Patricia Weiss Das Lager: Ein Fall für die Detektei Peters

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Inhaltsangabe zu „Das Lager: Ein Fall für die Detektei Peters“ von Patricia Weiss

„Unter der Wasseroberfläche, teilweise von großen Blättern verdeckt, sah sie den Körper einer jungen Frau. Lange Haarsträhnen schwebten um das aufgequollene Gesicht, ein blassblaues Kleid umspielte ihre Figur im seichten Takt der Wellen. An einem Knöchel befand sich ein grobes Seil, dessen ausgefranstes Ende sich sanft mit der Strömung bewegte.“ In einem See wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Detektivin Laura Peters, die grundsätzlich keine gefährlichen Aufträge übernehmen möchte, sucht für ihre Klientin nach deren verschwundenem Ehemann und ahnt dabei nicht, wie eng die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Sie kommt einer Bande von skrupellosen Menschenhändlern auf die Spur, und als sie herausfindet, dass das ermordete Mädchen nicht das einzige Opfer gewesen sein kann, ist sie dem eiskalten Mörder schon gefährlich nahe...

Ein tolles Debüt. Mehr davon.

— Jen_loves_reading_books

Ein Buch, bei dem man sich am Ende mehr Fälle für die Detektei Peters wünscht

— Crimehands
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  • Ein neuer Krimi-Stern geht auf...

    Das Lager: Ein Fall für die Detektei Peters

    Jen_loves_reading_books

    06. October 2017 um 14:28

    Das Lager- Ein Fall für die Detektei Petersvon Patricia WeissInhalt: Ein Krimi, der es in sich hat und in die dunkle Vergangenheit reicht. Die rasante Story dreht sich um Alt-Nazis, brutale Sadisten, Mädchenhändler, ein Attentat - und das Ermittlerteam um Detektivin Laura Peters kommt in große Gefahr. „Unter der Wasseroberfläche, teilweise von großen Blättern verdeckt, sah sie den Körper einer jungen Frau. Lange Haarsträhnen schwebten um das aufgequollene Gesicht, ein blassblaues Kleid umspielte ihre Figur im seichten Takt der Wellen. An einem Knöchel befand sich ein grobes Seil, dessen ausgefranstes Ende sich sanft mit der Strömung bewegte.“ In einem See wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Detektivin Laura Peters, die grundsätzlich keine gefährlichen Aufträge übernehmen möchte, sucht für ihre Klientin nach deren verschwundenem Ehemann und ahnt dabei nicht, wie eng die beiden Fälle miteinander verknüpft sind. Doch sie kommt einer Bande von skrupellosen Menschenhändlern auf die Spur, und als sie herausfindet, dass das ermordete Mädchen nicht das einzige Opfer gewesen sein kann, ist sie dem eiskalten Mörder schon gefährlich nahe... Das Cover: Nun ja,...es hat mich aufmerksam gemacht.Mission erfüllt, würde ich sagen. :-) Rezension: Anfang des Jahres wurde ich auf Instagram , auf die beiden Bücher von Patricia Weiss aufmerksam.Da ich immer gerne einen guten Krimi lese, ich aber nicht besonders angetan bin von deutschen Krimis ( Ja, ich gestehe: ich bin ein Fan von skurilen britischen Krimis ;-) ), habe ich mir gedacht: Ja, warum eigentlich nicht ?Gesagt, getan. Ich entdecke immer gerne neue Autoren.Obwohl ich zunächst skeptisch war, war ich doch sofort von der Idee und dem Aufbau des Buches angetan.Mir gefiel , daß sich die Protagonistin, aus persönlichen Problemen heraus, für einen Neustart entscheidet und auf die ungewöhnliche Idee kommt, eine Detektei zu eröffnen.Obwohl mir das sehr unbedarft vorkam, hat Laura bald ihren harmlos-anmutenden 1. Fall, der aber ungeahnte Ausmaße annimmt.Nach und nach werden neue Charaktere eingeführt, die das neue Detektei-Team vervollständigen.Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. So lernt man Barbara, Marek, Gilda und den kleinen Justin kennen, vor allem ihre großen und kleinen Marotten und vor allem ihre kleinen Geheimnisse.Die Protagonistin Laura ist durch eine enttäuschte Liebe und die damit einhergehende Wut und Trauer ,nicht immer bei der Sache und geht viele unnötige Risiken ein. Aber im Extremfall kann sie sich auf ihr Team verlassen. Die Story ist sehr intelligent aufgebaut. Es gibt immer wieder Rückblicke in den 2. Weltkrieg, die Grausamkeiten die sich dort abgespielt haben und die natürlich sehr wichtig sind, für den Verlauf der Geschichte in der Gegenwart.Der Spannungsbogen beginnt erst gemächlich und steigert sich dann zunehmend rasant, bis zu einem furiosen Ende. Der Schreib-/ Erzählstil ist sehr angenehm und kann in einem Rutsch durchgelesen werden. Die Charaktere des Teams sind allesamt sympathisch und liebevoll ausgearbeitet. Obwohl mir tatsächlich Protagonistin Laura, die meisten Probleme bereitet hat. Mit ihr wurde ich nicht so richtig warm. Woran das liegt, kann ich nicht so richtig festmachen, da ich alle anderen sehr mochte. Das macht aber nichts, da Patricia  hier eine ungewöhnliche Geschichte präsentiert, die wirklich spannend, sehr unterhaltsam, manchmal tief berührend und unglaublich ist und trotzdem noch mit genügend Charme und Witz aufwartet. Da ich annehme, daß sie hier eine Buchreihe anlegt, werde ich mir natürlich weitere Teile dieser Reihe zulegen, denn ich bin wirklich gespannt, wie sich das Team weiterentwickelt. Denn Luft nach oben, gibt es ja immer. :-) Fazit: Ich glaube, ich habe hier eine deutsche Krimi-Reihe für mich entdeckt.Ich war wirklich selbst überrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat. Empfehlung: Krimi-Fans sollten sich das Buch nicht entgehen lassen. Von mir gibt's:4 von 5 Sternen

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  • Grandioses Debüt

    Das Lager: Ein Fall für die Detektei Peters

    Crimehands

    10. July 2016 um 15:20

    Gleich zu beginn des Romans passieren einige Dinge. Da ist einerseits Jan Maly, der nach einem Jahr in der Psychiatrie wieder spricht und Braun einen Zettel überreicht, auf dem sich Koordinaten und ein Blutstropfen nebst einer aufgemalten Parkbank befinden. Da ist ein Mord und da ist ein fast verunglücktes Baby. Und das sind nur die ersten 50 Seiten – aber in dieser Rasanz geht es weiter, und das ist das tolle an dem Buch, das ein Thriller sein will, aber weit mehr als das ist. Es geht auch um Politik, aber vor allem um von der Politik geduldeten, wenn nicht sogar tolerierten Menschenhandel. Die Kapitel sind mit zwei bis sieben Seiten kurz und knackig gehalten – wenn es spannender wird, wird es seitenmäßig meistens enger, was allerdings gar nicht nötig wäre.Es ist mein erster B.C Schiller und mir war auch nicht bewusst, dass es sich hier um ein österreichisches Schreiberduo handelt, denn am Schreibstil erkennt man es nicht – wohl aber an der Verortung der Handlung, die im oberösterreichischen Linz spielt. Die Ausdrucksweise in den Dialogen ist allerdings eher an ein deutsches Publikum gerichtet, denn oberösterreichischer bzw. österreichischer Dialekt findet im Buch keinen Eingang. Auch bei den Namen der Charaktere, die Jan, Karen, Urs oder Franka heißen, sind eher nicht österreichisch. Nur der eingecoolte Tony, der eigentlich Anton heißt, aber doch von allen nur beim Nachnamen Braun genannt wird, lässt erahnen, dass wir uns nicht in einer deutschen Großstadt befinden.Oberinspektor und Chefermittler Braun tritt als typischer Österreicher auf, ist tendenziell grumpy unterwegs, mit einem leichten Hang zum Alkoholismus. Abgesehen davon hat er ein Aggressionsproblem, das in manchen Situationen auch zu Eskalationen führen kann. Er trägt gerne Springerstiefel, die allerdings kein politisches Statement sind – generell ist Braun wohl die unpolitischste Figur im ganzen BuchSeine Kollegin ist Franka Morgen. Die 24-jährige und Jahrgangsbeste auf der Polizeiakademie ist durch und durch sympathisch, wenn zunächst auch etwas geheimnisvoll, was sie aber sehr interessant macht. Sie hilft mehrmals die Woche in einer Obdachlosenunterkunft aus und träumt von der Moto Guzzi, die schon seit Ewigkeiten beim nahegelegenen Gebrauchtwagenhändler steht.Was mir beim Charakter Jan, der oben bereits namentlich erwähnt wurde und der Braun immer wieder bei Recherchen hilft, aufgefallen ist: Er sitzt im Rollstuhl und wohnt in einem Kellerloft, welches nur über Stufen erreichbar ist (logisch, weil Keller) – nur: wie kommt er da hinein oder hinaus? Offensichtlich lebt er alleine, hat keine Heimhilfe oder etwas ähnliches. Also wie macht er seine Einkäufe, Amtswege, was weiß ich? Diese Erklärung fehlt mir, auch wenn Jan nicht der wichtigste Charakter in der Geschichte ist – der unwichtigste allerdings auch nicht.Etwas seltsam mutet eine Szene an, in der eine Vernehmung auf dem Dach der „Schwarzen Halle“ - wie das Kommissariat durchgängig genannt wird – stattfindet. Das erinnert eher an Szenen aus einem schlechten Krimi. Der Showdown am Ende war mir persönlich etwas zu theatralisch und wirft mehr Fragen auf als er beantwortet. Mehr dazu im SPOILER-Beitrag.„Rattenkinder“ hat mich dennoch von Beginn an positiv überrascht; es ist eine durchwegs lebhafte und spannende Geschichte, die nicht zu aufgesetzt wirkt, aber leider ein paar Authentizitätsprobleme birgt. Ich denke, eine Prise Dialekt würde der Geschichte nicht schaden, und vermutlich hätte auch das deutsche Publikum kein Problem damit.

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