Patrick Ness Die Nacht des Kranichs

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht des Kranichs“ von Patrick Ness

Als die „Kranichfrau“ in das Leben von George tritt, ist nichts mehr, wie es war.

Eines Nachts wird George Duncan von einem Geräusch in seinem Gartenhaus seinen Träumen gerissen. Er kann kaum glauben, was er dort sieht: Ein Kranich ist vom Himmel auf seinen Rasen gefallen, er hat einen Pfeil in seinem Flügel und kann nicht mehr fliegen. George eilt dem Vogel sofort zu Hilfe, befreit ihn, und beobachtet, wie er sich daraufhin wieder erhebt und fortfliegt. Am nächsten Morgen steht George wieder in seinem kleinen Laden und sieht, wie eine Frau in einem langen weißen Kleid hereinkommt. Von dem Moment an ist Georges Leben nicht mehr so, wie es war. Kumiko ist etwas ganz Besonderes, und sie erzählt ihm eine Geschichte, die alles verändert.

Poetisch und sprachlich erfrischend

— LolitaBuettner

Ein modernes Märchen von einem Autor, der so vielseitige Romane schreibt, dass ich immer wieder aufs Neue begeistert bin! Wunderschön!

— Dupsi

Ein Roman über das Lieben und Geliebtwerden

— Textverliebt

Ein schönes Märchen!!

— daneegold

Es war ein wundervolles, gefühlvolles, ein wenig magisches Lesevergnügen.

— Buchraettin

Esoterisch, absurd.

— wandablue

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  • Am Anfang bin ich gestolpert, dann geflogen

    Die Nacht des Kranichs

    LolitaBuettner

    28. August 2015 um 14:46

    Dieses Buch hat mich überrascht. Zu Beginn fand ich es anstrengend. Sie ersten Seiten lasen sich für mich nicht flüssig. Ich ertappte mich, wie ich Zeilen immer und immer wieder las. Doch dann, irgendwann, war ich begeistert. Dieses Buch hat mich eingeladen zu träumen, zu lachen und zu weinen. Sehr poetische Passagen, sprachlich abwechslungsreich.

  • Ein Roman über das Lieben und Geliebtwerden

    Die Nacht des Kranichs

    Textverliebt

    23. October 2014 um 17:16

    Ein Roman über das Lieben und Geliebtwerden Es ist mitten in der Nacht, als George ein jämmerliches Wehklagen vernimmt, das ihn in den Garten seines Hauses führt. Dort findet er in der gespenstischen Dunkelheit einen Kranich, der ihn aufgrund seiner fesselnden Schönheit und stattlichen Größe zugleich fasziniert und verwundert. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit zum Staunen, denn im Flügel des Vogels steckt ein langer Pfeil und das austretende Blut macht deutlich, dass der Kranich dringend Hilfe benötigt. Nachdem George das Tier von dem quälenden Fremdkörper befreit hat, schlägt der Vogel noch einige Male mit den Flügeln und verschwindet plötzlich in der schützenden Dunkelheit der Nacht. Danach ist die beißende Kälte der einzige Beweis, dass George nicht träumt und die ungewöhnliche Begegnung tatsächlich stattgefunden hat. Am nächsten Tag scheint die wunderliche Nacht schon fast vergessen, als eine elegant gekleidete Frau namens Kumiko Georges Copyshop betritt. Es wird schnell klar, dass die geheimnisvolle Fremde und George eine ganz besondere Beziehung verbindet. Obwohl Kumiko das Geheimnis um ihre Herkunft wie einen Schatz hütet, verliebt sich George Hals über Kopf in sie. Und während George sich immer mehr und schmerzlicher nach ihrer Liebe verzehrt, scheint Kumiko trotz ihrer Zuneigung all die Zeit nicht greifbar für ihn. Das ändert sich erst, als sie ihm eine herzzerreißende Geschichte über das Lieben und Geliebtwerden erzählt, die Georges Leben verändert … Eine Geschichte ist am Ende niemals beendet. Es gibt immer ein Danach. Und selbst wenn die Geschichte selbst behauptet, es gäbe nur diese eine Version, sind in ihr andere Versionen angelegt. Nein, eine Geschichte ist keine Erklärung, sondern ein Netz, durch das die Wahrheit fließt. In diesem Netz verbleibt einiges von der Wahrheit, aber nie alles, nur gerade so viel, dass wir mit dem Wundersamen leben können, ohne dass es uns umbringt. – Seite 154 – Ein modernes Märchen für aufgeschlossene Leser Beim Lesen des Romans durfte ich unglaublich viele Gefühlsregungen erleben. Von Skepsis über Unglauben, Trauer, Wut, Mitgefühl und Rührung war alles dabei. Die Nacht des Kranichs ist ähnlich wie Kumiko einfach nicht greifbar. Daher braucht es beim Lesen auch besonders viel Geduld und eine gehörige Portion Offenheit, denn Patrick Ness macht es seinen Lesern mit Sicherheit zunächst nicht leicht, diese komplexe Geschichte zu verstehen. Und doch weiß er nicht nur dank des bezaubernden Plots zu unterhalten, denn der Roman zeichnet sich immer wieder durch starke Gegensätze und krasse Stilbrüche aus. Sobald man sich in der stellenweise besonders poetischen Sprache verliert, holt Patrick Ness seine Leser durch schon fast ordinäre Ausdrücke, Gedankengänge oder Gespräche wieder in die Realität zurück. Obwohl ich mich beim Lesen erst an den Stil gewöhnen musste, finde ich diese Methode besonders gelungen, um die Geschichte nicht zu einem kitschigen Märchen abdriften zu lassen, denn somit hätte Kumikos weises Märchen innerhalb der Erzählung seine besondere Wirkung verloren. Außerdem verleiht Patrick Ness seinen Charakteren auf diese Weise bedeutend mehr Menschlichkeit und Profil. Das Zusammenspiel der Charaktere ist in diesem Roman ohnehin ganz besonders außergewöhnlich. Die friedliche und besonnene Kumiko ist beispielsweise der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte und doch ist sie für den Leser ebenso geheimnisvoll wie für George und erscheint immer wieder nur als Randfigur. Viel bedeutender sind George und seine erwachsene Tochter Amanda, die beide recht unzufrieden mit ihrer eigenen Persönlichkeit sind. Doch während George trotzdem recht ruhig und gutmütig auftritt, wirkt Amanda ständig aggressiv und getrieben. Und hier kommt Kumiko wieder ins Spiel, denn ihre Gegenwart hat eine derart starke Wirkung auf die beiden, dass die Leser dadurch sämtliche Facetten der menschlichen Psyche beobachten können. Fazit Dieser Roman ist genau das Richtige für all diejenigen, die sich mal wieder nach anspruchsvoller Literatur und einem modernen Märchen sehnen. Beim Lesen stellt sich häufig das Gefühl ein, dass Patrick Ness nicht erzählt, sondern beschreibt. Dabei stehen in diesem Roman wieder einmal nicht die einzelnen Handlungen, sondern die Besonderheiten der menschlichen Charaktere sowie die Gesamtkomposition im Vordergrund.

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  • Eine Geschichte, die mich verzaubert hat

    Die Nacht des Kranichs

    Buchraettin

    Durch ein Geräusch mitten in der Nacht geweckt, geht George in seinen Garten. Er findet einen verletzten Kranich.  So beginnt dieses Buch und auch diese wirklich wundervolle Geschichte.  George und Kumiko,  Künstler, ein Liebespaar, sie beleben die Geschichte.     Das erste Kapitel dieses Buches hat mich verzaubert. Ich fand allein diese Geschichte hat schon genügend Potential für eine eigene Kurzgeschichte- diese verzauberte Nacht mit dem Kranich. Ich war danach wirklich etwas, man kann es fast misstrauisch nennen, ob das Buch dieses Niveau halten kann. Wird der Rest des Buches mich genauso in seinen Bann ziehen, mich verzaubern, berühren? Das kann es. Es war ein wundervolles, gefühlvolles Lesevergnügen. Diese Figuren, die der Autor erschafft, sie sind so einzigartig.  George, so offen, so sympathisch, ein Bücher- Liebhaber und ein Künstler. Dagegen seine geheimnissvolle Freundin „ Kumiko“. Sie ist genauso dargestellt wie George sie sieht. Geheimnisvoll, verschlossen, etwas distanziert. Das sind so Figuren, die lebensecht wirken und durch die dieses Buch nach dem Lesen noch lange nachhallt und mich als Leser beschäftigt. Ich fand das Buch durchaus etwas anspruchsvoller zu lesen. Das möchte seine Zeit haben, die der Leser ihm widmen muss, aber ich fand dafür bekommt man als Leser eine unglaublich tolle gefühlvolle Geschichte. In die eigentliche Erzählung verwoben ist noch eine andere phantasievolle Geschichte, wobei ich sagen muss, das gefiel mir persönlich nicht ganz so gut, aber das ist Geschmackssache. Ich fand das Buch wundervoll zu lesen und es hat mir wirklich tolle Lesestunden bereitet. Vollste Leseempfehlung.

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  • Welche Bücher soll ich mir kaufen? Brauche Buchtipps!

    Daniliesing

    Hallo, ich tue mich aktuell sehr schwer mit meinen Büchern, die ich hier so habe und dabei sind das wirklich nicht wenig. Vielleicht brauche ich also mal was ganz neues, etwas, das mich wirklich überrascht und vielleicht nicht unbedingt das ist, was ich immer lese. Deshalb wollte ich euch nach Buchkauftipps fragen! Es wäre klasse, wenn ihr mir hier eure Lieblingsbücher nennt, die ich auf keinen Fall verpassen sollte. Es dürfen gern auch Geheimtipps sein, sowas mag ich ganz besonders :-) Es sind also solche Bücher gesucht, die euch richtig am Herzen liegen und die ihr am liebsten immer wieder empfehlen würdet. (Bitte keine Eigenwerbung von Autoren!) Wichtig dabei: ich sollte das Buch noch NICHT in meiner Bibliothek hier haben. Denn von den Büchern, die ihr mir hier empfehlt, möchte ich mir danach 3-5 kaufen und selbst schauen, wie ich sie finde. Natürlich werde ich berichten, für welche Bücher ich mich entscheide und hier verraten, wie sie mir gefallen haben. Jetzt bin ich ganz gespannt und dankbar für jeden Tipp! Eure Empfehlungen möchte ich bis einschließlich 18.5. sammeln und danach werde ich eine Entscheidung treffen und die Bücher kaufen. Dankeschön! Bisherige Vorschläge hänge ich mal an:

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  • (Teils zu) Märchenhaft

    Die Nacht des Kranichs

    michael_lehmann-pape

    28. April 2014 um 13:49

    (Teils zu) Märchenhaft Es beginnt bereits wie in einem Märchen. Und wie es sich für ein Märchen gehört, endet es in gewisser Weise auch. Nur, dass nach all dem Erleben eines nicht sein kann. Nämlich, dass „sie glücklich lebten bis an Ihr Lebensende“. Eine Geschichte auf mehreren Ebenen, die Patrick Ness in sehr ruhiger, hier und da sehr verspielter, oft sehr poetischer Sprache erzählt. „Es war ein unirdischer Laut…… - ein trauerschweres Klirren frosterstarrter Mitternacht, die zur Erde stürzt, um ein Herz zu durchbohren“. Ein bildkräftiger, erster Satz, dessen wesentliche Bedeutung für das Buch und die Beteiligten dem Leser zum Ende hin mehr und mehr vor Augen geführt werden wird. Denn es geht um Herzen. Um Wesen, die Vergebung suchen (der Kranich und Kumito), um Herzen, die eher noch unbeholfen lieben und die „dunkle Seite“ der Liebe noch integrieren müssen (George), und jene, die lieben wollen (Amanda, Georges Tochter) und um das, was all dem im Leben immer wieder entgegensteht und was man selbst sich schwer macht. Als George nachts einen Kranich von einem Pfeil im Flügel befreit (Traum oder Realität?), wandelt sich sein Leben und das so mancher im Umfeld. Allerdings, ein wenig geändert hatte sich das schon, denn vor einiger Zeit hatte George begonnen, aus alten Taschenbüchern mit einem Messer (eher noch grob) Figuren herauszuschneiden. Und als nach dieser Nacht mit dem großen Vogel am nächsten Tag in seinem Laden eine attraktive Frau steht, die seltsamerweise filigrane „Federfiguren“ zu ihrer Kunst erklärt hat und, ebenso seltsamerweise, die Zusammenstellung von ihren Figuren je mit einer von George wunderbare und beeindruckende Kunstwerke ergeben (die bald hohes Interesse hervorrufen), da wird klar: hier findet zusammen, was zusammengehört. Wenn das so einfach wäre. Denn Kumito ist rätselhaft, verbindet sich zwar mit George, doch in ihr Leben findet er keinen wirklichen Eintritt. So bleiben die gemeinsamen Bilder, eines wie das andere Ausdruck existenzieller menschlicher „Herz-Sehnsuchten“ und Ausdruck von Ergänzungen, aber auch Distanzen. Während George in einen wahren Taumel der Liebe und der Kunst gerät, versucht seine ganz anders geartete Tochter die Nase über Wasser zu halten. Amanda ist (nicht nur im äußeren Erscheinen), sondern auch im Innern wie ein schroffer Fels. Immer das falsche Wort zur falschen Zeit, immer ein nicht passender Witz auf den Lippen, oder, wie ihr Ex-Mann es sagt: Man bekommt Angst vor dem „Vulkan“ in Amanda, der in immer nahe daran ist, sich in gewaltigem Zorn und gefährlicher Wut zu entladen. Eine Frau, die „Impulskontrolle“ zu hätte für ihr eigenes Glück. „Vergebung“ ist, was allen ein stückweit noch fehlt, bei Kumiko gar eine Form fast zeitlosem Streben nach Vergebung, denn ein altes Märchen bereits trägt ihre Geschichte in sich. Was George erst sehr langsam erfassen wird. So bildet der Roman „moderne“ Suchen nach sich selbst ganz handfest ab (was auch auf George Angestellten zutrifft), führt den Leser in alte Märchenwelten des zornigen Vulkans, des Drachens, des Kranichs, der sich gibt um das zornige Herz im Zaum zu halten und in neue Märchenwelten des Friedens mit sich selbst, der für alle Beteiligten bereit liegen könnte. Nur dass die zornige Leidenschaft so schnell nicht aufgeben wird und die beginnenden, liebevollen Veränderungen nicht gerne sieht. Sprachlich wunderbar umgesetzt, mit melancholischem Grundton und dramatischem Ende, gelingt es Ness vor allem, den Leser emotional zu treffen und bei diesem eigene Bilder von Sehnsucht, Zorn, Liebe und Suche nach Gemeinschaft auszulösen. Wobei hier und da der rote Faden verloren geht, manches zu verwirrend, zu doppeldeutig, zu märchenhaft daher kommt (gerade die Sequenzen der „alten Geschichte“ zwischen Kranich und Vulkan sind nicht einfach zu lesen und einzuordnen). Ein Buch voller Geschichten, ein Buch, das aufzeigt, dass rote Linien der Entwicklung, das das, was „passieren muss“, auf allen Wegen passieren wird. Da aber nicht immer den Leser gleichermaßen zu fesseln versteht.

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  • Die Nacht des Kranichs

    Die Nacht des Kranichs

    -sabine-

    21. April 2014 um 07:58

    Eine interessante Geschichte, die einiges bietet und mir wirklich gut gefallen hat! Wie man das Buch jedoch am besten umschreibt, ist gar nicht so einfach – es gibt interessante und liebenswerte Charaktere, eine Geschichte in einer Geschichte, wunderbare Themen und immer wieder magische Momente. Das ganze verpackt in einen wunderbaren Schreibstil, der zeigt, dass der Autor weiß, mit Worten umzugehen und der mich eingesogen hat in die Welt von George, Amanda und Kumiko. Die Figuren werden nacheinander eingeführt und zunächst weiß man nicht recht, was sie eigentlich verbindet. Es sind die verschiedensten Beziehungen, die hier im Buch auftauchen und nach und nach entwirren sich diese und man weiß, wer zu wem wie steht. Dabei sind die Charaktere alle wunderbar gestaltet. Der Protagonist George ist mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn er zunächst ein wenig tollpatschig erscheint, wie er so ahnungslos und ohne rechtes Ziel durchs Leben geht. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Kumiko, eine unbekannte Schöne, in sein Leben tritt und die beiden eine fast schon magische Beziehung beginnen. Kumiko umgibt viele Geheimnisse, die auch im Laufe der Geschichte nicht wirklich geklärt werden. Manchmal ist sie weise und klug, manchmal aber auch hart und verletzend, immer aber ein wenig unnahbar und geheimnisvoll. George und Kumiko verbindet eine tiefgehende Zuneigung, zudem besitzen beide eine künstlerische Ader, die in dem Roman eine wichtige Rolle spielt. Gemeinsam schaffen sie Kunst, ergreifend und berührend, Bilder aus Federn und Papierschnitten, die in Zusammenschau eine Geschichte erzählen, letztlich sogar die Geschichte von Kumiko und George. „Die Nacht des Kranichs“ ist sicherlich kein spannendes oder gar action-reiches Buch, eher eine ruhige und melancholische Geschichte über die Menschen und ihre Beziehungen, ein Buch, das die emotionalen Seiten des Lesers anspricht. Mich hat es sehr berührt und am Ende zunächst traurig zurückgelassen. Doch es ist auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt und so letztlich doch noch ein gutes, warmes Gefühl bei mir erzeugen konnte.   Mein Fazit Mir hat dieses ruhige und sehr berührende Buch gut gefallen. Nicht nur der außergewöhnliche Schreibstil, der dennoch gut lesbar bleibt, sondern die liebenswerten Charaktere mit ihren verschiedenen Beziehungen und der außergewöhnlichen Kunst, die sie schaffen, haben mich in den Bann gezogen und das Buch zu einer etwas anderen Lektüre werden lassen. Ein Märchen für Erwachsene, dem ich gerne 4 Sterne vergebe.

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  • Buchverlosung zu "Die Nacht des Kranichs" von Patrick Ness

    Die Nacht des Kranichs

    Stephie2309

    Hallo,

    ich verlose zur Zeit auf meinem Blog drei Exemplare von Die Nacht des Kranichs von Patrick Ness.

    Alles weitere erfahrt ihr dort: http://nobody-knows.eu    

    Viel Glück!    

    Stephie  

    • 5

    Rockmaniac

    12. April 2014 um 00:53
  • Für mich ein richtig geniales All-Age Buch mit unglaublich spannenden Einfällen.

    Mehr als das

    Buchraettin

    Ein Junge ertrinkt. Die letzten Minuten. Der Kampf um Luft. Der Kampf ums Überleben. Dann ist es aus. Vorbei. Er ist tod. Bis er die Augen aufschlägt. Das ist so ein Buch, da liest man die ersten Seiten und ich war  komplett fasziniert und ein wenig schockiert. Es beginnt so rasant, emotional, spannend, unglaublich.  Eine Geschichte mit dem Tod eines Jungen zu beginnen. Das fand ich wirklich heftig. Allerdings beginnt und endet die Geschichte nicht mit diesem Ertrinkungstod, sie beginnt damit, denn dieser Jugendliche erwacht wieder. In einer Welt, die er kennt, die aber doch irgendwie ganz anders ist. Es ist auch der Stil dieses Buches, das den Leser, also mich, komplett fesselte. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Himmel oder Hölle? Wie wird es da sein? Ist es überhaupt ein Leben nach dem Tod? Oder ist es etwas ganz anderes, unvorstellbares? Diese kurzen knappen Sätze. Dahingeworfen. Ohne viele Details. Eher kühl. Super spannend. Das war unglaublich das Buch zu lesen.  Ich liebe es auch Science Fiction zu lesen oder Endzeitromane, wobei ich hier nicht genau weiss, in welches Genre passt es überhaupt? Nur eins ist sicher, das ist wieder ein unglaubliches neues Thema. Absolut spannend, faszinierend, fesselnd, nachdenklich machend. Für mich ein richtig geniales All-Age Buch mit unglaublich spannenden Einfällen. Ich finde gerade das Cover wirkt hier so unscheinbar. Aber soviel sei festgestellt. Der äußere Schein trügt hier. Dieses Buch ist genial, geht unter die Haut und sorgt für schlaflose Nächte.

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    • 6
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