Patrick Ness New World - Das brennende Messer

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Inhaltsangabe zu „New World - Das brennende Messer“ von Patrick Ness

In der Kolonie New World herrscht Präsident Prentiss. Er kann die Gedanken aller Männer lesen und ihren Willen lenken. Die Gedanken der Frauen aber bleiben ihm verborgen. Weil er sie nicht beherrschen kann, sperrt er sie ein. Doch viele leisten Widerstand. Verzweifelt versuchen Todd und seine Freundin Viola, Frieden zu stiften. Da erscheint ein neuer Feind, der alle im Land bedroht. Ein Feind, dessen Stimme so alt ist wie die Erde von New World. Und diese Stimme ruft nach Rache.

Bester Teil der Reihe - Reihe insgesamt eher Mittelmaß

— Buchverrueggt

Spannend bis zum Schluß. Das Ende war teilweise wirklich überraschend.

— lexana

der Höhepunkt der Reihe!!!

— his_and_her_books

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Snow

Hätte zum ende hin länger sein können....Das Ende war sehr kurz und die ganze Handlung hat sich nur gezogen. ..Ansonsten gutes buch

heavenly96

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  • der Höhepunkt der Reihe!!!

    New World - Das brennende Messer

    his_and_her_books

    18. December 2014 um 10:03

    Zitat: „Während all das geschieht, denke ich: Ja. Hier kommt es. Das Ende. Das Ende von allem.“ (S.10) „Seine Stimme erfüllt alles um uns herum, sie tanzt um und in die Köpfe der Soldaten, erreicht auch den letzten Mann am Rand des Camps.“ (S.145) „Überall ist Blut. Auf dem Gras im Vorgarten, auf dem schmalen Weg, der zum Haus führt, auf dem Fußboden drinnen, überall.“ (S.219) Inhalt: Das Heer der Spackles rückt unaufhaltsam näher. Todd hat keine andere Chance, als den Bürgermeister freizulassen, um die Armee zu befehligen. Als Gegenleistung verlangt Todd jedoch die Sicherheit Violas. Die erste Schlacht kann gewonnen werden. Die Spackle werden zurückgedrängt. Doch der scheinbare Sieg kann nicht über die Übermacht des Gegners hinwegtäuschen. Auch der Bürgermeister weiß, dass die Chancen gering sind. Denn ihnen gegenüber stehen unzählige Gegner. Ihr Ende scheint besiegelt zu sein. Es gibt keine Hoffnung, dass die Menschen auf diesem Planeten überleben werden. Meinung: Die ersten beide Teile der „New World“- Reihe haben mir wirklich gut gefallen. Ich war deshalb sehr froh, dass der finale Teil bereits in meinem Regal darauf wartete, gelesen zu werden. So nutzte ich nun die Gelegenheit, um wieder in New World einzutauchen. Gleich zu Beginn erhielt ich eine wirklich gute, kurz gehaltene, Zusammenfassung des bisher Geschehenen. Dies ist definitiv ein Pluspunkt für alle, bei denen zwischen den Bänden bereits einige Zeit verstrichen ist. Aber auch ich konnte davon profitieren, selbst wenn ich die Reihe fast nahezu am Stück lesen konnte. Patrick Ness zeichnet hier eine Welt, wie sie realer kaum erscheinen kann. Jedes Detail ist vorstellbar. Ich erlebte einerseits bedrückende Verzweiflung, andererseits punktet New World mit durchaus reizvollen, unerforschten Landschaften, die ich mir vor meinem geistigen Auge gut bildhaft vorstellen konnte. Dabei ist der Schreibstil des Autors keinesfalls ausschweifend. Präzise und ohne zu sehr ins Detail zugehen gelang es ihm, mich völlig in den Bann der Geschichte zu ziehen. Erleben konnte ich das Geschehen wiederum in Gegenwartsform. Todd und Viola wechselten sich hierbei in Ich-Perspektive ab. Doch in diesem dritten Teil baute Patrick Ness noch eine dritte Sicht ein. Ohne zu viel zu verraten kann ich dennoch bestätigen, dass die Geschichte damit insgesamt tiefgründiger wirkt und völlig neue Eindrücke gewährt. Zudem verspürte ich eindeutig Nuancen von Erbarmungslosigkeit und Gewaltbereitschaft, die beide Vorbände deutlich übertrafen.  Todd hatte mittlerweile, auch durch die Einwirkung des Bürgermeisters, gelernt, seinen Lärm zu kontrollieren. Auch wenn er vermeintlich immer noch derselbe ist, kann man eine gewisse Änderung nicht abstreiten. Zu gegensätzlich sind Handlungen und eigentliches Denken. Und doch überstrahlt die Sorge um Viola alles um ihn herum. Violas Sicherheit ordnet er alles unter, diese hat für ihn oberste Priorität. Ohne Wenn und Aber. Auch Viola bleibt Todds Entwicklung nicht verborgen. Sie zweifelt, glaubt dennoch stets an ihren Todd. Sie selbst entwickelt sich zusehends. Viola wirkt reifer, trifft wohlüberlegte Entscheidungen. Selbst gesundheitlich schwer angegriffen, kämpft sie sich durch alle Hindernisse. Doch wird dieser unbedingte Wille belohnt werden? Bekommt sie Todd, IHREN Todd, zurück oder muss sie tatenlos zusehen, wie der Bürgermeister immer mehr Macht bekommt? Der Bürgermeister ist der Antagonist schlechthin in dieser Geschichte. Prentiss vereint alle Boshaftigkeiten, die einen wirklichen Schurken ausmachen. Dabei gibt es tatsächlich spürbare Ansätze von Besserung. Und daran ist Todd nicht ganz unschuldig. Doch haben diese Änderungen Bestand? Kann sich der Bürgermeister tatsächlich ändern? Zu den Guten gehören? Patrick Ness hat mit diesem dritten Teil einen wirklich passenden Abschluss geschafft. Das Ende, das er gewählt hat, könnte treffender nicht sein. Und ich kann auch mit Recht behaupten, dass es DIESEN EINEN Showdown nicht gab; das Finale ist vielmehr geprägt von einer Aneinanderkettung von Highlights und spannungsgeladenen Momenten. Einfach eine gute Mischung, die mich durchgehend auf hohem Niveau unterhalten konnte. Urteil: Mit „New World – Das brennende Messer“ hat Patrick Ness seiner Trilogie einen krönenden Abschluss verpasst. Eine Mixtur aus Gewalt, Intrigen und ehrlicher Hoffnung wird hier zu einer wirklich spannenden Geschichte vereint. Für mich ist dieser dritte Teil eindeutig das Highlight der „New World“-Trilogie. Auch wenn ich mich nun von einer einzigartigen Welt verabschieden muss, hinterlasse ich Todd und Viola für unsere gemeinsamen Stunden eindeutige 5 Bücher. Alle, die gern in fremde Welten hineinschnuppern, dabei mögliche Gefahren, aber auch Gewohnheiten nicht außer Acht lassen, dabei zielstrebig ihr Ziel verfolgen, sollten hier einen Blick riskieren. Für alle Fans der ersten beiden Teile ist „New World – Das brennende Messer“ selbstredend ein Must-Read! Die Reihe: 1. New World – Die Flucht  2. New World – Das dunkle Paradies 3. New World – Das brennende Messer ©hisandherbooks.de

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  • Für mich ein richtig geniales All-Age Buch mit unglaublich spannenden Einfällen.

    Mehr als das

    Buchraettin

    Ein Junge ertrinkt. Die letzten Minuten. Der Kampf um Luft. Der Kampf ums Überleben. Dann ist es aus. Vorbei. Er ist tod. Bis er die Augen aufschlägt. Das ist so ein Buch, da liest man die ersten Seiten und ich war  komplett fasziniert und ein wenig schockiert. Es beginnt so rasant, emotional, spannend, unglaublich.  Eine Geschichte mit dem Tod eines Jungen zu beginnen. Das fand ich wirklich heftig. Allerdings beginnt und endet die Geschichte nicht mit diesem Ertrinkungstod, sie beginnt damit, denn dieser Jugendliche erwacht wieder. In einer Welt, die er kennt, die aber doch irgendwie ganz anders ist. Es ist auch der Stil dieses Buches, das den Leser, also mich, komplett fesselte. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Himmel oder Hölle? Wie wird es da sein? Ist es überhaupt ein Leben nach dem Tod? Oder ist es etwas ganz anderes, unvorstellbares? Diese kurzen knappen Sätze. Dahingeworfen. Ohne viele Details. Eher kühl. Super spannend. Das war unglaublich das Buch zu lesen.  Ich liebe es auch Science Fiction zu lesen oder Endzeitromane, wobei ich hier nicht genau weiss, in welches Genre passt es überhaupt? Nur eins ist sicher, das ist wieder ein unglaubliches neues Thema. Absolut spannend, faszinierend, fesselnd, nachdenklich machend. Für mich ein richtig geniales All-Age Buch mit unglaublich spannenden Einfällen. Ich finde gerade das Cover wirkt hier so unscheinbar. Aber soviel sei festgestellt. Der äußere Schein trügt hier. Dieses Buch ist genial, geht unter die Haut und sorgt für schlaflose Nächte.

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    • 6
  • Furioses Finale

    New World - Das brennende Messer

    Amenea

    23. June 2013 um 15:39

    Wunderschönes Buch. Ich habe am Ende fast geweint, weil es so schön war. Der letzte Band der Trilogie steht den anderen in nichts nach. Der Bürgermeister will einen Krieg gegen die Spackle anzetteln, nutzt dabei Todd als Waffe, der sich dessen nicht bewusst ist.  Die Charaktere sind älter geworden, älter und Weiser, das hat man bei jeder Seite gemerkt. Viola, auf deren Schultern plötzlich das Schicksal von New World lastet, Todd, der glaubt, das richtige zu tun. Das Buch hat eine Einführung, also eine Zusammenfassung der anderen Bände, danach die komplizierte Beziehung von Todd und dem Bürgermeister. Ich muss ehrlich sagen, am Anfang kam er mir vor wie ein Psychopath, jetzt nur noch wie ein armer alter Mann.  Das Buch ist wie gewohnt aus verschiedenen sichten geschrieben, aus Todds und Violas. Neu ist allerdings, dass es teilweise auch aus der Sicht von 1017 geschrieben und dem Leser somit Einblicke in die Welt der Spackle gewährt, wie sie leben und für welche Überzeugung sie sterben.  Die Emotionen sind wirklich gut beschrieben, vor allem Todds Zweiteilung hat mir sehr gut gefallen. Obwohl das ganze Buch um den Krieg geht, kommt es am Ende doch zu keinem wirklichen finalen Kampf, was ich persönlich sehr schade finde. Doch auch das vom Autor gewählte Ende ist gut gelungen und ganz anders, als ich es mit vorgestellt hatte.  Zu bemängeln ist nur am Anfang die Sicht von 1017, die etwas emotionslos bis langweilig rübergebracht wird. Das verschwindet zwar ab der Mitte des Buches, ist aber trotzdem etwas störend.  Fazit: Packendes Finale der Trilogie mit viel Gefühl. 

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  • Rezension zu "Das brennende Messer" von Patrick Ness

    New World - Das brennende Messer

    thursdaynext

    NIEMAND MUSS IRGENDWEM IRGENDWAS SAGEN Sagt Todd zu "Bürgermeister" Prentiss während ihres Duells am Meer. Prentiss dem, von der Entropie New Worlds, und seinem Macht- und Kontrollzwang zerissenen Widersacher. Kurz fand dieser Wahn Ruhe in der Liebe zu Todd. Liebe gibt Orientierung, wirkt, eingesetzt gegen Leere, vernichtend, ist Kraftquelle, Halt, überlebensnotwendig, teilbar. Nicht für Prentiss, den Bürgermeister, der sich im Laufe dieser Trilogie durch Liebe wandelt, gegen Ende sogar Achtung verdient, ihre Teilbarkeit aber nicht durchschaut. Dieser eine Satz von Todd, er geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Niemand muss irgendwem irgendwas sagen In einer besseren Welt als unserer, vielleicht einer Spackle Welt könnte dieser Satz, zutreffen. Man wünscht es sich sehnlich. Doch dazu bräuchte es die fortwährende Bereitschaft sich am Wohle des Landes (der Welt ) zu orientieren, unter Einbeziehung aller Individuuen. Fortwährender nichtabreißender Kommunikation. Verständnis, Einsicht, Liebe in Form von Bedürfnissunterordnung. Violas und Todds Liebe ist so umfassend und teilbar, dass sie New World rettet. Love & Peace Regieren Liebe und Frieden die Welt trifft Todds Satz zu. Patrick Ness´mitreißende Trilogie hinterlässt hier eine Lücke. Schaffen "Veränderer" und "das Land" wie die Spackle sich nennen tatsächlich einen solchen Neuanfang ? Die Grundlagen sind da. Weiterspinnen darf sich der Leser die Entwicklung. New World hat solche weiterdenkende Leser verdient. New World hat vor allem viele Leser verdient ! Ness hat einen der mitreissendsten, tiefgehendsten Science Fiction der letzten Jahre geschrieben. Die Wirklichkeit hat Fiction schon des öfteren eingeholt. Schön wenn dies auch hier geschehen würde. Selten trenne ich mich so absolut widerwillig von einer "Buchwelt" . Aber es bleibt etwas zurück. New World verändert nicht nur seine Protagonisten.......

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    • 4
  • Rezension zu "Das brennende Messer" von Patrick Ness

    New World - Das brennende Messer

    Dubhe

    31. December 2011 um 17:27

    Prentiss beherrscht New World. Die Männer kann er ja leicht beherrschen, denn er hört ja ihren Lärm und kann sie so kontrolieren, doch bei den Frauen ist das anders. Deswegen hat er ja auch in seiner alten Stadt alle umbringen lassen. Um die ganze Macht zu haben und alle kontrollieren zu können, sperrt er alle Frauen ein, doch es gibt noch Widerstand. Auch Viola, Todds Freundin, wird eingesperrt. Und dann kommt ein neuer Feind auf New World zu, der genauso alt ist wie der Planet selbst und seine Stimme schreit nach Rache. Werden Todd und Viola New World retten können? . Genauso wie die vorherigen 2 Bände. Mit diesem neuen Feind kommt wenigstens ein neues Thema und eine neue Gefahr auf. Ist mittlerweile schon etwas langweilig, immer nur gegen Prentiss zu kämpfen, oder? Aber wie schon erwartet, ist das Ende recht gut. Eine typische Science-Fiction-Reihe der neuen Zeit.

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  • Rezension zu "Das brennende Messer" von Patrick Ness

    New World - Das brennende Messer

    rallus

    05. October 2011 um 12:27

    Auch im dritten Teil wird die Geschichte von Todd und Viola auf hohem emotionalem Niveau gehalten. Es kommt noch eine dritte Komponente hinzu, wir erfahren die Gedanken der Ureinwohner und teilen den inneren Zwist den diese mit sich auskämpfen müssen. Selbst diese tiefe Verbundenheit mit dem Land und dem Himmel gerät ins Schwanken, da der Einfluss der fremden Menscheneroberer sich bemerkbar macht. Die Menschen indes, sind in 2 Lager geteilt und jedes Lager kämpft mit seinen Mitteln für die Machterhaltung. Diese irrwitzigen Machtkämpfe die sich nicht an dem Wohl der Menschen oder des Landes richten, werden durch die Sorge und Liebe der eigentlichen Akteure ad absurdum geführt. Doch leider beschreibt dies nur die Realität der heutigen Politik. Bis zuletzt ist sich der Leser unsicher ob in dem Agieren des Bürgermeisters oder seiner Rivalin nun nicht doch ein tieferer Sinn verborgen ist. Atemlos und perfekt auf die Spitze gebracht ist das Ende, die Entscheidung. Wieder einmal hat mich die Trilogie auch hier wieder überrascht und man spürt, dass dieses schon von Anfang an geplant und durchdacht wurde. Ein Ende was auch einen neuen Anfang in sich birgt. Eine emotionale Achterbahnfahrt und eines der, wenn nicht DIE stärkste Fantasy/SF-Trilogie die ich kenne.

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  • Rezension zu "Das brennende Messer" von Patrick Ness

    New World - Das brennende Messer

    Mr. Rail

    20. January 2011 um 19:59

    Wir befinden uns in Prentisstown, einer von Menschen geschaffenen Kolonie auf dem Planeten New World. Die Bewohner stehen am Ende des gewonnenen Krieges gegen die Ureinwohner vor zwei unlösbaren Problemen. Einerseits gibt es keine Frauen mehr, was man den besiegten „Spackles“ anlastet und andererseits leiden die überlebenden Männer der Kolonie unter dem Phänomen, dass sie ihre Gedanken nicht mehr voreinander verbergen können. Bürgermeister Prentiss versucht diesen überall vorherrschenden „Lärm“ zur Untermauerung seiner Macht zu nutzen und träumt von einem Planeten unter seinem Regiment. Nichts ist geheim – kein Gedanke bleibt ihm verborgen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der 13jährige Todd, das letzte Kind der Kolonie. Bei seinen Streifzügen stößt er unvermittelt auf das Unfassbare. Ein Mädchen namens Viola. Sie ist die einzige Überlebende eines abgestürzten Erkundungsschiffes, das die Ankunft weiterer 5000 Siedler vorbereiten sollte. Die größte Überraschung ist jedoch, dass Todd die Gedanken des Mädchens nicht wahrnimmt, während sie jedoch ungestört in seinem „Lärm“ lesen kann, wie in einem offenen Buch. Diese Entdeckung macht Todd zur Gefahr für das Machtstreben des Bürgermeisters und er begibt sich gemeinsam mit Viola auf eine tollkühne Flucht quer über den Planeten. Es entwickelt sich ein spannungsgeladener Konflikt zwischen den Männern und Frauen der Kolonie, flankiert vom neu erwachten Widerstandswillen der „Spackles“ und überschattet von der drohenden Ankunft weiterer Siedler. Wer wird herrschen, wenn die Schiffe landen? Dies ist die zentrale Frage. Im Zentrum des Sturms befinden sich Todd und Viola, die, verbunden durch den gemeinsamen Wunsch eine Kolonie des Friedens zu gestalten, eine Vielzahl von Prüfungen zu überstehen haben, bevor sich ihr Schicksal erfüllt. Patrick Ness hat eine Welt geschaffen in der nichts gekünstelt ist – der Leser taucht sofort ein und wird vom atemberaubenden Tempo gepackt. Der Lärm der Gedanken ist in den Zeilen greifbar und wird unerträglich. Man schafft es nicht mehr das Buch aus der Hand zu legen, da man untrennbar mit der Geschichte von Todd und Viola verwoben wird. Diese Trilogie beweist, dass die jeweiligen Fortsetzungen bereits früh angelegt waren und in jeder Beziehung den Faden aufnehmen, um den Leser an der Stelle abzuholen, an der er rat- und rastlos zurückblieb… Ich habe selten zuvor eine dermaßen geschlossene Geschichte gelesen, die in Plausibilität und Struktur gerade diese drei Teile erforderlich gemacht hat, ohne sich auch nur an einer einzigen Stelle zu verzetteln. FAZIT: absolut lesenswert – Trilogie ohne Schwächen

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