Patrick McGrath Stella

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Inhaltsangabe zu „Stella“ von Patrick McGrath

Stella, die frustrierte Ehefrau eines Londoner Psychiaters, verliebt sich in Edgar, einen Patienten ihres Mannes. Edgar ist Bildhauer und hat vor Jahren seiner Frau in krankhafter Eifersucht den Kopf abgeschnitten - nachdem er zuvor eine Büste des Kopfes angefertigt hatte. Die Liebe zwischen Edgar und Stella gedeiht, bis Edgar beginnt Stellas Kopf zu modellieren. (Quelle:'Flexibler Einband/01.03.1999')

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  • Rezension zu "Stella" von Patrick McGrath

    Stella
    katermurr

    katermurr

    22. May 2011 um 10:36

    Die Frau eines Psychiaters, der in einer großen Anstalt nahe London arbeitet, verliebt sich in einen Patienten; der Grundimpuls ist sexueller Natur und sie verfällt ihm mehr und mehr und setzt alles aufs Spiel: Ihre Ehe, ihre Familie, ihr Leben. - Eine faszinierende Geschichte von Obsession, Verrückung und Zerrüttung, die der Autor in meist packender Sprache erzählt. Als Sohn eines berühmten Gerichtspsychiaters ist Patrick McGrath nicht zwangsläufig "vom Fach", aber ich finde, die Affinität zur Thematik und Problematik ist offensichtlich. Das bringt es leider mit sich, dass psychologisch/psychiatrisch nicht "vorgebildete" Leser Einiges nicht verstehen können - auch ich tat mich an manchen Stellen schwer, die Erklärungen von Situationen und/oder Motivationen nachzuvollziehen. Manchmal scheinen sie auch schlicht dem gesunden Menschenverstand zu widersprechen. Darüberhinaus hat die Geschichte einen eigentlich unbegreiflichen Mangel: Eine ganz wesentliche, im wahrsten Sinne des Wortes "Schlüsselszene" ist ohne jede Not sehr unglaubwürdig konstruiert. Gegen Ende des Buches gibt es nochmal so eine Stelle und ich frage mich: wie ist so etwas möglich? Sei's drum: Es ist eine spannende Geschichte, manchmal schwer nachvollziehbar, für Freunde und Freundinnen des Genres aber sicher lesenswert. Ein typischer Fall von 3,7 Sternchen ;-)

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