Patrick Rothfuss The Name of the Wind

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Inhaltsangabe zu „The Name of the Wind“ von Patrick Rothfuss

The riveting first-person narrative of a young man who grows to be the most notorious magician his world has ever seen. From his childhood in a troupe of traveling players, to years spent as a near-feral orphan in a crime- ridden city, to his daringly brazen yet successful bid to enter a legendary school of magic, The Name of the Wind is a masterpiece that transports readers into the body and mind of a wizard. It is a high-action novel written with a poet's hand, a powerful coming-of-age story of a magically gifted young man, told through his eyes: to read this book is to be the hero.

Die Geschichte von Kvothe, erzählt an drei Abenden. "The Name of the Wind" umfasst den ersten Abend.

— Katharina_Rambeaud
Katharina_Rambeaud

Großartiger, atmosphärischer Einstieg in eine originelle Fantasy-Welt mit einem ungewöhnlichen Helden, der seine Geschichte selbst erzählt.

— Sascha_Kersken
Sascha_Kersken

Einer der besten Fantasyromane die ich bisher gelesen habe.

— RueSar
RueSar

Hörbuch <3

— Atani
Atani

Sprachlich im Original ein echtes Highlight! Ich bin noch immer verliebt in "a silence of three parts". Bester Nebendarsteller: Bast!

— HeidrunWagner
HeidrunWagner

Wunderbare Fantasy-Geschichte voller Charme und Tiefgang.

— ElyseoDaSilva
ElyseoDaSilva

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  • The Name of The Wind“ von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    RueSar

    RueSar

    09. March 2017 um 21:19

    Kennt ihr das, wenn ihr Ewigkeiten für ein Buch braucht? Aber nicht, weil es schlecht oder so langweilig ist, sondern weil ihr einfach nicht möchtet, dass dieses wunderbare Buch zu Ende geht und ihr möglichst lange darin verweilen wollt? Genau so ist es mir nämlich mit „The Name of The Wind“ von Patrick Rothfuss ergangen. Der Fantasyroman ist ganz anders als alles bisher gelesene. Man muss sich von Beginn an im Klaren sein, dass es eine besondere Geschichte ist, die nicht von Heldentaten sondern vor allem durch seine dichte Atmosphäre lebt. Es gibt keine heroische Krieger und/oder Schlachten, stattdessen erzählt Kvothe seine Geschichte, also eigentlich ist es beinahe mehr eine Autobiographie. Wie schon erwähnt, lebt das Buch von seiner dichten Atmosphäre und dem wunderbaren Schreibstil. Jedes mal wenn ich das Buch zuklappen musste, brauchte ich kurze Zeit um mich zu orientieren, denn ich war vollends in die Welt von „The Name Of The Wind“ abgetaucht. Der Autor schafft es, die einfachsten Dinge und Handlungen so wunderbar zu beschreiben, dass man einfach immer mehr lesen möchte. Es gibt zwar keine großen Schlachten oder ähnliches, aber die actionreichen Szenen kommen dennoch nicht zu kurz. Die Geschichte hat dabei so viel Tiefgang und bis ins letzte Detail ausgearbeitete Charaktere, dass sie den Leser sehr schnell in seinen Bann zieht und nicht mehr los lässt. Patrick Rothfuss Schreibstil ist wirklich grandios, und das macht das Buch so extrem gut. Jedes einzele Wort und jede Formulierung passen zu hundert Prozent und wirken, als wären sie mehrmals überdacht worden. Es gab keine einzige Stelle, wo ich mir nur ansatzweise dachte, dass die Wortwahl hier etwas besser sein könnte.Und genau wegen diesem Schreibstil habe ich auch beschlossen das Buch in Englisch zu lesen. Ich wollte nicht von Übersetzern abhängig sein, sondern bei einem so hochgelobten Buch die eigenen Worte des Autors lesen. Und ich war wirklich traurig, als ich das Buch beendet hatte, da ich mich noch nicht von dieser großartigen Geschichte losreissen wollte/konnte.Fazit Einer der besten Fantasyromane die ich bisher gelesen habe. „The Name Of The Wind“ lebt durch seine dichte Atmosphäre und durch den Schreibstil von Patrick Rothfuss. Daher gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • The Name of The Wind

    The Name of the Wind
    AndreaKristina

    AndreaKristina

    Ich kann es kaum fassen; das ist Fantasy auf hohem Niveau. Ich habe das Buch in Neuseeland gekauft und daher auch in englisch gelesen. Aber meine Güte, war ich begeistert! Das Buch "Vielleicht habt ihr von mir gehört"... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - "sie haben einfach die falschen Lieder gesungen". Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber. Das Cover Das Cover für den deutschsprachigen Raum wird dominiert durch die Farbe rot, was höchstwarscheindlich für Kvothes Haare steht. Finde ich unglaublich gut, doch das Buch in englisch hat ein unglaublich gut gelungenes Cover, indem Kvothe mit seinen feuerroten Haaren vor einem überwachsenen Eingang steht. Düster, fesselnd und mysterös, so mag ich die Cover und vorallem; meine Bücher. Meinung Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Nicht, weil es nicht gut geschrieben ist, sondern weil ich es auf englisch gelesen habe. Ich hatte Mühe mit den vielen neuen Wörtern, die ich nicht kannte und musste mich an eine andere Satzstellung gewöhnen. Am Anfang war ich noch ein einfacher Leser, doch mit jeder Seite wurde ich in die Geschichte gezogen und befand mich mitendrin, manchmal als Kvothe, manchmal als Zuschauer oder Gast im Eolian. Der Name des Windes ist ein Buch, das in einem Stück fertig gelesen wird. Der Hauptcharakter Kvothe (oder wie zu Beginn: Kothe) ist ein Innkeeper (Gastwirt) und scheinbar unglaublich langweilig. Bis eines Tages der Chronist vor seiner Tür steht. Dieser begreift schnell, dass Kothe, oder eben Kvothe, der berühmte Magier, Musiker und Schwertkämpfer ist. Viele Geschichten werden über ihn erzählt, viele Legenden handeln von Kvothe, dem Königsmörder. Was ist aber die Wahrheit? Diese sucht nämlich der Chronist und möchte sie gerne auf Papier bringen. Nach anfänglichem Zögern willigt Kvothe ein und erzählt seine Geschichte, die drei Tage in Anspruch nehmen soll. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird euch Kvothe in seinen Bann ziehen, ihr werdet nach mehr verlangen... ... und von da an seid ihr ihm verfallen! Fazit Achtung Fantasy-Liebhaber: Der Name des Windes ist ein Muss in eurem Regal! Eine unglaublich gut erzählte Geschichte, viele verschiedene Schauplätze, Charaktere mit Tiefgang und viel Fantasie. So begeistert war ich schon lange nicht mehr...

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    • 8
  • Der Name eines Fantsy Must-Reads

    The Name of the Wind
    Yuyun

    Yuyun

    "My name is Kvothe. I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep. You may have heard of me." Das ist alles, was man auf dem Klappentext findet und doch fasst es kurz und prägnant alles zusammen, was "The Name of the Wind ist": Die Erzählung eines noch sehr jungen Mannes, der sein Leben in drei Tagen einem Chronisten, dem "Chronicler" anzuvertrauen, um dessen Neugier zu befriedigen und eventuelle Gerüchte über sich und seine Größe aus dem Weg zu räumen. Normalerweise bin ich niemand, der Rezensionen, geschweige denn lange Rezensionen schreibt, aber hier mache ich eine Ausnahme. Muss sie machen. Die Geschichte beginnt in einem ganz normalen Inn. Die Leute erzählen von seltsamen Geschehnissen, doch natürlich soll es in erster Linie die Langeweile vertreiben. Bis auf einmal ein anderer Dorfbewohner hereinkommt. Verletzt und mit einem merkwürdigen schwarzen Wesen dabei, berichtet er, dass dieses Ding sein Pferd und fasst auch ihn getötet hätte. Dies soll nur das erste von einigen seltsamen Dingen sein, die in den folgenden Tagen passieren. Bis hin zu dem Tag, als sich Kothe, wie er sich als Innkeeper nennt, aufmacht, um diese Wesen unschädlich zu machen. Da begegnet er dem Chronicler. Dieser wurde vorher auf dem Weg zu einem Adeligen beraubt und ist nur zu dankbar für das scheinbare Feuer eines anderen Wanderers. Doch er soll eines besseren belehrt werden. Schon bald bemerkt er, wozu das Feuer wirklich gut ist und wird im Kampf verletzt. Als Kvothe ihn dann in seinem Inn zusammen flickt, zusammen mit dem geheimnisvollen Bast, seinem Lehrling, erkennt der Geschichtsschreiber sofort, um wen es sich bei dem Innkeeper wirklich handelt: Den sagenumwobenen Kvothe. The Kingkiller. Dieser trägt viele Namen, wie er uns berichten wird (so z.B. "Maedre", "The Flame", "The Thunder", "E'lir"). Er handelt mit dem Chronisten aus, ihm in drei Tagen seine ganze Geschichte zu erzählen, dafür lässt er ihn dann in Ruhe. Und so ist "The name Of the Wind" der erste Tag der "Kingkiller-Chronicles". Seine Erzählung beginnt mit seiner Kindheit bei den Edema Ruh, die durch das ganze Land ziehen und die Leute mit ihrem Schauspiel und Kunststücken verzaubern und begeistern. Er lernt so die Gepflogenheiten und Aberglauben aus aller Welt, bis sie seinen ersten Lehrmeister aufgabeln und dann wird die Geschichte erst richtig interessant. Er sieht wie Abenthy scheinbar den Wind selbst befehligt und der Junge, der äußerst aufgeweckt, intelligent und künstlerisch begabt ist, will natürlich wissen, wie er das auch schafft und so beginnt Abenthy ihm die Grundlagen der Sympathy - die Bezeichnung für die "Magie" in dieser Welt- beizubringen. Das wirklich faszinierende an dieser Welt ist vor allem wie realistisch sie wirkt. Die Magie basiert auf der Ähnlichkeit der Dinge und Energie entsteht auch nicht einfach so, sondern muss von irgendwoher gezogen werden. Hitze z.B. Aus der eigenen Körperwärme. Eines der faszinierendsten Themen im Fantasygenre ist für mich die Magie oder Kraft von Namen. Diese wird hier ebenfalls betont. Leider beginnt Kvothe erst ziemlich zum Schluss seine Ausbildung dieser besonderen Fähigkeit and der Akademie. So muss ich nun bis zum zweiten Tag warten, der bereits lesebereit auf meinem Regal steht. Die Akademie ist ein weiterer interessanter Punkt. Die Gelehrten dort prüfen zuerst wie talentiert du bist und legen dann fest, wie hoch die "tuition fee" wird. Je begabter, desto weniger. So balanciert Kvothe auch auf dem ständigen Grad zwischen Pleite und Investition. Er hat genug Geld und kauft sich dann davon trotzdem eine neue Harfe. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, aber sie dominiert nicht. Sie hilft der Story voran und ist eng mit Kvothes Geschichte verwoben. Seine Auserwählte ist genauso mysteriös wie viele andere Charaktere in dem Roman, ähnlich wie er selbst auch. Sie taucht auf und verschwindet, hat ihre eignene Geheimnisse und scheinbar können sie weder mit- noch ohneinander. Allein die Prämissen lassen einen immer weiterlesen- wie kam er zu seinen vielen Namen, welchen König hat er weshalb getötet? Wieso sitzt er heute in einem Inn, nur noch ein Schatten seiner selbst, wenn er doch solche Heldentaten vollbrachte? Wer ist Bast? Wie lernten sie sich kennen? Kvothe schwankt während seiner Erzählung und auch in der Gegenwart immer wieder zwischen Melancholie und seinem alten selbst. Normalerweise sollte dieser Roman langweilig sein. Ein, Held, der alles kann, seine Professoren austrickst, sämtlichen Mordversuchen strotzt, sich seinem Erzfeind nicht beugt, musisch exzellent, schauspielerisch begabt, .... Doch das ist es nicht. Denn er ist auf der Suche, auf der Suche nach den Chandrien, den Kreaturen, die seine Eltern getötet haben und alle anderen der Edema Ruh. Und auch wenn das eine einfache Aufgabe scheint, mit der umfangreichsten Bibliothek an der Seite, so schafft er es immer wieder durch Pech oder eigene Fehler auf dem Weg zu diesem Ziel zu scheitern. Denn z.B. ohne Zugang zu dieser Bibliothek, hilft einem auch diese nichts. Ein weiteres Hindernis stellt die Tatsache dar, dass die Chandrien eher als gruselige Kindermärchen zählen. Und wo immer sie auftauchen, gibt es für gewöhnlich keine Überlebenden, denn meistens tauchen sie dann auf, wenn jemand versucht, über sie zu recherchieren oder etwas findet, was mit ihnen im Zusammenhang steht. So sie bei seinen Eltern oder der Hochzeit, von der Kvothe hört und sofort hinreist, Meine Nennungen sind nur eine kleine Zahl seiner Abenteuer, ich habe nicht nicht seine Zeit unter freiem Himmel, die talent pipes, seine Freunde, Auri, und und und erwähnt. Dass sollte man selbst entdecken. Patrick Rothfuss hat auf jeden Fall eine geniale Fantasywelt erschaffen. Eine realistische Fantasywelt. Mit eigener Währung, verschiedenen Aberglauben in verschiedenen Regionen, mit einer äußerst glaubhaften Magie, einem scheinbar perfekten Held, der dennoch innerlich irgendwie zerrissen und hin-und hergerissen wirkt, eigenen Legenden und Akzenten. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Das Buch hat selbst auf Englisch über 600 Seiten und trotzdem hat es sich nicht so dick angefühlt, als ich fertig war. Es ist ein Buch, bei dem man hofft, dass es nie endet und gleichzeitig alles sofort wissen will.

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    • 2
    NiWa

    NiWa

    01. April 2015 um 16:25
  • The Name of the Wind - Kingkiller Chronicle - Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    27. March 2015 um 18:52

    Inhalt »I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep. My name is Kvothe. You may have heard of me.« So begins the tale of Kvothe – currently known as Kote, the unassuming innkeeper – from his childhood in a troupe of traveling players, through his years spent as a near-feral orphan in a crime-riddled city, to his daringly brazen yet successful bid to enter a difficult and dangerous school of magic. In these pages you will come to know Kvothe the notorious magician, the accomplished thief, the masterful musician, the dragon-slayer, the legend-hunter, the lover, the thief and the infamous assassin. Deutsch: »Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. Meine Meinung Meine Tochter hat mir dieses Buch zu Weihnachten geschenkt. Sie war recht begeistert von der Geschichte und meinte ich MUSS es auch lesen. Da hat sie mir was angetan, weil es wieder kein Einzelband ist, es wird eine Trilogie. Damit das Buch nicht zu einer SuB-Leiche wird (was leicht passieren kann, wenn es ein dickes Buch ist) habe ich mich bemüht, es bald zu lesen. Es ist ein Epic Fantasy Roman und spielt in einer anderen Welt, wie »Herr der Ringe« oder »Game of Thrones«. Diese Vergleiche braucht dieses Buch auch nicht zu scheuen. Zur Orientierung gibt es vorne im Buch eine Karte dieser Welt. Leider ist sie viel weniger detailliert, als ich es gerne hätte. Die Stadt, in der die Geschichte anfängt, ist zum Beispiel gar nicht zu finden. Wir begeben uns am Anfang ins Wirtshaus Waystone in einem ländlichen Städtchen namens Newarre. Kote ist der Wirt und Bast sein junger Helfer und Student. In den ersten kurzen Kapiteln wird unter anderem erzählt wie Kote einem Chronisten vor spinnenartigen Dämonen, die Skraels genannt werden, rettet. Zurück im Gasthaus erkennt der Chronist, das Kote in Wahrheit der sagenumwobene Held Kvothe ist. Es gibt viele Geschichten über seine Heldentaten, er ist Schwertkämpfer, Magier und Musiker. Kvothe erlaubt dem Chronisten nun seine wahre Geschichte niederzuschreiben, dafür werden sie drei Tage brauchen (darum eine Trilogie). Kvothe beginnt mit seiner Kindheit. Er ist vom Volk der Edema Ruh, ein fahrendes zigeunerähnliches Volk, eine Gruppe von Schauspieler und Musiker. Da war seine Welt noch in Ordnung. Kvothe ist eine ganz besondere Figur. Äußerlich sehr auffällig mit seinen feuerroten Haaren und grünen Augen kann er sich wohl nirgendwo lange verstecken. Sein Charakter ist geprägt von seiner glücklichen Kindheit und seiner guten Erziehung, aber auch von seiner großen Wissbegierde. Bereits im ersten Buch, das über einen Zeitraum von ca. 7 Jahren geht, muss er viel durchmachen. Aber er zerbricht nicht daran und macht sich schließlich auf dem Weg zur Universität, um mehr über die »Chandrian« herauszufinden, die das Unglück über ihn gebracht haben. Die Chandrian sind sieben mystische und sehr böse Wesen, es kursieren viele Geschichten über sie aber die meisten Menschen glauben nicht, dass sie (noch) existieren. Doch Kvothe glaubt es besser zu wissen. Ich mag den Protagonisten, obwohl er doch hier und da ein klein wenig zum Selbstlob neigt. Auf der anderen Seite gibt er auch seine Niederlagen und Fehler zu. Darum hält sich das ganz gut die Waage und macht den Protagonisten nicht unsympathisch durch Prahlerei. Kvothe hat schon sehr viel Böses erlebt und viel gelitten, wenn man bedenkt, dass er am Ende dieser Geschichte noch nicht mal 18 Jahre alt ist. Er hat was an sich, dass mich noch nicht loslässt. Die anderen Charaktere sind auch sehr gut gezeichnet, man kann sich nicht nur vom Äußeren ein Bild machen, sondern auch vom Charakter, sei er gut oder böse. Die Welt, in der diese Geschichte spielt, ist nicht so viel anders als unsere, wenn man an das Mittelalter denkt. Doch Rothfuss hat schon eine Welt mit eigener Religion, eigenen Sprachen, Rassen, eigener Zeitmessung, Währung und vielem mehr erfunden. Manches (Zeitmessung z.B.) ist leider nicht ganz so verständlich, hier würde ein Anhang mit Erklärungen weiterhelfen. In dieser Welt gibt es auch »Sympathie«, was eigentlich eine Disziplin ist, indem ein Objekt verändert wird durch die Manipulation eines anderen, vereinfacht gesagt. Und dann gibt es »Namen«, die man rufen kann, wie der Name des Windes, und der Wind gehorcht. Also doch richtige Magie. Und Wesen gibt es auch, die menschenähnlichen Fae oder auch riesige drachenähnliche, feuerspeiende Tiere. Eine Geschichte voll Fantasie mit einem Protagonisten, der schon einen kleinen Einblick davon zeigt, wozu er noch fähig sein wird. Man darf gespannt sein. Ich habe eine ganze Palette an Emotionen erlebt beim Lesen; vom laut loslachen über Entrüstung bis zur Traurigkeit ist alles vorhanden. Wer Fantasy nicht mag, sollte dieses Buch nicht lesen. Es ist nicht weltbewegend neu und hat mich auch nicht umgehauen, aber in eine Welt hineingezogen, die mich doch fasziniert hat. Die Geschichte ist durchdacht, stimmig und fantasievoll. Sie ist nicht aktionsgeladen, oder extrem spannend, aber sie fesselt einen doch, wenn man sich hineinziehen lässt. Das zweite Buch ist schon unterwegs zu mir

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  • “It was the patient, cut-flower sound of a man who is waiting to die.”

    The Name of the Wind
    Dornroeschen

    Dornroeschen

    28. February 2014 um 16:20

    "Words are pale shadows of forgotten names.” "The Name of the Wind" ist der Debutroman von Patrick Rothfuss und handelt von dem ersten Teil der außergewöhnlichen Geschichte von Kvothe. Die Handlung beginnt in einer kleinen Taverne in einem kleinen Dorf mit einem Gastwirt, der ein äußerst normaler und unscheinbarer Mann zu sein scheint. Es wird jedoch schnell klar, dass es sich hierbei um den sagenumwobenen Magier und Musiker Kvothe handelt, der, als Folge vorangehender dunkler und tragischer Ereignisse für die er die Schuld trägt, sich eine Scheinidentität aufgebaut hat, um versteckt zu bleiben. Eines Tages erscheint ein Schreiber, Chronicler, der Kvothe erkennt und dazu überredet ihm seine Geschichte zu erzählen, damit sie in voller Wahrheit überliefert werden kann. Kvothe willigt ein und beginnt zu erzählen, 3 Tage lang. Dieses Buch handelt vom ersten Tag. Schnell taucht man ein in eine phantastische Geschichte voller Magie und unterschiedlichster Charaktere, sprachlich äußerst malerisch und schön geschrieben (hier Bezug auf original englische Fassung). Kvothe wächst als Sohn einer fahrenden Musiker- und Schauspielertruppe auf, Jahre später jedoch führen ihn Begebenheiten, Ereignisse und Endscheidungen zur "Universität", in die er aufgenommen werden möchte um Magie und andere hohe Wissenschaften zu lernen. Und allen voran den wahren Name des Windes. Patrick Rothfuss schreibt, wenn Kvothe von der Vergangenheit erzählt, aus der ersten Person. Kvothe schwankt immer wieder zwischen totallem Über- und Anti-Helden. Die Welt ist detailliert und faszinierend. Trotz der immer wieder gemachten Andeutungen von der düsteren Zukunft und man irgendwie ahnt wie die Geschichte ausgeht, ist jedes Kapitel spannend und man will immer mehr Lernen über Kvothe und seine Welt. Manchmal wiederholen sich einige Fakten aus Kvothes Leben, was etwas nervt, z.B. das er eigentlich nie Geld hat um die Studiengebühren zu bezahlen und auch generell meist immer nur irgendwie Geld beschaffen muss. Dennoch tut das der tiefen und detailreichen Welt, die Rothfuss geschaffen hat, kein Abbruch und immer wieder entdeckt man neue Aspekte der Welt die interessanten Ideen entsprungen sind z.B. wie die Magie funktioniert. Ich konnte das Buch nicht weg legen!

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Rezension zu "The Name of the Wind" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    Joern

    Joern

    Der Name des Windes ist die Geschichte Kvothes erzählt von Kvothe. Schon zu beginn erfährt man schnell eine Menge über Kvothe, der wohl größte Magier den es jemals gegeben hat. Jetzt sucht Kvothe allerdings seine Ruhe im betrieb einer Taverne. Ich will hier nicht zuviel erzählen, gesagt sei nur, dass die Geschichte sich nicht um diesen, zerlebten, Kvothe dreht, sondern um seine Jugend. Kvothe erzählt sein eigenes Leben innerhalb von drei Tagen. Was mich an diesem Buch so fasziniert, ist die Tatsache, dass man zu Beginn eigentlich schon weiß wie das Ende aussehen wird. Ich hatte zunächst Bedenken ob das dem Buch gut tut und kann nur sagen das es das Beste ist was dem Buch wiederfahren konnte. Es nimmt einem beim Lesen den Drang unbedingt zu erfahren wie es weitergeht, man ist nicht mehr interessiert an den großen Wendungen seines Lebens. Diese kennt man ja schon ansatzweise. Viel wichtiger werden die Kleinigkeiten die Kvothe zu dem gemacht haben, was er heute ist. Ein wahnsinnig schönes Gefühl beim Lesen, dass mir bisher noch kein Buch geben konnte. Der Schreibstill Patrick Rothfuss´s wirkt im Prolog noch sehr pompös, was sich aber schon im ersten Kapitel legt. Seine Art zu schreiben erscheint auf dem ersten Blick schlicht. Ließt man sich aber weiter in das Buch hinein, so merkt man schnell, alles hat seinen Platz. Es wirkt nichts eingeschoben, nichts künstlich aufgebläht und auch nichts verkürzt. Es ist alles genauso wie es sein soll. Wie Rothfuss selber sagt "Das Buch hat 700 Seiten und kein Wort davon ist verschwendet". Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Wundervoll sind auch die Geschichten in der Geschichte. Man stelle sich bitte vor, ein Autor schreibt ein Buch in der sein Hauptcharakter die Geschichte seines Lebens erzählt und während dieser Erzählung kommen noch weitere Geschichten aus der Vergangenheit zu Tage, die teilweise die Länge eines gesamten Kapitels beanspruchen. Die Art dies zu schreiben ist Rothfuss unfassbar gut gelungen. Mein Fazit ist ganz eindeutig. Schnappt euch das Buch springt vom 5-Meter-Turm und taucht ein in die Welt Kvothes. Noch nie wurde ich so von einem Buch so gefesselt wie von diesem. Es sind die Details die das Buch ausmachen. Immer wieder findet man Mosaiksteine die einen mehr und mehr von Kvothe und seiner Welt erklären, ohne das mit dem Finger darauf gezeigt. Man muss somit nachdenken und aufmerksam lesen. Auch wird nichts in diesem Buch wiederholt. Oftmals schreiben Autoren wichtige Dinge mehrfach, damit der Leser es auch ja mitbekommt oder nicht vergisst. Dies wirkt meistens sehr unecht. Im Namen des Windes wird man soetwas nicht finden. Einmal angefangen zu lesen, wird man die Welt Kvothes gezogen und kein Literarischer Fehler holt einem aus dieser Welt raus. Es ist einfach Perfekt. Und jetzt schreibe ich es, es ist dass Beste was ich bisher gelesen habe. Nach 105 Büchern in den letzten vier Jahren. Dieses ist das Beste! Kleiner Tipp am Rande, stellt euch einen Wecker wenn ihr lest. Ich vergesse regelmäßig die Zeit und habe schon des öfteren bis tief in die Nacht gelesen, obwohl ich doch eigentlich den Schlaf gebraucht hätte! LESETIPP 5/5 Sterne

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    • 2
  • Kvothes doppelte Geschichte

    The Name of the Wind
    MitAussicht

    MitAussicht

    24. June 2013 um 23:38

    Patrick Rothfuss' Debüt "The Name of the Wind" ist eine unterhaltsame Erzählung, die ihre guten und schlechten Seiten hat. Während Rothfuss' Stil wirklich gut ist und seine Sprache vielfältig und lebendig daher kommt, ist die Plotstruktur weniger ansprechend gestaltet. Kvothes Geschichte in der Ich-Perspektive scheint Rothfuss mehr zu liegen als die eingeschobenen Kapitel der Rahmenhandlung, die dann in 3. Person geschrieben sind. Für den Fortgang der Handlung erscheinen einige dieser Kapitel nicht wichtig, diskutiert doch hier die Hauptfigur nur nebensächliche Aspekte ihrer Geschichte. Insofern lenken sie von der eigentlich interessanten Erzählung ab und stören den Lesefluss. Kvothes Geschichte selbst ist an mancher Stelle langatmig und zu ausgedehnt, um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen, insgesamt aber interessant genug, um das Buch nicht so leicht aus der Hand zu legen. Mit Kvothe hat Rothfuss eine Hauptfigur geschaffen, die man lieben und hassen kann. Die interne Fokussierung (Ich-Autor-Perspektive) lässt uns an allem teilhaben, was in Kvothe von Statten geht - so auch an seiner gelegentlichen maßlosen Selbstüberschätzung und vor allem an seiner Ignoranz in Bezug auf so einige weltliche Dinge. Rothfuss hat Kvothe mit einigen Eigenschaften ausgestattet, die man auch aus anderen Büchern verwandter Genres schon kennt. Negativ fällt auf, dass Frauen bei Rothfuss keine sonderlich eigenständige Rolle spielen und immer dann auftauchen, wenn sie als Helferin oder nettes Beiwerk gebraucht werden. Denna ist eine anstrengende Figur und Rothfuss' Versuch, sie geheimnisvoll und tiefgründig erscheinen zu lassen, sind leider etwas fehlgeschlagen. Die Beziehung zu Kvothe ist auch nicht sehr vielversprechend - eine fesselnde Liebesgeschichte sieht anders aus. Hoffen wir, dass sich dieser Umstand im zweiten Band noch ändert. Alles in Allem: "The Name of the Wind" ist ein recht ordentlicher Debütroman mit sehr gelungener Sprache und weniger gelungener Erzählstruktur. Die Geschichte macht Lust auf eine Fortsetzung, in der hoffentlich einige der vielen offenen Fragen geklärt werden.

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  • Rezension zu "The Name Of The Wind: The Kingkiller Chonicle: Book 1" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    NeferaGreenleaf

    NeferaGreenleaf

    31. October 2012 um 21:50

    Genial. Punkt. Schon allein der Anfang macht Lust auf mehr. Dies ist ein Buch welches man nicht aus der Hand legen kann. Sprachlich auch sehr gut. >> Ich empfehle ausdrücklich die ENGLISCHE Version, da die deutsche Übersetzung nicht nur platt ist, sondern auch schlichtweg Wörter/ Sätze fehlen (!) Der Zauber geht verloren. Es fällt schwer sich nach diesem Buch (und seinem 2., hoffentlich bald 3.Teil) wieder auf ein neues Buch "einzulassen".

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  • Rezension zu "The Name Of The Wind: The Kingkiller Chonicle: Book 1" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    broul

    broul

    06. January 2012 um 14:07

    I read the ebook sample and had to buy the book. It is probably not the best fantasy book ever, but it is a wonderful book. Not for one moment did I feel bored by the story. It is the first book of a trilogy and it was over much too soon. The book is written in a very nice language, it is funny, sad, magical (but not that much) and thrilling. It is definitely much more than a worthwhile read. :)

  • Rezension zu "The Name of the Wind" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    Justamyth

    Justamyth

    Es ist schon ein Weilchen her, dass ich das Buch gelesen habe, daher halte ich mich etwas kurz. Der Klappentext verspricht, was zumindest der erste Band nicht halten kann. Jedenfalls hatte ich nicht damit gerechnet, dass hier die gesamte Biografie eines fiktiven Charakters wiedergegeben wird. Das Buch war stellenweise sehr langsam, weswegen ich wahrscheinlich auch 3 Monate brauchte um es fertig zu lesen. Der Universitätsteil erinnerte mich recht stark an Harry Potter, dank gewisser Kleinigkeiten: So erinnerte mich Professor Hemme, der ohne Gründe Kvothe zu hassen schien, an Snape. Kvothes Gegenspieler Ambrose erinnerte mich an Draco. Und Kvothe fand gleich am ersten Tag zwei gute Freunde, auch wenn hier beide männlich sind. Ich hatte auch ein großes Problem mit Kvothe, bei dem es sich meiner Meinung nach eindeutig um einen "Gary Stu" handelt, d.h. ein Charakter dem nichts mislingt und den alle mögen, außer die Handlung fordert das Gegenteil, was hier leider eben der Fall war. Die Handlung lässt auch zu Wünschen übrig, wenn man bedenkt, dass das Buch gut 700 Seiten umfasst. Trotz dieser Länge passiert nicht viel Spektakuläres. Mir fehlte größtenteils einfach die Spannung. Am interessantesten fand ich eigentlich die Mythologie dieser Welt, von der man hier und da immer mal etwas erfuhr. Insgesamt fand ich das Buch auch nicht schlecht, nur kann ich den Hype darum einfach nicht nachvollziehen.

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  • Rezension zu "The Name of the Wind" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    Cerepra

    Cerepra

    03. January 2012 um 09:31

    Ein gutes Fantasybuch, konnte aber leider meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Für den Protagonisten läuft es "zu gut". Zwar muss er am Anfang des Buches mit dem Tod seiner Eltern klarkommen, aber in der darauffolgenden Zeit, insbesondere in der Universität läuft beinahe alles glatt. Kvothe ist mir zu gut, zu schlau, zu mutig, zu anständig, zu witzig. Einfach von allem ein wenig zu viel. Die Geschichte über die Chandrian und das Rästel um den Tod seiner Eltern ist allerdings spannend und hielt mich bei der Stange. Insgesamt ziehe ich allerdings von den aktuellen Fantasy-Reihen die von Peter V. Brett vor. Hier fehlt es mir bei den Charakteren an Facettenreichtum.

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  • Rezension zu "The Name Of The Wind: The Kingkiller Chonicle: Book 1" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2011 um 21:16

    'The Name Of The Wind' handelt von dem Gastwirt Kote. Eines Tages rettet dieser einen Chronisten vor spinnenartigen Dämonen. Da der Chronist weiß, wer Kote wirklich ist, hat er die besondere Ehre Kotes bzw. Kvothes (welches sein wahrer Name ist) Geschichte aufzuschreiben. Obwohl das Buch ziemlich viele Seiten hat, verliert es nicht an Spannung. Der Schreibstil und die Erzählmethode sind sehr gut gewählt. Der Wechsel zwischen Gegenwart und den Erzählungen Kvothes erhält die Spannung. Außerdem gibt es auch einen Handlungsstrang, der in der Gegenwart spielt. Dadurch werden diese Sequenzen auch nicht langweilig. Die Welt, die Rothfuss geschaffen hat ist greifbar, die Charaktere sind sehr gut beschrieben. 'The Name Of The Wind' ist ein gelungenes Buch für Fantasy Fans. Es ist spannend, traurig und romantisch. Für mich persönlich ist es zu einem meiner Lieblingsbücher geworden.

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  • Rezension zu "The Name of the Wind" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    Dubhe

    Dubhe

    02. October 2011 um 19:57

    Alles beginnt mit einem Märchen... . In einem Land, jeneists unserer Vorstellungen sind Märchen, Sagen und Legend alltäglich. So auch die von Kvothe, dem Klnigstöter. Doch gibt oder gab es diesen Mann wirklich? In einer kleinen Stadt, oder sollte man eher Dorf sagen?, betriebt seit 2 Jahren ein Mann namens Kote einen Gasthof. Doch dieser Mann mit den feuerroten Haaren ist ganz und gar nicht gewöhnlich. Denn in Wirklichkeit heißt er Kvothe. Und er möchte nichts mehr mit alldem zu tun haben. Eines Tages kommt ein Mann des Weges, der Kote erkennt. Dieser Mann ist ein Geschichtenschreiber. Er schreibt die Geschichten von Berühmtheiten auf. Normalerweise dauert das Erzählen der Geschichten nicht ganz so lange, doch Kvothe verlangt dafür 3 Tage. Dieses Buch erzählt den ersten Tag, an dem Kvothe seine unglaubliche Geschichte erzählt... . Am Anfang war ich nicht gerade begeister von diesem Buch. Es hat sich ziemlich in die Länge gezogen. Doch nach den ersten 50 Seiten wird es wesentlich besser. Spannung baut sich auf und die Geschichte fesselt einen. So war das jedenfalls bei mir. Obwohl dieses Buch ziemlich gut ist, muss ich nicht unbedingt den 2. Band lesen. Dieser reicht mir vollkommen!

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  • Rezension zu "The Name Of The Wind: The Kingkiller Chonicle: Book 1" von Patrick Rothfuss

    The Name of the Wind
    sandra_hacker

    sandra_hacker

    15. September 2011 um 22:23

    sprachlich schön, aber den Hype versteh ich nicht

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