Patrick Rothfuss Der Name des Windes

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Inhaltsangabe zu „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss

„Ein Fantasy-Epos voll MUSIK und MAGIE.“ Denis Scheck „Vielleicht habt ihr von mir gehört“ ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. Stefan Kaminski leiht dem berühmten Zauberer Kvothe und seiner spannenden Geschichte eine Stimme, die von der ersten Minute an fesselt. (Laufzeit: 28h 19)

Es ist eine wunderbare Geschichte, in der ich mich als Leser verlieren kann.

— Flaventus

Unterhaltsamer, aber sehr ausschweifender Epos

— Janinezachariae

Genauso genial wie das Buch und 1a gelesen. Great!! Besonders sprachlich!

— thursdaynext

Abbruch nach ca. 260 Seiten... Langweilig, ohne Spannung, zu modern, kein sympathischer Protagonist... Echt schade...

— LadyOfTheBooks

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  • Eine Matrjoschka Geschichte

    Der Name des Windes

    Flaventus

    15. June 2017 um 10:37

    Eine Geschichte in einer Geschichte, die sich in einer Geschichte befindet. Der erste Teil der Königsmörder-Chronik liest sich wie die bunten Figuren russischen Urprungs, die man ineinanderstecken kann. Kaum ist man in der ersten Geschichte drinnen, offenbart sich die zweite, in der dann auch manchmal eine dritte Geschichte erzählt wird. Komplexität Diese Verschachtelung spricht für eine gewisse Komplexität der Geschichte, die zwar hin und wieder anspruchsvoll ist, den Leser aber nie überfordert. Schnell wird klar, wo der Fokus dieser Geschichte liegt. Nämlich im Leben und Wirken von Kvothe, der in der übergeordneten Geschichte als Gastwirt auftritt und in der ersten Verschachtelung von seinem bewegten Leben erzählt. Und zwar gewährt er dem Chronsiten exakt drei Tage, um seine Geschichte zu erzählen, der den Auftrag erhalten hat, die Geschichte wortwörtlich niederzuschreiben, ohne sie zu verändern zu dürfen. Wer nun denkt, dass es sich im eine klassische Trilogie handelt, der täuscht (zumindest im deutschsprachigen Raum), denn der schon erhältliche zweite Teil wurde für das deutschsprachige Publikum in zwei Teile gespalten. Der dritte Teil soll bis 2018 erscheinen … oder einfach, „when it’s done“ (wenn es fertig ist). Fantasy Es handelt sich bei diesem Buch um ein klassisches Fantasywerk, in dem Rothfuss es schafft, ohne Umschweife den Leser direkt in die Geschichte zu werfen, ohne die Besonderheiten der Welt darzulegen. Wie die Magie der Welt funktioniert, wird dem Leser nach und nach offenbart. Eine Kunst des Schreibens, mit der sich sehr viele Autoren schwertun, die Rothfuss aber außerordentlich gut gelingt. Das Setting ist gut durchdacht und es macht richtig Spaß in diese besondere Welt jenseits von Elfen und Zwergen abzutauchen. Es ist die Magie, die diese Welt besonders macht, und wie sie gewirkt wird. Charaktere Der Leser lernt den Hauptprotagonisten Kvothe in all seinen Facetten kennen. Wie er überschwänglich und im jugendlichen Eifer einen Fehler nach dem anderen macht, wie er Freundschaften schließt, ums Überleben kämpft, sich Feinde macht oder vom Schicksal getroffen wird. Das Leben des Kvothe ist fürwahr sehr außergewöhnlich und es wert aufgeschrieben zu werden. Neben dem Hauptprotagonisten tauchen immer wieder Nebenfiguren auf, die sich alle sehr gut in die Geschichte eingliedern. Von blassen Charakteren fehlt in dieser Geschichte jegliche Spur. Hörbuch Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, das von Stefan Kaminski gesprochen wird, der mir schon durch die „Chroniken des eisernen Druiden“ bekannt ist. Hin und wieder übertreibt er es zwar mit den Schmatzgeräuschen vor allem im letzten Drittel des Buchs, aber er schafft es wie kaum ein anderer den Figuren eine Stimme mit Wiedererkennungswert zu geben. Fazit Dieses Buch lag schon etwas länger auf meinem SuB und ich bin froh, dass es ich endlich angegangen bin. Es ist eine wunderbare Geschichte, in der ich mich als Leser verlieren kann. Mit über 28 Stunden Hörzeit ist zwar kein kurzes, aber ein durchweg empfehlenswertes Hörvergnügen. Ich kann dieses Werk nur allen Freunden des Fantasy ans Herz legen. Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

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  • Der Name des Windes

    Der Name des Windes

    Lenny

    20. May 2017 um 10:24

    Ich habe es noch einmal mit dieser Geschichte versucht und ganz, ganz lange einfach nur zugehört, obwohl ich es eher langweilig fand. Ich gebe zu, ich habe nach der 1. CD abgebrochen, weil es mich echt nicht packt. Gelesen wurde es gut, daran hat es nicht gelegen. Nur ist es absolut nicht meine Geschichte, es dauert mit zu lange, bis etwas passiert und dann bin ich nicht bei der Sache!

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  • Interessante Stimme beim Hörbuch

    Der Name des Windes

    Janinezachariae

    29. December 2016 um 20:54

    Zunächst einmal habe ich das Buch als Audioversion geschenkt bekommen, ansonsten wäre ich gar nicht darauf aufmerksam geworden. Bin aber froh darüber, denn es hat mir viele unterhaltsame Stunden beschert, die allerdings durch unnötige Ausschweifungen teilweise richtig in die Länge gezogen worden sind. Anfangs wusste ich auch nicht, worauf es hinauslaufen soll. Was will der Autor eigentlich? Die Königsmörder-Chronik 1. Tag. Einen zweiten Tag gibt es natürlich auch, aber dieser ist in zwei Bücher geteilt. Ob es wohl darauf hinaus laufen wird, dass Kote (Kvothe) einen König töten wird? Nun gut, Spekulation. Peter Kaminski hat die Charakter sehr gut hervor getragen, was vielleicht dazu führt, dass ich dem Buch vier Sterne gebe. Dadurch wurden selbst langweilige Passagen noch spannend vorgetragen. Kvothe ist ein Charakter, der einen immer wieder zum Staunen bringt. Super schlau und doch gerät er immer wieder in Schwierigkeiten, besonders auf der Universität, die er mit seinen jungen Jahren besuchen darf. Er ist zeitweise überheblich, weil ihm alles zufliegt und dadurch leichtsinnig und verspielt sich einiges. Ein Fantasy - Epos. Von Patrick Rothfuss würde ich auf jeden Fall mehr lesen. Und von Peter Kaminski, der auch die deutsche Stimme vom Joker (Jared Leto) in Suicide Squad verliehen hat, möchte ich definitiv mehr Hörbücher vorgelesen bekommen. Seine Bandbreite ist enorm und die Stimmlage farbenfroh.

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  • Auch das Hörbuch ist nicht schlecht

    Der Name des Windes

    Kerstin_Lohde

    30. July 2016 um 06:09

    Hier hatte mich schon das Buch begeistert und so war ich auf das Hörbuch gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn auch das Hörbuch wird spannend, unterhaltsam und actionreich und man sitzt gefesselt da und muß unbedingt weiter hören. Der Sprecher trägt das Hörbuch gut vor.

  • Sehr gute Fantasy...

    Der Name des Windes

    ChubbChubb

    19. May 2016 um 20:31

    Der Gastwirt Kote rettet einen Chronisten von Dämonenwesen. Zurück im Gasthaus erkennt der Schreiber, wer ihn da wirklich gerettet hat: Der Held Kvothe, der sich am Ende der Welt versteckt. Der Chronist nutzt seine Chance und bittet den Helden, ihm seine Geschichte zu erzählen.  Der junge Kvothe gehört einem Schauspieler Volk an, sieht aber eines Tages wie ein Arkanist den Wind ruft. Von dort an ist der Junge davon fasziniert und will unbedingt auch den Namen des Windes kennen. Kvothes Vater bastelt derweil an einem epischen Lied: Ein Gesang über die bösen, mächtigen Chandrian. Nachdem er den Beginn des Liedes singt kommen eben diese Wesen und ermorden den gesamten Schauspieltrupp  außer Kvothe. Der Junge schlägt sich seitdem mit Witz, List und seinen musischen Talenten durchs Leben. Dabei verfolgt Kvothes nur ein Ziel: Er will seine Eltern rächen und deshalb alles über die Chandrian erfahren und vor allem sich den Namen des Windes zu eigen machen. Rothfuss hat bei "Der Name des Windes" etwas wirklich erstaunliches geschafft: Eine lange Geschichte, in die man direkt hineintauchen kann und bei der jeder noch so kleine Nebendarsteller liebevoll charakterisiert wurde. Manchmal ist es sogar richtig schade, dass Kvothes Leben voranschreitet, denn dadurch bleiben einige liebgewonnenen Figuren leider zurück. Da aber bereits die nächste Wendung und der nächste gute Charakter eingeführt wird, sind die Tränen schnell getrocknet. Die Geschichte wartet außerdem mit mehreren unerwarteten Wendungen auf und ist dabei wunderschön erzählt. 

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  • Geniale Geschichte, die einen mitnimmt

    Der Name des Windes

    Chiawen

    16. October 2015 um 20:55

    „Der Name des Windes – Die Königsmörder-Chronik – 1. Tag“ von Patrick Rothfuss gelesen von Stefan Kaminski ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie. In einem kleinen Dorf lebt ganz unscheinbar ein Wirt. Ein Chronist sucht ihn auf um über sein Leben zu schreiben. Dabei handelt es sich um Kvothe, den Blutleeren. Seine Eltern wurden von mythischen Wesen ermordet und er hat sich auf den Weg gemacht um sie zu finden. Kvothe lernt man in der Rahmengeschichte als erwachsenen Mann kennen. Auf den ersten Blick scheint er ganz unscheinbar zu sein. Er ist Wirt in einem kleinen abgelegenen Dorf. Doch mit der Zeit merkt man, dass da mehr hinter steckt. In der Geschichte im Innern lernt man Kvothe als kleinen Jungen kennen. Er ist wissbegierig, lernt schnell und ist in einer Schaustellergruppe zu Hause. Dort lernt er auch zum ersten Mal die Magie kennen. Der tragische Tod seiner Eltern ändert viel. Im Laufe der Geschichte begegnet man vielen weiteren Charakteren. Sie alle tragen ihren Teil zur Geschichte bei und sind mal mehr und mal weniger präsent. So kann man den ein oder anderen richtig ins Herz schließen und über manche hört man nur kurz etwas. Dennoch sind alle gut gestaltet. Patrick Rothfuss hat sich seine eigene Fantasywelt aufgebaut. Sie ist feudal aufgebaut und kommt ohne die bekannten Wesen wie Elfen, Zwerge etc. aus. Seine Magie kann man lernen ähnlich wie Physik, es gibt Sagengestalten und die ein oder anderen gefährlichen Wesen. Wie schon gesagt besteht die Geschichte aus zwei Teilen. Einer Rahmenhandlung und einer inneren Handlung. Die Rahmenhandlung zieht sich zu Anfang etwas. Doch durch einen Angriff mysteriöser Wesen kommt Spannung rein. Die innere Handlung ist eigentlich nur die Biographie von Kvothe. Man könnte schon meinen, dass sich das zieht und mit der Zeit langweilig wird. Doch das Gegenteil ist der Fall. Man lernt mit ihm die verschiedenen Legenden kennen, bekommt einen Einblick in die Magie und erlebt seine Schicksalsschläge mit. Es gibt viele Wendungen. Sie machen es spannend, aber schließen auch oft einen Lebensabschnitt ab. So beginnt etwas Neues. Ca. 1689 Minuten lang geht dieses ungekürzte Hörbuch. Dies ist schon eine Menge, aber Stefan Kaminski lässt sie einen locker leicht erleben. Durch Betonung, Pausen und das richtige Tempo begleitet er den Zuhörer. Auch schafft er es die jeweilige Stimmung an den Hörer zu transportieren und leitet ihn so durch Kvothes Geschichte. Das Cover zeigt einen Jungen mit Stab und Schwert, der vor einer Stadt steht. Der Titel ist zentral und nimmt den meisten Platz ein. Die Farben sind Rot/Orange. Der Junge kann gut Kvothe sein auf seiner Reise. Vor der Buchausgabe stand ich schon öfters Mal, habe es mir aber nie geholt. Als ich auf der Suche nach einem neuen Hörbuch war, viel es mir direkt ins Auge. Ich wusste nicht wirklich was mich erwartet, nur das gute 28 Stunden lang sind. Dennoch war ich schnell gefesselt und möchte Kvothe. Er ist nicht der typische Held, aber total menschlich. Stefan Kaminski hat mich mit seiner Stimme und Performance richtig gut abgeholt. Die Geschichte ist genial und auch sehr gut vertont. Also eine runde und angenehme Zusammenstellung. Deswegen gibt 5 von 5 Wölfen.

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  • Großes Kopfkino!

    Der Name des Windes

    monerl

    15. September 2015 um 09:30

    Blitzgedanken / Kurzmeinung: Genre: Fantasy, Handlung: Der Leser lernt den Jungen Kvothe kennen, der auf grausame Weise seine Eltern verliert, sie begraben muss und sein bisheriges Leben von nun an der Vergangenheit gehört. Er macht sich auf die Suche nach diesen schrecklichen Wesen, die seine Eltern getötet und sein Leben zerstört haben und muss dabei viel lernen, ertragen und für sein weiteres Leben kämpfen. Er schließt Bekanntschaft mit der Magie uns hat fest den Vorsatz, sich als Magier an der Universität für hohe Magie einzuschreiben und ausbilden zu lassen. Doch das ist schwieriger als er zu glauben vermag... Der Leser lernt auch Kote kennen, den Wirtshausbesitzer mit dem feuerroten Haar, der etwas geheimnisumwoben wirkt und nicht so recht an den Ort zu passen scheint, wo er sich niedergelassen hat. Zwei Handlungsstränge, die den Leser in den Bann ziehen., Protagonisten: Ein junger, verlorener Kvothe, der von jetzt an sein Leben alleine meistern muss. Der Wirtshausbesitzer Kote, der einem Chronisten seine Lebensgeschichte erzählt. Nebenfiguren wie Auri, Denna, Meister Elodin unvm sind ebenso gut gelungen und ausgearbeitet, sodass sie einem auch sehr ans Herz wachsen und man ebenso auf ihre Geschichten gespannt ist., Spannung: Sehr spannend webt der Autor eine große Geschichte aus vielen Geschichten, Sagen und Märchen, die der Leser in alle Einzelheiten aufgeschlüsselt haben und an ihnen teilhaben möchte!, Ende: Ein Cliffhänger, der ungemein die Spannung auf die weiteren Teile steigert! , Stichworte: Fantasy; Geschichten in der Geschichte; wundervoller Erzählstil; Buchreihe, high Fantasy, Auffälligkeiten: Wundervoll gelungene high Fantasy mit detaillierten Beschreibungen für ausgefüllte Lese- sowie Hörstunden, Hörbuch: Absolut gelungen! Einen besseren Vorleser hätte es für diese Geschichte nicht geben können!, Fazit: Der erster Teil einer besonderen Fantasy-Reihe mit Suchtfaktor; volle Punktzahl _________________________________________________________________ http://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2015/09/buchvorstellung-der-name-des-windes.html

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  • Fantastischer Auftakt eines interessanten Epos

    Der Name des Windes

    biblometasia

    08. July 2015 um 23:46

    Ein Chronist kommt - nachdem er überfallen worden ist - in ein Wirtshaus, dort trifft er auf den Wirt Kote, den er als den sagenumwobenen Kvothe erkennt. Nach einigem Hin und Her, darf der Chronist Kvothes Lebensgeschichte niederschreiben. Dies soll genau drei Tage in Anspruch nehmen. Den Geschichten, die Kvothe am ersten Tag erzählt, folgen wir in Der Name des Windes. Er erzählt von seiner Kindheit als Edema Ruh, einer fahrenden Schauspieler Truppe, und der Unterweisung in verschiedenen Wissenschaften - einige werden auch als Magie abgestempelt - durch den Arkanisten Abenthy. Dieser stellt auch fest, dass der junge Kvothe schneller lernt als andere Kinder in seinem Alter. Doch durch ein schicksalhaftes Ereignis dreht sich sein Leben um 180° und er ist für einige Jahre auf sich alleine gestellt. Erst in der Wildnis und dann als Straßenjunge in der großen Stadt Tarbean. Doch er erinnert sich letzendlich doch wieder an seine Ausbildung und entscheidet sich dazu nach Imre und an die Universität zu gehen, um Arkanist zu werden. Dort beginnt er dann auch mit 15 Jahren seine Ausbildung, die keineswegs reibungslos verläuft. Einige dieser Probleme wirken sich aber auch auf seinen Ruf aus, die ihn zum Helden machten. Das Erzählen der Geschichte ist eingebettet in eine Rahmenhandlung, die in der Gegenwart spielt. Wir erfahren etwas über den Wirt Kote und seine Stammgäste und die aktuellen Geschehnisse in dem Dorf. Diese Rahmenhandlung tritt auch in den Zwischenspielen auf, in denen Kvothe seine Erzählung unterbricht und wir erfahren, was grade in der Gegenwart passiert. Das Hörbuch ist ungekürzt und wird von Stefan Kaminski gelesen. Er hat eine sehr angenehme Stimme und nimmt einen mit in die Geschichte. Mir fiel es anfangs schwer in die Geschichte einzusteigen, was aber daran liegen kann, dass ich im Zug angefangen habe und der Einstieg erstmal etwas losgelöst wirkt. Wenn dann aber erstmal Kovthes Geschichte erzählt wirkt, ist man mittendrin! Zwischendrin wurde es sogar so spannend, dass ich eine kurze Pause einlegen musste, damit mein Puls wieder sinkt! Der Name des Windes ist ein grandioser Auftakt eines Fantasy-Epos und zurecht gehypte. Eine Geschichte in der Geschichte mag vielleicht nichts Neues sein, aber wie Rothfuss das macht, ist wirklich faszinierend. Ich finde seinen Schreibstil sehr interessant.

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  • Schwerst langatmig

    Der Name des Windes

    cybersyssy

    *** Klappentext *** „Vielleicht habt ihr von mir gehört“ ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. *** Meine Meinung *** Nachdem ich so viel lobende Worte über Kvothe und seine Geschichte gehört hatte, war ich sehr gespannt, was mich erwartete und leider wurde ich enttäuscht. Ich hatte eine spannende Geschichte erwartet und bekam eine emotionslose Beschreibung der Kindheit und Jugend des Protagonisten. Schlüsselszenen wurden einfach flott übergangen und ich konnte nicht mitfühlen, weil Gefühle nur eine kleine Rolle bei der ganzen bisherigen Geschichte spielen. Dafür wurden andere Szenen in epischer Breite ausgewalzt und der Autor verlor sich in detailverliebter Beschreibung der Umgebung. Man bedenke auch, dass das Hörbuch 28 (!) Stunden läuft und das ist einfach zu lang. Nach Kürzungen, denen obsolete Wiederholungen und sinnlose Nebenstränge zum Opfer gefallen wären, hätten es definitiv 20 Stunden getan - damit wäre das Buch wenigstens ansatzweise spannend gewesen. Normalerweise finde ich den einen oder anderen Nebencharakter sympathisch, wenn es schon nicht der Protagonist ist, aber hier war es für kurze Zeit Abanthy, Kvothe früherer Lehrer, und dann kamen nur noch farblose Figuren daher. Kvothe Talent sich immer wieder in kritische und gefährliche Situationen zu manövrieren, war auf Dauer auch nervig und ich konnte noch nicht mal Mitleid mit ihm haben. Ja, der Schreibstil Rothfuss’ ist locker leicht lesbar und Stefan Kaminski gibt sein bestes, aber leider reicht es für mich nicht, um das Buch wirklich zu mögen und ihm mehr als wohlwollend knappe 3 Sterne zu geben. Okay, ich werde mir den 2. Tag, der sich auf 2 Hörbücher aufteilt, noch anhören, aber nur, weil ich neugierig bin und dem Fortgang der Geschichte eine Chance geben möchte.

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    • 3
  • ein waiser Magier

    Der Name des Windes

    BettinaR87

    In Zeiten der Hobbits und Spielen rund um den Eisernen Thron gibt es kaum Fantasysagen, die es genau damit aufnehmen können. Eine davon kommt von Patrick Rothfuss: „Der Name des Windes“, Teil 1 der Königsmörder-Trilogie. Kote ist scheinbar ein gewöhnlicher Gastwirt. Sein Wirtshaus betreibt er mit Freude – auch wenn in der kleinen Ortschaft recht wenig los ist. In Wirklichkeit ist er einer der größten Magier seiner Zeit. Ein Magier, der eher berüchtigt als berühmt ist. Einzig sein Lehrling Bast kennt seine wahre Identität. Doch eines Tages findet ein Chronist den Weg in das unscheinbare Gasthaus und erkennt, wer der Magier wirklich ist. Die Kritik Der Name des Windes ist der erste Teil der Königsmörder-Chronik, die aus drei Bänden besteht. Sie ist eine Geschichte voller Gefahren, Trauer, Verlust. Aber auch Freundschaft und Liebe. Kvothe schildert sein Leben als Kind, die Ermordung seiner Eltern und wie er sich dadurch veränderte. Er wurde zum Straßenkind mit nur einem Ziel: an der hießigen Universität zu studieren und den Namen des Windes herausfinden. Die Universität bedeutet Zugang zur Bibliothek, die er nutzen will, um mehr über die Chandrian, die Mörder seiner Eltern, herauszufinden. Ein Abenteuer, das nicht so glatt läuft, wie er es sich vorgestellt hatte. Eine Erzählung voller Magie, die es wirklich mit den ganz Großen dieses Genres aufnehmen kann. Der Zuhörer wird in die Welt eingesogen und kommt erst wieder heraus, wenn die Stille sich ausbreitet. Die Umsetzung als Hörbuch ist genial gut gelungen! Stefan Kaminski hat es einfach drauf: Sogar wenn die Charaktere Essen im Mund haben, bringt er das perfekt rüber. Der gesamte Band ist sehr abwechslungsreich gelesen. Knurrige Stimmen, eine Erzählstimme, wenn eine Person aufgeregt wird und die Tonlage hochgeht … Alles kein Problem für Kaminski. So gut, dass man auch über längere Strecken die einzelnen Personen im Gespräch voneinander unterscheiden kann. Wie der Autor bei seiner Erzählung lässt auch Kaminski Zeit beim Erzählen. Das bringt uns zu einem wesentlichen Pluspunkt: Trotz des Umfangs, rund 28 Stunden (!), wurde keine gekürzte Lesung veröffentlicht! Damit wurde die volle Magie der Erzählung erhalten und kann sich über die gelungene Lesung voll entfalten.

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    • 2
  • Was ich vor fünf Jahren gut fand, langweilt mich heute fast zu Tode

    Der Name des Windes

    Abendstern

    Bücher, die mir sehr gut gefallen haben, lege ich mir später gerne auch als Hörbuch zu und meistens bin ich, mit dem richtigen Sprecher, auch damit noch zu begeistern, obwohl ich die Handlung schon kenne. Nicht so beim Namen des Windes. Am Sprecher Stefan Kaminski liegt es nicht. Er liest es hervorragend. Das war's aber auch schon. Fünf Jahre und ein paar hundert Bücher liegen zwischen mir und meiner ersten Begegnung mit Patrick Rotfuss' Debüt. Fünf Jahre, in denen sich mein Lese- bzw. Hörgeschmack gewaltig geändert zu haben scheint. Kopfschüttelnd überlege ich angestrengt, was mich damals dazu gebracht hat, dieses Werk mit Tolkiens Herr der Ringe auf eine Stufe stellen zu wollen. War es der ansprechende Schreibstil oder habe ich mich von der wunderschönen Hardcover-Ausgabe blenden lassen? Rückblickend kann ich überhaupt nicht mehr nachempfinden, wo ich damals in dem 860 Seiten-Wälzer Spannung gefunden habe. Dieses Buch ist für mich eines jener Bücher, bei denen es sich nicht zwingend lohnt, sie mehr als einmal zu lesen oder zu hören. Fazit Den Schreibstil finde ich immer noch gut und dieser, gemeinsam mit Stefan Kaminskis Lesung retten dem Hörbuch noch 3 Sterne.  Der Name des Windes wird ein Einzelkind im Regal bleiben, egal wie viele wunderschön gebundene Geschwister da noch folgen mögen. Eine große Rolle spielt bei dieser Entscheidung auch die Veröffentlichungspolitik des Verlages. Ich kaufe fast nur Hardcover, bin aber nicht bereit, die Preistreiberei (Teilung des 2. Bandes) zu unterstützen und zum guten Schluss interessiert es mich auch einfach nicht mehr, wie es mit Kvothe weitergeht. Genug der Langeweile!

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    • 3
  • Der Name des Windes

    Der Name des Windes

    vormi

    20. February 2014 um 01:46

    Dieses Buch ist einfach großartig. Ich habe es kurz nach Erscheinen gelesen und war damals schon total hingerissen. Ich warte auf jeden neuen Teil seitdem ungeduldig. Und nun habe ich mir diesen 1. Tag als Hrbuch besorgt. Und bin wieder von der Wortgewalt, dem Ideenreichtum und dem Erzählstil total beeindruckt. Für Einsteiger in die drei Tage der Königsmörder-Chroniken, dieser Band ist der 1. Tag, würde ich allerdings die geschriebene Fassung empfehlen. Denn gerade bei sehr vielfältigen High-Fantasy-Welten wie dieser hier ist lesen einfacher. Jedenfalls empfinde ich das so. Aber für alle, die das Buch schon kennen ist das Hörbuch eine tolle Alternative, um im Thema zu bleiben und sich auf die nächsten zwei Tage zu freuen. Tag zwei liegt mit dem 2-teiligen "Die Furcht des Weisen" schon vor. Leider stehtfür den 3. Tag noch kein Erscheinungs-Termin fest. Auch noch nicht, in wie vielen Bänden dieser heraus kommt. Aber wer gerne mal wieder etwas von Kvothe, Bast, dem Chronisten und der Universität hören will, hat mit den Hörbüchern einen exzellenten Lückenfüller gefunden.

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  • Tolles Hörbuch!

    Der Name des Windes

    locke61

    26. November 2013 um 19:31

    Ne, dachte ich, schon wieder eine Reihe. Und ich muss zugeben, dass ich das Buch nie gelesen hätte. Doch ich bekam es als Hörbuch, da kann man dann nebenbei noch andere Sachen machen, wie z.B. laufen mit dem Hund ;O) Und so lief ich viele Kilometer mit dem HB auf den Ohren und erfuhr so die Geschichte von einem Jungen, dessen glückliche Kindheit abrupt durch die Ermordung seiner Familie beendet wurde. Drei Jahre lebte er auf der Straße, versuchte unter den schlimmsten Vorausetzungen am Leben zu bleiben. Sein großer Wunsch ist es, an der Universität zu studieren und nebenbei mehr über die Chandrian, die seine Eltern umgebracht haben, zu erfahren und sich an ihnen zu rächen. Doch das ist nicht einfach, schon in den ersten Tagen bekommt er Hausverbot in der Universitätsbibliothek. Doch er lässt sich dadurch nicht ausbremsen. Er ist wissensdurstig und verblüfft seine Lehrer. Aber er macht sich dadurch auch unbeliebt, denn Neider gibt es überall und machen ihm das Leben schwer. Und da gibt es noch Diane, ein Mädchen, dass er von früher kennt. Immer wieder treffen sie aufeinander, er liebt sie schon seit ihrem ersten Treffen bei einer Reise. Die Geschichte ist gut, der Sprecher hat mich mit seiner Stimme eingefangen und neugierig gemacht. Auf jeden Fall möchte ich die Fortsetzung nicht lesen aber hören.

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  • Der Name des Windes

    Der Name des Windes

    Das_Leseding

    18. August 2013 um 21:11

    Inhalt: Begonnen wird in einem Wirtshaus, in dem Kvothe als älterer Mann seine Ruhe als Gastwirt sucht. Eines Tages taucht ein Chronist auf und der Leser erfährt zusammen mit dem Chronisten die wahre Geschichte um den sagenumwobenen Mann… Stil: Der Schreibstil ist für einen Debütroman in Ordnung, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Die Geschichte hat, für mich, keinen Richtigen Spannungsbogen, sondern ist eher flach bis langatmig. Zwischenzeitlich schafft es Rothfuss eine gewisse Spannung zu kreieren, aber nach wenigen Sätzen ist diese Kreation bereits verblasst oder wirkt zu erzwungen. Der Erzählstil von Stefan Kaminski ist überhaupt nicht meiner. Er spricht mir zu monoton und wenn er mal die Stimme verstellt, dann ist das ohne Emotionen und dies wirkt einfach nicht. Charaktere: Wer Geschichten über Superhelden mag, ist mit Kvothe bestimmt sehr leicht zufrieden zu stellen. Kvothe kann nämlich alles und schafft auch alles. Dies nervte mich total und machte ihn mir unsympathisch. Dann gibt es noch viele anderen Personen, die alle sehr konstruiert wirken und ein Geheimnis bergen. Dies schafft zu  Beginn natürlich noch Spannung, wirkt aber im Laufe der Geschichte zu abgehakt und zieht das Buch künstlich in die Länge. Cover: Das Cover finde ich sehr schön. Ein geheimnisvoller Mann steht allein in der Welt. Dies passt teilweise zur Geschichte und wirkt mystisch-phnatasievoll. Fazit: Als Buch ist “Der Name des Windes” eventuell noch zu empfehlen, als Hörbuch sehe ich das nicht so. Der Sprecher schaffte es nicht, mich bei Laune zu halten und schläferte mich durch seine Monotonie eher ein. Daher gebe ich dem Hörbuch auch nur 2 von 5 Sternen. Eine Leseempfehlung geht auch nur an eingefleischte Leser von Fantasybüchern raus, die gerne Geschichten mit Superhelden lesen.

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  • Die beste Rache ist ein gutes Leben

    Der Name des Windes

    WolfgangB

    12. June 2013 um 07:28

    Mit Müh und Not schlägt sich ein fahrender Chronist bis zum Wirtshaus eines entlegenen Dorfes durch. Er ist auf der Suche nach Kvothe, einem legendären Zauberer, Musiker, Gelehrten. Von zahlreichen Legenden umrankt, hat sich der Gesuchte vor einger Zeit aus der Welt zurückgezogen. Als gerade der Wirt sich als dieser offenbart, gelingt es dem Chronisten, ihn zu einer ausführlichen Erzählung seiner Erinnerungen zu überreden. Aufgewachsen als Sohn fahrender Spielleute, mußte er die Ermordung seiner Eltern durch die Chandrian, gnadenloser Dämonen miterleben. Auf den Straßen der Stadt Tarbean schlägt sich Kvothe, all seiner Habseligkeiten beraubt, durch, bevor es ihm gelingt, im Alter von fünfzehn Jahren Aufnahme an der Universität zu erlangen. Zwischen strengen Lehrplänen und arkanem Wissen lernt er bedingungslose Freundschaft und erbitterte Rivalität kennen, knüpft erste Bande einer zarten Liebe. Er wird für seinen Ehrgeiz, seine schnelle Auffassungsgabe zugleich gefürchtet und bewundert, findet wieder zur Musik, seiner großen Leidenschaft, um schließlich all seine Errungenschaften aufs Spiel zu setzen, als er auf eine schwache Spur der Chandrian, der Mörder seiner Eltern stößt. Der erste Teil der "Königsmörder"-Trilogie des amerikanischen Autors Patrick Rothfuss weist auf den ersten Blick eine Vielzahl bekannter Handlungselement auf: So klingt der Bub, der sich aus eigener Kraft in einer unwirtlichen urbanen Welt durchschlägt und dabei Lebensweisheit sammelt, sehr nach Oliver Twist. Den dominierende Teil, die Zeit auf der Universität hingegen, vermeint man in seinen Motiven aus Harry Potter zu kennen. Kvothe erwirbt sich unter seinen Professoren sowohl Wohlwollen als auch üble Mißgunst. Er kann sich bedingungslos auf seine treuen Freunde verlassen, während ihm aus einem adeligen Mitstudenten ein erbitterter Erzfeind erwächst. Die Geschichte vor seiner Zeit im schulischen Biotop absolvierte er in einer konkreteren, weitaus weniger intellektuellen Welt, findet jedoch in dieser seine Zuflucht, nachdem ein dunkler, unglaublich böser Feind seine Eltern ermordete. Und auch wenn Kvothes Frisur frappierend an den Zauberlehrling mit der Blitznarbe erinnert, schafft er es doch, von diesem zu emanzipieren. So wirkt Rothfuss' Held nicht nur insgesamt reifer, erwachsener, durch die Erzählung als in einen größeren Kontext eingebettete lange Rückblende grenzt sich das vorliegende Werk auch strukturell ab. Eine große Besonderheit des Romans ist seine starke Verwurzelung in der Linguistik. Die Sprache selbst ist es, die das Gewebe der Welt zusammenhält, aus der sie ihren Zauber bezieht. Durch die Kraft der Namen, ein Konzept, das in Ansätzen auch in Christopher Paolinis "Eragon" erkennbar ist, wird die Welt greifbar, den Namen eines Dings zu kennen, bedeutet, es beherrschen zu können. In einer Schlüsselszene wird Kvothe in das Wesen der Linguistik eingeführt. "Namen", so heißt es, "bilden das Grundgerüst der Welt." Worte hingegen seien bloße Schatten vergessener Namen. Worte sind eine bildliche Darstellung des Feuers, während Namen das Feuer selbst seien. Rothfuss errichtet somit seinen Erzähkosmos auf wohlbestelltem philosophischem Boden. Wittgensteins These von der realitätskonstituierenden Kraft der Sprache als auch das von Ferdinand de Saussure benannte Spannungsfeld zwischen Signifiant und Signifié (also dem Namen eines Dings und dem Ding selbst) nähren also seine aus diesem Boden sprießende Geschichte. In der Hörbuchversion wird diese von einem wahren Magier des gesprochenen Wortes, Stefan Kaminski, zum Leben erweckt, der es versteht, einmal mehr ein Ein-Mann-Hörspiel zu inszenieren. Ob eine Figur gerade gähnt, gierig ein Stück Brot verschlingt, oder außer Atem ist, bei Stefan Kaminski ist jede Gefühlsnuance deutlich zu vernehmen. Allzu oft sorgt er für Verwirrung beim Hören, wenn die Figur, die soeben lautstark den Lautenspieler auf der Bühne nach einer Zugabe aufgefordert hat, doch nicht den Hörer soeben im Gedränge des Wirtshauses angerempelt hat. Kaminski ist ein Illusionist, der die Realität mit einer Geschichte übermalt, und die eine gegen die andere einzutauschen ist eine Kunst, die er wie kaum ein anderer beherrscht. Fazit: Rothfuss wird mit seinem "Namen des Windes" gerne mit dem Pionier der modernen Fantasy, JRR Tolkien verglichen. Obwohl seine Geschichte lange nicht so epische Dimensionen annimmt wie der "Herr der Ringe" ist es doch der Detaillierungsgrad seiner erschaffenen Welt, das Alltagsleben der Figuren, die kleinen privaten Momente, in denen er Tolkien durchaus das Wasser reichen kann. Schließlich sind es neben der mitreißenden Geschichte die stillen, kaum hörbaren Zwischentöne, mit denen Rothfuss und Kaminski den Leser und Hörer verzaubern.

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