Patrick Poivre d'Arvor Der Wüstenprinz

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Inhaltsangabe zu „Der Wüstenprinz“ von Patrick Poivre d'Arvor

Der zwölfjährige Jacques ist - wie alle Jungen - unsterblich in seine Mutter verliebt. Gabrielle ist die Schönste von allen, findet er. Stolz begleitet Jacques seine Eltern auf den Ball des Gouverneurs von Casablanca, wo der Held der Stunde, der große Charles Lindbergh gefeiert werden soll, der gerade den Atlantik überflogen hat. Hilflos und starr vor Entsetzen muß der Junge kurze Zeit später mit ansehen, wie Gabrielle dem Charme des waghalsigen Amerikaners erliegt und mit diesem auf und davon geht. Als er dann noch von seinem verzweifelten Vater, früher selbst Pilot und nun Leiter der Aéropostale von Rabat, erfährt, daß dieser nicht sein wirklicher Vater ist, faßt der völlig verstörte Junge einen tollkühnen Plan: In einem Postsack versteckt, will er seiner Mutter in den Senegal nachreisen. Doch ein Sandsturm zieht auf, das Flugzeug muß mitten in der Wüste notlanden, und die Besatzung gerät mitsamt ihrer heimlichen Fracht in die Hände von Tuareg. Und für Jacques beginnt ein Abenteuer, das seinen Blick auf die Dinge des Lebens völlig verändern wird. Zwischen Himmel und Erde, Wind, Sand und Sternen entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, an deren Ende ein Junge seiner Mutter verzeiht und ein Vater das Herz seines Sohnes zurückgewinnt. Es gibt einige Helden, in diesem Roman. Furchtlose Helden. Heimliche Helden. Doch der anrührendste unter ihnen ist sicherlich Jacques, der kleine Prinz der Wüste.

Auf den Spuren des "Kleinen Prinzen" - ein Sohn auf der verzweiflten Suche nach seiner Mutter. Welche Rolle spielt die Legende Charles Lindbergh in dieser bewegenden Geschichte?

— Mr. Rail

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  • Rezension zu "Der Wüstenprinz" von Patrick Poivre d'Arvor

    Der Wüstenprinz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. November 2010 um 13:37

    Der Roman "Der Wüstenprinz" von Patrick Poivre d 'Arvor wurde mir freundlicherweise vom Thiele-Verlag, der für seine excellente Auswahl besonderer Bücher bekannt ist, zur Verfügung gestellt, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Zum Inhalt des Buches: Der fast 13jährige Jacques vergöttert seine schöne Mutter Yella, die der reizvolle, aber kapriziöse Mittelpunkt jeder öffentlicher Veranstaltung ist. Sein Vater, ehemaliger Eliteflieger der französischen Armee im ersten Weltkrieg und jetziger Chef der Aéropostale in Rabat, und seine Frau Yella lernen anläßlich eines Balls des Generals in Casablancades, zu dem auch Jacques mit darf, Charles Lindbergh kennen, dem vor kurzem der Atlantiküberflug geglückt ist und dem besonders die Frauen zu Füßen liegen. Dieser Abend bedeutet einen dramatischen und traumatischen Höhepunkt im Leben des jungen Jacques, der sich sogar in zeitweisen Fieberschüben physisch bemerkbar macht. Denn seine Mutter brennt mit Charles Lindgergh durch, sein untröstlicher Vater eröffnet ihm im betrunkenen Zustand, dass er gar nicht sein wirklicher Vater ist und seine Mutter ihn als Kleinkind bei Pflegeeltern ließ und ihn im Grunde nur liebt, wie man ein exklusives Schmuckstück oder einen Teddybären liebt. Problemen oder Schwierigkeiten, geschweige denn Verantwortungsgefühlen sei Jacques Mutter einfach nicht zugänglich, da sie selbst zu lebenshungrig sei und ihren Sohn schon bekommen habe, als sie eigentlich selbst noch ein Kind gewesen sei. Jacques will das einfach nicht glauben und fasst den gefährlichen Entschluß, sich in einem Postsack eines Postflugzeugs zu verstecken, um seiner Mutter nachzureisen und sie zurück zu holen. Er läuft dabei Gefahr, aus Versehen mit dem Postsack abgeworfen zu werden, erlebt ungesehen hautnah ein Treffen der Piloten mit Antoine de Saint-Exupéry und zu guter Letzt muss das Flugzeug nach einem Unwetter sogar in der Wüste notlanden, wo ein Stamm Tuareg die Besatzung und die Ladung - ergo auch Jacques Postsack - kapert, um Lösegeld zu erpressen und Jacques durch ein Tuaregmädchen, Aman Dina, die erste zarte selbstlose Liebe erfährt. Meine Meinung: Es ist erstaunlich, wieviel dieses recht schmale Büchlein dann doch inhaltlich zu bieten hat. Es ist - neben der abenteuerlichen und spannenden Seite, die der Roman birgt - eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Liebe in ihren diversen Ausformungen und darüber, was das Loslassen damit zu tun hat. Lesenswert und nachdenklich stimmend. Rundum gelungen!

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  • Rezension zu "Der Wüstenprinz" von Patrick Poivre d'Arvor

    Der Wüstenprinz

    Mr. Rail

    19. March 2009 um 08:23

    Ein Buch für Amarylis..... "Petit Prince du Désert" Patrick Poivre d 'Arvor gilt als Saint-Exupéry-Fan. So ist die leise Spur vom Autor des kleinen Prinzen durchaus in seiner Erzählung zu spüren. Die Familie des 12 jährigen Jacques lebt in Marokko - seine Mutter Gabrielle ist für ihn die schönste Frau der Welt und sein Vater - ein ehemaliger Eliteflieger der französischen Armee im ersten Weltkrieg - ist der Chef der Aéropostale in Rabat. Jacques führt ein glückliches und unbeschwertes Leben, bis er seine Mutter eines Tages in den Armen der Fliegerlegende Charles Lindbergh, der gerade mit seiner Atlantiküberquerung zu Ruhm und Ehren gelangt ist, ertappt. Als Jacques daraufhin schwer erkrankt, gesteht ihm sein untröstlicher Vater, dass er die Gabrielle sehr liebt, sie aber erst nach Jacques Geburt kennen gelernt hat und, dass sie die Familie verlassen hat. Jacques versteckt sich in einem Postflugzeug um seine Mutter zu suchen. Es beginnt eine abenteuerliche Odyssee, die ihn bis zu den wilden Tuareg führt. Eine kleine, aber besonders erlesene Geschichte die den Leser zum Begleiter des jungen Jacques werden lässt - und zum Zeugen seiner ersten Liebeserfahrung mit einem Tuaregmädchen. Bezaubernd und danke Terry für den Tipp...

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