Patrick Arbogast

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Rezension zu "Das Geheimnis der Torwelt (Die Torwelt-Saga 1)" von Patrick Arbogast

Packender Auftakt
LadyShaddixxvor 25 Tagen

In dieser Geschichte geht es um das Aufeinandertreffen von 2 Welten.  Raumfahrer treffen auf die Bewohner der Fantasywelt Eddor.
Das Buch ist sehr gut geschrieben wurden. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut, da er sehr angenehm zu lesen ist. Die Wortwahlen in dem Buch finde ich gelungen. Sich häufig wiederholende Passagen sind mir nicht aufgefallen. Die Mischung aus Technologie und Mittelalter Setting ist gelungen. Die Technologie wirkt am Boden geblieben und nicht unnötig kompliziert. In dem Fantasyort gibt es auch keine besonderen Wesen wie man erwarteten würde und das gefällt mir sehr gut. Das Buch wirkt somit nicht wie etwas wad man schon kennt. Die Charaktere wirken ziemlich gut heraus charakterisiert. Die Handlung ist spannend und neu und der Einstieg in die Serie ist gut gelungen. Ein toller Auftakt der Neugierig macht auf mehr.

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Rezension zu "Das Schicksal der Torwelt (Die Torwelt-Saga 3)" von Patrick Arbogast

spannende und überzeigende Fictionfantasy, vielleicht nicht inovativ aber einfach gut
phantastische_fluchtenvor 8 Monaten

Aus dem dritten und finalen Band viel über den Inhalt zu erzählen, ist nicht sinnvoll. Wie schon in Band zwei, schubst uns Patrick Arbogast mitten in die Ereignisse, die sich langsam dramatisch zuspitzen. Es gibt keine Zusammenfassung und es finden sich auch so gut wie keine Rückblicke in der Erzählung.
Die Crew der Ikarus begibt sich auf den Weg, Tao aus den Händen der Division zu befreien. Sie begehen damit eine Insubordination und gefährden ihre Karrieren, sie wissen jedoch, das nur Tao es vermag die Zerstörung der Welten abzuwenden. Begleitet werden sie von Prinzessin Lissina, die dem Navigator Dex nicht mehr von der Seite weicht. Außerdem ist die junge Frau eine der wenigen Personen, der es gelingen kann, Kontakt zu Tao aufzunehmen.
Captain Meyers bleibt derweil auf Eddor zurück. Als Berater der eingetroffenen Flotte ist er unabkömmlich. Er ist es auch, der die Zusammenarbeit mit den Eddoraner koordiniert.  Mit Hilfe der irdischen Technologie bauen sie ein Krankenlager auf und helfen, die vielen Verwundeten zu pflegen, die es nach der Zerstörung  der goldenen Stadt gab.
Währenddessen kehrt Prinz Cordian zurück in sein Heimatland. Mit Hilfe der Widerstandkämpfer möchte er die Stadt Galdor zurückerobern. Doch als er sieht, wie wenige überlebt haben, sinkt fast sein Mut.  

Der Autor hat hier eine großartige spannende und überzeugende Fictionfantasy geschrieben und mit Band drei einen wirklich gelungenen Abschluss abgeliefert. Die Kontrast zwischen fortschrittlicher Technik und mittelalterlichen Setting ist sehr anschaulich dargestellt. Ich bin kein Science Fiction Fan, kann also diesen Aspekt nicht so gut beurteilen. Mir ging es teilweise wie Lissina, ich habe einfach nur gestaunt.  Patrick Arbogast gibt zu, dass er sich von Robert Jordan oder auch Peter F. Hamilton hat inspirieren lassen,  trotzdem ist ihm ein eigenständiges und überzeugendes Werk gelungen.
Die Crew erinnert natürlich ein bisschen an Captain Kirk und seine Mannschaft.  Eine erste Direktive oder einen Nichteinmischungspakt wird einfach ignoriert. Captain Meyers und seine Leute fühlen sich verantwortlich für das, was auf Eddor geschieht, denn es waren Menschen, welche die Ereignisse in Gang gesetzt haben. Unbewusst zwar und ohne zu ahnen, was sie damit anrichten aber das ist ja leider oft die Ausrede der Menschen. Sie haben zu den Einheimischen engen Kontakt geknüpft und sehen in Cordian und Lissina Leongart enge Freunde.
Die Pilotin Tara hat mir am besten von allen gefallen. Sie ist frech, trotzig und selbstbewusst. Sie meint, nichts kann sie beeindrucken oder erschüttern, bis sie ihren ersten Flug auf einem Drachen erlebt. Tennlor ist von ihrer Art mit den Drachen umzugehen so beeindruckt, dass er ihr sogar einen Platz bei den Salas Kai anbietet. In diesem dritten Band erfahren wir mehr über die Vergangenheit der Crew. Über Ivan, den Waffenoffizier, über Tara und auch über Divione, die das Kommando über die Ikarus erhält, als Captain Meyers auf Eddor bleibt. Captain Meyers hat es auf Eddor nicht leicht. Die Menschen begegnen den Sternenfahrern mit Misstrauen und die großen Mechanoiden ängstigen die Bevölkerung. Kardinal Vaspar schürt das Gerücht, dass die Fremden für den Krieg verantwortlich sind und hetzt die Menschen gegen die Sternenfahrer auf. Es ist das klassische Klischee eines Mannes, der nach Macht strebt und dabei über Leichen geht. Während die Menschen in den Lazaretten leiden oder versuchen, etwas aus den Trümmern zu retten, umgibt er sich mit Prunk und Protz und Speichelleckern. Statt zu helfen, verschlimmert der Kardinal die Situation.  Da die eltaranische Politik verlangt, dass ein neuer König gewählt werden muss, die momentane Lage aber keine Wahl zulässt, kann Kardinal Vaspar eine Position beziehen die ihn zum mächtigsten Mann in Ganthalas macht.
Obwohl Eddor eine mittelalterlich geprägte Welt ist, müssen die Raumfahrer akzeptieren, dass sie ohne die dortige Magie nichts gegen die Verdammten ausrichten können. Für so fortschrittliche Menschen ist es eine große Überwindung, die eigene Machtlosigkeit anzuerkennen. Sie halten die Prophezeiungen für albern und glauben zuerst nicht an den ganzen Hokuspokus. Aber als sie sehen, was die Salas Kai mit Hilfe von Sirian alles vermögen und was der Feind mit der dunklen Macht Zaihor alles anrichten kann, lassen sie sich überzeugen, dass nur eine Zusammenarbeit zum Sieg führen kann.
Was mir hier persönlich fehlt, ist ein Personenregister und eine Begriffserklärung als Anhang. Das ist aber rein subjektiv. Ich blättere am Ende eines Buches gerne nochmals in solchen Registern nach und rekapituliere. Gerade die Begriffe, welche die Salas Kai verwenden sind für den Leser teilweise fremd. (Sal'dir, Talis'lar) Da gut  zwei Jahre zwischen dem Erscheinen der Bände vergangen sind, wäre das sehr hilfreich gewesen.  Das Cover passt zu Band eins und zwei und zeigt dem Leser (wenn er genau hinschaut) zwei Drachen.  Es wirkt schlicht aber beeindruckend, vor allem durch die dunklen, dezenten Farben.
Mir hat die Trilogie absolut gut gefallen. Hier haben wir wieder einen Autor, der seine Geschichte als Selfpublisher veröffentlicht hat. So musste er sich den Vorgaben der Verlage nicht beugen und konnte seine Ideen so umsetzen, wie er es sich vorgestellt hat und seine Geschichte so erzählen, wie er sich das erträumt hat (hoffe ich). Leider trauen sich viele Leser nicht an Büchern von Selfpublishern heran, weil sie denken, es handele sich um mindere Qualität. Ich kann nur sagen: Irrtum! Ich habe die letzten Jahre selten eine so schöne runde, spannende und unterhaltsame Trilogie gelesen wie die Torwelten Saga. Und das sage ich nicht, um zu werben sondern aus Überzeugung. Auch sprachlich braucht sich der Autor hinter niemand verstecken, er schafft, den Leser zu fesseln und einen Spannungsbogen aufzubauen und zu halten. ich habe keine Fehler im Text gefunden, was ich von Verlagsbüchern oft nicht behaupten kann. Danke für das Rezensionsexemplar, ich hatte schon sehnsüchtig auf den Abschluss der Trilogie gewartet.
Ich kann diese Trilogie allen Fans von Star Trek, Stargate oder Star Wars  nur wärmsten empfehlen. Ein gelungener Mix aus Fantasy und Science Fiction. Ihr findet einen Link zu Amazon, das soll aber keine Werbung für diese Website sein Da es sich um ein selfpublisher Buch handelt, ist es leider im Netz nicht so einfach zu finden.

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Rezension zu "Kampf um die Torwelt (Die Torwelt-Saga 2)" von Patrick Arbogast

Spannendes Crossover von SF & Fantasy
phantastische_fluchtenvor 2 Jahren

Captain Meyers und seine Crew müssen erfahren, dass eine Raumfähre nicht gegen den Odem eines ausgewachsenen  Drachen gefeit ist. Nachdem sie notgedrungen auf Eddor gelandet sind trennen sie sich.  Die Nichteinmischungsregel und eine neutrale Einstellung konnten die Raumfahrer nicht weiter einhalten, angesichts der Grausamkeiten, welche die Verbannten an den Bewohnern des Planeten verüben.Divione untersucht mit der Kandra zusammen die neue Seuche, welche sich unaufhaltsam auf dem Planeten ausbreitet und beide sind bemüht, ein Heilmittel zu finden. Auch wenn sich die Salas Kai und die Gaianerin zu Beginn nicht sonderlich mögen, vereint sie bald ihre Liebe zur Medizin und ihre gemeinsamen Forschungen.Prinz Cordian und Tao begeben sich auf die Suche nach dem sagenhaften Tirvanness, um eine Waffe gegen ihre scheinbar unbesiegbaren Feinde zu finden. Ivan folgt ihnen, um die beiden wieder zurück nach Ganthalas  zu bringen doch unvorhergesehene Ereignisse führen dazu, dass der Exsoldat die beiden jungen Leute begleitet. Wieder suchen den Prinzen seltsame Träume heim, die er nicht zu deuten weiß.Tara begibt sich mit der Salas Kai Mo zusammen in das Zentrum der feindlichen Kräfte um so viel wie möglich über dessen Pläne zu erfahren. Die zwei unterschiedlichen Frauen werden bald gute Freundinnen.Captain Meyers bleibt mit Leutnant Dax und Prinzessin Lisanna in der Hauptstadt Elteras. Gemeinsam versuchen sie, Unterstützung für die Befreiung Keldors zu gewinnen. Doch die Fürsten sind zögerlich, glauben nicht an die Gefahr und halten die junge Prinzessin für hysterisch. Unbewandert in den höfischen Ränkespielen und Intrigen, findet sie kaum Hilfe.

Als die Strategien und Pläne von König Regaland und Captain Meyers an die Verdammten verraten werden, ahnen sie, dass der Feind schon längst in ihrer Mitte sitzt und es nicht mehr nur um die Befreiung Keldors geht, sondern um die Rettung der ganzen Welt. Asmarel und seine Schergen schrecken vor nichts zurück, um aus der Verbannung zu entkommen.

Kommentar:

Hier handelt es sich um Band zwei der Torwelt Saga. Es ist jedem Leser zu empfehlen, die Saga mit Band eins zu beginnen. Während dort das Szenario noch zwischen Raumschiff und Planeten wechselt, spielt hier der größte Teil der Handlung auf Eddor. Der Autor verzichtet auf eine Zusammenfassung der vorherigen Ereignisse sowie Redundanzen und führt die Geschichte in einem rasanten Tempo fort.  Nachdem sich Captain Meyers entschieden hat, König Regalund zu helfen, stellt er auch sein technisches Equipment zur Verfügung. In einer mittelalterlich anmutenden Welt erscheinen sie damit fast wie Zauberer.

Die Protagonisten sind durchweg symphytisch. Die Szene, in der Tara ihren ersten Drachenflug erlebt, ist sehr plastisch beschrieben, man kann ihr Entzücken und ihre Freude sofort nachempfinden. Jemand, der bisher nur Raumschiffe geflogen hat, erlebt auf einem Drachen eine ganz neue Perspektive des Fliegens. Die junge Crew schließt schnell Freundschaft mit Cordian und Lisanna. Und zu Mo, die kaum einer typischen Salas Kai entspricht.

Es fällt mir sehr schwer, diese Geschichte zu kategorisieren. Sie enthält einige Science Fiction Elemente und spielt auf einem fremden Planeten. Doch das mittelalterliche Ambiente von Eddor, die Drachen und die Magie geben dem ganzen sehr viele phantastische Züge, einfach eine perfekte Mischung um Leser beider Genre für sich zu gewinnen.

Die Geschichte ist spannend erzählt, in einer klaren und flüssigen Sprache, ohne das Patrick Arbogast die Handlung unendlich in die Länge zieht. Auf dem Cover erkennt man erst auf den zweiten Blick die beiden Drachen, ein sehr gelungenes Motiv für das Buch. Alles wird ergänzt mit einer Karte des östlichen Eddor, so dass wir die reisen der einzelnen Protagonisten immer nachvollziehen können. Leider endet das Buch mit einem Knalleffekt und Band drei liegt noch nicht vor. ich hoffe, dass sich der Autor nicht zu lange Zeit nimmt, diese spannende Geschichte fortzusetzen. Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung, die es an nichts fehlen lässt.

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