Patrick Rothfuss Die Furcht des Weisen 1 & 2

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Inhaltsangabe zu „Die Furcht des Weisen 1 & 2“ von Patrick Rothfuss

In »Der Name des Windes« erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Damit ist ihm ein Roman von so viel Einfallsreichtum und solch sprachlicher Kraft und Authentizität gelungen, dass er die gesamte Fantasyszene aufhorchen lässt.

Poesie,Musik und Leidenschaft wechselt sich ab mit Magie und Geheimnissen

— Buchgeheimnis

die Reaktion zu den Fan-Protesten bzgl. den Preisen der dt. Ausgabe des gesplitteten The Wise Man's Fear.Danke Klett-Cotta.Btw toller Bd. 2

— xoxoJade

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  • Geniale Fortsetzung!

    Die Furcht des Weisen 1 & 2

    Christian_Muenzinger

    14. September 2017 um 13:12

    Rothfuss gelingt der Einstieg in seine Fortsetzung optimal ohne irgendeinen Stilbruch. Wenn man nicht ein neues Buch aufgeschlagen hätte, würde man es gar nicht bemerken. Kvothe ist nach wie vor ein Protagonist, der eine unheimliche Faszination auf mich ausübt und an dem es auch in diesen über 1000 Seiten viel Neues zu entdecken gibt. Dabei schafft es der Autor auch die Geschichte überraschend zu halten, trotz der Ausblicke bzw. Spoiler in Teil 1. Auch der zweite Teil hält einige Andeutungen bereit und man fragt sich als Leser andauernd, wann ist es denn endlich soweit. Stattdessen wird eine ganz andere Geschichte angeschnitten und man wundert sich stellenweise über die Vielfalt und kommt nicht umhin schnell weiter zu lesen. Dennoch war mir in diesem Teil, der ein oder andere Abstecher zu umfangreich und ausführlich erzählt. Hier hätte man sich etwas knapper halten können, um so den Umfang des Buches etwas zu verringern. Den ich finde aufgrund der aus Teil 1 fest vorgegeben Struktur, ist der zweite Teil von seinem Umfang schon sehr an der Grenze und sollte sich Rothfuss an seine Vorgabe drei Tage – drei Bücher halten wollen, darf der dritte Teil auf keinen Fall noch länger sein. Wie er darin all seine Anspielungen auf die Zukunft noch vernünftig unterbringen will, bleibt mir ein Rätsel. Das schöne an Teil 2 ist, aber die Mischung aus bereits bekanntem und neuen Dingen, seien es nun Landschaften, Charaktere oder Geheimnisse. So bleibt es von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Einzig manche Situationen scheinen sich mir zu wiederholen oder sehr ähnlich sein. Hier hätte man auch etwas knapper und zielgerichteter sein können. Gerade einige Nebencharaktere finde ich sehr gut passend und authentisch. Hier zeigt er eine noch größere Vielfalt, die mich beeindruckt und sehr genau an die Realität heranreicht. Auch das Profil schon bekannter Charaktere gewinnt noch mal an Schärfe! Der Schreibstil von Rothfuss ist nach wie vor einen Wucht! Selten zuvor, entstand eine Geschichte so vor meinem inneren Auge und zeitweise dachte ich, ich sitze mit in der Gaststätte und lausche Kvothes Erzählung. Fazit Rothfuss hat mit dem ersten Teil eine hohe Hürde geschaffen, die sehr hoch ist. Dennoch hat man fast keine Zweifel, dass er dieses Niveau halten wird. Für meinen Geschmack bleibt er aber ganz leicht darunter, aufgrund weniger Längen in seinem Buch. Dennoch hat auch dieser Teil volle fünf Federn verdient und die Vorfreude auf den letzten Teil nur noch gesteigert. Auch wenn mir schleierhaft ist, wie Rothfuss aus seinen eigenen Vorgaben ein plausibles Ende finden wird.

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  • Fesselnd

    Die Furcht des Weisen 1 & 2

    Buchgeheimnis

    22. September 2016 um 10:11

    Ganz toll geschrieben in ein Sprache die mich gleich gefesselt hat. Die Geschichte ist sehr spannend genau wie in ,,Furcht der Weisen" es wird nicht langweilig und die Charaktere neben Kvothe sind sehr interessant , ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und ob er die Geheimnisse seiner Eltern aufdecken kann.

  • guter Mittelteil mit viel Spannung........

    Die Furcht des Weisen 1 & 2

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    07. December 2015 um 06:32

    Kurzbeschreibung In 'Der Name des Windes' erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Damit ist ihm ein Roman von so viel Einfallsreichtum und solch sprachlicher Kraft und Authentizität gelungen, dass er die gesamte Fantasyszene aufhorchen lässt. Meinung „Die Furcht des Weisen“ knüpft nahtlos an „Der Name des Windes“ an. Die Geschichte rund um Kvothe geht weiter und genau wie im Vorgängerband gestaltete sich alles als sehr tiefgründig und spannend. Mystisch wird weiter erzählt und ich wurde sofort wieder in eine Fantasiewelt voller sehr detaillierter Beschreibungen katapultiert. Dieses Werk umfasst Teil 1 und 2 und ist mit seinen 1440 Seiten wirklich ein schwerer Wälzer. Dennoch erschien mir die Länge nicht so schlimm wie gedacht, da die Handlung sehr intensiv und interessant dargestellt wurde. Gut, einige Längen gabs schon, bei welchen ich mir dann dachte, Gott geht’s denn überhaupt nicht mehr weiter? Aber im Großen und Ganzen ließ sich das Buch zügig lesen. Die Figuren waren sehr facettenreich angelegt und bei einigen spürte ich auch ihre Weiterentwicklung. Ich konnte mich teilweise gut in sie hineinversetzten, einige erhielten von mir Sympathiepunkte, andere dagegen weniger. Dennoch muss ich wie auch schon bei meiner ersten Rezi sagen, die Charaktere haben alle eine gewisse Aura um sich, der man sich nicht entziehen kann. Die Umgebungsbeschreibungen fand ich gut, im Vorband jedoch besser. Mehrere Handlungsstränge wurden miteinander verwoben, viele unerwartete Ereignisse und Wendungen nahmen ihren Lauf. Am Ende kam ein gelungenes, spannendes und beeindruckendes Werk heraus, vor dem man nur den Hut ziehen kann. Dennoch war es für etwas zu lang. Aber das ist ja Geschmackssache. Cover Das Cover lehnt sich sehr an den ersten Teil an, nur sind diesmal die Farben blau und grün. Von der Gestaltung her aber fast genauso. Fazit Auch dieser zweite Teil konnte mich bedingt überzeugen. An einigen Stellen etwas langatmig, aber dennoch lesenswert und sehr tiefgründig. Gute Charakteren runden das Ganze ab. Ich vergebe sehr gute 3,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für alle mit Durchhaltevermögen.

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  • Ein phantastisches Meisterwerk

    Die Furcht des Weisen 1 & 2

    splitterherz

    "So höre denn, was zu hören sich lohnt: Es fürchtet der Weise die Nacht ohne Mond." [Teil 2 // S. 81] Inhalt: Eine Intrige zwingt Kvothe die arkanische Universität zu verlassen. Seine Suche nach den sagenumwobenen Chandrian, die seine Eltern getötet haben, führt ihn an den Hof von Maer Alveron, und weiter zu den sturmumwogten Hügeln von Ademre. Schließlich gelangt er in das zwielichtige Reich der Fae, wo er der sagenumwobenen Felurian begegnet, der bisher noch kein Mann widerstehen konnte ... Meine Meinung: Wenn man eine Geschichte beendet und im selben Atemzug das Gefühl von Verlust und das dringende Bedürfnis hat, einfach nur weiterlesen zu können, kann das nur für die Tatsache sprechen, dass dieses Buch durchweg packend war. Wenn man sich während des Lesens dieser Geschichte außerdem immer wieder kopfschüttelnd wundert, wie ein einziger Mensch eine so komplexe Welt erschaffen kann - kombiniert mit einem so vielschichtigen Plot voller facettenreicher Figuren -, kann man schlussendlich nur den Hut vor dieser grandiosen Leistung ziehen. "Die Furcht des Weisen" hat einen ganz bestimmten Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Jedwede Schwäche in Form von einigen längeren Passagen verzeiht man mit Freude, nur um endlich zu wissen, was als nächstes geschieht. Ja, sogar die Tatsache, dass die Geschichte um Kvothe im Verlauf immer viel mehr Fragen stellt, als diese zu beantworten, kann ich verzeihen - wenn auch mit einiger Ungeduld. Dabei verwebt Rothfuss geschickt viele verschiedene Handlungsstränge miteinander und schafft schließlich ein voll gepacktes Netz voller Abenteuer, Geschichten und dem Gefühl, nach Hause zu kommen, wenn die Seiten nur so dahin fliegen. Patrick Rothfuss macht es dem Leser aber auch allzu leicht, die Geschichte zu lesen - und zu lieben. Mit seinem phantastischen und bildhaften Erzählstil ist es ein Leichtes, sich einfach in die Buchstaben fallen und dann treiben zu lassen. Man geht mit der Geschichte, ohne wirklich zu wissen, wohin sie führen wird, und das ist eines der Dinge, die ich an dem Buch so beeindruckend finde. Einen roten Faden, in dem Sinn, dass man immer zumindest eine Ahnung hat, was als nächstes geschehen könnte, gibt es eher nicht. Vielmehr steht man permanent vor einem schwarzen Abgrund und hofft, dass Kvothe ihn sieht, bevor er handelt. Dass dieses Buch dadurch nicht ein einziges Chaos, sondern umso authentischer und komplexer ist, ist schlicht beeindruckend - und vor allen Dingen fesselnd. Es gibt durchaus kleinere Szenen, die sich ein wenig ziehen und allzu monoton wirken, aber das sei nur ganz objektiv festgestellt, denn rein subjektiv konnte ich auch mit den langsamen Szenen etwas anfangen - durch sie bekommt die Geschichte nur noch mehr das Gefühl der Echtheit. "Wir lieben, was wir lieben. Vernunft hat damit nichts zu tun. Die törichte Liebe ist in vielerlei Hinsicht die einzig wahre Liebe. Etwas aus Gründen zu lieben: Das kann jeder. Das ist so einfach wie einen Penny einzustecken. Doch etwas zu lieben, die Fehler zu kennen und auch sie zu lieben: Das ist selten, rein und vollkommen." [Teil 1 // S. 83] Sowie auch die Figuren von den langsamen Szenen profitieren. Es ist natürlich sinnlos, jede Figur hier betrachten zu wollen, dafür gibt es schlichtweg zu viele. Auch so eine Sache, die mich sehr beeindruckt. Allen voran ist da natürlich der Protagonist Kvothe, dem man, wie schon aus dem ersten Buch bekannt, durch zwei Handlungsstränge kennenlernt - der Rahmenhandlung, in der er seine Lebensgeschichte rückblickend erzählt und der Binnenhandlung, also der Lebensgeschichte selbst. Es ist weiterhin faszinierend zu beobachten, wie Kvothe sich entwickelt und was er erlebt, zumal seine Erlebnisse immer irgendwelche Konsequenzen haben. Diese Verstrickungen führen nur dazu, dass man Kvothe noch lieber hat und ihn so manches Mal gerne schütteln würde, weil er durch seine Worte mal wieder irgendetwas in die falsche Richtung gelenkt hat. Man sollte meinen, das ein solch komplexer Charakter wie Kvothe keinen Platz für spannende Nebenfiguren übrig lässt, aber das wäre eine völlig falsche Annahme, denn selbst die Randfiguren haben unfassbar viele Reize. Die geheimnisvolle Auri, der liebevolle Sim, den schwer einzuschätzenden Bast - um nur einige zu nennen. Man schließt derart viele Figuren ins Herz, das es schwer fällt, die Geschichte loszulassen. Am Ende der Geschichte steht man nun mit zehntausenden von Fragen da und kann sich keine davon beantworten. Ob nun in der Rahmen- oder der Binnenhandlung - alles wirkt undurchsichtig und schwer zu fassen. Aber auch das macht "Die Furcht des Weisen aus". Was ich sagen kann, ist, das dieses Buch ein würdiger Nachfolger ist und mich in seiner Vielfalt und Komplexität mehrfach tief beeindruckt zurückgelassen hat - der Weltentwurf ist enorm tiefgehend, beherbergt eigene Währungen, unzählige Sprachen, Lieder, Märchen, Legenden, verschiedene Völker und Rollenverteilungen und eine Magie, die zu erklären versucht wird. Man kann es wohl nicht anders sagen: Die Königsmörder-Chronik ist (bisher und vermutlich auch weiterhin) ein phantastisches Meisterwerk mit einem facettenreichen Plot und vielschichtigen Figuren, von denen man die Hälfte ins Herz schließt - einzigartig, fesselnd, beeindruckend und - vor allen Dingen - unbedingt lesenswert. Fazit: Lieber Herr Rothfuss, ich weiß, dass Sie sich viel Zeit für Ihre Geschichte lassen. Und wissen Sie was? Nehmen Sie sich diese Zeit. Wenn der dritte Band dann ebenso beeindruckend und grandios geschrieben sein wird, wie die ersten beiden, nehme ich ein wenig Wartezeit gerne in Kauf. Natürlich wäre ich Ihnen nicht böse, wenn Sie schneller schreiben würden (weil ich einfach furchtbar gerne wissen muss, wie es weitergeht!), aber ich werde natürlich nicht quengeln (zumindest nicht laut!). Die Geschichte um Kvothe hat mich gefangen genommen und nicht mehr losgelassen und ich glaube, ich kann diesen Fängen erst entkommen, wenn ich weiß, wie diese Geschichte enden wird. Wer den ersten Band gelesen hat, muss ohnehin weiterlesen. Wer sich noch nicht an die Bücher herangetraut hat, sollte sie beginnen, denn man erlebt eine Vielzahl von Abenteuern und eine großartige Geschichte voller Ecken und Winkel, die es noch zu erkunden gilt.

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    • 2
  • Handlung zieht sich anfangs sehr, trotzdem wunderschön geschrieben

    Die Furcht des Weisen 1 & 2

    Aleshanee

    Rezension zu Teil 1 + 2 von Die Furcht des Weisen Zum Inhalt Kvothe erzählt dem Chronisten auch am zweiten Tag die Geschichte seiner Vergangenheit weiter. Zeitlich ist Kvothe noch immer in der Akademie und versucht, sich gegen Ambroses hinterlistige Attacken zu wehren. Sein Kontakt zu der hübschen Denna gestaltet sich weiterhin als schwierig, auch wenn sie sich immer wieder mal näher zu kommen scheinen und sein ewiger Mangel an Geld fordert höchsten Einfallsreichtum. Seine Nachforschungen nach den Chandrian, die seine Eltern ermordet haben, ist nicht einfach und die Frage bleibt weiterhin bestehen, ohne Aussicht auf eine Antwort ... Meine Meinung Da die beiden Bücher dem zweiten Originalband entsprechen wollte ich sie in meiner Rezension gerne zusammenfassen. In dem kleinen Dorf, in dem Kvothe mit seinem Lehrling Bast ein Wirtshaus betreibt, ist der Chronist nun schon den zweiten Tag dabei, eifrig dessen Geschichte aufzuschreiben. Diese Passagen werden wieder aus der Ich-Perspektive von Kvothe erzählt, in denen er ab und zu gerne mal den Leser direkt anspricht, wobei man sich noch mehr mit ihm verbunden fühlt. Ich war auf jeden Fall gleich wieder in seiner Geschichte drin, als hätte ich selbst nur eine Nacht geschlafen und würde wie die beiden Zuhörer seinen Worten lauschen. Kvothe ist immer noch auf der Universität, hat in Will und Sim zwei sehr gute Freunde gefunden die ihm in allen Lebenslagen beistehen und er kommt dem rätselhaften Mädchen Denna kaum einen Schritt näher. Die Beziehung der beiden ist wirklich schwierig, denn für eine einfache Freundschaft ist sie viel zu kompliziert. Sie braucht seine Nähe, um sich frei zu fühlen und doch ist sie bei der ersten Gelegenheit jedes Mal wieder verschwunden. Kvothe möchte ihr ihre Freiheit lassen, aber die Sehnsucht nach ihr lässt ihn nie wirklich los. Das Verhältnis zu Ambrose wird immer verzwickter. Obwohl man ihm nichts nachweisen kann versucht er mit allen Mitteln, Kvothe zu schwächen und ihn aus der Universität zu vertreiben. Ein etwas ausgereiztes Katz-und-Maus-Spiel, dass sich für mich etwas zu sehr in die Länge gezogen hat. Der Namenskundler Meister Elodin dagegen ist ein verrückter, charismatischer und erfrischender Charakter, der mich immer wieder zum Lächeln gebracht hat. Überhaupt hat der Autor hier einiges an Humor reingepackt, was die ganze Geschichte immer wieder aufgelockert hat. Im ersten Buch war es anfangs etwas mühselig, weil von der Handlung her einfach nichts wirklich weitergegangen ist und ich immer noch nicht weiß, ob das alles, was hier beschrieben wurde, am Ende irgendeine Bedeutung haben wird. Natürlich muss man nicht immer etwas hineininterpretieren und die Geschichte ist auf jeden Fall unterhaltsam - tritt aber für meinen Geschmack zu viel auf der Stelle. Allerdings bin ich dann über einen Satz gestolpert, dem Patrick Rothfuss hier scheinbar alles zugrunde gelegt hat: "Alle Wahrheit der Welt ist in Geschichten enthalten." S. 500 (Teil 1) Nachdem es also eine Weile vor sich hingeplätschert hatte, ging es gegen Ende vom ersten Teil endlich in eine neue Richtung. Es wurde interessant, spannend, und ich hatte richtig Spaß beim Lesen. Der Schreibstil ist hier durchweg angenehm, flüssig und detailreich; man verliert sich in der Erzählung, aber wirklich gefesselt hat es mich dann erst, als Kvothes Leben eine ganz neue Wende bekam. Leider spoilert der Klappentext von Teil 2 fast die ganze, restliche Geschichte, in deren 500 Seiten mehr vorkam, als in den über 1500 Seiten vorher. Zumindest kam es mir so vor ^^ Hier kam endlich frischer Wind in Kvothes Leben, auf die unterschiedlichste Art und Weise und besonders hat es mir das Volk der Adem angetan, hier hatte der Autor wirklich ein paar sehr geniale Ideen! Während man liest, bemerkt man die vielen Besonderheiten fast gar nicht, weil man zu sehr in der Geschichte drinsteckt und alles auf so einfach Weise real erscheint. Patrick Rothfuss hat hier eine bewundernswerte Welt voller Rätsel und Magie erschaffen, in der man sich sofort heimisch fühlt. Den Sinn hinter allem, was Kvothe passiert ist, hab ich immer noch nicht verstanden, aber es kommt ja noch der letzte, abschließende Band, in dem sich dann hoffentlich alles aufklären wird :) Fazit Der zweite Band fängt so an, wie der erste aufgehört hat: die gleiche Kulisse, dieselben Probleme und wenig Alternativen. Dann wird es aber außergewöhnlich, amüsant und abwechslungsreich und Kvothe konnte mich mit seiner Erzählung fesseln, so dass ich jetzt sehr gespannt auf den Abschluss der Trilogie bin! © Aleshanee Weltenwanderer Königsmörder Chronik 1) The name of the wind (Der Name des Windes) 2) The wise man´s fear (Die Furcht des Weisen - 2 Bände) 3) Doors of stone (noch nicht erschienen)

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    • 3
  • Verlosung der Lieblingsbücher 2013 vom LovelyBooks-Team - unsere Buchtipps für euch!

    Daniliesing

    Es ist schon zu einer kleinen Tradition geworden, dass wir euch hier über die Weihnachtszeit auch mal unsere Lieblingsbücher vorstellen, die wir in diesem Jahr gelesen haben. Deshalb grübelt das gesamte LovelyBooks Team schon seit ein paar Wochen, welche Bücher wir euch empfehlen und als Buchpaket unter euch verlosen wollen. Denn die Entscheidung ist jedem von uns in diesem Jahr überhaupt nicht leicht gefallen, aber das kennt ihr bestimmt auch selbst. Neben dem Buchpaket mit den 10 Lieblingsbüchern vom Team verlosen wir außerdem einen Kobo GLO E-Reader in schwarz. Hier dürfen sich also gleich 2 Gewinner sehr freuen! Unsere Buchtipps: 1. miadonna empfiehlt: "Die Tochter der Wälder" von Juliet Marillier Ich drehe die Regeln dieses Jahr für mich etwas um und nenne nicht mein Lieblingsbuch für dieses Jahr, sondern möchte die letzte Gelegenheit nutzen euch eine Autorin ans Herz zu legen, die in Deutschland leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient hätte. Für mich ist das richtig, richtig schmerzhaft, weil ich in einigen ihrer Serien feststecke, die jetzt nicht weiter übersetzt werden. Es geht um Juliet Marillier, die mir mit ihren Büchern diese besonderen Lesemomente ermöglicht, wie ich sie das letzte Mal als Teenager z. B. bei der Lektüre von den Nebeln von Avalon hatte. Das ist jetzt über 20 Jahre her und ich habe angenommen, dass mir dieses Gefühl 'völlig in der Geschichte zu leben' einfach nicht mehr passieren kann, weil ich a.) zu erwachsen b.) zu unaufmerksam c.) zu fantasielos geworden bin. Als mir dann Dani von ihrer Lieblingsreihe 'Sevenwaters' erzählte, wurde ich zwar hellhörig, aber ich hatte nicht mit diesem Geschenk gerechnet. "Die Tochter der Wälder" hat mich mit Haut und Haaren gefressen, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich musste mich wegen akuten Leserfiebers bei der Arbeit krank melden, die großen Abenteuer warteten schließlich auf mich. Nachdem ich die Tochter der Wälder gelesen hatte, musste Nachschub her und ich las mich im Anschluss durch alle verfügbaren Bücher und Reihen von Juliet Marillier. Normalerweise bin ich von irgendeinem Band dann enttäuscht, aber das ist mir einfach nicht passiert. Leider war irgendwann trotzdem Schluss, denn die Autorin findet keinen Verlag in Deutschland, weil sich ihre Reihen und Serien nicht in der Masse durchgesetzt haben. Wie traurig ist das denn? Deshalb hier an dieser Stelle noch einmal meine Empfehlung für die Bücher von Juliet Marillier. Und wer weiß, wenn sich jetzt alle Leser auf ihre Bücher stürzen, dann komme ich vielleicht doch noch einmal in den Genuss eines dieser raren Lesemomente... 2. MissBookarazzi empfiehlt: "Silver Linings" von Matthew Quick Mir fiel es dieses Jahr schwer, ein Buch zu finden, das mich so richtig begeistert hat. Doch mir ist schließlich eins aus dem Frühjahr eingefallen, das meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit erhält und auf eine bestimmte Weise besonders ist! Die meisten sind durch die Oscars eher mit dem Film vertraut. Ich finde jedoch, man sollte zuerst das Buch kennen. "Silver Linings" ist ein versteckter Bücherschatz von Matthew Quick, der den Leser durch zwei eigene und verrückte Charaktere mitreißt und in die ungewöhnliche Geschichte von Pat und Tiffany entführt, die einen immer wieder überrascht und die verschiedenen Facetten des Lebens durch einen bemerkenswerten Blickwinkel sehen lässt. Das Buch ist sicherlich nicht für jeden Lesegeschmack geeignet. Aber wer ein Herz für skurrile und liebenswerte Charaktere hat, der wird Pat und Tiffany gerne auf ihrer Suche nach ihrem eigenen Happy End begleiten! 3. sarah_elise empfiehlt: "Bettler und Hase" von Tuomas Kyrö Urkomisch, verschroben und überaus liebenswürdig ist nicht nur der rumänische Antiheld Vatanescu sondern der gesamte Roman „Bettler und Hase“ des finnischen Autorenstars Tuomas Kyrö. In einer einzigartigen Manier mit fantastischen Elementen hangelt sich der rumänische Auswanderer in tiefem Vertrauen auf die westeuropäische Wohlstandsgesellschaft durch die kriminelle Unterwelt Finnlands; stets getrieben von der Sehnsucht nach finanzieller Sicherheit. Nachdem er Menschenhändler Jegor entkommen konnte, begibt sich Vatanescu auf einen Road-Trip quer durch Finnland und rettet versehentlich ein Kaninchen, das er „Hase“ tauft. Und während der treu-naive Protagonist sich schwertut, richtige Entscheidungen zu fällen, verfügt „Hase“ über den überlebenswichtigen Instinkt, bei Gefahr Reißaus zu nehmen. Auf ihrer Suche nach dem Glück trifft das komische Duo auf Gestalten der kuriosesten Facetten. Armut, Menschenhandel und organisierte Kriminalität stellen nicht die optimalen Rahmenbedingungen für ein modernes Märchen dar, doch Tuomas Kyrö schafft es mit rabenschwarzem Humor und seinem rumänischen Forrest Gump den Leser zu verzaubern. Wo Vatanescus Reise endet und welche Rolle der finnische Ministerpräsident und Facebook spielen, wird nicht verraten, doch die Lektüre unterhält und lehrt uns die Sehnsucht der Menschen nach Gerechtigkeit und Humanität in einer kapitalistischen Gesellschaft. 4. DieBuchkolumnistin empfiehlt: "Troposphere" von Scarlett Thomas Die britische Autorin Scarlett Thomas hat mit “Troposphere” ihren siebten Roman geschrieben und darin mit Ariel Manto eine weibliche Hauptdarstellerin geschaffen, die mir sympathischer nicht sein könnte: sie ist verrückt, witzig, rothaarig, im ständigen Schwanken zwischen Pessimismus und Hoffnung, stark und liebevoll und süchtig nach ständigem Wissensnachschub und Austausch über ihre verschiedenen Theorien rund um unsere Existenz. Gerade die vielen naturwissenschaftlichen und philosophischen Erläuterungen machen den Roman wahrscheinlich für viele Leser völlig untauglich – für mich machten genau diese Diskurse den Reiz aus und sie fordern jederzeit volle Aufmerksamkeit.Ein Roman, an dem sich die Geister sicherlich scheiden – ich bin sofort reingekippt und wollte nie mehr raus. Eines der Bücher, die ich immer wieder und wieder lesen will und dabei stets Neues entdecken werde, denn vorhersehbar ist hier nur eines: man ist nach dem Buch schnell ebenso süchtig wie Ariel Manto nach der Troposphäre. 5. malano empfiehlt: "Leb wohl, Schlaraffenland" von Roland Düringer und Clemens G. Arvay Man könnte sagen: "Das Buch zum Film", auch wenn es keinen Film im klassischen Sinne gibt, sondern ein Videotagebuch! Seit 2. Januar dieses Jahres hat sich der österreichische Kabarettist und Schauspieler Roland Düringer, einem interessanten Selbstversuch unterzogen und zwar: Wie wäre es in der heutigen Zeit ein Leben wie in den 70ern (seiner Kindheit) zu führen, abseits von Telefon, Internet, e-Mail, Bankomatkarte, Auto, Supermärkten und ständiger Verfügbarkeit... Roland Düringer hat also begonnen nach und nach, die Werkzeuge der heutigen Zeit zu reduzieren oder wegzulassen und beobachtet was dies für sich und sein Leben bedeutet und hat dies in Form eines Videotagebuches auf www.gueltigestimme.at festgehalten und dokumentiert. Und da mich nun dieses Videotagebuch und Düringers Experiment seit Anfang dieses Jahres begleiten, empfehle ich euch somit quasi das neu erschienene "Buch zum Film" mit dem Titel: "Leb wohl, Schlaraffenland - Die Kunst des Weglassens", oder wie in der Inhaltsangabe beschrieben: ein Leben wie früher zu führen und dabei die Zukunft zu gewinnen. 6. Kari empfiehlt: "Ich bin verboten" von Anouk Markovits In diesem Jahr hat mich ein Buch ganz besonders ergriffen, das mir sogar noch nach Monaten immer wieder ins Gedächtnis rückt. Klammheimlich schleicht es sich in meine Gedanken, während der Bahnfahrt nach Hause oder wenn ich mir gerade eine neue Lektüre aussuche. Die Rede ist von „Ich bin verboten“ von Anouk Markovits, einem Roman, der die Geschichte einer streng gläubigen jüdischen Familie vom Zweiten Weltkrieg bis in unser 21. Jahrhundert hinein erzählt. Die Autorin, welche selbst als Satmar-Chassidim, einer jüdischen Sekte, aufwuchs, berichtet von diesem streng regulierten und kontrollierten Leben, das vor allem Frauen in ihre Grenzen weist. Durch zwei weibliche Hauptfiguren, die zwar unterschiedliche Wege beschreiten, aber auf ihre Art und Weise mutig und entschlossen sind, ihr Leben zu meistern, beschreibt Anouk Markovits, wie enge Fesseln ein Leben voller Möglichkeiten zu einem ungelebten Leben werden lassen können. Ihr Erzählstil ist wie ein Sog, der den Leser diese völlig fremden Leben hautnah erleben lässt. 7. kultfigur empfiehlt: "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke "Die letzte Generation" von Arthur C. Clarke ist Vorlage und Inspiration für viele andere Science-Fiction Bücher, Serien und Filme (u.a. "V - Die Besucher"). Die Geschichte erzählt von der Begegnung der Menschen mit einer außerirdischen Rasse, die plötzlich mit riesigen Schiffen am Himmel über den Metropolen der Welt auftauchen. Es ist das Ende der Menschheit wie wir sie kennen. Doch was wissen wir schon ... 8. doceten empfiehlt: "Shotgun Lovesongs" von Nickolas Butler "Shotgun Lovesongs" ist inspiriert von der Lebensgeschichte und Musik von Bon Iver und damit ein toller Roman über Freundschaft und über die große Frage, was das Leben eigentlich wirklich ausmacht. Butler schafft es, im Leser Fernweh und Heimweh zugleich zu wecken. Fernweh nach der wunderbaren Natur Wisconsins, nach dem Wechsel der Jahreszeiten und dem einfachen, idyllischen Leben auf dem Lande dort. Heimweh nach der eigenen Familie und den Jugendfreunden, die zumindest in meinem Fall sehr weit weg wohnen und die für mich immer noch sehr wichtig sind. Viel wichtiger ist aber, dass das Buch die Musik von Bon Iver selbst aufgreift. Die großen Themen des Romans sind auch die Themen der Songs von Justin Vernon. "Shotgun Lovesongs" ist Bon Iver zwischen zwei Buchdeckeln - das ist toll und darin liegt auch der gelungene Geniestreich von Butler! 9. Trumans empfiehlt: "Monster" von Benjamin Maack „Monster“ von dem deutschen Autor Benjamin Maack ist mir schon im Buchladen sofort ins Auge gefallen, durch sein schlichtes, aber unglaublich stimmiges Cover: schemenhaft blickt der Betrachter in die Tiefen eines Waldes. Sonst Nichts. Wald, Autor und Titel und mein erster Eindruck wurde beim Lesen gefestigt. „Monster“ beinhaltet einzelne Erzählungen, die aber doch zusammengehören. In jeder steht eine Figur mit Namen Benjamin im Zentrum. Immer sind es Personen, die herumirren, ihren von Gewalt oder Sexualität verstörten Blick umherschweifen lassen und erschreckend Unkonventionelles tun. Maack erzählt höchst atmosphärisch und packend, überzeugend und provokant. 10. Daniliesing empfiehlt: "Wunder" von R.J. Palacio Oft lese ich Bücher und mag sie sehr gern. Doch selten lese ich ein Buch und kann nicht anders, als es wirklich zu lieben! “Wunder” liebe ich!  Die US-amerikanische Autorin Raquel J. Palacio hat mit ihrem Buch “Wunder” ein echtes Buchwunder geschaffen. Ich habe es aufgeschlagen und wollte nur mal kurz reinlesen, doch nach nur ein paar Seiten war ich schon mitten in der Welt von August, liebevoll Auggie genannt, angekommen. Ein erstaunlich gefühlvoller Jugendroman, der deutlich zeigt, wie bedeutsam es ist, wer wir wirklich sind und wie unwichtig in diesem Zusammenhang Äußerlichkeiten sind, die nur einen so geringen Teil der Persönlichkeit eines Menschen ausmachen. Seid ihr neugierig auf unsere 10 Lieblingsbücher 2013 geworden? Dann habt ihr jetzt bis einschließlich 6. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 10 Büchern mitzumachen. Eine kleine Anmerkung zu "Die Tochter der Wälder": Da das Buch vergriffen ist, müssen wir erstmal schauen, ob wir noch ein Exemplar auftreiben können. Alternativ wird sonst ein anderes Buch von Juliet Marillier im Paket liegen. Bitte gebt bei eurer Teilnahme außerdem an, ob ihr das Buchpaket oder den Kobo GLO gewinnen möchtet bzw. ob euch beides interessiert. Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei: Welches Buch würdet ihr euch am meisten zu Weihnachten wünschen und wieso? Falls ihr erst nach Weihnachten mitmacht, erzählt uns doch stattdessen, welche Bücher ihr geschenkt bekommen habt! Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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    • 1017
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