Das Wunschspiel

von Patrick Redmond 
4,3 Sterne bei250 Bewertungen
Das Wunschspiel
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Positiv (202):
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Mein Lieblingsbuch!

Kritisch (11):
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Handlung zieht sich extrem (Etwas Spannung ab Seite 300). Und irgendwie zu übernatürlich...

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Inhaltsangabe zu "Das Wunschspiel"

England 1954: In einem Elite- Internat kommen unter mysteriösen Umständen mehrere Schüler und ein Lehrer ums Leben. Die englische Oberschicht ist schockiert und setzt alles daran, die Vorfälle zu vertuschen. Jahre später stößt ein Journalist auf die alte Geschichte und erfährt von einer gefährlichen Freundschaft zwischen zwei Jungen, die mit dem Feuer spielten ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442055265
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:446 Seiten
Verlag:Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum:13.06.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    Viv29s avatar
    Viv29vor 2 Monaten
    Sehr gelungener Psychothriller mit leicht übernatürlicher Note

    "Das Wunschspiel" ist ein Buch, welches ich schon mehrfach mit Vergnügen gelesen habe. Während der Prolog schon deutlich macht, daß es um dunkle Geheimnisse und mehrere Todesfälle geht, fängt die Geschichte selbst recht gemächlich an. Die Atmosphäre in einer englischen public school Mitte der 1950er Jahre wird ausgiebig geschildert, die relevanten Charaktere vorgestellt. Dies ist trotz des ruhigen Tempos alles andere als langweilig. Die Schüler haben sofort interessante und gut differenzierte Persönlichkeiten: der verschüchterte, aufgrund seiner einfachen Herkunft drangsalierte Jonathan; sein loyaler Freund Nicholas; James, dem es Spaß macht, andere zu quälen und der dafür auch zwei tumbe Gehilfen hat; Richard, der sich von allen fernhält und mit einer Mischung aus Selbstbewußtsein und Arroganz sogar die Lehrer verunsichert.

    Wir erfahren viel darüber, wie die ungesunden Dynamiken innerhalb einer solchen Schule funktionieren, wie selbst die brutalsten Quälereien nicht "gepetzt" werden dürfen, wie einflußreiche Eltern ihre Söhne vor gerechten Strafen schützen. Dazu die fast durchweg autoritäten Lehrer, das strenge Verhaltenskorsett der Schulregeln. Jonathan paßt hier aus vielerlei Gründen nicht hinein und möchte hier auch gar nicht sein - seine ausweglose und beängstigende Lage wird gut geschildert, ebenso wie die allgemeine Unbarmherzigkeit an der Schule. Das alleine ist schon lesenwert, nun kommt aber allmählich der Psychothriller-Aspekt hinzu, als es ausgerechnet diesem schüchternen Jonathan gelingt, sich mit dem selbstsicheren Richard anzufreunden. Warum der, um es gelinde auszudrücken, misanthrope Richard so schnell von Reserviertheit zu enger Freundschaft wechselt, fand ich nicht hinreichend überzeugend dargestellt, aber das ist nicht sonderlich störend. Schnell wird deutlich, daß diese Freundschaft, die Jonathan zu Anfang eine ganz neue Stärke gibt, eine sehr ungute Seite hat, die allmählich überhand nimmt. Die dunklen Seiten Richards kommen immer mehr hinaus, die beiden Jungen geben sich zudem Experimenten mit einem Ouija-Brett hin, die wohl schnell zu unerwarteten Folgen führen.

    So wächst die allmähliche Atmosphäre der Bedrohung und ist gut geschildert. Einige seltsame Unglücksfälle geschehen und befreien Jonathan von seinen Peinigern, lassen aber die Zweifel daran wachsen, ob es sich hier um wirkliche Unglücksfälle handelt, oder ob Richard nicht seine Finger im Spiel hat. Auch einige der Lehrer werden allmählich in das Netz der Bedrohung hineingezogen. Sie haben dunkle Geheimnisse, mit denen sie unter Druck gesetzt werden. Anders als die Schüler, die sofort vielseitig und interessant dargestellt wurden, fand ich die Abschnitte über die Lehrer bis fast zum Ende hin ziemlich langweilig. Die Persönlichkeiten blieben blaß, die Gespräche bestanden fast nur aus Andeutungen, was schnell ermüdend wurde. Auch war es etwas seltsam, daß alle betroffenen Lehrer & ihre Ehepartner dunkle Geheimnisse hatten - das ist doch etwas zu praktisch. Einige der Dialoge zwischen den Ehepartnern trieften zudem vor Kitsch, was angesichts der sonst guten Dialoge des Buches auffiel.

    Nach und nach steuert das Buch dann auf das große Finale zu. Jonathan erfährt Beunruhigendes über Richards Psyche, Richard sieht seine Macht über Jonathan in Gefahr und letztlich spitzt sich alles so zu, daß es plötzlich ziemlich viele Tote und einige Verletzte gibt. Das war mir persönlich zu viel - ein Overkill im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem alles mit psychologischer Finesse aufgebaut wurde, wirkt das Ende etwas plump. Die übernatürliche Komponente bleibt bis zum Ende vage, wird nicht komplett aufgeklärt, was ich auch etwas schade, aber nicht unbedingt störend fand.

    Im Ganzen ist "Das Wunschspiel" ein intelligenter aufgebauter Psychothriller mit ausgezeichneter Schaffung von Atmosphäre und Charakteren (jedenfalls den Jugendlichen). Wäre diese Finesse bis zum Ende durchgehalten und nicht zu Gunsten des Overkills aufgegeben worden, wären die Erwachsenen mit der gleichen Sorgfalt gezeichnet worden wie die Jungedlichen, dann wäre es perfekt gewesen. So aber ist es immerhin schon nahe dran.

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    Shellysbookshelfs avatar
    Shellysbookshelfvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Handlung zieht sich extrem (Etwas Spannung ab Seite 300). Und irgendwie zu übernatürlich...
    Sehr langweilig und viel zu übernatürlich!

    Inhalt:

    England 1954: In einem Elite-Internat kommen unter mysteriösen Umständen mehrere Schüler und ein Lehrer ums Leben. Die englische Oberschicht ist geschockt und setzt alles daran, die Vorfälle zu vertuschen. Jahre später stößt ein Journalist auf die alte Geschichte und erfährt von einer gefährlichen Freundschaft zwischen zwei Jungen, die mit dem Feuer spielten...



    Schreibstil:

    Es gibt einen allwissenden Erzähler. Also 3. Person, der aus vielen verschiedenen Perspektiven schreibt. War nicht schlimm oder verwirrend, eigentlich sogar ganz gut. Der Schreibstil an sich war okay. Nicht ausgesprochen flüssig, aber auch nicht sehr zäh oder so.



    Cover:

    Das Cover ist sehr unscheinbar. Ein Junge und im Hintergrund Andeutungen einer alten Steinbaut, die wohl das Internat sein soll. Passt halt zum groben Inhalt.


    Handlung:

    Jonathan (14) ist ein Außenseiter. Irgendwann in einer Lateinstunde hilft ihm Robert, der mit niemandem befreundet, also der totale Einzelgänger ist. Er wirkt stark und hat für die anderen nur Verachtung übrig. Selbst die Lehrer haben Respekt vor ihm. Von da an möchte er Roberts Aufmerksamkeit mehr denn je und irgendwie schafft er es, sich mit ihm anzufreunden. Zunächst findet er das toll. Sie finden ein altes Spiel von Roberts verstorbener Tante oder Großtante und versuchen damit, Macht auszuüben. Er verliert seine „alten“ Freunde und es stört ihn erstmal nicht. Bis Robert ihm irgendwann auch unheimlich wird.



    Meinung & Fazit:

    Ich habe das Buch gelesen,weil ein Kollege es mir empfohlen hat und es sich auch gar nicht so schlecht angehört hat. War es aber leider doch. Bis Seite 300/446 plätschert erstmal alles vor sich hin. Ziemlich langweilig. Das einzige, was daran irgendwie gut ist, ist dass es halbwegs interessant war, zu sehen, wie es in Internaten in den 50er Jahren zuging. Ansonsten war es schlichtweg langweilig. Der erste Tod ist kurz nach Seite 300, also nur etwas mehr als 100 Seiten vor Schluss!

    Und ganz kurz vor Schluss sterben dann alle auf einmal. Und die Auflösung, also die Ursache ist sehr übernatürlich und mir viel zu abgedreht. Und auch die Todesfälle selbst sind mir teilweise zu abgedreht. Einer stirbt, weil durch Willenskraft!!! ein Treppengeländer zerstört wird und dann stürzt er eben drei Stockwerke in die Tiefe. Sorry, aber das geht gar nicht. Der Reporter, der, wie es hinten auf dem Buch steht, gesagt hat „Wir können Sie vor diesem Buch nur warnen: Es wird sie eine schlaflose Nacht kosten, denn dieser Psychothriller hat Suchtpotential.“ 1.Hat er nicht. 2. Es ist kein Psychothriller, sondern vielmehr der Roman, als welcher er auch vorne drauf bezeichnet ist. Ein sehr langweiliger Roman allerdings. Ich hätte beinahe nur 1 Stern gegeben, aber weil es eben doch ein bisschen interessant war, wie gesagt, in der Situation von früher zu stöbern, habe ich letztendlich doch 2/5 Sternen gegeben. Ganz klar: KEINE Leseempfehlung von mir.

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein genialer und erschreckender Psychothriller!
    Wenn das Böse, doch nicht nur die andere Seite der Münze ist!


    Jonathan ist ein einsames Kind. In dem englischen Knabeninternat Kirkston Abbey fühlt er sich unglücklich, denn seine Klassenkameraden hänseln ihn wegen seiner einfachen Herkunft. Auch einzelne Lehrer finden, dass er an der exklusiven Schule nichts zu suchen hat; man schreibt das Jahr 1954, und die englische Oberschicht verteidigt unerbittlich ihre Privilegien. Nur allzu oft ist Jonathan Zielscheibe von Spott und Hohn – bis zu jenem Vormittag, als sein Mitschüler Richard ihm in der Lateinstunde aus der Patsche hilft. Richard ist auch ein einsames Kind, doch im Gegensatz zu Jonathan sondert er sich bewusst von den anderen ab. Seine Altersgenossen bewundern ihn dafür, wirkt er doch stark und unabhängig. Nichts scheint ihn anzufechten, auch nicht das Internatssystem, das nach menschenverachtenden Gesetzen funktioniert und für viele die Hölle auf Erden bedeutet. Jonathan fühlt sich von Richards Interesse geschmeichelt, und die beiden werden unzertrennlich. Richard zeigt Jonathan, wie er sich gegen den Psychoterror der anderen wehren kann. Wie ein Ertrinkender greift Jonathan nach der rettenden Hand. Er vertraut sich Richard an und beginnt, dessen Spiel mitzuspielen. Er ist glücklich über diesen Freund – auch wenn ihn manchmal das seltsame Licht in dessen Augen ängstigt. Er lernt zu gewinnen, und seine Macht über andere wächst. Doch Richard ist das nicht genug. Er überzeugt Jonathan, dass sie ihre geheimnisvollen Kräfte nicht nur gegen jene richten sollen, die einst Jonathan gedemütigt haben, sondern gegen alle, die versuchen, sich ihrer immer enger werdenden Freundschaft in den Weg zu stellen. Ein tödliches Spiel nimmt seinen Lauf ...

    Schreibstil

    Vor dem Lesen von "Das Wunschspiel" habe ich bereits von Patrick Redmond gehört, dass er ein Meister des Psychothrillers sein soll und das dieses Buch sein intensivstes und bestes sein soll. Jetzt nach dem Beenden des Buches frage ich mich nur eins: Wieso habe ich nie vorher ein Buch dieses Autoren gelesen?

    Patrick Redmonds Schreibstil ist der Wahnsinn. Obwohl eine Vielzahl von Charakteren vorkommt, verstrickt er sie geschickt in die Geschichte und gibt ihnen alle eine eigene Stimme und ein eigenes Leben. Schon nach den ersten Seiten war ich gefesselt. Die Atmosphäre innerhalb des Knabeninternats im Jahre 1954 hat mich sofort gepackt und ich habe mich gefühlt, als wäre ich selbst in die Vergangenheit zurückgereist.

    Ich denke das Wort "intensiv" beschreibt den Stil Redmonds am Besten. Jeder noch so kleine Abschnitt beweist seine Liebe zum Detail und sein Talent, sich in Menschen hineinzuversetzen. Ich frage mich also noch einmal: Wieso habe ich nie zuvor ein Buch von ihm gelesen?

    Charaktere

    Spannend sind die Charaktere in "Das Wunschspiel". Es scheint, als würden verschiedene Geschichten nebeneinander ablaufen, aber in Wahrheit sind alle Personen miteinander verbunden. Sie alle sind nicht perfekt, sondern tragen verschiedene Probleme mit sich herum.

    Im Zentrum des Buches steht Jonathan, ein recht normaler Junge, der aber besonders von seinem Lateinlehrer schikaniert wird und auf andere eher ruhig wirkt. Er versucht, den Problemen aus dem Weg zu gehen und hat einen besten Freund namens Nicholas, den er alles anvertrauen kann.

    Jonathans Leben ändert sich, als er sich mit Richard anfreundet. Wie ein Lehrer treffend sagt, hat Richard etwas sehr Zerstörerisches an sich und er ist sich seiner Macht bewusst. Er manipuliert sämtliche Menschen in seinem Umfeld und es scheint, als könne ihm niemand was anhaben.

    Richard empfand ich als sehr interessanten Charakter. Sympathie kann man ihm als Leser wohl kaum entgegenbringen, doch trotzdem fand ich die Abschnitte, in denen er vorkam, am spannendsten und am unheimlichsten. Richard hat mir beim Lesen öfters eine Gänsehaut über den Rücken gejagt und ich denke, das wird anderen Lesern ebenfalls so ergehen. Er ist sehr schwer einschätzbar, wie eine tickende Zeitbombe. Hier hat der Autor wirklich einen sehr tiefgründigen Charakter erschaffen, der von verschiedenen Seiten beleuchtet wird.

    Weitere wichtige Charaktere sind Henry Ackerley, der Lateinlehrer, der selbst ein Problem mit seiner Frau hat. Weitere wichtige Personen sind der Lehrer Alan Steward, der anfangs sehr überlegen wirkende Schüler James und der Direktor Clive Howard. Sie alle werden geschickt in die Geschichte über Macht, Manipulation und Obsession gepackt und erzählen leise von ihrem eigenen Leben, das alles andere als rund läuft. Wer jetzt angst haben sollte, dass zu viele Charaktere vorkommen, den kann ich beruhigen. Ich hatte zu allen Leuten ein genaues Bild vor Augen, denn sie werden sehr intensiv und tiefgründig beschrieben!

    Meine Meinung

    "Das Wunschspiel" beginnt mit einem geheimnisvollen Prolog. Ein Journalist möchte mit einem alten Mann reden, der damals in die Geschehnisse involviert war. Der Mann sagt aber gleich, dass der Journalist mit der ganzen Story kein Geld verdienen wird. Warum das so ist und wer der Mann ist, erfahren wir erst später im Epilog, aber ich kann gleich sagen, dass es für mich eine riesige Überraschung war!

    Die Hauptgeschichte beginnt sofort mit dem Kennenlernen von Jonathan und Richard, zwei Jungen, die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Jonathan ist ein eher ängstlicher Junge, während Richard genau weiß, wie er auf seine Mitmenschen wirkt. Ich möchte das, was die beiden verbindet, hier nur ungerne als Freundschaft bezeichnen, aber ich denke, besonders Jonathan würde das zu Beginn so nennen!

    Die Geschichte spitzt sich immer mehr zu. Richard demonstriert seine Macht nicht nur von den Schülern, sondern auch vor den Lehrern. Dabei geht er sehr geschickt vor und auch wenn ich einige Dinge ganz amüsant fand, hatte ich doch immer ein beklemmendes Gefühl, wenn es um ihn ging.

    Ich möchte hier vom eigentlichen Inhalt nicht so viel verraten, denn ich denke "Das Wunschspiel" ist ein Buch, das man selbst erleben muss. In mir haben sich beim Lesen sehr viele Gefühle angestaut. Ich hatte angst um Jonathan und um Nicholas, ich hatte eine enorme Wut auf den Lateinlehrer und auf Richard und ich hatte an vielen Stellen echt angst! Die Geschichte war eines der intensivsten Leseerlebnisse, die ich jemals hatte und sogar jetzt nach dem Beenden habe ich immer noch das Gefühl, in der Geschichte gefangen zu sein. Sie ist so böse, aber wie es meistens so ist, kann man sich gerade dieser dunklen Seite nicht entziehen!

    Fazit

    Eine furchteinflössender Psychothriller über Macht, Manipulation, Obsession und das Böse, das vielleicht doch nicht nur die Rückseite einer Münze ist! Dieses Buch ist definitiv der beste und intensivste Psychothriller, den ich jemals gelesen habe!

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    beefkindvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wenn man das Buch ließt ist es so als würde man in eine tiefe Schlucht blicken und bei jeder nächsten Seite kommt man dem Abgrund nahe.
    Srachlos!

    Das Buch ist kein Meisterwerk noch eine Verschwendung. Für jeden der sich als begeisterter (Psycho-)thriller leser schimpft, sollte mindestnes einmal einen blick darauf werfen. Es ist spannend zum Lesen und geeignet, wenn man sich dem Alltag und der Umgebung entziehen möchte.(So wie ich es getan habe). Anfangs war ich begeistert, doch um so mehr ich das Buch lese, desto mehr entwickle ich eine sympathie zu Richard, der meines erachtens nicht die alleinige Schuld beträgt. Manchmal stelle ich mir vor was wohl aus ihm geworden wäre, wenn seine Vergangenheit auf das Gegenteil hinausfolgen würde.

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    Moorteufels avatar
    Moorteufelvor 5 Jahren
    Was geschah wirklich vor über 50 Jahren?

    In einen Internat geschehen plötzlich merkwürdige Todefälle.Doch wer ist der Mörder?WEr ist an allen schuld?
    Dieser Frage will eine Reporter auf den Grund gehen,und erfährt die ganze Wahrheit,von einem ehemaligen Schüler,diese Internats.

    Es geht darum das Jonathan von den anderen Jungs geärgert und gehänselt wird,weil er nicht aus guten Verhältnissen kommt wie die anderen,deren Eltern sehr wohlhabend sind.
    Aber auch ein Lehrer hat ihn auf den Kieker.
    So richtig wohl fühlt er sich nicht.Klar hat er schon anschluß gefunden.Zu ein paar Freunden,aber die schlafeb in einen anderen Saal,als er .Und können ihm nicht beistehen wenn James und seine Kunpels sich ihn als opfer auserwählt haben.
    Dann gibt es noch diesen sonderbaren Jungen der sich von den Lehrern nichts sagen läßt und vor nichts Angst zu haben scheint-Richard .
    Jonathan freundet sich mit ihm an,und bemerkt erst als es zu spät ist,auf was er sich eingelassen hat.Denn Richard hat ein dunkles Geheimnis.

    Das Buch begann erst ganz ruhig,und ich erfuhr viel über die Schüler und Lehrer und ihr Leben/Vergangenheit.
    Und dann schlich sie die Spannung langsam aber stetig bei mir ein und ich konnte nur schwer das Buch beiseite legen.

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    Jeanette_Peterss avatar
    Jeanette_Petersvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, mitreißend, herzzereißend. Absolut empfehlenswert. Patrick Redmond ist ein Meister der menschlichen Abgründe.
    Die tiefen der menschlichen Psyche...

    England 1954. Jonathan besucht das Jungeninternat Kirkston Abbey. Wohl fühlt er sich dabei nicht. Von seinen Mitschülern gehänselt, von seinen Lateinlehrer drangsaliert und oftmals vor der ganzen Klasse bloßgestellt, aufgrund seiner einfachen Herkunft. Seine einzigen Freunde sind Nickolas und die Zwillinge Steven und Michael. Der Einzige der wirklich an ihn zu glauben scheint ist sein Geschichtslehrer.
    Das ändert sich jedoch alles, als Jonathan eines Morgens sein Lateinbuch vergisst und sich neben den Einzelgänger Richard setzen muss. Ein kleiner Akt von menschlichkeit, die Jonathan von Richards Seite erfährt, bringt Jonathan dazu, die Nähe zu dem Abweisenden Jungen zu suchen. Nach und nach kommen die beiden Jungs sich näher und freunden sich an.
    Doch je mehr Jonathan sich an RIchard bindet, desto mehr vernachlässigt er seine alten Freunde. Als er sogar in den Ferien mit zu Richard fährt, stellen die beiden Jungs eine Verbindung zueinander her, aus der Jonathan sich nicht mehr befreien kann und auch nicht will. Sie finden ein Spiel, das ungeahnte Kräfte freisetzt. Und damit gerät Jonathan in einen Strudel aus Geheimnissen, Gewalt und Rache.
    Einzig Nick hält weiterhin an seiner Freundschaft zu Jonathan fest und versucht ihn aus Richards Einfluss zu befreien. Mit ungeahnten, schrecklichen Folgen.

    Patrick Redmond ist einfach ein Meister darin, mit den Abgründen der menschlichen Psyche zu jonglieren. Er versteht es den Leser mit auf eine Reise zu nehmen, die einen noch lange nach beenden des Buches zu denken gibt.
    Er hat das Talent mit seinem packenden Schreibstil die Menschen in seinen Bann zu ziehen und in das Geflecht vieler unterschliedlicher Leben, die alle ineinander verpflechtet zu sein scheinen, zu werfen. Dabei stellt sich ganz klar heraus: Jeder hat ein dunkles Geheimnis, dass ihn zerstören kann.
    Das Wunschspiel war mein erstes Buch von Patrick Redmond und es begleitet mich nun schon seit 13 Jahren überall hin. Ich lese es immer weider gerne, weil mir die dynamik der Beziehungen, die Patrick Redmond zwischen seinen Figuren aufbaut, einfach unglaublich gut gefällt. Auch die Wendungen in dem Buch lösen bei einem während des Lesens immer wieder einen "Aha!" - Effekt aus.
    Nach und nach wird man an immer mehr geheimnisse herangeführt, die einen das ein oder andere Mal kräftig schlucken lassen.
    Mein Fazit lautet also: Ein Buch, dass man einfach nicht aus der Hand legen kann, wenn man einmal angefangen hat zu lesen.

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    L
    Li93vor 5 Jahren
    Das Buch lässt einen nicht mehr los, man muss es einfach lesen...

     Das Buch ist wirklich super. Es fesselt einen ab der ersten Seite und man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Man möchte immer mehr wissen und erfahren. Zum Schluss war ich ein wenig enttäuscht das es zu Ende war, denn ich wollte immer mehr wissen und nicht mehr aus der Geschichte heraus.

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    T
    thesmallprintvor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Wunschspiel" von Patrick Redmond

    Unfassbar gutes Buch, dass mich wohl nicht so schnell loslassen wird. Ich habe dieses Buch in einer Wühlkiste gefunden und für nur 3 Euro erstanden. Normalerweise findet man ja dort nur Schund aber dieses Buch ist mir sofort ins Auge gesprungen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war schon eine gewisse Vorfreude in mir aufgekommen und eine Ahnung, dass dieses Buch mir gefallen wird. Und so ist es.

    Ich habe es in ungefähr 24 Stunden durchgelesen.

    Jonathan ist eigentlich ein ganz normaler Junge, man könnte fast sagen er wäre ein wenig langweilig. Er hat drei gute Freunde, die auch ganz normal sind und gemeinsam versuchen sie, den Altag des Internates in welchem sie leben zu überstehen und dabei nicht allzu vielen Schikanen von fiesen Lehrern oder Schülern ausgesetzt zu werden. Dann ist da Richard. Richard ist anders als alle andere. Ihn umgibt eine Aura, die jeden Jungen beeindruckt. Er scheint so stark zu sein und sich wirklich nicht darum zu kümmern was Schüler und Lehrer von ihm denken. Jonathan fühlt sich zu ihm hingezogen, da er durch Richards Stärke vielleicht seine eigene Unsicherheit auszugleichen sucht. Und tatsächlich - sie werden Freunde. Gemeinsam stellen sie sich gegen den Rest, aber schon bald wird Jonathan klar, dass Richard dunkle Geheimnisse umgeben, die ihm Angst einjagen.
    Sie lassen sich auf ein Spiel ein, von welchem schon von Anfang an klar ist, dass es eskalieren muss.

    Am meisten hat mich an diesem Buch Richard fasziniert. Vielleicht, weil ich mich mit Jonathan idetifizieren kann, mit seiner Unsicherheit und deswegen Menschen wie Richard eine ähnliche Anziehungskraft auf mich haben wie auf Jonathan. Das Ende des Buches hat mir in der Seele weh getan und ich wünschte ich könnte mein eigenes dichten.

    Ähnlich wie Jonathans Freund Nicholas und vermutlich alle anderen Charaktere des Buches selbst wünschte ich, es hätte ein schöneres Ende gefunden...

    5/5 Punkten - ein Neues Lieblingsbuch das ich bestimmt noch ein paar Mal lesen werde! "Der Schützling" von Richard Redmond ist schon bestellt.

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    Perses avatar
    Persevor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Mein Lieblingsbuch!
    Rezension zu "Das Wunschspiel" von Patrick Redmond

    Ich liebe es! Ein psychologisch dichtes Meisterwerk, mit Gänsehaut-Garantie! Super beschriebene Charaktere, die einen in ihren Bann ziehen :) Hohes Suchpotential !

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    dingsbaers avatar
    dingsbaervor 6 Jahren
    Rezension zu "Das Wunschspiel" von Patrick Redmond

    Das Buch "Das Wunschspiel" von Patrick Redmond spielt in England im Jahr 1954.
    Jonathan kommt aus einfachen Verhältnissen und besucht das noble Jungeninternat Kirkston Abbey.
    Seine Mitschüler sind nicht gerade sehr erfreut darüber, das er, der Junge aus einfachen Verhältnissen in ihren Kreis aufgenommen wurde und auch einige Lehrer finden, das er nichts auf Ihrer Schule zu suchen hat. Jonathan wird zum Außenseiter und wird gemieden.
    Richard, ein Mitschüler sucht selbst das Alleinsein, er distanziert sich bewusst von den anderen.
    Es kommt wie es kommen muss, Jonathan und Richard werden Freunde und sind bald unzertrennlich.
    Obwohl Jonathan zeitweise Angst vor Richard hat, ist er doch zugleich froh über diesen einen engen Freund, der immer zu ihm steht.
    Doch nach und nach gewinnt Richard immer mehr Macht über Jonathan und ....
    lest selbst wie es weiter geht!

    Das Buch zeigt, das man sich genau überlegen sollte, wenn man seinen Freund nennt und aufpassen, das andere nicht zu viel Macht über einen gewinnen.

    Ich fand das Buch super spannend und konnte es nicht aus der Hand legen.
    Später habe ich das Buch noch an Freunde und Familie empfohlen und alle waren begeistert.
    Ich denke, ich werde es auch noch einmal lesen.

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