Patrick Lee

 4.3 Sterne bei 289 Bewertungen
Autor von Dystopia, Die Pforte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Patrick Lee

Patrick Lee wurde 1976 in West Michigan geboren. Nachdem er mehrere Jahre als Drehbuchautor für Hollywood tätig war, widmete er sich dem Schreiben. Mit seinem erfolgreichen Debütroman "Die Pforte" gelang es ihm, direkt auf die amerikanische Bestseller-Liste zu kommen. Dieses Buch war übrigens der Auftakt zur beliebten Travis Chase-Reihe, von der inzwischen der dritte Teil veröffentlicht wurde.

Alle Bücher von Patrick Lee

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Buchformat:
Cover des Buches Dystopia (ISBN:9783499254796)

Dystopia

 (74)
Erschienen am 01.03.2012
Cover des Buches Die Pforte (ISBN:9783499254789)

Die Pforte

 (73)
Erschienen am 01.12.2010
Cover des Buches Mindreader (ISBN:9783499268021)

Mindreader

 (57)
Erschienen am 01.09.2014
Cover des Buches Das Labyrinth der Zeit (ISBN:9783499259784)

Das Labyrinth der Zeit

 (52)
Erschienen am 01.12.2012
Cover des Buches Das Signal (ISBN:9783499271502)

Das Signal

 (8)
Erschienen am 22.04.2016
Cover des Buches Mindreader (ISBN:9783839813263)

Mindreader

 (17)
Erschienen am 25.09.2014
Cover des Buches Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1) (ISBN:B0719WKD8H)

Die Pforte (Die Zeitpforten-Thriller 1)

 (2)
Erschienen am 22.06.2017
Cover des Buches Das Signal (Sam Dryden 2) (ISBN:B01DU4QCEA)

Das Signal (Sam Dryden 2)

 (1)
Erschienen am 22.04.2016

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Rezension zu "Dystopia" von Patrick Lee

Patrick Lee - Dystopia
einz1975vor einem Monat

„Spring in die Zukunft! Rette die Welt!“ Kann man auf der Rückseite in großen Lettern lesen und es beschreibt sofort den gesamten Inhalt des Buches. Doch die Frage bleibt, wie es eben zu all diesen Ereignissen gekommen ist. Dazu muss man wissen, dass es im Jahr 1978 einen Unfall bei dem Ionen-Speicherring kam und seither ein Portal besteht, aus dem nach und nach seltsame Geräte zum Vorschein kommen. Manchmal völlig unbedeutend von der Optik, aber von der Funktion her unbeschreiblich. Es wurde später eine eigene Stadt um dieses Portal gebaut, damit alle Mitarbeiter direkt vor Ort intensiv forschen können. Diese Informationen bekommt der Leser vorab als kleinen Geheimdienstbericht vorgesetzt. Indessen ist eine Wissenschaftlerin mit einem dieser seltsamen Geräte aus dem Portal zum Präsidenten unterwegs.

Der Inhalt und die Funktion des Geräts sind noch sehr unbekannt, zumindest für den Leser. Erst als die Wissenschaftlerin in einen Hinterhalt gerät, nimmt der Roman eine komplett andere Richtung auf. Ein ehemaliger Agent wird mit eingeschalten und eine gute Freundin der Entführten. Ab jetzt gilt es herauszufinden, was hier vorgefallen ist. Eine spannende Detektivgeschichte nimmt ihren Lauf. Kleine Hinweise werden gefunden, ihnen nachgegangen und später wird auch genau das gefunden, um was es hier eigentlich geht sollte – Zeitreisen. Allerdings nicht so wie man es vielleicht aus anderen Geschichten gewohnt ist, vielmehr bleibt der Autor bei seiner ursprünglichen Geschichte und entwickelt daraus einen Thriller, mit einer umfangreichen Verschwörung im Hintergrund.

Patrick Lee schenkt dem Leser so einige Actionszenen. An einigen Stellen hätte es ruhig weniger sein können, besonders zum Ende hin haben viele Waffen das Sagen. Wie dem auch sei, dass ursprüngliche Komplott klingt auf jeden Fall sehr interessant. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber solche Experimente, wie hier beschrieben, gab es in der Vergangenheit wirklich, allerdings mit etwas harmloseren Auswirkungen. Damit landen wir bei der Science-Fiction, welche durch die erwähnte Zeitreise auch eher düster für uns ausschaut. Es gibt keine fliegenden Autos oder Städte aus Glas, nur einen Ausblick auf das Ende und dieses scheint nicht veränderbar zu sein... oder vielleicht doch?

Genau da gibt es einige Lücken in der Erzählung. Das Artefakt bekommt meiner Meinung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit, da die Funktion und das Wie nicht wirklich erklärt werden. Das gleiche gilt für die vielen Ortswechsel, welche zum Teil gar nicht wirklich nötig sind und das Portal wird leider auch nicht weit genug unter die Lupe genommen. Der Autor hat allerdings ein Ass im Ärmel, er lässt den Figuren so viel Spielraum, dass sie all ihre Schritte genau erklären und analysieren. Was könnte wer jetzt wie machen und was wäre wirklich der sinnvollste nächste Schritt? Nicht jeder würde genauso handeln, aber Vieles ist absolut korrekt und nachvollziehbar und der aufmerksame Leser bekommt kleine versteckte Andeutungen auf das Ende hin mit.

Fazit:
Eine Dystopie ist ein Gegenbild zur positiven Utopie und genau da schickt uns Patrick Lee mit seiner Geschichte hin. Das Ende der Welt ist auf dem Vormarsch und dank eines Gerätes aus einer unbekannten Zukunft, bekommt die Menschheit vielleicht noch einmal eine zweite Chance. Ein durchdachter Sci-Fi-Thriller mit einer spannenden Suche, knallharter Action und der Wahnsinn, den nur die Menschen selbst entwickeln können. Manchmal etwas wenig Details zur Utopie der Gerätschaften, aber viele passende Worte für das trockene tote Ende unserer Gesellschaft.

Matthias Göbel

Autor: Patrick Lee
Taschenbuch: 412 Seiten
Übersetzung: Ulrike Thiesmeyer
Verlag: Rowohlt Verlag
Erscheinungsdatum: 01.03.2012
ISBN: 9783499254796 

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Rezension zu "Das Signal" von Patrick Lee

Literarisches Fastfood
sapperlotvor 2 Jahren

Ich habe in den vergangenen Monaten viel gelesen und dann hat mich vor ein paar Wochen eine kleine Leseflaute befallen. Nix dramatisches aber von meinem nicht gerade kleinen Stapel ungelesener Bücher wollte mir keines gefallen. Im Zweifelsfall versucht man es mit einem trivialen Thriller um die Leselust wieder zum Leben zu erwecken. Und siehe da, es hat funktioniert. Dies ist das 2. Buch rund um den ehemaligen Elitesoldaten Sam Dryden der erneut in ein haarsträubendes Abenteuer hineingezogen wird. Die Verbindung zum 1. Band ist einzig und allein der Protagonist Sam Dryden, was einerseits etwas schade ist, da es keine Weiterentwicklung der Figur darstellt andererseits können die Bücher auch in einem zeitlich grösseren Abstand von einander gelesen werden ohne das man das Gefühl hat, etwas zu verpassen weil man sich an Details nicht mehr erinnern kann.

Die irrwitzige Handlung dreht sich rund um einen geheimen Radioempfänger der Nachrichten aus der unmittelbaren Zukunft empfangen kann und dem Inhaber so die Möglichkeit gibt, den Gang der Welt in den nächsten paar Stunden zu manipulieren oder zu verändern. Der abstruse Apparat in den richtigen Händen ist ein Segen aber in den falschen Fängen eine blanke Horrorvorstellung. Die Handlung verläuft sehr schnell von der einen Szene zur nächsten und dann zur übernächsten und ist gespickt mit Actionszenen bei dem der kolossale Sam Dryden seine famosen Fähigkeiten mehrfach unter Beweis stellen kann. Der technologische Aspekt mit zukunfts High-Tech Material kommt nicht zu kurz, wirkt aber hie und da etwas unausgegoren so als ob der Autor schnell einen Nachfolger für das erste Buch schreiben müsste. Die geheime Gruppierung aus der Nazizeit wirkt etwas überflüssig und gab mir das irritierende Gefühl, dass die Story als Ganzes überladen wirkt. Geschrieben ist das Buch im genreüblichen Thrillerjargon.

Als rassig-kühne Unterhaltungsliteratur mit paradoxer Handlung ist das Buch ganz okay wobei der Anspruch nicht gerade hoch angesetzt ist. Es ist literarisches Fastfood das schnell konsumiert ist aber kaum einen längeren Sättigungseffekt nach sich zieht. Wer sich von der Kurzbeschreibung angesprochen fühlt soll das Buch lesen aber im Zweifelsfall rate ich von der Lektüre ab.

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Rezension zu "Mindreader" von Patrick Lee

Schmissiger Thriller typisch amerikanischer Machart
sapperlotvor 2 Jahren

Ein Thriller der sich den Themen der Forschung von bösen Konzernen am menschlichen Erbgut sowie den geheimen technologischen Errungenschaften der Regierungsorganisationen bedient und diese mit einer Fluchtgeschichte unschuldiger Personen, die sich mehr oder weniger zufälligerweise treffen, verquickt. Das Resultat ist ein typisch amerikanischer Thriller mit hohem Handlungstempo und geballten Actionszenen und natürlich einem kolossalen Held dem man als Leser über rund 430 Seiten hinweg die Daumen drückt. Das Ganze wird in eingängigem Krimijargon erzählt dem man sich kaum entziehen kann der aber auch die ein oder andere Schwäche kaschiert.

Der Klappentext gibt die Ausgangslage und Inhaltsbeschreibung gut wieder. Ein hilfloses Mädchen das in der dunklen Nacht von bösen Gestalten gejagt wird. Da ist man als Leser froh, dass es sich direkt in die Arme des ehemaligen Elitesoldaten Sam Dryden rettet der da des Weges joggt. Natürlich hilft Sam dem Mädchen und merkt schnell, dass die bewaffneten Verfolger mehr sind als gewöhnliche Gangster und über enorme technologische Hilfsmittel Verfügen. Zusammen müssen sie irgendwie von der Bildfläche verschwinden und untertauchen. Das ist aber alles andere als einfach und erfordert ungewöhnliche Ideen. Mehr darf ich an dieser Stelle nicht verraten.

Der Reiz dieses Buches geht eindeutig von der rasanten Handlungsabfolge aus und wie sich die beiden Gejagten in schier ausweglose Situationen manövrieren und wie es ihnen trotzdem gelingt, den Verfolgern mit kreativen Geistesblitzen immer wieder ein Schnippchen zu schlagen und zu entkommen. Dann natürlich die Einbettung von modernster Technologie und die Forschung am Genom der Menschheit und der Versuch dieses zu den gewünschten Gunsten zu manipulieren bis etwas völlig ausser Kontrolle gerät. Klarer Minuspunkt der Geschichte sind die Klischees denen sich der Autor mehrfach bedient. Ich mag sie an dieser Stelle gar nicht alle aufzählen.

Mit der Wertung tue ich mich schwer. Der vernunftorientierte Kopf erkennt die Schwachstellen in der Geschichte und möchte nur drei Sterne vergeben. Das impulsive Bauchgefühl ist vom spannungsgeladen Inhalt begeistert und sagt fünf Sterne. Ich nehme der Einfachheit halber die Mitte.

Ein ungemein schmissiger Thriller amerikanischer Machart dessen Cover an Science-Fiction Romane erinnert der aber inhaltlich deutlich weniger Sci-Fi Elemente enthält als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Wer sowas mag wird mit diesem Buch glücklich werden.

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