Die Erwartungen meinerseits waren hoch und wurden hart enttäuscht.
Inhalt: Die USA werden von einer Terrorattacke erschüttert, bei der sich bald herausstellt, dass ein ganzes Netzwerk dahinter steckt. Mack Badford, seines Zeichens Anti-Terror-Spezialist, wird beauftragt, sich um das Problem zu kümmern. Sein Gegner ist ein Netzwerk mit riesigen Geldmitteln und großem militärischen Knowhow.
Die Spur führt Bedford über mehrere Kontinente, verlangt ihm militärisches Knowhow und körperliche Härte ab.
Militäreinsatz, Kampfhandlungen, Kriegsgerät und endlose politische Diskussionen bestimmen die Handlung.
Mein Leseerlebnis:
Ich habe das Buch vor langer Zeit mal aus einem öffentlichen Bücherschrank mitgenommen. Das Cover hat mich angemacht und irgendwie auf eine actionreiche und spannende Handlung hoffen lassen. – Was ich dann bekommen habe, hat mich komplett ernüchtert.
Die Handlung startet stark und spannend. – Ein sehr unglaubwürdig dargestellter US-Präsident bereitet ein Dinner vor. – Das Dinner endet mit einem tragischen Todesfall, was Aufhänger für die pure Spannung hätte sein können. Stattdessen entwickelt sich die Handlung zu einem politischen Hätte und Könnte. Alles dreht sich irgendwie um Erdöl und das damit verbundene Geld.
Russland kommt in dieser Story gar nicht gut weg. – Bitte nicht falsch verstehen, ich bin kein Fan von Russland oder so. Aber die werden hier als machtgierige Mörder in einem Ausmaß dargestellt, wie es meiner Meinung nach eigentlich nicht möglich ist.
Der Rest der Handlung besteht aus Militäreinsätzen, die bis ins kleinste Detail beschrieben sind und endlose politische Diskussionen. Ich habe gelesen und bin scheinbar kein stück weiter gekommen. Am Ende habe ich erst Absätze, dann Seiten und am Ende ganze Kapitel übersprungen. Zu verpassen gab es nichts, da es immer nur irgendwie um Ölfelder und Macht ging.
Fazit: Eine augenfreundliche Seitenaufteilung macht das Lesen sehr angenehm. Die Schriftgröße ist gut und der Zeilenabstand passt sehr gut dazu. Die Lektüre hätte also sehr angenehm werden können, wenn der Stoff nur besser gewesen wäre. Das Ding hat sich stellenweise wie ein Lehrbuch über Politik lesen lassen. Wenn da wirklich etwas an Inhalt gewesen ist, dann ist der in den kleinkarierten Unterredungen komplett unter gegangen.
Auch die Namen waren einfach viel zu viele. Schon allein die Auflistung am Anfang umfasste fas 4 Seiten. Das allein hätte mich schon warnen müssen. – So konnte ich die Leut ums Verrecken nicht auseinanderhalten. Ich habe gelesen, um es gelesen zu haben, die Lektüre im Grunde aber als Zeitverschwendung empfunden.
Ich hatte kein Kopfkino. Das mag auch daran gelegen haben, dass mich diese Politik und der militärische Schwachsinn absolut null interessiert haben.
Auch der Schreibstil des Autors hat mich absolut gar nicht gecatcht. Es wurde absolut alles erklärt, null Chance sich mal was selber auszumalen. – Das geht gar nicht.
Für eingefleischte Fans mag es die pure Spannung sein, für mich war es der absolute Reinfall.













