Patrick Modiano Villa Triste

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Inhaltsangabe zu „Villa Triste“ von Patrick Modiano

Eine kleine Stadt in der französischen Provinz, an der Grenze zur Schweiz an einem See gelegen. In diesen Kurort hat sich der Erzähler, achtzehn jährig und staatenlos, geflüchtet, um einer Bedrohung zu entgehen einem Gefühl von Unsicherheit und panischer Angst. Angst vor einem Krieg? Einer unmittelbaren Gefahr? Angst vor der Außenwelt? Zu Beginn jenes Monats Juli versteckt er sich in der Menge der Sommergäste und trifft auf zwei mysteriöse Personen, René Meinthe und Yvonne Jacquet, die ihn nun in ihren Bann ziehen. Dieser Sommer, der nun schon 12 Jahre vergangen ist, wird vom Erzähler wieder heraufbeschworen.

... geheimnisvolle, melancholische Stimmung - wunderbar!

— JoBerlin

... eine eher traurige Liebesgeschichte, verfilmt unter dem Titel "Das Parfum von Yvonne" ...

— Lysander
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    Villa Triste

    Buecherschmaus

    22. January 2015 um 12:19

    Ein kleiner Ferienort am See, irgendwo in Savoyen, nahe der Grenze zur Schweiz. Ein junger Mann, der sich Victor Chmara nennt, dies aber offensichtlich nicht ist, entzieht sich etwas unklaren Gegebenheiten rund um den Algerienkrieg - es ist Anfang der Sechziger Jahre. Paris scheint ihm nicht mehr sicher, von Bombenattentaten und geheimnisvollen Polizeieinsätzen ist die Rede. Wie so oft bei Patrick Modiano bleibt aber alles im Vagen, Ungewissen. Hier am See macht er die Bekanntschaft der schönen Yvonne, die im besten Hotel am Platz logiert und des etwas zwielichtigen René Menthe und verlebt einige traumhafte Wochen. Victor plant eine Zukunft mit Yvonne in Amerika, doch zur Verabredung am Bahnhof erscheint sie nicht und bleibt verschwunden. Erzählt wird im Rückblick auf die Ereignisse. Später erfahren wir, dass zwölf Jahre vergangen sind und Auslöser der Erinnerungen eine Zeitungsmeldung über den Selbstmord René Meinthes war. Der Erzähler begibt sich zurück an den Ferienort, manches hat sich verändert, ist im Niedergang. Gebrochen wird die Erzählung zudem noch dadurch, dass sich der Erzähler in den zur Selbsttötung entschlossenen Meinthe hinein zu imaginieren sucht, seine letzten Schritte quasi nachempfindet. Der Ton ist modiano-typisch, melancholisch, tastend, die Geschichte leicht vage und traumhaft. Verfilmt wurde sie 1974 unter dem Titel "Das Parfum von Yvonne".

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