Patrick Lee

 4.3 Sterne bei 282 Bewertungen
Autor von Die Pforte, Dystopia und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Patrick Lee

Patrick Lee wurde 1976 in West Michigan geboren. Nachdem er mehrere Jahre als Drehbuchautor für Hollywood tätig war, widmete er sich dem Schreiben. Mit seinem erfolgreichen Debütroman "Die Pforte" gelang es ihm, direkt auf die amerikanische Bestseller-Liste zu kommen. Dieses Buch war übrigens der Auftakt zur beliebten Travis Chase-Reihe, von der inzwischen der dritte Teil veröffentlicht wurde.

Alle Bücher von Patrick Lee

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Die Pforte

Die Pforte

 (73)
Erschienen am 01.12.2010
Dystopia

Dystopia

 (72)
Erschienen am 01.03.2012
Mindreader

Mindreader

 (54)
Erschienen am 01.09.2014
Das Labyrinth der Zeit

Das Labyrinth der Zeit

 (51)
Erschienen am 01.12.2012
Das Signal

Das Signal

 (7)
Erschienen am 22.04.2016
Mindreader

Mindreader

 (17)
Erschienen am 25.09.2014
Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1)

Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1)

 (2)
Erschienen am 22.06.2017
Das Signal (Sam Dryden 2)

Das Signal (Sam Dryden 2)

 (1)
Erschienen am 22.04.2016

Neue Rezensionen zu Patrick Lee

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Rezension zu "Das Signal" von Patrick Lee

Literarisches Fastfood
sapperlotvor 2 Jahren

Ich habe in den vergangenen Monaten viel gelesen und dann hat mich vor ein paar Wochen eine kleine Leseflaute befallen. Nix dramatisches aber von meinem nicht gerade kleinen Stapel ungelesener Bücher wollte mir keines gefallen. Im Zweifelsfall versucht man es mit einem trivialen Thriller um die Leselust wieder zum Leben zu erwecken. Und siehe da, es hat funktioniert. Dies ist das 2. Buch rund um den ehemaligen Elitesoldaten Sam Dryden der erneut in ein haarsträubendes Abenteuer hineingezogen wird. Die Verbindung zum 1. Band ist einzig und allein der Protagonist Sam Dryden, was einerseits etwas schade ist, da es keine Weiterentwicklung der Figur darstellt andererseits können die Bücher auch in einem zeitlich grösseren Abstand von einander gelesen werden ohne das man das Gefühl hat, etwas zu verpassen weil man sich an Details nicht mehr erinnern kann.

Die irrwitzige Handlung dreht sich rund um einen geheimen Radioempfänger der Nachrichten aus der unmittelbaren Zukunft empfangen kann und dem Inhaber so die Möglichkeit gibt, den Gang der Welt in den nächsten paar Stunden zu manipulieren oder zu verändern. Der abstruse Apparat in den richtigen Händen ist ein Segen aber in den falschen Fängen eine blanke Horrorvorstellung. Die Handlung verläuft sehr schnell von der einen Szene zur nächsten und dann zur übernächsten und ist gespickt mit Actionszenen bei dem der kolossale Sam Dryden seine famosen Fähigkeiten mehrfach unter Beweis stellen kann. Der technologische Aspekt mit zukunfts High-Tech Material kommt nicht zu kurz, wirkt aber hie und da etwas unausgegoren so als ob der Autor schnell einen Nachfolger für das erste Buch schreiben müsste. Die geheime Gruppierung aus der Nazizeit wirkt etwas überflüssig und gab mir das irritierende Gefühl, dass die Story als Ganzes überladen wirkt. Geschrieben ist das Buch im genreüblichen Thrillerjargon.

Als rassig-kühne Unterhaltungsliteratur mit paradoxer Handlung ist das Buch ganz okay wobei der Anspruch nicht gerade hoch angesetzt ist. Es ist literarisches Fastfood das schnell konsumiert ist aber kaum einen längeren Sättigungseffekt nach sich zieht. Wer sich von der Kurzbeschreibung angesprochen fühlt soll das Buch lesen aber im Zweifelsfall rate ich von der Lektüre ab.

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Rezension zu "Mindreader" von Patrick Lee

Schmissiger Thriller typisch amerikanischer Machart
sapperlotvor 2 Jahren

Ein Thriller der sich den Themen der Forschung von bösen Konzernen am menschlichen Erbgut sowie den geheimen technologischen Errungenschaften der Regierungsorganisationen bedient und diese mit einer Fluchtgeschichte unschuldiger Personen, die sich mehr oder weniger zufälligerweise treffen, verquickt. Das Resultat ist ein typisch amerikanischer Thriller mit hohem Handlungstempo und geballten Actionszenen und natürlich einem kolossalen Held dem man als Leser über rund 430 Seiten hinweg die Daumen drückt. Das Ganze wird in eingängigem Krimijargon erzählt dem man sich kaum entziehen kann der aber auch die ein oder andere Schwäche kaschiert.

Der Klappentext gibt die Ausgangslage und Inhaltsbeschreibung gut wieder. Ein hilfloses Mädchen das in der dunklen Nacht von bösen Gestalten gejagt wird. Da ist man als Leser froh, dass es sich direkt in die Arme des ehemaligen Elitesoldaten Sam Dryden rettet der da des Weges joggt. Natürlich hilft Sam dem Mädchen und merkt schnell, dass die bewaffneten Verfolger mehr sind als gewöhnliche Gangster und über enorme technologische Hilfsmittel Verfügen. Zusammen müssen sie irgendwie von der Bildfläche verschwinden und untertauchen. Das ist aber alles andere als einfach und erfordert ungewöhnliche Ideen. Mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten.

Der Reiz dieses Buches geht eindeutig von der rasanten Handlungsabfolge aus und wie sich die beiden Gejagten in schier ausweglose Situationen manövrieren und wie es ihnen trotzdem gelingt, den Verfolgern mit kreativen Geistesblitzen immer wieder ein Schnippchen zu schlagen und zu entkommen. Dann natürlich die Einbettung von modernster Technologie und die Forschung am Genom der Menschheit und der Versuch dieses zu den gewünschten Gunsten zu manipulieren bis etwas völlig ausser Kontrolle gerät. Klarer Minuspunkt der Geschichte sind die Klischees denen sich der Autor mehrfach bedient. Ich mag sie an dieser Stelle gar nicht alle aufzählen.

Mit der Wertung tue ich mich schwer. Der vernunftorientierte Kopf erkennt die Schwachstellen in der Geschichte und möchte nur drei Sterne vergeben. Das impulsive Bauchgefühl ist vom spannungsgeladen Inhalt begeistert und sagt fünf Sterne. Ich nehme der Einfachheit halber die Mitte.

Ein ungemein schmissiger Thriller amerikanischer Machart dessen Cover an Science-Fiction Romane erinnert der aber inhaltlich deutlich weniger Sci-Fi Elemente enthält als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Wer sowas mag wird mit diesem Buch glücklich werden.

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Rezension zu "Das Labyrinth der Zeit" von Patrick Lee

Guter Abschluss der Trilogie
P_Gandalfvor 2 Jahren

Als ich mit dem ersten Band der Zeitpforten Trilogie begann, war ich zunächst skeptisch, aber jeder Band überzeugt mit einer guten, neuen Idee. Die Trilogie sollte unbedingt in Reihenfolge gelesen werden.

Patrick Lee ist wieder gelungen einen spannenden und plausiblen Science Fiction Thriller mit seinen bekannten Protagonisten Travis, Paige, Bethaney und US-Präsident Garner zu schreiben. Die Idee dahinter ist ein Gerät, dass Anzapfer genannt wird. Es ermöglicht es, zu einem beliebigen Punkt in der Vergangenheit zu gelangen und die Begebenheit wie in einem Traum erneut zu erleben oder zu modifizieren. Mehr sei hier nicht verraten. 

Der Plot beginnt mit einen Raketenangriff auf das Weiße Haus und Mordanschlägen auf eine Reihe prominenter und reicher Bürger. Ein mysteriöser Hinweis weist auf die Anfangszeit von Tangent hin und stellt Paige und Travis vor das Problem binnen 24 Stunden ein 30 Jahre altes Rätsel zu lösen. Im Mittelpunkt steht ein Tangent-Forscher namens Ward, der bei der Erschaffung der Pforte zugegen war und anscheinend Anweisungen von den Wesen auf der anderen Seite Pforte empfangen hat und vor seinem Selbstmord ein unbekannten Plan verfolgte.

Travis - als Held der Reihe - muss seine Einzelkämpfer-Fähigkeit wieder unter Beweis stellen und gerade als man denkt "jetzt wird's aber zu viel", zaubert Lee eine Auflösung der Hollywood-liken Actionszenzen auf dem Hut, die richtig gelungen ist. Kompliment.

Als krönenden Abschluss lernt der Leser die Wesen auf der anderen Zeit der Pforte kennen und erfährt die Herkunft der Artefakte genannten Gegenstände. Und doch ist das Ende offen gehalten. Der Autor stellt seine Protagonisten vor eine moralische Frage und jeder darf für selbst eine Antwort auf diese Frage finden. Damit für mich ein sehr gelungenes Ende. 

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