Patrick Modiano Gräser der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Gräser der Nacht“ von Patrick Modiano

Aus der Distanz eines halben Jahrhunderts erinnert sich der Schriftsteller Jean, wie er Mitte der sechziger Jahre in Paris die geheimnisvolle Dannie kennenlernte. Als er sich in sie verliebt, hat sie so viele Namen wie Adressen. Sie lebt mit falschen Papieren, empfängt ihre Briefe nur postlagernd und verkehrt mit der »Montparnasse-Bande«, die politische Kontakte nach Marokko unterhält. Trotz der vage lauernden Gefahr werden beide ein Paar. Doch dann verschwindet Dannie von einem Tag auf den anderen und Jean wird als Zeuge in einem ungeklärten Todesfall verhört, der eine neue Geschichte von Dannie erzählt.

Ein Hörgenuss.

— miss_mesmerized

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    Gräser der Nacht

    Pongokater

    31. July 2015 um 12:52

    Modianos Roman hat eine ganz eigentümliche Stimmung, die mich dermaßen an im Geist des Existentialismus geschriebene französische Romane der 50er Jahre erinnert hat, dass ich mir nie richtig begreifen konnte, dass die Geschichte teilweise im Heute der Handys und Geldautomaten spielt. Und diese melancholische Stimmung ist auch viel stärker und nachhaltiger in Erinnerung geblieben als die Geschichte um die Frau mit den verschiedenen Identitäten und ihre Verwicklung in Spionage und Kriminalität. Dank ans Nobelpreiskomitee, da ich Modiano wahrscheinlich sonst nie entdeckt hätte.

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  • Patrick Modiano - Gräser der Nacht

    Gräser der Nacht

    miss_mesmerized

    21. December 2014 um 14:24

    Ein schwarzes Notizbuch lässt Jean an eine längst vergangene Zeit erinnern. Drei Monate im Paris der 60er Jahre. Diskontinuierlich wie seine zerstreuten Notizen kommt bruchstückhaft die Erinnerung zurück an die Zeit mit Dannie. Die Straßen der französischen Metropole sind Ankerpunkte, sie erzählen, wo er mit gewandert ist, wo sie gelebt haben, was sie erlebt haben. Dannie ist eine erstaunliche Figur, schwer zu fassen und auch für ihn mysteriös. Welche Post holt sie immer ab? Was tut er mit ihr eigentlich in diesen fremden Wohnungen? Und weshalb nutzt sie gleich mehrere Namen? Ist sie etwa doch in einen Mordfall verwickelt, wie die Polizei glaubt? Mühsam rekonstruiert der Autor die Episode seines Lebens ohne jedoch hinter Dannies Geheimnis zu kommen. Eine Hommage an ein nicht mehr vorhandenes Paris der Bohème, die in den Tag lebt und zwischen Cafés und interessanten Begegnungen flaniert. Eine mosaikhafte Erzählweise, die aus der Chronologie herausbricht, Gegenwart und Vergangenheit vermischt und den Leser mit auf eine seltsame Reise nimmt. Man ist versucht auf dem Stadtplan die Wege von Jean und Dannie mit zu verfolgen, die Cafés aufzusuchen und selbst Notizen einer schwindenden Zeit anzufertigen. Ungemein poetisch, von Ulrich Matthes mit viel Charme vorgelesen, ist das Hörbuch ein echter Genuss.

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