Patrick Burow

 4.4 Sterne bei 25 Bewertungen
Patrick Burow

Lebenslauf von Patrick Burow

Dr. iur. Patrick Burow wurde in Hamburg geboren. Er hat seit zwanzig Jahren zunächst als Staatsanwalt und später als Richter vielfältige Erfahrungen in allen strafrechtlichen Dezernaten gesammelt. Er lebt und arbeitet in Dessau. Dr. iur. Patrick Burow ist als Richter und Sachbuchautor (»Das Lexikon der Justizirrtümer«) ein ausgewiesener Experte für Justizirrtümer.

Neue Bücher

Tödlicher Irrtum
Erscheint am 06.11.2018 als Taschenbuch bei Edition M.
Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen
 (4)
Neu erschienen am 10.08.2018 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag.

Alle Bücher von Patrick Burow

Patrick BurowTödliche Schönheit
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Tödliche Schönheit
Tödliche Schönheit
 (20)
Erschienen am 25.10.2016
Patrick BurowIch habe nicht geschossen, nur ein bisschen
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Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen
Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen
 (4)
Erschienen am 10.08.2018
Patrick BurowDas Lexikon der Justizirrtümer
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Das Lexikon der Justizirrtümer
Das Lexikon der Justizirrtümer
 (1)
Erschienen am 20.09.2013
Patrick BurowTödlicher Irrtum
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Tödlicher Irrtum
Tödlicher Irrtum
 (0)
Erschienen am 06.11.2018
Patrick BurowDie Eigenbedarfskündigung nach §564 b Abs.2 Nr.2 BGB
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Die Eigenbedarfskündigung nach §564 b Abs.2 Nr.2 BGB

Neue Rezensionen zu Patrick Burow

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Normal-ist-langweiligs avatar

Rezension zu "Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen" von Patrick Burow

lustig, schräg und unglaublich…
Normal-ist-langweiligvor einem Tag

Solche Bücher eignen sich hervorragend, um sie immer mal wieder zwischendurch in die Hand zu nehmen und ein Kapitel zu lesen. Im Internet habe ich für diese unterhaltsamen Bücher auch schon die Bezeichnung „Klo-Lektüre“ gefunden.

Wer der Meinung ist, dass absurde Ausreden kein Buch füllen können, wird hier schnell eines Besseren belehrt. Das Buch bietet für 22 verschiedene Ausreden-Kategorien Platz, angefangen bei dem normalen Raser, der seiner Strafe entgehen will, über Menschen, die Termine beim Gericht nicht wahrnehmen konnten bis hin zu Menschen, die ihre Miete aus welchen Gründen auch immer drücken wollten.

Einige der wahren Geschichten sind normal, wie man so schön sagt, da versucht sich einer um Kopf und Kragen zu reden, kommt aber nicht durch, weil er sich immer mehr in Lügen verstrickt. Manche Ausreden sind aber auch schon so skurril und absonderlich, dass man sich beim Lesen fragt, wie Menschen darauf kommen, dass ihnen jemand so etwas überhaupt glaubt!

Einige Ausreden sind dabei, die sind schon so dreist, dass sie dafür zusätzlich noch Strafen zahlen müssten. Manchmal weiß ich nicht, ob die Menschen es nicht besser wussten, es wirklich glauben, was sie erzählten oder ob ihre Intelligenz einfach nicht für mehr gereicht hat. Alles sehr bitter!

Fazit:

Ein Buch, das auf jeden unterhaltsam ist, zum Nachdenken und Kopfschütteln anregt und Geschichten enthält, die man beim nächsten Geburtstag weitererzählen kann. Manche sind wirklich einen Brüller wert. Interessant sind auch die Ausreden, die tatsächlich zum Erfolg geführt haben bzw. vor Gericht als glaubwürdig zugelassen wurden. Am Ende eines jeden Kapitels gibt es davon genau eine! Gut gemacht! Außerdem werden am Ende eines jeden Kapitels Ausreden aufgezählt, die man auf keinen Fall vor Gericht gebrauchen soll! Da sind auch wirklich Witzige dabei!

Alles in allem genau das, was ich mir unter einem Buch mit diesem Titel vorgestellt habe und daher  (5 / 5) wert!

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MikkaGs avatar

Rezension zu "Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen" von Patrick Burow

Ich habe nicht gelacht, nur ein bisschen
MikkaGvor 2 Monaten

Patrick Burow berichtet von ausgefallenen Ausreden vor Gericht – manche amüsant, einige kreativ, viele dämlich und ein paar wenige schockierend. Dabei sind die Fälle unterteilt in verschiedene Kategorien, von Drogendelikten über Verkehrssünden bis hin zu Körperverletzung und Mord. Jedem Fall folgen entsprechende Links, so dass man sich genauer informieren kann, wenn man das will.

Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. Für mich überwiegen die Fälle, die mir nur ein müdes Schmunzeln entlockten, weil die Ausreden einfach zu dumm waren – für mich war das nicht mal mehr lustig, aber vielleicht ist es auch einfach nicht mein Humor. (Obwohl ich normalerweise einen sehr schwarzen Humor habe.)

Am Ende jedes Kapitels stehen Ausreden, die man nicht benutzen sollte, und diese sind anscheinend frei erfunden und so dermaßen überzogen, dass sie nur noch lächerlich sind. Ich hatte das Gefühl, dass die Ausreden vor allem das Buch ein wenig strecken und lustiger machen sollen – was für mich nicht funktioniert hat. Auch hier gilt aber: vielleicht ist es einfach nicht mein Humor!

Manche Geschichten wiederholen sich auch, so findet sich die Geschichte des Mannes, der seine Frau angeblich bei der Rattenjagd erschossen hat, unter “Das Buch”, im Vorwort und dann später nochmal im entsprechenden Kapitel.

FAZIT

Patrick Burow versammelt in seinem Buch eine Vielzahl von haarsträubenden Ausreden vor Gericht. Einige davon fand ich leider nur mäßig interessant oder amüsant, und ich hatte das Gefühl, dass das Buch künstlich gestreckt wird mit frei erfundenen, überzogenen Ausreden, die man laut Autor nicht benutzen sollte.

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fraeulein_lovingbookss avatar

Rezension zu "Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen" von Patrick Burow

Ich habe nicht geschossen, nur ein bisschen
fraeulein_lovingbooksvor 2 Monaten

Inhalt

Der Wunsch, der Bestrafung für einen Gesetzesverstoß zu entgehen, ist nur allzu menschlich. Doch der Versuch, sich vor Gericht herauszureden, scheitert oft kläglich. Patrick Burow, seines Zeichens Richter, muss sich seit über zwanzig Jahren unfassbar dreiste, dumme, mitunter aber auch sehr originelle Ausflüchte anhören. In diesem Buch sind die haarsträubendsten und witzigsten davon gesammelt – nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Lernen: etwa, warum eine Ausrede nicht akzeptiert wurde und mit welcher man möglicherweise Erfolg gehabt hätte!
(Quelle: Ullstein )

 

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich bei NetGalley und dem Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Unterteilt ist das Buch in unterschiedliche Kapitel, z.B.:
„Der Katzenkönig hat es befohlen“ (Körperverletzung und Mord),
„High durch Kekse“ (Drogendelikte),
„Auch Schwindler müssen ins Gefängnis“ (Beförderungserschleichung und Betrug),
„Intergalaktische Kampfsatelitten“ (Fälle aus dem Waffenrecht),
Wenn Ampeln nur für andere gelten (Rotlichtverstöße),
„Abschleppen ist verboten“ (Falschparker),
Frust durch Frustzwerge (Ausreden im Zivilprozess),
„Der Strand war zu sandig“ (Kuriose Urlaubsmängel),
Faulenzia vulgaris extremica (Die Ausflüchte von Arbeitslosen) oder
Die Reichsdeppen-Ausrede (Rechtsfreie Räume selbst gemacht).

Mir haben die einzelnen kleinen Geschichten gut gefallen – einige sind amüsant, über andere kann man nur mit dem Kopf schütteln und dann wundert man sich auch noch über die Täter, die mit einer fadenscheinigen „Ausrede“ davon gekommen sind. Das jedes einzelne Urteil mit dem Beschluss vermerkt ist, macht es leicht auch mehr über die einzelnen Fälle herauszubekommen, wenn man möchte.
Was mir nicht so gut gefallen hat, waren die „Ausreden, die Sie nicht benutzen sollten, wenn..“, die waren nun wirklich ins Lächerliche und Unglaubhafte gezogen. Mit Sicherheit bewusst so gewählt, aber es wäre nicht schlimm gewesen, wäre es nicht enthalten gewesen. Das machte die doch vorhandene Ernsthaftigkeit etwas zu nichts – aber das ist mit Sicherheit Geschmackssache.
Nun die Lehre aus der Geschichte: man muss sich nur glaubhaft aus der Sache rausreden und vielleicht hat man Glück und kommt straffrei raus.

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Gespräche aus der Community

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PatrickBurows avatar

Das nasskalte Schmuddelwetter schreit nach Couch, einem heißen Getränk und einem spannenden Buch.  

Gerade ist mein Thrillerdebüt „Tödliche Schönheit“ erschienen.

Vor zwei Jahren wurde der Polizeibeamte Markus Hoffmann wegen eines grauenvollen Sexualmords zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Obwohl Hoffmann die Tat heftig bestreitet und sogar ein Alibi vorweisen kann, werden die sichergestellten DNA-Spuren als eindeutiger Beweis dafür gewertet, dass er das Model Julia Nitsche getötet und ihr anschließend das Gesicht zerschnitten hat.

Im Gefängnis geht der Polizist langsam zugrunde, als er neue Hoffnung schöpft: Die Jurastudenten Saskia Cornelius und Florian Hansen wollen seinen Fall neu aufrollen. Das höchst unterschiedliche Gespann nimmt an einem Seminar über Justizirrtümer teil und will seine Unschuld beweisen. Obwohl beide von polizeilicher Ermittlungsarbeit zunächst wenig Ahnung haben, arbeiten sie sich immer tiefer ein und setzten alles daran, den Fall zu lösen.

Als ein weiterer Mord geschieht, verdichten sich die Indizien, dass der wahre Mörder frei herumläuft und weiter tötet …

Ich verlose 15 signierte Exemplare. Mitmachen könnt ihr bis 09.11.

Viel Glück! 

 

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Patrick Burow im Netz:

Community-Statistik

in 32 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

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