Patricia Strunk Kristalladern (Inagi 1)

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Inhaltsangabe zu „Kristalladern (Inagi 1)“ von Patricia Strunk

Überarbeitete Neuausgabe! Eine Insel, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ein versklavtes Volk, das um seine Freiheit kämpft. Eine vom Aussterben bedrohte Art, in deren Blut die Zukunft liegt. Die Insel Inagi besitzt einen einzigartigen Schatz: leuchtende Kristalladern durchziehen ihren Untergrund und machten sie zum begehrten Ziel goharischer Eroberer. Seit Generationen fristen die Ureinwohner ihr Leben als Sklaven in den Kristallminen - so auch die junge Ishira. Es ist eine gefährliche Arbeit, denn die Energie, welche die Kristalle zum Leuchten bringt, ist für Menschen tödlich. Durch Zufall entdeckt Ishira ihre besondere Verbindung zur Kristallenergie und wird dadurch nicht nur in den Kampf um die Zukunft ihrer Heimat hineingezogen, sondern gerät zugleich in den Sog zweier Männer: ihres Jugendfreundes Kanhiro und des goharischen Drachenjägers Yaren. "Fantastisch und süchtig machend." Stella auf Amazon.de "Wunderbarer Auftakt zu einer epischen Reise." Anna-Lena Spies auf Amazon.de Band II der Trilogie, 'Kristallblut', ist ebenfalls bei Amazon erhältlich.

Eine erfrischende und spannende Geschichte in einem tollen Setting. Einfach gute Fantasy!

— BiancaFuchs
BiancaFuchs

Super spannend, man kommt leicht rein und bleibt gefesselt!

— AntoniaGuender-Freytag
AntoniaGuender-Freytag

Ein faszinierender Auftakt einer Trilogie, der mich gefesselt und in seinen Bann gezogen hat. :D

— Solara300
Solara300

Schöner Fantasyroman in einer interessanten Welt.

— stefanie_sky
stefanie_sky

Überzeugt durch eine spannende Geschichte, eine ideenreiche, toll beschriebene Welt und sympathische Charaktere.

— Bambi-Nini
Bambi-Nini
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  • Buchverlosung zu "Kristalladern (Inagi 1)" von Patricia Strunk

    Kristalladern (Inagi 1)
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    Hallo, aktuell läuft die Blogtour zur Fantasy-Trilogie Inagi. Schaut auf den Blogs vorbei und nutzt die Gewinnchance auf ein signiertes Exemplar oder die komplette Reihe als eBook. Einfach auf den Blogs kommentieren, schon landet ihr im Lostopf. 4. Januar - Buchvorstellung bei Dani von Lesemonsterchens Buchstabenzauber 5. Januar - Handlungsorte hier bei uns 6. Januar - Autoreninterview bei Jacqueline von Line's Bücherwelt 7. Januar - Protagonisteninterview bei Susannevon Magische Momente 8. Januar - Die Welt der Drachen bei Susanne von Bücher aus dem Feenbrunnen 9. Januar - Ein Blick hinter die Kulissen von Autorin Patricia Strunk 11. Januar - Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

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    • 8
  • Ishira – Hoffnung auf ein Leben in Freiheit

    Kristalladern (Inagi 1)
    Solara300

    Solara300

    27. December 2015 um 10:51

    Kurzbeschreibung Die siebzehnjährige Ishira lebt auf der Insel Inagi.  Die Ureinwohner der Insel fristen ein hartes und freudloses Dasein als Sklaven der Gohari, die sie schon seit Generationen unterdrücken und ausbeuten. Sie werden als Arbeiter in den Kristallminen eingesetzt, ein gefährlicher Job, denn immer wieder kommt es zu schweren Unfällen.  Die Kristalle besitzen eine Energie die oft urplötzlich rapide ansteigt und sich dann explosionsartig entlädt. Bisher konnte niemand vorhersagen wann so eine Entladung bevorsteht, bis sich bei Ishira eines Tages die Gabe offenbart in Verbindung mit der Energie der Kristalladern zu treten.    Ihr Leben ändert sich grundlegend von einem Tag auf den anderen, denn die Gohari schicken sie auf eine Reise zu allen Minen die sie besitzen. So trifft sie auf Yaren, einen Drachenjäger der geradezu davon besessen ist alle Drachen zu töten. Seit Jahren werden ihre Dörfer immer wieder von ihnen angegriffen.  Gibt es eine Verbindung mit der abnehmenden Energie der Kristalle und den Drachen? Seit kurzem wird ein Abfall der Energie der  Kristalle festgestellt Ishira gerät in ein Abenteuer dessen Bedeutung viel größer ist als sie je zu träumen wagte.       Cover Das Cover ist ein absoluter Blickfang. Das Mädchen und die Drachen ziehen sofort die Blicke auf sich. Überwiegend in Blau gehalten mit den Kristallen im Vordergrund gibt es sehr gut den Inhalt der Geschichte wieder.    Schreibstil Die Autorin Patricia Strunk hat mich mit ihrem fantastischen Schreibstil sehr schnell nach Inagi, zu Ishira und ihrer abenteuerlichen Reise entführt.  Es hat mich gefesselt und in den Bann gezogen. Sehr detailliert und anschaulich beschrieben und das Kopfkino läuft.  Sei es die Landschaft, Personen oder ihre Kleidung, man hat alles bildhaft vor seinen Augen. Auch die Charaktere sind sehr klar und liebevoll gezeichnet, ihre positiven, wie ihre negativen Eigenschaften, sie haben viele Facetten und sind sehr gut definiert.  Ich habe mit ihr mitgefühlt, gehofft und gelitten. Man konnte ihre Gedanken und Gefühle sehr gut nachempfinden.         Meinung Ishira –  Hoffnung auf ein Leben in Freiheit   Ishira musste schon sehr früh nicht nur die Verantwortung für sich, sondern auch für ihren jüngeren Bruder übernehmen, da ihre Pflegeeltern beide gestorben sind und sie ihre Eltern nie kennengelernt hat. Sie ist zur Hälfte eine Gohari, was ihr ihr Leben in der Dorfgemeinschaft nicht gerade leichter macht. Von den meisten Inagiri wird sie verachtet, doch ist sie ihnen gegenüber stets hilfsbereit und immer um andere besorgt. Ich mochte Ishira sofort und habe sie gleich ins Herz geschlossen, sie ist sympathisch, mutig und lässt sich durch nichts unterkriegen.   Sie agiert immer mit Vorsicht, stets darauf bedacht nicht den Unmut oder den Zorn eines Gohari auf sich zu ziehen, denn der entlädt sich oft aus heiterem Himmel.   Schon früh am Morgen müssen sie zur Arbeit in den Kristallminen antreten, jeder kleinste Fehler oder Verspätung wird sofort bestraft und den Aufsehern entgeht nichts. Die Arbeit ist hart und die Verpflegung nicht gerade üppig.  Zu den Gefahren in den Minen kommen auch noch die Angriffe der Amanori, der Drachen die in den Bergen leben. Sie greifen immer wieder die Dörfer an und es sind viele Verletzte oder Tote zu beklagen.  Als ihr Bruder Kenjin eines Tages von dem Blitzstrahl eines Drachen getroffen wird, was zu Bewegungsunfähigkeit und starken Krämpfen führt, übernimmt Ishira für ihn am nächsten Tag seine Schicht im Bergwerk direkt an den Kristalladern. Dabei entdeckt sie ihre Gabe sich mit der Energie der Kristalladern zu verbinden.    Als sie den Vorfall ihren Aufsehern meldet ist für Ishira nichts mehr wie es vorher war. Schon am nächsten Tag wird sie mit dem Schwertmeister Rondar auf eine Reise zu den anderen Minen geschickt. Es ist das erste Mal das Ishira das Dorf verlassen darf und man fühlt ihre Ängste und Sorgen.  Sie hat Träume und Visionen von Drachen, die ihr Rätsel aufgeben und sie fragt sich was sie mit all dem zu tun haben. Auf dieser Reise trifft sie auf Yaren einen fanatischen Drachenjäger der mit aller Macht die Drachen vernichten will. Er wird ihr neuer Begleiter, da Rondar bei einem Angriff von einem Drachen verletzt wird. Es wird eine Reise die nicht nur Ishira für immer verändert. Aus dem anfangs etwas scheuen und zurückhaltenden Mädchen wird eine mutige junge Frau die Entscheidungen trifft und tut was sie für richtig hält.   Dank der fantastischen, detaillierten und bildhaften Beschreibungen taucht man schnell ein in die Welt von Inagi.  Ich habe Ishira sehr gerne auf ihrer aufregenden Reise begleitet. Man lernt viele wunderbare und sympathische Charaktere kennen die alle, so unterschiedlich sie auch sind, sehr gut und lebendig dargestellt sind.  Überraschende Wendungen stellen Ishira immer wieder vor neue Herausforderungen und sorgen für reichlich Spannung.  Dank verschiedener Perspektivwechsel die mir sehr gut gefallen haben, hat man einen  guten Überblick auf die gesamte Handlung bei der es noch viele offene Fragen gibt.     Fazit Ein faszinierender Auftakt einer Trilogie, der mich gefesselt und in seinen Bann gezogen hat. Eine fantastische Welt mit Drachen, viel Gefühl, Spannung und Action!! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.     5 von 5 Sternen

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  • Gefährliche Welt mit dezenter Fantasy

    Kristalladern (Inagi 1)
    stefanie_sky

    stefanie_sky

    16. October 2015 um 13:24

    INHALT: Inagi - Eine sowohl rätselhafte, als auch gefährliche Insel. Von den Gohari regiert, die die Inagiri ausbeuten und zur Sklavenarbeit in den gefährlichen Kristallminen zwingen. Und diese Arbeit ist gefährlicher denn je. Noch nie hat Ishira ihre Heimat verlassen. Dazu hat sie als Sklavin auch nicht das Recht. Als sie anfängt ein Gefühl dafür zu entwickeln, wann sich die todbringenden Energien der Kristalle entladen wird sie schon bald auf eine Reise zu anderen Mienenvölkern geschickt, um dort ihre Kräfte einzusetzen. Nur sind dies noch nicht alle Probleme, denen sich die Bewohner von Inagi stellen müssen. Blitzspeiende Drachen werden zu einer bedrohlichen Gefahr und Ishira muss sich zu allem Überfluss noch entscheiden für wen ihr Herz schlägt. MEINUNG: Das Buch beginnt direkt spannend und man findet sich direkt in der Zeremonie wieder, bei der ein "Freiwilliger" für die Arbeit in den Kristallminen ausgewählt wird. Obwohl man die Hauptcharaktere allesammt noch nicht richtig kennt fiebert man direkt mit und hofft, dass jemand anderes erwählt wird. Wer es letztendlich wird, möchte ich gerne offen lassen, auch wenn es recht schnell aufgelöst wird. Nur dies bildet auch erst den Anfang vieler kleiner und großer Katastrophen in der Welt von Inagi. Durch die Energie der Kristalle laden sich auch die heimischen Drachen auf und können somit Blitze speien. Immer wieder werden die Völker von den Kreaturen der Lüfte heimgesucht. Nicht selten gibt es Tote oder schwer verletzte. Bis zu einer gewissen Stelle begleitet man lediglich Ishira durch diese Welt, die zwar mutig, aber auch sehr emotional erscheint. Bereits als Kind musste sie einiges durchmachen und wurde wegen ihrer Abstammung (Halb Gohari / Halb Inagiri) von vielen wie eine Ausstößige behandelt. Nur das an der Stelle, an der der Roman beginnt Schlimmeres noch bevorsteht. Man fragt sich wie viel sie ertragen kann ohne daran zu zerbrechen. Zeitgleich lernt man ihren Jugendfreund Kanhiro kennen, den man auch später, wenn Ishira ihre Heimat verlassen muss, immer wieder begleiten darf. An anderer Stelle lernt man wiederum den Drachentöter Yaren kennen, der charakterlich ganz anders als Ishira und auch Kanhiro angelegt ist. Dieser Wechsel der Perspektiven trieb mich beim Lesen vorran. Weitere Rätsel und Erkenntnisse treten ans Licht und es bleibt die meiste Zeit über spannend. Allerdings gab es auch zwischenzeitlich einige Längen, die mich wiederum zwischenzeitlich beim Lesen ausgebremst haben. Wer sich jedoch die Mühe macht diese durchzustehen wird mit vielen spannungsgeladen Passagen überrascht. Sehr positiv anzumerken ist der Schreibstil. Obwohl dieser nicht aus der Ich-Perspektive geschrieben ist fühlt man sich vor allem Ishira besonders verbunden. Auch die verschiedenen Beschreibeungen der Details und der Umgebungen erzeugen ein klares Bild vor Augen. Man merkt jedoch auch klar, dass dies der Auftakt einer mehrteiligen Serie ist, da viele Fragen unbeantwortet bleiben. Somit ist dies kein Roman, den man als Einzelband lesen kann/sollte. Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde auch von meinen Leseeindrücken zum zweiten Teil wieder berichten. FAZIT: Eine bildhaft geschaffene Welt mit interessanten Charakteren. Eine Geschichte, die viele Fragen offen lässt und ein Spannungsbogen mit vielen Hochs und Tiefs. Von mir gibt es knappe 4 Sterne. Diese und viele andere Rezensionen findet ihr auch auf: http://schattenfederlein.blogspot.de/

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  • spannende Welt Inagi mit sympathischen Charakteren/ 4,5 Sterne

    Kristalladern (Inagi 1)
    hexe2408

    hexe2408

    Ishira ist eine junge Sklavin, die in den Kristallminen Inagis arbeitet und jeden Tag aufs Neue von den goharischen Eroberern überwacht, bewacht und wenn nötig auch bestraft wird. Das Leben auf der Insel ist hart und anstrengend. Neben den menschlichen Gefahren drohen auch immer wieder Übergriffe von an Amanori, die in unregelmäßigen Abständen die Dörfer angreifen. Als Ishira entdeckt, dass sie besondere Fähigkeiten in Bezug auf die Kristallenergie hat, ändert sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Rausgerissen aus ihrer gewohnten Umgebung, bekommt sie große Aufgaben zugeteilt und gerät dabei zwischen verschiedene Fronten. Eine Insel voller Geheimnisse, Überraschungen und ungewöhnlicher Kreaturen wartet darauf, von dem Leser entdeckt zu werden. Willkommen in der fantastischen Welt von Inagi! Ishira ist zu einer Hälfte Inagiri und zur anderen Gohara, ein Status der ihr jedoch keinesfalls Vorteile einbringt, eher im Gegenteil. Sie wird von den Dorfbewohnern ignoriert oder verachtet für ihre gemischte Herkunft, obwohl sie selbst wohl am wenigsten dafür kann. Als wäre das Leben als Sklavin nicht schon schlimm genug, hat sie auch noch diese zusätzliche Bürde zu tragen. Ishira ist eine sympathische Protagonistin, die sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen lässt. Sie ist mutig und wissbegierig, weiß jedoch auch, dass sie in ihrer Position nur mit Bedacht handeln und mit viel Vorsicht Fragen stellen darf, um kein Misstrauen aufkommen zu lassen. Für sie ist es eine häufig sehr einsame, gedankenintensive Zeit, weit weg von ihren Bezugspersonen. Neben Ishira gibt es viele weitere, interessante Charaktere, die man im Verlauf der Geschichte besser kennen lernt. Besonders faszinierend finde ich auch den Drachentöter Yaren, der lange Zeit sehr unnahbar wirkt, bis er sich, selbst darüber verwundert, Ishira doch ein kleines Stück öffnet. Einige andere, die vielleicht noch eine wichtige Rolle bekommen könnten, bleiben bisher eher im Hintergrund und lassen so Raum für eigene Gedanken und Spekulationen. Durch den sehr detaillierten und anschaulichen Schreibstil von Patricia Strunk kann man sich all die ungewöhnlichen und fremden Wesen sehr gut vorstellen. Ausführliche Beschreibungen erzeugen ein genaues Bild von der Umgebung und auch von den Tieren, wie z.B. den Amanori. Schließt man seine Augen, kann man sich nach Inagi träumen, die Bäume rauschen und die Hacken auf den Kristall schlagen hören. Die Sprache ist sehr angenehm und trotz all der fremden Namen, Begriffe und Anreden findet man sich gut und schnell im Buch zurecht. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, mit denen weder Ishira noch ich als Leser gerechnet haben. Neue Probleme, neue Herausforderungen und immer die Schwierigkeit, dass sie nicht mal eben eine SMS nach Hause schreiben kann, um die neue Lage durchzugeben, sich Rat zu holen oder einfach nur den Kontakt zu halten. Denn der Alltag auf Inagi erinnert nicht nur von der technischen Ausstattung an ein Leben im Mittelalter. Viele Perspektivwechsel ermöglichen es, ein sehr umfangreiches Bild von der Gesamthandlung zu bekommen. Auch wenn die Protagonistin nicht vor Ort ist, erfährt man so, wie es z.B. ihrem Freund und Bruder geht oder was ihre goharischen Begleiter wirklich denken und fühlen. Das Ende kommt dann ein wenig überraschend, sehr viele Fragen bleiben offen und obwohl man bereits viel erfahren hat, die Konflikte in den Dörfern sich zuzuspitzen scheinen und auch Ishiras Aufgaben immer vielfältiger werden, fühlt man sich etwas aus der Handlung gerissen. Inagi ist eine sehr schön ausgearbeitet, spannende Welt, mit sympathischen Figuren, in der es noch viel zu entdecken gibt. Ich bin neugierig geworden und werde bald den zweiten Band lesen, um zu erfahren, wie es mit Ishira und den anderen weiter geht.

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    • 2
  • erstmal an die Namen gewöhnt, eröffnet sich eine bezaubernde fremde Welt

    Kristalladern (Inagi 1)
    Bambi-Nini

    Bambi-Nini

    24. June 2014 um 17:48

    Auf der Insel Inagi regieren die Gohari über die Inagiri, welche als Sklaven in Mienen unter gefährlichen Bedingungen leuchtende Kristalle abbauen. Doch der Kristall, der beim Abbau regelmäßig durch Energiestöße Leben kostet, beginnt an Leuchtkraft zu verlieren. Durch Zufall ist Ishira während eines drohenden Energiestoßes in der Miene. Sie wittert die Gefahr rechtzeitig und kann damit Leben retten. Als sich herausstellt, dass sie die Kristallenergie spüren kann, beginnt für Ishira eine lange Reise zu weiteren Mienen, wo sie ihre neu entdeckte Fähigkeit einsetzen soll, während gleichzeitig in ihrem Heimatdorf der Zorn auf die Eroberer weiter zunimmt und die Angst vor neuen Angriffen der blitzspeienden Drachen wächst ... INAGI: Kristalladern ist der Auftaktband von Patricia Strunks Fantasy-Reihe über die junge Ishira, die auf ihrer Heimatinsel Inagi unerwartete Abenteuer erlebt. Ishira ist ein „Halbblut“ - halb Gohari, halb Inagiri. Während die Gohari auf sie herabblicken, wie auf jede andere Sklavin auch, wird sie von den Dorfbewohnern aufgrund ihrer Herkunft überwiegend gemieden. Ihr Leben ist nicht einfach, aber sie lässt sich von den bösen Blicken nicht abschrecken, begegnet ihrer Umwelt freundlich und ist trotz der Missgunst der anderen bereit, ihr eigenes Leben zum Schutz ihrer Mitmenschen zu riskieren. Dies macht sie zu einer sehr sympathischen Protagonistin, besonders wenn sie dann auch noch während ihrer Reise gegenüber den goharischen Begleitern immer wieder Mut und unerlaubte Neugier zeigt. Ihr innerer Konflikt, welcher Seite sie sich mehr zugehörig fühlt, wird nachvollziehbar geschildert. Trotz Er-Erzähler erhält man intensive Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. Abwechselnd wird das Geschehen an verschiedenen Orten bzw. über verschiedene Figuren geschildert. Zwar bildet Ishira den Schwerpunkt und kommt in den meisten Szenen vor, daneben gibt es aber immer wieder Wechsel zu ihrem Heimatdorf, wo ihr Jugendfreund Kanhiro und ihr Bruder Ishira erwarten, und Episoden über den Drachentöter Yaren, der zunächst allein in den Bergen unterwegs ist, bevor seine und Ishiras Wege sich kreuzen. Diese Wechsel ermöglichen es, über Ishiras Gefühle hinaus Einblicke in andere Figuren zu bekommen und das Geschehen an verschiedenen Handlungsorten zu verfolgen. Die Handlung ist im Großen und Ganzen sehr spannend. Schnell zeigt sich Ishiras Fähigkeit, was erste Fragen aufwirft. Ihre bald einsetzenden Träume und Visionen sorgen für weitere Rätsel und erzeugen eine mysteriöse Stimmung. Auch die Spannungen zwischen den Inagiri und den Gohari sind von Beginn an spürbar und sorgen damit für Konfliktpotential. An manchen Stellen habe ich die inneren Monologe Ishiras als langatmig empfunden, weil dadurch immer wieder das ereignisreiche Geschehen unterbrochen wurde. An diesen Stellen zieht sich das Buch etwas, während es andererseits Szenen gibt, wo sich die Handlung geradezu überschlägt und man auch als Leser kaum zum Luftholen kommt. Positiv muss die gesamte Welt erwähnt werden, die Patricia Strunk entwirft. Mit einem bildhaften Schreibstil lässt sie die Amanori lebendig werden und schmückt die Landschaftsbeschreibungen mit so vielen Details aus, dass die abwechslungsreichen Landstriche gut vorstellbar werden. Ein Glossar hilft, sich in der inagischen Pflanzen- und Tierwelt zurechtzufinden sowie die vielen verschiedenen goharischen Anreden für die Krieger und Lehrer einzuordnen. Zusammen mit den ungewöhnlichen Namen ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, in das man sich als Leser aufgrund der fremdartigen Begriffe aber erst mal hineinlesen muss. Vielfältige Protagonistin, abwechslungsreiche Erzählweise, detailreich ausgearbeitete Fantasywelt – trotz einiger Längen hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Trotzdem vergebe ich „nur“ 4 Sterne. Warum? Auch wenn es sich um einen ersten Teil handelt, ist mir die Geschichte insgesamt zu offen. Es werden viele Fragen aufgeworfen, aber keine wichtige beantwortet. Es werden zig Handlungsstränge begonnen, aber bisher keiner zuende geführt. Denke ich an den Inhalt zurück, lässt sich feststellen, dass Ishiras Reise gerade erst begonnen hat – die „richtige“ Handlung erwartet man jetzt erst noch. Neugierig, wie es weitergeht, bin ich aber definitiv geworden.

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