Patrick J Grieser Venusfliegenfalle - Die Stadt der Nacht

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Venusfliegenfalle - Die Stadt der Nacht“ von Patrick J Grieser

Stöbern in Krimi & Thriller

AchtNacht

Ich auf einer Abschussliste? Ein purer Albtraum....

Wonni1986

Der zweite Reiter

Spannender Fall und gute Atmosphäre.

Fleur91

Der letzte Befehl

Guter Thriller über den Beginn von Jack Reacher, teilweise etwas in die Länge gezogen, aber durchaus empfehlenswert!

meisterlampe

SOG

Unbedingt lesen

Love2Play

Murder Park

Zodiac Killer meets Agatha Christies "And then there were none"

juLyxx17

Finster ist die Nacht

Die Entführung und Ermordung des bekannten Radiomoderators Philip Long wirft hohe Wellen. Macy Greeley wird auch im dritten Buch gefordert.

lucyca

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Venusfliegenfalle" von Patrick J. Grieser

    Venusfliegenfalle - Die Stadt der Nacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2010 um 21:49

    "Das unheimliche Wispern des Windes riss mich aus meinen Träumen. Von einer Sekunde auf die nächste war ich hellwach. Was hatte ich nur geträumt? Ich versuchte, mich zu erinnern, doch ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Lose Erinnerungsfetzen, die keinen Sinn ergaben, tauchten vor meinem inneren Auge auf. Mein Herz raste wie wild. Irgendetwas war nicht in Ordnung." ".......ich versuchte, so laut es nur ging zu schreien. Doch kein Laut kam über meine Lippen. Nicht einmal ein Krächzen. Ich versuchte es erneut und spuckte Blut dabei. Eine grauenhafte Vorahnung überkam mich und mit zitternden Fingern tastete ich in meiner Mundhöhle herum. Dort, wo meine Zunge hätte sein sollen, gab es nur eine Kruste aus Blut......." Einleitende Sätze aus dem Roman "Venusfliegenfalle - Die Stadt der Nacht" von Patrick J. Grieser, der mit 104 in großer Schrift bedruckten Seiten eher eine längere Kurzgeschichte ist. Eigentlich sollen es zwei verschiedene Geschichten sein, aber irgendwie merkt man das beim Lesen kaum. Ein Mann erwacht, ohne Erinnerung, körperlich in desolatem Zustand. Er wird zum Grenzgänger oder - wie es in der Inhaltsangabe heißt, zum Suchenden -, in einer Stadt, die ihm fremd und zudem unheimlich ist, und er versteht zunächst weder den Weg, den er gezwungen wird, zu gehen, noch seine Aufgabe dabei. Der Autor beschwört die mystische, surreale Atmosphäre der Geschichten von H.P. Lovecraft herauf, womit sein kleines Werk bestens geeignet ist zum wohligen Gruseln für Zwischendurch. Die Auflösung würde eine noch stärkere Gänsehaut erzeugen, wäre sie nicht mittlerweile des öfteren als Erklärung für ähnliche Plots herangezogen und dadurch etwas abgenutzt worden. Wer mysteriöse Geschichten mag, deren tieferer Sinn sich nicht so schnell erschließt, wird mit diesem schmalen, dafür mit seinem Hochglanz-Schutzumschlag recht ansprechend gestalteten Buch möglicherweise eine interessante Lesezeit verbringen. Aber auf keinen Fall vor der Lektüre die letzte Seite anschauen, sonst geht jede Möglichkeit des Miträtselns verloren!

    Mehr