Patricia Shaw Insel der glühenden Sonne

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Inhaltsangabe zu „Insel der glühenden Sonne“ von Patricia Shaw

Abenteuer, Entbehrung und leidenschaftliche Liebe Tasmanien im 19. Jahrhundert. Die Insel vor der Südküste Australiens ist für Sträflinge aus Europa der Inbegriff des Schreckens. Nicht selten werden sie wegen geringer Vergehen in Straflager verbannt, die nur die wenigsten überleben … Mehr Glück haben Sean und Angus, die als Zwangsarbeiter auf der Farm von Barnaby Warboy landen. Dort finden sie halbwegs menschliche Bedingungen vor – sie sollen dem reichen Plantagenbesitzer einen Garten anlegen – und schöpfen Hoffnung, eines Tages wieder freie Männer zu sein. Doch dann wird Warboys Enkelin schwanger und weigert sich, den Namen des Vaters preiszugeben … Ein Roman wie ein ganzer Kontinent – Patricia Shaws großer Australien-Bestseller.

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  • Rezension zu "Insel der glühenden Sonne"

    Insel der glühenden Sonne

    ElkeK

    08. January 2015 um 06:01

    Inhaltsangabe: Van Diemen’s Land ist das spätere Tasmanien, wo englische Gefangene in der Mitte des 19.ten Jahrhunderts deportiert wurden, um den Siedlern beim Aufbau der australischen Kolonien zu helfen. Unter diesen Gefangenen waren auch Sean Shanahan, Angus McLeod, George Smith, Willem Rothery und Lester Harris. Auf Van Diemen’s Land war das berüchtigte sichere Gefängnis Porth Arthur! Eine Flucht war nahezu unmöglich. Lester Harris war in England ein erfolgreicher Farmer, der sein Temperament nicht zügeln konnte. Seine Frau Josetta war ihm hörig und folgte ihm mit der kleinen Tochter Louise, um in Australien eine neue Farm aufzubauen. Alle anderen Gefangenen hatten oftmals kleinere Vergehen begangen, sich gegen die industriellen Machthaber aufgelehnt oder sich für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen in ihrem Heimatland eingesetzt. Sie alle (bis auf Lester Harrs) finden sich auf der Farm von Barnaby Warboy wieder. Barnaby Warboy lebte einst auf Jamaica, wo er eine Plantage besaß. Als seine Frau verstarb und der gesamte Besitz auf seine Söhne Harold und Jubal übergehen sollte, räumte er die Konten leer und machte eine Weltreise, die schließlich bei Van Diemen’s Land endete. Mit Hilfe der Gefangenen baut er sich eine neue Existenz auf und findet seinen Platz in der Gesellschaft. Allerdings beginnt sich alles zum Negativen zu verändern, als Jubal Warboy mit seiner Familie plötzlich auftaucht und Barnaby das Leben schwer macht. Jubal Warboy gibt sich als Gottesfürchtiger Mann aus, dabei berührt er die etwas naive und dümmliche Tochter Penn. Und Meredith Warboy ist eher mit einer Furie zu vergleichen als mit einer liebreizenden Gattin und Mutter. Die Situation um die Gefangenen und Barnaby Warboy spitzt sich zu, als festgestellt wird, das Penn schwanger ist. Sie bezichtigt Angus McLeod angeblich der Vergewaltigung, doch dieser beteuert natürlich, das er sie nicht angerührt habe, trotz seiner glühenden Liebe zu dem Mädchen. Es tritt eine Situation ein, die das Leben aller Beteiligten grundlegend verändert. Mein Fazit: Das Buch hat über 637 Seiten. Im Nachhinein kommt es einem nicht so vor. Die Geschichte um die Flüchtlinge beginnt ziemlich holperig, weil viele Personen erwähnt werden, aber dann auch wieder in der Versenkung verschwinden. Es ist ziemlich lange unklar, wer eigentlich die Hauptfigur in diesem Roman ist. Am Ende weiß man es! Lange Zeit dümpelt die Geschichte auch um diese Farm und ihre Gefangenen. Es erschien keinen Sinn zu ergeben und auch jetzt noch habe ich einige offene Fragen. Sie werden wohl nie beantwortet. Allgemein betrachtet ist dies für mich kein Spitzenroman, aber es gibt auch schlechtere. Ich stehe dem eher mit gemischten Gefühlen gegenüber. Die Spannung baute sich sehr langsam aber stetig auf, ein großes Pluspunkt. Ein Minuspunkt hingegen sind die vielen vielen Zeitsprünge und die vielen Personen, die offenbar nur am Rande eine Rolle spielen, aber mehr Raum einnehmen, als sie eigentlich sollten (aus meiner Sicht zumindest). Ich nehme aus diesem Roman aber sehr viel Wissen mit, immerhin weiß ich nun, wie Tasmanien zu seinem Namen kam und wo es überhaupt ist. Der Leser lernt sehr viel Allgemeinwissen dazu. Schon allein deshalb ist es wert, gelesen zu werden.

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  • Rezension zu "Insel der glühenden Sonne" von Patricia Shaw

    Insel der glühenden Sonne

    Ela1989

    16. December 2011 um 19:59

    Van Diemens Land - dieser Ort kann für dich Glück oder Pech bedeuten. Wurdest du als Gefangener an diesen Ort gebracht, erwartet dich schwere Arbeit, schlechte Behandlung und mitunter noch viel schlimmeres. Kommst du als freier Bürger an diesen Ort und kaufst dir ein Land, hast du den Vorteil, dass deine Arbeiter gestellt werden. Die Sträflinge werden für Gartenarbeit, etc. kostenlos zur Verfügung gestellt - doch kann man sich auch nie wirklich sicher sein, inwieweit man den "Arbeitern" vertrauen kann. Doch wer zu sehr aus der Reihe tritt, wer einmal zu oft seine Meinung sagt, die sich gegen diesen Ort richtet, den erwartet noch schlimmeres - Port Arthur. Es heißt, hier gibt es kein Entkommen. Die Insel ist abgeschottet. In den Gewässern herum schwimmen Haie, eine schmale Landstraße zu der Hauptinsel Van Diemens Land wird besser bewacht als der Londoner Tower, heißt es im Buch. Die Handlung findet in den Jahren um 1832 statt und die Sträflinge wurden viel härter bestraft als in der heutigen Zeit. Ich würde gern noch näheres über die Handlung selbst erzählen und einige Charaktere beschreiben, aber leider muss ich sagen, dass mir dies nicht wirklich möglich ist. In dem Buch werden so viele Charaktere beschrieben. Alle haben ihre eigene Geschichte und doch sind auch alle irgendwie miteinander verbunden. Mir dort einige wenige bestimmte Charaktere herauszusuchen, wäre nicht fair den anderen gegenüber - auch wenn es nur erfundene Charaktere sind. Jede Geschichte jedes einzelnen "Sträflings" berührt irgendwie, da die meisten zu Unrecht auf dieser Insel gelandet sind. Wenn sie auch die Tat begangen haben, die ihnen vorgehalten wird, so sind dies keineswegs immer schlimme Taten und dieses Buch bringt einem besonders die Sträflinge näher. Es stechen einige der Sträflinge hervor, die schnell an Sympathie gewinnen und einem ans Herz wachsen, weil ihre Weltanschauung - im Gegensatz zu der vorherrschenden Weltanschauung - die Richtige ist. Wer ein Buch über Recht und Unrecht zu Beginn des 19. Jahrhunderts lesen mag, dem würde dieses Buch sicher gut gefallen. Da durch immer wieder neue Charaktere und immer wieder neue Lebensgeschichten das Buch aber etwas langatmig, teils unübersichtlich wird und gelegentlich an Spannung verliert, gibt es von mir allerdings nur 3 Sterne. Nicht immer sind die freien Leute auch die ehrlichen und netten...

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  • Rezension zu "Insel der glühenden Sonne" von Patricia Shaw

    Insel der glühenden Sonne

    libri

    28. January 2010 um 08:49

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Auf amazon wurde kritisiert, das zuviele Personen vorkommen und daher die Geschichte nicht klar wird. Kann ich absolut nicht behaupten. Ok, viele Personen gab es schon, aber die wurden in jedem Kapitel regelmässig genannt, so dass man problemlos die Namen behalten konnte. Bewundernswert finde ich persönlich es, so ein Buch zu schreiben. Die vielen Personen schlüssig miteinander in Verbindung zu bringen ist schon eine klasse Leistung. Für mich bleibt Patricia Shaw eine Autorin die flüssig und interessant eine Geschichte erzählen kann.

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