Der Name des Windes

von Patrick Rothfuss 
4,6 Sterne bei1,638 Bewertungen
Der Name des Windes
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (1499):
zwergundelfs avatar

Die ersten zwei Drittel sind das beste Fantasybuch aller Zeiten.

Kritisch (44):
Namines avatar

Gutes Buch, doch hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Bin nicht ganz in die Geschichte reingekommen. Vielleicht begeistert mich Band II mehr.

Alle 1,638 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Name des Windes"

'Vielleicht habt ihr von mir gehört'. von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - 'sie haben einfach die falschen Lieder gesungen'. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen. und ein schüchterner Liebhaber.

Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: 'Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten.' Das Magazin 'The Onion' gibt den Lesern folgenden Rat: 'Stellen Sie Der Name des Windes neben "Der Herr der Ringe" ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen.'

2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman 'Der Name des Windes' mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608938159
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:864 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:29.07.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.09.2012 bei Der Hörverlag erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1,221
  • 4 Sterne278
  • 3 Sterne95
  • 2 Sterne29
  • 1 Stern15
  • Sortieren:
    zwergundelfs avatar
    zwergundelfvor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Die ersten zwei Drittel sind das beste Fantasybuch aller Zeiten.
    Fantasy-Olymp

    Folgende Behauptung: Die ersten zwei Drittel von "Der Name des Windes", Patrick Rothfuss‘ Debüt und Auftakt seiner "Königsmörder-Chronik", sind das beste Fantasybuch aller Zeiten. Dann folgt leider das letzte Drittel. Und dann der zweite Band. Entwarnung, hier lauern bei Weitem keine Katastrophen, sondern, im Gegenteil, verdammt gute Unterhaltung. Trotzdem, hätte Rothfuss das alles überstrahlende Niveau seiner Anfänge gehalten, der Fantasy-Olymp hätte einen neuen Zeus. So aber erhält eine Geschichte, die zu Beginn ebenso makellos wie magisch erzählt wird, den schleichenden Beigeschmack von Ausschweifung, wenn nicht gar Selbstverliebtheit. Aber es ist noch nicht zu spät für die Spitze, denn das Finale der Chronik rund um Kvothe, Auri, Elodin und all die anderen faszinierenden Figuren am Arkanum der Universität von Imre wird irgendwann geschrieben sein. Hoffen wir, dass Rothfuss es schlauer (und fleißiger) anstellt als Martin und sich nicht von der eigenen Verfilmung überholen lässt.

    News, Rezensionen und mehr auf zwergundelf.com

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Z
    zanizervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Auftakt einer wundervoll ausgearbeiteten Fantasy Welt
    Toller Auftakt

    Toller Auftakt einer wundervoll ausgearbeiteten Fantasy Welt

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    AdamBlues avatar
    AdamBluevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolutes Ausnahmewerk, welches seinem Hype gerecht wird.
    Auf der Suche nach den Chandrian

    Amazonbeschreibung:


    "Vielleicht habt ihr von mir gehört" ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – "sie haben einfach die falschen Lieder gesungen". Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tabean, bis er er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken."


    Cover:


    Das Cover vom Klett-Cotta Verlag ist ein echter Hingucker und gefällt mir mehr als das US Cover. Wir sehen Kvothes Umrisse der einen Blick auf die Universität wirft. In den Händen hält er einen langen Stock, obwohl ich eigentlich eine Laute vermutet hätte.


    Inhalt: (enthält Spoiler, wenn man den Klappentext nicht gelesen hat)


    Patrick Rothfuss' Debütroman lag viel zu lange auf meinem SuB. Das lag an folgenden Gründen:

    Erstens bin ich eigentlich eher Fan von Low Fantasy Geschichten, die kurz und actionreich sind. Da der Name des Windes eine eher langsame Erzählart hat und mit einer Seitenzahl von 860 schon ein Brocken ist (was aber heutzutage schon fast standard zu sein scheint ), habe ich die Reihe noch etwas aufgeschoben, zumal der dritte Teil noch auf sich warten lässt.

    Zweitens: Ich hatte um ehrlich zu sein das Gefühl, dass der Name des Windes eine Art Harry Potter für Erwachsene ist. Einige Parallelen werden schnell erkennbar: Beide Protagonisten verlieren ihre Eltern durch eine dunkle Bedrohung, sie sind noch sehr jung, begabt und gelangen zu einem Internat/einer Universität , wo sie ihre magischen Fähigkeiten erforschen. Beide haben einen Rivalen und auch einen Lehrer, der sie auf dem Kieker hat. Ich habe zwar nichts gegen Harry Potter oder generell Bildungs/Entwicklungsromanen (mir hat z.B das Lied des Blutes von Anthony Ryan sehr gut gefallen, was sehr ähnlich wie der Name des Windes aufgebaut ist), hatte jedoch das Gefühl, dass der Buchmarkt schon voll mit solchen Titeln war. Ich hatte ja keine Ahnung, wie falsch ich lag ...

    Die oben erwähnten Harry Potter Merkmale waren im Grunde genommen die einzigen Gemeinsamkeiten, da die Handlung von der Name des Windes sich nicht nur an der Universität zuträgt und die Erzählstruktur eine andere ist.


    Der Name des Windes lässt sich in zwei Erzählstrukturen unterteilen:


    Gegenwart (Allwissender Erzähler): Kvothe (bzw. nun Kote) ist ein Gastwirt und lebt zurückgezogen mit seinem Schüler Bast. Kvothe rettet einen Chronisten vor einer spinnenartigen Kreatur (Skrael) und näht die Wunden des Chronisten. Als der Chronist erwacht, erkennt er, dass der Gastwirt der legendäre Arkanist Kvothe ist. Der Chronist bittet Kvothe, dass Kvothe ihm seine gesamte Lebensgeschichte erzählt, damit er sie niederschreiben kann und Kvothe willigt erst ein, als der Chronist ihm verspricht, alles detailtreu aufzuschreiben. Die Erzählung wird drei Tage dauern (jeder Tag ist ein Roman). Es dauert jedoch immerhin 80 Seiten bis die "richtige" Geschichte anfängt.


    Vergangenheit (Kvothes Erzählung, Ich Perspektive): Kvothe schildert dem Chronisten seine Lebensgeschichte, greift jedoch zwischendurch ein (Zwischenspielabschnitte). Dabei legt Kvothe ein eher langsames Erzähltempo ein und schildert seine Kindheit sehr ausführlich. Kvothe ist als junges Kind schon extrem intelligent und saugt Wissen förmlich wie ein Schwamm auf. Dazu ist er musikalisch und schauspielerisch sehr begabt. Es gibt eine Sache, die er unbedingt lernen möchte: Den Wind rufen bzw. seinen Namen. Kvothe hilft seinen Eltern, die mit einer Truppe zusammen als fahrende Spielleute arbeiten und lernt später einen Arkanisten namens "Ben" kennen, welcher Kvothe in Alchemie, Anatomie, Chemie, Arithmetik und mehr unterrichtet. Ben ist einer von Kvothes vielen Mentoren, die sein grenzenloses Potential erkennen. Er erzählt Kvothe von der Universität, welche Studenten zu Arkanisten ausbildet. Kvothes größter Traum ist es in dieser Universität zu studieren. Jedoch muss er erst mit vielen Rückschlägen zurecht kommen, ehe er in der Universität studieren kann: Kvothes Eltern werden von den mysteriösen Chandrian getötet und Kvothe muss erst drei Jahre als Obdachloser in Tabean überleben. Die Abschnitte in Tabean haben mir am wenigsten gefallen, da Kvothe von den meisten Bürgern Tabeans schlecht behandelt oder geschlagen wird. Jedoch lernt er dort auch barmherzige Menschen kennen. Ich war jedenfalls froh, als dieser Teil vorbei war und Kvothe endlich zur Universität gelangt ist. Kvothes Armut hält ihn jedoch die ganze Geschichte über in Atem, da er sich ständig Sorgen um die Studiengebühren machen muss (die je nach Lernleistung unterschiedlich hoch ausfällen: gute Studenten müssen weniger fürs kommende Trimester zahlen. Statt Semester gibt es Trimester, also drei Monate lang Uni). Hier beginnt das Herzstück der Geschichte und wir lernen das Magiesystem kennen, welches sich Sympathie nennt und wirklich sehr gut erklärt wurde und sogar etwas wissenschaftlich klingt (Arkanisten können Sympathie-Bindungen zwischen zwei Gegenständen herstellen, z.B können sie Wärme zu einer Kerze schicken, um sie zu entflammen ...). Dafür verdient Patrick Rothfuss ein großes Kompliment, da er sich wirklich viele Gedanken um die Welt, sein Magiesystem oder seine Währung (die eine große Rolle spielt und hinten im Glossar zu finden ist) gemacht hat.


    Die Charaktere sind ebenfalls sehr gut gelungen, jedoch auch nicht ganz klischeefrei

    Einige sind auf Anhieb sympathisch, : Der typische weise Mentor Ben, Kvothes guter Freund Sim oder der Langzeitstudent Manet


    Einige nerven sofort: Meister Hemme, der strenge Lehrer, den niemand leiden kann oder der arrogante Ambrose, der Kvothe das Leben zur Hölle machen möchte.


    Ein Meister den ich sehr interessant fand, war Elodin: Obwohl er ziemlich verrückt ist, wirkt er trotzdem sympathisch. Zudem hat er eine der lustigsten Stellen im Buch (ungefährer Wortlaut "Glückwunsch. Das war das Dümmste, was ich je gesehen habe", wer es gelesen hat, weiß was ich meine ;.))


    Dann gibt es noch Denna, in die sich Kvothe sofort verliebt, jedoch nicht leicht zu haben ist und wohl gerne mit Kvothes Gefühlen spielt, um sich dann einen anderen Gönner zu suchen. Mich hat sie zwar mit ihrem mysteriösen Verhalten zwar genervt, jedoch entwickelt sich hier eine interessante Liebesgeschichte.


    Kvothe selbst ist ein absolutes Genie und wirkt an einigen Stellen etwas arrogant. Obwohl er so ein Genie ist, verhält er sich an einigen Stellen nicht besonders clever (Bibliothek ...). Dennoch mochte ich ihn sehr und bin gespannt, wie er sich weiterentwickeln wird bzw. wie er zu Kote geworden ist.


    Was man bei der Name des Windes vergeblich suchen wird, sind packende Schlachten oder epische Magieduelle. Das Buch spielt eher leiserne Töne, doch ich vermute, dass es im nächsten Band etwas anders sein wird. Ich selbst bin ja eigentlich Fan von Büchern, die sehr actionreich sind und langweile mich schnell, wenn nichts passiert, doch das Buch konnte selbst mich begeistern.


    Ich hätte nicht gedacht, dass ich für ein 860 starkes Buch nur acht Tage brauchen würde (ich brauche für solche Bücher sonst mindestens zwei Wochen).

    Patrick Rothfuss' Schreibstil ist ausgezeichnet und zieht einen sofort in seinen Bann. Er schafft es selbst langweilige Stellen interessant zu beschreiben.


    Es ist ein absolutes Ausnahmebuch und wird seinem Hype gerecht. Dennoch würde ich mit Formulierungen wie "Er ist der nächste Tolkien" etc vorsichtig sein, da er sein eigenes Alleinstellungsmerkmal hat und einfach weiterhin Patrick Rothfuss sein sollte ;-)


    Pro:


    -Sehr viele tolle Charaktere

    -Spannende und gut erzählte Geschichte

    -Überzeugende Welt und Magiesystem

    -Ausgezeichneter Schreibstil

    -Musik spielt eine große Rolle (selten in Fantasyromanen) und die "Lieder" bzw. Gedichte lesen sich sehr schön


    Contra:

    -Kvothe fast schon zu intelligent

    -Kvothes Geldprobleme wiederholen sich etwas zu oft

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Herbstlaubs avatar
    Herbstlaubvor 5 Monaten
    Erster Tag

    (Rezi von 2012)

    Es ist lange her, dass ich zuletzt 1000 Seiten an zwei Abenden inhaliert habe, aber der Erste Tag von Patrick Rothfuss‘ Königsmörder-Chronik hats mal wieder geschafft. Und dabei lässt sich schwer sagen, wie dieses Buch das vollbracht hat, denn, ganz ehrlich, die Handlung dieser Zauberer-Biographie plätschert doch recht unspektakulär dahin. Allerdings verfügt das Buch über eine fesselnde, poetische Sprache, die zwar hier und da mit etwas sehr seltsamen Wortneukreationen (blumensichelig? Hallo?) und ungewöhnlichen Metaphern daherkommt, aber dennoch fasziniert und mich nicht losgelassen hat.

    In „Der Name des Windes“ erzählt der einst größte Arkanist seiner Zeit Kvothe seine Lebensgeschichte. Er lebt heute zurückgezogen und als Wirt getarnt in einer Welt, die langsam vom Krieg überrollt wird. Leider erfährt man nur wenig vom „Jetzt“, allerdings bin ich mir sicher, dass dies am Ende der Chronik folgen wird. Drei Tage bleiben einem Chronisten, um Kvothes Geschichte niederzuschreiben. Und Kvothe erzählt. Erzählt, wie er bei einer fahrenden Schaustellertruppe aufwuchs. Wie seine Eltern starben, wie er sich alleine durchschlug und wie er schließlich als jüngster Student an der Universität für Arkanisten angenommen wurde.

    Kvothes Alter ist für mich das größte Problem des Buches. Zu Beginn der Erzählungen ist Kvothe zehn Jahre alt, 14, als er die Universität besucht. Auch wenn vielfach betont wurde, dass Kvothe älter zu sein scheint, als er ist, verhält er sich für mich nicht altergemäß. Ich sehe einen mindestens 20jährigen, kein wirkliches Kind. Dass er ein Wunderknabe und in beinahe jedem Bereich begabter als die meisten ist, das stört mich nicht, denn Kvothe hat genügend Eigenschaften, die ihn trotzdem nicht zum Überhelden mutieren lassen. Denn Kvothe ist ziemlich arrogant und stolz. Er hat pausenlos Geldsorgen, muss zusehen, wie die Frau seines Herzens andere Männer vorzieht und hat nur wenige Freunde. Dennoch würde ich ihn nicht unsympathisch nennen. Alles in allem erinnert er mich sehr an die Helden von „Erdsee“ oder dem „Erdharfner“. Tragisch. Zu neugierig, verdammt mächtig und sehr, sehr unverantwortlich. Und trotzdem irgendwo ein Kind, dass es nicht besser weiß.

    Wie dem auch sei. Obwohl die Handlung spannende Szenen bereithält, gibt es keine wirklich epischen Momente. Bis auf wenige Ausnahmen bewegt sich die Handlung allein um Kvothes Alltag. Es gibt Andeutungen, die sehr neugierig auf Kommendes machen (an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass „Bast“ definitiv mein Lieblingscharakter ist ^^), aber gerade Kvothes Hauptbestreben, das Geheimnis der Chandrian aufzudecken, die seine Eltern töteten, kommt doch ein bisschen zu kurz dafür, dass es der gesamte Aufhänger der Geschichte ist. Aber ich bin zuversichtlich, dass dieses Thema in „Tag 2“ und „Tag 3“ deutlicher zur Sprache kommt.

    Wie bereits erwähnt ist die Sprache des Buches sehr blumig und ausführlich, gleichzeitig bleibt vieles unerwähnt. Einerseits braucht Kvothe eine ganze Seite um eine einzige Metapher für die Liebe zu seiner Herzensdame zu finden, andererseits sind viele der Schauplätze doch eher vage beschrieben und ergeben selten ein schlüssiges Bild für mich. Durch diese teilweise gedankliche Freiheit wirkt die mittelalterliche Welt auf mich manchmal seltsam modern, was – vermutlich – vor allem an der teilweise flapsigen Sprache der Studenten untereinander liegt, die einen bei langen Dialogen vergessen lassen kann, wo man sich befindet. Allerdings könnte auch die sehr wissenschaftlich beschriebe Art der Magie daran mitschuldig sein…

    Und doch: Der „Name des Windes“ packte mich und riss mich mit sich. Ich bin sehr froh, dass bereits mit „Die Furcht des Weisen“ der zweite Teil vor mir liegt, fürchte aber, auf den 3ten Tag der Königsmörder-Chronik noch lange warten zu müssen. *seufz*

    Mein Fazit:
    High-Fantasy mal anders. Eine Welt aus der Perspektive von einem, der mitverantwortlich ist, dass sie ist, was sie ist. Fesselnd geschrieben und mitreißend, doch nichts für Actionfanatiker. Aber ich liebe es. Wirklich.

    Achso, und liebe Buchbewerber: Bitte ... es muss doch nicht jeder Fantasyautor „Der neue Tolkien“ sein. Oder im Falle einer Frau „Wie Marion Zimmer Bradley“. Ehrlich… Denn die Handlung hat nun wirklich gar nichts mit dem „Herrn der Ringe“ gemein und auch die Sprache ist – Gott sei Dank – eine völlig andere. Lasst Patrick Rothfuss doch einfach Patrick Rothfuss sein. Er hat das in meinen Augen voll und ganz verdient.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    M
    Merlynvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist vermutlich das Beste was ich in den letzten 10 Jahren gelesen habe. Oder mehr. Wunderschön, stimmig, spannend. Ein Muss.
    Neues Lieblingsbuch

    Wie immer sind meine Rezensionen Spoilerfrei!!


    Lange hat sich dieses Buch auf meinem Ereader getummelt, und mich überkam die Lust einfach nicht es zu lesen. Doch als ich dann endlich angefangen habe konnte ich nicht mehr damit aufhören.


    Dieses Buch hat mich nach wenigen Seiten gefesselt. Die Sprache ist wirklich wunderschön, ohne dabei zu überladen dichtierisch zu sein, dass man gar nicht lesen mag. Sie ist einfach schön. 


    Es dauerte ein bisschen, bis ich begriff wie die Geschichte.. "funktioniert". Das heisst, am Anfang liest man ein bisschen, und man weiss nicht genau wo das hinführt, was kein Problem ist, weil es dennoch leicht und wunderschön geschrieben ist. Nach wenigen Kapiteln kommt die Geschichte aber richtig in Fahrt und das Tempo wird meist beigehalten.


    Was ich besonders liebe, abgesehen von der - ihr wisst es schon - tollen Schreibweise: Die Charaktere. Sie sind alle so stimmig und natürlich. Ich habe mich schon lange nicht mehr mit einem Protagonisten so wohlgefühlt wie mit Kvothe. Er ist einfach wunderbar zu lesen, und kein bisschen langweilig. Das selbe gilt für Bast, Ben, den Chronisten - die Personen, die Welt, die Geschichte, alles passt einfach, das Buch zu lesen ist wie in Wolken zu laufen.


    Es tut mir leid, wenn die Rezension bisher nicht vielsagend war, aber ich spürt, ich liebe das Buch. Jetzt nochmal pragmatisch:


    Es ist ein typischer, Fantasy-Roman, wo es viel um Charakterentwicklung, Magie, Mysterien, Musik und liebe geht.
    Man liest hier also nicht von blutigen Schlachten, sondern gewieften,
    Helden.
    Die Welt ist klassisch-Fantasymässig, ein bisschen Mittelalterlich / Herr der Ringe mässig. Die Personen sind durchdacht, vielschichtig und nicht nerfig (ich habe wohl zu viele Teenie-Romane gelesen).
    Eigentlich nicht wahnsinnig viel Neues. Nur einfach viel besser Zusammengesetzt als sonst(:



    Kommentieren0
    1
    Teilen
    C
    Chreaderusvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Auftakt einer wunderschönen Fantasy-Serie, welche vor allem mit einzigartigen Charakteren glänzt. Sehr lesenswert!
    Starke Charaktere

    Auftakt einer wunderschönen Fantasy-Serie, welche vor allem mit einzigartigen Charakteren glänzt. Sehr lesenswert!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    A
    alessaThe1stvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Es war eine undefinierbare Faszination unbedingt wissen zu müssen was noch passiert.
    Kvothe...whats next?

    Schon lange habe ich kein Buch so sehr verschlungen wie dieses. Der Schreibstil ist flüssig, jedoch auch nicht zu einfach. Ich bin gerade dabei den 2. Teil zu lesen und freu mich schon sehr darauf :)


    Während des Lesens ging es immer "Nur mehr diese Seite.", "Nur mehr bis zu diesem Absatz". Es ist sehr unterhaltend aber es sind auch immer wieder genug neue Aspekte, die man nach verfolgen mag. Andauert stellt man sich die Frage: Wie geht es weiter? OMG, hat er das wirklich gemacht? Und ab und an greift man sich auch an den Kopf, weil man manche Entscheidungen wirklich nicht nachvollziehen kann, aber so ist sie nun mal. Die Liebe :)


    Viel Spaß beim Lesen <3

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    R
    RedRubinvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Großartige Beschreibungen! Tolle Sprache, tolle Geschichte!
    Tolle Geschichte, Tolle Sprache!

    Rothfuss kann mit Wörtern umgehen, und zwar so richtig. Und nebenbei ist er ein toller Erzähler. Mir kamen am Anfang ein paar Sachen ein wenig langatmig vor, aber dann wird das Buch echt spannend.
    Ich hoffe, dass bald Band drei rauskommt!

    Kommentare: 1
    0
    Teilen
    lunau-fantasys avatar
    lunau-fantasyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Story :)
    Wenn du die Namen kennst, liegt dir die Welt zu Füßen:

    Das Cover gehört durchaus zu denen, die mich neugierig machen. Es ist schlicht, hat etwas mysthisches und deutet ziemlich klar auf Fantasy hin. Tatsächlich habe ich das erste Mal darauf reagiert, als ich dachte es ist ein Buch, welches ich bereits in meinem Regal stehen habe. Habe ich aber nicht. Ich habe es verwechselt mit dem Cover von "Das Flüstern der Nacht" von Peter V. Brett. Nachdem ich erfahren hatte, das dies ein ganz anderer Autor und eine ganz andere Geschichte ist (Klappentext sei Dank), landete es auf meiner Wunschliste. Und schließlich, dank der Bücherei, bei mir zuhause.
    In erster Linie kann ich sagen: Gutes Buch. Nicht phänomenal, nicht herausragend, nicht atemberaubend, aber gut. Okay, okay: Sehr gut. Aber eben nicht perfekt. Nein, Rechtschreibfehler habe ich keine gefunden, falls das jemanden interessiert (vermutlich nicht).Die Einleitung habe ich gefunden und als sehr interessant angesehen. Zuerst spielt die Geschichte in der Gegenwart der Story. Das Bedeutet, dass es zwar in der Vergangenheit geschrieben wurde, jedoch für die Figuren in der Gegenwart spielt. Der Sinn wird später erleutert. Hauptprotagonist ist Kvothe, der als Wirt arbeitet und über den in der dritten Person gesprochen wird, so wie über alle anderen auch. Das ganze geht mehrere Seiten und Kapitel so, wobei man auch den ein oder anderen Charakter kurz kennen lernen darf, aber nicht sonderlich im Gedächtnis behält. Dann kommt Besuch und hier ändert sich alles. Denn Kvothe beginnt seine Geschichte zu erzählen. Er sagt dabei von Anfang an, das er drei Tage brauchen wird, um alles zu erzählen. Dieses Buch ist Tag eins seiner Erzählungen, was man leider am Ende sehr stark zu spüren bekommt. Aber dazu später mehr und auch ohne Spoiler!Zurück zur Zeit. Kvothe beginnt also zu erzählen und das macht er, natürlich, in der Ich-Perspektive. Die meisten Kapitel in diesem Buch sind also aus Kvothes Sicht geschildert, abgelöst von einigen wenigen Zwischenkapiteln, in denen der Autor erwähnt, was gerade in der "Gegenwart" geschieht. Also zu dem Zeitpunkt, wo Kvothe von seiner Geschichte bereichtet. Dem ersten Tag. Ich der Ich-Geschichte hingegen geht es um viele Jahre.Und damit kommen wir auch gleich zum Thema Spannung. Die war hier, keine Frage. Durch die verschiedenen Erzähltechniken und die Gabe die "gesprochene" Geschichte auch wirklich wie diese klingen zu lassen, entsteht eine gewisse Grundspannung. Wirklich darüber hinaus geht es aber nicht. Es gibt nicht wirklich Momente, in denen mir das Herz in die Hose gerutscht ist oder ängstlich in meiner Brust geschlagen hat. Vielleicht wird es deshalb so sehr mit "Herr der Ringe" verglichen, weil ebenfalls sehr viel erzählt wird. Allerdings habe ich Tolkiens Werk noch immer nicht lesen können (da passiert ja gefühlt gar nichts), wobei ich hier trotz recht konstanter Spannung Lust und Interesse hatte weiterzulesen.Möglicherweise lag das an der angenehmen Schreibweise von Patrick Rothfuss, vielleicht auch an den Charakteren, denen er Leben einhauchte, vielleicht auch, weil man von Anfang an weiß, dass es in Kvothes Leben sehr interessante Momente gab und darauf wartet, das diese eintreffen. Die wirklich interessanten kommen aber leider nicht am ersten Tag vor. Es geht um seine Kindheit, seine Jugend und die ersten Erfahrungen im Reich des Erwachsenen. Seine Ausbildung. Die wirklich interessanten Dinge jedoch geschahen, vermutlich, danach. Und genau damit spielt das Buch. Es ist Tag 1, es folgen noch zwei Bücher und das soll man merken. Die Ich-Geschichte bricht abrupt an, es ist Abend in der geschichtlichen Gegenwart und keiner weiß, wie es weitergeht. Der Cliffhanger ist nüchtern und absolut gemein. Patrick Rothfuss hat eine realistische Handlung in der Fantasy geschaffen und da man nie weiß, wann ein Tag zuende geht, ist auch das Ende des Buches nicht vorhersehbar. Das Genre ist in jedem Falle getroffen worden und das Buch hat seinen Ruf verdient, wenngleich mir persönlich einfach die Spannung gefehlt hat. Ich würde gerne weiter lesen, habe aber nicht so einen großen Drang wie bei einer Reihe, bei der schon der erste Band eine körperliche Erfahrung war. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch vier Sterne, aber es hat durchaus auch mehr verdient.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    emilayanas avatar
    emilayanavor einem Jahr
    Der Auftackt einer wunderbaren Reihe

    Der Name des Windes

     

    Genre: High-Fantasy

    Autor: Patrick Rothfuss

    Verlag: Klett-Cotta, Hobbit Presse

    Preis: 25 €

    Seiten: ca. 860

    ISBN: 978-3608938159

     

    1.     Handlung: Kvothe ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit. Wie aus dem begabten Schauspieler- und Musikersohn Kvothe ein Waise wurde und er an der Universität studieren darf. Seine Eltern werden aufgrund eines Liedes über die geheimnisvollen Chandrian. Über diese möchte er alles herausfinden und geht auf die Universität, wo er sich durch seine Intelligenz und seinen Wissensdurst hervortut. Doch er hat auch vielerlei Probleme, die er bewältigen muss. Doch wie wurde aus Kvothe der einfache Wirtshausbesitzer Kote.

    2.     Schreibstil: Schon alleine, wenn man das erste Kapitel des Buches liest, wird einem alles Weitere klar. Dieses Kapitel ist für jeden Leser, ob er Fantasy mag oder nicht, ein gefundenes Fressen. Absolut brillant wird die Stille auf etwa drei Seiten beschrieben. Ich würde wirklich empfehlen dieses im Buchladen zu lesen. Die Sätze sind genial aufeinander aufgebaut. Das Kapitel wird zudem noch einmal im letzten Kapitel aufgegriffen. Ansonsten ist das Buch abgesehen von diesen beiden Kapiteln recht einfach und flüssig zu lesen. In diesem Fall ist „Einfach“ jedoch nicht schlecht gemeint. Das macht es erst zu einem Vergnügen, da man im Lesefluss nicht aufgehalten wird. Der Schreibstil war meiner Meinung nach nicht schlecht, sondern für dieses spezielle Buch perfekt.

    3.     Charaktere: Die Charaktere des Buches sind faszinierend. Natürlich ist die Hauptperson Kvothe. Er erzählt seine Lebensgeschichte in dem Buch und dadurch versteht man ihn. Die Spannung entsteht durch die Frage: Wie wurde aus Kvothe Kote? Diese wird in dem Buch Stück für Stück beantwortet. Es erzählt im Grunde seine gesamte Lebensgeschichte. In dieser kommen Personen in der Gegenwart und der Vergangenheit vor. Das macht es gerade so interessant. Besonders die Lehrer von Kvothe stehen im Mittelpunkt. Einige von ihnen finde ich außergewöhnlich gut gelungen, andere auch nur normal. Andere Nebenfiguren wie zum Beispiel Denna hatten einfach interessante Charaktere. Auch Kvothes Feinde waren gut umrissen, wenn auch ein wenig einseitig böse. Viel mehr möchte ich zu den Charakteren auch nicht sagen, da man sie selber erleben muss.

    4.     Umsetzung: Im Grunde gibt es in diesem Buch eine Rahmenhandlung, die in der Gegenwart spielt und in der Kvothe Kote ist. Er erzählt einem Chronisten seine Geschichte. Diese Geschichte wird ab und zu mit Ereignissen im Wirtshaus (Gegenwart) unterbrochen. Häufig stören mich solche Unterbrechungen, allerdings in diesem Buch nicht, da ich es unglaublich spannend fand, wie aus dem jungen Kvothe der Gastwirt Kote werden konnte. Ansonsten war die Spannung nicht an allen Stellen konstant, aber immer auf einem guten Level. Das Buch ist natürlich einfach ein klassisches Fantasybuch. Das bedeutet allerdings nicht, dass dort nur Fabelwesen vorkommen, jedoch wird das Ausmaß an fantastischen Elementen im Laufe des Buches deutlich. Vor allem die Magie macht dieses Buch besonders und die Geheimnisse von Namen haben mich fasziniert.

    5.     Cover: Das Cover des Buches gefällt mir außergewöhnlich gut. Zudem passt es auch zu einem Fantasybuch gut.

    6.     Ende: Das Ende des Buches hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, da ich mir gewünscht hätte, dass die Handlung nicht sofort so groß aufgebauscht wird. Die Szenen im Wirtshaus haben mir zum Ende hin jedoch immer besser gefallen. Am Anfang musste ich mit diesen erst warm werden, doch vor allem der Chronist und Kotes Schüler zusammen haben einen tollen Gegensatz abgegeben.

    7.     Bewertung:

     

    1.     Handlung:           37 / 40

    2.     Schreibstil:         14 / 15

    3.     Charaktere:        17 / 20

    4.     Umsetzung:          8 / 10

    5.     Cover:                    5 / 5

    6.     Ende                      7 / 10

     

                                                            90 / 100

     

    Gesamtwertung:   8.8 P

    Genrewertung:      9.0 P

    Kommentieren0
    3
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Daniliesings avatar


    Die Vorweihnachtszeit ist doch die schönste Zeit im Jahr für tolle Buchempfehlungen, oder? Da es ja schon eine kleine Tradition geworden ist, möchten wir vom LovelyBooks Team euch auch 2015 wieder unsere Lieblingsbücher des Jahres empfehlen und einen von euch sogar mit einem Buchpaket, das alle 15 Bücher enthält, glücklich machen! Bevor es mit den einzelnen Lieblingsbüchern losgeht, möchten wir euch aber ein wunderbares Kinderbuch ans Herz legen, das uns alle bezaubert hat und das Klein und Groß mit seiner berührenden Geschichte in seinen Bann zieht! "Lua und die Zaubermurmel" ist unser gemeinsamer Buchtipp für das Jahr 2015.

    Unsere Buchempfehlungen:

    1. kultfigur empfiehlt: "Unterwerfung" von Michel Houellebecq
    Ein hochinteressantes Gedankenspiel zum schlummernden Konfliktpotential in unserer Gesellschaft und der Anpassungsfähigkeit des Einzelnen. Zeitlos und aktuell zugleich. Für mich ein geniales Buch, gerade weil es stellenweise auch banale und langweilige Seiten hat - denn so sind wir Menschen nunmal.

    2. Daniliesing empfiehlt: "Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel" von Bradley Somer
    Ein Goldfisch fällt aus dem 27. Stock - vorbei an den vielen Fenstern des Hochhauses und den Geschichten der Menschen dahinter. Gekonnt verknüpft Bradley Somer die einzelnen Schicksale dieser Menschen - mal ganz gewöhnlich, mal total abstrus und verbindet sie zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk, das man in dieser Form bestimmt noch nicht gelesen hat! Genial!

    3. TinaLiest empfiehlt: "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann
    Ralf Rothmann hat mich mit seinem sprachlich sehr beeindruckenden Roman "Im Frühling sterben" aus einer Leseflaute geholt: Ich habe ebenso gebannt wie erschüttert von den Erlebnissen des Protagonisten Walter während der letzen Monate im zweiten Weltkrieg gelesen & auch nach dem Lesen hat mich der Roman nicht so schnell losgelassen. Ein beeindruckendes, leises und sehr starkes Buch!

    4. doceten empfiehlt: "Chaos" von David Mitchell
    In "Chaos" erzählt David Mitchell in neun Geschichten über den freien Willen des Einzelnen in einer deterministisch-chaotischen Welt - nicht das kleinste Thema für einen Debütroman. Nahezu mikroskopisch klein sind jedoch oft die verbindenden Elemente zwischen den Geschichten, bis sie sich in ein großes Ganzes fügen, das wir wohl Leben nennen. Wer die Erzählweise aus dem bekannteren "Cloud Atlas" mag, wird auch von "Chaos" begeistert sein - ich bins!

    5. Malista empfiehlt: "Die schönste Art, sein Herz zu verlieren" von Mamen Sánchez
    Es gibt Bücher, die liest man und am Ende waren sie gut. Und es gibt Bücher wie Mamen Sanchez' "Die schönste Art sein Herz zu verlieren", erschienen im Thiele Verlag, welches einen auf eine Reise mitnimmt, die niemals enden soll! Die Faszination des Buches liegt in den pointierten Beschreibungen der Protagonisten, ihrer Herkunft und ihrer Lebensstile, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Unbedingt lesen!

    6. ValerieLiebtLesen empfiehlt: "Das achte Leben (Für Brilka)" von Nino Haratischwili
    Ich habe das Familienepos dieses Jahr im Sommerurlaub in Portugal gelesen und war vom ersten Moment an gefesselt von dieser spannenden Geschichte rund um acht beeindruckende Frauenfiguren. Die 1200 Seiten habe ich verschlungen und danach war ich fast ein wenig wehmütig, dass die Geschichte "schon" rum war. Grandios!

    7. Sophia29 empfiehlt: "Das Geheimnis des weißen Bandes" von Anthony Horowitz
    In diesem Jahr bin ich auf den Sherlock Holmes-Geschmack gekommen. Deswegen zählt „Das  Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz zu meinen absoluten Lesehighlights 2015. Die ersten Seiten dieses Buches haben ausgereicht, um mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen:   London im November 1890 – der unvergleichliche Detektiv Sherlock Holmes und sein alter Freund Dr. Watson setzen alles daran, das Geheimnis um „Das weiße Band“ schnellstmöglich zu lüften, um   weitere Morde zu verhindern. Ich habe die beiden wirklich gerne auf ihrer Verfolgungsjagd begleitet und von Seite zu Seite mehr der Auflösung dieses dubiosen Falls entgegengefiebert. Dieses Buch bietet nicht nur durch und durch sympathische Protagonisten und einen einzigartigen Stil des Autors, sondern garantiert vor allem auch Spannung bis zum Schluss.

    8. HannaBuecherwurm empfiehlt: "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss
    Lasst euch nicht vom schleppenden Anfang des Buches trügen! Sobald ihr diesen einmal hinter euch habt, wird euch das Buch vollkommen fesseln und bis zur letzten Seite nicht mehr loslassen. Vor allem der originelle Schreibstil macht dieses Buch aus, macht euch darauf gefasst, wiederholt in Lachen ausbrechen zu müssen. Das Buch ist der Auftakt zu einem fantastischen Fantasy-Epos, auf dessen Fortsetzung ich nun richtig gespannt bin!

    9. aba empfiehlt: "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie
    Gegen Ende des Jahres nur ein Lieblingsbuch zu nennen, fällt einem oft schwer, wenn fast jedes gelesene Buch diese Auszeichnung verdienen könnte. Dieses Mal ist es bei mir nicht so, ich musste keine Sekunde lang überlegen, die Entscheidung stand schon im Frühjahr fest. "Die Straße der Geschichtenerzähler" von Kamila Shamsie ist mein absolutes Lieblingsbuch aus 2015. Für so viel Leidenschaft, so konsequente und menschliche Charaktere, und eine glaubhafte und spannende Entwicklung habe ich dieses Buch sehr geliebt.

    10. Kathycaughtfire empfiehlt: "Wer die Nachtigall stört ..." von Harper Lee
    Eines der Bücher, das man in seinem Leben unbedingt gelesen haben sollte. Es ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur, aber einer, den man schlichtweg lieben muss. Die Geschichte ist wunderschön, die Botschaft nach wie vor eine unglaublich wichtige und Harper Lee eine grandiose Autorin.

    11. markusros empfiehlt: "Vom Inder, der auf dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden" von Per J. Andersson
    Das Buch und speziell der so mutige Pikay haben mir die eigene Lust am Abenteuer und an fernen Ländern nicht nur in den Lesestunden zurückgebracht. Ich bewundere den Mut, sich aus Überzeugung für eine Sache in Situationen zu begeben, ohne vorher alle Eventualitäten intellektuell durchdacht und durchdrungen zu haben.

    12. Tree_Trunks empfiehlt: "Altes Land" von Dörte Hansen
    Für mich ist "Altes Land" von Dörte Hansen eines der besten Bücher 2015 gewesen. Die Geschichte beschreibt die kleinen Wunden, die sich die Generationen einer Familie gegenseitig zufügen können und erzählt von der Bürde der Vergangenheit. Gleichzeitig hat Dörte Hansen einen tollen Humor, der mich wirklich laut zum Lachen gebracht hat und der von einer ungetrübten Menschenkenntnis zeugt. Ein großartiges Buch über menschliche Stärken und Schwächen!

    13. Tasmetu empfiehlt: "Ich bin Malala" von Malala Yousafzai
    Dieses Buch war so viel mehr als das, was ich erwartet habe und ließ mich tief berührt und nachdenklich zurück. Es ist die Geschichte des Swat Lands, es ist die Geschichte der Taliban, des Islams, es ist die Geschichte ihres Dorfes, ihrer Eltern, ihrer Freunde, ihrer Heimat, ihrer Flucht. Sympathisch, aufrüttelnd, aktuell.

    14. nordbreze empfiehlt: "Bora" von Ruth Cerha
    Die Frankfurter Verlagsanstalt sollte dieses Buch nur zusammen mit einem Flugticket nach Kroatien verkaufen. Obwohl ich schon immer eine Wasser-Sehnsucht hatte, war diese noch nie so stark wie beim Lesen von "Bora". Ich möchte auch eine Insel erkunden, klettern, schwimmen, Wein trinken (ich mag gar keinen Wein ..) und Fisch essen. Ruth Cerha beschreibt das Inselleben einfach, alltäglich, aber trotzdem prägnant, so dass man das Gefühl hat, schon einmal dort gewesen zu sein (was ich für mich ausschließen kann. Ich war noch nie in Kroatien). Hinzu kommen mit Mara und Andrej zwei unaufdringliche Protagonisten, deren Liebesgeschichte so dezent aufgestellt ist, eigentlich will ich das gar nicht Liebesgeschichte nennen. Zwischen den beiden herrscht einfach eine große Vertrautheit, die ohne große Worte auskommt.

    Seid ihr neugierig auf unsere 15 Lieblingsbücher 2015 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 6. Januar Zeit, bei der Verlosung eines tollen Buchpakets mit allen 15 Büchern mitzumachen.

    Jetzt müsst ihr uns über den "Jetzt bewerben"-Button ganz oben nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei:

    Da wir selbst immer so gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt? Welche sind eure Buchgeschenktipps des Jahres?


    Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!
    Zur Buchverlosung
    Moni2506s avatar
    Hallo liebe Lovelybooker!

    In der Gruppe Serien-Leserunden wollen wir gemeinsam den ersten Band der Königsmörderchronik "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss lesen.

    Hier gibt es keine Bücher zu gewinnen, jeder nimmt mit einem eigenen Exemplar teil! Jeder ist herzlich eingeladen sich uns anzuschließen :)

    Bitte beachtet: Bitte klappt eure Beiträge zu den Leserundenabschnitten ein, um Spoiler zu vermeiden! Dazu bei den Beiträgen unten links das Häkchen bei "Beitrag eingeklappt darstellen/Spoiler" setzen!

    Die Leserunde startet ab dem 10.04.2015 - aber ein späterer Einstieg ist immer möglich. Wir lesen jeder im eigenen Tempo und keiner muss sich hier hetzen.

    Wir freuen uns auf jeden Mitleser! :)
    LaLectures avatar
    Letzter Beitrag von  LaLecturevor 3 Jahren
    Zur Leserunde
    Albenkinds avatar
    Hallo zusammen! ist eigentlich schon bald mal eine Fortsetzung von "Der Name des Windes" vorausgesehen? wenn ja, wann?
    Zum Thema

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    »Der Platz neben Tolkien ist jetzt besetzt.«
    Brigitte, 3.12.2008

    »Ein Fantasyepos, das einen gefangen nimmt ... Ein Autor mit außergewöhnlich vielschichtiger Phantasie, mit ausgeprägtem Sinn für die Transparenz zwischen wirklicher Welt und Parallelwelten, mit großer erzählerischer Gabe, beeindruckender Stilsicherheit (die die deutsche Übersetzung von Jochen Schwarzer und Wolfram Ströle bewahrt) und mit bewundernswerter dramaturgischer Souveränität.«
    Siggi Seuss, Süddeutsche Zeitung, 03.8.2012

    »Rothfuss' Epos hält dem Vergleich mit Tolkien stand, nicht zuletzt dank gewitzten Dialogen mitten in raunenden Episoden.«
    Hans ten Doornkaat, NZZ am Sonntag, 28.12.2008

    »Ich spreche von echter Magie, Magie, wie Fantasy-Leser sie von Tolkien, J.K. Rowling oder Cornelia Funcke kennen. Sollten Sie diese Art von Magie in Ihrem Alltag gerade vermissen, dann habe ich genau das Richtige für Sie: "Der Name des Windes", ein exzeptionell intelligenter Fantasy-Roman von Patrick Rothfuss. ... Für mich ist "Der Name des Windes" die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens "Der Herr der Ringe", Roman von Musik und Magie, der sich wie eine Kreuzung aus Bob Dylan und Jack Vance liest.
    Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie Patrick Rothfuss' "Der Name des Windes".«
    Denis Scheck, ARD, druckfrisch, 05.10.2008

    »Intelligent konstruiert, spannend in Szene gesetzt und voll wunderbarere Fantasie und geistreicher Ideen ist "Der Name des Windes" eine Ausnahme wie ein Standardwerk, nicht nur der Fantasy-Literatur.«
    Judith Leister, games orbit, Dez./Jan. 2008/09

    »Nur eines ist sicher. Hätte ich die Möglichkeit, einen Fantasy-Preis zu vergeben, so wäre dieses Buch des Autoren Patrick Rothfuss mein einziger Favorit.«
    Der phantastische Bücherbrief, Nr. 500, www.literra.info, 10/2008

    »"Der Name des Windes" ist vor allem das Werk eines großartigen und wortgewandten Erzählers, der aus dem Werdegang eines Waisenkindes seinen Stoff rund um liebe, Rache, und die Qualen des Außenseitertums spinnt.«
    Badische Neueste Nachrichten, 6.4.2009

    »"Der Name des Windes" ist Fantasy, die auch eingeschworene Gegner zu fesseln vermag.«
    Jens Poggenpohl, BÜCHER, 2/2009

    »Diesen Roman liest man eigentlich nicht - man lebt und erlebt ihn. Das Fantasy-Buch des Jahres. Und wahrscheinlich noch weit mehr.«
    Christian Endres, Zitty, 20.11.2008

    »"Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss, der Auftakt seiner "Königsmörder-Trilogie", ist sehr geeignet, die Vorurteile zu erschüttern. Nicht etwa, weil er erzählerisch radikal modern und heldenfrei von einer nicht feudalen Fantasiewelt erzählen würde. Sondern weil er die Versatzstücke orthodoxer Fantasy zu etwas Lebendigem zusammensetzt. ... Der Amerikaner Rothfuss zeigt, dass konservatives Erzählen nicht stumpfsinnig und mechanisch sein muss.«
    Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung, 24.10.2008

    »"Der Name des Windes" ist ganz einfach der beste Fantasyroman der letzten zehn Jahre ... überhaupt eine der besten Geschichten, die im letzten Jahrzehnt erzählt wurden.« The Onion

    In The New York Times Book Review, Bestseller mass-market fiction, Platz 11, 8.4.2008

    »Für mich ist "Der Name des Windes" die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens "Der Herr der Ringe" ...« Denis Scheck (ARD, druckfrisch, 5.10.08)

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks