Patrick Robinson Mission auf Leben und Tod

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Inhaltsangabe zu „Mission auf Leben und Tod“ von Patrick Robinson

Mack Bedford, US Navy SEAL, ist mit seiner Truppe im Irak im Einsatz. Alles verläuft normal, bis die Einheit von Terroristen mit verbotenen Diamondhead-Raketen beschossen wird, die eine fatale Wirkung haben. Panzer verglühen in unglaublicher Hitze. Die Insassen haben nicht die geringste Chance, dem Tod zu entkommen. Als sich die Terroristen gespielt unschuldig ergeben, sieht Mack Bedford rot.

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  • Ein schmaler Grat

    Mission auf Leben und Tod
    quadrupes

    quadrupes

    26. October 2013 um 19:02

    Nach einem im Desaster endenden Einsatz im Irak scheidet Mackenzie Bedford aus dem Dienst der U.S. Navy-SEALs aus. Zurück in seiner Heimatstadt Dartford, Maine, wird er dort mit der harten Realität konfrontiert. Sein Sohn ist sterbenskrank und die Werft der Stadt, der wichtigste Arbeitgeber, steht vor dem Aus. Doch ihm scheinen die Hände gebunden. Für die lebensrettende Behandlung seines Sohnes fehlt ihm das Geld und für die Rettung der Werftarbeiter und ihrer Familien müsste es gelingen, die Wahl des gaullistischen französischen Präsidentschaftskandidaten Henri Foche zu verhindern, der für den Fall seines Wahlsieges verspricht, keine Aufträge mehr an ausländische Unternehmen zu vergeben. Ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen. Doch dann wird dem ehemaligen U.S. Navy-SEAL ein Angebot gemacht, mit dem er sowohl seinen Sohn als auch die Existenz der gesamten Stadt retten könnte: zwei Millionen Dollar für den Tod von Henri Foche. Völlig auf sich allein gestellt, begibt sich Mack Bedford in seinen wohl schwierigsten und gefährlichsten Einsatz… Auf einem schmalen Grat bewegt sich Patrick Robinson mit „Mission auf Leben und Tod“ , indem er in seinem Roman zumindest ansatzweise versucht, Selbstjustiz zu rechtfertigen. Doch wer diese moralischen Bedenken für einige spannende Lesestunden über Bord wirft, wird sich – in bewährter Manier – gut unterhalten fühlen.

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  • Rezension zu "Mission auf Leben und Tod" von Patrick Robinson

    Mission auf Leben und Tod
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    09. July 2011 um 12:30

    Held gegen Macht Da, wo der Seal Charlie O´Brian eine Taliban Stellung „auseinandernahm“ und am Ende „Touchdown“ brüllte, die letzte Kugel eines Sterbenden Taliban als „Foul“ bezeichnete und mit einem Schuss dann den „verdammten Rüpel“ erledigte, da weiß der Leser, dass er mitten drin ist in der martialischen Männergesellschaft durchtrainierter, cooler und harter amerikanischer Elitesoldaten nach dem Gusto Patrick Robinsons. Wenn dann noch in Nebensätzen kritisch erwähnt wird, wie die Presse, auch die heimische, durch ihre merkwürdige Berichterstattung den kämpfenden Bodentruppen (zur Zeit befindet sich die Einheit unter SEAL Teamführer Mack Bedford im Irak) den Soldaten das Lebens schwer macht, dann ist völlig klar, was man von diesem Buch nicht erwarten kann. Eine differenzierte Darstellung von Militär und Krieg, Terrorismus und politischen Drahtziehern wird sich auf den knapp 500 Seiten des Buches kaum in den Vordergrund schieben. Ebenso wenig wie in sich differenzierte Figuren, das bereits vorweg. „Wir müssen sie ausschalten oder an Ort und Stelle binden, hier oder in Afghanistan. Dann können die Scheißer nirgendwo anders hin. Das ist der Plan. Und ein Plan, der aufgeht“. Aufgeht gegen die „teuflischen“ Taliban und Al-Kaida natürlich, aufgeht durch den todesmutigen Einsatz harter und mit Brachialhumor ausgestatteter Soldaten. Bis dahin, dass Robinson die Erschießung einer Gruppe, zu diesem Zeitpunkt aufreizend unbewaffneter, Terroristen durch Bedford minutiös schildert, weil diese vorher einen Teil seiner Freunde im Kampf getötet haben. Denn etwas geht schief. Seit Wochen schon. Eine neue Superwaffe, eine Boden Rakete, welche die stärkste Panzerung durchschlägt und die Insassen von Panzern bei lebendigem Leib verbrennen lässt, steht den Terroristen über den (natürlich bösen und teuflischen) Iran zur Verfügung. Geächtet ist diese Waffe durch die Uno längst, doch der Hintermann, der die Fäden zieht, seiht es gar nicht ein, auf das Geschäft seines Lebens zu verzichten und geht dabei auch im engsten Umfeld ohne weiteres über Leichen. Aufgrund der Unbeherrschtheit des Tötens der Terroristen (für die Robinson im Buch natürlich edle Motive findet), findet Bedfords Army Laufbahn ein jähes Ende. Doch zurück in seiner Heimat stellt er fest, dass Henri Foche, französischer Politiker, Industrieller und demnächst mit besten Aussichten, Frankreichs Präsident zu werden, einen ganz eigenen Plan verfolgt, der nicht nur die Industrie Amerikas schwer treffen wird. Was dem Leser von Beginn an klar wird, wird Bedford erst im Lauf der Ereignisse klar. Jener Henri Foche ist der Hersteller der „Diamondhead Raketen“, die so viele seiner Freunde das Leben gekostet hat und die weiterhin massenweise an den Iran verkauft wird. Bedford macht sich auf den Weg, Forche zu stoppen. Nicht nur, weil er die 2 Millionen Dollar gut gebrauchen kann, die ein örtlicher industrieller dafür auslobt, Foche zu stoppen. In Verkleidungen, hier und da Unterstützung findend, nimmt das Buch von da an einen Verlauf, der stark an Forsyhts „Schakal“ erinnert. Bis zum Showdown, der anders ausgeht als bei Forsyth und dem, unvermeidlichen, „Retten der Welt“ durch den SEAL Helden Bedford. Technisch versiert recherchiert und auf der Höhe der Zeit schreibt Robinson einen durchaus spannenden und flüssigen Thriller. Dies allerdings in eher simpler Sprache mit vielen umgangssprachlichen Redewendungen und eher eindimensionalen Figuren. Insgesamt liegt die Geschichte sehr vorhersehbar vor und transportiert ein undifferenziertes, martialisches Weltbild, in dem die „Guten“ zu allen möglichen Mitteln greifen dürfen (und sollten) um „die Bösen“ am Besten auszuradieren. Diese Grundhaltung zieht sich durch den Thriller und ist, mit Verlaub, auf Dauer schwer zu ertragen. Handwerklich in Ordnung, in Stil und Figurenausformung eher simpel und im Weltbild ultra konservativ, verbleibt am Ende der Lektüre ein nur mäßiger Eindruck.

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