Patrick Gray , Justin Skeesuck I'll push you

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Inhaltsangabe zu „I'll push you“ von Patrick Gray

Mehr als nur ziemlich beste Freunde...

Mit 16 erleidet Justin einen Verkehrsunfall, der ihn fast tötet und eine langsam voranschreitende Autoimmunerkrankung auslöst. Er kann seine Arme und Beine nicht mehr bewegen, ist auf den Rollstuhl angewiesen. Sein Traum: den Jakobsweg gehen. Als er seinem Freund Patrick davon erzählt, zögert dieser nicht, sich mit ihm zusammen auf das Abenteuer einzulassen. Sechs Wochen sind die beiden unterwegs, die Reise bringt beide an ihre Grenzen, doch gemeinsam bewältigen sie die 800 Kilometer über Stock und Stein durch Nordspanien. Ein ungewöhnliches Zeugnis von Mut, Glauben und wahrer Freundschaft, das dazu anregt, das eigene Leben infrage zu stellen und Dinge zu wagen, die man bisher nie für möglich hielt.

Bewegend und grandios geschrieben

— Mika2003

Grandios,,,,

— Angie*

Ein tolles Buch, welches die Stärke und Herausforderung zum Verwirklichen eines Lebenstraumes in Betrachtung stellt.

— baronessa

Ein Buch, das nachdenklich macht. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und Lebensfreude.

— TanjaJahnke

Ein tolles Buch über Vertrauen, Freundschaft und mentale Stärke.

— Sikal

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  • Der Jakobsweg

    I'll push you

    Mika2003

    29. October 2017 um 11:28

    I’ll push you erzählt die bewegender Geschichte zweier Männer – zwei sehr guter Freunde. Justin Skeesuck und Patrick Gray kennen sich bereits ihr ganzes Leben lang. Sie sind beste Freunde und haben gemeinsam viel erlebt. Patrick war dabei, als bei Justin seine unheilbare Autoimmunerkrankung ausbrach, die ihm Stück für Stück seine Beweglichkeit nahm. Der Jakobsweg, zwei beste Freunde und ein Rollstuhl So erzählt dieses Buch die Geschichte einer unzerstörbaren Freundschaft, eine Freundschaft die so unglaublich stark ist. Dieses Buch erzählt davon, was eine solche Freundschaft erreichen kann: nämlich alles. Man schafft auch das scheinbar unmögliche, wenn man es wirklich will und vorallen Dingen, wenn man zusammen hält. Als mir dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag angeboten wurde, war ich erst skeptisch, aber sofort neugierig. Ich fragte mich, wie dieses Buch wohl geschrieben sein wird. Drückt es sehr auf die Tränendrüse? Etwas, was ich aktuell überhaupt nicht gebrauchen kann. Oder ist es zu gestellt? Zu reißerisch? Immerhin ist es kein Roman, also keine Fiktion. Sondern das Buch erzählt eine wahre Begebenheit. Als das Buch dann bei mir ankam, dauerte es nicht lange und die Neugier siegte. Und was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut. Dieses Buch ist alles andere als reißerisch. Dieses Buch drückt auch nicht auf die Tränendrüse. Dieses Buch berührt ganz einfach. Es berührt, weil es unglaublich ist. Es ist unglaublich, wozu Freundschaft da ist. Es ist unglaublich, wie viel beide Männer in die Freundschaft investieren, wie selbstverständlich es für Patrick ist, seinem besten Freund den großen Wunsch zu erfüllen. Die Geschichte wird emotional erzählt, ehrlich und offen, aber ohne zu jammern. Dabei ist das Schicksal zu Justin alles andere als fair. Es ist hart und grausam, trotzdem versucht Justin es mit Humor und Gelassenheit zu nehmen, auch wenn man im Buch merkt, dass er auch oft am Verzweifeln ist. Gefühlvolle Szenen wechseln sich mit humorvollen Szenen ab; aber auch bedrückende Szenen gibt es und solche, wo man nur noch fragt „Warum?“. Man erfährt während des Lesens viel über die organisatorischen Aufwand einer solchen Reise – gerade mit einem Menschen mit Handicap ist das ganze ja noch einen Tick schwerer, komplizierter. Man erfährt viel über die Verwunderung der Menschen, dass so ein Unternehmen gewagt wird; aber auch von der Offenheit und der Hilfsbereitschaft. Mir hat das Lesen des Buches viel Spaß gemacht; mit hat es in vielen Dingen auch die Augen geöffnet. Wer mich kennt, der weiß, dass ich eine sehr gute Freundin – eigentlich eine meine besten Freundinnen – habe, die ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Während des Lesens des Buches habe ich mich oft gefragt, ob ich die Kraft und den Mut hätte, so zu handeln? Würde ich – zusammen mit ihr – das Wagnis einer solchen Reise eingehen? Könnte ich als Freundin so viel geben? So viel leisten und investieren? Und andersherum? Hätte ich als Mensch mit Handicap den Glauben daran, so ein Vorhaben zu schaffen? Für mich ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung – und daher vergebe ich 5 von 5 Sternen.

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  • Mit dem Rollstuhl auf dem Jakobsweg

    I'll push you

    tootsy3000

    03. October 2017 um 09:19

    Im Rollstuhl den Jakobsweg zu gehen - welch eine Herausforderung! Als Justin Skeesuck eine Reisedokumentation über den Spanischen Jakobsweg im TV sah, war er ganz begeistert von der wunderschönen Landschaft und in ihm wuchs der Wunsch, diese Reise zu bewältigen. Er erzählte seinem besten Freund Patrick davon. Die beiden sind seit Kindertagen beste Freunde. Trotz der Entfernung, die beide privat voneinander trennt und die schwere Krankheit, die Justin mittlerweile an den Rollstuhl fesselt und er auf Rundumbetreuung angewiesen ist, hat der Freundschaft keinen Bruch verursacht. Im Gegenteil. Patrick ist immer für Justin da. Die Familien verbringen ihre Urlaube miteinander und Patrick reist so oft es ihm möglich ist nach Kalifornien um sich um seinen Freund zu kümmern und dessen Frau ein paar Tage Erholung zu geben. Als Justin nun über seinen Wunsch den Jakobsweg im Rollstuhl zu bereisen äußerte, stand für Patrick fest, dass er ihn bei diesem Vorhaben nicht nur unterstütz, sondern ihn auch begleiten wird. "I'll push you - ich schiebe dich!" waren einfach seine Worte dazu. Erst mal ging noch einige Zeit ins Land bis das Vorhaben konkretisiert wurde. Dann standen die beiden Freunde vor dem Problem der Finanzierung. Ein geländetauglicher Rollstuhl musste her, der kostet ein kleines Vermögen. Doch mit Hilfe von Sponsoren und Spenden konnte dieses unabkömmliche Teil angefordert werden. Patrick begann zu trainieren. Kraft und Ausdauer waren gefragt, wollte er Justin über den 800 km langen Jakobsweg bringen. Bei jedem Wetter war er unterwegs. Als dann der Rollstuhl geliefert wurde, nahm auch Justin an dem "Fitnessprogramm" teil. Patrick merkte schon bald, wo seine Grenzen liegen könnten. Ohne eine zusätzliche Person würde es wohl schwierig für ihn werden, Justin über den ganzen Weg zu bringen. Als sich ein Freund der beiden anbot, sie in den ersten Wochen zu begleiten, kehrte der Optimismus wieder zu den beiden Freunden zurück. Als es endlich los ging für Justin und Patrick, merkten sie schon am Flughafen, dass es ganz schön hart werden könnte. Welche Hürden sie noch hinter sich bringen mussten, bevor sie überhaupt mit dem Jakobsweg beginnen konnten, ahnten die beiden zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Am Ausgangspunkt stieß Ted zu ihnen und die drei machten sich auf zu ihrer ersten Etappe. Schon auf den ersten Kilometern stießen sie vor fast unüberwindbare Hürden. Mit aller Kraft, die Ted und Patrick aufbringen konnten, schafften sie es über diesen Tag. Dies war aber nur der Anfang und es sollten noch zahlreiche weitere schier unüberwindbare Hindernisse auf die Freunde zukommen. Patrick gibt nicht auf, auch als Ted die beiden Freunde verlassen muss, und schafft es Justin mit der Hilfe von anderen Pilgern bis nach Santiago de Compostela zu bringen .... Unfassbar, was die zwei Freunde geleistet haben. Aus einer Idee, wurde Wirklichkeit. Justin zeigt unglaublichen Lebenswillen. Er strotz nur so vor Lebensfreude. Das spürt man während des Lesens sehr stark. Auch Patrick ist bewundernswert. Mit welcher Selbstverständlichkeit er sich um Justin kümmert, immer schon, nicht nur als der Wunsch den Jakobsweg zu begehen bei seinem Freund aufkommt. Wie beharrlich die beiden es angehen, damit dieses Abenteuer überhaupt stattfinden kann. Während der Reise auf dem Pilgerweg zeigt sich aber auch, wie sehr die Menschen zusammenhalten können. Egal welcher Nation sie angehören, es wird geholfen, ohne zu fragen, ohne zu bitten. Es wird angepackt und die Menschen freuen sich, zusammen mit Patrick und Justin unmögliches möglich zu machen. Ein rundum gelungenes Abenteuer, bei dem wildfremde Menschen zu Freunden wurden, ohne etwas zu verlangen oder zu fordern. Einfach schön!Mein Fazit: Eine außergewöhnlich mutiger Reise von zwei Freunden, die auszogen um 800 km den Jakobsweg zu begehen. Obwohl es oft wohl eher einem Bezwingen gleich kam, spürte man stellenweise die Zufriedenheit und das "In-Sich-Gehen" während dieser Wanderung bei beiden. Ihre Erfahrung, ihre Gedanken und ihre Erkenntnisse haben sie in dem Buch auch sehr genau und detailliert dargestellt. Schade nur, dass in dem Buch keine Fotos über die Vorbereitung und über die Reise abgelichtet sind. Patrick und Justin wurden zwar von einem Filmteam begleitet, welches ihre Reise dokumentierte, doch hätten auch in dem Buch ein paar Fotos abgelichtet werden können!

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  • Das Unmögliche wird möglich.

    I'll push you

    Angie*

    30. September 2017 um 19:42

    RezensionINHALT: Justin Skeesuck und Patrick Gray sind seit Kindertagen allerbeste Freunde und haben auch nach Studium , Ausbildung, Familiengründung und räumlicher Distanz ihrer jeweiligen Lebensmitte nie den Kontakt zueinander verloren. Ihre Freundschaft hat unerschütterlich allen Stürmen des Lebens standgehalten und als Justin von einer schweren, unbekannten Krankheit getroffen wird, gelähmt im Rollstuhl sitzt , auf jede Art von Hilfe angewiesen ist, wird die enge Verbundenheit der beiden Freunde, ihrer Familien und Kinder zueinander nur noch fester, intensiver und sehr liebevoll.  Justin möchte trotz seiner Behinderung als Pilgerer den Jakobsweg in Spanien erleben und sein Freund Patrick antwortet ganz einfach mit grösster Selbstverständlichkeit:                                             “Ich schieb Dich“ .Patrick, Zitat Seite 195: Ich schiebe meinen besten Freund achthundert Kilometer in einem Rollstuhl durch Spanien, treffe überall unter Fremden auf hilfsbereite Menschen und offene Herzen und bin umgeben von Gottes wunderbarer Schöpfung.Sabbat.MEINE MEINUNG:Diese unglaubliche Geschichte liest sich wie ein Wunder, aber es ist eine wahre Geschichte, kein fiktiver Roman. *Das Unmögliche wird möglich*, so der Ausspruch eines Basken , den die beiden Freunde auf  dem CAMINO DE SANTIAGO, der Reise ihres Lebens treffen. Mit dem Rollstuhl 800 Kilometer diesen Weg über *Stock und Stein* um wahrsten Sinn des Wortes zurückzulegen , begleitet von Freunden und gestützt durch unerwartete Hilfe von fremden Pilgerern muss eine schöne , wunderbare  Erfahrung gewesen sein, die das Innere jedes Menschen in ihren Tiefen erschüttert.  Dieser Tatsachenbericht liest sich unglaublich spannend und abwechslungsreich. Justin und Patrick erzählen jeweils kapitelweise aus ihrer persönlichen Sichtweise  von ihrem Empfinden und Erleben dieser sehr anstrengenden Reise und ihrem früheren Leben. Durch Rückblicke und Erklärungen in ihren Ausführungen lernt man als Leser beide Jungen -  und später die erwachsenen Männer und auch ihre Familien sehr gut kennen - und entwickelt als Leser sehr viel Sympathie für diese aussergewöhnlichen Menschen und ihre  Beziehungen zueinander. Der sehr gute und ansprechende  Schreibstil hat mich in diese besondere Atmosphäre eines Pilgerweges schnell gefangen und eine stimmige Atmosphäre vermittelt. Ich habe mitgelitten bei den körperlichen Schmerzen der Wanderer, gezittert, habe Ängste ausgestanden und sogar beim Lesen Tränen vergossen vor Rührung, Freude und Ergriffenheit. Was suchen Menschen auf einem Pilgerweg und was erwartet sie dort? Dieses Buch hat einige klare Antworten gegeben auf diese Fragen.Sie finden Liebe und Freude am mitmenschlichem Erleben, christliche Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Hilfe annehmen lernen in Warmherzigkeit, Verständnis für andere Menschen und ihre Lebensgeschichten und Lebenskrisen, sowie innere Läuterung und das Überdenken ihres eigenen  bisherigen Lebenslaufes.. Christliche und menschliche Eigenschaften werden gelebt und nicht in einem Gebäude, wie in einer Kirche, nur mündlich zelebriert.Diese Wanderung und spirituelle Erfahrung hat alle Teilnehmer,  (auch die Leser mit Sicherheit ), verändert . Patrick überdenkt zum Beispiel sein Verhalten der Familie gegenüber und stellt sich die innere Frage. „ Möchte ich *nur* ein finanzieller und materieller Versorger meiner Lieben sein ? „ Oder möchte ich als liebender Ehemann und Vater das Aufwachsen meiner Kinder mit ethischen Wertvorstellungen begleiten ?“ So hat jeder Teilnehmer dieser Tour sicher ganz persönliche Erfahrungen machen können, denn jeder Mensch geht ja mit einer eigenen Fragestellung seines Lebens  auf diese Odyssee. Diese aussergewöhnliche Begebenheit  wurde auch  von einem mitwanderndem  Kamerateam in Bildern festgehalten, die man auf Youtube unter dem Buch-Titel und einer Homepage  (siehe oben der Link) anschauen kann.Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE für ein grossartiges Buch!

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  • I'll push you

    I'll push you

    angeltearz

    28. September 2017 um 08:51

    Ich finde es schwierig eine Rezension zu beginnen, bei der ich so viel sagen möchte, aber es nicht genau in Worte fassen kann. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Gefühle in einem Buch gehabt. Dieses Buch hat mich wirklich unheimlich berührt. Seien es Tränen in den Augen oder eine Gänsehaut. Aber auch laute Lacher konnte ich mir wirklich nicht verkneifen.Als ich dieses Buch zum ersten Mal sah, wusste ich sofort, dass ich es lesen möchte. "Ziemlich beste Freunde" wurde angepriesen und den Film finde ich großartig. Ich mag es sehr, wenn eine wirklich erlebte Geschichte gut verpackt wird. Egal ob es dann ein Film oder ein Buch ist. "I´ll push you" habe ich erst einmal als Buch lesen. Da ein Kamerateam die Beiden begleitet hat, wird es wohl auch noch einen Film dazu geben.Die beiden Autoren und besten Freunde seit der Kindheit erfüllen sich einen Traum. Das alleine ist schon mega. Ich bin ja dafür, dass man Träume nicht nur träumen sollte. Man sollte den Mut finden und sie wahr machen, denn schließlich hat man nur dieses eine Leben. Auch eine Kernaussage der Beiden. Ich finde es unglaublich mutig, dass sie sich dafür den Jakobsweg in Spanien ausgesucht haben! Ich wander selber unheimlich gerne und der Jakobsweg ist auch ein kleiner Traum von mir. Da er ja recht lang ist, gibt es sicherlich auch mal die Gelegenheit diesen zu gehen. Aber zurück zum Thema.Die Autoren schreiben so unglaublich sympathisch. Sie erzählen wie sie gerade wollen und nehmen kein Blatt vor den Mund. Wirklich nicht! Es macht so Spaß den Beiden zu folgen. Sie erzählen nicht nur, was sie erleben auf der Pilgerreise, sondern auch aus ihrer Vergangenheit. Wie wurden sie Freunde, wie wurde Justin krank, wie kamen sie zu ihren Familien und so weiter. Man lernt die Beiden so gut kennen und sie werden immer sympathischer, je weiter man liest. Und ja, gerade bei Justin bleibt kein Auge trocken. Aber auch Patrick lernt viel über sich selber. Der Jakobsweg beweist seine Wirkung. Die Beiden erzählen immer im Wechsel. Es ist schon zu lesen, wie unterschiedlich beide eine Situation wahrnehmen.Das Buch hat mich in vielen Dingen nachdenklich gemacht. Da die beiden Männer auf ihrem Pilgerweg so viel ansprechen und erleben.Dinge, die man selber für selbstverständlich hält, aber die es gar nicht sind.Aber auch Dinge, die selbstverständlich sein sollten, aber niemand macht.Jeder hat sein Päckchen zu tragen, aber es ist immer das, was man daraus macht.Ich möchte jedem dieses Buch ans Herz legen. Auch wenn man das Genre eigentlich gar nicht lesen mag. Justin und Patrick sind definitiv Helden und ich bin froh, dass sie sich getraut haben ihren Traum wahr zu machen und dran teilhaben lassen.Das Cover: Das Cover passt perfekt zum Buch!Fazit: Eine großartige Geschichte, die die beiden sympathischen Autoren erleben. Muss man gelesen haben!

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  • Der Jakobsweg im Rollstuhl

    I'll push you

    baronessa

    12. September 2017 um 17:18

    „Vorsicht Spoiler!“ Justin und Patrick sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde. Das ändert sich auch nicht, als durch einen Unfall bei Justin eine Erkrankung ausbricht, die ihn an den Rollstuhl fesselt. Beide heiraten, gründen eine Familie und halten weiterhin fest zusammen. Justin möchte trotz Erkrankung, dass sein Leben eine Erfüllung findet. Eines Tages bittet er seinen Freund, mit ihm gemeinsam den Jakobsweg zu gehen. Eine große Herausforderung, die auf die Freunde zukommt, denn viele Schwierigkeiten müssen beseitigt werden, bevor sie überhaupt aufbrechen können. Aber die größten Widerstände lauern noch auf die Freunde, denn der Jakobsweg hat seine Tücken.       Meine Meinung: Ich wusste ja, dass es einen Trailer zu diesem Buch gibt, aber ich habe ihn mir vorher nicht angesehen, um unvoreingenommen das Buch zu lesen.   Jetzt habe ich die letzten Seiten beendet und war erstaunt, erschüttert und ebenso begeistert über dieses Buch.   Ich konnte es mir nicht vorstellen, dass die Freunde diese Reise unternommen haben. Ich habe schon von einem Bekannten erfahren, dass diese Reise sehr anstrengend ist, aber mit einem Rollstuhl sprengte meine Vorstellungskraft. Als ich mir diesen Trailer dann angesehen habe, war ich fassungslos. 800 Kilometer auf dem Pilgerweg im Rollstuhl!   Trotz Behinderung solche Kraft und Bejahung zum Leben. Das Tolle ist aber auch die Freundschaft der beiden Männer. Das findet man sehr selten. Gerade wenn diese Freundschaft eine solche Belastungsprobe aushält.   Aber auch die Pilgerung auf dem Jakobsweg ist gut geschildert. Die Herausforderung auf dem Weg und die Veränderung der Menschen, wenn sie sich ihren Ängsten stellen. Ebenso die Hilfeleistung vieler Menschen.   Das Buch ist eingeteilt, und zwar in - Vorwort - Prolog - Teil 1 – Wie alles begann - Teil 2 – Vorbereitungen - Teil 3 – Auf dem Jakobsweg - Dank - Denkanstöße   Alles untergliedert in Kapitel. Bei der Beschreibung vom Jakobsweg ist jedes Mal bei Kapitelanfang der Weg aufgezeichnet mit dem Standort. Das Geschehen ist aus der Sichtweise von Patrick und Justin abwechselnd erzählt.   Die Denkanstöße am Ende der Geschichte lassen die Sichtweise auf unser eigenes Leben zu und regen zum Nachdenken an.     Fazit: Ein tolles Buch, welches die Stärke und Herausforderung zum Verwirklichen eines Lebenstraumes in Betrachtung stellt. Hoffnung, Vertrauen und starker Überlebenswille verdeutlichen ein Bekenntnis zum persönlichen Leben.   Mich hat diese Geschichte richtig begeistert und deswegen kann ich das Buch nur empfehlen – unbedingt lesen!  

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  • Ziemlich beste Freunde meets Jackobsweg

    I'll push you

    TanjaJahnke

    10. September 2017 um 12:32

    Ich gestehe, dass dies mein erstes Buch dieser Art war. Bisher konnte ich mich nicht so recht für solche "Reiseberichte" oder "Sachbücher" begeistern (woran das lag...ich weiß es nicht). Aber nachdem mir das Buch mit dem Satz: "ziemlich beste Freunde" (der Film) meets Jackobsweg; beschrieben wurde, war meine Neugierde geweckt.Und eines ist gewiss, diese Geschichte hat mich von den Füßen gehauen!Die Freundschaft von Justin und Patrick ist einzigartig. Ihre Beziehung zueinander macht atemlos und sprachlos. Alleine Justins Umgang mit seiner Krankheit und seine mentale Stärke lassen mich demütig zurück. So viel Lebensfreude und positive Energie durch einen schwer kranken Menschen zu erfahren, machte mich mehr als nur nachdenklich.Denn sein wir ehrlich. Wie oft lamentieren wir über das Wetter, einen Schnupfen, die Arbeit oder andere Banalitäten? Und nun sieht man da diesen Mann, dreifachen Vater, Ehemann und besten Freund, der aufgrund einer Krankheit ab dem Hals abwärts gelähmt ist. Ein Mann, der gefüttert, gewaschen, aus- und angezogen werden muss. Ein Mann, der nicht mit seinen Kindern spielen und balgen oder seine Frau umarmen kann. Und genau dieser Mann sprüht vor Energie und positiver Lebenseinstellung.Mehr als einmal musste ich das Buch weglegen und schlucken, nachdenken und im Stillen staunen.Wer aber nun denkt, dass "I'll push you" eine Ansammlung weiser Sprüche und leerer Phrasen ist, täuscht sich gewaltig.Im Wechsel berichten Justin und Patrick über ihre diversen Erlebnisse, Gedanken und Gefühle während ihrer Reise auf dem Camino. Angefangen mit der Diagnose der Krankheit, über den Moment, wo die Idee für dieses Abenteuer geboren wird bis hin zu der tatsächlichen Pilgerreise.Sie berichten von der Vorbereitung, den Problemen, neuen Bekanntschaften und vielem mehr. All das gespickt mit Rückblenden in die jeweilige nahe oder ferne Vergangenheit. Anekdoten aus ihrer gemeinsamen Kindheit, intime Einblicke in den Verlauf der Krankheit...Gedanken und Gefühle...Hierbei gibt es sowohl lustige, traurige, nachdenkliche und ernste Momente.Und die große Frage: wer hat das glücklichere Leben, wer ist der bessere Vater und Ehemann? Der Kranke oder der Gesunde?Kurzum ein Buch, das mich nachdenken ließ und mich viele Dinge in einem anderen Licht sehen ließ und lässt. Justin und Patrick haben mich zwar nicht zwingend zu Gott bekehrt (denn dieser spielt für sie eine wichtige Rolle), aber sie haben in mir den Wunsch geweckt bewusster und positiver zu leben.Ich lege dieses Buch jedem Menschen ans Herz. Doch seid gewarnt, dieses Buch braucht Zeit...ihr werdet Zeit brauchen und es wird euer Denken verändern.Mich persönlich würde es noch brennend interessieren, ob der Film über die Reise der zwei Freunde auch irgendwann in Deutschland ausgestrahlt wird.Besonders schön fand ich die Grafiken über den jeweiligen Kapiteln, wo man mitverfolgen konnte wo die Jungs gerade sind, wieviele Kilomenter vor ihnen und hinter ihnen liegen. Wirklich toll!Von mir gibt es 5 von 5 Muscheln!Nachtrag: Wer den Klappentext gelesen hat und sich nun wundert wieso da die Rede von eine Unfall ist, während ich von Krankheit rede. Die Erklärung ist einfach: es wird vermutet, dass die Krankheit durch den Unfall ausgelöst wurde, aber mehr weiß hier die Medizin leider immer noch nicht.

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  • Freundschaft, die für ein ganzes Leben reicht

    I'll push you

    Sikal

    09. September 2017 um 08:27

    Patrick Gray und Justin Skeesuck sind Freunde seit ihrer Kindheit. Die beiden haben so manches zusammen erlebt, gemeistert, sich erfreut und auch ertragen. Als – durch einen Autounfall ausgelöst – Justin mit einer Autoimmunerkrankung zu leben lernen muss, er in immer kürzeren Abständen Funktionen seines Körpers aufgeben muss, ist Patrick immer noch sein bester Freund, hilft ihm wo er nur kann und unterstützt Justins Frau bei der Pflege. Als Justin den Wunsch äußert, den Jakobsweg gehen zu wollen, zögert Patrick nicht lange „I’ll push you“. Dieses Gedankenkonstrukt gilt es nun auszuarbeiten und vorzubereiten, dafür lassen sich die beiden ca. ein Jahr Zeit, organisieren Sponsoren, einen neuen geländegängigen Rollstuhl, trainieren ihre Körper usw. Sie scheinen gut vorbereitet zu sein und können endlich ihre Reise antreten – 800 km mit einem Rollstuhl, eine Herausforderung oder eine Unmöglichkeit? Das wird sich zeigen, doch die beiden sind bereit alles zu geben. In diesem Buch schildern die beiden Freunde einzelne Passagen ihrer Reise, lassen uns teilhaben an nicht barrierefreien Hotelzimmern, zu kleinen Aufzügen, den oftmals nervenaufreibenden Hindernissen. Doch sie erzählen auch von einer unglaublichen Hilfe, die sie überall erfahren durften, von Menschen, die einfach zupacken ohne lange zu fragen und von neuen Freunden, die für die mentale Unterstützung des Projekts eine große Stütze sind. Während Justin es gewohnt ist, Hilfe anzunehmen und dafür dankbar zu sein, ist es für Patrick eine neue Erfahrung. Er muss erst lernen, dass man auch mal loslassen darf und ein wenig Verantwortung abgeben kann. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Perspektive der beiden geschrieben und spiegeln ihre Gedanken, Gefühle, Ängste, inneren Kämpfe wider. Gleich zu Beginn ist leider ein Kapitel etwas durcheinander gepurzelt, da wird der Ich-Erzähler ziemlich vermischt, das ist nun aber nicht weiter tragisch. Der Schreibstil ist etwas holprig, dies könnte auch der Übersetzung geschuldet sein. Die beiden sind nun mal keine professionellen Schriftsteller, sondern erzählen einfach einen wichtigen Teil ihres Lebens. Dieser kurze Ausschnitt fasst die enorme physische und psychische Belastung zusammen, die für die beiden über einen Zeitraum von sechs Wochen täglich aufs Neue ertragen wurde, bis sie endlich in Santiago de Compostella ihre Frauen wieder umarmen durften: „Bei all den Problemen und Kämpfen, die wir auszufechten hatten – die unwegsamen Pyrenäen, das abgebrochene Rad, die körperliche Belastung, der Hügel von soeben – waren wir uns nie uneinig, welchen Weg wir nehmen sollten, wie ein Hindernis zu überwinden sei oder wann wir morgens aufbrechen würden.“ Diese Einigkeit spiegelt das Besondere an ihrer Freundschaft, die von Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt ist. Justins mentale Stärke färbt auf Patrick ab und so erreichen die beiden nach vielen Rückschlägen das Ziel, das sie sich gesteckt haben. Ein tolles Buch, das Ende des Jahres auch als Film in die amerikanischen Kinos kommt – und hoffentlich bald auch zu uns.

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  • Zwei Freunde und ein Rollstuhl auf dem Jakobsweg

    I'll push you

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    04. August 2017 um 22:48

    Justin Skeesuck und Patrick Gray sind seit Kindertagen miteinander befreundet. Es ist eine Freundschaft, die vieles überstanden hat. Kindliche Streiche spielten da ebenso eine Rolle wie der spätere Zusammenhalt, als jeder von ihnen seinen eigenen Weg geht. Sie studierten an unterschiedlichsten Orten und lebten später auch viele viele Meilen voneinander entfernt und doch bestand immer dieses Bedürfnis bei beiden, die Freundschaft zu erhalten. Sie waren immer ehrlich zueinander und vertrauten einander. Selbst als sie später ihre Frauen kennenlernten und eine Familie gründeten, blieben sie Freunde, ihre Frauen und die Familien wurden in diese besondere Freundschaft einbezogen.Sie haben viel gemeinsam unternommen, haben viele Länder bereist und waren immer füreinander da.Nun sind sie in der Mitte der 30er Jahre angekommen und Justin äußert nach einer Sendung über den spanischen Jakobsweg, dass es ein Wunsch von ihm wäre, diesen zu bestreiten. Die Idee stand im Raum und es sollte noch eine Zeit vergehen, bis ernsthaft an die Bewältigung des Begehens des Jakobsweges gearbeitet werden konnte.Vom Prinzip her eine Aufgabe, die man als Freunde gemeinsam bewältigen kann, wenn Justin nicht im Rollstuhl sitzen und inzwischen für alle körperlichen Belange Hilfe brauchen würde.Eine Aufgabe, die es zu bewältigen gilt. Es stellt sich die Frage, ist es überhaupt möglich, mit einem Rollstuhl den Jakobsweg zu begehen? Es sind nahezu 800 km, die die beiden bewältigen müssen. Sie packen es an, ein neuer Rollstuhl muss her, die Finanzierung dessen und auch der 6-wöchigen Tour müssen organisiert werden. Sie brauchen Hilfe und dennoch die Frage, ist es möglich, diese Tour zu schaffen? Alleine? Doch dann geht es eines Tages los und sie befinden sich auf den Weg nach Spanien, aber schon bald stoßen sie auf die ersten Hindernisse.In diesem Buch erzählen die beiden Autoren Patrick Gray und Justin Skeesuck nicht nur abwechselnd über ihre aufreibende Reise, die sie über den Jakobsweg führte, sondern man erfährt auch viel von ihnen selbst.Angefangen von ihrer kindlichen Freundschaft, in denen Streiche nicht fehlen durften wie auch das gemeinsame Betreiben von Sportarten. Später studierten sie und lernten ihre Frauen kennen.Sie lassen den Leser daran teilhaben und geben ihm damit die Möglichkeit, sie besser kennenzulernen und beim Wachsen der Freundschaft mit dabei zu sein zu können.Auch ihre Ängste und Sorgen teilen sie mit dem Leser, so auch die Erkenntnis, dass Justin an einer unheilbaren Autoimmunerkrankung leidet.Im Gegensatz zu Patrick nimmt Justin seine Krankheit an und arrangiert sich mit ihr. Er muss lernen, Vertrauen aufzubauen, da er gesundheitsmäßig von anderen Menschen abhängig wird.Als sie sich auf dem Jakobsweg befinden, müssen sie mehr als einmal auf die Hilfe von Fremden zurückgreifen, die ihnen freiwillig angeboten wird. Justin, der daran gewöhnt ist, hat damit keine Probleme, Patrick schon. Er möchte am liebsten seinen Freund allein die 800 km schieben, aber das ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit.Die beiden erfahren auf ihrer Reise Hilfe von völlig Fremden, lernen Menschen von unterschiedlichster Nationalität und neue Freunde kennen. Es ist ein unglaubliches Buch, ein Buch voller Vertrauen, Freundschaft und Hilfsbereitschaft, das seinesgleichen sucht. Es ist auch ein Buch über die Reise in sich selbst, dem Besinnen, wer bin ich und was will ich mit dem Rest meines Lebens anfangen. Ein Buch, das mich nachdenken lässt, das mich schmunzeln ließ und bei dem ich mich meiner Tränen stellenweise nicht verwehren konnte.Ich habe die beiden Freunde sehr gern auf ihrer anstrengenden Reise begleitet, habe mit ihnen gehofft und gebangt, dass sie das Ziel Santiago de Compostella erreichen mögen. Die beiden sind Freunde, wie man sie sich wünscht. Ehrlich, offen, eine Freundschaft voller Liebe und Vertrauen, die hoffentlich noch ganz lange anhalten möge.Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter, es zeigt, was alles möglich ist, wenn man es nur will.

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