Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand

von Patricia Schröder 
4,9 Sterne bei28 Bewertungen
Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand
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Eine total schöne, spannende und verzaubernden Geschichte.

N

Spannende und lustige Familiengeschichte mit leicht mysteriöser Atmosphäre! Tolle Charaktere! Leider verraten Titel+Klappentext zu viel. 4,5

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Inhaltsangabe zu "Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand"

Weihnachtsferien und ein großes Familientreffen auf einer kleinen Hallig. Alles könnte so schön sein auf der winzigen Insel mit den vielen Tieren: Leonie versteht sich prima mit ihrer Cousine Sünje, die Kinder toben jeden Tag mit Hund Kowalsky im Schnee herum und überhaupt ist es auf der Hallig mindestens so abenteuerlich wie bei Robinson Crusoe. Wenn sich nur Leonies miesepetrige Schwester nicht wie ein Stinkstiefel benehmen würde, ihre Oberzickencousine Klarissa sie in Ruhe ließe, Onkel Lothar seine Schicki-Micki-Tusnelda zu Hause gelassen hätte und Oma Grizabella nicht plötzlich wie vom Erdboden verschwunden wäre! Aber dann machen sich alle gemeinsam auf die Suche nach ihr. Und Leonie schmiedet einen Geheimplan, damit am Ende doch noch alles weihnachtlich schön wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783649667827
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Coppenrath
Erscheinungsdatum:23.09.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemamas avatar
    Lesemamavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine total schöne, spannende und verzaubernden Geschichte.
    Familienbande

    Zuerst ein paar Worte zum Inhalt.
    Leonie verbringt in diesem Jahr mit ihrer Familie die Weihnachtsfeiertage auf einer Hallig bei ihrer Tante. Außerdem sind noch die anderen Geschwister von Leonies Papa eingeladen. Sogar Oma Grizabella ist mit dabei. Als sie allerdings plötzlich verschwunden ist, nimmt das Fest eine ganz andere Wendung ...

    Meine Meinung:
    Ich finde schon alleine das Cover unglaublich schön, dann natürlich der unverwechselbare Schreibtisch von Patricia Schröder, die es immer wieder schafft eine besondere Stimmung in ihre Kinderbücher zu packen. Genau die richtige Mischung aus Freundschaft, Spannung und erster zarter Liebe. So macht es Spaß ein Buch zu lesen. In diesem Fall Jam noch die besondere Atmosphäre von der einsamen Hallig und dem vielen Schnee dazu. Einfach nur bezaubernd.

    Fazit:
    Eine wunderschöne Geschichte für die Vorqeihnachtszeit, die mich wunderbar unterhalten und verzaubert hat. Ich kann sie nur weiterempfehlen.

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    Nachteule713vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende und lustige Familiengeschichte mit leicht mysteriöser Atmosphäre! Tolle Charaktere! Leider verraten Titel+Klappentext zu viel. 4,5
    [REZENSION] Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand

    Autorin: Patricia Schröder
    Genres: Familie, Freundschaft (Kinderbuch)
    Verlag: Coppenrath
    Einband: fest (Hardcover)
    Preis: 12,95€ (Deutschland)
    ISBN: 978-3-649-66782-7
    Seitenzahl: 233
    von mir vergebene Sterne: 4,5/5

    Inhalt:
    Leonie ist ein echtes Christkind – sie wurde nämlich am 24. Dezember geboren! Ihren 13. Geburtstag und die Weihnachtstage verbringt sie dieses Jahr gemeinsam mit ihrer miesepetrigen Schwester und ihren Eltern auf einer Hallig in der Nordsee, wo ihre Cousine Sünje mit ihrer Familie lebt. Auch der Rest der Verwandtschaft ist angereist: die zickige Cousine Klarissa, deren Bruder Kai, die dazugehörigen und anstrengenden Eltern, Onkel Lothar mit seiner neuen, arroganten Freundin Sabrina und natürlich Oma Grizabella!
    Dieses Familientreffen findet aus einem ganz bestimmten Grund statt – Onkel Lothar scheint irgendetwas ankündigen zu wollen, aber nichts passiert. Stattdessen gibt es jede Menge Familienstreit und dann entdecken Leonie und Sünje, was sich in Sabrinas Koffer befindet, belauschen ein Gespräch zwischen ihr und Onkel Lothar und sind entsetzt! Sie müssen die Pläne durchkreuzen, aber das ist gar nicht so einfach.

    meine Meinung:
    Cover:
    WOW, dieses Cover ist richtig schön! Die dargestellte Szene passt hervorragend zum Buch und enthält viele kleine Details. Ein echtes Highlight sind außerdem die glitzernden, fühlbaren Schneeflocken!
    Übrigens: Innen sind auch auf allen Seiten Schneeflocken abgebildet, was das Lesen noch versüßt.
    Titel:
    Hier muss ich leider meckern... „Schneegestöber“ finde ich jetzt zwar nicht perfekt, aber völlig in Ordnung. Bei dem Rest des Titels ist es anders – er verrät einfach zu viel! Das Ereignis, welches hier beschrieben wir – genauso wie im Klappentext – passiert erst ziemlich spät und so wartet man die ganze Zeit darauf. Das ist wirklich schlecht überlegt, weshalb ich in der Gesamtwertung auch einen halben Stern angezogen habe.
    Geschichte:
    Ich denke, diese Geschichte ist wirklich einzigartig und etwas ganz Besonderes! Allein schon aufgrund des Settings – ich habe nämlich noch nie ein Buch gelesen, das so abgeschnitten von der Welt und dann auch noch mitten im Winter spielt. Das verleiht der Geschichte einen speziellen Charme und fasziniert, zudem man auch merkt, dass so Sachen wie Fernseher, Autos oder Handys kaum eine Rolle spielen. Sie werden vielleicht erwähnt, sind aber einfach kein wichtiger Teil der Geschichte. Doch nicht nur das Setting konnte mich begeistern, auch die gesamte Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen, da Manches ein bisschen mysteriös war und man sich die ganze Zeit fragt, was denn nun in dem Koffer ist. Auch als Leonie und Sünje es schon wissen, erfährt man es als Leser noch nicht und rätselt dann beim Lesen die ganze Zeit. So bleibt es spannend und man möchte immer weiterlesen. Generell habe ich auf die Auflösung hingefiebert und war sehr neugierig, ob ich mit meiner Vermutung richtiglag. Insgesamt herrscht eine gewisse Spannung, weil in dieser Familie eben alles Mögliche passieren kann und man nie wusste, was als Nächstes geschieht oder wer mit wem streitet, dazu aber gleich mehr.
    Zudem war eine kleine Liebesgeschichte dabei, die ich wirklich sehr süß fand.
    Charaktere:
    Wie bereits erwähnt, ist die Familiensituation eine der Sachen, die dieses Buch interessant macht. Alle Personen sind verschiedenen und jeder kommt mit irgendwem nicht so richtig klar oder hat eine andre Meinung. Das ist nicht nur zwischen den Familien so, auch innerhalb der einzelnen Familien gibt es Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten oder Probleme, wie zum Beispiel zwischen Leonie und ihrer großen Schwester Anna Sophia.
    Zwischen den verschiedenen Familien gibt es sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsen Unstimmigkeiten, Leonie und Sünje kommen nicht mit der Superzicke Klarissa klar, Sünje und Leonie streiten sich auch mal und so weiter und sofort, während die Erwachsenen sich gegenseitig Ereignisse aus der Kindheit vorwerfen oder sich über Weihnachtsdeko streiten. Natürlich geht es über solche Sachen hinaus, das war nur ein Beispiel. Da all diese Menschen jetzt auf einer witzigen Insel zusammenleben, entstehen noch mehr Spannungen und es ist teilweise sehr lustig, zu lesen, was so passiert.
    Bevor ich anfing zu lesen, dachte ich die Hauptperson wäre zehn Jahre alt oder so, aber das hat von Anfang an nicht gepasst, dafür hat sie sich schon viel zu erwachsen verhalten. Das hat sich aber bald geklärt, denn Leonie wird ja schon 13 und dann hat es auch Sinn ergeben. Sie ist ein Teenager in den Anfängen und verhält sich auch genauso. Stück für Stück entdeckt sie neue Seiten an sich, legt die ein oder andere Eigenschaft ab und traut sich was. Während sie manchmal noch über die Insel tobt, lernt sie auch einen Jungen kennen und weiß nicht so recht, was sie von ihm halten soll. All das ist wirklich authentisch und glaubhaft beschrieben.
    Stil:
    Dazu gibt es nicht viel zu sagen: Das Buch lässt sich flüssig und angenehm lesen, die Wortwahl passt zu einer dreizehnjährigen Ich-Erzählerin und es wird bildhaft beschrieben, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Schön ist ebenfalls, dass man beim Lesen oft über die lustigen Szenen lachen kann.

    Fazit:
    „Schneegestöber – oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand“ ist eine außergewöhnliche Familiengeschichte mit einem zauberhaften Schauplatz und einer leicht mysteriösen Atmosphäre, die durch lustige Szenen aufgelockert wird. Die unterschiedlichen Charaktere und die daraus entstehenden Spannungen sind ein weiterer großer Pluspunkt und machen das Lesen interessant. Das Ganze wird glaubhaft aus der Sichtweise eines dreizehnjährigen Mädchens erzählt. Schade ist nur, dass der Titel und der Klappentext schon sehr viel verraten. Nichtsdestotrotz: Große Leseempfehlung!

    Kommentare: 2
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    Minangels avatar
    Minangelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine turbulente Familiengeschichte, welche ein weihnachtliches Feeling verströmt – Mädchen (und Jungs) ab 10 werden sie lieben!
    Lass dich auf eine Hallig entführen!

    Leonie feiert bald ihren 13. Geburtstag - und zwar immer genau an Weihnachten!

    Heuer wird es ein besonderer Geburtstag, da sie ihn mit ihren Eltern und ihrer pubertierenden Schwester bei der Tante auf deren Hallig in der Nordsee verbringt. Auch die anderen Familienmitglieder finden sich zum gemeinsamen Weihnachtsfest ein, da sie der Onkel hier versammeln lässt. Darunter auch die nicht so geliebte Cousine und eben der nicht so kinderliebende Onkel nebst Tussi-Freundin. Dass Turbulenzen vorprogrammiert sind, wenn die gesamte Familie sich auf engem Raum trifft, ist absehbar. Aber dass Oma Grizabella verschwindet, trotzdem sie an den Rollstuhl gefesselt ist, damit hat keiner gerechnet!

     

    *Meine Eindrücke:

    Patricia Schröder hat es hervorragend geschafft, einen einmaligen Platz für diese weihnachtliche Geschichte zu schaffen. Mir als erwachsenen Leser war es eine Freude, die Hallig (kannte ich bis zur Lektüre dieses Buches nicht) zu besuchen und ich bekam große Lust, wirklich einmal Weihnachten auf einer Hallig zu verbringen.

    Der Schreibstil spricht vor allem die Zielgruppe (Mädchen und auch Jungs ab 10 Jahren) sicherlich an. Die unterschiedlichen Charaktere geben dazu die Möglichkeit, sich mit ihnen zu identifizieren. Emotionen und Gefühle, wie sie tagtäglich in Familien stattfinden, werden auch hier treffend beschrieben, auch, dass es nicht immer nur harmonisch zugeht. Es tut sicherlich gut, dass aufgezeigt wird, dass auch die Protagonisten Probleme und Ängste haben – somit wird die Geschichte für mich authentisch.

    Trotzdem bleibt dieser weihnachtliche stille schneetreibende Flair während der ganzen Geschichte erhalten mit einer Prise Spannung, Romantik und Besinnlichkeit.

    Eine Leseempfehlung vor allem in der Weihnachtszeit mit 5 Schneesternchen von mir

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    Seelensplittervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wunderschöne Geschichte - mit viel Herzwärme.
    Winter

    Meine Meinung zum Buch: 

    Schneegestöber 

    Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand


    Erwartung und wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

    Diesen Punkt verrate ich euch auf meinem Blog :)


    Inhalt in meinen Worten:

    Stell dir vor, du hast genau am 24.12. Geburtstag und darfst ihn mit deiner Familie auf einem kleinen Hallig feiern. Mit Cousinen und Cousins und einem Jungen, der ziemlich unnahbar wirkt.

    Und dann passiert genau an deinem Geburtstag was richtig schlimmes. Deine Oma verschwindet...


    Diese Mischung verspricht für ein Leserherz ein spannendes Abenteuer.


    Wie fand ich das, was ich gelesen habe?

    Zu erst einmal, war ich nicht ganz sicher, worauf das Buch zielen wird. Denn als ich anfing es zu lesen, merkte ich, dass es etwas anders ist, als ich erwartet habe. Jedoch meine ich das nicht enttäuschend, sondern, es hat mich einfach komplett überrascht. 

    Das gelingt wenigen Büchern, doch diesem ist es gelungen.


    Dann spielt das Buch mitten im Winter, in einem echten Winter. Mit Schnee und allem was dazugehört, eben auch Weihnachten, doch hier dreht sich das Buch nicht um das Weihnachtsfest, sondern um Leonie die Geburtstag hat. 


    Doch dieser Geburtstag ist mal so völlig anders, als das was Leonie erwartet, den ihre Oma verschwindet. Und alle machen sich furchtbare Sorgen. Alle? Tja das ist die gute Frage.


    Dann begegnet mir ihm Buch tiefe Freundschaft, Humor und einfach ein Zusammenhalt, der genial ist. 


    Charaktere:

    Patricia hat ihren Figuren einen sehr interessanten Charme und vor allem auch Herzlichkeit geschenkt. So wie sie ihre Figuren zusammenführt und dabei wirklich Höhen und Tiefen in das Spiel bringt, wirkt es realitätsnah und lebendig. In dieser Familie wäre ich gerne länger Gast gewesen. 


    Spannung:
    Ich denke, dieses Buch ist ein geniales Mädchen Buch. Denn es ist einfach irgendwie alles dabei. Die erste Liebe, die ersten Entwicklungsschritte und man geht mit Leonie einen echt guten Prozess mit.

    Und was Ladigaga mit einem Schaf zu tun hat, das können die Mädels hier gut entdecken. Und diese Idee finde ich genial. 


    Fazit:

    Ein Buch, dass zwar im Winter spielt, aber auch im Sommer gelesen werden kann, denn das wichtigste ist das Gefühl und der Zusammenhalt der Familie. 


    Sterne:

    Ich vergebe 5. 

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine mitreißende Weihnachts-Geschichte!
    Familienweihnachten

    Eigentlich freut sich Leonie auf das Weihnachtsfest auf der kleinen Hallig mit ihrer Cousine Sünje, doch ihre Schwester ist von Anfang an mies gelaunt und ihre Zickencousine Klarissa tut alles, um zu zeigen, dass sie etwas Besseres ist. Außerdem ist Onkel Lothar mit seiner Schicki-Micki-Tusnelda angereist. Diese kann nichts und niemanden leiden. Ob das trotzdem tolle Weihnachten werden können? Dann verschwindet auch noch Oma Grizabella.

    Eine mitreißende Weihnachtsgeschichte. Familienweihnachten bei denen die eine oder andere Szene aus der eigenen Familie bekannt anmutet. Es gibt immer jemanden, der sich für etwas Besseres hält und der immer sein eigenes Ding durchziehen muss. Zu Weihnachten implodiert so eine Familie dann schon mal, doch trotzdem gibt es nichts Schöneres als Weihnachten und alles wird irgendwie gut. Genau davon erzählt dieses Buch. Abenteuer im Schnee, Weihnachten auf einer Insel, Familie und Freunde.

    Wundervoll, bezaubernd und einfach nur wunderschön. Ein tolles Kinderbuch! Ich liebe es und kann eine Fortsetzung nicht erwarten!

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    LeseratteAnnis avatar
    LeseratteAnnivor 3 Jahren
    Turbulente Weihnachtsferien auf der Hallig


    Leonie macht mit ihren Eltern und ihrer Teenager-Schwester Ferien bei ihrer Cousine auf einer Hallig. Auch ihre beliebte Oma Grizabella ist da. Auf der Hallig verbringt Leonie aufregende und lustige Zeiten mit ihrer Cousine Sünje. Doch Sünje macht ein großes  Geheimnis um Ludvig, der auf der Hallig hilft. Leonie will mehr über Ludvig erfahren. Außerdem  hat Onkel Lothar eine neue Freundin, die ziemlich tussig ist: Sandrina. Sünje und Leonie finden schließlich heraus, dass Sandrina ein böses Geheimnis hütet...Mehr verrate ich euch nicht. 

    Was eine Hallig ist, musste ich erst einmal nachschauen:  Also, eine Hallig ist eine kleine Insel im Wattenmeer an der Nordsee und es gibt keinen Deich, der vor Sturmfluten schützt. Deswegen sind die Häuser auf Hügeln gebaut, die man Warften nennt. Sünje hat Glück auf so einer Insel zu wohnen. Ich finde es ist ein Traum!

    Zum Cover: Das Cover finde ich wunderschön. Wenn man es in der Hand hält, glitzern die vielen kleinen Schneeflocken. Leonie und der Hund Kowalski sind vorne abgebildet.

    Zum Titel: Schneegestöber ist ein toller Titel, jedoch fand ich den Rest "der Tag als Oma Grizabella verschwand" nicht so passend. Irgendwie hatte ich dadurch eine andere Geschichte erwartet.

    Zum Schreibstil: Ich bin ein großer Fan von Patricia Schröders Schreibstil und auch hier war er wie immer einfach toll. Besonders Leonie war meine Lieblingsfigur und ich war immer bei ihr. Sünje hat oft viel Spaß gemacht, war aber manchmal auch ein klitzekleines bisschen gemein und hat ihre Streiche getrieben. Trotzdem war sie sympathisch. Ich wusste nicht, ob ich Ludvig mag oder nicht, aber am Ende mochte ich ihn doch. Meine absolute Lieblingsfigur war jedoch Kowalski, der Hund und ich habe ihn mir genauso vorgestellt, wie er auf dem Cover abgebildet ist.

    Ich empfehle Schneegestöber allen Kindern, die gerne winterliche Geschichten lesen. Ich vergebe 4,5 Sterne und runde auf 5 Sterne auf :-)

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    Jazznixes avatar
    Jazznixevor 3 Jahren
    Rezension von Jazznixe zu "Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand"

    Ein wunderschönes Kinderbuch, welches mir den kalten November versüsst hat und die Vorfreude auf den Winter und Weihnachten hervorruft.

    Zum Buch:

    "Schneegestöber - Oder: Der Tag, als Oma Grizabella verschwand" wurde von Patricia Schröder geschrieben und ist im Coppenrath Verlag erschienen. Das Buch ist mit Hardcover, hat 233 Seiten und kostet in Deutschland 12,95 Euro.

    Zusammenfassung:

    Bald ist Weihnachten und die ganze Familie trifft sich auf einer kleinen Hallig. Da sind viel Spass, Action und Familienchaos vorprogrammiert. Leonie versteht sich super mit ihrer Cousine Sünje und es ist richtig schön auf der Hallig. Doch ihre Zickencousine Klarissa und Onkel Lothars neue Freundin Sandrina hätten echt zu Hause bleiben können. Die holde Sandrina hat doch eine etwas spezielle Art. Und was befindet sich wohl in ihrem seltsamen Koffer? Und dann ist plötzlich Oma Grizabella verschwunden.... Hat Sandrina etwas mit ihrem Verschwinden zu tun? Wird es doch noch ein schönes Weihnachtsfest werden?

    Meine Meinung:

    Cover, Titel und Klappentext: Für das Cover alleine würde ich schon fünf Sterne vergeben. Die winterliche Landschaft ist perfekt dargestellt und würde mich vermutlich sogar im Hochsommer in Winterstimmung versetzen. Die vielen, kleinen, glitzernden Schneeflocken sind das Tüpfelchen auf dem I und sorgen dafür, dass alles perfekt harmonisch ist und in der Buchhandlung definitiv ein Blickfang ist. Das Herz in Leonies Haaren, ist mir auch sofort aufgefallen und ich finde, dass dieses ebenfalls toll dazu passt und die Liebe in diesem Buch andeutet, welche nicht zu kurz kommt, aber auch nicht zum Hauptthema wird. Der Titel passt auch gut dazu finde ich. Er sieht auch optisch sehr schön aus und passt sowohl zur Geschichte, als auch zum Cover. Den Klappentext mag ich auch. Es steht vieles drin und man bekommt schon einige Einblicke, was im Buch passieren wird, trotzdem verrät er aber nicht zu viel, was ich sehr gelungen finde. Alles in allem eine tolle äusserliche Erscheinung und definitiv ein Blickfang!

    Inhalt: Leonie, die Hauptperson, ist sehr sympathisch und ich kann mich sehr gut mit ihr identifizieren und mit ihr mitfühlen. Beim Lesen war es so, wie wenn ich eine Freundin von ihr wäre und ebenfalls dabei wäre. Oder wie wenn ich ihre Schwester wäre, das fände ich richtig cool. Ok, dann wäre Anna-Sophia aber auch meine Schwester und die ist doch ein bisschen zickig.

    Aber ich wäre trotzdem sehr gerne dabei gewesen, da es auf der Hallig bestimmt sehr idyllisch ist und die Mädchen hatten ja auch sehr viel Spass. Auf einer Hallig ist das Leben ein wenig anders. Und dort gibt es im Winter richtig viel Schnee und die Winterlandschaft wird toll beschrieben.

    Schön finde ich, dass man etwas über die Familie erfährt. Es sind ja sehr viele Familienmitglieder, trotzdem waren die Verbindungen zwischen den einzelnen Personen klar ersichtlich und auch verständlich. Mir gefällt gut, dass die Familie zusammen kommt an Weihnachten.

    Zum Glück hat Leonie ihre Cousine Sünje, mit der sie sich echt super versteht. Sünje finde ich echt sympathisch und so eine Cousine hätte ich auch gerne, auch wenn Sünje einen etwas speziellen Humor hat und Leonie auch gerne mal angeschwindelt hat ;)

    "Ein strahlendes Energiebündel, das nicht nur Wind und Wetter trotzt, sondern eigentlich allem, das sich ihr in den Weg zu stellen versucht." Seite 14, Zeile 28 bis Seite 15, Zeile 2

    Eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt Leonies Oma Grizabella, die an Multipler Sklerose leidet und im Rollstuhl sitzt. Trotzdem scheint sie eigentlich ziemlich lebensfroh zu sein, doch plötzlich verhält sie sich seltsam und eines Tages verschwindet sie spurlos und ist alleine draussen im Schneegestöber"

    "Mit einem gehörigen Schrecken im Herzen fahre ich zu den andern herum. "Wo ist eigentlich Oma Grizabella?" "

    Wird die Familie Oma Grizabella finden?

    Das Chaos ist jedenfalls vorprogrammiert. Was befindet sich in diesem geheimnisvollen Koffer von Onkel Lothars neuer Freundin? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Jungen Ludvig auf sich?

    Lest selbst und lasst euch eine zauberhafte Winterwelt entführen.

    Schreibstil: Der Schreibstil ist einfach toll. Leicht zu lesen, gut verständlich und nie langweilig. Die Winterlandschaft ist super toll beschrieben und ich hatte das Gefühl, wie wenn ich mit dabei gewesen wäre. Die Autorin schafft es den Leser in die magische Buchwelt zu entführen und man kann das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Kopfkino gibt es ununterbrochen und der einzige Haken an der Sache ist, dass das Buch viel zu schnell zu Ende ist!

    Fazit: Ein rundum gelungenes Buch, welches mega toll ist und ich sehr weiter empfehlen kann. Das Buch besitzt einen Zauber, den man nicht beschreiben kann, der aber doch so wichtig ist. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass dem Verschwinden von Oma Grizabella einen Ticken zu wenig Beachtung geschenkt wird, dafür, dass es im Titel vorkommt. Trotzdem ist es ein richtig tolles Buch und der Titel passt auch dazu. Mir gefällt auch gut, dass Namen aus dieser Region verwendet wurden, welche gut zu den Personen passen. Wenn es einen Band 2 geben würde, würde ich den sofort lesen und ich bin mir sicher, dass er genau so toll werden würde, wie dieses Buch.

    Ein wunderschönes Buch mit ganz viel winterlichem Charme! Auf das eigentliche Weihnachtsfest wird zwar nicht mehr weiter eingegangen, was aber gar nicht stört!

    Lasst euch entführen und beginnt das Abenteuer Schneegestöber!

    Kommentare: 9
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    Schluesselblumes avatar
    Schluesselblumevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Herzerwärmendes, gefühlvolles Buch rund um Weihnachten an einem besonderen Ort.
    Schneegestöber Oder: der Tag als Oma Grizabella verschwand

    "Schneegestöber" Oder: Der Tag als Oma Grizabella verschwand, von Patricia Schröder, ist eine gefühlvolle und herzerwärmende Geschichte, die in den Weihnachtsferien rund um die Feiertage auf einer Hallig spielt. Das Buch hat 233 Seiten und ist im Coppenrath Verlag erschienen. Es kostet 12,95€ und ist ein Hardcover.

    Das Cover finde ich super schön und total hübsch in Szene gesetzt. Besonders herausstechend sind die glitzernden Schneeflocken, die für ein glitzerndes Schneegestöber auf dem Cover sorgen. Auch der Rest ist sehr ansprechend gestaltet und paßt perfekt zum Titel.

    Die Geschichte handelt von Leonie und ihrer Familie, die zu einem großen Familientreffen zu ihrer Tante Ulla auf die Hallig Hilsum fahren, um dort gemeinsam die Weihnachtstage zu verbringen. Mit dabei sind sämtliche Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen, sowie Oma Grizabella. Außerdem gibt es auf der Hallig auch zahlreiche Tiere, wie die Schafherde, den Hund Kowalsky und die Katze Frau Etepetete. Es könnten so schöne Ferien werden, wenn es da nicht ein paar unterschiedliche Lebenseinstellungen und Vorstellungen der einzelnen Familienmitglieder gäbe. So benimmt sich Leonies Schwester äußerst miesepetrig. Tante Sybille hat total andere Dekorationsvorlieben als Tante Ulla und Onkel Lothar bringt seine Schicki-Micki-Tusnelda Sandrina mit, die einen geheimnisvollen Koffer nicht aus den Händen gibt. Außerdem sind da noch Leonies Cousine Klarissa und ihr Bruder, die so gar nicht auf Leonies Wellenlänge liegen. Aber Gott sei Dank gibt es da noch Sünje, Leonies andere Cousine, mit der sie sich gut versteht. Und da ist noch Ludvig, ein Freund von Sünjes Brüdern und ihrer Familie, den Leonie doch ganz interessant findet. Als wenn dies nicht schon alles anstrengend genug wäre, verschwindet  auch noch plötzlich Oma Grizabella wie vom Erdboden. Ob es auf der Hallig doch noch friedvolle und besinnliche Weihnachtstage werden, müßt ihr schon selber lesen!

    Leonie hat uns als Hauptprotagonistin sehr gut gefallen. Sie ist ein äußerst liebenswertes Mädchen, mit ganz viel Herz und Einfühlungsvermögen. Die Anreise zur Hallig und das Leben auf einer Hallig sind äußerst anschaulich und real beschrieben, so daß der Wunsch in einem geweckt wird, den nächsten Urlaub auf einer Hallig zu verbringen.

    Den Schreibstil finden wir sehr lebendig und bildhaft. Wir haben uns auch hier wieder mittenrein in die Geschichte versetzt gefühlt und für uns war sie äußerst spannend und gefühlvoll. Ein echt tolles, nicht alltägliches weihnachtliches Erlebnis.

    Fazit: Eine echt gefühlvolle, spannende und herzerwärmende Geschichte rund um die Weihnachtstage, die an einem wirklich außergewöhnlichen Ort spielt. Unbedingt lesen und im Geiste Urlaub auf der im Schneegestöber versunkenen Hallig machen!

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    BeaSurbecks avatar
    BeaSurbeckvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine zauberhafte Geschichte die uns schon jetzt in vorweihnachtliche Stimmung versetzt hat.
    Wunderschöne vorweihnachtliche Geschichte die uns von Anfang bis Ende verzaubert hat

    Patricia Schröder

    Schneegestöber

    Oder:

    Der Tag als Oma Grizabella verschwand

     

    Ich habe das Buch mit meiner 14-jährigen Tochter zusammen gelesen und die tollen Beschreibungen versetzten uns nicht nur  vorweihnachtliche Stimmung sondern auch an einen anderen Ort.

    Klappentext:

    Weihnachtsferien und ein großes Familientreffen
    auf einer kleinen Hallig

    Alles könnte so schön sein auf der winzigen Insel mit den vielen Tieren: Leonie versteht sich prima mit ihrer Cousine Sünje, die Kinder toben jeden Tag mit Hund Kowalsky im Schnee herum und überhaupt ist es auf der Hallig mindestens so abenteuerlich wie bei Robinson Crusoe. Wenn sich nur Leonies miesepetrige Schwester nicht wie ein Stinkstiefel benehmen würde, ihre Oberzickencousine Klarissa sie in Ruhe ließe, Onkel Lothar seine Schicki-Micki-Tusnelda zu Hause gelassen hätte und Oma Grizabella nicht plötzlich wie vom Erdboden verschwunden wäre! Aber dann machen sich alle gemeinsam auf die Suche nach ihr. Und Leonie schmiedet einen Geheimplan, damit am Ende doch noch alles weihnachtlich schön wird.

    Unsere Meinung:

    Schneegestöber ist eine zauberhaftes vorweihnachtliches Buch dessen Cover einen gleich gefangen nimmt.  Es ist so lebendig und farbenfroh gestaltet und glitzernde Schneeflocken passen perfekt zum Titel des Buches. Fährt man mit der Hand über das Buch kann man die Schneeflocken spüren.

    Die Geschichte wird aus Sicht der 12 jährigen Leonie erzählt. welche  mit ihrer Familie in den Weihnachtsferien auf eine Hallig zu einem großen Familientreffen fährt.

    Die etwas ängstliche Leonie ist einem gleich sympathisch und wächst einem unheimlich schnell ans Herz. Dadurch das die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird kann man sich gut in sie reinversetzen und mit ihr fühlen. Wo Leonie ist, ist auch ihre gleichaltrige Cousine nicht weit entfernt. Die beiden erleben viel zusammen, haben viel Spaß aber dadurch das sie total gegensätzlich aufwachsen gilt es auch einige Probleme zu meistern.

    Auch die Nebencharaktere sind der Autorin gut gelungen, sei es nun der reiche Onkel Lothar, seine schrille, exzentrische Freundin Sandrine (die von meiner Tochter gleich als "Tusse" abgestempelt wurde), Oma Grizabella oder aber der kleine Malte der ausspricht was er denkt. Egal wer von der Familie es ist, alle haben gute und schlechte Seiten wodurch sie sehr authentisch rüber kommen.

    Eine richtig tolle Geschichte bei der am Anfang das erkunden der Hallig und des Anwesens der Verwandten im Vordergrund steht, man den Alltag auf einer Hallig und ihre Bewohner näher kennen lernt und bei jeder Seite die man umblättert hat man das Gefühl mit dabei zu sein. Dazu kommt das man die Liebe der Autorin zur Nordsee und zu Tieren richtig spürt, es wird alles wirklich toll beschrieben so dass man sich die Hallig im Schnee richtig vorstellen kann. Man riecht das Meer förmlich und man spürt das knistern des Schnees.

    Besonders gut hat uns gefallen das in der Familie nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen herrscht, bei so viel unterschiedlichen Charakteren und Lebensweisen muss es ja auch zu Ärger kommen. Die Spannung baut sich förmlich auf und gipfelt dann im Höhepunkt mit dem Verschwinden von Oma Grizabella. Man fiebert bei der Suche nach der Oma förmlich mit und ehe sie wieder auftaucht gibt es noch ein paar spannende Momente und einige unerwartete Wendungen.

    Dieses Buch hat einfach alles - es verbreitet den Zauber von Weihnachten gemischt mit einer großen Portion Spannung, unerwarteten Wendungen, vielen gefühlvollen und romantischen Momenten, aber es zeigt auch wie wichtig es ist das manche Sachen direkt angesprochen werden.

    Das Buch ist richtig lebendig geschrieben, die Charaktere erwachen zum Leben und im Schneegestöber werden viele magische Momente freigesetzt.

    Das Leben auf der Hallig wurde uns näher gebracht und wir fühlten uns bei Sünje daheim sehr wohl. Hund Kowalsky und Katze Frau Etepete haben uns genauso gefallen wie auch die Menschen die dort leben. Besonders gut fanden wir auch das Patricia Schröder den Charakteren nordische Namen gab, das machte das ganze dann nochmals etwas authentischer.

     

    Unser Fazit:

    Patricia Schröder ist eine Autorin die es schafft ihren Charakteren Leben einzuhauchen und ihre Leser von Anfang an in eine andere Welt zu versetzen. Schneegestöber war für uns zauberhaft und jetzt wo die Geschichte zu Ende ist meinen wir von einem Kurzurlaub zurückgekehrt zu sein.

    Für dieses tolle Buch gibt es von uns eine absolute Leseempfehlung und natürlich 5 Sterne. Wir empfehlen das Buch ab 11 Jahren, nach oben sind keine Grenzen gesetzt.

    Dieses Buch schreit förmlich nach einer Fortsetzung und wenn es wirklich soweit kommt dann sind wir wieder mit dabei. 

    Kommentare: 2
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    Lesestunde_mit_Maries avatar
    Lesestunde_mit_Marievor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine vorweihnachtliche Geschichte mit von allem Etwas: Spannung, Romantik, Streit, Freundschaft, ...
    Spannendes Familientreffen auf der weihnachtlichen Hallig

    Perfektes Timing: Genau vor der Adventszeit erscheint dieses spannende Mädchenbuch von Patricia Schröder, dass aber mit Sicherheit auch den meisten Jungen in der Altersgruppe zwischen 10 bis 13 Jahre gefallen wird.

    Wir haben dieses Buch als Mutter-Tochter-Gespann gelesen und somit kommt hier ein direktes Feedback aus der Zielgruppe. Sofort nach Beendigung des letzten Satzes fragte meine Tochter (11 Jahre): „Können wir das Buch nochmal lesen?“. Damit ist wohl schon eine Menge gesagt. Dennoch hier noch ein paar konkretere Informationen zum Buch.

    Die Ich-Erzählerin Leonie soll das kommende Weihnachtsfest gemeinsam mit der Verwandtschaft auf einer kleinen Hallig verbringen. Das bedeutet, dass die drei Geschwister ihres Vaters mit Kind und Kegel und nebst der geliebten Großmutter seit langer Zeit wieder aufeinander treffen sollen. Schon schnell wird dem Leser klar, dass Spannungen vorprogrammiert sind. Doch der reiche Onkel Lothar lädt zu einem großen Familientreffen ein, das bei Tante Ulla und ihrer fünfköpfigen Familie auf der Hallig Hilsum stattfindet. Die drei anderen Geschwister kommen mit ihren Familien aus der ganzen Republik angereist.

    Leonie gibt uns bereits am Anfang der Geschichte Einblicke in die einzelnen Charaktere. So freut sie sich beispielsweise bereits auf das Wiedersehen mit Sünje, ihrer gleichaltrigen Cousine, der Tochter von Tante Ulla, weil diese immer so tolle Einfälle hat. Hingegen graut ihr bereits vor der Begegnung mit Klarissa, ihrer anderen Cousine, die mit ihrer offenbar insgesamt unsympathischen Familie aus Stuttgart anreisen soll. Doch der Gedanke an das Treffen mit Oma Grizabella macht diesen Wermutstropfen mehr als wett.

    Dabei ist ihr während der Anreise noch nicht klar, dass sie auf eine weitere Person treffen wird, die selbst ihre Cousine Klarissa nebst Familie in den Schatten stellt. Onkel Lothars neue Flamme Sandrina übertrifft alle Befürchtungen. Außerdem taucht der geheimnisvolle Junge Ludvig auf, der Leonie zunehmend mehr beschäftigen wird.

    Das Zusammensein mit Sünje verläuft ebenfalls nicht ganz so harmonisch wie erhofft, denn Sünje treibt allerlei Schabernack, der Leonie so manches Mal an ihre Grenzen bringt. Doch Sünje ist im Grunde ihres Herzens eine gute Seele und daher versuchen die beiden Mädchen gemeinsam hinter Sandrinas Geheimnis zu kommen.

    Patricia Schröder baut zahlreiche überraschende, spannende, nachdenkenswerte sowie auch witzige Szenen in die Story. Einige sehr detailliert geschilderte Szenen geben dem Leser zudem das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Sie arbeitet mit geschickten Cliff-Hangern, die einen durch die Seiten und Kapitel treiben. Wieder einmal mehr versteht sie es, die Altersgruppe treffsicher anzusprechen und greift typische Themen auf. Non-challant regt sie ihre Leser hierbei auch noch an, über ihr eigenes Verhalten sowie das Verhalten anderer nachzudenken. Auch die Protagonistin Leonie überdenkt ihre Schwächen und beleuchtet zuweilen das Verhalten anderer.

     

    Fazit:

    Spannender Page-Turner für die Vorweihnachtszeit. Eine klare Leseempfehlung – auch als Familienlektüre - bei heißer Schokolade, Spekulatius, Christstollen und Kerzenschein. Und vielleicht gibt es ja auch noch eine Fortsetzung von Leonie und ihrer Familie, denn der geschickt gesetzte Ausblick am Schluss lässt darauf hoffen!

    Kommentare: 4
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Benundtimsmamas avatar

    Koffer packen, wir reisen nach Hallig Hilsum!

    Als die 12-jährige Leonie mit ihren Eltern und ihrer großen Schwester in den Weihnachtsferien auf die Hallig Hilsum reist, um dort die Festtage im Kreise von Tanten, Onkeln, Cousins, Cousinen und ihrer Großmutter zu verbringen, ist eher Schneegestöber angesagt, denn bis der bunt gemischte Haufen  zusammenfindet, muss so manches kleine und große "Abenteuer" überstanden werden.

    Hallo Ihr Lieben!

    Willkommen zur Leserunde von Patricia Schröders Weihnachtsbuch "Schneegestöber- Oder: Der Tag,
     als Oma Grizabella verschwand".

    Wir möchten in diesem Jahr nochmal zusammen nach Hallig Hilsum reisen. Wer hat Lust dabei zu sein?

    Jeder Teilnehmer mit einem eigenen Buch! ist in dieser Leserunde herzlich willkommen!

    Die Autorin wird diese Leserunde nicht leiten!

    Start unserer Leserunde ist der 1. Advent 2016 (27.November 16)

    Ich freue mich auf euch!

    Bis bald,
    Benundtimsmama




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    PatriciaSchroeders avatar

    LEISE RIESELT DER SCHNEE ...


    ... von wegen!

    Als die 12-jährige Leonie mit ihren Eltern und ihrer großen Schwester in den Weihnachtsferien auf die Hallig Hilsum reist, um dort die Festtage im Kreise von Tanten, Onkeln, Cousins, Cousinen und ihrer Großmutter zu verbringen, ist eher Schneegestöber angesagt, denn bis der bunt gemischte Haufen  zusammenfindet, muss so manches kleine und große "Abenteuer" überstanden werden.

    Wer hat Lust, die dunkle Novemberstimmung für eine Weile zu vergessen und Leonie durch diese turbulenten Tage zu begleiten -  allein oder zu zweit so richtig gemütlich eingemummelt in eine Decke auf dem Sofa bei einer Tasse Tee oder Zimt-Kakao und einer kleinen Nascherei?

    Bedingungen für den Sprung in den Lostopf:

    Dichtet euch mit ein paar (vor)weihnachtlichen Zeilen in mein Herz oder erzählt mir von eurem verrücktesten/lustigsten/gruseligsten/kitschigsten Weihnachtserlebnis
    .

    Verschickt werden die Bücher innerhalb der letzten Oktoberwoche, sodass wir in der ersten Novemberwoche mit der Leserunde starten können.
    Ich setze voraus, dass ihr ausreichend Zeit für eine muntere und aktive Runde mitbringt und bis spätestens zum 10. Dezember eure Bewertung der Ereignisse auf Hilsum ins Netz stellt - hier auf Lovelybooks und sehr gerne auch auf anderen Portalen und eigenen Blogs.


    Herzlich eingeladen sind natürlich ebenfalls alle, die das Buch bereits besitzen und ihre Lese-Eindrücke gerne mit anderen teilen möchten.

    Der Coppenrath-Verlag war so freundlich und hat 15 Exemplare für diese Leserunde zur Verfügung gestellt. - Vielen Dank dafür!

    Alle Bücher sind signiert und werden auf Wunsch mit einer Widmung versehen.

    Ich freue mich auf ein paar gemütliche vorweihnachtliche Stunden mit Euch!

    Eure Patricia Schröder





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    PatriciaSchroeders avatar

    Weiße Weihnachten???

    Die gibt es in diesem Jahr wohl nur auf der Hallig Hilsum ;-)

    Damit der Winter endlich einkehrt, und für alle, die noch ein Geschenk auf den letzten Drücker brauchen, verlose ich meine letzten beiden Exemplare :)

    Verratet mir, WELCHEM MÄDCHEN zwischen 10 und 14 Jahren  ihr dieses Buch schenken wollt und WARUM gerade sie es unbedingt bekommen sollte.

    Natürlich sind die Bücher signiert und mit einer Widmung für die Beschenkte versehen.

    Viel Glück!

    Zur Buchverlosung

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