Patrick Arbogast

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Kampf um die Torwelt (Die Torwelt-Saga 2)

Kampf um die Torwelt (Die Torwelt-Saga 2)

 (2)
Erschienen am 14.08.2016

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phantastische_fluchtens avatar

Rezension zu "Kampf um die Torwelt (Die Torwelt-Saga 2)" von Patrick Arbogast

Spannendes Crossover von SF & Fantasy
phantastische_fluchtenvor 2 Jahren

Captain Meyers und seine Crew müssen erfahren, dass eine Raumfähre nicht gegen den Odem eines ausgewachsenen  Drachen gefeit ist. Nachdem sie notgedrungen auf Eddor gelandet sind trennen sie sich.  Die Nichteinmischungsregel und eine neutrale Einstellung konnten die Raumfahrer nicht weiter einhalten, angesichts der Grausamkeiten, welche die Verbannten an den Bewohnern des Planeten verüben.Divione untersucht mit der Kandra zusammen die neue Seuche, welche sich unaufhaltsam auf dem Planeten ausbreitet und beide sind bemüht, ein Heilmittel zu finden. Auch wenn sich die Salas Kai und die Gaianerin zu Beginn nicht sonderlich mögen, vereint sie bald ihre Liebe zur Medizin und ihre gemeinsamen Forschungen.Prinz Cordian und Tao begeben sich auf die Suche nach dem sagenhaften Tirvanness, um eine Waffe gegen ihre scheinbar unbesiegbaren Feinde zu finden. Ivan folgt ihnen, um die beiden wieder zurück nach Ganthalas  zu bringen doch unvorhergesehene Ereignisse führen dazu, dass der Exsoldat die beiden jungen Leute begleitet. Wieder suchen den Prinzen seltsame Träume heim, die er nicht zu deuten weiß.Tara begibt sich mit der Salas Kai Mo zusammen in das Zentrum der feindlichen Kräfte um so viel wie möglich über dessen Pläne zu erfahren. Die zwei unterschiedlichen Frauen werden bald gute Freundinnen.Captain Meyers bleibt mit Leutnant Dax und Prinzessin Lisanna in der Hauptstadt Elteras. Gemeinsam versuchen sie, Unterstützung für die Befreiung Keldors zu gewinnen. Doch die Fürsten sind zögerlich, glauben nicht an die Gefahr und halten die junge Prinzessin für hysterisch. Unbewandert in den höfischen Ränkespielen und Intrigen, findet sie kaum Hilfe.

Als die Strategien und Pläne von König Regaland und Captain Meyers an die Verdammten verraten werden, ahnen sie, dass der Feind schon längst in ihrer Mitte sitzt und es nicht mehr nur um die Befreiung Keldors geht, sondern um die Rettung der ganzen Welt. Asmarel und seine Schergen schrecken vor nichts zurück, um aus der Verbannung zu entkommen.

Kommentar:

Hier handelt es sich um Band zwei der Torwelt Saga. Es ist jedem Leser zu empfehlen, die Saga mit Band eins zu beginnen. Während dort das Szenario noch zwischen Raumschiff und Planeten wechselt, spielt hier der größte Teil der Handlung auf Eddor. Der Autor verzichtet auf eine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse sowie Redundanzen und führt die Geschichte in einem rasanten Tempo fort.  Nachdem sich Captain Meyers entschieden hat, König Regalund zu helfen, stellt er auch sein technisches Equipment zur Verfügung. In einer mittelalterlich anmutenden Welt erscheinen sie damit fast wie Zauberer.

Die Protagonisten sind durchweg symphytisch. Die Szene, in der Tara ihren ersten Drachenflug erlebt, ist sehr plastisch beschrieben, man kann ihr Entzücken und ihre Freude sofort nachempfinden. Jemand, der bisher nur Raumschiffe geflogen hat, erlebt auf einem Drachen eine ganz neue Perspektive des Fliegens. Die junge Crew schließt schnell Freundschaft mit Cordian und Lisanna. Und zu Mo, die kaum einer typischen Salas Kai entspricht.

Es fällt mir sehr schwer, diese Geschichte zu kategorisieren. Sie enthält einige Science Fiction Elemente und spielt auf einem fremden Planeten. Doch das mittelalterliche Ambiente von Eddor, die Drachen und die Magie geben dem ganzen sehr viele phantastische Züge, einfach eine perfekte Mischung um Leser beider Genre für sich zu gewinnen.

Die Geschichte ist spannend erzählt, in einer klaren und flüssigen Sprache, ohne das Patrick Arbogast die Handlung unendlich in die Länge zieht. Auf dem Cover erkennt man erst auf den zweiten Blick die beiden Drachen, ein sehr gelungenes Motiv für das Buch. Alles wird ergänzt mit einer Karte des östlichen Eddor, so dass wir die reisen der einzelnen Protagonisten immer nachvollziehen können. Leider endet das Buch mit einem Knalleffekt und Band drei liegt noch nicht vor. ich hoffe, dass sich der Autor nicht zu lange Zeit nimmt, diese spannende Geschichte fortzusetzen. Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung, die es an nichts fehlen lässt.

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phantastische_fluchtens avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der Torwelt (Die Torwelt-Saga 1)" von Patrick Arbogast

Spannende deutsche Fictionfantasy Trilogie
phantastische_fluchtenvor 2 Jahren

Cordian , der junge Thronerbe von  Keldor, möchte sich endlich im Kampf beweisen. Als die Norkai  an der Grenze einige Dörfer überfallen und die Einwohner niedermetzeln, bricht der junge Prinz, zusammen mit einigen Rittern auf, die wilden Angreifer aus dem Land zu vertreiben. Doch die Truppe unterschätzt die Lage.  Die Norkai waren bisher untereinander verfeindet, jeder Stamm hatte einen eigenen Stammesführer. Nun wurden sie unter einem neuen, bisher unbekannten Anführer vereint, ein einmaliges Ereignis in der Geschichte der wilden Stämme. Prinz Cordian und seine Ritter laufen in eine Falle, lediglich der junge Mann kann fliehen. In seiner Begleitung befindet sich ein junge Frau. Tao, wie sich die Fremde nennt, hat ihr Gedächtnis verloren, kennt weder ihre Herkunft noch ihre Geschichte. Sie kann sich nicht erinnern, wie sie in das Dorf kam und was die Norkai von ihr wollen. Denn sie ist es, hinter dem die vereinigten Stämme her sind. Um ihrer habhaft zu werden ziehen die Norkai eine blutige Schneise des Krieges durch die Welt und immer scheinen sie den jungen Leuten einen Schritt voraus zu sein. Hilfe von den Salas Kai, auf die Cordian gehofft hatte, kommt nicht.Der zweite Handlungsfaden:
Captain Meyers bekommt den Auftrag, mit seiner Crew zu einem weit entfernten Planeten zu fliegen, auf dem einige Forschungsmitglieder verschollen sind. Als Captain der Ikarus, einem innovativen, modernen, technisch hochentwickelten Raumschiff,  haben er und seine Crew die schnellste Möglichkeit Eddor zu erreichen, um etwas über das Schicksal  der Expeditionsteilnehmer  herauszufinden. Obwohl er froh ist, einen Auftrag erhalten zu haben, stört ihn die Anwesenheit des Geheimagenten Lapaga an Bord, der etwas in einem Frachtraum des Schiffes eingelagert hat, worüber die Mannschaft nichts erfahren darf.  Schon bald kommt es zu Spannungen zwischen der recht eigenwilligen Crew und Lapaga
Wie sich diese beiden wirklich spannenden und gut Erzählten Handlungsfäden vereinen, lest bitte selber.Patrick Arbogast hat hier eine wirklich spannende Geschichte entworfen. Ein Teil High Fantasy in einem mittelalterlich wirkendem Ambiente, ein Teil reine Science Fiction. Mit hochentwickelter Technologie, Genmanipulation,  Terraforming, Raumschiffen und -schlachten sowie fremden Welten. Zu Beginn wechseln die Erzählstränge langsam. Erst auf Seite 152 erfolgt der erste Szenenwechsel, der Autor lässt sich Zeit, geht auf seine Figuren ein und lässt ihnen Raum, sich zu entfalten.  Er schafft es, eine perfekte Balance zwischen beiden Geschichten zu halten.  Gegen Ende hin wechseln die Szenarien schneller, die Geschichte gewinnt an Tempo und hält den Leser in Atem.
Patrick Arbogast möge mir verzeihen, wenn ich schreibe, dass ich an einigen Stellen schon schmunzeln musste, vor allem bei diesen Wolverinefäusten von Ivan. Für seine liebenswerten Figuren, allen voran Tao, nutzt der Autor einfache und klar modulierte Namen. Seine Sprache ist ausdrucksstark, flüssig und eloquent.  Vorne im Buch befindet sich eine Karte der Welt Cordians, so dass man die Fluchtwege der jungen Leute gut verfolgen kann. 
Die Gesellschaft  in der Cordian lebt,  ist eine einfach, klar strukturiert, aufgeteilt in Königreiche und Fürstentümer, umgeben von einer Ödnis, die von den Norkai bewohnt wird. Seit jeher haben die wilden Stämme an der Grenze Dörfer überfallen, Vieh gestohlen und Menschen verschleppt. Doch nie gingen sie so planvoll und brutal vor wie neuerdings.  Die Salas Kai haben den Schutz der Länder übernommen aber als die Gefahr droht, erscheint niemand von ihnen, um den Einwohner zu helfen. Keldor ist auf sich alleine gestellt.  Legenden, mit denen man kleine Kinder erschreckte, erwachen zum Leben, alte, fast vergessene Prophezeiungen scheinen sich zu verwirklichen, die Verdammten sind zurück und Dreh-und Angelpunkt des ganzen scheint Tao zu sein. Wer ist diese junge, zierliche Frau mit den grünen Haaren, ohne jegliche Erinnerung  und woher kommt sie? Tao ist schüchtern, naiv, ehrlich und liebenswert direkt, sie kennt keine Falschheit und keine Lüge, tief in ihr steckt allerdings ein kleiner Vulkan, der zum Ausbruch kommt, wenn ihre Freunde bedroht sind.  Sie verfügt über eine außerordentliche Wahrnehmungsgabe und ein gutes Gehör, wirkt aber ansonsten völlig menschlich und normal, so dass Cordian schon bald eine große Zuneigung zu ihr empfindet. Dies artet weder in Kitsch, noch in eine rührselige Romanze aus. Patrick Arbogast hat hier genau Maß gehalten und nichts übertreiben, alles fügt sich harmonisch ineinander. Das Cover passt gut zu der Erzählung, erst auf dem zweiten Blick erkennt man die beiden Drachen. Schön gemacht!
Wieder hat sich kein Verlag getraut, eine wirklich gelungene Fantasygeschichte zu veröffentlichen, ein Glück, dass sich der Autor seiner Sache sicher war und das Buch selber veröffentlich hat. Sonst wäre den Fantasyfans ein spannende Geschichte entgangen. Band zwei habe ich schon bestellt. Möge der Autor sich mit Band drei beeilen! Wer Stargate mag, wird dieses Buch liebe

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