Patrick McGinley House of Fear - Der Zirkel des Bösen

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Inhaltsangabe zu „House of Fear - Der Zirkel des Bösen“ von Patrick McGinley

Um seine Freunde zu beeindrucken, steigt Tom nachts in die Villa des exzentrischen Schriftstellers Marc Glick-Pitney ein. Doch dann wird aus der Mutprobe grauenhafter Ernst: Der Hausherr sitzt tot an seinem Schreibtisch. Ihm fehlen beide Augen - und vor ihm liegt sein letztes Manuskript.
Tom nimmt den Papierstapel mit nach Hause und beginnt, wie besessen darin zu lesen. Mit jeder Seite werden die Schrecken, die Glick-Pitney beschrieben hat, realer. Und bald wird Tom sogar in der Schule von finsteren Dämonen bedroht. Verliert er den Verstand? Oder ist das Buch ein Tor für das Böse?

Mehr Infos rund ums Buch unter:

www.HouseOfFear.de

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  • Rezension zu "Der Zirkel des Bösen" von Patrick McGinley

    House of Fear - Der Zirkel des Bösen

    Schattenkaempferin

    18. February 2012 um 10:09

    Wie um alles in der Welt hatte ich mich bloß in diese Situation gebracht? Durch meine große Klappe natürlich. Wie immer. Ich glaube, wenn man meine Freunde nach meinen besten Eigenschaften fragt, ist bescheidene Zurückhaltung nicht darunter. (Seite 27) Nach dem Besuch eines Horrorfilms reißt der fünfzehnjährige Tom gegenüber seinen Freunden die Klappe ziemlich weit auf: “Ich glaube, es gibt nichts, wovor ich wirklich Angst habe.” (Seite 30) tönt er lautstark und amüsiert sich über seine beiden etwas leicht zu erschreckenden Kumpels. Die wollen es ihm heimzahlen und überlegen sich eine besondere Mutprobe: Tom soll nachts in das Haus des neu hinzugezogenen Schriftstellers Marc Glick-Pitney einbrechen und eine Seite von einem der vielen Manuskripte stehlen. Nichts leichter als das, denkt sich Tom, doch er ahnt nicht, was ihn im Haus erwartet – denn er findet nicht nur zahlreiche Bücher, sondern auch den Autoren im Keller vor. Als Tom nach dem Manuskript greift, gibt ihm dieser einen letzten Rat, bevor er stirbt: “Lies es nicht!” Aber Der Zirkel des Bösen übt eine unglaubliche Anziehungskraft auf Tom aus und er kommt nicht umhin, das Manuskript an sich zu nehmen und es zu lesen. Bald darauf sieht er die darin handelnden Gestalten – sogenannte Deimonen – überall in seiner Nähe. Wahnvorstellungen oder böse Träume? Tom weiß, dass das Weiterlesen sein Leben gefährden könnte – doch er kann einfach nicht aufhören … Klassischer Horror für Jugendliche, ohne die jungen Leser zu sehr in Angst und Schrecken zu versetzen – ein schwieriges Unterfangen, das Patrick McGinley mit seiner House of Fear-Reihe recht gut in Angriff genommen zu haben scheint. Der Auftaktband Der Zirkel des Bösen ist eine nette Mischung aus Schuljungengeschichte und vorsichtigen Horror-Elementen, die es jedoch auch in sich haben und selbst erwachsenen Lesern zumindest den einen oder anderen Schauer über den Rücken jagen. Selbst Mädchen können in einer romantischen Nebenerzählung ihren Zugang zu Toms Geschichte finden und bis auf die ausgekratzten Augen gibt es auch nichts, wovor man sich wirklich ekeln könnte. Geschmack-, wenn auch nicht besonders anspruchsvoller Horror also, den der Autor hier liefert, mit einem gewissen Unterhaltungswert und vor allem genau der richtigen Dosis Spannung zum Weiterblättern, ohne dass es unbedingt schade ist, wenn man das Buch dann doch mal zur Seite legen muss. Man freut sich aufs Weiterlesen, aber auch auf die kleinen Pausen zwischendurch. Der Zielgruppe gerecht werdend sind auch Sprachstil, Aufmachung und vor allem die Anzahl der zu lesenden Seiten gestaltet. Zwar bieten die knapp zweihundert Seiten gerade Viellesern nicht besonders viel Stoff, doch zum “Reinkommen” in das Genre und zum Begeistern für die Literatur und langsamen Heranführen an das Lesen selbst eignet sich diese Serie recht gut. Für den Anfang gut gemacht ist in jedem Fall Steigerungspotential zu erkennen – es bleibt also abzuwarten, was McGinley daraus noch machen kann. Fazit: Für jugendliche Horror-Fans eine schauerlich-schöne Geschichte, für erwachsene Hartgesottene ein kleines Schmankerl für zwischendurch – die House of Fear-Reihe von Patrick McGinley verspricht mit ihrem Auftakt Der Zirkel des Bösen so manches Abenteuer mit leicht klischeehaften, aber sympathischen Charakteren und auch den einen oder anderen Gänsehaut-Effekt der klassischen Art. Wertung: dreieinhalb Sterne Handlung: 3/5 Charaktere: 3,5/5 Lesespaß: 3,5/5 Preis/Leistung: 4/5

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