Keltengrab

von Patrick Dunne 
3,8 Sterne bei88 Bewertungen
Keltengrab
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quatspreches avatar

Mich beschlich jedoch das Gefühl, dass es eher ein Drehbuch hätte sein können.

BerniGunthers avatar

Klasse Irland-Krimi mit einem kräftigen Schuss Mystik, guten Charakteren und mit Newgrange einen würdigen Schauplatz.

Alle 88 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Keltengrab"

Nahe der prähistorischen Stätte Newgrange gibt die Erde eine Moorleiche frei - eine Frau, in ihren Armen hält sie einen toten Säugling. Zunächst hofft die irische Archäologin Illaun Bowe noch auf einen bedeutenden Fund aus vorkeltischer Zeit. Bis eine Serie von bizarren Ritualmorden sie in eine ganz andere Richtung führt: zum abgelegenen Nonnenkloster Grange Abbey, das seit Jahrhunderten kaum Kontakt zur Außenwelt hält. Und so macht sich Illaun auf den Weg zu dem unheimlichen Konvent - fest entschlossen, die tödlichen Geheimnisse aufzudecken, die hinter den undurchdringlichen Mauern verborgen sind … Atemlos fesselnd, atmosphärisch dicht und voll unvorhersehbarer Wendungen - einfach meisterhaft!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442366354
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:12.03.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    quatspreches avatar
    quatsprechevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Mich beschlich jedoch das Gefühl, dass es eher ein Drehbuch hätte sein können.
    Keltengrab

    Passend zur Weihnachtszeit stelle ich heute zur Abwechslung einen Thriller vor. Da ich normalerweise keine Bücher aus diesem Genre lese, habe ich kaum Vergleichsmöglichkeiten. Mir gefiel jedoch, dass die Protagonistin eine Archäologin ist, die in Irland auf eigene Faust ermittelt.

    Die Irin Illaun Bowe wird zu einem Fundort einer Leiche gerufen und sieht auf den ersten Blick, dass die junge Frau schon sehr lange in dem Moor nahe Dublin liegt. Die Archäologin geht ihrer Arbeit nach und lässt das Grundstück sperren. Doch plötzlich scheint alles aus den Fugen zu geraten. Der Grundstücksbesitzer wird ermordet, zurückgehaltene Informationen dringen an die Öffentlichkeit. Illaun sieht sich gezwungen selbst zu ermitteln und entwirrt die Fäden um gleich einen ganzen Bündel Geheimnisse.

    Dublin zur Weihnachtszeit. Bildquelle: Deirdre Hayes, Flickr. Quelle

    Die Frauenleiche, die mit einem missgestalteten Säugling gefunden wurde, stammt laut den Untersuchungsergebnissen nicht aus der Bronzezeit, wie Illaun vermutete, sondern aus dem Frühmittelalter. Und dann gibt es Geschichten über einen anderen Fund einer Morrleiche, an gleicher Stelle, nur einige Jahrzehnte zuvor. Und ein geheimnisvolles Kloster rückt in den Vordergrund, das weder sakrale Gegenstände, noch Bänke in der Kirche beherbergt.

    Nachdem sich die Archäologin erfolgreich vor einem Mordanschlag retten konnte, ermittelt sie zusammen mit der Polizei und kann alle Verwirrungen entwirren – und das alles zur Weihnachtszeit!

    Der Roman war immer mal wieder recht spannend. Wie gesagt, ich bin es nicht gewohnt Thriller zu lesen und für mich war es stellenweise sehr aufregend. Mich beschlich jedoch das Gefühl, dass es eher ein Drehbuch hätte sein können. Und das ganze Setting und die Art der Erzählung erinnert mich an Bücher aus den 70ern und 80ern. Ich weiß nicht, ob ich das mag, aber sehr gestört hat es mich auch nicht.

    Es war auf jeden Fall ein netter Zeitvertreib und ich versuche die anderen Teile um die Archäologin Illaun Bowe günstig zu ergattern.

    Originalbeitrag: Das Keltengrab

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    Nurijas avatar
    Nurijavor 5 Jahren
    Keltengrab

    Kurz vor Weihnachten wird ein kleines irisches Dörfchen von einer Reihe mysteriöser Ritualmorde erschüttert. Als nahe der sagenumwobenen neolithischen Grabstätte Newgrange eine Moorleiche mit einem toten Säugling in den Armen gefunden wird, wittert Archäologin Illaun Bowe zunächst einen steinzeitlichen Sensationsfund – bis an der Grabungsstätte die rituell hingerichtete Leiche eines örtlichen Bauunternehmers gefunden wird. Die Spur führt Ermittler Matt Gallagher und Illaun zum Nonnenkloster Grange Abbey, dessen alte Mauern düstere Geheimnisse verbergen …

    Nichts ist so, wie es zu sein scheint! Es werden am Anfang viele falsche Fährten gelegt, die sich nach und nach in diesem atmosphärisch sehr dichten Roman in einem ganz anderen Licht präsentieren. Hohes Tempo ist Dunnes Sache dabei nicht. Vielmehr legt er hohen Wert auf die »Ausarbeitung« seiner Protagonistin. Wer sich für die Kombination aus Geschichte und Religion interessiert, kann ohne Bedenken zugreifen und wird an der Frage, wer denn nun aus welchem Motiv heraus der Täter ist, einiges zu knabbern haben.
    Meiner Meinugn nach ein sehr gelungenes Buch.

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    RobertPreiss avatar
    RobertPreisvor 5 Jahren
    Mordermittlung mit schaurigen Zutaten

    Moorleichen in irischen Sümpfen, detaillierte Beschreibungen von Obduktionen, deformierte Menschen. Patrick Dunne versteht es, rund um einen Kriminalfall um ein uraltes Nonnenkloster eine schaurig-düstere Atmosphäre zu schaffen. Nach einem Aufsehen erregenden Leichenfund lässt er die Archäologin Illaun Bowe immer tiefer in ein dunkles Geheimnis schlittern. Etliche Spukgestalten im nebeligen Interieur dieses Thrillers tun ihr Übriges für einen mitternächtlichen Zombieball.
    Allerdings: So richtig Stimmung kommt trotz all des Bemühens nur wenig auf.

    Kommentare: 1
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    simonfuns avatar
    simonfunvor 7 Jahren
    Rezension zu "Keltengrab" von Patrick Dunne

    Langweilig. Der Autor hat es geschafft, monoton zu schreiben. Die Protagonisten sind oberflächlich, die Umgebungsbeschreibungen sind nicht gerade bildhaft und Spannung kommt nie auf. Ein nettes Kriminalromänchen, das man sich sparen kann. Wie auch immer - sehr riskant!

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    Woodwomanvor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Mir fehlen noch ca. 150 Seiten und dann bin ich durch. Das Buch ist richtig spannend. Rezension folgt!
    Rezension zu "Keltengrab" von Patrick Dunne

    Dieser Schatz verstaubte eine ganze Weile in meinem Bücherregal. Schade eigentlich, denn sonst wäre ich viel eher auf den Geschmack gekommen. "Keltengrab" ist ein atemberaubender Thriller. Ich habe mich bisher bei keinem Buch so sehr gefürchtet. Ich möchte gerne das Zitat von Buchkultur aufgreifen, welches ebenfalls auf dem Klappentext zu finden ist "Patrick Dunne raubt einem so manche Nachtstunde!" und das, kann ich nur allzu gut bestätigen. Irgendwann (schon nach wenigen Seiten) konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Egal, wo ich hinging, das Buch musste mit. Dabei habe ich mir mehr als einmal den Zeh angestoßen, aber was so spannend ist, gibt man nicht mehr aus der Hand. Illaun Bowe ist ein wunderbarer Charakter. Sie ist unglaublich sympathisch und ich mochte sie so sehr, dass ich sofort weitere Romane mit ihr bestellt habe ;)

    Bei Thrillern habe ich oft das Problem, dass sie mich nach wenigen Seiten langweilen. Alles ist irgendwie schonmal da gewesen. Die Charaktere sind langweilig und die Mörder dermaßen durchschaubar, so dass es keinen Spaß mehr macht noch weiter zu lesen. Man weiß ja schließlich wie es ausgeht. Und dann noch irgendwie verstümmelten Leichen, die in ihrem eigenen Blutbad liegen bis zum Erbrechen zu beschreiben, macht das ganze auch nicht besser. Patrick Dunne macht es dagegen ganz anders. "Keltengrab" ist spannend bis zum Schluss. Es hat mir den Schweiß auf die Stirn getrieben und mich schaudern lassen. Und das bald auf jeder zweiten Seite. Unglaublich, aber ich konnte bis zum Schluss nicht einmal erahnen, wer denn der Mörder war. Es hätte wirklich jeder sein können. Aus welchen Gründen auch immer. Patrick Dunne hat meine Nerven dermaßen strapaziert, dass ich in der Nacht, in der ich das Buch beendet habe, schalflos blieb. Meine Meinung nach ein absolutes Thriller-Meisterwerk, was man unbedingt mal gelesen haben muss.

    Fazit: Ich glaube, ich habe meinen Meister gefunden! Spannend von der ersten bis zu letzten Seite. Ein absolutes Thriller-Phänomen! Schade, dass man hier nicht mehr Sterne vergeben kann... :(

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Keltengrab" von Patrick Dunne

    Kurz vor Weihnachten wird ein kleines irisches Dörfchen von einer Reihe mysteriöser Ritualmorde erschüttert. Als nahe der sagenumwobenen neolithischen Grabstätte Newgrange eine Moorleiche mit einem toten Säugling in den Armen gefunden wird, wittert Archäologin Illaun Bowe zunächst einen steinzeitlichen Sensationsfund – bis an der Grabungsstätte die rituell hingerichtete Leiche eines örtlichen Bauunternehmers gefunden wird. Die Spur führt Ermittler Matt Gallagher und Illaun zum Nonnenkloster Grange Abbey, dessen alte Mauern düstere Geheimnisse verbergen …

    Nichts ist so, wie es zu sein scheint! Es werden am Anfang viele falsche Fährten gelegt, die sich nach und nach in diesem atmosphärisch sehr dichten Roman in einem ganz anderen Licht präsentieren. Hohes Tempo ist Dunnes Sache dabei nicht. Vielmehr legt er hohen Wert auf die »Ausarbeitung« seiner Protagonistin. Wer sich für die Kombination aus Geschichte und Religion interessiert, kann ohne Bedenken zugreifen und wird an der Frage, wer denn nun aus welchem Motiv heraus der Täter ist, einiges zu knabbern haben.
    Meiner Meinugn nach ein sehr gelungenes Buch.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Keltengrab" von Patrick Dunne

    Auch dieses Buch von Patrick Dunne ist nur für starke Gemüter geeignet. Schon von Anfang an geht es rasant zur Sache und wieder ist es die detaillierte Beschreibung des Autors, bei der einem manchmal der Atem stockt.
    Wieder ein tolles Buch, bei dem man auch einiges über die keltische Geschichte lernen kann.
    Bis jetzt habe ich nur "Keltennadel" und "Keltengrab" gelesen, doch habe ich noch "Die Pestglocke" (auch ein Kelten-Thriller) auf meinem SuB liegen. Hierauf bin ich ebenfalls schon gespannt.

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    Bini1005s avatar
    Bini1005vor 8 Jahren
    Rezension zu "Keltengrab" von Patrick Dunne

    SOLIDER THRILLER
    Spannend geschrieben, eine interessante Story aber leider auch nicht wirklich herasuragend.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 8 Jahren
    Rezension zu "Keltengrab" von Patrick Dunne

    Absolut spannende Geschichte, nur teilweise etwas zuviel Hintergrundwissen. Aber recht verständlich.

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    Lena.Lus avatar
    Lena.Luvor 8 Jahren
    Rezension zu "Keltengrab" von Patrick Dunne

    Ich habe die ersten 20 Seiten von dem Buch gelesen und hatte schon die Lust daran verloren.
    Es war für mich schlichtweg langweilig geschrieben, innerhalb von 20 Seiten passierte eignetlich nichts, obwohl es um einen Leichenfund geht, lediglich einige Beamte und Polizisten werden beschrieben und deren Alltag im Büro geschlidert.
    Möglich, dass es ein gutes Buch ist, abder der Anfang hat mich abgeschreckt.

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