Patrick Lee Die Pforte

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Inhaltsangabe zu „Die Pforte“ von Patrick Lee

Countdown zum Weltuntergang. Ein Forschungszentrum in der Einöde Wyomings Mitte der siebziger Jahre. In einem Laboratorium tief unter der Prärie beginnt ein Experiment. Doch das geht anders aus als geplant. Und unerwartet öffnet sich die Tür zu einer anderen Welt. Es wird das bestgehütete Geheimnis des Planeten. Und auch das gefährlichste. Über dreißig Jahre später stößt Expolizist Travis Chase mitten in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack. Es ist voller Leichen. Todesursache: Kopfschuss. Unter den Opfern: die First Lady der USA. Unvermittelt sieht sich Travis als wichtigste Figur in einem apokalyptischen Spiel. Der Einsatz: die Zukunft der Erde. «Mutig und furchterregend – und unheimlich glaubwürdig.» LEE CHILD

Sehr packender Science-Fiction Thriller und eine spannende Trilogie vom ersten bis zum letzten Buch.

— Jasmin99

Etwas weniger Schießereien und es wären 5 Sterne, die Idee ist jedenfalls Klasse und die Umsetzung auch.

— Lilka

Äußerst temporeicher Thiller mit einer Fülle an wunderbaren neuen Ideen. Muss man lieben!

— PoerpleOehring

Rasanter und schneller SciFi-Thriller dem niemals die Puste ausgeht - sehr spannend!

— HerrK

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  • Die Pforte

    Die Pforte

    Jasmin99

    20. April 2016 um 13:42

    Travis erfährt von meinem Portal aus dem seltsame Objekte herauskommen, welche die Wissenschaftler »Entitäten« nennen. Von woher sie kommen, weiß niemand.Viele dieser Objekte haben sehr seltsame und teilweise gefährliche Fähigkeiten. Mit ihnen erlangt man große Macht, setzt sich aber auch großen Gefahren aus.Eine dieser »Entitäten« nennen sie das »Flüstern«, welches eine allwissende Macht besitzt. Mehr schreibe ich nicht über den Inhalt, im Klappentext steht schon einiges.Mit Hilfe dieser Entitäten gelingt es dem Autor, verschiedene Sciense Ficition Elemente ins Spiel zu bringen, so wie es sonst kaum in einem Roman möglich ist, wenn er einigermaßen glaubhaft bleiben möchte. Patrick Lee ist das wirklich meisterhaft gelungen.Mein Fazit: »Die Pforte« ist ein sehr gelungener Sci-Fi-Thriller mit viel Action und Spannung, den ich jedem SF Fan empfehlen kann, da er so vielseitig ist.Das gilt übrigens für die Trilogie (»Die Pforte«, »Dystopia« und (Das Labyrinth der Zeit«)

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    Micha_M

    25. December 2012 um 02:12

    "Die Pforte" ist ein wirklich guter Science-Fiction Thriller. Aus der Pforte kommen Gegenstände aus einer anderen Welt in unsere. Diese Gegenstände können großes Unheil bringen, aber auch viel Gutes tun. Tangent ist die Organisation, die das alles kontrollieren und dadurch Schlimmes verhindern soll. Der Gegenspieler ist Aaron Pilgrimm, der die Welt in Chaos stürzen möchte. und so beginnt das "Spiel" auf Leben und Tod. Im schlimmsten Fall wird die Menschheit und die Welt ausgelöscht. "Die Pforte" ist ein 1A Thriller. Spannend geschrieben und sehr fesselnd. Eine klare Empfehlung für jeden, der den Nervenkitzel braucht.

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    linus

    21. July 2012 um 00:41

    Die Inhaltsangabe klingt ja schon mal sehr spannend und um es schon mal vorweg zu nehmen, genau das ist es auch! Nachdem Travis das Flugzeugwrack gefunden hat, entdeckt er die Leiche der First Lady, welche vor ihrem Tod noch eine Botschaft verfasst hat, die an die Person gerichtet ist, welche die First Lady zuerst findet. Inhalt: Töte die Feinde…und alle Überlebenden(also die eigenen Leute!) des Absturzes! Travis macht sich auf die Suche und findet nach kurzer Zeit das Lager der Feinde und erkennt, dass sie zwei Geiseln genommen haben und diese aufs Schlimmste foltern. Er widersetzt sich allerdings der Forderung von Lady Garner und versucht beide Geiseln zu befreien. Leider gelingt ihm das nur bei einer der beiden Überlebenden, Paige, und zusammen schaffen sie es, einen mehrere Kilometer entfernten Ort zu erreichen, um dort nach Hilfe zu rufen. Doch so einfach ist das nun auch wieder nicht. Aber lest selber! Ich verrate nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass beiden Protagonisten letztendlich die Flucht gelingt! Einige Zeit später erfährt Travis von der Organisation TANGENT, von dem Portal und dessen Entstehung, von den Objekten und deren Funktionen, sowie von der großen Gefahr, die der Welt droht. Der große Gegenspieler hört auf den Namen Aron Pilgrim und ist im Besitz einer Entität namens Flüstern, welches eine allwissende Macht besitzt und mit dessen Hilfe Pilgrim einen Plan entwickelt hat, den es zu entschlüsseln gilt. Die Frage ist nur: Steuert das Flüstern den Menschen oder der Mensch das Objekt? Mehr möchte ich hier zu der Geschichte nicht schreiben, sonst verrate ich zu viel. Die gesamte Zeit über dachte ich, dass es sich hier wieder um das alte Motiv „Gut gegen Böse“ handelt, also die gute Organisation Tangent, die versucht, die Entitäten zu entschlüsseln und für das Wohl der Menschheit zu nutzen. Und dann die Bösen, angeführt von einem machtbesessenen Mann, der die Entitäten nur dazu nutzen möchte, um noch mehr Macht zu besitzen? Die Welt zu beherrschen? Oder wie lautet sein Plan? Wenn man allerdings dann die letzten Seiten liest und die Auflösung präsentiert bekommt, dann relativiert sich alles ein wenig. Mich hat es überrascht, da ich mit einem anderen Ende gerechnet habe. Ein klein wenig Kritik möchte ich aber noch anfügen. Patrick Lee hat sich ja quasi unendliche Möglichkeiten geschaffen, indem er ein Portal kreiert, welches mehrfach am Tag Entitäten ausspuckt, welche, völlig unbeeindruckt von unseren physikalischen Gesetzen, scheinbar grenzenlose Eigenschaften und Funktionen besitzen. Leider kamen mir zu wenige dieser Objekte in dieser Geschichte vor und ich glaube, dass hier ein wenig Potenzial ungenutzt bleibt. Ich weiß, Jammern auf hohem Niveau! Wenn man sich selber schon solche Voraussetzungen schafft, dann kann man das ruhigen Gewissens auch nutzen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, weil das Tempo relativ hoch ist, viel Aciton bietet, die Spannung recht früh sehr stark steigt und Patrick Lee mit der Pforte ein sehr interessantes Gebilde erschaffen hat, welches unglaublich viele Fragen aufwirft. Der Autor versucht allerdings nicht krampfhaft auf alle Fragen eine Antwort zu geben, was ich ihm hoch anrechne. So wissen wir am Ende nicht, wer sich auf der anderen Seite des Portals befindet und warum mehrmals pro Tag Objekte auf unsere Seite gelangen. Die Wissenschaftler stellen diverse Hypothesen auf, aber einen Beweis können sie nicht liefern. So bleibt dem Leser mehr Raum für die eigene Interpretation, denn auch die Funktion oder Sinn einiger Objekte ist nicht klar und somit kann man selber rätseln, wofür nun die Entität genutzt werden kann.

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    Sonnenwind

    14. July 2012 um 08:39

    Tolle Spionage- und Geheimdienstgeschichte in SF-Manier! Die Handlung hat praktisch keine Durchhänger und ist von der ersten bis zur letzten Seite hochspannend! Die Protagonisten wachsen einem ans Herz und man leidet mit; denn manchmal ist es schon ein bißchen hart, wenn auch nicht so schlimm wie bei manchen moderneren Krimis. Dadurch, daß das SF-Element nicht so stark ist, ist die Pforte sicher was für Leute, die das Genre erst testen möchten. Auf jeden Fall habe ich mich gleich anschließend auf die Fortsetzung "Dystopia" gestürzt. Sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    PMelittaM

    28. April 2012 um 12:14

    In den 70er Jahren öffnet sich ein Pforte, durch die fast täglich Dinge mit besonderen Fähigkeiten kommen, sogenannte Entitäten. Da einige dieser Dinge sehr gefährlich sind, schließen sich alle Großmächte zusammen und gründen die Organisation „Tangent“, die über die Entitäten wachen und sie untersuchen soll. Eine der Entitäten ist „das Flüstern“, dieses landet in den falschen Händen wodurch die ganze Welt bedroht ist. Es ist nun die Aufgabe von Travis Chase und Paige Campbell. Mit hat der Roman sehr gut gefallen, er ist spannend und hat viele überraschende Wendungen. Das Ende ist etwas offen, da es einen Nachfolgeband („Dystopia“) gibt, der allerdings nur locker auf diesem aufbaut, aber einige weitere Rätsel lüftet. Ich kann beide Bücher sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    Sarah_O

    29. February 2012 um 11:25

    "Die Pforte" von Patrick Lee ist ein actionlastiger Science-Fiction-Thriller, der mir insgesamt recht gut gefallen hat. Zum Inhalt: Der Ex-Polizist Travis Chase wurde nach 15 Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Anstatt mit Hilfe seines Bruders einen Neuanfang zu wagen, reiste er in die Einöde Alaskas, wo er bei einer längeren Wanderung weitab jeder Zivilisation ein Flugzeugwrack findet. Die Insassen starben aber nicht durch den Absturz allein, sondern wurden erschossen und unter den Opfern befindet sich auch die First Lady der Vereinigten Staaten. Wie Travis erfährt wurden zwei der Flugzeuginsassen entführt, Paige Campbell und ihr Vater, die er zu befreien versucht. Doch an Bord des Flugzeugs war noch mehr: eine geheimnisvolle und mächtige Kugel, das "Flüstern", die durch ein unterirdisches Portal gekommen war, das durch die internationale Geheimorganisation Tangent, für die Paige arbeitet, seit 30 Jahren bewacht wird... Die Grundidee dieses Thrillers konnte mich restlos überzeugen und schon nach wenigen Seiten war ich von der spannenden Handlung gefesselt. Auch die Charaktere Travis und Paige sind gelungen und in ihrem Handeln weitestgehend glaubhaft. Neben der Haupthandlung sind auch die "Strophen", die zwischendurch Travis Vorgeschichte erzählen, interessant und spannungsgeladen, ebenso wie die Vorgeschichte des Portals, die in einer Art Tagebuch von den an seiner Erschaffung beteiligten Wissenschaftlern wiedergegeben wird. Durch das Portal kommen mehrere Objekte täglich, die "Entitäten" genannt und von Tangent gründlich untersucht werden. Eine dieser "Entitäten" ist das "Flüstern", das als geheimnisvolle Kugel daherkommt, die mit demjenigen, der sie in der Hand hält, spricht und seine wahren Absichten erst im Laufe der Handlung offenbart. Die Idee hinter dem "Flüstern", die erst im spannenden und richtig überraschenden Ende klar wird, fand ich sehr gelungen, bin aber auch ein wenig hin- und hergerissen, ob hier nicht gleichzeitig eine Schwachstelle des Romans liegt. Denn die Macht des "Flüsterns" ist groß und, auch wenn sie in sich schlüssig und logisch ist und der Autor darauf verzichtet zu Gunsten eines vielleicht befriedigenderen Endes von dieser Logik abzuweichen, ist die Handlungsunfähigkeit, die sich dadurch für die Protagonisten ergibt, manchmal ein wenig ernüchternd. Nichtsdestotrotz hat mir das Ende sehr gut gefallen. Es ist ein richtiger Paukenschlag, der viel Spiel für die Fortsetzung und die Charakterentwicklung der beiden Hauptprotagonisten Travis und Paige lässt. Der Schreibstil des Thrillers ist gut und flüssig zu lesen. Durch ein sehr ausgewogenes Maß an Andeutungen und klaren Informationen bleibt die Spannung über die gesamte Länge des Romans erhalten und, obwohl im Laufe der Handlung durch ein paar falsche Fährten auch eine gewisse Verwirrung aufkommt, endet alles logisch und in sich schlüssig, so dass ich weder verwirrt noch mit offenen Fragen zurückbleibe. Ein bisschen schwer fiel es mir dagegen manchmal mich mit der oft gefahrenen Holzhammermethode anzufreunden, die sich in wilden Schießereien und einen exorbitant anwachsenden Leichenberg äußerte. Für die Spannung und die Action des Thrillers funktioniert der Holzhammer zwar immer wieder recht gut, aber zumindest in einer Passage in der zweiten Romanhälfte hätte ich mir einen etwas sensibleren und ausgefeilteren Umgang mit der Situation gewünscht als sinnloses Draufhalten und Abknallen, bis sich die Leichen bis unter die Decke stapeln. Zu guter Letzt muss ich noch sagen, dass mich das Cover überhaupt nicht anspricht. Es sieht wirklich klischeehaft nach einer billigen Sci-Fi-Story aus, so dass es mich als ausgesprochenen Nicht-Fan von Star Trek und Co. wirklich nie im Leben zum Lesen bewogen hätte. Da hat die moderner gestaltete Fortsetzung Dystopia optisch doch einiges mehr zu bieten und sie war auch der einzige Grund, warum ich diesen ersten, wirklich guten Teil gelesen habe. Mein Fazit: Gelungener Sci-Fi-Thriller mit viel Action und Spannung, sympathischen und glaubhaften Charakteren und einer interessanten Grundidee, sprachlich gut umgesetzt. Zwischendurch schmälerten wilde, unkontrollierte Schießereien den Lesespaß ein wenig, aber spätestens das überraschende Ende machte diese Mängel größtenteils wieder wett. 4 von 5 Sternen. Ich hoffe auf eine ebenso starke Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    Angelheart76

    16. September 2011 um 20:10

    Mitte der 70er Jahre, inmitten der Einöde Wyomings: In einem unterirdischen Forschungzentrum, beginnt ein Experiment. Unerwartet öffnet sich dabei ein Portal (die Pforte) in eine andere Welt, durch welches fortan rätselhafte Gegenstände, sogenannte Entitäten ankommen. Deren Zweck und Funktion nicht immer leicht zu bestimmen ist. 30 Jahre nach besagtem Experiment findet der ehemalige Polizist Travis Chase mitten in Alaska das Wrack eines Flugzeuges. Als er sich Zutritt zu dem Flugzeug verschafft hat, stellt er fest, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Linienflugzeug handelt und dass alle Insassen durch 2 Schüsse in die Schläfen getötet wurden. Bei weiterer Erkundung des Flugzeugs entdeckt Travis zudem die Leiche der First Lady und bei ihr ein von ihr in ihren letzten Lebensminuten verfasstes Schreiben aus dem hervorgeht, dass 2 Insassen dieses Flugzeugs entführt wurden. Dieser Brief wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet und enthält unter anderem die Anweisung, die Entführer und auf jeden Fall die Geiseln zu töten. Travis verschafft sich einen Überblick über die Lage, beschließt allerdings, die Geiseln retten zu wollen. Diese arbeiten für eine Organisation namens Tangend, die die Aufgabe hat, die Pforte zu bewachen und somit die Menschheit vor Unheil zu bewahren. Es beginnt ein actionreiches, spannendes SciFi -Abenteuer, das immer wieder einige Rätsel aufgibt. Die Geschichte startet bereits rasant. Der Leser wird schon nach wenigen Seiten gefesselt, so dass es schwer fällt, das Buch wegzulegen, da immer neue Fragen auftauchen, die man beantwortet haben möchte. Im mittleren Teil flaut die Spannung dann etwas ab, da das Portal und die Hintergründe der Organisation Tangend näher erläutert werden., was auch von Nöten ist, um die Story zu verstehen. Nach und nach bekommt man auch immer mehr Einblicke in Travis Vergangenheit, jedoch ohne dass der eigentliche Handlungsstrang abreißt, was mir sehr gut gefallen hat. Zwischendurch ist es mir allerdings leider nicht immer gelungen der Logik des Autors zu folgen, bzw. fand es teilweise doch leicht wirr. Fazit: Ein spannungsgeladener, actionreicher Science Fiction Thriller mit absolut überraschendem, teils auch leicht verwirrendem ;o) Ende.

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    MilTurner

    15. January 2011 um 16:46

    Patrick Lees im Original unter dem Namen „The Breach“ im Jahr 2009 erschienener Thriller beschreibt das „bestbehütetste Geheimnis“ unseres Planeten: In einem Forschungszentrum in der Wüste Wyomings geschieht Mitte der siebziger Jahre das undenkbare als ein Teilchenbeschleuniger bei Erstinbetriebnahme ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Von diesem Portal aus geht eine unglaubliche Macht aus, die mit dem Experiment betrauten Wissenschaftler werden verrückt und beginnen sich selbst umzubringen, während aus dem Portal ständig außerirdische Geräte auftauchen. Das Gefahrenpotential erkennend wird eine streng geheime internationale Organisation gegründet mit dem Ziel die Welt vor gefährlichen Objekten aus diesem Portal zu schützen und die fremden Technologien zum Nutzen der Menschheit anzuwenden. Die Existenz dieser „Pforte“ muss um allen Preis geheim gehalten werden um Missbrauch zu verhindern. Der Roman beginnt aus der Perspektive des Protagonisten Travis Chase erzählend, als dieser bei einer Expedition in der eisigen Gebirgslandschaft Alaskas auf ein riesiges Flugzeugwrack stößt. Abgeschlossen von der Zivilisation beginnt dieser dies genauer zu untersuchen und findet sich schon bald in einem Alptraum wieder. Alle Besatzungsmitglieder des unbeschrifteten Flugzeuges wurden nach dem Absturz eliminiert, unter ihnen die First Lady der USA, welche kurz vor ihrem Tod schriftliche Instruktionen hinterlassen hat und Travis mit einer beinahe unlösbaren Aufgabe verseht: Der Rettung der gesamten Erde. Es beginnt ein apokalyptisches Spiel, in welchem Travis in rasantem Tempo in ein actiongeladenes Inferno hineingezogen wird, geprägt von raffinierten neuen Technologien und Waffen, atemloser Spannung und ständig neuen Wendungen. Schon nach ein paar Seiten schafft es der Autor den Leser in seinen Bann zu ziehen, indem er es durch ein Gemisch aus actiongeladener Spannung, rätselhaften Andeutungen und einer ausgetüftelten Handlung unmöglich macht das Buch zur Seite zu legen, sondern den Detektivsinn seiner Leser anspricht tiefer in die Materie einzutauchen und selbst das Geheimnis der Pforte zu lüften. Hierbei wird man durch einen herrlich erfrischenden Schreibstil begleitet, der durch ein Ensemble aus passenden Rückblenden, alternativen Erzählmethoden wie etwa Tagebucheinträgen und einem spannendem Wechsel der Perspektiven aufwartet und keine Langeweile aufkommen lässt. Die frühere Beschäftigung von Patrick Lee als Drehbuchautor wird dabei besonders ersichtlich und man findet sich Abtauchend in die Handlung eines skurril-einnehmenden Filmes wieder. Tatsächlich nämlich wird die Handlung immer unglaubwürdiger. Was mit einer interessanten Idee beginnt wuchert immer mehr in eine aberwitzige Verschwörungstheorie die sich unaufhaltsam ausbreitet. Es scheint als habe der Autor selbst Probleme seine übermächtig erschaffenen Objekte aus dem Portal unter Kontrolle zu halten und je weiter er den Leser durch Explosionen, wütende Schießereien und plötzliche Wendungen hetzt, desto unaufhaltsamer werden diese. Die Art und Weise wie der Autor schließlich den Roman abschließt erscheint plump und wenig überzeugend – tatsächlich ist es jedoch die einzige Möglichkeit die von ihm geschaffene Unaufhaltsamkeit halbwegs vernünftig anzuschließen. Was bei einem Film funktionieren mag, gelingt hier nicht: Zu ausartend und übermächtig war die Phantasie des Autors um das Buch vernünftig zu schließen. Zurückgelassen wird der Leser somit außer Atem vom rasanten Tempo des Thrillers jedoch mit Fragen und Ungereimtheiten die im Nachhinein klar das Fundament und die Konsistenz der Glaubwürdigkeit des Thrillers, die noch von Lee Child gepriesen wurde, ins Wanken bringen. Die erzeugten Gegenstände außerirdischer Technologie beispielsweise entbehren aufgrund ihrer Beschaffenheit jedweder Logik, zumal ihr Auftreten allein nicht in Verbindung mit vom Autor postulierten Theorie der Pforte gebracht werden kann. Das Problem des Zeitreisens, insbesondere des Großvater-Paradoxons versucht der Autor elegant zu umgehen indem er es von einem allwissenden Objekt als gegeben beschreiben lässt, strauchelt allerdings dann selbst daran, da das Eintreffen des von Paige verfassten Briefes einen Widerspruch dazu darstellt. (Sobald sie diesen losgeschickt hätte, wäre die Zukunft derart verändert worden sodass Travis keine Gelegenheit mehr gehabt hätte den Blackbird ebenfalls loszuschicken. Somit bleibt nur noch die Möglichkeit, dass er diesen vor ihr losschickte um sie präventiv aufzuhalten, dies allerdings käme einer paradoxen Endlosschleife gleich, aus der es kein Entrinnen gäbe.) Obwohl man die Existenz einer solchen Pforte und ihrer Verbindung zu einer anderen Welt noch akzeptieren kann, stößt man bei ihren Auswirkungen auf derarte Ungereimtheiten die er Autor nie zu lösen vermag. Es bleibt bei einem zugegeben sehr spannenden Film, der bei genauerer Betrachtung allerdings zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint. Offensichtlich hat der Autor nach zu großem gestrebt, was ihm allerdings lediglich bedingt gelungen ist. zum Weiterlesen: http://ablogforintelligentpeople.blogspot.com/2011/01/die-pforte-patrick-lee.html

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  • Rezension zu "Die Pforte" von Patrick Lee

    Die Pforte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2010 um 13:00

    Die Zukunft der Menschheit steht auf dem Spiel Travis Chase, Expolizist, der einige Jahre im Gefängnis verbracht hat, steht vor einer wichtigen Entscheidung: Entweder in die Softwarefirma seines Bruders einsteigen oder fernab der Vergangenheit ein neues Leben beginnen. Um sich darüber klar zu werden, will er einige Tage in der unberührten Natur Alaskas verbringen. Doch dann kommt alles ganz anders... Er findet ein riesiges ungekennzeichnetes Flugzeugwrack voller Leichen, alle mit einem Kopfschuß hingerichtet. Unter ihnen befindet sich auch die Firstlady der USA. Und nun scheint es so, als ob Travis gar nicht mehr die freie Wahl hat sich zu entscheiden, denn nun geht es nicht mehr nur um sein Leben, sondern um die Existenz der gesamten Menschheit. Patrick Lee schafft mit seinem Erstlingswerk "Die Pforte" einen spannenden und kurzweiligen Science Fiction Thriller. Er überzeugt durch seinen Schreibstil, indem er die Ereignisse der Gegenwart mit kurzen Rückblicken aus Travis Vergangenheit kombiniert. Diese Kombination trägt ausschlaggebend zum konsequenten Aufbau des Spannungsbogen bei, der einen auf den fulminanten und nicht erwarteten Showdown hinführt. Die Idee zu diesem Thriller ist brilliant und zugleich furchterregend, und Patrick Lee hat es geschafft diese optimal umzusetzen. Die Charaktere bestechen durch ihren Facettenreichtum und ihre Tiefe, der Autor schafft es die Gefühle der Protagonisten eindringlich zu beschreiben und demLeser diese dadurch noch um einiges näher zu bringen. Wir leiden mit ihnen und schauen gespannt und nervös dem Ende entgegen. "Die Pforte" ist ein wirklicher gelungener Science Fiction Thriller, den ich den Fans dieses Genres gerne ans Herz legen möchte. Auch für Genreneulinge würde ich dieses Buch empfehlen!

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