Die Furcht des Weisen Band 2

von Patrick Rothfuss 
4,6 Sterne bei665 Bewertungen
Die Furcht des Weisen Band 2
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Lässt nicht nach. Immer noch ein Highlight

Yelahnaels avatar

Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! ♡

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Inhaltsangabe zu "Die Furcht des Weisen Band 2"

Erleben Sie, wie Kvothe im Feenreich der betörenden Felurian begegnet, die ihn durch ihre märchenhafte Schönheit fast willenlos macht. Nur durch eine List kann er sich aus ihren Armen befreien. Und sein Weg führt ihn weiter zu den stillen Kriegern der Adem, von denen er die hohe Kunst des Lethani erlernt und das Schwert Saicere verliehen bekommt. Mit ihm und einem von Felurian gewobenen Schattenmantel tritt er die Reise zurück zum Hof des mächtigen Maer an, doch unterwegs wartet entsetzliches Unheil auf ihn.

Dieser 2. Teil des Nachfolgebands von 'Der Name des Windes' steckt wieder voller neuer Geschichten und Ideen von Patrick. Der Band ist daher so umfangreich geworden, dass man ihn teilen musste in zwei Bände - 'Die Furcht des Weisen 1' und 'Die Furcht des Weisen 2'.

Mit 'Die Furcht des Weisen' legt Patrick Rothfuss den zweiten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte.

2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman 'Der Name des Windes' mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608939262
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:522 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:27.02.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.06.2013 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Chreaderusvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Besser als Teil 1
    Vor dem Finale

    Besser als Teil 1

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    emilayanas avatar
    emilayanavor einem Jahr
    Etwas schwächer als der vorige Teil, aber immer noch fantastisch!

    1.     Handlung: Kvothe hat einen Blitz vom Himmel geholt und dadurch seine Truppe gerettet. Nun müssen diese sich auf die Rückkehr zum Maer machen. Doch Kvothe nimmt noch einen Umweg und landet im Feenreich bei Felurian. Er kann sich nur knapp von der schönsten aller Frauen trennen, die Männer durch ihre Schönheit in den Wahnsinn treibt. Er beginnt seine Ausbildung zum Schwertkämpfer bei den Adem. Doch auf seinen Abenteuern verliert sich Kvothe beinahe selber und muss sich fragen, wer er ist und wer er sein möchte. Mit den spannenden Gegenwartsberichten kann man Rückschlüsse auf seine Entscheidungen ziehen.

    Der zweite Teil der Königsmörder Chronik ist im Deutschen in zwei Teile unterteilt. Diese Rezension bespricht den zweiten Teil.

    2.     Schreibstil: Im Grunde habe ich in meinen vorigen beiden Rezensionen schon alles zu dem wundervollen Schreibstil von Patrick Rothfuss gesagt. Tolle Beschreibungen, die allerdings nichts über thematisieren, sodass es sich in die Länge zieht. Besonders gut geraten sind die indirekten Charakterbeschreibungen. Der Leser wird bei diesen Büchern so gefordert, wie es in einem guten Buch der Fall sein sollte. Gut und flüssig durchzulesen, ohne dabei 08/15 zu sein. Man muss es einfach anerkennen. Der Schreibstil ist einfach gut. So ist es.

    3.     Charaktere: Einzigartige Charaktere, das macht diese Reihe besonders aus. Vor allem der Hauptcharakter Kvothe trägt natürlich die Handlung dieser Reihe. Man erlebt in diesem Band vor allem wie er sich verändert und das nicht nur zum Guten. Untypisch, aber genau deshalb erfrischend. Die Nebencharaktere werden in diesem Band eher weniger beschrieben, da sich die Handlung auf Kvothe konzentriert. An erfährt langsam wie er zu der gegenwärtig so geschätzten, aber auch gehassten Persönlichkeit geworden ist. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass Felurian, als ein so altes Wesen, noch ein wenig genauer charakterisiert worden wäre, nicht beschrieben. Beschreibungen ihrer Brüste durch Kvothe gab es wirklich genug.

    4.     Umsetzung: Die Umsetzung fand ich diesmal leider nicht so fantastisch gelungen wie in den beiden anderen Bänden. Der Anfang im Feenreicht hat mich sogar stellenweise etwas gelangweilt. Leider. Auch die Phase bei den Adem fand ich nicht ganz so spannend wie erhofft, auch wenn es mich fesseln konnte. Dadurch habe ich dieses Buch auch nicht direkt an einem Tag verschlungen, sondern brauchte zwei. Die letzte Hälfte des Buches konnte mich jedoch wieder mal vollkommen abholen. Ich erkläre hier nicht noch einmal den Aufbau des Buches, aber ich bin immer noch ein absoluter Fan der Wirtshausszenen. Ich finde, dass man genau wegen denen so an der Charakterentwicklung Kvothes interessiert wird. Wie wurde dieser unglaublich clevere Junge so verbittert und hoffnungslos? Das erfahren wir wahrscheinlich im dritten Band. Apropos dritter Band: Der befindet sich schon seit Jahren in der Planung, aber man wird wohl noch ein paar Jahre warten müssen, einige scherzen bis 2025. Allerdings wurde schon erstes Bild vom Skript veröffentlicht. Also, die Hoffnung nicht aufgeben.

    5.     Cover: Das Cover finde ich noch immer sehr schön und passend für ein Fantasy Buch. Ich mag zudem den Farbverlauf.

    6.     Ende: Das Ende des Buches war niederschmetternd. Für die Figuren, sowie auch für mich. Und das nur aus einem einzigen Grund: Ich will weiterlesen, unbedingt. Naja, aber was soll man tun als mehr oder weniger geduldig warten. Und natürlich kam das Kapitel über die dreistimmige Stille wieder zum Schluss und hat das Buch perfekt abgerundet.

    7.     Bewertung:

     

    1.     Handlung:            35 / 40

    2.     Schreibstil:          13 / 15

    3.     Charaktere:         16 / 20

    4.     Umsetzung:           8 / 10

    5.     Cover:                     5 / 5

    6.     Ende                       8 / 10

     

                                                            85 / 100

     

    Gesamtwertung:   8.5 P

    Genrewertung:      8.5 P

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    _Caroline_s avatar
    _Caroline_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gefiel mir besser wie das zweite Buch. Durchweg spannend und interessant :) Ich bin sooo gespannt wann der 3. Teil rauskommt!!
    Tolle und spannende Fortsetzung!

    Es handelt sich hier um den zweiten Teil des zweiten Buches der Königsmörder-Chronik. Aus einem, wurden in Deutschland gleich zwei Bücher gemacht :)

    Klappentext:
    Erleben Sie, wie Kvothe im Feenreich der betörenden Felurian begegnet, die ihn durch ihre märchenhafte Schönheit fast willenlos macht. Nur durch eine List kann er sich aus ihren Armen befreien. Und sein Weg führt ihn weiter zu den stillen Kriegern der Adem, von denen er die hohe Kunst des Lethani erlernt und das Schwert Saicere verliehen bekommt. Mit ihm und einem von Felurian gewobenen Schattenmantel tritt er die Reise zurück zum Hof des mächtigen Maer an, doch unterwegs wartet entsetzliches Unheil auf ihn.

    Meine Meinung:
    Der zweite Teil konnte mich nun wieder mehr begeistern als der Erste. Zumindest war ich damit schneller durch, wobei ich beim ersten Teil einige Längen hatte, wo ich teilweise monatelang nicht mehr weiterlas. 

    Die Geschichte beginnt zwar etwas ruhiger, aber wie andere, deren Rezensionen ich gelesen habe, fand ich das überhaupt nicht langweilig. Klar, die Zeit, die er bei Felurian verbringt, hätte man wohl auch nicht soooo sehr ausschmücken müssen, allerdings fand ich es jetzt auch nicht schlimm und zwischendurch durchaus spannend :)
    Die Zeit in Adem nahm viele Seiten in Anspruch, und auch da gab es Längen. Und trotzdem fand ich es auch da stets interessant und spannend. Ich bin immer wieder begeistert wie toll und und phantasievoll Patrick Rothfuss solche Dinge umschreiben kann. Wie kommt man bloss auf solche fantastischen Ideen? Ich fand die Theorie des Lethani sehr interessant, obgleich ich bis jetzt noch nicht zu 100% verstehe, was es ist :D Auch die ganze Sprache und Sitten der Adem, es war einfach nur ... mir fällt kein Wort dafür ein! Ich bin begeistert!

    Auch nach Verlassen von Adem blieb es stets interessant und spannend. Die letztendliche Rückkehr an die Universität und das Wiedersehen altbekannter Gesichter, hat mich allerdings am meisten gefreut :)

    Der Abschluss des Buches verleitet natürlich wieder dazu, gleich weiterlesen zu wollen. Leider geht das aber nicht... Wann das dritte Buch rauskommen wird, steht ja bekanntlicherweise noch in den Sternen :) Vielleicht erfahren wir dort endlich, woher die Königsmörder-Chronik ihren Übernamen hat :)

    Fazit:
    Der zweite Teil des Buches konnte mich wieder total fesseln und in komplett neue, spannende Völker und Sitten abtauchen lassen. Ich fand es stets interessant und ich wünschte, auch so eine blühende Phantasie wie Patrick Rothfuss zu haben :) Da dies leider nicht der Fall ist, tauche ich aber gerne weiterhin in seine Geschichte ein. Ich würde wohl inzwischen jedes Buch von ihm lesen :)
    Der zweite Teil bekommt von mir wieder volle 5 Sterne!

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    Felicitas_Brandts avatar
    Felicitas_Brandtvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Anfang war enttäuschend, aber dann konnte mich die Geschichte doch packen und restlos begeistern <3
    Der Anfang war enttäuschend, aber dann konnte mich die Geschichte doch packen und restlos begeistern

    Zitat:

    Kvothe atmete tief durch: „… aber das hier ist kein kühnes Liebesabenteuer. Es ist kein Märchen, in dem die Toten wiederkehren. Es ist kein mitreißender Epos, das dazu bestimmt wäre, das Blut in Wallung zu bringen. Nein. Wir wissen doch alle, was für eine Art von Geschichte das hier ist.“ S. 102

     „Also für mich sieht es nicht so aus, als würde das Wirtshaus in Flammen stehen.“ Bast sah ihn ungläubig an. „Die ganze Welt steht in Flammen“, sagte er. „Macht doch mal die Augen auf.“ S. 510

     

    Inhalt: Patrick Rothfuss - Die Königsmörder-Chronik - Die Furcht des Weisen Teil 2

     Kvothe ist auf Banditenjagd gegangen und um Haaresbreite lebend daraus hervorgegangen. Jetzt begegnet er Felurian, der sagenhaften Elfe, die durch ihre unfassbare Schönheit die Männer in Tod und Wahnsinn treibt. Durch eine List kann er ihr entkommen und sein Weg führt ihn zum Volk der Adem, die stillen Krieger. Hier lernt er den Weg des Lethani und bekommt ein legendäres Schwert verliehen. Mit ihm und einem von Feluarian gewobenen Mantel aus Schatten und Mondlicht tritt er den Heimweg zum Hof des Maer an. Doch auf diesem lauernd Dunkelheit und Blut auf den jungen Arkanisten.

     

    Meinung:

     Wir starten (im Gegensatz zu den anderen beiden Bänden) direkt in Kvothes Geschichte. Kein Gänsehautprolog, keine Szene im Gasthaus Wegstein. Kvothe hat den Kampf gegen die Banditen überlebt und wieder einmal mehr dafür gesorgt, dass man über ihn ordentlich spekulieren kann. Er genießt es sehr, seinen Ruf anzukurbeln, was ich ein bisschen unsympathisch finde. Da die Aufgabe, die ihm der Maer gestellt hat, jetzt erfüllt ist, machen Kvothe und seine Leute sich auf dem Heimweg.

    Doch unterwegs treffen sie plötzlich auf Feluiran, eine Sagengestalt, eine wunderschöne Elfe von der es heißt, dass kein Mann sie lebend verlassen kann. Entgegen aller Vernunft geht Kvothe, gebannt von Leidenschaft und Sehnsucht zu ihr und verlässt seine Gefährten. Es folgt eine Zeit voller … Sex.

    Naja und gegessen wird auch hin und wieder.  =D

    Felurian lehrt Kvothe die Künste der Liebe und dabei allerlei schräge Begriffe wie „die tausend Hände“ etc. Ich fand das ehrlich gesagt etwas albern und konnte nicht so viel mit diesen Kapitel anfangen. Kvothe trifft allerdings im Elfenreich auch auf ein Baumwesen, dass ihm die Zukunft voraussagt und allerlei Sachen andeutet, auch über Denna, Kvothes Herzensdame.

    Hier ist der erste Bruch in der Geschichte, weil Bast das bisher nicht über seinen Reshi wusste und jetzt fix und fertig mit der Welt ist. Er hat totale Angst vor diesem Wahrsageding und das obwohl er selbst so ein mächtiges Wesen ist.

     Kvothe gelingt es schließlich sich von Felurian zu trennen, sie lässt ihn gehen, damit er ein Lied über sie in der Welt bekannt machen kann und er muss versprechen, zu ihr zurückzukehren. Kvothe findet seine Gefährten wieder und erzählt, dass er Felurian mithilfe eines Zaubers besiegt hat. Das finde ich kurz gesagt: doof. Was soll denn das Gelüge? Nur um cooler dazustehen?

    Aber gut, Kvothe und seine Leute ziehen weiter, doch einer von ihnen, Tempi, wird nach Hause zurückbeordert. Wenn ihr die Bücher gelesen habt, wisst ihr, dass Tempi einem speziellen Volk mit ziemlich vielen Eigenarten angehört. Er hat Kvothe viel über sein Volk gelehrt und soll jetzt dafür bestraft werden. Kvothe beschließt sofort mit ihm zu gehen, um seinem Freund zu helfen <3

     Er wird im Volk der Adem als Lehrling aufgenommen, bekommt eine Lehrerin und außerdem wieder jede Menge Sex. Mich hat die erste Hälfte des Buches leider total enttäuscht. Eine ElfenKamasutraLehrerin und danach Jedi, die in Gesten reden und es mit jedem treiben. Nicht meins. Die Sprache ist einfach, hat nicht mehr diese magische Tiefe und mir fehlen Sim und Will und ihr Humor.

     Aber, sobald Kvothe von den SexJedi aufbricht, wird es besser, viel viel viel besser! Der alte Patrick Rothfuss Zauber kehrt zurück und hat mich total in seinen Bann gezogen. Kvothe gerät an eine Gruppe Banditen, die sich als Edman Ruh ausgeben und stellt sich ihnen entgegen. Und den Rest kann ich euch leider nicht erzählen, da braucht ihr das Buch ja nicht mehr lesen, aber glaubt mir, es wird toll, so toll, wie im ersten Band <3

     In der Erzählung von Kvothe geht es also ordentlich rund und ebenso in der Gegenwart. Das Wirtshaus wird angegriffen, Bast heckt etwas aus und Kvothe … Kvothe macht mir Angst. Nicht vor, sondern um ihn. Und auch Bast begibt sich auf einen dunklen Pfad, der schon Anakin Skywalker zum Verhängnis wurde. Es gibt auch wieder einen wunderschönen, düsteren Epilog, bei dem ich fast geweint hätte.

    Ich liebe die Figur von Kvothe, trotz seiner doofen Angeberei, er ist so vielschichtig und neben Aragorn definitiv mein Lieblings-High-Fantasysheld

     Wann und in welcher Form der nächste Band erscheinen wird, ist leider immer noch nicht bekannt und ich hoffe wirklich sehr, dass es bald soweit sein wird!!!

     PS: Behaltet mal beim Lesen die Lady Lackless, also die Frau des Maer im Auge, ich habe da eine mega interessante Fantheorie gehört, die ich absolut logisch finde!

     Fazit: Der Anfang war enttäuschend, aber dann konnte mich die Geschichte doch packen und restlos begeistern <3 Vier Bücher von mir und dir dringende Bitte nach mehr *-*

     Die Reihe: Die Königsmörder-Chronik

     Der Name des Windes

    Die Furcht des Weisen Band 1

    Die Furcht des Weisen Band 2

     

    Außerdem von Patrick Rothfuss in dieser Welt erschienen:

    Die Musik der Stille – Aurils Geschichte

     

    ©hisandherbooks.de

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    TamiraSs avatar
    TamiraSvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Beinah eine tolle Fortführung, die leider in den ersten einhundert Seiten viel von ihrer Spannung gegenüber zum Vorgänger verloren hat.
    Eine etwas ruhigere Fortsetzung, die erst nach gut einhundert Seiten wieder an Spannung zunimmt


    Es handelt sich hierbei um den dritten Teil (bzw. Teil 2 von 2, also "2.2") zur Königsmörder-Chronik, das heißt, diese Rezension wird Spoiler enthalten, auch wenn ich nur wenig über die Geschichte sagen werde.


    Dieser Teil setzt, natürlich, direkt am Ende des Vorgängers an. Natürlich hat Kvothe den Angriff auf die Diebe überlebt, begibt sich jedoch kurz darauf erneut in Gefahr, wenn auch in eine etwas andere. Er trifft auf die Fae Felurian und verfällt ihrem Zauber und damit beginnt etwas, das mich wirklich stark gestört hat. Kvothe ist plötzlich und zum ersten Mal wirklich den Reizen einer Frau erlegen und verbringt die nächsten hundert Seiten so gut wie ausschließlich mit Sex (wenn auch nie so genau ausgesprochen). Und da man Kvothe zuvor als eine so selbstständige und selbstsichere Person kennen gelernt hat, ist man irgendwie ein wenig vor den Kopf gestoßen, als er Felurian so vollkommen verfällt - wenn auch nur für eine Zeit lang -, obwohl man weiß, dass es hier mit Magie zugeht.
    Ich war wirklich froh, als die Geschichte nach Besuch des Feenreichs weiter ging, doch auch durch den Rest des Buches hat es mich gestört, das Kvothe plötzlich mit mehr oder weniger jeder Frau ins Bett geht. Ich fand, dass dies nicht dem Charakter Kvothes entspricht, so wie wir ihn bisher kennen gelernt haben.


    Wenn man von diesem Punkt jedoch absieht, erwartet einen eine gelungene Fortsetzung, auch wenn mir der vorherige Band um einiges besser gefallen hat. Wir erfahren viel aus Kvothes Vergangenheit und erleben erneut, dass er nicht wirklich Taborlin der Große ist, sondern nur ein Mensch, wenn auch clever, listig  und mutig und erfahren immer mehr darüber, wie sein Ruf entstand, der ihn zum größten Magier seiner Zeit kürte.


    Bleibt zu sagen: ich freue mich unheimlich auf die Fortsetzung, auch wenn es bisher keinen Termin dafür gibt. Ich kann nur hoffen, dass Rothfuss nicht in diesem Tempo weitermacht, da er es ab dem zweiten Band geschafft hat, mich vollkommen von ihm zu überzeugen und es schon mehr als zermürbend ist, darauf zu warten, dass George Martin endlich den nächsten Band fertig stellt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Die Furcht des Weisen Band 2 von Patrick Rothfuss

    Inhalt:

    Die Reise von Kvothe geht weiter und schickt in durch die ungewöhnlichsten Welten.
    Er trifft Mythen und Legenden, und spielt mit ihnen.
    Er jagt der Landkarte hinterher und kommt ins Land der sagenumwogenden Adem, die stillen Kämpfer.
    Er erlangt viele Namen, wird zum Retter und Krieger, aber ihn erwartet auch Unheil und leht sich gegen Mächtige auf...

    Meinung:

    Bei Hauptcharakter Kvothe kann ich mich nur immer wieder wiederholen: er ist so unglaublich genial. Wenn ich ihn auf seinen Reisen begleite denke ich häufig wegen seiner Genialität und schnellen Auffassungsgabe er ist hochbegabt, doch zeigt er auch immer wieder einfach nur gnadenlos menschliche Seiten an sich, dass er dem Leser einfach nur sympathisch sein muss. In diesem Teil macht Kvothe eine Ausbildung zum Adem-Krieger. Das ist ein Volk von Kämpfern, die möglichst wenig reden, um so eine neue Stufe der Konzentration und Fertigkeit zu erlangen. Im Buch ist es um einiges brillanter, als wenn ich es euch versuche zu erklären, also lest lieber das Buch! Natürlich kommen auch alle anderen Charaktere nicht zu kurz, Kvothe bleibt zwar der wichtigste, jedoch gibt es immer mehr Einblicke in die Gedanken der anderen, wie zum Beispiel Kvothes Gehilfen (in der Gegenwart, die ganze Geschichte wird ja von Kvothe in einer Gaststätte erzählt) Bast.

    Patrick Rothfuss hat einen unverkennbaren und überwältigend erfrischenden Stil und wusste zumindest mich mit seinen unerschöpflichen Einfällen wieder von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln.

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    apfelkindchen123vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich, Fabelhaft, Empfehlenswert!!
    Unglaublich, Fabelhaft, Empfehlenswert!!

    Ich kann es gar nicht erwarten, bis man mehr über Kvothe erfährt! Das beste Fantasiebuch des Jahres für mich

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    Cleo15s avatar
    Cleo15vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kann mit dem ersten Teil der Reihe nicht mithalten, ist aber trotzdem gut!
    Guter zweiter Teil mit ein paar Schwächen

    Ich bin inzwischen ein großer Fan von Patrick Rothfuss. Die beiden ersten Bücher der Königsmörderchronik haben mich bereits begeistert und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich auch das zweite Buch des geteilten Bandes "Die Furcht des Weisen" verschlungen habe. Rothfuss hat einen sehr angenehmen Schreibstil, welchen den Leser schnell in die Geschichte eintauchen und die Handlung vor dem geistigen Auge mitverfolgen lässt.

    Die Reise von Kvothe geht spannend weiter. Wieder muss er viele Abenteuer bestehen und auch einige Niederlagen einstecken. Was mir besonders an ihm gefällt ist, dass er seine Herkunft nicht verleugnet, auch wenn das bedeutet, dass er eine gute Stelle am Königshof verlassen muss. Er entdeckt die Welt und das Leben. Ich habe mich immer wie ein kleines Kind gefreut, wenn wieder eine neue Reise nahte. Dagegen hat mich seine Beziehung zu Denna mit der Zeit etwas genervt. Irgendwie ging es da nicht voran und nicht zurück- es war immer das gleiche. Und wenn man es das zehnte Mal in einer leicht veränderten Variante liest, ist es doch etwas langatmig.

    Fazit: Ich fiebere schon dem nächsten Buch entgegen. Für dieses vergebe ich 4 Sterne.

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    Tasmetus avatar
    Tasmetuvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Rothfuss ist ein Genie, anders kann ich mir dieses Buch nicht erklären
    Rothfuss ist ein Genie, anders kann ich mir dieses Buch nicht erklären

    Diese Rezension ist eine Kopie des Originals auf tasmetu.de

    Wer „Der Name des Windes“ und den ersten Teilband von „Die Furcht des Weisen“ gut fand, hat diesen Teil noch nicht gelesen. Während diese nämlich stellenweise immer ein wenig zäh daherkamen, zeigt Rothfuss uns in diesem Buch, dass Kvothes Leben auch etwas rasanter sein kann. Es war spannend und machte absolut süchtig. Bei jeder umgeblätterten Seite dachte man sich einerseits wieso dieses Buch so dick ist und gleichzeitig, dass es niemals enden soll.
    Ich hatte das Gefühl in diesem Buch Kvothe endlich besser zu kennen. Obwohl ich bereits sehr sehr viele Seiten über ihn gelesen habe, war er für mich doch noch immer ein wenig weiter weg, als man es erwarten würde. Er war ständig im Wandel. Das war er auch diesem Teilband aber diesmal hatte ich das Gefühl ihn und sein Wesen endlich so gut zu kennen, dass ich mich voll und ganz auf seine Abenteuer konzentrieren konnte. Ich wusste, dass jeder Satz von ihm wohl überlegt war, dass er zwar nicht perfekt aber nah dran ist, dass er bestimmte Eigenschaften hat die ihn ausmachen. So ist er zum Beispiel extrem wissbegierig. Kvothe lehrt uns, dass es immer etwas zu lernen gibt. Er nimmt aus jeder Situation etwas mit, ist zu jeder Zeit ein Schüler und Student, akzeptiert sein Unwissen nicht sondern arbeitet immer daran es auszumerzen. Oder seine Bodenständigkeit, die trotz Heldentum, Erfolg und Abenteuern immer irgendwie spürbar ist, ihn immer wieder daran erinnert woher er kommt und wer er ist. Die ihn dankbar sein lässt auch wenn er das nie so aussprechen würde.
    Kvothe ist ein so unglaublich intelligenter und durchdachter Charakter, dass ich mir nicht einmal im Ansatz vorstellen kann wie Rothfuss selbst sein muss. Zumal der Autor sich ja auch noch die ganzen Länder und Sprachen und Kulturen ausgedacht hat. Vor allem die verschiedenen Kulturen (in diesem Buch vor allem die Adem. Ich liebe sie.) sind so fein ausgearbeitet und einfach nur faszinierend, dass man gerne seine Koffer packen und dort hin reisen müsste. Wann erfindet eigentlich endlich jemand eine Möglichkeit in Bücherwelten zu verreisen?
    In diesem Teilband war aber nicht nur die Geschichte, die Kvothe erzählt, ungemein spannend und komplex, sondern auch die kurze Zwischensequenzen. In den anderen beiden Büchern wurde zwar bereits etwas angedeutet, aber hier treibt Rothfuss die Spannung noch höher: Was geht hier vor? Was ist in Kvothes Leben noch passiert, dass sein Leben nun so ist wie es ist? Was hat es mit Bast auf sich? Und mit den Rätseln die Kvothe noch zu lösen hat?
    So sehr ich jetzt gerne sofort weiterlesen möchte und vor allem nicht weiß wie mir je wieder ein anderes Fantasy Buch gefallen soll, werde ich gespannt auf den dritten Teil warten, denn Rothfuss braucht seine Zeit um dieses Meisterwerk fortzusetzen.

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    dominonas avatar
    dominonavor 3 Jahren
    würdige Fortsetzung

    Kvothe reist und lernt viele verschiedene Dinge und man erfährt von bisher ungelösten Geheimnissen. Natürlich rechnet man mit einem Cliffhanger, wenn man weiß, dass noch ein dritter Teil kommt, aber wenn ich mir die Reihe so anschaue, hoffe ich eher auf zehn Teile, weil ich nicht will, dass es zu Ende geht. Erstmal heißt es jedoch: warten auf Teil 3

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    Pressestimmen

    »Ein Fantasyepos, das einen gefangen nimmt ... Ein Autor mit außergewöhnlich vielschichtiger Phantasie, mit ausgeprägtem Sinn für die Transparenz zwischen wirklicher Welt und Parallelwelten, mit großer erzählerischer Gabe, beeindruckender Stilsicherheit (die die deutsche Übersetzung von Jochen Schwarzer und Wolfram Ströle bewahrt) und mit bewundernswerter dramaturgischer Souveränität.«
    Siggi Seuss, Süddeutsche Zeitung, 3.8.2012

    »Wenn Rothfuss Fantasy schreibt, dann ist das so, wie wenn der alte Johnny Cash Country singt: Alle Klischeeerwartungen werden zwar bedient, aber doch auch gebrochen und transzendiert. Zudem verfügt Rothfuss über eine Sprache, die an lyrischer Musikalität und bannender Magie ihrem Helden in nichts nachsteht: Rothfuss erzählt nämlich vom Leben und Lieben eines Lautenspielers und Zauberers, dessen Familie von sieben gottgleichen Wesen, den Chandrian, brutal ermordet wurde.«
    Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 26.02.2012

    »Auch „Die Furcht des Weisen II“ macht es nach wenigen Sätzen unmöglich, sich der Faszination dieses Werks zu entziehen, das in Bildpracht wie Sprachgewalt unübertroffen ist.«
    games orbit, Februar/März 2012

    »Mit der Königsmörderchronik ist Patrick Rothfuss zweifellos ein beträchtliches Werk, um nicht gar zu sagen, ein Meisterwerk der Fantasy-Literatur gelungen. Auch der zweite Teil von „Die Furcht des Weisen“ besticht durch einen bildhaften, atmosphärischen Schreibstil und einer Erzählkraft, wie man sie nur selten antrifft. Hinzu kommen eine äusserst spannende Geschicht und glaubhafte Charaktere. Eine Buchreihe, die uneingeschränkt empfohlen werden kann!«
    Sarah A. Friedli, suite101.de, 27.02.2012

    Pressestimmen zu den beiden vorherigen Bänden:

    »Der Platz neben Tolkien ist jetzt besetzt.«
    Brigitte, 3.12.2008

    »... Rothfuss' Epos hält dem Vergleich mit Tolkien stand, nicht zuletzt dank gewitzten Dialogen mitten in raunenden Episoden ...«
    Hans ten Doornkaat, NZZ am Sonntag, 28.12.2008

    »Für mich ist "Der Name des Windes" die überzeugendste Fantasy seit Tolkiens "Der Herr der Ringe", Roman von Musik und Magie, der sich wie eine Kreuzung aus Bob Dylan und Jack Vance liest. Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie Patrick Rothfuss' "Der Name des Windes".«
    Denis Scheck, ARD, druckfrisch, 5.10.2008

    »Intelligent konstruiert, spannend in Szene gesetzt und voll wunderbarere Fantasie und geistreicher Ideen ist "Der Name des Windes" eine Ausnahme wie ein Standardwerk, nicht nur der Fantasy-Literatur.«
    Judith Leister, games orbit, Dez./Jan. 2008/09

    »"Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss, der Auftakt seiner
    "Königsmörder-Trilogie", ist sehr geeignet, die Vorurteile zu
    erschüttern. Nicht etwa, weil er erzählerisch radikal modern und
    heldenfrei von einer nicht feudalen Fantasiewelt erzählen würde. Sondern weil er die Versatzstücke orthodoxer Fantasy zu etwas Lebendigem zusammensetzt.«
    Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung, 24.10.2008

    »Nur eines ist sicher. Hätte ich die Möglichkeit, einen Fantasy-Preis zu vergeben, so wäre dieses Buch des Autoren Patrick Rothfuss mein einziger Favorit.«
    Der phantastische Bücherbrief, Nr. 500, www.literra.info, 10/2008

    »"Der Name des Windes" ist vor allem das Werk eines großartigen und wortgewandten Erzählers, der aus dem Werdegang eines Waisenkindes seinen Stoff rund um liebe, Rache, und die Qualen des Außenseitertums spinnt.«
    Badische Neueste Nachrichten, 06.04.2009

    »"Der Name des Windes" ist Fantasy, die auch eingeschworene Gegner zu fesseln vermag.«
    Jens Poggenpohl, BÜCHER, 2/2009

    »Ein höllisch kraft- und substanzvolles Romandebüt, das man gar nicht aus der Hand legen kann - zwischendurch so schön und traurig, dass man lachen und heulen möchte ... Diesen Roman liest man eigentlich nicht - man lebt und erlebt ihn. Das Fantasy-Buch des Jahres. Und wahrscheinlich noch weit mehr.«
    Christian Endres, Zitty, 20.11.2008

    Endlich: Die Fortsetzung, der 2. Teilband zu »Die Furcht des Weisen« von Patrick Rothfuss

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