Patrick Gray , Justin Skeesuck I'll push you

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Inhaltsangabe zu „I'll push you“ von Patrick Gray

Mehr als nur ziemlich beste Freunde... Mit 16 erleidet Justin einen Verkehrsunfall, der ihn fast tötet und eine langsam voranschreitende Autoimmunerkrankung auslöst. Er kann seine Arme und Beine nicht mehr bewegen, ist auf den Rollstuhl angewiesen. Sein Traum: den Jakobsweg gehen. Als er seinem Freund Patrick davon erzählt, zögert dieser nicht, sich mit ihm zusammen auf das Abenteuer einzulassen. Sechs Wochen sind die beiden unterwegs, die Reise bringt beide an ihre Grenzen, doch gemeinsam bewältigen sie die 800 Kilometer über Stock und Stein durch Nordspanien. Ein ungewöhnliches Zeugnis von Mut, Glauben und wahrer Freundschaft, das dazu anregt, das eigene Leben infrage zu stellen und Dinge zu wagen, die man bisher nie für möglich hielt.

Ein tolles Buch, welches die Stärke und Herausforderung zum Verwirklichen eines Lebenstraumes in Betrachtung stellt.

— baronessa
baronessa

Ein Buch, das nachdenklich macht. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und Lebensfreude.

— TanjaJahnke
TanjaJahnke

Ein tolles Buch über Vertrauen, Freundschaft und mentale Stärke.

— Sikal
Sikal

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  • Der Jakobsweg im Rollstuhl

    I'll push you
    baronessa

    baronessa

    12. September 2017 um 17:18

    „Vorsicht Spoiler!“ Justin und Patrick sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde. Das ändert sich auch nicht, als durch einen Unfall bei Justin eine Erkrankung ausbricht, die ihn an den Rollstuhl fesselt. Beide heiraten, gründen eine Familie und halten weiterhin fest zusammen. Justin möchte trotz Erkrankung, dass sein Leben eine Erfüllung findet. Eines Tages bittet er seinen Freund, mit ihm gemeinsam den Jakobsweg zu gehen. Eine große Herausforderung, die auf die Freunde zukommt, denn viele Schwierigkeiten müssen beseitigt werden, bevor sie überhaupt aufbrechen können. Aber die größten Widerstände lauern noch auf die Freunde, denn der Jakobsweg hat seine Tücken.       Meine Meinung: Ich wusste ja, dass es einen Trailer zu diesem Buch gibt, aber ich habe ihn mir vorher nicht angesehen, um unvoreingenommen das Buch zu lesen.   Jetzt habe ich die letzten Seiten beendet und war erstaunt, erschüttert und ebenso begeistert über dieses Buch.   Ich konnte es mir nicht vorstellen, dass die Freunde diese Reise unternommen haben. Ich habe schon von einem Bekannten erfahren, dass diese Reise sehr anstrengend ist, aber mit einem Rollstuhl sprengte meine Vorstellungskraft. Als ich mir diesen Trailer dann angesehen habe, war ich fassungslos. 800 Kilometer auf dem Pilgerweg im Rollstuhl!   Trotz Behinderung solche Kraft und Bejahung zum Leben. Das Tolle ist aber auch die Freundschaft der beiden Männer. Das findet man sehr selten. Gerade wenn diese Freundschaft eine solche Belastungsprobe aushält.   Aber auch die Pilgerung auf dem Jakobsweg ist gut geschildert. Die Herausforderung auf dem Weg und die Veränderung der Menschen, wenn sie sich ihren Ängsten stellen. Ebenso die Hilfeleistung vieler Menschen.   Das Buch ist eingeteilt, und zwar in - Vorwort - Prolog - Teil 1 – Wie alles begann - Teil 2 – Vorbereitungen - Teil 3 – Auf dem Jakobsweg - Dank - Denkanstöße   Alles untergliedert in Kapitel. Bei der Beschreibung vom Jakobsweg ist jedes Mal bei Kapitelanfang der Weg aufgezeichnet mit dem Standort. Das Geschehen ist aus der Sichtweise von Patrick und Justin abwechselnd erzählt.   Die Denkanstöße am Ende der Geschichte lassen die Sichtweise auf unser eigenes Leben zu und regen zum Nachdenken an.     Fazit: Ein tolles Buch, welches die Stärke und Herausforderung zum Verwirklichen eines Lebenstraumes in Betrachtung stellt. Hoffnung, Vertrauen und starker Überlebenswille verdeutlichen ein Bekenntnis zum persönlichen Leben.   Mich hat diese Geschichte richtig begeistert und deswegen kann ich das Buch nur empfehlen – unbedingt lesen!  

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  • Ziemlich beste Freunde meets Jackobsweg

    I'll push you
    TanjaJahnke

    TanjaJahnke

    10. September 2017 um 12:32

    Ich gestehe, dass dies mein erstes Buch dieser Art war. Bisher konnte ich mich nicht so recht für solche "Reiseberichte" oder "Sachbücher" begeistern (woran das lag...ich weiß es nicht). Aber nachdem mir das Buch mit dem Satz: "ziemlich beste Freunde" (der Film) meets Jackobsweg; beschrieben wurde, war meine Neugierde geweckt.Und eines ist gewiss, diese Geschichte hat mich von den Füßen gehauen!Die Freundschaft von Justin und Patrick ist einzigartig. Ihre Beziehung zueinander macht atemlos und sprachlos. Alleine Justins Umgang mit seiner Krankheit und seine mentale Stärke lassen mich demütig zurück. So viel Lebensfreude und positive Energie durch einen schwer kranken Menschen zu erfahren, machte mich mehr als nur nachdenklich.Denn sein wir ehrlich. Wie oft lamentieren wir über das Wetter, einen Schnupfen, die Arbeit oder andere Banalitäten? Und nun sieht man da diesen Mann, dreifachen Vater, Ehemann und besten Freund, der aufgrund einer Krankheit ab dem Hals abwärts gelähmt ist. Ein Mann, der gefüttert, gewaschen, aus- und angezogen werden muss. Ein Mann, der nicht mit seinen Kindern spielen und balgen oder seine Frau umarmen kann. Und genau dieser Mann sprüht vor Energie und positiver Lebenseinstellung.Mehr als einmal musste ich das Buch weglegen und schlucken, nachdenken und im Stillen staunen.Wer aber nun denkt, dass "I'll push you" eine Ansammlung weiser Sprüche und leerer Phrasen ist, täuscht sich gewaltig.Im Wechsel berichten Justin und Patrick über ihre diversen Erlebnisse, Gedanken und Gefühle während ihrer Reise auf dem Camino. Angefangen mit der Diagnose der Krankheit, über den Moment, wo die Idee für dieses Abenteuer geboren wird bis hin zu der tatsächlichen Pilgerreise.Sie berichten von der Vorbereitung, den Problemen, neuen Bekanntschaften und vielem mehr. All das gespickt mit Rückblenden in die jeweilige nahe oder ferne Vergangenheit. Anekdoten aus ihrer gemeinsamen Kindheit, intime Einblicke in den Verlauf der Krankheit...Gedanken und Gefühle...Hierbei gibt es sowohl lustige, traurige, nachdenkliche und ernste Momente.Und die große Frage: wer hat das glücklichere Leben, wer ist der bessere Vater und Ehemann? Der Kranke oder der Gesunde?Kurzum ein Buch, das mich nachdenken ließ und mich viele Dinge in einem anderen Licht sehen ließ und lässt. Justin und Patrick haben mich zwar nicht zwingend zu Gott bekehrt (denn dieser spielt für sie eine wichtige Rolle), aber sie haben in mir den Wunsch geweckt bewusster und positiver zu leben.Ich lege dieses Buch jedem Menschen ans Herz. Doch seid gewarnt, dieses Buch braucht Zeit...ihr werdet Zeit brauchen und es wird euer Denken verändern.Mich persönlich würde es noch brennend interessieren, ob der Film über die Reise der zwei Freunde auch irgendwann in Deutschland ausgestrahlt wird.Besonders schön fand ich die Grafiken über den jeweiligen Kapiteln, wo man mitverfolgen konnte wo die Jungs gerade sind, wieviele Kilomenter vor ihnen und hinter ihnen liegen. Wirklich toll!Von mir gibt es 5 von 5 Muscheln!Nachtrag: Wer den Klappentext gelesen hat und sich nun wundert wieso da die Rede von eine Unfall ist, während ich von Krankheit rede. Die Erklärung ist einfach: es wird vermutet, dass die Krankheit durch den Unfall ausgelöst wurde, aber mehr weiß hier die Medizin leider immer noch nicht.

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  • Freundschaft, die für ein ganzes Leben reicht

    I'll push you
    Sikal

    Sikal

    09. September 2017 um 08:27

    Patrick Gray und Justin Skeesuck sind Freunde seit ihrer Kindheit. Die beiden haben so manches zusammen erlebt, gemeistert, sich erfreut und auch ertragen. Als – durch einen Autounfall ausgelöst – Justin mit einer Autoimmunerkrankung zu leben lernen muss, er in immer kürzeren Abständen Funktionen seines Körpers aufgeben muss, ist Patrick immer noch sein bester Freund, hilft ihm wo er nur kann und unterstützt Justins Frau bei der Pflege. Als Justin den Wunsch äußert, den Jakobsweg gehen zu wollen, zögert Patrick nicht lange „I’ll push you“. Dieses Gedankenkonstrukt gilt es nun auszuarbeiten und vorzubereiten, dafür lassen sich die beiden ca. ein Jahr Zeit, organisieren Sponsoren, einen neuen geländegängigen Rollstuhl, trainieren ihre Körper usw. Sie scheinen gut vorbereitet zu sein und können endlich ihre Reise antreten – 800 km mit einem Rollstuhl, eine Herausforderung oder eine Unmöglichkeit? Das wird sich zeigen, doch die beiden sind bereit alles zu geben. In diesem Buch schildern die beiden Freunde einzelne Passagen ihrer Reise, lassen uns teilhaben an nicht barrierefreien Hotelzimmern, zu kleinen Aufzügen, den oftmals nervenaufreibenden Hindernissen. Doch sie erzählen auch von einer unglaublichen Hilfe, die sie überall erfahren durften, von Menschen, die einfach zupacken ohne lange zu fragen und von neuen Freunden, die für die mentale Unterstützung des Projekts eine große Stütze sind. Während Justin es gewohnt ist, Hilfe anzunehmen und dafür dankbar zu sein, ist es für Patrick eine neue Erfahrung. Er muss erst lernen, dass man auch mal loslassen darf und ein wenig Verantwortung abgeben kann. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Perspektive der beiden geschrieben und spiegeln ihre Gedanken, Gefühle, Ängste, inneren Kämpfe wider. Gleich zu Beginn ist leider ein Kapitel etwas durcheinander gepurzelt, da wird der Ich-Erzähler ziemlich vermischt, das ist nun aber nicht weiter tragisch. Der Schreibstil ist etwas holprig, dies könnte auch der Übersetzung geschuldet sein. Die beiden sind nun mal keine professionellen Schriftsteller, sondern erzählen einfach einen wichtigen Teil ihres Lebens. Dieser kurze Ausschnitt fasst die enorme physische und psychische Belastung zusammen, die für die beiden über einen Zeitraum von sechs Wochen täglich aufs Neue ertragen wurde, bis sie endlich in Santiago de Compostella ihre Frauen wieder umarmen durften: „Bei all den Problemen und Kämpfen, die wir auszufechten hatten – die unwegsamen Pyrenäen, das abgebrochene Rad, die körperliche Belastung, der Hügel von soeben – waren wir uns nie uneinig, welchen Weg wir nehmen sollten, wie ein Hindernis zu überwinden sei oder wann wir morgens aufbrechen würden.“ Diese Einigkeit spiegelt das Besondere an ihrer Freundschaft, die von Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt ist. Justins mentale Stärke färbt auf Patrick ab und so erreichen die beiden nach vielen Rückschlägen das Ziel, das sie sich gesteckt haben. Ein tolles Buch, das Ende des Jahres auch als Film in die amerikanischen Kinos kommt – und hoffentlich bald auch zu uns.

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  • Zwei Freunde und ein Rollstuhl auf dem Jakobsweg

    I'll push you
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    04. August 2017 um 22:48

    Justin Skeesuck und Patrick Gray sind seit Kindertagen miteinander befreundet. Es ist eine Freundschaft, die vieles überstanden hat. Kindliche Streiche spielten da ebenso eine Rolle wie der spätere Zusammenhalt, als jeder von ihnen seinen eigenen Weg geht. Sie studierten an unterschiedlichsten Orten und lebten später auch viele viele Meilen voneinander entfernt und doch bestand immer dieses Bedürfnis bei beiden, die Freundschaft zu erhalten. Sie waren immer ehrlich zueinander und vertrauten einander. Selbst als sie später ihre Frauen kennenlernten und eine Familie gründeten, blieben sie Freunde, ihre Frauen und die Familien wurden in diese besondere Freundschaft einbezogen.Sie haben viel gemeinsam unternommen, haben viele Länder bereist und waren immer füreinander da.Nun sind sie in der Mitte der 30er Jahre angekommen und Justin äußert nach einer Sendung über den spanischen Jakobsweg, dass es ein Wunsch von ihm wäre, diesen zu bestreiten. Die Idee stand im Raum und es sollte noch eine Zeit vergehen, bis ernsthaft an die Bewältigung des Begehens des Jakobsweges gearbeitet werden konnte.Vom Prinzip her eine Aufgabe, die man als Freunde gemeinsam bewältigen kann, wenn Justin nicht im Rollstuhl sitzen und inzwischen für alle körperlichen Belange Hilfe brauchen würde.Eine Aufgabe, die es zu bewältigen gilt. Es stellt sich die Frage, ist es überhaupt möglich, mit einem Rollstuhl den Jakobsweg zu begehen? Es sind nahezu 800 km, die die beiden bewältigen müssen. Sie packen es an, ein neuer Rollstuhl muss her, die Finanzierung dessen und auch der 6-wöchigen Tour müssen organisiert werden. Sie brauchen Hilfe und dennoch die Frage, ist es möglich, diese Tour zu schaffen? Alleine? Doch dann geht es eines Tages los und sie befinden sich auf den Weg nach Spanien, aber schon bald stoßen sie auf die ersten Hindernisse.In diesem Buch erzählen die beiden Autoren Patrick Gray und Justin Skeesuck nicht nur abwechselnd über ihre aufreibende Reise, die sie über den Jakobsweg führte, sondern man erfährt auch viel von ihnen selbst.Angefangen von ihrer kindlichen Freundschaft, in denen Streiche nicht fehlen durften wie auch das gemeinsame Betreiben von Sportarten. Später studierten sie und lernten ihre Frauen kennen.Sie lassen den Leser daran teilhaben und geben ihm damit die Möglichkeit, sie besser kennenzulernen und beim Wachsen der Freundschaft mit dabei zu sein zu können.Auch ihre Ängste und Sorgen teilen sie mit dem Leser, so auch die Erkenntnis, dass Justin an einer unheilbaren Autoimmunerkrankung leidet.Im Gegensatz zu Patrick nimmt Justin seine Krankheit an und arrangiert sich mit ihr. Er muss lernen, Vertrauen aufzubauen, da er gesundheitsmäßig von anderen Menschen abhängig wird.Als sie sich auf dem Jakobsweg befinden, müssen sie mehr als einmal auf die Hilfe von Fremden zurückgreifen, die ihnen freiwillig angeboten wird. Justin, der daran gewöhnt ist, hat damit keine Probleme, Patrick schon. Er möchte am liebsten seinen Freund allein die 800 km schieben, aber das ist schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit.Die beiden erfahren auf ihrer Reise Hilfe von völlig Fremden, lernen Menschen von unterschiedlichster Nationalität und neue Freunde kennen. Es ist ein unglaubliches Buch, ein Buch voller Vertrauen, Freundschaft und Hilfsbereitschaft, das seinesgleichen sucht. Es ist auch ein Buch über die Reise in sich selbst, dem Besinnen, wer bin ich und was will ich mit dem Rest meines Lebens anfangen. Ein Buch, das mich nachdenken lässt, das mich schmunzeln ließ und bei dem ich mich meiner Tränen stellenweise nicht verwehren konnte.Ich habe die beiden Freunde sehr gern auf ihrer anstrengenden Reise begleitet, habe mit ihnen gehofft und gebangt, dass sie das Ziel Santiago de Compostella erreichen mögen. Die beiden sind Freunde, wie man sie sich wünscht. Ehrlich, offen, eine Freundschaft voller Liebe und Vertrauen, die hoffentlich noch ganz lange anhalten möge.Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter, es zeigt, was alles möglich ist, wenn man es nur will.

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