Patrick Rothfuss Der Name des Windes

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Inhaltsangabe zu „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss

'Vielleicht habt ihr von mir gehört'. von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - 'sie haben einfach die falschen Lieder gesungen'. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen. und ein schüchterner Liebhaber. Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: 'Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten.' Das Magazin 'The Onion' gibt den Lesern folgenden Rat: 'Stellen Sie Der Name des Windes neben "Der Herr der Ringe" ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen.' 2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman 'Der Name des Windes' mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

Verzauberung der Fantasy

— Schmonie

Kein Schritt führt an diesem Buch vorbei

— Katharinahannover

Ein Muss für jeden Fantasy fan da draußen

— RobRising

Wenn man noch nie Fantasy gelesen haben sollte, dann wird man durch dieses Buch wohl oder übel in das Genre gezogen und kommt nie wieder weg

— sebastianwo

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Ein Buch, das nicht nur mit einem spricht, sondern zu einem singt.

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Manchmal etwas träge, insgesamt aber eine grandiose Geschichte!

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Einer der Könige der Fantasy.

— Buchfreund1983

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LadyOfTheBooks

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  • Der Auftackt einer wunderbaren Reihe

    Der Name des Windes

    emilayana

    01. October 2017 um 10:14

    Der Name des Windes   Genre: High-Fantasy Autor: Patrick Rothfuss Verlag: Klett-Cotta, Hobbit Presse Preis: 25 € Seiten: ca. 860 ISBN: 978-3608938159   1.     Handlung: Kvothe ist der berühmteste Zauberer seiner Zeit. Wie aus dem begabten Schauspieler- und Musikersohn Kvothe ein Waise wurde und er an der Universität studieren darf. Seine Eltern werden aufgrund eines Liedes über die geheimnisvollen Chandrian. Über diese möchte er alles herausfinden und geht auf die Universität, wo er sich durch seine Intelligenz und seinen Wissensdurst hervortut. Doch er hat auch vielerlei Probleme, die er bewältigen muss. Doch wie wurde aus Kvothe der einfache Wirtshausbesitzer Kote. 2.     Schreibstil: Schon alleine, wenn man das erste Kapitel des Buches liest, wird einem alles Weitere klar. Dieses Kapitel ist für jeden Leser, ob er Fantasy mag oder nicht, ein gefundenes Fressen. Absolut brillant wird die Stille auf etwa drei Seiten beschrieben. Ich würde wirklich empfehlen dieses im Buchladen zu lesen. Die Sätze sind genial aufeinander aufgebaut. Das Kapitel wird zudem noch einmal im letzten Kapitel aufgegriffen. Ansonsten ist das Buch abgesehen von diesen beiden Kapiteln recht einfach und flüssig zu lesen. In diesem Fall ist „Einfach“ jedoch nicht schlecht gemeint. Das macht es erst zu einem Vergnügen, da man im Lesefluss nicht aufgehalten wird. Der Schreibstil war meiner Meinung nach nicht schlecht, sondern für dieses spezielle Buch perfekt. 3.     Charaktere: Die Charaktere des Buches sind faszinierend. Natürlich ist die Hauptperson Kvothe. Er erzählt seine Lebensgeschichte in dem Buch und dadurch versteht man ihn. Die Spannung entsteht durch die Frage: Wie wurde aus Kvothe Kote? Diese wird in dem Buch Stück für Stück beantwortet. Es erzählt im Grunde seine gesamte Lebensgeschichte. In dieser kommen Personen in der Gegenwart und der Vergangenheit vor. Das macht es gerade so interessant. Besonders die Lehrer von Kvothe stehen im Mittelpunkt. Einige von ihnen finde ich außergewöhnlich gut gelungen, andere auch nur normal. Andere Nebenfiguren wie zum Beispiel Denna hatten einfach interessante Charaktere. Auch Kvothes Feinde waren gut umrissen, wenn auch ein wenig einseitig böse. Viel mehr möchte ich zu den Charakteren auch nicht sagen, da man sie selber erleben muss. 4.     Umsetzung: Im Grunde gibt es in diesem Buch eine Rahmenhandlung, die in der Gegenwart spielt und in der Kvothe Kote ist. Er erzählt einem Chronisten seine Geschichte. Diese Geschichte wird ab und zu mit Ereignissen im Wirtshaus (Gegenwart) unterbrochen. Häufig stören mich solche Unterbrechungen, allerdings in diesem Buch nicht, da ich es unglaublich spannend fand, wie aus dem jungen Kvothe der Gastwirt Kote werden konnte. Ansonsten war die Spannung nicht an allen Stellen konstant, aber immer auf einem guten Level. Das Buch ist natürlich einfach ein klassisches Fantasybuch. Das bedeutet allerdings nicht, dass dort nur Fabelwesen vorkommen, jedoch wird das Ausmaß an fantastischen Elementen im Laufe des Buches deutlich. Vor allem die Magie macht dieses Buch besonders und die Geheimnisse von Namen haben mich fasziniert. 5.     Cover: Das Cover des Buches gefällt mir außergewöhnlich gut. Zudem passt es auch zu einem Fantasybuch gut. 6.     Ende: Das Ende des Buches hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, da ich mir gewünscht hätte, dass die Handlung nicht sofort so groß aufgebauscht wird. Die Szenen im Wirtshaus haben mir zum Ende hin jedoch immer besser gefallen. Am Anfang musste ich mit diesen erst warm werden, doch vor allem der Chronist und Kotes Schüler zusammen haben einen tollen Gegensatz abgegeben. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:           37 / 40 2.     Schreibstil:         14 / 15 3.     Charaktere:        17 / 20 4.     Umsetzung:          8 / 10 5.     Cover:                    5 / 5 6.     Ende                      7 / 10                                                           90 / 100   Gesamtwertung:   8.8 P Genrewertung:      9.0 P

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  • Der Name des Windes

    Der Name des Windes

    kottels

    19. September 2017 um 22:23

    »Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.Das Buch ist mit seinen fast 900 Seiten viel zu langatmig. Ich musste mich zwischenzeitlich richtig durchkämpfen. Jede Kleinigkeit wird genau beschrieben und man hat das Gefühl dass man in der Handlung nicht vorankommt. Überhaupt ist in den 900 Seiten nicht sonderlich viel passiert. Es kam leider gar keine Spannung auf. Das Geschehen hätte man locker auf 300 Seiten packen können. Stattdessen wurde viel um nichts geschrieben. Und so war es einfach viel zu zäh. Schade, ich hatte mir von dem Buch viel mehr versprochen und bin nun am überlegen, ob ich mir den 2. Teil (der ja auch noch in 2 Bänden aufgeteilt ist) geben soll, da ich befürchte, dass es genauso zäh bleibt.

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  • Fantastisch!

    Der Name des Windes

    Christian_Muenzinger

    14. September 2017 um 13:11

    Der Einstieg in das Buch hat mich sehr neugierig gemacht, denn es wird direkt Spannung erzeugt. Und kurz darauf wechselt die eschichte in eine ganz andere Richtung, als man annehmen kann. Denn es ist nicht der mittlerweile klassische Einstieg in eine klassische High-Fantasy-Erzählung! Der Schreibstil von Patrick Rothfuss gefällt mir sehr gut. Er schafft es, auf beeindruckende Weiße den Leser in seinen Bann zu ziehen und mit seiner Erzählung zu fesseln. Dabei liegt das besondere darin, dass er zwei Geschichten sehr gut miteinander verwebt und daraus ein gelungenes Werk erschaffen hat. Die Gegenwart unterbricht immer wieder gekonnt die Erzählung von Kvothe und erzeugt so zusätzliche Spannung. Dabei wächst einem Kvothe sehr schnell ans Herz, auch wenn, oder gerade will manche seiner Charakterzüge eher abschrecken, ist es ein sehr lebensnaher Charakter, mit dem man sich sehr gut identifizieren, mitleiden und mitfreuen kann. Leider fehlt mir zu einem gewissen Teil die Motivation, warum er nun seine Geschichte erzählt. Das ist für mich nicht zu 100% schlüssig. Daneben stehen die Nebenfiguren in der Gegenwart, von denen es auch nur zwei nennenswerte gibt klar in seinem Schatten und es wird nur angedeutet, dass diese sich auch auf Augenhöhe mit Kvothe sind. In seiner Erzählung hat er aber genügen Nebenfiguren, die – kurz gesagt – großartig sind ohne ihm aber den Raum zur Entfaltung zu nehmen. Einzig seine großen Gegenspieler sind mir etwas zu geheimnisvoll. Der Plot und der Spannungsbogen sind aber für mich die Stars der Geschichte und stellen selbst eine geniale Hauptfigur in den Schatten. Die Gegenwart lässt immer wieder anklingen und gibt Versprechungen, was wir noch alles hören werden im Verlauf der Trilogie. Und jedesmal, wenn man denkt, jetzt kommt er zu einem dieser Punkte, geht es doch mit was ganz anderem weiter. Dabei kommt allerdings keinerlei Langeweile auf, sondern es steigt die Spannung ins Unermessliche, ehe Rothfuss ein Erbarmen hat und dem Leser einen kleinen Brocken hinwirft. Dabei schafft er es eine faszinierende Welt mit beeindruckendem Magiesystem zu erschaffen, die mich ganz in ihren Bann gezogen hat. Fazit Rothfuss schafft es, aus einem schwierigen Setting des Geschichtenerzählens eine beeindruckende Geschichte zu spinnen, die die Erinnerung an die Geschichtenabende mit meinem Großvater weckt. Das schafft er, ohne zu irgendeinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen zu lassen. Damit reiht er sich in die Reihe großartiger Autoren um Tolkien ein und ist zurecht im gleichen Verlag erschienen. Von mir gibt es dafür volle 5 Federn!

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  • Der Name des Windes

    Der Name des Windes

    butterflyinthesky

    24. July 2017 um 16:34

    Zusammenfassung:»Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.Meine Meinung:Puh. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das Buch so schnell beenden würde aber es hatte mich von Anfang an in seinen Bann gezogen.Ich mag es irgendwie wie Kvothe sein Leben erzählt, mit allen Auf und Abs, mit Freundschaften, Rückschlägen und vielem mehr. Eigentlich hört es sich langweilig an. Protagonist erzählt sein Leben und ein Anderer schreibt es auf. Aber Kvothe hat SO VIEL erlebt. Und das mit nur 15 Jahren. Oder schon mit 10. Wahnsinn. Bin schon gespannt wie es weitergeht!

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  • Mischung aus wundervoller Sprache und langatmiger Story

    Der Name des Windes

    Lucciola

    11. July 2017 um 16:18

    Kvothe ist eine Legende. Er gilt als der berühmteste Magier seiner Zeit. Und doch nennt er sich nicht mehr Kvothe. Und anstatt zu zaubern lebt er als Gastwirt unter dem Namen Kote in einem kleinen Dorf. Niemand weiß, wer er wirklich ist - niemand außer Bast, seinem treuen Gefährten. Und dem Chronisten, der eines Tages im Wirtshaus auftaucht und seine Geschichte aufschreiben will. Und so muss Kvothe erneut seine Vergangenheit durchleben und Stück für Stück kommt heraus, was Kvothe durchmachen musste, um zum größten Magier seiner Zeit zu werden - und was ihn in dieses Wirtshaus geführt hat. Doch bis dahin ist es eine lange Geschichte...Das Buch ist als Geschichte innerhalb einer Geschichte aufgebaut. Kvothe erzählt in seinem Wirtshaus seine eigene Geschichte - das ist die Gegenwart. Die anderen Kapitel sind die erzählte Geschichte - also Kvothes Vergangenheit. Der Autor nutzt dabei einen Schreibstil, der einen denken lässt, man würde tatsächlich in diesem Wirtshaus sitzen und Kvothe lauschen. Er lässt den Protagonisten abschweifen, plaudern und fabulieren, und erzählt dabei in einer bild- und wortgewaltigen Sprache. Dadurch hat das Buch aber auch durchaus seine Längen. Es handelt sich hierbei um eine Lebensgeschichte, die sehr detailliert erzählt wird, und neben faszinierenden und interessanten Abschnitten auch durchaus langweilige oder sich wiederholende Phasen hat. Es ist somit kein temporeiches Fantasyabenteuer, bei dem sich immer mehr Spannung aufbaut. Gerade zu Beginn des Buches tat ich mir unglaublich schwer, in die Geschichte reinzufinden. Es war mir einfach komplett zu langatmig und insgesamt auch nicht spannend und abwechslungsreich genug. Erst nach 200 - 300 Seiten konnte ich mich langsam mit der Story, der Erzählweise und den Charakteren anfreunden und erst ab da wollte ich auch wissen, wie es weiter geht. Davor war ich sogar zeitweise kurz davor, das Buch abzubrechen und beiseite zu legen... Und das kommt bei mir so gut wie nie vor!Danach wurde es deutlich besser, jedoch passiert immer noch nicht allzu viel. Bei mir wurde nur schlichtweg die Neugier geweckt und ich wollte wissen, was mit Kvothe und seinen Freunden geschieht und ob er die Chandrian jemals findet. Aber auch hier gibt es noch viele Längen und insgesamt ist die Story häufig sehr eintönig und nicht allzu spannend. Insgesamt war ich auch etwas froh, das Buch endlich beendet zu haben, um mit etwas anderem anfangen zu können. Ich werde sicherlich auch die anderen Bände lesen und hoffe, dass diese spannender und vielseitiger werden, aber erst einmal brauche ich dazwischen ein paar Bücher, die etwas "leichter" zu lesen sind und mehr Spaß machen. Denn obwohl mir das Buch gegen Ende hin doch recht gut gefallen hat, so viel es mir dennoch schwierig, am Ball zu bleiben... „Der Tag, an dem wir beginnen, uns Gedanken über die Zukunft zu machen, ist der Tag, an dem wir unsere Kindheit hinter uns lassen."S. 114Der Sprachstil hingegen ist wirklich wundervoll. Der Autor kann wundervoll schreiben und besitzt die Gabe, sehr gut zu formulieren und mit Metaphern und Vergleichen nur so um sich zu werfen, ohne dass es albern wirkt. FazitErst gegen Ende des Buches hat es mir besser gefallen, davor war mir die Story insgesamt zu langweilig und zu eintönig. Ich hatte mir deutlich mehr erhofft. Der Schreibstil des Autors hingegen ist - abgesehen von den vielen unnötigen Abschweifungen - wirklich angenehm zu lesen.

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  • High Fantasy im klassischen Still mit viel Humor ^-^

    Der Name des Windes

    Felicitas_Brandt

    21. May 2017 um 14:29

    Zitat: „Einen Zettel? Du schleicht dich weg und hinterlässt mir einen Zettel?“, zischte er. „Wer bin ich denn? Irgendeine Hafennutte?“ (...) „Und dann war es auch noch so lausig formuliert. >Wenn du das hier liest, bin ich wahrscheinlich schon tot.< Da lachen ja die Hühner!“ S. 59 „Das nimmt ihnen etwas von ihrem Schrecken. Dinge, die wir nachvollziehen können, können wir auch versuchen zu beherrschen. Die Chandrian aber kommen wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Reine Zerstörung. Ohne Sinn und Verstand.“ S. 117 Inhalt: Patrick Rothfuss - Die Königsmörder-Chronik Band 1: Der Name des Windes  Sein Name ist Kvothe, der Sohn fahrender Spielleute. Ein normaler Junge. Oder? Als Kvothe eines Tages heimkehrt, findet er das Lager verwüstet, Mutter und Vater sind tot. Doch wer sind diese Chandrian, die seine Familie abgeschlachtet haben? Was soll die Aussage „Sie haben die falschen Lieder gesungen“ bedeuten? Kvothe will das Geheimnis ergründen und riskiert dafür alles. Vom Straßenjungen der Hafenstadt schafft er es ins Akanum, die Universität für hohe Magie. Diese soll ihm die Macht geben, das Geheimnis der sagenumwobenen Chandrian zu lüften. Ein Sohn von Spielleuten, ein Magier, ein Wissenschaftler, ein Musiker - ein Mann gegen die Dämonen der Welt. Und sein Name wird zur Legende werden.  Meinung:  Ich habe dieses Buch auf Anraten meines besten Freundes gekauft, der sehr sehr begeistert von Kvothes Geschichte war. Allerdings sagte er, er sei sich nicht sicher, ob „das was für Mädchen ist“. Innerhalb der nächsten zehn Minuten hatte ich mir das Buch bestellt und mir die Leseprobe vorgeknöpft =D  Bei der Widmung hatte er mich schon, die ist einfach so wunderschön!! <3  Wie der Klapptentext schon sagt, handelt es sich um einen Jungen oder Mann namens Kvothe. In dem Buch begegnen wir jedoch einem gewissen Kote, ein Mann mit flammend rotem Haar und fast magischen grünen Augen, ungefähr 24 Jahre alt zu sein scheint. Er ist der Wirt des kleines Gasthauses zum Wegstein in einem Ort namens Newarre, in dem nicht viel los zu sein scheint. Die Gäste kennen einander gut und lange und kommen regelmäßig zum Essen, Trinken und Geschichten erzählen hier her.  Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass Kote keineswegs nur ein einfacher Wirt ist. Bis Seite 50 hat er sich schon zwei Geschichten über seine Herkunft ausgedacht und bittet seinen Gefährten Bast diese unauffällig an die Menschen weiter zugeben, um seinem Verhalten einen glaubhaften Hintergrund zu geben. Immer wieder gibt es versteckte Hinweise, auf seine Vergangenheit und darauf, dass der Beruf des Wirtes, eher wie eine sehr frühe Rente wirkt, von einem Leben, das weitaus mehr beinhaltet hat. Er wird „der Blutlose“, „Kvothe der Arkane“ und „Kvothe der Königsmörder“ genannt und es wird immer wieder von Geschichten erzählt, in denen er genannt wird. Bast wird als junger Typ beschrieben. Er nennt Kote in der Öffentlichkeit seinen Herrn, aber untereinander sind sie eher wie Schüler und Lehrer, wobei Kote ja selber noch total jung ist. Bast nennt Kote Reshi und er weiß über Kotes Vergangenheit Bescheid. Außerdem lässt er hin und wieder so seltsame Bemerkungen fallen, dass ich echt ins Grübeln gekommen bin. Irgendwas ist mit ihm, ich bin mir gar nicht so sicher, ob er wirklich ein Mensch ist. Dann ist da noch der Chronist, der eigentlich Devan Lochees heißt und der Name sagt Kote auch direkt etwas. Der Chronist taucht in dem Gasthaus auf, er war auf der Suche nach Kvothe und erkennt Kote auch direkt als diesen und bittet ihn ihm seine Geschichte zu erzählen. Vermutlich, damit er sie aufschreiben kann, er hat wohl auch schon die Geschichten von anderen berühmten Männern erzählt bekommen. Der Chronist selber scheint sehr gutmütig und ziemlich pfiffig, aber eben ein Mann der Tinte und nicht des Schwertes zu sein. „Ich bin ein Mythos.“, sagt Kvothe von sich selber zu dem Chronisten und anscheinend ist es auch so, dass man ihn für tot hält. Außerdem wird eine unglückliche Liebe angedeutet.  Es wird unheimlich viel angedeutet und ich war zwischendurch richtig aufgeregt, weiterzulesen. Das Buch hat mich total gepackt. Erzählt wird von einem allwissenden Erzähler und die Kapitellängen sind unterschiedlich. Allerdings gibt es Trennungszeichen innerhalb der Kapitel, für Bahnfahrer wie mich, die es verabscheuen mitten drin aussteigen zu müssen, also sehr gut ^-^ Der Schreibstill ist einfach und doch irgendwie sehr komplex. Er hat eine gewisse Melancholie, die super gut zu Kote passt und zwischendrin gab es so Sätze, wo ich einfach Gänsehaut hatte. „Im Herbst ist alles müde und bereit zu sterben.“ S. 51  Kote stimmt schließlich zu, dem Chronisten seine Geschichte zu erzählen und so erfahren wir alles von Anfang an, mit Kote, wie ein ganz „normales“ Buch. Hin und wieder kommt ein kurzes Kapitel, wo man dann wieder im Wirtshaus im Jetzt ist, die Reaktionen des Chronisten und auch von Bast erfährt und dann taucht man wieder in Kotes Leben ein. Die Erzählung ist sehr komplex. Es gibt Geschichten innerhalb der Geschichten und viele Informationen. Die Chandrian, scheinen die Bösen zu seinen, in meinem Kopf sind sie irgendwie wie die Reiter der Nazgul. Ich bin total gespannt, ob und wie Kvothe sie stellen wird!  Was ich noch sagen muss ist, dass es in diesem Buch auch einiges an Wissenschaft ist. Kvothe besucht die Uni und lernt dort jede Menge, ich kann die Begriffe nicht mal aussprechen geschweige denn genau definieren, was damit jetzt gemeint ist. Hin und wieder ist es sehr theoretisch, sehr wissenschaftlich. Mich hat das jetzt nicht groß gestört, wer aber nach einem große Schlachtenbuch sucht, sollte das vielleicht beachten ;) Nichts desto trotz ist es absolut krass, was sich der Autor hier alles ausgedacht hat. Eine neue Währung, neue Namen für Tage und dann noch diese ganzen Lehren dazu ... riesigen Respekt, das ist wirklich irre!  Wer eine kurzweilige Ablenkung sucht, ein ZugBuch für zwischendurch oder eine romantische Liebesgeschichte ist hier falsch. Der Name des Windes ist ein 860 Seiten Wälzer, der Konzentration erfordert. Wer aber gerne in einer Welt voller Helden, Straßenmusiker, Geschichtenerzähler und Magie eintauchen möchte, wer einen Straßenjunge über die Dächer einer verdorbenen Stadt folgen möchte, wer die Geschichte der Chandrian ergründen will und von Lanre dem gefallenen Helden, wer sich mitreißen lassen will und bereit ist am Ende des Buches mit knurrendem Magen und Herzklopfen mitten in der Nacht wieder in der Wirklichkeit aufzutauchen, der ist hier absolut richtig!  Meinung: Dieses Buch ist gigantisch und ich bin schon seit den ersten Seiten, ein totaler Patrick Rothfuss Fan. High Fantasy im klassischen Still mit viel Humor, jeder Menge Einfallsreichtum, bild- und sprachgewaltig. Patrick Rothfuss ist nichts für nebenbei. Man muss sich auf die Geschichte einlassen und sich Zeit nehmen. Und dann wird sie einen völlig mitreißen und in eine Welt voller Magie und Helden mitnehmen, aus der es schwer fällt wieder aufzutauchen. Fünf Bücher von mir für eine geniale High Fantasy Geschichte. Ich empfehle „Der Name des Windes“ für einen langen Tag in einer anderen Welt, mit ganz viel Eistee und griffbereiten Snacks ^-^Die Reihe: Die Königsmörder-Chronik  Der Name des Windes Die Furcht des Weisen Band 1 Die Furcht des Weisen Band 2   ©hisandherbooks.de

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  • Der Name des Windes - Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

    KimSlr

    09. May 2017 um 18:51

    Diese Rezension ist zuerst auf meinem Blog erschienen.Ich hatte schon viel über Patrick Rothfuss gehört und als ich mich nach einem neuen Hörbuch umgeschaut habe musste es dieses hier werden. Es ist der erste Teil eines fantastischen Fantasy Abenteuers. Die Welt in der das Buch ist sehr interessant und, abgesehen von der Universität und ein paar anderen Dingen die passieren, dem Mittelalter das wir kennen sehr ähnlich. Das Interessante jedoch ist, was man an der Universität lernen kann. Nicht-Universitätler nennen es Zauberei, aber aus der Sicht der Schüler und Lehrer wird es eher wie Wissenschaft dargestellt, wenn auch eine Wissenschaft die auch für mich nach Magie aussieht. In dem Buch gibt es zwei Handlungsstrenge, die Rahmenhandlung in der der Protagonist seine Lebensgeschichte erzählt und die Haupthandlung, eben diese Lebensgeschichte. Da unsere Held seine Geschichte selbst erzählt ist es ziemlich anders als das, was ich sonst so lese. Kvothes' Erzählung ist zum Teil nicht sehr verläslich, aber sehr detailreich und interessant. Seine Erzählung hält den Leser gebannt und man erfährt viel über diese Welt, auch wenn nicht alles wichtig für die Handlung ist.  Wo die Haupthandlung hinführen soll weiß ich bis jetzt noch nicht so genau, aber um ehrlich zu sein stört mich das überhaupt nicht. Man begleitet Kvothe durch seine Kindheit und Jugend, bis zu dem Punkt als er ungefähr 15 oder 16 Jahre alt war. Es ist zwar offensichtlich, dass noch einige wichtige Dinge passieren müssen bis wir im 'Jetzt' ankommen und Kvothe der ist der seine Geschichte erzählt, trotzdem folgen wir im Moment einfach einem Jungen durch seine Leben, ohne genaues Ziel. Aber wie gesagt, es gefällt mir einfach sehr gut und ich wollte gar nicht aufhören die Geschichte zu hören. Sowohl das Timing, als auch der Schreibstil sind perfekt für die Geschichte und haben mich gefesselt. Da wir Kvothe durch seine Kindheit und Jugend begleiten sehen wir auch eine große Charakterentwicklung bei ihm, gleichzeitig lernen wir ihn als erwachsenen Mann kennen. Das macht nur noch mehr Lust darauf die Serie weiter zu lesen um zu sehen wie seine Entwicklung weiter verläuft. Alles in Allem hat mir das Buch super gefallen und ich habe ihm 5 Sterne gegeben.

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  • Meisterwerk!

    Der Name des Windes

    _Caroline_

    10. April 2017 um 15:30

    Schon öfters ist mir dieses Buch entweder hier bei Lovely-Books oder bei Amazon über den Weg gestolpert. Trotzdem reichte es nie ganz bis in mein Bücherregal, bis mir das Buch auch noch von einem Freund empfohlen wurde. Also hab ich es dann doch gekauft, und ich war hin und weg!Inhalt:Die Geschichte handelt in einer Welt, welche wir so nicht kennen, aber im Laufe der Geschichte immer besser kennenlernen. Der Barbesitzer Kote trifft eines Abends auf einen Chronisten, welcher ihn nach kurzer Zeit als Kvothe entlarvt. Kvothe war/ist ein berühmter, berüchtigter Zauberer, welcher ein sehr spektakuläres Leben gehabt haben muss. Der Chronist möchte eben dieses Leben gerne niederschreiben und nach kurzem Hin und Her lässt sich Kvothe darauf ein. Er erzählt im ersten Buch, wie seine Kindheit ablief, wie er zur Magie kam und sie erlernte, wie er als eine Art Zigeuner und später als Strassenkind lebte, seine Jahre als Student und ganz viele weitere spannenden Erlebnissen. Ich möchte hier gar nicht viel vorgreifen, lest es selbst, langweilig wirds nicht!Cover:Ich bin ja der Meinung, dass das Cover sehr viel ausmacht. Gefällt mir ein Cover gar nicht, kann es gut sein, dass ich gar nicht erst die Inhaltsangabe lese. Was eigentlich total irrwitzig ist, denn das hat ja nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun... Dieses Cover fand ich wunderschön, deshalb hat mich die Geschichte auch immer und immer wieder angesprungen. Wieso ich sie dann trotzdem erst auf Empfehlung hin gelesen habe, kann ich mir auch nicht so recht erklären. Vermutlich weil ich sonst schon viel auf der Wunschliste hatte und normalerweise eher auf weibliche Protagonisten stehe.Inzwischen stehen die Bücher in meinem Bücherregal und ich liebe es, sie anzuschauen :) Auf jeden Fall ein Hingucker!Meine Meinung:Wir begleiten Kvothe von Kindheitsjahren an bis ins Jugendalter. Die Entwicklung dabei zu beobachten, ist wirklich sehr spannend! Die sagenumwobenen Chandrian lassen auch Spannung aufkommen. Was mich aber eigentlich fasziniert hat, ist die Schreibweise. Patrick Rothfuss scheint das wirklich im Griff zu haben, ich konnte total gut mitfiebern. Es hat mir stets Spass gemacht und ich hatte auch keine Durststrecke, was mir manchmal noch passiert. Ich habe teilweise auch das Hörbuch beim Autofahren eingelegt, weil ich nicht aufhören konnte. Dazu muss man vielleicht erwähnen, dass der Sprecher der beste ist, den ich je gehört hatte. Das machte es gleich noch besser!Der Autor schafft es auf jedenfall, dass man sich komplett in der Welt verliert, sich alles im Kopfkino vorstellen kann und dass man wirklich DA ist und auch nicht mehr wegwill. Ich habe manche schlaf-armen Nächte hinter mir, weil ich nicht aufhören wollte :)Ganz ehrlich, manchmal hatte ich etwas Mühe mit dem Charakter von Kvothe. Er erscheint mir manchmal doch zu seeehr von sich selbst überzeugt. Aber ich denke, genau das macht seinen Charakter aus, weshalb es auch okey ist und schliesslich zur Geschichte gehört. Zudem hat mich sein Hausieren mit Geld dann doch teilweise etwas erstaunt. Gerade er, der von den Ruh abstammt, sollte doch wissen, wie man Geld spart. Meiner Meinung nach hätte er besser damit umgehen können. Viel wurde dann kaum wars da, wieder für irgendetwas auf den Putz gehauen. Und schon sass er wieder ohne Geld da und hatte Mitleid mit sich. Da konnte ich mir dann nur noch vor den Kopf hauen :). Aber man muss sich auch nicht immer total mit den Charakteren identifizieren können, genau das macht es doch spannend. Ich war teilweise wirklich fasziniert von seiner Denkweise. Zudem muss man doch auch bedenken, dass er ein Kind ist. Das vergisst man gerne schnell mal, da er wirklich ziemlich schlau ist für sein Alter.Fazit:- Eine tolle, absolut einzigartige Geschichte- Ein Wahnsinns-Autor, der es versteht, eine Geschichte so fesselnd zu schreiben, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Und dies mit einer total einzigartigen Schreibweise, die ich so zuvor noch nie erlebt hatte. In meinem Kopfkino war ich wirklich DA und hab all die lustigen und schlimmen Momente mit Kvothe durchlebt. - Ein von sich selbst überzeugter, wahnsinnig schlauer und sehr interessanter Haupt-Charakter mit Tiefe, den man so schnell nicht mehr vergisst. - Eine total neue Welt, in der nach dem ersten Buch noch sehr viel unerforscht bleibt. Man muss sich zuerst in die Welt reinfinden, und ist am Ende des Buchs auch noch nicht fertig damit.- Spannung und Humor vom Feinsten. Ich hab mich zwischendurch kaputtgelacht! Gleichzeitig hatte die Geschichte aber auch Spannung, Tiefgang, schlimme, traurige oder auch leichtsinnige Momente und sehr viel Ernsthaftigkeit. Es war einfach alles dabei.Kurz und bündig hat Patrick Rothfuss hier meiner Meinung nach ein Meisterwerk der Extraklasse geschrieben. Wer Fantasy mag, darf dieses Buch nicht auslassen, sonst verpasst er etwas! Ich habe mich bereits in den zweiten Band gestürzt und bin gespannt wie es mit Kvothe in und nach der Jugend weitergeht.Klare Lese-Empfehlung und 5 Sterne von mir!!

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  • Klassische Abenteuer-Fantasy - mit einem großartigen Protagonisten

    Der Name des Windes

    TamiraS

    25. February 2017 um 23:23

    Das erste Mal habe ich den Namen des Windes bereits vor einigen Jahren gelesen, bin dann jedoch nie mit der Reihe fort gefahren. Vollkommen verdorben durch Das Lied von Eis und Feuer und dem Herrn der Ringe, die beide mit ihrer jeweils unglaublich großen Welt (die Geschichte von Westeros und Mittelerde kann allein schon Bücher füllen) so komplex sind, hatte ich mit der klassischen Abenteuer-Fantasy (wozu ich z. B. auch die Weitseher-Sage zähle) schon immer meine Probleme. Ich denke, meine Begeisterung wurde durch das lange unterwegs-sein zu Beginn, sowie dem langen Aufenthalt in Tarbean, in dem Kvothe leider nur ein Schatten seines späteren Ichs ist, gedämpft, denn auch wenn Kvothe während dieser Zeit viele Fertigkeiten schulen kann, die ihm helfen, zu überleben, ist er noch kein Protagonist, wie man ihn in einem Fantasy-Roman gern liest. Er ist zu dieser Zeit noch nicht heldenhaft und hat auch viel - jedoch verständlicherweise - von seiner Scharfzüngigkeit eingebüßt. Sobald er es jedoch schafft, auf die Universität zu kommen und allen Widrigkeiten zum Trotz anfängt, sein Wissen zu erweitern und die Sympathie erlernt, schlägt er den Weg ein, eine Legende zu werden. Er ist nun nicht mehr nur listig, sondern auch clever, und obwohl er noch so jung ist (was mir auch gewisse Probleme bereitete), ab der Hälfte des Romans ein ganz wunderbarer Protagonist und Erzähler. Liebenswert und menschlich machen ihn seine vielen Fehlentscheidungen und seine scharfe Zunge. Er schafft es immer wieder, sich selbst in Schwierigkeiten zu bringen, jedoch auch, sich daraus zu befreien.   Großartig finde ich das Magie-System, das Rothfuss erfunden hat. Ich spreche hier nicht von der Zauberei und der Namenskunde, sondern von der Sympathie, die weniger magisch, als chemisch oder physikalisch erscheint. Hier merkt man die Phantasie des Autors und auch sein Talent, dem Leser etwas so unwahrscheinliches so plausibel darzustellen.   Es handelt sich um einen tollen Roman, der mich wiederholt sehr gut unterhalten hat. Jedoch aufgrund des in meinen Augen etwas schwächeren ersten Teil des Buches, habe ich einen Stern abgezogen.   Was bleibt ist eine Fantasy-Geschichte, die den Leser in eine andere Welt mitreißt - eine Welt voller toller Charaktere (Simmon, Bast, Kvothe selbst) und Abenteuer, durch die wir unseren (noch nicht) größten Zauberer seiner Zeit begleiten.

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  • Der Name des Windes von Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2017 um 15:08

    Inhalt:  Eines Tages kommt ein Chronist ins Wirtshaus des Kote und entlarvt ihn als den einst berühmt-berüchtigten Zauberer Kvothe, der ein spektakuläres Leben gehabt haben muss. Er bittet ihn, seine Lebensgeschichte aufschreiben zu dürfen und nach einigem hin und her stimmt Kvothe, der sich nun Kote nennt, zu. In 3 Tagen erzählt er also seine Geschichte, wie er als Sohn fahrender Spielleute von einem Arkanisten lernte, wie er seine Eltern und seine komplette Truppe ermordet vorfand, als Straßenkind in einer Großstadt überlebte, in die Universität für Magie aufgenommen wurde...und von der Jagd nach den Mördern seiner Eltern.  Meinung: Begonnen hat die Erzählung, als er noch ein Kind war und zusammen mit seinen Eltern durch das Land gezogen ist bis zu dem Zeitpunkt, als er sich aus der Armut freikämpft und seinen Traum wahr werden lässt und ein Student wird. Es war interessant zu sehen, wie er sich entwickelt und ich fand gut, dass man auch etwas von der Zeit erfährt, bevor sich etwas entscheidendes in seinem Leben verändert hat, vor allem da es ihm immer wieder im Laufe der Geschichte zu Gute kommt. Als die Stelle kam, an der die Chandrian zum ersten Mal auftauchen, kommt Spannung auf und ich war sofort gefesselt. Leider musste ich sehr lange darauf warten, bis man wieder direkt von ihnen erfährt, was mich gleich zu dem negativen Punkt führt, wegen dem ich auch einen Stern abziehen muss: Die Geschichte hat sich stellenweise unglaublich in die Länge gezogen. Manche Ereignisse hätte man meiner Meinung gut und gerne kürzen und nicht ganz so ausführlich beschreiben müssen. Die Spannung kam aufgrund dessen auch erst gegen Ende des Buches zurück, was es manchmal ein wenig schwer gemacht hat, viel an einem Stück zu lesen. Es war interessant, aber manchmal ein wenig langweilig.   Ich bin total begeistert von diesem Buch. Patrick Rothfuss hat eine Welt erschaffen, die in sich sehr gut abgestimmt ist und in der alles einfach passt. Dieses Buch kann ich nur empfehlen.  

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  • Uniiversität für Hogwarts-Fans

    Der Name des Windes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2017 um 18:26

    Auch dieses Buch ist wieder der Youtuber-Gemeinde verschuldet, denn zum einen hat Peruseprojekt diese ganze Reihe in den Himmel gelobt und auch Mona Kasten konnte sich dem Zauber dieses Buches nicht entziehen (Sie hatte danach einen Bookhangover.) Und dann war ich auf der Buchmesse in Leipzig, wo es unschuldig im Regal stand und mich angeschaut hat. Zuvor muss ich aber sagen, dass dieses Buch natürlich nicht einfach so in meinem Regal eingezogen ist. Am Morgen des Tages, wo ich es kaufte, habe ich mir die Leseprobe auf meinem Handy vorlesen lassen, von der wohl schlechtesten Vorlesefunktion aller Zeiten. (Es konnte kein Englisch, Namen wie Jake wurden halt "Jacke" ausgesprochen, wie das Kleidungsstück, ja.) Und selbst damit hat mich dieses Buch beeindruckt. Zum einen war da der Reiz der Größe, fast 1000 Seiten müssen schon eine tolle Geschichte beherbergen und dann wurde mir das Buch eben immerzu empfohlen. Andererseits liebe ich auch dünne Seiten, also keine halben Pappblätter, weil ich dann das Gefühl habe, das Buch wirklich zu lesen und nicht zu inhalieren. Obwohl ich dieses Buch auch inhaliert habe. Zum Glück war Ostern. In dem Buch erzählt die Hauptfigur Kvothe die Geschichte selber, zwar schon auf herkömmliche Art und Weise (Ich-Perspektive), aber irgendwie auch nicht, weil es wie eine Art Theaterstück gegliedert ist: Es gibt Erzählpassagen in Ich-Perspektive und Zwischenspiele, in der auktorial erzählt wird (Erzähler tritt hinter die Figuren und kann in alle Köpfe gucken). Ich finde, dass das eine tolle Idee ist und auch der Hintergrund des Buches ist wahnsinnig umfangreich. Es wird eine Welt dargestellt, die mittelalterlich ist und in diesem Buch nur im Weltabschnitt "Commonwealth" spielt, dass an den Namen für die Britischen Einflussgebiete angelehnt ist. Es liest sich aber wie ein ganz normales Buch. Die Handlung im Buch hat einen Rahmen, ein Kapitel das gleich anfängt und endet, das auch am Ende nochmal kommt. Es werden die Lebensetappen des jungen Kvothe von elf bis 15 Jahren erzählt und wie er sich von seinem Leben als Edema Ruh (besondere Familie der fahrenden Spielleute) zu einem der begabtesten und wohl auch dreistesten Studenten des Arkanums entwickelt. Das Arkanum ist eine Universität die Naturwissenschaften und Grammatik unterrichtet, aber auch in der Sympathie unterweist, was hierbei nur ein Name für Magie ist. Die Sympathie ist hierbei so ausführlich und logisch und teilweise pseudowissenschaftlich erklärt und belegt, dass ich es fast glauben würde. Leider gibt es hier kein Arkanum. Kvothe selber folgt einer Mission, die er mit niemandem teilen möchte, weil man ihn a) sonst für verrückt hält und es b) gefährlich ist und er niemanden in Schwierigkeiten bringen möchte. Dass diese Mission um einiges Wichtiger und Größer werden wird, als Kvothe zunächst herausfindet, gibt der ganzen Handlung einen roten Faden und macht neugierig. Dieses Buch ist ein ganz anderes Kaliber, als die bisher bekannten großen Romane unserer Zeit (Harry Potter, Herr der Ringe, Twilight und diverse andere Reihen), weil es einerseits so vielschichtig wie Herr der Ringe ist - Die Welt ist unglaublich ausformuliert, mit mehrer Sprachen und auch Entwicklungen dieser Sprachen, mit allen möglichen Sagen, der einzelnen Länder, mit verschiedenen Kulturen und Begebenheiten. Es liest sich wirklich wie eine historisch korrekte Erzählung dieser Welt und ist dabei keinesfalls langweilig. Natürlich muss man solche Literatur mögen. Obwohl Kvothe wohl ein Held wie aus unseren Träumen ist, ist er durchaus auch realistisch dargestellt. Wie alle anderen im Roman auch. Er hat Fehler und ist manchmal überheblich, weil ihm bewusst ist,wie intelligent er ist und er macht auch Fehler. Allgemein hat mich die Realistik so beeindruckt und überzeugt, dass ich kurz einen Moment brauchte um aus stundenlangen Leseerlebnissen wieder heraus zu finden, und meist war ich danach so enttäuscht, dass es das Arkanum nicht gibt, dass ich eigentlich sofort weiterlesen wollte. Über Komplexität kann ich eine Menge erzählen. Eigentlich folgt das Buch zwei Handlungssträngen: Den, den Kvothe erzählt, und den, der in der Zeit, in der er nicht erzählt, also in den Zwischenspielen passiert. Man merkt bereits beim Einstieg, dass die Geschichte um Kvothe noch nicht vorbei ist, dass er auf irgendetwas wartet (Wird auch weniger subtil im ersten Kapitel angekündigt.), obwohl er den Teil seiner Geschichte bis zum Zeitpunkt des Buchbeginns erzählt. Ich hoffe, ihr konntet dieser kleinen verzwickten Erläuterung folgen. In der Geschichte selber laufen auch mehrere Handlungen zeitgleich ab, da Kvothe seinem Lebensweg folgen muss, aber immer mal wieder einen Abzweig nimmt aus persönlichem Interesse. Der Schreibstil ist gut und ausgefeilt, aber gleichzeitig nicht kompliziert. Er hat eine gewisse Intelligenz und kein Detail wird grundlos erwähnt. Früher oder später wird zu allem gesagten, bemerkten oder gehörtem Bezug genommen und ein Strang aus Zufällen, Handlungen und Absichten entsteht, der sich am Ende sehr gut zusammenfügt. Man kann das Buch flüssig lesen und langweilt sich nie, weil immer etwas Wichtiges passiert, egal ob es Aktion ist oder nicht. Ich denke, aus den vorherigen Abschnitten, kann man schon herauslesen, dass mir dieses Buch wirklich gut gefallen hat. Ich persönlich kann es nur jedem empfehlen, der gerne liest und der gerne viel liest. Ich mag Kvothe als Helden sehr gerne, da er guten moralischen Richtlinien folgt und kein falsches Bild von der Welt vermittelt, dass man auch auf unsere beziehen kann. Ich liebe die Idee der Sympathie, die praktisch die Universitäts-Version von Harry Potters Magie ist. Es klingt so logisch und magisch und traumhaft, dass ich es einfach glauben will. In der Welt von Rothfuss gibt es genau solche Schurken und Zeitdiebe, wie in unserer und dann eben auch fantastische Wesen, die Furcht einflößend sind und manchmal nur so aussehen (Kapitel 76). Ich kann es kaum erwarten mit Band zwei Die Furcht des Weisen weiter zu machen, denn ich will schließlich auch wissen, wie es weiter geht. Meine letzten Worte zu diesem Buch an euch sind, dass ihr dafür Zeit braucht und es vielleicht eher Herbst- bis Winterlektüre ist, da im Sommer die Gefühle einfach viel zu Abenteuerlustig sind, um sich ein paar Stunden hinsetzen zu können und zu lesen. Denn wenn ihr einmal drin seid im Buch, kommt ihr da nicht so schnell wieder raus. Es ist fantastisch, es ist großartig und so realistisch, dass ich am liebsten hineinkriechen möchte. Alles Liebe, Rizzle  

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  • Mein Buch 2016

    Der Name des Windes

    Flororo

    14. December 2016 um 17:39

    Ich habe schon sehr, sehr viele Bücher in meinem Leben gelesen und viele haben mich gefesselt. Aber dieses Buch hat mich gefangen genommen und nicht mehr losgelassen. Ich weiß nicht, wie Patrick Rothfuss es hinbekommen hat aber ich habe gemeinsam mit Kvothe die ersten Schritte der Sympathie gelernt, habe in Tarbean gelebt und die Universität besucht! Und zwar nicht wie in anderen Büchern, ich kann es nicht beschreiben, aber ich kann euch sagen, ich war da!Diese Welt ist einzigartig und Rothfuss hat es erfolgreich geschafft mit seinem detailgetreuem Erzählvermögen und der Magie der Worte, dafür zu sorgen, dass nichts mehr wichtiger erschien, als zu erfahren, wie es mit Kvothe weitergeht. 

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  • Das beste Fantasybuch so far!

    Der Name des Windes

    iosis

    07. December 2016 um 23:28

    Lest dieses Buch, denn ein Besseres werdet ihr nicht finden. 

  • Einfach phantastisch!

    Der Name des Windes

    MartinaFF

    07. October 2016 um 16:18

    Ich habe sowohl den ersten wie auch den zweiten Band trotz der gewaltigen Umfänge einfach nur verschlungen! Sprachliche Schönheit, packende Spannung, eine völlig neue Welt in einem Genre, wo sich sonst leider schon allerhand Klischee breitgemacht hat.
    So bleibt nur mehr eine Frage: Wann erscheint der dritte Band der Trilogie?

  • Der Beginn einer großen Liebe (zu dieser Reihe)

    Der Name des Windes

    CirillavonCintra

    02. October 2016 um 10:28

    " 'Und wenn wir hier ehrlich zueinander sind, war ihr Gesicht für meinen Geschmack auch ein wenig zu schmal. Sie war keine vollkommene Schönheit, Reshi. Ich muss das wissen. Auf diesem Gebiet habe ich zahlreiche Studien angestellt.' Kvothe starrte seinen Schüler mit ernster Miene an. 'Wir sind mehr als die Summe unserer Teile, Bast' sagte er leicht tadelnd." (S. 496) Erwartungen  Die Königsmörder-Chronik stand schon lange auf meiner Wunschliste. Nach all den guten Meinungen, die ich dazu gehört habe, wusste ich, dass diese Reihe mir nur gefallen kann. Ein kleines bisschen Angst davor, enttäuscht zu werden, hatte ich natürlich auch, aber der Grund, warum ich erst jetzt zu diesem Buch gegriffen habe, ist ein anderer. Ich lese gerne Fantasy und bin gerade schon in einigen Reihen versunken ("Die Überlebenden", "Die Königin der Schatten", "Das Lied von Eis und Feuer"...). Noch eine Reihe anzufangen, würde für mich also bedeuten, mit den bisherigen Reihen langsamer voranzukommen. Außerdem wollte ich mir dieses Buch aufheben, quasi als Schokolade ganz hinten im Vorratsschrank für schlechte Zeiten versteckt. Als ich diesen Klopper aber zum Geburtstag bekam, lachte er mich dann doch so sehr an, dass ich mich bald in der Geschichte versenkte und sobald nicht mehr auftauchen konnte. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Inhalt  Patrick Rothfuss schreibt die Geschichte eines geheimnisvollen Mannes namens Kvothe, der einem Chronisten seine Lebensgeschichte erzählt. Schnell wird klar, dass Kvothe früher ein großer Magier war, sich aber aus unbekannten Gründen zurückgezogen hat und in trüben Gedanken feststeckt. Die Geschichte seiner Jugend ist dafür umso lebendiger. Sie handelt von einer schönen Kindheit, die durch ein schreckliches Ereignis zerstört wurde, von Trauer, Armut, Liebe und Wissbegierigkeit. Schreibstil  In den meisten meiner Rezensionen widme ich mich der Sprache des Autors wenn überhaupt nur in ein bis zwei Sätzen. Patrick Rothfuss' Schreibstil verdient aber mehr. Kvothe ist bei den Ruh aufgewachsen, einem fahrenden Volk, dass es versteht, Geschichten zu erzählen. Im Laufe des Buches wurde mir klar, wie gut Rothfuss diese selbst gesetzte Vorgabe gemeistert hat.  "Der Name des Windes" ist voller bildlicher Erklärungen, wie sie besser nicht sein könnten. Abgedroschene Worte finden sich dagegen nie. Rothfuss spielt mit der Sprache und gibt ihr neue Bedeutungen, was sich unheimlich schön lesen lässt und gleichzeitig die Stimmung im Buch auf den Leser überträgt. Mir ist es schon lange nicht mehr passiert, dass ich so versunken in ein Buch war. Hier werden Gefühle, wie Behaglichkeit, Angst, oder Liebe so emotional beschrieben, dass mir tatsächlich auch mal Tränen kamen.  "Ich könnte sage: Ich bekam weiche Knie. Oder dass es mir den Atem verschlug. Aber das wäre nicht die Wahrheit. Mein Herz pochte mir nicht bis zum Hals, und es blieb auch nicht stehen, und es setzte auch nicht einen Schlag aus. Das sind so die Dinge, die in Geschichten immer behauptet werden. Törichter Unfug. Übertreibungen. Schund. Aber..." (S. 501) Beispielhaft für Rothfuss' bildhafte Sprache möchte ich auf den Prolog eingehen. Er ist mit "Eine dreistimmige Stille" überschrieben und der Name ist Programm. Es werden die drei Arten von Stille beschrieben, die in dem Wirtshaus herrschen: die erste offensichtlichste, umfassende Stille - die simple Tatsache, dass keine Geräusche vernehmlich sind -, die zweite Stille - sie wird durch zwei Männer erzeugt, die im Haus sitzen und vermeiden ernste Gespräche anzuschneiden und damit der Stille etwas Mürrisches geben - und die dritte Stille, von der ihr selbst lesen müsst. Alleine dieser Prolog auf 1 1/2 Seiten erzeugt dabei mit dem Wortspiel der tieferen Bedeutung der Stille, so viel Stimmung, dass ich bereits hier von dem Buch überzeugt war.  "Mit Worten über Worte sprechen zu wollen, das ist, als würde man versuchen, mit einem Bleistift eben diesen Bleistift zu zeichnen, und zwar auf dem Bleistift selbst." (S. 801)  Eindruck  Wie man vielleicht schon gemerkt hat, hat dieses Buch mich in jeder Hinsicht mitgenommen.  Ich mochte die Charaktere. Kvothe selbst ist überdurchschnittlich intelligent, gleichzeitig zeichnet ihn seine Vergangenheit, sodass er auch vor Missetaten nicht zurückschreckt. Er ist Licht und Schatten, fürsorglich und draufgängerisch und dabei immer sympathisch. Er hat einen großen Wissensdurst und lernt viel neues. Mich persönlich hat diese Eigenschaft auch selbst motiviert. Die anderen Charaktere sind alle einzigartig und liebevoll entworfen. Es gab keine Person, die ich mir nicht vorstellen konnte. Von Rothfuss' Sprache habe ich bereits genug geschwärmt, dennoch möchte ich noch mal kurz darauf eingehen, wie stark er dabei Gefühle erzeugen kann. Kvothes Eltern werden zum Beispiel mit ihren Eigenschaften und ihrem Können beschrieben, sodass man sich auch dadurch ein Bild von ihnen machen kann. Definiert werden sie aber durch ihre Liebe zueinander. Das wird für den Leser in kleinen beiläufigen Neckereien oder Kvothes Gedanken sichtbar. Es gibt kaum ein Buch, in dem Liebe so schön beschrieben wird, wie hier die sich liebenden Eltern. Auf der anderen Seite schafft Rothfuss es den Leser Kvothes Feinde fürchten und hassen zu lassen, Hunger und Kälte zu transferieren. Dieses Buch lässt einen so schnell nicht mehr los.  Kommen wir zum Kern, zur Geschichte an sich. Kvothe streut immer wieder Andeutungen, sodass der Leser daher schon weiß, in welche Richtung die Handlung sich entwickeln wird. Dennoch war ich von den Auf und Abs aus Kvothes Leben fasziniert. Es passierten oft Dinge, die mich überraschen konnten und trotz der über 800 Seiten gab es keine Durststrecken. Die Erzählung blieb spannend und es gab keine Stelle, an der ich das Buch freiwillig, ohne weiterlesen zu wollen, aus der Hand gegeben habe. Fazit  Dieses Buch war für mich bisher das beste, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich werde so schnell, wie möglich zum zweiten Band greifen und kann "Der Name des Windes" jedem Fantasyliebhaber nur ans Herz legen.

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