ausgabe mit pinkem Lesebändchen und zeigt ein Mädchen das am Strand durch das seichte Wasser läuft. Der Schriftzug „Jolande“ ist rosa und glitzert (genau richtig für ein Mädchenbuch). Aber auch die Innengestaltung lässt sich sehen. Die verschiedenen Briefe sind in verschiedene Schriftarten abgedruckt worden – das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Fazit Ein wirklich sehr schönes, gefühlvolles Jugendbuch (perfektes Alter 12-16 Jahre) in das man sich leicht verlieben kann!

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  • Rezension zu "Jolande" von Patricia Schröder

    Jolande - Der Sommer meines Lebens
    Tsukiko

    Tsukiko

    Meine Meinung: Ein gefühlvoller Jugendroman, welcher ein außergewöhnliches Mädchen begleitet, das die ersten Schritte macht, aus sich raus zu kommen und ein Stückchen erwachsener zu werden. Das Buch ist rosa und man sieht es ihm schon an, ein richtiges Mädchenbuch. Durch und durch. Und ich bin in jedem Fall total begeistert. Direkt auf den ersten Seiten trifft man auf Johanna das nette Mädchen von nebenan. Ein wenig schüchtern, zurückhaltend und mit, wie es mir schien, relativ wenig Selbstbewusstsein. Ihre Eltern leben getrennt und sie ist bei ihrem Vater geblieben. Mit ihrer Mutter, der eher flippige Typ von Frau, kommt Johanna nämlich nicht so richtig klar. Eben diese Jolande, verliebt sich in den selben Typen, wie ihre beste Freundin Anouk und natürlich möchte sie ihrer Freundin nicht weh tun und steckt deshalb mal wieder selbst zurück. Doch dann taucht plötzlich ein Brief auf, der an Jolande adressiert ist. Jolande ist der ungeliebte zweitname von Johanna. Mit diesem Brief ändert sich Johannas Leben Stück für Stück. Es hat mir viel Freude bereitet zu sehen, wie Jolande an den Aufgaben der mysteriösen Belinda wächst und langsam immer mehr aus sich raus kommt und selbstbewusster wird. Auch habe ich natürlich mitgefiebert, wer wirklich zwischen den Briefen und Belinda steckt und ich kann von mir behauptet, das ich wirklich nicht darauf kam, bis die Autorin das Geheimnis gelüftet hatte! Begeistert war ich auch davon, das die Autorin so geschickt alle Charakter in das Buch eingefädelt hat. So trifft man immer wieder auf Mika, Johannas Schwarm, erfährt etwas über Johannas Mutter und ihren Vater und trifft auch noch auf den einen oder anderen witzigen und tollen Nebencharakter. Ich habe echt sehr mitgefiebert und manchmal hätte ich Johanna schütteln können, das sie doch endlich das tun soll, was sie möchte und nicht was für andere besser wäre! Hach.. Allerdings hätte ich Johanna auch genau so gerne getröstet und in den Arm genommen. die Autorin hat wirklich einen lockeren, leicht lesbaren und flüssigen Schreibstil, so das mir das Lesen richtig freude gemacht hat und hinterher hätte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt.. Fazit: Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne Jugendromane liest. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt, denn es ist spannend, romantisch und einfach nur "johannalich". ;-)

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