Patrick Modiano

 3.7 Sterne bei 440 Bewertungen
Autor von Im Café der verlorenen Jugend, Ein so junger Hund und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Patrick Modiano

Literaturnobelpreisträger- von der Pflicht, sich zu erinnern: Patrick Modiano gehört zu den erfolgreichsten französischen Autoren der Gegenwart und wird aufgrund seiner sprachlichen Ausdruckskraft gerne als der Marcel Proust des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Er wurde 1945 im Pariser Vorort Boulogne-Billancourt geboren und verbrachte seine Jugend in Internaten. Schicksalhaft wurde 1960 die Begegnung mit dem Schriftsteller Raymond Queneau, der ihm eigentlich Geometrie beibringen sollte und ihn stattdessen in die Welt der Literatur einführte. 1968 veröffentliche Patrick Modiano seinen ersten Roman „La Place d´Étoile“ (dt.: „La Place d´Étoile“, 2010), für den er sogleich mit Preisen ausgezeichnet wurde. In Deutschland wurde er jedoch erst 1985 bekannt, als sein Buch „Une Jeunesse“ (1981) in deutscher Übersetzung („Eine Jugend“) erschien. In vielen seiner Werke befasst sich Patrick Modiano mit der jüdischen Identität, dem Versagen der Vichy-Regierung während der deutschen Besatzungszeit und der menschlichen Fehlbarkeit im Allgemeinen. Zu seinen größten Erfolgen gehören „Les Boulevards de Ceinture“ (großer Romanpreis der Académie française 1972; dt.: „Außenbezirke“, 1981) und „Rue des Boutiques Obscures“ (Prix Goncourt 1978; dt.: „Die Gasse der dunklen Läden“, 1979). 2014 erhielt er für sein Lebenswerk, das er noch immer erweitert, den Nobelpreis für Literatur: So erschien sein erstes Theaterstück, „Unsere Anfänge im Leben“, im Jahr 2018.

Alle Bücher von Patrick Modiano

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Im Café der verlorenen Jugend

Im Café der verlorenen Jugend

 (120)
Erschienen am 01.12.2013
Ein so junger Hund

Ein so junger Hund

 (33)
Erschienen am 29.10.2014
Der Horizont

Der Horizont

 (30)
Erschienen am 01.05.2015
Die Kleine Bijou

Die Kleine Bijou

 (24)
Erschienen am 01.04.2005
Gräser der Nacht

Gräser der Nacht

 (25)
Erschienen am 22.04.2016
Eine Jugend

Eine Jugend

 (25)
Erschienen am 31.07.1988
Damit du dich im Viertel nicht verirrst

Damit du dich im Viertel nicht verirrst

 (16)
Erschienen am 09.12.2016
Place de l'Étoile

Place de l'Étoile

 (17)
Erschienen am 01.05.2012

Neue Rezensionen zu Patrick Modiano

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Rezension zu "Schlafende Erinnerungen" von Patrick Modiano

Vage Erinnerungen
Buecherschmausvor 11 Stunden

Was macht eigentlich den Reiz der Romane von Patrick Modiano aus? Was bewirkt, dass der Leser – zumindest der Modiano-Leser, es soll auch solche geben, die diese Prosa schlichtweg langweilig finden – dem Autor Buch für Buch durch seine Erinnerungen folgt? Erinnerungen, die jedes Mal nur variieren, zudem ausgesprochen vage bleiben, nie wirklich enthüllen, ob sie nun echt oder ausgedacht sind, was aber letztlich keine Rolle spielt. Modiano wird nachgesagt, stets nur das gleiche Buch zu schreiben und tatsächlich fügen sich die stets sehr schmalen Romane, immerhin sind über zwanzig davon auch auf Deutsch erschienen, zu einer großen Suche nach der verlorenen Zeit, um mal einen anderen großen französischen Autor zu zitieren. Nach der verlorenen Zeit, die sich vornehmlich in der Kindheit und vor allem Jugend des 1945 geborenen Autors konzentriert, also in den Fünfziger und Sechziger Jahren, und oft zurückgreift auf die dunkle Zeit der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs.
Es muss eine seltsame, eine letztlich verstörende Zeit gewesen sein, dass sie ein derart allumfassendes Gefühl der Unsicherheit und auch der Leere zurückließ, wie es in allen Büchern Modianos zu finden ist.
Es ist stets ein Ich-Erzähler, oft das Alter Ego des Autors, Jean D., der auf der Suche nach Erinnerungen, die meist flüchtig, wenig konkret sind, die Straßen von Paris durchstreift, manchmal auch in eine abgelegene Region in Hochsavoyen führt, wo Modiano einst Jahre im Internat verbrachte. Ein sehr unzuverlässiger Erzähler, der seinen eigenen Erinnerungen meist selbst nicht vertraut.
In seiner Nobelpreisrede von 2014 sprach Modiano davon, dass er ohne die verwirrenden und verstörenden Kriegs- und Besatzungsjahre wohl kaum auf der Welt wäre. Seine Eltern, die sich in ihnen gefunden hatten, hat wohl wenig verbunden und auch ihrem Sohn haben sie nie eine Familie bieten können. Beide tauchen in den Romanen immer wieder auf, der Vater mit jüdisch-sephardischen Wurzeln war stets in zwielichtigen Geschäften unterwegs, von Kollaboration ist ebenso immer wieder die Rede wie von Schwarzmarktgeschäften. Vor allem bildet er aber durch seine stete Abwesenheit eine große Leerstelle. Eine Leerstelle, die auch die Mutter nicht füllen konnte und wollte. Die Schauspielerin war häufig auf Theatertourneen unterwegs, ein flirrendes und ein wenig halbseidenes Künstlermilieu umgab sie.
„ … eine von diesen Müttern, die sich heimlich für ihren Sohn opfern und ihm beistehen, allen Widrigkeiten zum Trotz. Zwischen elf und achtzehn habe ich sie vielleicht zwei- oder dreimal gesehen, und immer nur eine knappe Stunde. Sie hatte schnell genug.“
Wo der kleine Sohn in der Zwischenzeit blieb, wird nicht recht deutlich, von dubiosen, oft auch kleinkriminellen Kreisen ist die Rede. Vermutlich suchte er sich schon früh eine Heimat auf den Pariser Straßen, die auch sein Alter Ego in all seinen Büchern ausgiebig durchstreift. Die Abfolge von Straßennamen ist charakteristisch für die Texte Modianos. Auf einer Karte könnte man die Strecken ablaufen, aber es ist natürlich kein konkretes Paris, das hier erscheint, sondern eines der verschwommenen Erinnerungen, der Vergangenheit, einer Traum- und Schattenwelt. Immer herrscht ein wenig Zwielicht, etwas Schwebendes, schwer Greifbares. Namen nicht nur von Straßen und Plätzen tauchen auf, werden ständig beschworen, sondern auch Namen von Personen, die teilweise nur spotlichtartig erscheinen, teilweise immer wieder über das Werk verteilt eine Rolle spielen. Gern wird ihnen die Bezeichnung „ein gewisser/eine gewisse“ zugeordnet. Etwas, das die Personen noch schwerer fassbar macht. Oft umgibt sie ein Geheimnis, meist etwas Düsteres. Okkultem sind sie oft zugeneigt, mehrmals spielt eine esoterische Buchhandlung eine zentrale Rolle.
Überhaupt tauchen die Motive genauso wie einige Personen und vor allem die vage melancholische Stimmung, das Ungewisse, das Haltlose, das Getriebene immer wieder auf.
So auch in „Schlafende Erinnerungen“, dem ersten Buch nach der Verleihung des Nobelpreises im Jahr 2014.
„Eines Tages auf den Quais hat ein Buchtitel mein Interesse geweckt, Die Zeit der Begegnungen. Auch für mich gab es eine Zeit der Begegnungen, in einer fernen Vergangenheit. Damals hatte ich oft Angst vor der Leere. Dieses Schwindelgefühl spürte ich nicht, wenn ich allein war, sondern bloß mit gewissen Personen, denen ich gerade begegnet war. Um mich zu beruhigen, sagte ich mit: Es wird schon eine Gelegenheit kommen, dann mache ich mich aus dem Staub. Bei einigen dieser Personen wusste man nicht, bis wohin sie einen vielleicht mitzogen. Der Hang war rutschig.“
Bücher spielen eine wichtige Rolle im Text. Sie alle könnten dem Werk des Autors entstammen, mit ihren Titeln wie „Die ewige Wiederkehr des Gleichen“ oder „Die Träume und die Mittel, sie zu dirigieren“ scheint der Autor ein wenig damit zu spielen.
„(…) ein Double oder ein Doppelgänger, wie sie vorkommen in Die Ewigkeit durch die Gestirne, einem meiner Lieblingsbücher. Tausend und abertausend Wege, die du an den Kreuzungen deines Lebens nicht genommen hast, und du selbst hast geglaubt, es gäbe nur einen einzigen.“
Mir scheint, dass Modiano in diesem Text, der ganz auf eine Gattungsbezeichnung verzichtet, nicht nur seine Erinnerungsarbeit wiederaufnimmt, sondern auch auf konzentrierte, episodenhafte Art das Programm und die Methodik seines Schreibens darlegt.
„Ich versuche Ordnung in meine Erinnerungen zu bringen. Jede von ihnen ist ein Puzzleteilchen, viele fehlen jedoch, sodass die meisten verstreut daliegen. Manchmal gelingt es mir, zwei oder drei zusammenzufügen, mehr aber nicht. Dann notiere ich Bruchstücke, die mir bunt durcheinander einfallen, Listen mit Namen oder ganz kurzen Sätzen. Ich wünsche mir, dass diese Namen so wie Magnete neue an die Oberfläche heraufziehen und dass diese Satzfetzen schließlich Absätze bilden und Kapitel, die sich aneinanderreihen.“
Aus der Schreibgegenwart des Jahres 2017 erinnert sich der Ich-Erzähler anhand von Tage- und Notizbüchern, von Listen an die Zeit der Sechziger Jahre. Die Kriegsjahre sind noch nicht vergessen, alte Vorkriegshäuser rotten vor sich hin, im Hotel sind noch die alten Verdunklungsvorhänge angebracht. Zeitebenen überlagern sich und Menschen, vor allem Frauen, tauchen in der Erinnerung auf. Sie heißen Martine Hayward, Geneviève Dalame oder Mireille Ourosov. Im Zentrum steht aber die Frau, deren Namen er nicht nennen will und die beim Hantieren mit einem Revolver einen Mann erschossen hat. Bei der Beseitigung der Leiche hilft der Ich-Erzähler. Aber ist das wirklich so geschehen? Am Ende findet er tatsächlich alte Polizeiakten, die von einem „undurchsichtigen Kriminalfall“ berichten, in die „ein gewisser“ Jean D. verwickelt war.
Es gibt wie immer kaum Handlung in Modianos Text, am Ende stehen mindestens so viele Fragen wie Antworten, es ist kaum Licht ins Dunkel gedrungen.
Und doch ist die Leserin nicht nur für weit länger als die kurze Lektürezeit von „Schlafende Erinnerungen“ dem Zauber von Modianos Prosa verfallen, sondern meint, dem Schreiben des Autors wieder ein Stück näher gekommen zu sein, ein weiteres Puzzlestück in Händen zu halten. Und ist überwältigt von der Dringlichkeit dieses Schreibens, das doch so leise und persönlich ist. Ein Kind, dem jeglicher Halt in seiner Welt verwehrt wurde, das ohne elterliche Liebe aufwuchs und ohne familiäre Geschichte, ein Mann, der sich seiner Vergangenheit immer wieder fast obsessiv vergewissern muss, seine unsicheren und flüchtigen Erinnerungen immer wieder sammelt und ordnet, um doch noch etwas zum daran festhalten zu haben.
„Wenn man in denselben Stunden, an denselben Orten und unter denselben Umständen noch einmal erleben könnte, was man bereits erlebt hat, es aber viel besser erleben würde als beim ersten Mal, ohne die Fehler, Hindernisse und Leerläufe…das wäre so, wie ein Manuskript voller Streichungen ins Reine schreiben…“

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Rezension zu "Im Café der verlorenen Jugend" von Patrick Modiano

Und am Ende bleibt man ratlos zurück
winter-chillvor 8 Monaten

Die Franzosen und ich – das wird irgendwie nichts mehr. Zumindest in literarischer Hinsicht. Mit Patrick Modianos „Im Café der verlorenen Jugend“ hatte ich einen neuen Versuch gemacht, mich an französische Autoren beziehungsweise französische Literatur heranzutasten. Leider war das wieder nichts. Dabei klang die Geschichte an sich recht vielversprechend: Dreh- und Angelpunkt des schmalen Büchleins ist die junge und geheimnisvolle Jacqueline Delanque. Sie verkehrt in den 1960er Jahren regelmäßig im Café „Le Condé“ in Paris und zieht dort alle Blicke auf sich. ­Wer sie ist, woher sie kommt, was sie antreibt – das erfährt keiner so genau. Das Besondere an dem Roman: Jacquline wird aus vier verschiedenen Erzählperspektiven beschrieben. Zudem ist die Geschichte ein Rückblick – eine Erinnerung. Einmal erinnert sich da ein junger Student der Bergbauhochschule in Paris, der Jacqueline auch im Café „Le Condé“ begegnet ist und von ihr fasziniert war. Die zweite Rückblick stammt von einem Privatdetektiv, der beauftrag wurde, Jacqulines Aufenthaltsort zu ermitteln. Ein wenig mehr Klarheit über Jacquelines Leben bekommt der Leser dann im dritten Teil, denn hier kommt Jacqueline selbst zu Wort. In den letzten beiden Kapiteln erinnert sich schließlich der Schriftsteller Rolande, der sich in Jacqueline verliebt hat, an die junge Frau zurück.

Letztendlich bleiben sowohl Jacquelines Weggefährten als auch die Leser so schlau zurück, wie sie es am Anfang waren: Jacqueline ist einfach nicht zu fassen – so unbändig ist ihre Sehnsucht nach Freiheit. Das war wahrscheinlich auch mein Problem mit dem Roman: Modiano schneidet alles nur irgendwie so an, die Figuren bekommen keine Tiefe, man versteht ihr Denken, ihr Handeln nicht. Kann schon sein, dass das so gewollt war und er diese Flüchtigkeit literarisch umsetzen wollte, mein Fall ist das aber nicht. Am Ende bleibt man so halt recht ratlos zurück.

Ein weiteres Manko: viele schwärmen ja so davon, dass Modiano in diesem Roman so atmosphärisch das Paris der 60er Jahre heraufbeschwört. Davon hab ich leider nichts gemerkt. Er nennt zwar viele Straßennamen, Straßenzüge, Gebäude und U-Bahnstationen – ein richtiges Bild von Paris hatte ich aber dabei nicht vor Augen. Einen Pluspunkt gibt es für den Schreibstil – der ist tatsächlich recht leichtfüßig, hier und da poetisch und bezaubert gerade durch den leicht melancholischen Unterton.

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Rezension zu "Unfall in der Nacht" von Patrick Modiano

Vom Vergessen und Erinnern...
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Ja, auch dieser Roman des Literaturnobelpreisträgers Modiano handelt wieder vom Erinnern, vom Vergessen und von unwiederbringlich Verlorenem. Ja, Patrick Modiano erzählt im Grunde genommen in all seinen Büchern die gleiche Geschichte, wie seine Kritiker oft beklagen.
Mag alles stimmen, mir gefällt jedenfalls immer wieder die Atmosphäre, die Modiano in seinen Werken mit sorgsam gewählten Worten erschafft. Schauplatz ist auch hier wie so oft Paris, und zwar ein irgendwie märchenhaft wirkendes Paris, welches allerdings (auch typisch für diesen Schriftsteller) mit genauen Orts- und Straßennamen unterfüttert ist.
Und obwohl dies bereits das sechste Buch ist, das ich von Patrick Modiano gelesen habe, ist mir erst jetzt bewußt geworden, wie filigran und komplex seine Plots entworfen sind, egal, ob sie sich ähneln oder nicht. Sein Umgang mit verschiedenen Zeitebenen ist grandios, interessant, wie er Personen auftauchen und auf Nimmerwiedersehen in den Weiten der Erzählung verschwinden läßt, erstaunlich, wie Modiano durch Erinnerungsfetzen und Bruchstücke der Vergangenheit des Protagonisten eine stimmige Geschichte entwickelt, deren Ende oft in der Schwebe bleibt.
Auf seine ganz spezielle Art ist er ein hervorragender Autor, den ich von Zeit zu Zeit unbedingt lesen muß.

Fazit: Entweder man liebt Modiano, oder man findet ihn langweilig...ich gehöre ersterer Gruppe an, und auch hier enttäuscht er nicht: melancholisch, nachdenklich und sprachlich wunderbar, wenn auch nicht mein Favorit von ihm.

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar
Entdeckt mit uns den Nobelpreisträger Patrick Modiano!

Zur Frankfurter Buchmesse wurde der französische Schriftsteller Patrick Modiano mit dem Literaturnobelpreis geehrt. Wir möchten euch einladen, diesen Autor von Weltrang gemeinsam mit uns zu entdecken, denn nun ist einer seiner interessantesten Romane endlich wieder erhältlich: »Ein so junger Hund«

Das Buch
Paris im Frühling 1992: Ein Mann stößt auf ein altes Foto, und die Erinnerung setzt sich in Gang. Das Bild stammt von Francis Jansen, dem Fotografen mit der Rolleiflex. Er war in dessen Atelier mitgegangen, das nicht viel mehr enthielt als  drei Koffer voller Fotos und zu jedem gehörte eine Geschichte. Kurz darauf verschwand der Fotograf für immer. Es war 1964, es war Frühling in Paris, und der Erzähler ein so junger Hund.

»Mit unendlicher Sensibilität spinnt Patrick Modiano seinen Faden des Erzählens und legt in die Geschichte einer nur kurzen Begegnung die ganze Tragweite zweier Leben und zweier Zeiten. Sein kleines Buch wiegt kaum mehr als eine Tüte mit  Fotos von Jansen oder von Robert Capa, aber es besitzt dieselbe existentielle Tiefe.« L’HUMANITÉ








Hier könnt ihr die ersten Seiten des Romans lesen: Zur Leseprobe.

Über den Autor
Patrick Modiano wurde 1945 in dem Pariser Vorort Boulogne-Billancourt geboren und hat einmal von sich gesagt: »Ich war siebzehn, und es blieb mir nichts anderes übrig, als ein französischer Schriftsteller zu werden«. Diesem doch verwegenen Anspruch ist er nichts schuldig geblieben, legte er doch mit 21 Jahren seinen ersten Roman vor. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen bis er schließlich in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde. Modiano beherrsche die Kunst der Erinnerung, mit der er die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachgerufen habe, schrieb die Nobelpreis-Jury.

Möchtet ihr mit uns den diesjährigen Nobelpreisträger Patrick Modiano kennenlernen? Dann seid dabei und bewerbt euch bis einschließlich 20. November für die Leserunde zu »Ein so junger Hund«! Wir verlosen 20 Leseexemplare von Modianos eindrücklichem Roman! Solltet Ihr zu den Mitlesenden zählen, setzen wir eine Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten und eine abschließende Rezension voraus.

alascas avatar
Letzter Beitrag von  alascavor 4 Jahren
Ich musste das Buch ein zweites Mal lesen, bevor ich mir dazu eine Meinung bilden konnte; selten ist mir das so schwer gefallen. Aber hier ist nun meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Patrick-Modiano/Ein-so-junger-Hund-1121389090-w/rezension/1130650094/ Danke für´s Mitlesendürfen; es war ein besonderes Leseerlebnis und sicher nicht mein letzter Mediano. In meinem Literaturkreis werden wir als nächstes "Das Café der verlorenen Jugend" lesen.
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Patrick Modiano wurde am 29. Juli 1945 in Paris (Frankreich) geboren.

Patrick Modiano im Netz:

Community-Statistik

in 445 Bibliotheken

auf 31 Wunschlisten

von 11 Lesern aktuell gelesen

von 6 Lesern gefolgt

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