The Name of the Wind

von Patrick Rothfuss 
4,7 Sterne bei162 Bewertungen
The Name of the Wind
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Neue Kurzmeinungen

Julien_Applers avatar

Ich fand das Buch so gut, dass ich es nochmal auf Englisch lesen musste.

SteffiZis avatar

Best fantasy novel of all times!

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Inhaltsangabe zu "The Name of the Wind"

The riveting first-person narrative of a young man who grows to be the most notorious magician his world has ever seen. From his childhood in a troupe of traveling players, to years spent as a near-feral orphan in a crime- ridden city, to his daringly brazen yet successful bid to enter a legendary school of magic, The Name of the Wind is a masterpiece that transports readers into the body and mind of a wizard. It is a high-action novel written with a poet's hand, a powerful coming-of-age story of a magically gifted young man, told through his eyes: to read this book is to be the hero.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780756404741
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:720 Seiten
Verlag:Penguin Group USA
Erscheinungsdatum:26.05.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.04.2014 bei BRILLIANCE CORP erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Wortmagies avatar
    Wortmagievor 7 Monaten
    Vom Helden zum Schankwirt - wie konnte das passieren?

    „The Kingkiller Chronicle“ von Patrick Rothfuss treibt die Fans in den Wahnsinn. Der erste Band „The Name of the Wind“ erschien 2007. Auf den zweiten Band „The Wise Man’s Fear“ warteten die Leser_innen bereits vier Jahre, er erschien 2011. Das Finale, voraussichtlich „The Doors of Stone“, ist bei Wikipedia als „Titel in Planung“ verzeichnet. Nach sieben Jahren gibt es noch nicht einmal ein ungefähres Veröffentlichungsdatum. Das ist zweifellos frustrierend. Ich habe mir deshalb zwei Jahre Zeit gelassen, bevor ich „The Name of the Wind“ aus dem Regal zog. Ich kann nur hoffen, dass mein Timing einigermaßen gut gewählt war und Rothfuss bald fertig ist.


    Der Mann hinter dem Tresen ist der Inhaber deiner Stammschenke. Du kennst ihn seit Jahren, schätzt ihn als zuverlässig, gutmütig, zurückhaltend. Du vertraust ihm. Doch dann geschieht etwas. In seinen grünen Augen lodert plötzlich ein Feuer und dir wird klar, dass du nichts über ihn weißt. Noch nicht einmal seinen wahren Namen.
    Der Mann hinter dem Tresen heißt Kvothe. In der Vergangenheit trug er viele Namen: Kvothe Königsmörder, Kvothe der Geheimnisvolle, Kvothe der Blutleere. Er war ein Barde, ein Magier, ein Held. Er wurde gefeiert und verflucht. Heute liegen diese abenteuerlichen Zeiten hinter ihm. Sein Schwert ziert die Wand seines bescheidenen Gasthauses in einem unscheinbaren Dorf. Tag ein, Tag aus serviert er Bier und lauscht den Berichten vom zunehmenden Dunkel in der Welt. Er lebt anonym und zurückgezogen, bereit, vergessen zu werden. Bis eines Tages ein Chronist durch seine Tür schreitet und ihn bittet, seine Geschichte niederschreiben zu dürfen. Drei Tage gesteht er dem Schreiber zu. So beginnt Kvothe zu erzählen und plötzlich ist er nicht länger der Schankwirt einer kleinen Herberge. Er ist eine Legende.


    Jedes große High Fantasy – Epos verfügt meiner Meinung nach über einen bestimmten Aspekt, der es aus der Masse heraushebt. Ein Alleinstellungsmerkmal. Das gewisse Etwas, wenn man so will. Das kann bombastisches Worldbuilding, hervorragende Charakterentwicklung oder eine außergewöhnlich dichte Handlung sein. Ich glaube, ich wusste bereits, dass „The Name of the Wind“ der Auftakt eines solchen spektakulären Epos ist, als ich die erste Seite las. Ich fühlte es, als mich Patrick Rothfuss‘ Worte verschlungen und in dieser unscheinbaren kleinen Schenke wieder absetzten. Ich spürte den gewaltigen, ungeduldigen Druck der monumentalen Geschichte, die erzählt werden wollte, als ich dem Protagonisten Kvothe zum ersten Mal in die verblüffend grünen Augen blickte. Die auktoriale, in der Gegenwart verankerte Rahmenerzählung vermittelte mir so unmissverständlich den Eindruck des Ungesagten, dass ich den Übergang zur Binnenerzählung, die Kvothes Erinnerungen in der für das Genre ungewöhnlichen Ich-Perspektive schildert, kaum abwarten konnte. Rothfuss erzeugt von Beginn an Spannung und ist in der Lage, diese konsequent aufrechtzuerhalten. Die Diskrepanzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, die sowohl in Kvothes Persönlichkeit als auch in der Entwicklung des Settings Temerant auffallen, schüren Neugier und lassen ständig neue Fragen entstehen, die ich unbedingt beantwortet sehen wollte. Durch Rothfuss‘ ausführlichen, detailverliebten Schreibstil fand ich mich mitten in atmosphärischen Szenen wieder, die niemals Zweifel an seiner – und Kvothes – Autorität als Erzähler aufkommen ließen. Trotz dessen musste ich mich aufgrund dieser umfangreichen Beschreibungen beim Lesen konzentrieren und Ablenkungen vermeiden. Ich stellte fest, dass ich unterwegs Schwierigkeiten hatte, dranzubleiben, während ich zu Hause auf dem Sofa innerhalb von zwei Abenden 500 Seiten inhalierte. Ich verstand schnell, in welcher Welt der junge Kvothe aufwuchs. Seine Herkunft erlaubte es Patrick Rothfuss, das Worldbuilding beiläufig zu gestalten und Hintergrundwissen und Kontextinformationen in Lieder und Sagen zu verpacken, ohne plump zu wirken. Geboren als Edema Ruh, als Sohn eines fahrenden Volkes von Schaustellern, reiste er mit seiner Familie durch das Land und zeigte früh eine einschüchternde Hochbegabung, die ihm einige Jahre und Tragödien später die Tore der Universität zu einer magischen Ausbildung öffnete. Halleluja, endlich wieder ein richtiger Zauberlehrling! Mit unserem geliebten HP hat er charakterlich allerdings wenig gemein. Ich kann mir nur über den jugendlichen Kvothe ein Urteil erlauben, weil der erste Tag der Erzählsituation und somit auch dieser erste Band enden, als er gerade einmal 15 Jahre alt ist. Vielleicht war ich deshalb oft nicht seiner Meinung. Unsere Meinungsverschiedenheiten störten mich jedoch nicht, denn nichts ist so langweilig wie permanenter Einklang zwischen Protagonist_in und Leser_in. Unsere Reibungspunkte ließen Kvothe für mich lebendiger und realer wirken. Ich fühlte intensiv mit ihm und teilte all seine Emotionen, vom kleinsten Kichern bis zu den bittersten Tränen. Das ist es, das Besondere, das diesen Trilogieauftakt als einzigartig kennzeichnet: die unvergleichliche emotionale Intensität. „The Name of the Wind“ besitzt das gewisse Etwas und die Trilogie „The Kingkiller Chronicle“ demzufolge das Potential, eines der bedeutendsten High Fantasy-Epen unserer Zeit zu werden.


    Wäre „The Name of the Wind” ein Einzelband, hätte das Buch ohne zu zögern 5 Sterne verdient. Da es sich jedoch um einen Trilogieauftakt handelt, fühlt es sich für mich nicht richtig an, direkt die Höchstwertung zu vergeben. Ich konnte das geduldig ausharrende Potential wittern. Wir haben gerade einmal an der Oberfläche gekratzt. Patrick Rothfuss und Kvothe haben ihre Geschichte eben erst begonnen; so vieles ist noch verborgen und unausgesprochen, dass ich mich weigere, jetzt bereits mit Vorschusslorbeeren um mich zu werfen. Hier gibt es nichts geschenkt. Rothfuss und Kvothe verdienen die Chance, sich ihre Bestnote zu verdienen. Und ich bin sicher, das werden sie.

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    B
    Borch3Dohlenvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: 1. Handlung: 28/30 2. Schreibstil/Umsetzung: 30/30 3. Charaktere: 18/20 4. Worldbuilding: 19/20 Gesamt: 95/100 ---> 5 Sterne
    “You do not know the first note of the music that moves me.” - The Name of the Wind; P. Rothfuss


    1. Handlung: 27/30
    Die Handlung bedient sich vieler typischer fantasy Elemente und scheint auf den ersten Blick nicht allzu besonders zu sein doch täuscht dieser erst Eindruck. Es ist die Geschichte über ein talentierten jungen Mann der durch seine Tohrheit und Macht die Welt ins Chaos stürzen wird. Musik, Magie, Wissen, Humor, Liebe und ... Geldprobleme.




    2. Schreibstil/Umsetzung: 30/30
    Ich habe noch nie ein Fantasy Roman mit einem so guten Schreibstil gelesen. Jedes Wort hat seinen Sinn, ist wohl überleget und man kann auch von Poesie sprechen. Ohne die Sprache wären alle vier Punkte um gute 1 - 2 Punkte runtergestuft worden. Sie ist es die alles zum leben bringt und die zwischen den Zeilen erzählt, geheimnisse einflechtet und ganz einfach wunderschön ist. Wer dem Englischen mächtig ist sollte es in der orginal Fassung lesen.

    “Words are pale shadows of forgotten names. As names have power, words have power. Words can light fires in the minds of men. Words can wring tears from the hardest hearts. There are seven words that will make a person love you. There are ten words that will break a strong man's will. But a word is nothing but a painting of a fire. A name is the fire itself.”


    3. Charaktere: 18/20
    Kvothe und Denna sind eindeutig die Charaktere die am meisten herausstechen. Allerdings weiß ich auch obwohl sie sehr gut geschrieben sind, dass nicht gerade wenige sie nicht mögen. Auch ist die Romanze alles andere als ... befriedigend.Die Studenten-Charaktere sind etwas blass dafür gibt es noch viele weitere sehr gute Nebencharaktere zum Beispiel Auri welche ich sogar lieber mag als die beiden zentralen Figuren.


    4. Worldbuilding: 17/20
    Die Schauplätze an denen es spielt sind wunderbar ... zum großteil in einer Hafenstadt und der Universität ... doch wird kaum eine Welt drum herum erschaffen. Was man über den Rest erfährt ist zum großteil noch recht wenig. Auch ist die Welt nicht wirklich einzigartig, aber dennoch sehr gut umgesetzt.

    Was aber absolut genial ist ist das "Magie"system. Es unterteilt sich in: Sympathy (Die Kunst durch Willenskraft "Energie zu tauschen" und somit die Umgebung zu beinflussen. Energie kann weder erschaffen noch vernichtet werden.), Sygraldy (Die Kunst der Runen und des Handwerks) und Naming (Versteht man das Wesen eines zum Beispiel Elemtens kann man darüber befehlen). Es gibt noch weitere allerdings hat Kvothe mit denen nur wenig zutun.

    Genauso erwähnenswert sind Kultur (wie Religion und Aberglauben, sowie Lieder und Geschichten) und das Geldsystem.




    Anmerkung: Für Leser mit wenig Geduld ist "The Name of the Wind" vielleicht nicht das passende Buch. Die Handlung braucht erst einmal 100 Seiten bevor sie überhaupt anfängt und action existiert so gut wie garnicht.


    Gesamt: 92/100 ---> 5 Sterne

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    RueSars avatar
    RueSarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einer der besten Fantasyromane die ich bisher gelesen habe.
    The Name of The Wind“ von Patrick Rothfuss

    Kennt ihr das, wenn ihr Ewigkeiten für ein Buch braucht? Aber nicht, weil es schlecht oder so langweilig ist, sondern weil ihr einfach nicht möchtet, dass dieses wunderbare Buch zu Ende geht und ihr möglichst lange darin verweilen wollt? Genau so ist es mir nämlich mit „The Name of The Wind“ von Patrick Rothfuss ergangen.

    Der Fantasyroman ist ganz anders als alles bisher gelesene. Man muss sich von Beginn an im Klaren sein, dass es eine besondere Geschichte ist, die nicht von Heldentaten sondern vor allem durch seine dichte Atmosphäre lebt. Es gibt keine heroische Krieger und/oder Schlachten, stattdessen erzählt Kvothe seine Geschichte, also eigentlich ist es beinahe mehr eine Autobiographie.

    Wie schon erwähnt, lebt das Buch von seiner dichten Atmosphäre und dem wunderbaren Schreibstil. Jedes mal wenn ich das Buch zuklappen musste, brauchte ich kurze Zeit um mich zu orientieren, denn ich war vollends in die Welt von „The Name Of The Wind“ abgetaucht. Der Autor schafft es, die einfachsten Dinge und Handlungen so wunderbar zu beschreiben, dass man einfach immer mehr lesen möchte. Es gibt zwar keine großen Schlachten oder ähnliches, aber die actionreichen Szenen kommen dennoch nicht zu kurz. Die Geschichte hat dabei so viel Tiefgang und bis ins letzte Detail ausgearbeitete Charaktere, dass sie den Leser sehr schnell in seinen Bann zieht und nicht mehr los lässt.

    Patrick Rothfuss Schreibstil ist wirklich grandios, und das macht das Buch so extrem gut. Jedes einzele Wort und jede Formulierung passen zu hundert Prozent und wirken, als wären sie mehrmals überdacht worden. Es gab keine einzige Stelle, wo ich mir nur ansatzweise dachte, dass die Wortwahl hier etwas besser sein könnte.
    Und genau wegen diesem Schreibstil habe ich auch beschlossen das Buch in Englisch zu lesen. Ich wollte nicht von Übersetzern abhängig sein, sondern bei einem so hochgelobten Buch die eigenen Worte des Autors lesen. Und ich war wirklich traurig, als ich das Buch beendet hatte, da ich mich noch nicht von dieser großartigen Geschichte losreissen wollte/konnte.

    Fazit

    Einer der besten Fantasyromane die ich bisher gelesen habe. „The Name Of The Wind“ lebt durch seine dichte Atmosphäre und durch den Schreibstil von Patrick Rothfuss. Daher gibt es 5 von 5 Sternen.

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    Yuyuns avatar
    Yuyunvor 4 Jahren
    Der Name eines Fantsy Must-Reads

    "My name is Kvothe. I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep. You may have heard of me." Das ist alles, was man auf dem Klappentext findet und doch fasst es kurz und prägnant alles zusammen, was "The Name of the Wind ist": Die Erzählung eines noch sehr jungen Mannes, der sein Leben in drei Tagen einem Chronisten, dem "Chronicler" anzuvertrauen, um dessen Neugier zu befriedigen und eventuelle Gerüchte über sich und seine Größe aus dem Weg zu räumen. Normalerweise bin ich niemand, der Rezensionen, geschweige denn lange Rezensionen schreibt, aber hier mache ich eine Ausnahme. Muss sie machen. Die Geschichte beginnt in einem ganz normalen Inn. Die Leute erzählen von seltsamen Geschehnissen, doch natürlich soll es in erster Linie die Langeweile vertreiben. Bis auf einmal ein anderer Dorfbewohner hereinkommt. Verletzt und mit einem merkwürdigen schwarzen Wesen dabei, berichtet er, dass dieses Ding sein Pferd und fasst auch ihn getötet hätte. Dies soll nur das erste von einigen seltsamen Dingen sein, die in den folgenden Tagen passieren. Bis hin zu dem Tag, als sich Kothe, wie er sich als Innkeeper nennt, aufmacht, um diese Wesen unschädlich zu machen. Da begegnet er dem Chronicler. Dieser wurde vorher auf dem Weg zu einem Adeligen beraubt und ist nur zu dankbar für das scheinbare Feuer eines anderen Wanderers. Doch er soll eines besseren belehrt werden. Schon bald bemerkt er, wozu das Feuer wirklich gut ist und wird im Kampf verletzt. Als Kvothe ihn dann in seinem Inn zusammen flickt, zusammen mit dem geheimnisvollen Bast, seinem Lehrling, erkennt der Geschichtsschreiber sofort, um wen es sich bei dem Innkeeper wirklich handelt: Den sagenumwobenen Kvothe. The Kingkiller. Dieser trägt viele Namen, wie er uns berichten wird (so z.B. "Maedre", "The Flame", "The Thunder", "E'lir"). Er handelt mit dem Chronisten aus, ihm in drei Tagen seine ganze Geschichte zu erzählen, dafür lässt er ihn dann in Ruhe. Und so ist "The name Of the Wind" der erste Tag der "Kingkiller-Chronicles". Seine Erzählung beginnt mit seiner Kindheit bei den Edema Ruh, die durch das ganze Land ziehen und die Leute mit ihrem Schauspiel und Kunststücken verzaubern und begeistern. Er lernt so die Gepflogenheiten und Aberglauben aus aller Welt, bis sie seinen ersten Lehrmeister aufgabeln und dann wird die Geschichte erst richtig interessant. Er sieht wie Abenthy scheinbar den Wind selbst befehligt und der Junge, der äußerst aufgeweckt, intelligent und künstlerisch begabt ist, will natürlich wissen, wie er das auch schafft und so beginnt Abenthy ihm die Grundlagen der Sympathy - die Bezeichnung für die "Magie" in dieser Welt- beizubringen. Das wirklich faszinierende an dieser Welt ist vor allem wie realistisch sie wirkt. Die Magie basiert auf der Ähnlichkeit der Dinge und Energie entsteht auch nicht einfach so, sondern muss von irgendwoher gezogen werden. Hitze z.B. Aus der eigenen Körperwärme. Eines der faszinierendsten Themen im Fantasygenre ist für mich die Magie oder Kraft von Namen. Diese wird hier ebenfalls betont. Leider beginnt Kvothe erst ziemlich zum Schluss seine Ausbildung dieser besonderen Fähigkeit and der Akademie. So muss ich nun bis zum zweiten Tag warten, der bereits lesebereit auf meinem Regal steht. Die Akademie ist ein weiterer interessanter Punkt. Die Gelehrten dort prüfen zuerst wie talentiert du bist und legen dann fest, wie hoch die "tuition fee" wird. Je begabter, desto weniger. So balanciert Kvothe auch auf dem ständigen Grad zwischen Pleite und Investition. Er hat genug Geld und kauft sich dann davon trotzdem eine neue Harfe. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, aber sie dominiert nicht. Sie hilft der Story voran und ist eng mit Kvothes Geschichte verwoben. Seine Auserwählte ist genauso mysteriös wie viele andere Charaktere in dem Roman, ähnlich wie er selbst auch. Sie taucht auf und verschwindet, hat ihre eignene Geheimnisse und scheinbar können sie weder mit- noch ohneinander. Allein die Prämissen lassen einen immer weiterlesen- wie kam er zu seinen vielen Namen, welchen König hat er weshalb getötet? Wieso sitzt er heute in einem Inn, nur noch ein Schatten seiner selbst, wenn er doch solche Heldentaten vollbrachte? Wer ist Bast? Wie lernten sie sich kennen? Kvothe schwankt während seiner Erzählung und auch in der Gegenwart immer wieder zwischen Melancholie und seinem alten selbst. Normalerweise sollte dieser Roman langweilig sein. Ein, Held, der alles kann, seine Professoren austrickst, sämtlichen Mordversuchen strotzt, sich seinem Erzfeind nicht beugt, musisch exzellent, schauspielerisch begabt, .... Doch das ist es nicht. Denn er ist auf der Suche, auf der Suche nach den Chandrien, den Kreaturen, die seine Eltern getötet haben und alle anderen der Edema Ruh. Und auch wenn das eine einfache Aufgabe scheint, mit der umfangreichsten Bibliothek an der Seite, so schafft er es immer wieder durch Pech oder eigene Fehler auf dem Weg zu diesem Ziel zu scheitern. Denn z.B. ohne Zugang zu dieser Bibliothek, hilft einem auch diese nichts. Ein weiteres Hindernis stellt die Tatsache dar, dass die Chandrien eher als gruselige Kindermärchen zählen. Und wo immer sie auftauchen, gibt es für gewöhnlich keine Überlebenden, denn meistens tauchen sie dann auf, wenn jemand versucht, über sie zu recherchieren oder etwas findet, was mit ihnen im Zusammenhang steht. So sie bei seinen Eltern oder der Hochzeit, von der Kvothe hört und sofort hinreist, Meine Nennungen sind nur eine kleine Zahl seiner Abenteuer, ich habe nicht nicht seine Zeit unter freiem Himmel, die talent pipes, seine Freunde, Auri, und und und erwähnt. Dass sollte man selbst entdecken. Patrick Rothfuss hat auf jeden Fall eine geniale Fantasywelt erschaffen. Eine realistische Fantasywelt. Mit eigener Währung, verschiedenen Aberglauben in verschiedenen Regionen, mit einer äußerst glaubhaften Magie, einem scheinbar perfekten Held, der dennoch innerlich irgendwie zerrissen und hin-und hergerissen wirkt, eigenen Legenden und Akzenten. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen. Das Buch hat selbst auf Englisch über 600 Seiten und trotzdem hat es sich nicht so dick angefühlt, als ich fertig war. Es ist ein Buch, bei dem man hofft, dass es nie endet und gleichzeitig alles sofort wissen will.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eine fesselnde, fantasievolle Geschichte. Sie ist nicht weltbewegend neu und hat mich auch nicht umgehauen, aber in eine Welt hineingezogen,
    The Name of the Wind - Kingkiller Chronicle - Patrick Rothfuss

    Inhalt

    »I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep. My name is Kvothe. You may have heard of me.«

    So begins the tale of Kvothe – currently known as Kote, the unassuming innkeeper – from his childhood in a troupe of traveling players, through his years spent as a near-feral orphan in a crime-riddled city, to his daringly brazen yet successful bid to enter a difficult and dangerous school of magic. In these pages you will come to know Kvothe the notorious magician, the accomplished thief, the masterful musician, the dragon-slayer, the legend-hunter, the lover, the thief and the infamous assassin.

    Deutsch:

    »Vielleicht habt ihr von mir gehört« … von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot – »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

    Meine Meinung

    Meine Tochter hat mir dieses Buch zu Weihnachten geschenkt. Sie war recht begeistert von der Geschichte und meinte ich MUSS es auch lesen. Da hat sie mir was angetan, weil es wieder kein Einzelband ist, es wird eine Trilogie. Damit das Buch nicht zu einer SuB-Leiche wird (was leicht passieren kann, wenn es ein dickes Buch ist) habe ich mich bemüht, es bald zu lesen.

    Es ist ein Epic Fantasy Roman und spielt in einer anderen Welt, wie »Herr der Ringe« oder »Game of Thrones«. Diese Vergleiche braucht dieses Buch auch nicht zu scheuen. Zur Orientierung gibt es vorne im Buch eine Karte dieser Welt. Leider ist sie viel weniger detailliert, als ich es gerne hätte. Die Stadt, in der die Geschichte anfängt, ist zum Beispiel gar nicht zu finden.

    Wir begeben uns am Anfang ins Wirtshaus Waystone in einem ländlichen Städtchen namens Newarre. Kote ist der Wirt und Bast sein junger Helfer und Student. In den ersten kurzen Kapiteln wird unter anderem erzählt wie Kote einem Chronisten vor spinnenartigen Dämonen, die Skraels genannt werden, rettet. Zurück im Gasthaus erkennt der Chronist, das Kote in Wahrheit der sagenumwobene Held Kvothe ist. Es gibt viele Geschichten über seine Heldentaten, er ist Schwertkämpfer, Magier und Musiker. Kvothe erlaubt dem Chronisten nun seine wahre Geschichte niederzuschreiben, dafür werden sie drei Tage brauchen (darum eine Trilogie). Kvothe beginnt mit seiner Kindheit. Er ist vom Volk der Edema Ruh, ein fahrendes zigeunerähnliches Volk, eine Gruppe von Schauspieler und Musiker. Da war seine Welt noch in Ordnung.

    Kvothe ist eine ganz besondere Figur. Äußerlich sehr auffällig mit seinen feuerroten Haaren und grünen Augen kann er sich wohl nirgendwo lange verstecken. Sein Charakter ist geprägt von seiner glücklichen Kindheit und seiner guten Erziehung, aber auch von seiner großen Wissbegierde. Bereits im ersten Buch, das über einen Zeitraum von ca. 7 Jahren geht, muss er viel durchmachen. Aber er zerbricht nicht daran und macht sich schließlich auf dem Weg zur Universität, um mehr über die »Chandrian« herauszufinden, die das Unglück über ihn gebracht haben. Die Chandrian sind sieben mystische und sehr böse Wesen, es kursieren viele Geschichten über sie aber die meisten Menschen glauben nicht, dass sie (noch) existieren. Doch Kvothe glaubt es besser zu wissen. Ich mag den Protagonisten, obwohl er doch hier und da ein klein wenig zum Selbstlob neigt. Auf der anderen Seite gibt er auch seine Niederlagen und Fehler zu. Darum hält sich das ganz gut die Waage und macht den Protagonisten nicht unsympathisch durch Prahlerei. Kvothe hat schon sehr viel Böses erlebt und viel gelitten, wenn man bedenkt, dass er am Ende dieser Geschichte noch nicht mal 18 Jahre alt ist. Er hat was an sich, dass mich noch nicht loslässt. Die anderen Charaktere sind auch sehr gut gezeichnet, man kann sich nicht nur vom Äußeren ein Bild machen, sondern auch vom Charakter, sei er gut oder böse.

    Die Welt, in der diese Geschichte spielt, ist nicht so viel anders als unsere, wenn man an das Mittelalter denkt. Doch Rothfuss hat schon eine Welt mit eigener Religion, eigenen Sprachen, Rassen, eigener Zeitmessung, Währung und vielem mehr erfunden. Manches (Zeitmessung z.B.) ist leider nicht ganz so verständlich, hier würde ein Anhang mit Erklärungen weiterhelfen. In dieser Welt gibt es auch »Sympathie«, was eigentlich eine Disziplin ist, indem ein Objekt verändert wird durch die Manipulation eines anderen, vereinfacht gesagt. Und dann gibt es »Namen«, die man rufen kann, wie der Name des Windes, und der Wind gehorcht. Also doch richtige Magie. Und Wesen gibt es auch, die menschenähnlichen Fae oder auch riesige drachenähnliche, feuerspeiende Tiere. Eine Geschichte voll Fantasie mit einem Protagonisten, der schon einen kleinen Einblick davon zeigt, wozu er noch fähig sein wird. Man darf gespannt sein.

    Ich habe eine ganze Palette an Emotionen erlebt beim Lesen; vom laut loslachen über Entrüstung bis zur Traurigkeit ist alles vorhanden. Wer Fantasy nicht mag, sollte dieses Buch nicht lesen. Es ist nicht weltbewegend neu und hat mich auch nicht umgehauen, aber in eine Welt hineingezogen, die mich doch fasziniert hat. Die Geschichte ist durchdacht, stimmig und fantasievoll. Sie ist nicht aktionsgeladen, oder extrem spannend, aber sie fesselt einen doch, wenn man sich hineinziehen lässt. Das zweite Buch ist schon unterwegs zu mir

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    AndreaKristinas avatar
    AndreaKristinavor 4 Jahren
    The Name of The Wind

    Ich kann es kaum fassen; das ist Fantasy auf hohem Niveau. Ich habe das Buch in Neuseeland gekauft und daher auch in englisch gelesen. Aber meine Güte, war ich begeistert!

    Das Buch

    "Vielleicht habt ihr von mir gehört"... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - "sie haben einfach die falschen Lieder gesungen". Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken. Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.

    Das Cover

    Das Cover für den deutschsprachigen Raum wird dominiert durch die Farbe rot, was höchstwarscheindlich für Kvothes Haare steht. Finde ich unglaublich gut, doch das Buch in englisch hat ein unglaublich gut gelungenes Cover, indem Kvothe mit seinen feuerroten Haaren vor einem überwachsenen Eingang steht. Düster, fesselnd und mysterös, so mag ich die Cover und vorallem; meine Bücher.

    Meinung

    Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen. Nicht, weil es nicht gut geschrieben ist, sondern weil ich es auf englisch gelesen habe. Ich hatte Mühe mit den vielen neuen Wörtern, die ich nicht kannte und musste mich an eine andere Satzstellung gewöhnen. Am Anfang war ich noch ein einfacher Leser, doch mit jeder Seite wurde ich in die Geschichte gezogen und befand mich mitendrin, manchmal als Kvothe, manchmal als Zuschauer oder Gast im Eolian. Der Name des Windes ist ein Buch, das in einem Stück fertig gelesen wird.

    Der Hauptcharakter Kvothe (oder wie zu Beginn: Kothe) ist ein Innkeeper (Gastwirt) und scheinbar unglaublich langweilig. Bis eines Tages der Chronist vor seiner Tür steht. Dieser begreift schnell, dass Kothe, oder eben Kvothe, der berühmte Magier, Musiker und Schwertkämpfer ist. Viele Geschichten werden über ihn erzählt, viele Legenden handeln von Kvothe, dem Königsmörder. Was ist aber die Wahrheit? Diese sucht nämlich der Chronist und möchte sie gerne auf Papier bringen. Nach anfänglichem Zögern willigt Kvothe ein und erzählt seine Geschichte, die drei Tage in Anspruch nehmen soll.

    Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird euch Kvothe in seinen Bann ziehen, ihr werdet nach mehr verlangen...

    ... und von da an seid ihr ihm verfallen!

    Fazit

    Achtung Fantasy-Liebhaber: Der Name des Windes ist ein Muss in eurem Regal! Eine unglaublich gut erzählte Geschichte, viele verschiedene Schauplätze, Charaktere mit Tiefgang und viel Fantasie. So begeistert war ich schon lange nicht mehr...

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    Dornroeschens avatar
    Dornroeschenvor 5 Jahren
    “It was the patient, cut-flower sound of a man who is waiting to die.”

    "Words are pale shadows of forgotten names.”

    "The Name of the Wind" ist der Debutroman von Patrick Rothfuss und handelt von dem ersten Teil der außergewöhnlichen Geschichte von Kvothe. 
    Die Handlung beginnt in einer kleinen Taverne in einem kleinen Dorf mit einem Gastwirt, der ein äußerst normaler und unscheinbarer Mann zu sein scheint. Es wird jedoch schnell klar, dass es sich hierbei um den sagenumwobenen Magier und Musiker Kvothe handelt, der, als Folge vorangehender dunkler und tragischer Ereignisse für die er die Schuld trägt, sich eine Scheinidentität aufgebaut hat, um versteckt zu bleiben.  Eines Tages erscheint ein Schreiber, Chronicler, der Kvothe erkennt und dazu überredet ihm seine Geschichte zu erzählen, damit sie in voller Wahrheit überliefert werden kann. Kvothe willigt ein und beginnt zu erzählen, 3 Tage lang. Dieses Buch handelt vom ersten Tag.
    Schnell taucht man ein in eine phantastische Geschichte voller Magie und unterschiedlichster Charaktere, sprachlich äußerst malerisch und schön geschrieben (hier Bezug auf original englische Fassung).
    Kvothe wächst als Sohn einer fahrenden Musiker- und Schauspielertruppe auf, Jahre später jedoch führen ihn Begebenheiten, Ereignisse und Endscheidungen zur "Universität", in die er aufgenommen werden möchte um Magie und andere hohe Wissenschaften zu lernen. Und allen voran den wahren Name des Windes. 


    Patrick Rothfuss schreibt, wenn Kvothe von der Vergangenheit erzählt, aus der ersten Person. Kvothe schwankt immer wieder zwischen totallem Über- und Anti-Helden. Die Welt ist detailliert und faszinierend. Trotz der immer wieder gemachten Andeutungen von der düsteren Zukunft und man irgendwie ahnt wie die Geschichte ausgeht, ist jedes Kapitel spannend und man will immer mehr Lernen über Kvothe und seine Welt. Manchmal wiederholen sich einige Fakten aus Kvothes Leben, was etwas nervt, z.B. das er eigentlich nie Geld hat um die Studiengebühren zu bezahlen und auch generell meist immer nur irgendwie Geld beschaffen muss. Dennoch tut das der tiefen und detailreichen Welt, die Rothfuss geschaffen hat, kein Abbruch und immer wieder entdeckt man neue Aspekte der Welt die interessanten Ideen entsprungen sind z.B. wie die Magie funktioniert.

    Ich konnte das Buch nicht weg legen! 

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    MitAussichts avatar
    MitAussichtvor 5 Jahren
    Kvothes doppelte Geschichte

    Patrick Rothfuss' Debüt "The Name of the Wind" ist eine unterhaltsame Erzählung, die ihre guten und schlechten Seiten hat. Während Rothfuss' Stil wirklich gut ist und seine Sprache vielfältig und lebendig daher kommt, ist die Plotstruktur weniger ansprechend gestaltet. Kvothes Geschichte in der Ich-Perspektive scheint Rothfuss mehr zu liegen als die eingeschobenen Kapitel der Rahmenhandlung, die dann in 3. Person geschrieben sind. Für den Fortgang der Handlung erscheinen einige dieser Kapitel nicht wichtig, diskutiert doch hier die Hauptfigur nur nebensächliche Aspekte ihrer Geschichte. Insofern lenken sie von der eigentlich interessanten Erzählung ab und stören den Lesefluss. Kvothes Geschichte selbst ist an mancher Stelle langatmig und zu ausgedehnt, um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen, insgesamt aber interessant genug, um das Buch nicht so leicht aus der Hand zu legen.


    Mit Kvothe hat Rothfuss eine Hauptfigur geschaffen, die man lieben und hassen kann. Die interne Fokussierung (Ich-Autor-Perspektive) lässt uns an allem teilhaben, was in Kvothe von Statten geht - so auch an seiner gelegentlichen maßlosen Selbstüberschätzung und vor allem an seiner Ignoranz in Bezug auf so einige weltliche Dinge. Rothfuss hat Kvothe mit einigen Eigenschaften ausgestattet, die man auch aus anderen Büchern verwandter Genres schon kennt.


    Negativ fällt auf, dass Frauen bei Rothfuss keine sonderlich eigenständige Rolle spielen und immer dann auftauchen, wenn sie als Helferin oder nettes Beiwerk gebraucht werden. Denna ist eine anstrengende Figur und Rothfuss' Versuch, sie geheimnisvoll und tiefgründig erscheinen zu lassen, sind leider etwas fehlgeschlagen. Die Beziehung zu Kvothe ist auch nicht sehr vielversprechend - eine fesselnde Liebesgeschichte sieht anders aus. Hoffen wir, dass sich dieser Umstand im zweiten Band noch ändert.


    Alles in Allem:


    "The Name of the Wind" ist ein recht ordentlicher Debütroman mit sehr gelungener Sprache und weniger gelungener Erzählstruktur. Die Geschichte macht Lust auf eine Fortsetzung, in der hoffentlich einige der vielen offenen Fragen geklärt werden.

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    N
    NeferaGreenleafvor 6 Jahren
    Rezension zu "The Name Of The Wind: The Kingkiller Chonicle: Book 1" von Patrick Rothfuss

    Genial. Punkt. Schon allein der Anfang macht Lust auf mehr. Dies ist ein Buch welches man nicht aus der Hand legen kann. Sprachlich auch sehr gut. >> Ich empfehle ausdrücklich die ENGLISCHE Version, da die deutsche Übersetzung nicht nur platt ist, sondern auch schlichtweg Wörter/ Sätze fehlen (!) Der Zauber geht verloren.
    Es fällt schwer sich nach diesem Buch (und seinem 2., hoffentlich bald 3.Teil) wieder auf ein neues Buch "einzulassen".

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    broulvor 7 Jahren
    Rezension zu "The Name Of The Wind: The Kingkiller Chonicle: Book 1" von Patrick Rothfuss

    I read the ebook sample and had to buy the book. It is probably not the best fantasy book ever, but it is a wonderful book. Not for one moment did I feel bored by the story. It is the first book of a trilogy and it was over much too soon. The book is written in a very nice language, it is funny, sad, magical (but not that much) and thrilling. It is definitely much more than a worthwhile read. :)

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