Patrick McCabe Der Schlächterbursche

(0)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 0 Rezensionen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Schlächterbursche“ von Patrick McCabe

"Butcher Boys" nannte die Öffentlichkeit jene beiden Jungen, die vor einigen Zeit in der Nähe von Liverpool einen Säugling ermordet haben. Francie Brady, der Junge aus der irischen Provinz, ist ein solcher Schlächterbursche. Er lebt mit seinen Eltern in einer irischen Kleinstadt. Die schwermütige Mutter trällert gern makabre Balladen, stopft das Haus mit Kuchen voll und muß zeitweilig in die Irrenanstalt. Als Francie von zu Hause abhaut, geht seine geliebte Mutter ins Wasser, die heile Kinderwelt beginnt aus den Fugen zu geraten. Es wird noch schwerer für Francie, als auch der Vater tot und Joe nicht länger sein Freund ist. Alle kehren ihm dem Rücken zu. Er muß den Abfall für die Schweine zusammenkarren, man lacht ihn aus und tuschelt darüber, daß er irre ist und der Tod seiner Mutter auf sein Konto geht. So ist es kein Wunder, daß er sich bemüht, das Francie-Brady-ist-kein-Bastard-mehr-Diplom zu erlangen, und sich wünscht, daß er alle seine Freunde wieder zurückbekommt und alles so ist wie in den guten alten Zeiten. Patrick McCabe hat eine beklemmende Geschichte von Leid und Schrecken geschrieben. Er hat eine zerrissene Welt voller Verachtung und Angst, voller Ignoranz und Gewalt geschaffen, eine Welt, zu der man unmöglich gehören kann, wenn man die Spielregeln nicht kennt, eine Welt, in der die scheinbar unschuldige Logik eines Kindes fließend in die manische Logik eines Menschen übergeht, der keinen Halt mehr hat und den Verstand verliert. Aus der angsteinflößenden Perspektive des Mörders Francie Brady, eines verwahrlosten, zornigen jungen Burschen, wird das ganze Gewaltpotential kleinstädtischen Lebens ausgebreitet. McCabe erzählt diese Geschichte mit waghalsiger Aggressivität und in einer derben, gewöhnlichen Sprache, die unterhält und verstört. "Ein hervorragendes Beispiel für einen zeitgenössischen Schauerroman, riskant und experimentell, ohne daß dadurch der Zugang verstellt wird. McCabe präsentiert die Studie einer Geisteskrankheit, die unsere Aufmerksamkeit mehr fesselt als abstößt." Sunday Times.

Stöbern in Romane

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Leider nicht so überzeugend, wie erhofft

KristinSchoellkopf

Mein Leben als Hoffnungsträger

Schön ruhig, nostalgisch und poetisch- so kann unsere Alltag auch sein

marpije

Eine allgemeine Theorie des Vergessens

Ein großartiger Roman. Volle Leseempfehlung!

Sikal

Und jetzt auch noch Liebe

Es geht im Leben um viel mehr als den richtigen Zeitpunkt, den gibt es nämlich nur selten. Es ist wichtig, was man daraus macht!

unfabulous

Kukolka

Keine Kindheit in der Ukraine. Stattdessen: vergessen, verraten, verkauft. Ein hübsches Puppengesicht ist kein Garant für eine gute Zukunft.

Buchstabenliebhaberin

Ein Haus voller Träume

Ein stimmungsvoller Familienroman mit liebevoll ausgearbeiteten Charakteren.

Jashrin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen