Die Keltennadel

von Patrick Dunne 
3,6 Sterne bei156 Bewertungen
Die Keltennadel
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (89):

Das Buch ist super fesselnd, interessant und füssig zu lesen. Ich hab noch knapp 100 Seiten bis zum Ende und kanns kaum erwarten! :)

Kritisch (20):
Schneeflocke2013s avatar

Ich breche das Buch ab. Kommt bei mir nicht oft vor, aber ich bekomme einfach keinen Zugang zu den Buch und mag die Protagonisten nicht.

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Inhaltsangabe zu "Die Keltennadel"

Das kleine irische Städtchen Kilbride wird durch ein grauenvolles Ereignis aufgeschreckt. Pfarrer Liam Lavelle findet, durch rätselhaftes nächtliches Glockenläuten in die Kirche gelockt, eine weibliche Leiche inmitten eines Kerzenmeeres. Lavelle, in früheren Jahren Spezialist in Sektenangelegenheiten und in der Beratung von Sektenaussteigern tätig, bemerkt deutliche Hinweise auf einen Ritualmord. Die Obduktion des Opfers scheint seine Vermutungen zu bestätigen. Das Mädchen starb durch fürchterliche innere Verletzungen, dem Körper wurden eigenartige Schnitte zugefügt, außerdem ließ der Täter den Leichnam in Form ritueller Schlachtungen vollständig ausbluten. Durch die Wange war eine keltische Nadel getrieben worden, die aber keinen Blutfluss mehr hervorgerufen hatte. Offenbar wollte der Täter die Blutleere und "Reinheit" seines Opfers dokumentieren.
Die beiden mit der Aufklärung der Tat betreuten Detectives Dempsey und Taaffe scheinen von den Hinweisen Lavelles zunächst nicht überzeugt zu sein. Vielmehr sieht vor allem Taaffe in Lavelle selbst den eigentlichen Hauptverdächtigen. Ein weiterer Mord geschieht unter vergleichbaren Umständen, und der Weg Lavelles kreuzt sich mit dem der Journalistin Jane Wade, deren Schwester Hazel den Verführungen einer Endzeit-Sekte erlegen und spurlos verschwunden ist. Wade und Lavelle stoßen auf düstere Prophezeiungen, die in merkwürdigem Zusammenhang mit den Morden zu stehen scheinen. Gedichte von William Butler Yeats und die neue CD der irischen Musikerin Becca de Lacey geben den beiden Hinweise auf weitere bevorstehende schreckliche Ereignisse.
Patrick Dunne ist mit seinem Debütroman ein unterhaltsamer und ungemein fesselnder Thriller gelungen. Er dringt tief in die frühe Geschichte des Christentums in Irland und Byzanz vor und spinnt ein dichtes Netz aufeinander bezogener düsterer Prophezeiungen vergangener Jahrhunderte, die den Leser und die Protagonisten des Romans auf die Spur der Täter führen. Mag die Ankündigung Dunnes durch den Verlag als neuer "King of Crime" auch ein wenig überzogen sein, so darf man doch auf weitere Mysteries aus seiner Feder sehr gespannt sein. --Ulrich Deurer

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783809024521
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:430 Seiten
Verlag:Limes
Erscheinungsdatum:01.12.2001

Rezensionen und Bewertungen

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    Tuddes avatar
    Tuddevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Durchschnittlicher Thriller. Es war nicht fesselnd, aber durchaus lesbar.
    Durchschnittlicher Thriller.

    Durchschnittlicher Thriller. Es war nicht fesselnd, aber durchaus lesbar.  Irgendwie fehlte die Begeisterung. Aber es ist solide geschrieben.

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    Leseherzs avatar
    Leseherzvor 2 Jahren
    Spannender Faktor - wenn auch nicht immer bekömmlich

    Wir tauchen in die Welt der mystischen Kelten zurück. Doch leider nicht im Mittelalter, sondern in die heutige Zeit. Sekten oder besser gesagt, Gemeinden des Siebten Siegels sind noch aktiv und begehen Ritualmorde. An Mariä Himmelfahrt geschieht ein bestialischer Mord: Ausgeblutet, komplett gereinigt so dass kein einziger Staubkorn oder eine mögliche DNA zu finden ist.

    Wer treibt sein Unwesen?

    Mittendrin der Pfarrer Liam Lavelle, der über die Ereignisse erschüttert ist. Doch die Polizei geht von einem Triebtäter mit Ritualmorden aus und lässt sich nur schwer davon überzeugen, dass es heute noch Anhänger des Okkultismus gibt. Die Journalistin Jane Wade unterstützt Lavelle bei der Suche. Im Visier ist die Sängerin Becca de Lay, die geheime Botschaften über die Sekte vom Siebten Siegel an ihre Fans übermittelt. Auch in ihren Musikvideos werden vereinzelt einige kurze Filmsequenzen eingebaut.

    Doch dann fiel Lavelle etwas ein: Drei Namen tauchen auf, doch genau diese Namen sind EINE Person!

    Lavelle wird plötzlich überwältigt und schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Jane Wade, die noch voller Scheu ihre Gefühle gegenüber dem Pfarrer hegt, stürmt zu ihm. Doch Lavelle steht unter Polizeischutz, Jane Wade wird als Verdächtige behandelt, bis sie selber zum Opfer fiel!

    Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn ein Opfer (Jane Wade) muss die Prophezeiung erfüllen!

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für meinen Geschmack etwas zu verworren
    Nicht mein Fall

    In einer Kirche wird die nackte Leiche einer jungen Frau gefunden. War es ein Ritualmord? Wer steckt dahinter, und was soll die damit übermittelte Botschaft sein? Ein Priester und eine Journalistin versuchten den Fall zu lösen, nachdem die Polizei nicht mehr weiterkommt.


    Geheime Gruppierungen, Morde mit einer versteckten Botschaft, grundsätzlich liebe ich solche Thriller. „Die Keltennadel“ hat mich aber leider enttäuscht. Schon von Anfang an konnte ich mich mit dem Schreibstil von Patrick Dunne nicht anfreunden, die Lektüre erschien mir zäh und anstrengend. Die Geschichte dreht sich in erster Linie um den Priester Liam Lavelle und die Journalistin Jane Wade, die weiteren erwähnte Personen bleiben im Laufe des Buches mehr oder weniger blosse Namen, gross charakterisiert werden sie nicht. Auch Jane Wade bleibt eher blass, lediglich Liam Lavelle nahm für mich Form an.

    In „Die Keltennadel“ mischt der Autor Patrick Dunne verschiedene Handlungsstränge zusammen, die jedoch teilweise nur am Rande oder sogar gar nicht (zumindest nicht erkennbar) mit dem Hauptstrang in Berührung kommen. Die Geschichte wird so unnötig kompliziert und verworren, die Übersicht leidet. Die Auflösung wird zwar durch das gesamt Buch und verschiedene Handlungsstränge hindurch vorbereitet, schlussendlich bleibt die Erklärung (und vor allem die Motivation hinter den Taten) dennoch nur bedingt nachvollziehbar.

    „Die Keltennadel“ erhält von mir eine mittlere Wertung im Sinne von „ganz okay“, da die Grundgeschichte, die Idee hinter dem ganzen, wirklich spannend ist. Leider schafft es die Ausführung nicht, den Inhalt entsprechend zu präsentieren. Weiterempfehlen kann ich das Buch nicht wirklich, ich selber werde es nicht noch einmal lesen.

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    Nurijas avatar
    Nurijavor 5 Jahren
    Spannend bis zum Schluss

    Das keltische Erbe Irlands wird meist in melancholischen Liedern besungen oder in geheimnisvollen Geschichten heraufbeschworen. Doch es gibt auch dunkle Prophezeiungen aus dieser Zeit. Als in einer Kirche außerhalb von Dublin ein grausiger Mord begangen wird, führen die Spuren zu einer Sekte, die keltische und christliche Traditionen vereinnahmt und die Apokalypse sehr wörtlich nimmt …

    Düstere Prophezeiungen beginnen sich zu erfüllen, moderne Medien spielen im Verlauf der Geschichte eine ebenso große Rolle wie überlieferte Sagen, Gedichte von William Butler Yeats, Ausschnitte der Bibel und und und - eine Welle der Verschwörungstheorien schwappt kreuz und quer über Weltreligionen, Kulturen und Sekten hinweg.....
    Das Buch ist sehr fesselnd und super spannend geschrieben. Allerdings nichts für schwache Nerven.

    Kommentare: 1
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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Keltennadel, Sonderausg." von Patrick Dunne

    Obwohl es schon ein paar Jahre her ist, dass ich dieses Buch gelesen habe, weiß ich noch, wie enttäuscht ich nach dem Lesen war.
    Der Klappentext hat mir super gefallen und eigentlich mag ich auch Verschwörungen.
    Aber dieses Buch war mir fast die komplette Zeit viel zu verwirrend.
    Daran kann ich mich leider noch gut erinnern.

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    sky_and_sands avatar
    sky_and_sandvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Keltennadel" von Patrick Dunne

    In einer Kirche außerhalb von Dublin wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie ist vollständig ausgeblutet und brutal himgerichtet worden. Der Pfarrer Liam Lavelle und Jane Wade begeben sich auf einen weg voller Mysterien, Prophezeiungen und Gewalt. Bis Jane am Ende selbst, die ganzen Ausmaße spüren muss.

    Die ersten 300 Seiten des Buches sind sehr kompliziert. Man bekommt viele verschieden Informationen über Religionen und Anti-Christen und findet sich in dem Durcheinander nur schwer zu recht. Gegen Ende des Buches löst sich die Verwirrung und ein Hauch von Spannung kommt auf.
    Ich denke je öfter man dieses Buch liest, desto besser wird es einem gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Keltennadel" von Patrick Dunne

    Das keltische Erbe Irlands wird meist in melancholischen Liedern besungen oder in geheimnisvollen Geschichten heraufbeschworen. Doch es gibt auch dunkle Prophezeiungen aus dieser Zeit. Als in einer Kirche außerhalb von Dublin ein grausiger Mord begangen wird, führen die Spuren zu einer Sekte, die keltische und christliche Traditionen vereinnahmt und die Apokalypse sehr wörtlich nimmt …

    Düstere Prophezeiungen beginnen sich zu erfüllen, moderne Medien spielen im Verlauf der Geschichte eine ebenso große Rolle wie überlieferte Sagen, Gedichte von William Butler Yeats, Ausschnitte der Bibel und und und - eine Welle der Verschwörungstheorien schwappt kreuz und quer über Weltreligionen, Kulturen und Sekten hinweg.....
    Das Buch ist sehr fesselnd und super spannend geschrieben. Allerdings nichts für schwache Nerven.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Keltennadel" von Patrick Dunne

    Auch ich war begeistert von diesem Buch. Meinen Vor"schreibern" muss ich mich anschließen. Für Zartbesaitete ist dieses Buch nichts. Durch die detaillierte Beschreibung der einzelnen Leichen und Ritualmorde bekommt man schon ein beklemmendes Gefühl und fragt sich einmal mehr: "Wie kann man so etwas schreiben?"
    Ein spannendes und detailreiches Buch. Sehr empfehlenswert.

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    Bini1005s avatar
    Bini1005vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Keltennadel" von Patrick Dunne

    SPANNEND UND KNALLAHRT
    Wer finstere Verschwörungen liebt ist hier genau richtig! Das Buch bleibt spannend bis zu letzten Seite. Aber eine kleine Warnung möchte ich doch anbringen: zarte Gemüter sollten lieber die Finger davon lassen!

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Keltennadel" von Patrick Dunne

    In Kilbride, Irland wird eine weibliche Leiche in einer Kirche gefunden. Ihre Aufbahrung erinnert an ein Ritual. Schnell wird dieser Fall mit historischen, religiösen Feuerfesten in Verbindung gebracht. Später folgen noch eine Sängerin, Sekten sowie die bevorstehende Friedenskonferenz - doch wie hängt alles zusammen? Oder ist der Täter "nur" der katholische Priester, der sich mit Sekten auskennt und der Polizei bei den Ermittlungen als Berater zur Seite steht?

    Was sich anfangs wie ein spannender, vielversprechender Thriller liest, verliert bald an Fahrt, wird durch die vielen (teilweise überflüssigen) Handlungsstränge (Was ist das für eine Frau, de ein Kind von einem Priester bekommt und was hat sie mit der Handlung zu tun?) eher verwirrend und langatmig. Dazu kommt noch, dass die ganze Szenerie durch immer weiter ausufernde Verschwörungen irgendwie "an den Haaren herbei gezogen" wirkt und letztendlich keine wirklichen Überraschungen mehr bietet. Alles wird vorhersehbar - schade!

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