Patrick Cave Perfekte Schwestern

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Inhaltsangabe zu „Perfekte Schwestern“ von Patrick Cave

Nach der Klimakatastrophe haben wenige mächtige Familien das Reich unter sich aufgeteilt und kontrollieren es mit Hilfe der Medien. Unversehens geraten die beiden Schwestern Mira und Adeline zwischen die Fronten. Sie nehmen den Kampf gegen die gezüchteten »Neuen Idealen« auf, die das Volk unterdrücken. Als es Adeline gelingt, sich bei »Fit to survive«, einer Überlebensshow im Fernsehen, einzuschleichen, provoziert sie einen Aufstand der Bevölkerung … • Beklemmende Zukunftsvision und atemberaubender Thriller • Beste Future Fiction in der Tradition von Orwell, Matrix und Blade Runner

Sehr gut durchdachte, spannende Geschichte mit Klimakatastrophe, naturvebundenem Leben, Schreckensdiktatur, Widerstand, Liebe, Hass u Mystik

— StephanG

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  • Rezension zu "Perfekte Schwestern" von Patrick Cave

    Perfekte Schwestern

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2012 um 16:15

    -Interessantes Thema, schlecht umgesetzt- Cover: Ich finde das Cover wirklich sehr gut gelungen. Es hat mich auch dazu bewegt, das Buch dann letztendlich doch zu kaufen, obwohl ich den Klappentext nicht wirklich vielversprechend finde. Dass der Titel von unten nach oben zu lesen ist, finde ich gut gemacht, dadurch wird man auf das Buch aufmerksam. Ich habe mich immer gefragt, warum das Gesicht auf dem Cover so seltsam geteilt ist und doch so gleich aussieht. Die Antwort darauf erhält man, wenn man das Buch gelesen hat. Auch die Schneekristalle fügen sich sehr gut ein, genau wie die Farbe. Mir gefällt das Cover also sehr gut. Meinung: So wie ich es verstanden habe, ist “Perfekte Schwestern“ ein Doppelband aus “Das Saint Netzwerk“ und der nachfolgenden Geschichte, die im Englischen “Blown Away“ heißt. Ich habe mich so sehr auf das Buch gefreut und war leider wirklich bitter enttäuscht. Es fällt mir immer schwer zu sagen, ein Buch ist schlecht… aber dieses Buch ist es wirklich. Ich kann den Inhalt nicht zusammenfassen, weil der für mich gar nicht klar erkennbar war. Mir haben sehr viele entscheidende Erklärungen gefehlt, um die Welt zu verstehen, um die Charaktere zu verstehen und auch um deren Handlungen nachvollziehen zu können. Ich hatte ständig das Gefühl, irgendwie was verpasst zu haben und war immer nur am Blättern, weil ich dachte, ich hätte etwas Wichtiges übersehen, aber dem war nicht so. Es ist einfach nicht da. Es werden so viele wirklich interessante Themen angeschnitten, die jedoch einfach im Sand verlaufen und zusammengesetzt überhaupt keinen Sinn ergeben. Was ist jetzt nun mit Mira, Clarissa und Adeline? Sind sie Clone? Ja, nein? Wenn ja, warum und wieso??? Ich hatte fast durchweg das Gefühl, dass Patrick Cave ohne Plan einfach drauf los geschrieben hat und nicht wusste, wo die Geschichte eigentlich hinführen sollte. Dadurch ist alles so unübersichtlich und verworren, dass sich mir selbst die einfachsten Sachen nicht erschlossen haben. Handlungen werden nicht bis zum Ende beschrieben, es entstehen große Lücken durch nicht vorhandene Erklärungen und auch die Welt versteht man nicht, obwohl sie sehr interessant zu sein scheint. Ich weiß nicht, was daran das gewisse Etwas ist, was jeder Sci-Fi Roman so an sich hat. Ich kanns beim besten Willen nicht benennen. Ich find es wirklich schade, weil so viele gute Ansätze in diesem Buch stecken, die man durchaus weiter verfolgen könnte. Jedoch ziehen sich diese “Fehler“ durch das gesamte Buch. Ich hab mich wirklich durch diese beinahe 1000 Seiten gequält, in der Hoffnung, dass es besser wird, dem war aber absolut nicht so. Die Charaktere sind blass und sehr flach. Sie tauchen ohne Einführung auf und verschwinden genauso schnell wieder, als Leser kommt man da absolut nicht mehr mit. Selbst die Hauptcharaktere bleiben einem leider ein großes Rätsel. Man weiß nichts über sie, über ihre Gefühle, Motivation, über ihre Vergangenheit… nur wie sie heißen, wenn überhaupt. Und dass sie da waren. Das ist alles. Sie wirken ein wenig… unausgefeilt. Mich hat eigentlich total kalt gelassen, was den Charakteren passiert, da ich weder wusste, mit wem ich es zu tun hatte, noch warum sie das alles machen und über sich ergehen lassen. Ja, dann stirbt da halt jemand. Und? Ich wusste nix über die Figur, warum sollte mich das jetzt in irgendeiner Form mitreißen? Den zweiten Teil fand ich noch grausamer als den ersten. Vielleicht muss man den verstehen (was unmöglich ist), um den zweiten zu verstehen. Ich hab es nicht kapiert, wer da eigentlich die Hauptperson ist und um was es wirklich geht. Es sind so viele Zeitsprünge vorhanden, zwischen jetzt, damals, Zukunft, damals, jetzt…ich kam nicht mit. Man wird einfach nicht an die Hand genommen und das hat mir extrem in diesem Buch gefehlt. Mir ist es ein absolutes Rätsel, wie man so etwas veröffentlichen konnte. Für mich wäre das die allererste STARK überarbeitungswürdige Version eines Romans und nicht das fertige Endprodukt… Fazit: Leider absolut nicht empfehlenswert. Ein wirklich sehr gutes Thema und teilweise auch wirklich gute Ansätze, die sich aber leider im Wust der anderen Dinge verlieren, sodass ein roter Faden absolut nicht erkennbar wird. Sehr schade.

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