Patrick Carman Dark Eden - Das Camp

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Inhaltsangabe zu „Dark Eden - Das Camp“ von Patrick Carman

Eine atemberaubende Expedition in die Abgründe menschlicher Ängste Schon als Will das erste Mal seinen Fuß ins Camp Eden setzt, spürt er, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Und von da an vergeht kein Tag, an dem sich nicht einer der sieben Jugendlichen, die sich dort aufhalten, einem schrecklichen Geheimnis stellen muss. Und zuletzt ist Will dran, er, der als Einziger weiß: Sie werden uns hier nicht heilen. Dieser Ort wird uns alle zerstören! (Quelle:'Flexibler Einband/08.07.2013')

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  • Ein geheimnisvolles Camp, das Ängste auslöschen soll

    Dark Eden - Das Camp
    EmmaKluge

    EmmaKluge

    13. April 2014 um 15:42

    Dark Eden war ein Gewinn. Und bis ich mich an den Jugendthriller heran getraut habe, hat es gedauert. Doch als ich es dann endlich las, habe ich es nicht bereut. Patrick Carmans Buch ist spannend und sehr geheimnisvoll. Zusammen mit 7 Jugendlichen begibt der Leser sich auf eine Reise ins Camp Eden. Hier sollen die 4 Jungen, unter ihnen auch der Ich-Erzähler Will, und 3 Mädchen von ihren schlimmen Ängsten befreit werden, die ihnen das Leben extrem erschweren. Nach und nach erfährt der Leser, welche Ängste die Kids plagen und wie diese zu Stande kamen. Diese Überlegungen sind wirklich intelligent. Doch auch das Camp wird einem näher gebracht. Genauso wie Will findet man es hier sehr mystisch und gruselig. Nach und nach erfährt man mehr und der Autor schafft es, die Spannung zu halten. Als man dann aber endlich das Geheimnis von Dark Eden lüftet, ist man ein wenig enttäuscht. Es erscheint mir persönlich zu abgedreht. Der Schreibstil Carmans ist recht einfach und passt zu seiner männlichen Hauptfigur Will. Leider schafft diese es nicht so ganz, dem Leser ans Herz zu wachsen.   Das Buch endet für mich schlüssig, weshalb ich überrascht bin, dass dies der Auftakt einer Trilogie sein soll.   „Dark Eden“ von Patrick Carman ist ein sehr spannender Jugendthriller, der den Leser grübeln lässt. Leider konnten mich Schreibstil und Auflösung des großen Geheimnisses um das Camp nicht so ganz überzeugen.

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  • Jugendthriller, der mich zu zwei Dritteln überzeugt hat...

    Dark Eden - Das Camp
    MikkaG

    MikkaG

    06. September 2013 um 16:39

    Pro: Die Grundidee hat mich direkt angesprochen: sieben an extremen Phobien leidende Jugendliche, eine angebliche Wundertherapie, die die verzweifelten Jungen und Mädchen innerhalb von nur einer Woche heilen soll - wobei sie allerdings alle zusammen in einem düsteren, hässlichen Betonklotz irgendwo im Nirgendwo leben und eine schockierende Behandlung über sich ergehen lassen müssen, an die sie sich nachher nicht mehr erinnern können... Das versprach ein Buch mit dichter psychologischer Spannung statt brachialer Action, einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele... Und ich wurde in dieser Hinsicht nur unwesentlich enttäuscht. Dadurch, dass wir die Geschichte durch die Augen von Will sehen, der panische Angst vor Menschen hat und in jedem Fremden einen potentiellen Feind statt einen potentiellen Freund sieht, entsteht allerdings automatisch eine gewisse Distanz zum Geschehen. Dadurch ist der Spannungsaufbau recht langsam, was mich aber zunächst nicht sonderlich gestört hat - ich konnte das Buch trotzdem nicht weglegen! Was passiert als nächstes, wer ist jetzt damit dran, "geheilt" zu werden? Es kamen direkt viele, viele Fragen in mir auf: warum gerade diese sieben Jugendlichen? Da steckt doch mehr dahinter, das kann doch kein Zufall sein, dass ein und dieselbe Therapeutin zufällig gerade sieben Jugendliche in Behandlung hat, denen sie angeblich nicht mehr helfen kann, und dann sind sie auch noch zufällig alle 15 Jahre alt? Warum wird nicht mit mehr Nachdruck nach Will gesucht, der sich der Behandlung komplett entzieht? Steht wirklich eine gute Absicht hinter alledem, oder gibt es eine geheime Agenda? Irgendwie ist das doch zu schön, um wahr zu sein? Ich war von Anfang an sehr neugierig darauf, mehr über die Jungendlichen zu erfahren: was hat die Phobie ausgelöst? Was für Menschen sind das, wenn man sie nicht mehr nur auf ihre Phobie reduziert? Auf viele dieser Fragen bekommt man im Verlauf der Handlung auch noch Antworten - nur haben die mich leider nicht immer befriedigt (s. "Kontra"). Dennoch ist die Handlung originell und hat ihre ganz eigene Ausstrahlung. Der Schreibstil ist eher nüchtern, aber ich fand ihn angemessen für Wills paranoide, zwangsweise distanzierte Gefühlswelt und passend zur düsteren, unheilsschwangeren Grundstimmung. Kontra: Einerseits weiß Will sehr viel über die anderen Jugendlichen, denn er hat schon vor der "Wundertherapie" heimlich Informationen und Audio-Mitschnitte derer Therapiestunden vom Rechner der Therapeutin geklaut. Andererseits verhindert seine Phobie, und die Tatsache, dass er sich den größten Teil des Buches in einem kleinen Kellerraum versteckt, von dem aus er die Geschehnisse nur über Monitore beobachten kann, dass wirklich eine tiefere Nähe zu den anderen Charakteren entsteht. Die Szenen, in denen die Jugendlichen geheilt werden, haben mich einerseits fasziniert, aber andererseits liefen sie nach der ersten dieser Szenen ziemlich nach Schema F ab. Und für meinen Geschmack hätte ich zusätzlich gerne noch viel, viel mehr über das Leben und die Ängste der Charaktere erfahren! Manches ist ein bisschen klischeehaft, wie z.B. die unhöfliche, geradezu bösartige alte Haushälterin oder der gütige alte Arzt/Wissenschaftler, aber das hielt sich noch in gut erträglichen Grenzen. Leider musste natürlich auch noch eine Liebesgeschichte der Geschichte geradezu aufgezwungen werden - sie fühlte sich für mich kein bisschen echt an und die große Gefühlsoffenbarung ging einfach auf einmal viel zu hoppla-hopp. Wie schon erwähnt ist der Spannungsaufbau eher langsam und es gibt wirklich wenige Szenen, in denen sie sich dann doch einmal jäh steigert - meist die "Heilungsszenen", von denen man nie so richtig weiß, ob sie Anlass zu Freude oder Entsetzen sind. Wenn man sich von dem Gedanken verabschieden kann, dass "Dark Eden" ein Thriller ist und sich statt dessen einfach auf die unterschwellige Bedrohlichkeit und das Puzzlespiel, das einem nach und nach mehr über die Protagonisten und das Camp enthüllt, einlassen kann, stört das meiner Meinung nach aber gar nicht so sehr... Jedenfalls in den ersten zwei Dritteln des Buches. Was mich danach allerdings empfindlich gestört hat: bis dahin war das Buch für mich ein gar nicht so unrealistischer, sozialkritischer Jugendroman mit Thriller-Elementen - schließlich sind in Amerika tatsächlich schon seit vielen Jahren sogenannte (Um)Erziehungs-Camps sehr beliebt, in denen oft fragwürdige Erziehungs- bzw. Heilungsmethoden praktiziert werden. Und dann... passiert auf einmal was ganz Unglaubliches, was aus heiterem Himmel kommt und das Buch in ein ganz anderes Genre katapultiert, nämlich in die paranormale Ecke! Das fühlte sich für mich eher aufgesetzt an und ich hätte viel lieber eine logische, realistische Erklärung bekommen. Fast kam es mir vor, als hätte der Autor es sich mit dem Ende ein bisschen zu einfach gemacht. Das ist sicher auch Geschmackssache und manch ein Leser wird sich vielleicht über die große Überraschung freuen - ich kam mir eher so vor, als hätte ich einen leckeren Eisbecher bestellt, in dem ich dann ganz unten eine saure Gurke fand. Zusammenfassung: "Dark Eden" ist definitiv nicht das beste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe, aber bei Weitem auch nicht das Schlechteste. Dennoch fühle ich mich zwiegespalten: die ersten zwei Drittel fand ich richtig gut, das letzte Drittel dann zunehmend schlecht... Dennoch bin ich neugierig auf Band 2 und hoffe darauf, dass die paranormalen Elemente geschickter und nahtloser in die ansonsten realistische Handlung eingebunden werden.

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  • Schade: Langweilig!

    Dark Eden - Das Camp
    BeautyBooks82

    BeautyBooks82

    12. July 2013 um 22:01

    Kurzbeschreibung Buchrücken: "Schon als Will das erste Mal seinen Fuß ins Camp Eden setzt, spürt er, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Und von da an vergeht kein Tag, an dem sich nicht einer der sieben Jugendlichen, die sich dort aufhalten, einem schrecklichen Geheimnis stellen muss. Und zuletzt ist Will dran, er, der als Einziger weiß: Sie werden uns hier nicht heilen.- Dieser Ort wird uns alle zerstören!" Optik: Grün - Ameisen - Schlangen - Ende Dies ist der erste und auch bleibende Eindruck. Aber das reicht aus. Ein mehr oder weniger schlichtes Cover, dass aber durch die dicke rote Schrift seine Wirkung erzielt und zumindest bei mir im Gedächtnis bleibt. Ich finde es gut und passend. Inhalt: Ängste sind etwas Schlimmes. Und wenn die Ängste das Leben und den Alltag bestimmen ist es für die Betroffenen echt hart. So geht es Will, der wegen seiner Ängste eine Therapeutin besuchen muss. Aber es stellt sich keine Besserung ein. Aber Will kann sich auch nicht wirklich auf seine Therapie konzentrieren. Ihn interessieren viel mehr die Aufnahmen, die von ihm während seiner Sitzung gemacht werden. Er schafft es sich an dem PC der Therapeutin einzuloggen und seine Dateien auf einen Stick zu ziehen. Da sind noch weitere Dateien von anderen Jugendlichen. Zusammen mit Will bilden sie für die Therapeutin "Die 7". Die 7 Jugendlichen werden für eine Woche in ein Camp gebracht. Dort soll jeder von seinen unterschiedlichen Ängsten befreit werden. Will ist dies sehr suspekt und er traut dem Projekt nicht. Als die 7 im Wald ausgesetzt werden und sich die letzte Strecke zu Fuß zum Camp durchschlagen sollen, beschließt Will abzuhauen und versteckt sich. Während die 6 anderen Jugendlichen im Camp als Gruppe mit dem Projekt beginnen und die Räumlichkeiten kennenlernen, versteckt sich Will noch immer, findet aber einen Zugang zum Gebäude. Er gelangt in eine Art Bunker und findet dort einen Überwachungsraum, von welchem aus er über Monitore die anderen beobachten kann. Und er kann sehen, wie sie therapiert werden. Doch das trägt nicht gerade zu seiner Beruhigung bei ... Kann Will von seinen Ängsten befreit werden? Wird er in seinem Versteck entdeckt?  Lest selbst ... Meine Meinung: Was habe ich mir hier ein tolles Buch erhofft. Ich mag diese Geschichten, die in Camps, Internaten usw. spielen. Und auch die Kurztexte auf diversen Plattformen haben mir echt gut gefallen und mehr als Interesse geweckt. Als ich die Tage nach München geflogen bin habe ich mir also direkt das Buch geschnappt und auf dem Hinflug im Wartebereich angefangen zu lesen. Der Anfang hat mich noch interessiert. Es wird grob erklärt, warum Will mit den anderen in das Camp geschickt wird und das habe ich aufmerksam und gerne verfolgt. Und dann seine Flucht und die Entdeckung des Überwachungsraums. Ich habe mich sehr gefreut und war mir sicher: Das wird gut. Diese Grundidee gefiel mir einfach unheimlich gut. Aber dann kam nur noch Langeweile. Schreckliche Langeweile. Und die hat sich für mich bis zur letzten Seite durchgezogen.  Die Geschichte bleibt weiterhin ansich echt gut. Es geschieht einiges, was eigentlich unheimlich spannend gestaltet werden könnte. Aber warum tut der Autor das nicht? Ich kann es nicht verstehen. Die Basis ist so gut und wird dann einfach nur runter erzählt, dass ich mehr als enttäuscht war. Die Protagonisten sind gut gewählt, schön charakterisiert und ausgearbeitet. Persönlichkeiten, die einen bei der Geschichte halten. Aber auch diese Personen werden nicht richtig in Szene gesetzt. Es ist so schade und ich bin echt traurig.  Das Buch ist ansich abgeschlossen, ist aber der erste Teil einer Reihe. Eigentlich war ich mir direkt nach dem Lesen sicher, dass ich den zweiten Teil definitiv nicht lesen werde. Aber da das Buch so was von abgeschlossen ist, alle Fragen aufklärt und auch in die Zukunft blickt, kann Teil 2 ja nur komplett anders sein. Und das interessiert mich wieder, was ich hoffentlich nicht bereuen werde. Ich kann hier leider keine Empfehlung aussprechen, weil das Buch meiner Meinung nach zu 80% einfach nur langweilig ist. Ich kann daher leider auch nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Schade, Schade ... Ganz liebe Grüße BB

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  • Horror Camp

    Dark Eden - Das Camp
    sabrinacremer

    sabrinacremer

    10. July 2013 um 08:17

    “Das ist der Anfang vom Ende eurer Probleme. Genau hier, genau jetzt.” (Seite 28)  Will Besting ist 15 Jahre alt. Er ist ein überdurchschnittlich schlauer Junge, und macht bereits sein Grundstudium, statt die Junior High zu besuchen. Doch er hat Probleme. Gravierende und stark ausgeprägte Probleme. Und so sehen seine Eltern nur eine Chance: ihn gemeinsam mit 6 anderen Teens, die ähnlich schwer mit psychischen Mängeln zu kämpfen haben, in “Das Camp” zu schicken. Und so macht sie diese bunt gemischte Gruppe Jugendlicher auf in eine ungewisse Reise, an deren Ende sie alle von ihren Problemen geheilt sein sollen. Doch was sie im Camp erwartet, hätte sich keiner von ihnen so vorgestellt… “Die meisten Leute vergessen, aber du nicht, Will. Du wirst dich erinnern. Dafür werde ich sorgen. Genieße es, solange es dauert, Will Besting. Bald wird das alles vorbei sein, ausgelöscht, als wäre es niemals geschehen. Und mit ihm auch deine Ängste.” (Seite 219) Eine neue Thriller-Trilogie für Jugendliche, die sehr vielversprechend klingt, und in den Vereinigten Staaten große Beachtung fand. Zwei Jahre nach Erstveröffentlichung ist nun hier in Deutschland Teil 1 erhältlich. Zu Beginn wird man als Leser in Wills Familie eingeführt. Man erlebt hautnah, wie Wills Eltern ihn zu diesem Camp überreden möchten. Will weigert sich. Doch auch sein kleiner Bruder Keith macht ihm klar, dass er keine Chance hat und die Eltern den Beschluss bereits gefasst haben. Will trifft auf die sechs anderen Teenies, die ebenfalls teilnehmen: Ben, Kate, Avery, Marisa, Alex und Connor. Sie sind alle völlig unterschiedliche Charaktere, mit jeweils guten und schlechten Eigenschaften. Schon als sie das Camp Eden betreten wird ihnen klar: es klingt paradiesisch, ist aber Angst einflößend. “Jeder hier hat Angst. Richtig Angst. Darum sind wir hier. Die Heilung beginnt damit, dass man es preisgibt. Aller außer dir haben es erzählt.” (Seite 89) Die Atmosphäre im Buch ist weitestgehend düster. Der Autor schafft es, die Stimmung der Jugendlichen dem Leser nahe zu bringen. Sie fühlen sich im Gebäude gefangen und haben Angst, wissen nicht, was sie erwartet. Will hat es geschafft, sich von der Gruppe abzusondern und beobachtet das Geschehen aus vermeintlich sicherer Entfernung. Von Anfang an ist eine gewisse Spannung in der Geschichte zu spüren, die sich auch bis zum Ende durchzieht. Das, was mit den Jugendlichen unter dem Deckmantel der Heilung gemacht wird, ist wirklich thrillig. Bis der erste Patient an der Reihe war, konnte ich mir nicht so richtig vorstellen, was mit den Jugendlichen geschehen wird. Was dann kam, war grausam und eines Thrillers absolut würdig. Die Jugendlichen müssen sich hier ohne Rücksicht ihren Ängsten und Phobien stellen. Der Autor spielt mit diesen Gefühlen. Da die Geschichte aber aus Wills Perspektive erzählt ist, geht er auf die Gefühle der anderen natürlich nur oberflächlich ein – auf die unseres Protagonisten dafür umso mehr. Doch es gibt nichts geschenkt. Jeder, der geheilt wurde, kehrt mit zwei neuen Problemen zurück: ein Leiden und ein ausgelöschtes altes Leben. Für Jugendliche, die sich in einer Identitätsfindungs-Phase befinden und ihr ganzes Leben noch vor sich haben, mit Sicherheit schlimm. Doch darauf wurde hier nur mit ein paar Worten eingegangen. Ob das wohl in den beiden nächsten Bänden Bestandteil wird? “Ich fragte mich erneut, was es damit auf sich hatte, die Nummern unleserlich zu machen, aber so langsam begriff ich. Wenn Kate die Nummer 2 war, dann löschte sie damit ihre Furcht aus, und zugleich auch einen Teil von sich selbst.” (Seite 124) Der Sprache und den Ausführungen des Autors kann man gut folgen. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Ich wähnte mich mitten im Geschehen. Die Idee, die hinter allem steckt, finde ich sehr gut. Allerdings hatte ich an zwei Stellen Probleme, den Verlauf der Geschichte und die Handlungen nachzuvollziehen. Es mag aber auch daran liegen, dass ich vielleicht zu müde und nicht so aufnahmefähig war. Das hat mich im Nachhinein aber doch noch beschäftigt und grübeln lassen. In Zusammenhang mit Wills Problemen gab es eine – für mich – unerwartete Wendung am Schluss. Das hat mir sehr gut gefallen! Für mich ist das Buch in sich abgeschlossen. Wenn es jetzt keinen Nachfolgeband gäbe, könnte ich damit leben. Da ich aber weiß, dass hier noch was kommt, bin ich sehr gespannt! Ob der Autor Patrick Carman wohl auf die von mir oben genannten Punkte eingehen wird? Wann die Reihe in Deutschland fortgesetzt wird, konnte ich bisher leider noch nicht herausfinden. Sobald ich diese Info habe, reiche ich sie aber nach. Persönlich finde ich allerdings, dass 12 Jahre etwas zu früh ist. Ich hätte diese Reihe ab 14 Jahren empfohlen. Aber das ist natürlich meine subjektive Meinung. “Will Besting, 15. Akute Angst: Gleichaltrige, Gruppen, Menschenmengen.” (Seite 213) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Reiheninfo: 1. Dark Eden // Dark Eden – Das Camp 2. Dark Eden – Eve of destruction // ?? 3. Dark Eden – Phantom File // ?? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Für alle die, wie ich, den Autor (noch) nicht kennen: Patrick Carman war zunächst als höchst kreativer Unternehmer tätig, bevor er zum Schreiben kam. Er entwickelte Brettspiele, Lernprogramme, Webseiten und ein erfolgreiches Radioprogramm. Seine Karriere als Geschichtenerzähler begann er, als er für seine beiden kleinen Töchter Gutenacht-Geschichten erfand. Mittlerweile ist er Autor der Bestseller-Serien »Die Geheimnisse von Elyon«, »39 Zeichen« und »Skeletton Creek«. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Nordwesten der Vereinigten Staaten. (Quelle: http://www.randomhouse.de) Von mir bekommt das Buch gute 3,5 Herzen. Es hat mich gut unterhalten und war kurzweilig. Ich bin gespannt, wie es hier weiter geht, und ob der Autor es schafft, das vorhandene Potenzial noch weiter auszuschöpfen und ob es später noch mehr um die Probleme, die diese “Heilung” mit sich brachte, geht. bookwives.wordpress.com

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  • Spannend, rätselhaft und mit einem überraschenden Ende

    Dark Eden - Das Camp
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    09. July 2013 um 15:31

    Inhalt Sie alle haben etwas gemeinsam: in ihnen ist eine Furcht so tief verankert, dass keine Therapie sie heilen konnte. Ihre gemeinsame Therapeutin weiß nur einen Ausweg, eine letzte Chance, die sieben von ihrer Angst zu befreien: Das Camp Eden. Trotz seiner Paranoia fährt Will mit, doch als die anderen sechs das Camp betreten, versteckt er sich im Wald. Das alles ist ihm nicht geheuer. Weder das Gebäude, noch die schroffe Mrs Goring. Und Rainsford, der mysteriöse Leiter, erst recht nicht. In einem günstigen Moment schleicht Will sich in den Keller und findet dort einen Luftschutzraum mit Monitoren. Versteckt vor den anderen kann er die sechs beobachten und ihre Heilung mitverfolgen. Ein kleiner Raum. Ein Stuhl. Ein Helm. Und nach wenigen Minuten, sind sie geheilt. Doch was genau passiert dort? Und wird Will es schaffen, sich eine Woche zu verstecken, um den mysteriösen Vorgängen zu entgehen? Oder wird am Ende auch er geheilt werden? Meine Meinung Allgemein Dark Eden - Das Camp ist nicht das, was es vorgibt zu sein. Weder das Camp selbst noch die Geschichte, die davon erzählt. Was auch immer ich anfangs für Erwartungen und Vermutungen hatte, am Ende saß ich sprachlos vor dem Buch und fragte mich, wie jemand auf diese Idee kommen konnte. Ich hatte einen Thriller erwartet und den habe ich auch bekommen, doch das Ende ist weitaus düsterer und mystischer als ich je für möglich gehalten habe. Kurz: Dark Eden hat mich durch seine Unberechenbarkeit und seine Auflösung am Ende schlicht begeistert. Aber der Reihe nach. Figuren Protagonist und Ich-Erzähler ist Will, ein 15-jähriger Junge, der Angst vor Menschenmengen und Gruppen hat, für den schon ein Vier-Augen-Gespräch zu Panikattacken führen kann. Kein Wunder also, dass er sich lieber im Wald und im Luftschutzbunker versteckt und alles über Monitore verfolgt, anstatt sich zu einer Gruppe wildfremder zu gesellen. Doch so tief seine Angst auch sitzt, ein Mädchen aus der Gruppe hat es ihm angetan und er würde alles tun, um sie aus dem Camp zu befreien. Obwohl Will eine Verschwörungstheorie nach der anderen spinnt und alle plausibel sind, so ist er am Ende doch genauso blind wie der Leser und wird von der Wahrheit hinter dem Camp völlig umgehauen. Trotz seiner Psychosen ist er sympathisch und es fällt mir leicht, mit ihm zu fühlen und seine Geschichte zu verfolgen. Über die anderen Figuren erfährt man, abgesehen von ihren Ängsten, eher wenig. Doch da es in der Geschichte genau um diese Ängste geht, reicht es völlig aus und es passt zu Wills eingeschränkter Sicht, dass er sich auf eben diese Charaktereigenschaften beschränkt. Figuren wie Dr. Stevenson und Rainsford bleiben relativ undurchsichtig und spielen nur eine Nebenrolle. Mrs Goring bekommt da schon mehr Aufmerksamkeit und obwohl ich zwischendurch eine Ahnung hatte, welche Rolle sie spielen könnte, hat mich die Auflösung überrascht. Es ist alles gleichermaßen schlüssig wie erschreckend, was mir gut gefällt. Plot Was mir an diesem Plot gefällt ist, dass man nicht weiß, wie die Geschichte ausgehen wird, weil das Ende für mich vollkommen unerwartet kam. Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit. Am Ende war alles schlüssig und die Wendung, die die Geschichte genommen hat, hat mich überrascht. Ich hatte die Geschichte bereits in eine Genre-Schublade gesteckt, doch am Ende musste ich diesen Eindruck revidieren. Welche Frage jetzt noch bleibt ist: worüber wird Band 2 handeln? Genügend Stoff ist da, doch ich bezweifle, dass wir Will in einer Fortsetzung begegnen werden. Das würde nicht zum Ende passen. Aber wer weiß, das Buch hatte bereits mehrere Überraschungen für mich parat, warum nicht eine weitere? Sprache Obwohl der Ich-Erzähler ein 15-jähriger Junge ist, wurde auf jugendlichen Slang verzichtet, was ich persönlich toll finde. So liest es sich sehr flüssig und angenehm und gleichzeitig wird Will's ernster und nachdenklicher Charakter damit gut unterstützt. Auch sehr schön finde ich die Therapiesitzungen, die Will "geklaut" hat und sich immer wieder anhört. So erfährt man mehr über die sechs anderen Patienten und ein Mitschnitt eines Gespräches ist spannender als eine Nacherzählung. Fazit Dark Eden - Das Camp hat mich überrascht und neugierig auf mehr gemacht. Spannend, mysteriös und genau im richtigen Maße verworren. Das etwas kindliche Cover wird der Geschichte gar nicht richtig gerecht und könnte viel düsterer sein. 4 von 5 Punkten Cover 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Plot 1 Punkt, Figuren 1/2 Punkt, Sprache 1 Punkt ~*~ cbj ~*~ 286 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-570-40173-6 ~*~ Taschenbuch ~*~ 7,99€ ~*~ 8. Juli 2013 ~*~

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  • Nette Idee, die Umsetzung war aber ehr schwach!

    Dark Eden - Das Camp
    Buecherwurm2punkt0

    Buecherwurm2punkt0

    09. July 2013 um 11:41

    Meine Meinung zum Buch: Ein Buch in dem Teenager sich ihren größten Ängsten stellen müssen, klang für mich unheimlich reizvoll. Vor allem war ich aber neugierig woher die Ängste stammen und wie die Konfrontation aussehen wird. Zwar wurde alles nach und nach aufgeklärt und auch die Hintergrundgeschichten waren oft tiefsinnig, leider ist der Autor jedoch nicht ins Detail gegangen. Auch der Protagonist Will, aus dessen Sicht die Geschichte geschrieben wurde, wurde ehr seicht beleuchtet. Seine Angst vor Menschenmengen und Jugendlichen wurde jedoch so realistisch dargestellt das ich das Gefühl hatte, dass er auch vor mir zurückgewichen ist. Alles in allem plätscherte die Geschichte nur vor sich hin und ich verstand auch nicht warum Will so eine starke Abneigung gegen das Camp hatte. Wenn mein Leben durch eine Phobie so stark eingeschränkt wäre, wie bei den 7 Jugendlichen, würde ich jede Chance auf Heilung ergreifen. Will scheint da jedoch anders zu denken, vielleicht liegt es aber auch einfach an seiner Angst vor Menschengruppen. Für mich blieben viele der Gefühle und Gedanken von ihm verschlossen, sodass ich ehr eine ratlose Zuschauerin war als eine eingebundene Leserin .Durch die sehr ich-bezogene Sicht fehlte mir auch der Einblick in die Gefühlswelt der sechs anderen Jugendlichen. Deswegen hat mich das Geschehen auf den ersten 200 Seiten praktisch kalt gelassen. Auch als der Autor auf den letzten 80 Seiten noch einmal alles gab, die ganze Geschichte komplett umwarf, an Spannung zulegte und unerwartete Wendungen ins Spiel brachte konnte an meinem Gesamteindruck nicht mehr verändert werden. Die Auflösung der "Heilung" ist meiner Meinung nach wirklich gewagt und für mich Tagesform abhängig. Momentan hat das Ende mir gefallen, würde ich es in ein paar Wochen lesen hätte ich eventuell aber auch mit dem Tisch auf den Kopf gehauen und mich gefragt, ob der Autor das jetzt wirklich nötig hatte! Wenn ihr euch nun unsicher seid, kann ich euch nur empfehlen es einfach zu versuchen. Als ich "Dark Eden - Das Camp" gelesen habe, war mir nicht klar das es ein Trilogieauftakt ist. Auch das Ende des Buches lässt darauf nicht unbedingt schließen. Da für mich alle Rätsel aufgeklärt sind und ich keine wirklichen Fragen mehr habe, werde ich die Trilogie an dieser Stelle abbrechen. Fazit: Nette Idee, die Umsetzung war aber ehr schwach! Auch ein grandioses Ende konnte meinen ersten Eindruck nicht mehr wirklich aufbessern.

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