Maggie und die Stadt der Diebe

von Patrick Hertweck 
4,4 Sterne bei101 Bewertungen
Maggie und die Stadt der Diebe
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Positiv (89):
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Eine Geschichte voller Diebe und Halunken, Freundschaft und über die Suche über sich selbst

Kritisch (1):
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Fehlende Spannung und ein zäher Schreibstil, der eher ein Graus, als ein Lesevergnügen war.

Alle 101 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Maggie und die Stadt der Diebe"

New York, 1870. Maggie ist auf der Flucht. Nur knapp ist sie den Männern entkommen, die sie aus dem Waisenhaus entführt haben. Mephisto Mose, der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt, ist hinter Maggie her. Doch weshalb hat er ein solches Interesse an ihr? Auf der Suche nach einem Versteck, irrt Maggie durch die Slums von Manhattan und trifft auf eine Bande junger Diebe, die sie bei sich aufnehmen. Aber die Verfolger lassen nicht locker und Maggie spürt, dass sie sich endlich ihrer Vergangenheit stellen muss.

Eine Abenteuergeschichte voll von düsteren Geheimnissen und gemeinen Schurken.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407749086
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:14.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Eternityvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte voller Diebe und Halunken, Freundschaft und über die Suche über sich selbst
    Eine Geschichte voller Diebe und Halunken, Freundschaft und über die Suche über sich selbst

    Die Straßen sind duster und dreckig in New York im Jahre 1870. Der Unterschied zwischen arm und reich könnte nicht größer sein und so erstreckt sich eine gänzliche Unterwelt abseits der Gesellschaft, wo sich Diebe und Halunken herumtreiben, um sich durch irgendwie durch's Leben zu kämpfen. Und dies sind nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder. Waisen, die sich nur Diebstahl und illegale Geschäfte irgendwie über Wasser halten.


    Maggie gehört jetzt neu dazu. Denn sie ist aus dem Waisenhaus ausgebüxt, nachdem dort etwas vor sich ging, was nicht ganz koscher war. Auf den Straßen New Yorks lernt sie nun ein neues Leben kennen, findet Freunde in einer Kinder-Diebesbande und kommt den Geheimnissen ihres eigenen Lebens, ihrer Eltern und ihrer wahren Identität auf die Spur.

    Ein Geschichte über Freundschaft, Wahrheit, Diebe und Gauner, über böse Machenschaften und Geheimnisse, über Mut und die Suche nach dem eigenen Ich.

    Spannend, abenteuerlich, ein bisschen schmutzig und düster und sehr, sehr freundschaftlich!

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    AlexandraKvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Abenteuerroman mit Potential. Leider fehlte der Story sowie den Charakteren die Tiefe. Sprachlich für 11jährige sehr ambitioniert.
    Maggie und die Stadt der Diebe

    Maggie ist ein Waisenkind und wohnte lange Zeit in einem christlichen Waisenheim im New York der 1870er Jahre. Bis sie dort von einer Bande entführt wird. Doch sie kann fliehen und kommt bei einer Bande namens 40 Little Thieves unter. Dort wird sie zur Diebin ausgebildet, um die Bande rund um Fagin Goblin zu unterstützen. Dieser Fagin erkennt Maggie, will ihr aber nicht sagen wer sie ist. Doch auf ihren Diebeszügen zusammen mit den anderen Kindern kommt sie ihrer Vergangenheit langsam auf die Spur. 

    Gewisse Verhaltensweisen wie z.B. zu Anfang die Flucht von Maggie muten sehr actionhaft an. Fast wie in einem Film. Ein junges Mädchen, welches gut behütet aufwuchs vollführt auf einmal waghalsige Stunts, um den Verfolgern zu entkommen. Das wirkte auf mich doch sehr unglaubwürdig und passt nicht zum Rest des Romans.
    Leider schafft es der Autor nicht, mir detaillierte Bilder in den Kopf zu setzten. Für mich bleibt vieles zu schwammig und die Story ist mir zu lückenhaft. Was die Spannung angeht, so hatte ich mir etwas mehr erhofft. Vieles blieb mir einfach zu flach. Nach Teil 1 war ich sehr gespannt wie es weitergeht, als Maggie den Kirchturm erkannte. Doch im 2. Teil wurde zunächst nicht darauf eingegangen was mich sehr enttäuschte. Man wollte doch wissen, woher er Maggie kennt und wie seine Verbindung zu ihr ist. Diesem Teil fehlte es deutlich an Spannung und ich hatte Mühe mich durchzukämpfen. Der 3. Teil war dann wieder spannender und konnte mich mehr bei der Stange halten. Einiges kam ans Licht und die Geschichte nahm wieder Fahrt auf. Der 4. Teil des Buches war dann richtig spannend, endlich wurde das Rätsel um Maggie aufgelöst. Trotzdem hätte man auch hier mehr in die Tiefe gehen können. Hoffentich wird es einen Folgeband geben, denn die Auflösung um den geheimnisvollen Chung Ling lässt auf weitere Abenteuer hoffen.
    Meines Erachtens hat das Buch wirklich potential, das leider nicht immer ausgeschöpft wurde. Die Passagen mit den Diebeszügen und dem herumlungern der Bande waren zwar ganz nett aber sie haben weder die Geschichte vorangetrieben, noch waren sie spannend. 

    Sprachlich fand ich das Buch leider nicht gelungen. Es gab einige Formulierungen über die ich gestolpert bin wie z.B. „gesichelte Wiese“ oder „behelfsmäßiger Sarg“. Ich glaube nicht, dass heutzutage noch viele Kinder wissen, was eine Sichel ist, wie und wozu man sie benutzt und, dass das Adjektiv davon „gesichelt“ ist. Da ich Nachhilfe in Deutsch gebe, weiß ich ungefähr wie der Wortschatz von Jugendlichen zurzeit ist und ich wage zu bezweifeln, dass die meisten meiner Nachhilfeschüler dieses Wort kennen. Ich erkenne die Intention des Autors. Das Geschehen spielt 1870 und sicherlich wollte Patrick Hertweck historisch korrekt und nah schreiben. Allerdings stellt sich mir da die Frage, ob das dann schon was für 11jährige ist, die vielleicht keine akademisch hochwertige Ausbildung genießen können und trotzdem gerne Abenteuerromane lesen.
    Kurzer Exkurs: Gerade vor wenigen Tagen habe ich mit einem Schüler (14 Jahre) der 8. Klasse Gemeinschaftsschule Fremdwörter mit V im Deutschen geübt und folgende Wörter waren ihm unbekannt: Vakuum, Vehikel, Vegetation, vehement. Da wurde ich etwas stutzig und wieder einmal habe ich meine Erwartungen runterstufen müssen.
    In diesem Buch stößt man immer wieder auf Formulierungen und Wörter, die doch ein höheres sprachliches Niveau erfordern als die meisten 11-jährigen es besitzen. 

    Die Aufmachung gefällt mir gut, vor allem, dass das Buch in vier Teile geteilt ist. So kann man sich gut Leseabschnitte einteilen, die dann auch nicht zu groß sind. Auch das Cover finde ich sehr ansprechend, es würde mich direkt zum Kauf verleiten. 

    Alles in allem ein Buch mit Potential. Das Lesevergnügen war für mich durchwachsen. Leider wurden viele Situationen und Handlungsstränge für meinen Geschmack zu wenig ausgebaut, sodass die Spannung darunter litt und es zu oberflächlich blieb. Auch den Charakteren hätte mehr Tiefe nicht geschadet. Außerdem fand ich für die Zielgruppe das sprachliche Niveau doch schon etwas ambitioniert, zumindest bei einigen Formulierungen.

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    LisaLiebeskinds avatar
    LisaLiebeskindvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle und spannende Geschichte, die definitiv nicht nur für junge Leser geeignet ist!
    Mitreißend und einfach schön

    Patrick Hertweck hat mit "Maggie und die Stadt der Diebe" ein Buch verfasst, dass sich an Leser ab 11 Jahren richtet. Gut, dachte ich, dann wird es bestimmt ganz nett, aber nicht übermäßig spannend. Tja, falsch gedacht.

    Obwohl das Buch für junge Leser konzipiert ist, habe ich von der ersten Seite an voll mitgefiebert. Schnell war die erste Hälfte verschlungen und noch schneller habe ich am kommenden Tag die zweite Hälfte beendet.


    Maggie ist eine tolle, sympathische Figur, die es nicht leicht in ihrem noch jungen Leben hatte, die aber mutig, selbstbewusst und liebenswert ist. Ich wollte unbedingt das Geheimnis ihrer Herkunft lüften und bin von Seite zu Seite geflogen.

    Neben Maggie gibt es aber auch noch ein breites Set weiterer Figuren, die allesamt ebenso gut durchdacht, sympathisch und schillernd sind. Ich habe mich als ein Teil der kleinen Diebesbande gefühlt und hatte nicht den Eindruck nur ein Leser zu sein, der von außen auf die Geschichte schaut, sondern war mitten unter ihnen.


    Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut, es gibt keine langweiligen Passagen im gesamten Buch, denn alles ist im Verlauf wichtig und ständig passieren unvorhergesehene Dinge.

    In jedem Fall verspüre ich gerade das dringende Bedürfnis nach einem weiteren Band, in dem Maggie und die 40 Little Thieves weitere spannende Abenteuer erleben und vielleicht sogar die wichtigsten Nebenfiguren etwas stärker in den Fokus gerückt werden. Besonders die Geschichte der herzensguten Silence würde mich sehr interessieren, aber auch die weitere Zukunft von Maggie selbst.


    Mein Fazit

    In jedem Fall ist Patrick Hertweck mit "Maggie und die Stadt der Diebe" ein toller Jugendroman gelungen, der eine Menge Spannung bereit hält und durchaus auch für ältere Leser ein echtes Lesevergnügen bietet. Sehr gerne mehr davon!


    www.lisa-reads.blogspot.de

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    LisaLiebeskinds avatar
    LisaLiebeskindvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle und spannende Geschichte, die definitiv nicht nur für junge Leser geeignet ist!
    Tolle und spannende Geschichte für Jung und Alt

    Patrick Hertweck hat mit "Maggie und die Stadt der Diebe" ein Buch verfasst, dass sich an Leser ab 11 Jahren richtet. Gut, dachte ich, dann wird es bestimmt ganz nett, aber nicht übermäßig spannend. Tja, falsch gedacht.

    Obwohl das Buch für junge Leser konzipiert ist, habe ich von der ersten Seite an voll mitgefiebert. Schnell war die erste Hälfte verschlungen und noch schneller habe ich am kommenden Tag die zweite Hälfte beendet.


    Maggie ist eine tolle, sympathische Figur, die es nicht leicht in ihrem noch jungen Leben hatte, die aber mutig, selbstbewusst und liebenswert ist. Ich wollte unbedingt das Geheimnis ihrer Herkunft lüften und bin von Seite zu Seite geflogen.

    Neben Maggie gibt es aber auch noch ein breites Set weiterer Figuren, die allesamt ebenso gut durchdacht, sympathisch und schillernd sind. Ich habe mich als ein Teil der kleinen Diebesbande gefühlt und hatte nicht den Eindruck nur ein Leser zu sein, der von außen auf die Geschichte schaut, sondern war mitten unter ihnen.


    Der Spannungsbogen ist sehr gut aufgebaut, es gibt keine langweiligen Passagen im gesamten Buch, denn alles ist im Verlauf wichtig und ständig passieren unvorhergesehene Dinge.

    In jedem Fall verspüre ich gerade das dringende Bedürfnis nach einem weiteren Band, in dem Maggie und die 40 Little Thieves weitere spannende Abenteuer erleben und vielleicht sogar die wichtigsten Nebenfiguren etwas stärker in den Fokus gerückt werden. Besonders die Geschichte der herzensguten Silence würde mich sehr interessieren, aber auch die weitere Zukunft von Maggie selbst.


    Mein Fazit

    In jedem Fall ist Patrick Hertweck mit "Maggie und die Stadt der Diebe" ein toller Jugendroman gelungen, der eine Menge Spannung bereit hält und durchaus auch für ältere Leser ein echtes Lesevergnügen bietet. Sehr gerne mehr davon!


    www.lisa-reads.blogspot.de

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    Tine_1980s avatar
    Tine_1980vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kleiner Abfall der Spannung im Mittelteil, danach eine deutliche Steigerung!
    Maggie und die Stadt der Diebe

    New York, 1870. Maggie gelingt die Flucht vor einem Gangsterboss durch die Slums von Manhattan. Ziellos irrt sie durch schmutzige Gassen und ist heilfroh, als sie bei eienr Bande junger Diebe Unterschlupf findet.

    Doch auch wenn sie sich dort sehr schnell wohlfühlt, kommen ihr immer wieder Erinnerungen ins Gedächtnis und sie möchte endlich herausfinden, wo sie herstammt? Was hat es mit ihrer Vergangenheit auf sich? Immer tiefer gerät sie in die New Yorker Unterwelt.

     

    Dieses Buch bewegt sich für mich zwischen Kinder- und Jugendbuch und die Altersempfehlung von 11-13 ist daher gut gewählt.

    Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, doch war für mich gerade nach dem spannenden Anfang der Mittelteil etwas langatmiger. Man lernt die Bande kennen und dies ist auch wichtig, um die ganze Dynamik hinter der ganzen Sache zu erkennen. Doch trotzallem war es mir etwas zu lange beziehungsweise passierte nicht so viel Spannendes.

    Die Geschichte selbst spielt in den Slums von Manhattan im Jahre 1870 und man kommt in den Genuss, die Bandenzugehörigkeit hautnah zu erleben, aber auch das Leben zu damaligen Zeiten wird authentisch dargestellt.

    Maggie taut bei ihrer Bande recht schnell auf und so hat sie oft auch Aufträge mit Tom, der gut mit ihr harmoniert. Die kleinen Diebestouren sind schön erzählt. Nach und nach kommen immer wieder Neuigkeiten aus der Vergangenheit von Maggie zutage und man möchte als Leser natürlich wissen, wieso sie aus einem Waisenhaus entführt wurde.

    Es gab natürlich auch schon damals Legenden, die sich durch das Sagen hören immer weiter halten und manchmal mehr vorgeben, als sie eigentlich sind. So gibt es hier den mächtigen Bowery Boy.

    Doch was es mit diesem Bowery Boy und Maggies Vergangenheit auf sich hat, solltet ihr lieber selbst lesen.

    Ich kann euch schon mal sagen, dass es zum Ende hin nochmal richtig spannend wird und die Seiten nur so dahinfliegen.

    Die Atmosphäre hat Patrick Hertweck super eingefangen, von der Armut, die in manchen Stadtbezirken von New York vorherrschte, über die Beschreibung der damaligen Lebensumstände bis hin zu den Verhältnissen, die damals herrschten, ist dies alles sehr eingängig beschrieben und man kann es sich bildhaft vorstellen.

    Auch die Charaktere sind einfach toll und liebenswert oder aber auch besonders schurkenhaft. Entweder man hat von Beginn an eine Sympathie oder eine Antipathie gegen die einzelnen Protas, die bis zum Ende anhält.

     

    Trotz des Abfalls der Spannung im Mittelteil hat mich die Geschichte eingefangen und neugierig gemacht. Tolle Atmosphäre mit einer schönen Kinder- bzw. Jugendgeschichte, die einem das Leben im Jahr 1870 nahebringt. Wer auch mal gerne in die Vergangenheit eintaucht und dort eine Geschichte für 11 – 13 Jährige sucht, wird hier bestimmt fündig

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor einem Jahr
    In der Zeit zurück versetzt

    Maggie und die Stadt der Diebe – Patrick Hertweck
    Verlag: Gulliver
    Gebundene Ausgabe: 14,99 €
    Taschenbuch: 8,95 €
    eBook: 12,99
    Seiten: 304
    ab 11 Jahre
    Klappentext:
    New York, 1870. Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt. Atmosphärisch und fesselnd - ein brillant geschriebenes Erstlingswerk in der Tradition von Rowling und Funke.

    Mein Fazit:
    Das Cover ist total schön und spiegelt Maggie wieder, auch die Hintergrund - Kulisse ist toll gelungen.
    Obwohl dies ein Jugendbuch ist, kann auch ein Erwachsener es lesen, und sich in eine Welt zurück versetzen lassen zu Zeiten des Harry Potter. Ich war sofort in der Geschichte drin und liebte Maggie gleich. Auch die anderen Protagonisten sind toll dargestellt. Die Abenteuer sind sehr bildlich erklärt und man fühlt sich als wäre man direkt dabei.
    Die Freude und die Ängste die Maggie in dieser Geschichte erlebt, sind für auch leicht zu verstehen und nach zu vollziehen.
    Der Schreibstil ist total flüssig und für ein Jugendbuch angemessen. Leicht verständlich und einfach zu lesen. Es sind für mich keine überflüssigen Sätze oder Szenen dabei, Alles ist in diesem Buch stimmig.
    Ich gebe 5 von 5 Sternen und hoffe noch mehr von Patrick Hertweck zu lesen.
    Ich danke Patrick Hertweck nochmal vielmals für das schöne Rezensiionsexemplar

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    elchis avatar
    elchivor 2 Jahren
    Maggie und die Stadt der Diebe

    Inhaltsangabe:
    New York 1870. Maggie ist auf der Flucht vor ihren Entführern und irrt durch die düsteren Gassen New Yorks. Im letzten Moment wird sie von dem mysteriösen Sheppard gerettet und zu Fagin geschickt. Dort findet sie bei den „40 Little Thieves“ Unterschlupf. Anfangs widerstrebt es Maggie sich der dortigen Gemeinschaft anzuschließen, als ihr jedoch Erinnerungen wiederkommen, hat sie den Drang unbedingt heraus zu finden woher sie wirklich stammt…

    Meine Meinung:
    „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck ist eine wundervolle Abenteuer-Geschichte für Jung und Alt. Auch erinnert  sie mich ein wenig an „Oliver Twist“ und „Herr der Diebe“.
    Gleich zu Beginn schildert ein auktorialer Erzähler Maggies Flucht durch die düsteren Gassen New Yorks im Jahre 1870. Wobei die spätere Geschichte aus Maggies Sicht in einer Art Rückblick wieder gegeben wird. Die Wortwahl und sehr bildhaften Beschreibungen des Autors lassen die Geschichte sehr glaubhaft erscheinen und versetzen den Leser direkt in damalige Zeiten.
    Die Charaktere sind liebevoll und facettenreich ausgearbeitet und wirken sehr authentisch. Die Hauptprotagonistin Maggie ist ein aufgewecktes, freches Mädchen mit unglaublicher Persönlichkeit. Aber auch ihre Freunde stehen ihr in nichts nach, denn jeder Charakter hat so seine speziellen Eigenschaften. Besonders gut gefallen hat mir dabei Silence, die trotz dass sie stumm ist in dieser wortgewaltigen Geschichte nicht untergeht und durch ihre Handlungen wunderbar hervorgehoben wird. Aber auch Bismarck sticht durch die speziellen Dialoge mit seinem losen Mundwerk hervor…
    Auch das Spannungslevel ist hervorragend gewählt und der Zielgruppe angemessen. Durch die Suche nach Hinweisen zu Maggies Herkunft und  die sich nach einander zusammensetzenden Puzzleteilen, welche wiederum neue Rätsel aufwerfen, besteht eine stetige Steigerung der Spannung. Schlussendlich überschlagen sich die Ereignisse und führen zu einem Ende, das die Neugierde auf den zweiten Band weckt!

    Fazit:
    „Maggie und die Stadt der Diebe“ von Patrick Hertweck ist eine wundervolle Abenteuer-Geschichte für Jung und Alt. Das Debüt des Autors überzeugt mit liebenswerten, authentisch wirkenden Charakteren und einer bildhaften Sprache, die den Leser ins New York ins Jahre 1870 versetzt. Eine absolute Leseempfehlung!!!

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 2 Jahren
    Sehr einnehmende Atmosphäre und eine wunderbare Protagonistin!

    Sehr atmosphärisch geschriebenes Kinderbuch mit spannenden Abenteuern und dem Charme des historischen New Yorks!

    "Trau deinen Augen nicht. Sie gaukeln dir etwas vor.
    Was sie zeigen, ist nur ein Ausschnitt dessen, was uns umgibt.
    Die Welt ist abgründig und die Vergangenheit allgegenwärtig.
    Wie eine tieferliegende Hautschicht ist sie mit allem Sein auf Erden verbunden."
    S. 49

    Genau das erlebt Maggie in der historischen Metropole New Yorks, in der es für Kinder damals alles andere als ein einfaches Leben war. Vor allem für Waisenkinder! Die Geschichte beginnt mit Maggies Flucht und nur langsam erfährt man, vor wem und warum sie flüchten musste.

    Kinderbanden, die von Erwachsenen auf Diebstahl getrimmt wurden, gab es ja zu der damaligen Zeit recht viele, und an genau eine solche gerät Maggie. Zum Glück, denn der Anführer, ein recht hässlicher und undurchschaubarer Zwerg, der von allen nur "Goblin" genannt wird, ist bereit, sie vor ihren Verfolgern zu verstecken. Die anderen Kinder der Gang nehmen sie bereitwillig auf und man erlebt recht hautnah, in welchem Sumpf sie leben müssen.

    "An was für einem fremdartigen Ort war sie nur gestrandet?
    Ein Ort, an dem Verbrecher Jagd auf ein Mädchen machten
    und Kinder von einem Zwerg das Stehlen lernten.
    Ein Ort, der voller Legenden war."
    S. 62

    Dabei erfährt Maggie auch die Legende des Bowery Boy. Dazu gibt es übrigens auch einen realen Hintergrund, denn die Bowery Boys waren Mitte des 19. Jahrhunderts eine der berüchtigsten Straßengangs Manhattans bei den Five Points, einem Viertel, dass sich vor allem durch Verbrechen und Korruption seinen Namen gemacht hat.
    Hier handelt es sich jedoch um einen einzelnen Mann, den König der Unterwelt, der scheinbar wieder seinen Thron besteigen möchte, den er vor einigen Jahren aufgegeben hatte ... aber es gibt noch einige andere fiese Gegner, den sich Maggie und ihre vier neu gewonnenen Freunde stellen müssen.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig und für Kinder in dem Alter ansprechend. Trotzdem passt er perfekt in die Zeit und lässt einen tief in die trostlose Atmosphäre eintauchen. Die alles überschattende Armut, die herrschenden Gangs, die korrupte Polizei, der all gegenwärtige Dreck und Gestank - umso wichtiger ist es für Maggie, Freunde zu haben, auf die man sich verlassen kann.

    Und da hat sie wirklich Glück, denn die vier anderen Kids halten zu ihr und mit ihrer Hilfe gelingt es ihr auch, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Während sie auf Diebeszügen sind, Ratten für verbotene Kämpfe fangen und Schmiere stehen müssen, nähert sie sich einem Geheimnis, dass sie tief in ihrem Unterbewusstsein verborgen hat.
    Gegen Ende wird es dann auch richtig spannend und man erlebt einige Überraschungen! Ich würde mich freuen, wenn es noch eine Fortsetzung geben würde :)

    Bewertung: 4.5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    Agata2709s avatar
    Agata2709vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr verwirrend und teilweise langatmig. schade
    leider war ich entäuscht

    Der Klapptext und der Hype um das Buch haben mich sehr neugierig gemacht. Als ich dann bei einer Wanderbuchaktion über das Soziale Netzwerk die Möglichkeit hatte diesen Roman zu lesen hab ich mich sehr gefreut. Endlich durft ich Maggie kennen kernen und bin großer Freude und doch recht hohen Erwartungen an die Geschichte ran gegangen. Leider wurde ich ein wenig Enttäuscht.

    Der Klapptext:
    New York, 1870. Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.
    Atmosphärisch und fesselnd - ein brillant geschriebenes Erstlingswerk in der Tradition von Rowling und Funke.

    Trotz der Erzählform fiel mir am Anfang der Einstieg in die Geschichte leicht. Die ersten Seiten flogen förmlich so dahin. Bis ich über den Begriff "Fagin"stolperte. Das erste was ich machen musste, gogglen was genau das Wort bedeutet. Wenn ich schon als Erwachsener nicht kenne, stellt sich mir die Frage wie ich das einen Kind erklären soll. Und leider stolperte ich immer wieder. Diesmal weil die Absätze teilweise so verwirrend waren das ich diese auf Anhieb nicht vernünftig nachvollziehen konnte. Und diese Verwirrung kam immer häufiger vor. Durch das wiederholen zog sich die Geschichte immer wieder mal. Bis auf das letzte drittel hat man wenig über alle Charaktäre erfahren. Dadurch wirken diese unscheinbar und Platt. Ich könnte mir vorstellen wenn man zur mitte hin schon etwas mehr über Tom erfahren hätte würde das Ende nicht so vollgepackt wirken und sich nicht alles aufeinmal überschlagen.
    Dennoch gab es auch einige Sachen die mir sehr gut gefallen haben. Die kleinen Weisheiten die immer wieder mal auftauchten waren sehr schön und regen zum Nachdenken an. Aber auch der zusammenhalt von Maggie und ihren Freunden zeigt einem wie wichtig richtige Freunde im Leben sind.
    Das Buch ist in vier Teile unterteilt und diese sind mit schöner Illustration gestaltet.

    Für ein Erstlinkswerk ist es ganz gut und daher auch die 3 Sterne. Und ich bin auch nicht abgeneigt mehr von Partick Hertweck zu lesen. Zudem hoffe ich, dass wenn es eine Fortsetzung geben sollte mehr von den anderen Charaktären zu erfahren. Grade Silence finde ich ansich eine interessante Figur.

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    Katis-Buecherwelts avatar
    Katis-Buecherweltvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fehlende Spannung und ein zäher Schreibstil, der eher ein Graus, als ein Lesevergnügen war.
    ~ verworren ~ langatmig ~ brutal ~ wunderbare Buchgestaltung

    Klappentext:
    New York, 1870. Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt. Atmosphärisch und fesselnd - ein brillant geschriebenes Erstlingswerk in der Tradition von Rowling und Funke.

    Zum Buch:
    Das Buch ist eine gebundene Ausgabe ohne Schutzumschlag und zeigt eine gezeichnete Illustration. Mir hat die gesamte äußere Erscheinung gut gefallen. Besonders im Innenteil werden die vier Abschnitte des Buches mit Grafiken schön dargestellt. Schade fand ich, dass die Katze auf dem Cover keine Rolle im Buch spielt, denn davon bin ich irgendwie ausgegangen, weil sie für mich sehr präsent wirkte.

    Erster Satz:
    "Das Mädchen, das an diesem Frühlingsmorgen durch die Slums von Lower Manhattan irrte, war zierlich und klein für sein Alter."

    Meine Meinung:
    Ich bin über den Autor Patrick Hertweck auf den Social Media Plattformen gestoßen und war fasziniert über seine Fangemeinde und demnach sehr neugierig auf sein Kinderbuch. Durch eine Wanderbuchgruppe bekam ich die Chance diese Geschichte zu lesen. Leider war die Vorfreude größer als der Lesegenuss.

    Wir befinden uns im Jahr 1870 in New York und die junge Maggie wird von der Bande der Unterwelt verfolgt. Zur Hilfe kommen ihr die kleinen Diebe, bei denen sie Unterschlupf findet und sich schnell wie zu Hause fühlt. Doch dann wird sie an ihre Vergangenheit erinnert, nachdem sie bei einem Raubzug durch die Stadt einen alten Kirchturm entdeckt und damit ihre Erinnerungen geweckt werden. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen und fragt sich, wer ihre Eltern waren, und was der Herrscher der Unterwelt von ihr will.

    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und bedingt flüssig zu lesen. Ich stolperte über viele Sätzen und wurde dadurch immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Die Story ist teilweise sehr zäh und langatmig beschrieben, was der Spannung keinen Gefallen getan hat.

    Die Charakteren waren mir zu flach und undurchsichtig. Die Handlungen waren sehr verworren und irreführend. Mir hat ein klarer Handlungsablauf mit Spannungsaufbau gefehlt. Ich kam nur schwer in die Geschichte hinein und ein absolutes Eintauchen war schier unmöglich. In der ersten Hälfte der Lektüre quälte ich mich durch die Seiten.
    Gegen Ende des Buches kam bei mir ein leichtes Gefühl von Spannung auf. Dies hätte ich mir von Anfang an gewünscht.

    Den Plot hingegen fand ich sehr spannend und aufregend. Ich finde es sehr schade, dass die Umsetzung für mich einfach nicht gereicht hat, um mir abenteuerliche Lesestunden zu bereiten. Dadurch, dass sich diese Story sehr zieht und verworren ist, finde ich das Buch nicht unbedingt geeignet für Kinder in einem Alter zwischen 11 und 13 Jahren, abgesehen von einigen brutalen Sequenzen.

    Fazit:
    In "Maggie und die Stadt der Diebe" von Patrick Hertweck fand ich einen Kinderroman, der einen interessanten Plot aufweist, aber nicht gut umgesetzt wurde. Fehlende Spannung und ein zäher Schreibstil, der eher ein Graus, als ein Lesevergnügen war. ~ verworren ~ langatmig ~ brutal ~ wunderbare Buchgestaltung 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Thienemann_Verlags avatar
    New York, 1870. Kalt und düster ist es in den Slums von Manhattan. Ziellos irrt Maggie durch schmutzige Gassen voller Bettler. Sie ist heilfroh, als sie bei einer Bande junger Diebe Unterschlupf findet. Schon bald fühlt sie sich dort wie zu Hause. Bis eine gemeinsame Diebestour sie zu einem Kirchturm führt, der schlimmste Erinnerungen in ihr wachruft. Maggie muss sich endlich ihrer Vergangenheit stellen. Doch Licht ins Dunkel kann nur einer bringen: der sagenumwobene Herrscher über die New Yorker Unterwelt.

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