Patrick Leigh Fermor Zwischen Wäldern und Wasser

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Inhaltsangabe zu „Zwischen Wäldern und Wasser“ von Patrick Leigh Fermor

Im zweiten Teil seines Reiseberichts nimmt Patrick Leigh Fermor den Leser erneut mit in eine fremde, faszinierende und heute verschwundene Welt. Wir treffen ihn wieder 1934 in Budapest, wo er Bälle und Kaffeehäuser besucht. Auf einem geliehenen Pferd durchquert er die ungarische Tiefebene mit ihren Hirten und Ziehbrunnen, verweilt auf Landgütern, in denen die Zeit aufhört zu existieren, um dann weiterzuziehen bis in die siebenbürgischen Karpaten und zum Eisernen Tor, dem Ende Mitteleuropas. 'Ein Buch wie ein Traum. Bunt und lebensprall, sinnlich und sinnenfroh.' Deutschlandradio Kultur

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  • Rezension zu "Zwischen Wäldern und Wasser" von Patrick Leigh Fermor

    Zwischen Wäldern und Wasser

    Liisa

    07. May 2007 um 21:05

    Der zweite Band mit Patrick Leigh Fermors Bericht über seine Reise nach Istanbul im Jahr 1933/34 hat mich noch mehr begeistert als der erste Band und zwar weil es darin in Gegenden geht, die den meisten Lesern tatsächlich sehr fremd sein dürften. Was Ungarn angeht, so dürften Budapest und die Gegend um den Plattensee noch einigen aus eigener Anschauung bekannt sein aber spätestens wenn er dann in die Gegend des heutigen Rumänien kommt, ist es auch mit solchen Kenntnissen wohl vorbei. Geschweige denn, dass man viel über die geschichtlichen Wechselfälle dieser Länder und bedeutende Persönlichkeiten weiß. Das Schöne an Fermors Bericht ist, dass er eben nicht nur eine Aneinanderreihung von Orten und Erlebnissen ist, sondern diese ergänzt sind mit viel Hintergrundinformationen. Patrick Leigh Fermor interessiert sich für die Sprachen, die die Menschen sprechen, denen er damals begegnet und welche Ähnlichkeiten bzw. Unterschiede sie aufweisen. Er spürt den Völkerwanderungen und Geschichten einzelner Stämme und Ethnien im Laufe der Zeit nach, zeigt die Gründe für Spannungen zwischen ethnischen Gruppen auf und beschreibt dazu wieder sehr anschaulich und begeisternd von Menschen und den Landschaften, die er auf seiner Wanderung trifft und sieht. Damit porträtiert er eine Welt, die kurz darauf für immer auf den Kopf gestellt wurde und verschwand. Teilweise buchstäblich, weil sie im Zuge des Baus des sog. Eisernen Tors (einem Elektrizitätswerks an der Donau) in den Fluten der angestauten Donau versanken, teilweise durch die politischen Ereignisse die bald darauf folgten und wiederum große Umwälzungen nach sich zogen. So ist der Bericht in diesem Band zugleich auch eine Art literarisches Denkmal für diese Gegenden und die Menschen, die dort lebten. Würde man all den interessanten angerissenen Themen, Daten und geschichtlichen Persönlichkeiten nachspüren, die Erwähnung finden, wäre man wohl für lange Zeit ausgiebig beschäftigt. Ich freue mich schon jetzt auf den noch ausstehenden dritten Teil dieses Berichts, der die Leser dann wohl bis Istanbul führen wird. Bleibt nur zu hoffen, dass der inzwischen hochbetagte Patrick Leigh Fermor dieses Werk noch vollenden kann.

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