Patrick Rothfuss The Wise Man's Fear

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Inhaltsangabe zu „The Wise Man's Fear“ von Patrick Rothfuss

“There are three things all wise men fear: the sea in storm, a night with no moon, and the anger of a gentle man.” My name is Kvothe. You may have heard of me. So begins the tale of a hero told from his own point of view—a story unequaled in fantasy literature. Now in The Wise Man’s Fear, Day Two of The Kingkiller Chronicle, Kvothe takes his first steps on the path of the hero and learns how difficult life can be when a man becomes a legend in his own time.

Der zweite Teil der Königsmörder-Chronik entführt erneut in eine magische Welt voll geheimnisvoller Wesen und tödlicher Intrigen.

— Katharina_Rambeaud
Katharina_Rambeaud

Die ebenso fantastische Fortsetzung von "The Name of the Wind"; man sehnt sich nach Band 3.

— Sascha_Kersken
Sascha_Kersken

Hörbuch <3

— Atani
Atani

Ebenso gut wie der erste Teil! Patrick Rothfuss' Fantasy Epos kann ich jedem nur ans Herz legen, der niveauvolle Fantasy mag!

— ElyseoDaSilva
ElyseoDaSilva

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  • The Wise Man's Fear: Kingkiller Chronicle II

    The Wise Man's Fear
    AndreaKristina

    AndreaKristina

    Nach dem ersten Buch The Name of the Wind musste ich mir den zweiten Band sofort zulegen. Da ich bereits den ersten Teil auf Englisch gelesen hatte, blieb ich der Fremdsprache treu. Vorab möchte ich gerne sagen, dass ich für das Buch fast zwei Monate gebraucht habe. Wieso? Nicht, weil es nicht gut war (ganz im Gegenteil!), sondern weil Patrick Rothfuss eine sehr anspruchsvolle Sprache verwendet. Jemand, der Englisch als Muttersprache hat, hat es hier wahrscheinlich leichter, aber selbst wenn, man trifft auf manch ein Wort oder gar einen Satz, welches/r kompliziert und schwer zu übersetzen ist. Die ersten 100 Seiten waren für mich eine Tortur und ich habe mich durchgekämpft, einfach nur weil ich wusste, dass es sich lohnen würde. Und glaubt mir: Auf den restlichen ca. 1'200 Seiten hat mich das Buch nicht ein einziges Mal enttäuscht. Ich kann definitiv und mit voller Überzeugung sagen: Die Fantasy-Reihe um Kvothe ist mein persönliches Lesehighlight! Das Buch The Wise Man's Fear Kvothe searches for answers, attempting to uncover the truth about the mysterious Amyr, the Chandrian, and the death of his parents. Along the way, Kvothe is put on trial by the legendary Adem mercenaries, forced to reclaim the honor of his family, and travels into the Fae realm. Das Cover Ach! Die feuerroten Haare von Kvothe... Wer das Buch gelesen hat, oder zumindest den ersten Teil, weiss um die Haare des Protagonisten Bescheid. Kvothe wird auf dem Cover so gut dargestellt, dass ich mir alleine dadurch ein Bild von ihm machen konnte. Die Ranken mit den bräunlich roten Blättern und weissen Blüten lassen das Cover nochmals angenehm warm wirken, trotz der düsteren Stimmung, die eigentlich davon ausgeht. Meinung Ich versuche, meine Gefühle für diese wunderschön erzählte Geschichte irgendwie in Worte zu fassen und hoffe, ich werde ihr gerecht. Kvothe studiert an der Universität und möchte nicht ein, sondern der beste Arkanist werden. Dabei werden ihm scheinbar immer wieder Steine in den Weg gelegt, mehr als sonst jemandem. Trotz vieler Feinde hat Kvothe auch einige Freunde, welche ihm treu zur Seite stehen und ihre Loyalität immer wieder zeigen. Als Kvothe sich wieder in Schwierigkeiten gebracht hat, gibt es keinen weiteren Ausweg, als eine Auszeit von der Universität zu nehmen. Anfangs bleibt er auf dem Gelände und es wird schwierig, Abstand von seinen Problemen zu gewinnen. Als im durch Therpe ein Angebot gemacht wird, sieht er sich gezwungen, dieses anzunehmen. Lange Zeit an der Universität, beginnt nun für Kvothe ein Abenteuer ausserhalb - in einer ihm völlig fremden Welt. Er trauert, er lacht, er liebt, er... er wird erwachsen - und wir sind dabei! Mit Kvothe durch seine Geschichte zu wandern ist unbeschreiblich. Das Buch hat mich inspiriert und teilweise nicht losgelassen. Ich habe mich sooft gefragt, wie Patrick Rothfuss eine SO gut überlegte und doch komplizierte Geschichte niederschreiben konnte? Jede Person, die in diesem Buch auch nur ansatzweise angeschnitten wird, hat so viel Tiefgang. Durch die vielen kleinen Details war es nicht schwer, sich die Figuren bildlich vorzustellen. Als letztes muss ich den Schreibstil von Patrick Rothfuss loben. Wow, teilweise... einfach unschlagbar. Ganze Kapitel liesen sich lesen wie Gedichte, die Dialoge waren wunderbar aufeinander abgestimmt, niemals langweilig. Und für alle die Rätsel mögen, hat Patrick Rothfuss während der ganzen Geschichte immer wieder kleine Hinweise versteckt, welche sich nach und nach lösen oder noch immer offen sind, bis Band III endlich auf dem Markt erscheint. Fazit Wer dieses Buch nicht liest, ist selbst Schuld! Ich habe schon viele Bücher gelesen und mich an manch einem Buch unglaublich erfreut, aber nichts war bisher vergleichbar. So, ich gehe mal wieder von Kvothe träumen...

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    • 3
  • The Wise Man’s Fear – Kingkiller Chronicle: Day Two – Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    13. June 2015 um 17:23

    Inhalt My name is Kvothe. You may have heard of me. The man was lost. The myth remained. Kvothe – the dragon-slayer, the renowned swordsman, the most feared, famed and notorious wizard the world has ever seen – vanished without waning and without trace. And even now, when he has been found, when darkness is rising in the corners of the world, he will not return. But his story lives on and, for the first time, Kvothe is going to tell it. Deutsch: Eine Intrige zwingt Kvothe, die arkanische Universität zu verlassen. Seine Suche nach den Chandrian, die seine Eltern getötet haben, führt ihn an den Hof von Maer Alveron, und weiter zu den Sturm umwogten Hügeln von Ademre. Schließlich gelangt er in das zwielichtige Reich der Fae, wo er der sagenumwobenen Felurian begegnet, der bisher noch kein Mann widerstehen konnte. Meine Meinung Meine Tochter hat mir das erste Buch dieser Trilogie geschenkt und gemeint ich muss es lesen. Also habe ich »The Name of the Wind« gelesen und war recht begeistert. Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, könnte mit dieser Rezension gespoilert werden, obwohl ich mich bemühen werde, es nicht zu tun! Wie im ersten Buch befinden wir uns wieder im Wirtshaus Waystone in einem ländlichen Städtchen namens Newarre. Kote ist der Wirt und Bast sein junger Helfer und Student. Kote ist in Wahrheit Kvothe. Es kursieren sehr viele Geschichten und Lieder über Kvothe, aber nicht alle entsprechen der Wahrheit. Nun erzählt er einem Chronisten seine wahre Geschichte und hat gleich am Anfang gesagt, dass sie dafür drei Tage brauchen werden. Nun bricht der zweite Tag an und nach den morgendlichen Aufgaben geht die Geschichte weiter. Sie schließt nahtlos an das erste Buch an. Ein neues Semester bricht an der Universität an und heißt für Kvothe, hoffen, dass er es sich leisten kann, ansonsten muss er die Universität verlassen, bis er bezahlen kann. Er hat auch einen Feind, der alles dafür machen würde, um Kvothe zu vertreiben: Ambrose Jakis, der erstgeborene Sohn eines reichen und mächtigen Edelmannes. Kvothe empfand ich bereits im ersten Band als einen besonderen Charakter. Mit seinen feuerroten Haaren und seinen grünen Augen ist er äußerlich sehr auffällig. Er ist Edema Ruh, was man wohl in unsere Welt und unsere Zeit mit Zigeuner vergleichen könnte, und verbrachte eine glückliche Kindheit bis seine Familie brutal ermordet wurde. Nun ist er allein. Er muss im ersten Buch, das über einen Zeitraum von sieben Jahren geht, sehr viel erleiden und kommt schließlich zur Universität. Mit seinen 15 Jahren ist er der zweitjüngste Student der jemals zum Studium zugelassen wurde. Er spielt auch Laute und singt, ein Talent das er seiner Herkunft zu verdanken hat. Schon im ersten Buch hat Kvothe eine enorme Entwicklung durchgemacht und in diesem Buch geht es damit weiter. Von einem verängstigten Kind, das seine Familie verloren hat, wird er zu einem einfallsreichen, couragierten jungen Mann. Er muss mit vielem fertig werden und doch verliert er nie den Mut. Scheint eine Situation aussichtslos zu sein, findet er durch seine Zielstrebigkeit und seine Unverzagtheit eine Lösung um sein Ziel zu erreichen. Natürlich ist diese ganze Geschichte nur Fantasy, trotzdem scheinen seine Auswege und Aktionen nicht abstrus zu sein in der Welt, in der er lebt. Von seinen Fähigkeiten und seiner schlummernden Macht wird er oft selbst überrascht. Und nein, er ist kein Wunderkind, das alles kann. Manches kann er nicht, anderes muss er sich schwer erarbeiten. In diesem einem Jahr erlebt Kvothe, wie es ist im Reich der Fae, wo er der sagenumwobene Felurian begegnet und ziemlich viel erlebt. Er lernt Tempi kennen, ein Söldner der Adem Kultur. Diese Kultur erinnert mich sehr stark an die asiatischen, vor allem die chinesische Kultur. Sie haben eine eigene komplizierte Sprache, wobei sie nur das Nötigste sprechen und auf den ersten Blick keine Emotionen zeigen. Sie haben ihre ganz eigene Art ihre Gefühle auszudrücken. Ihre ganze Art zu leben, zu lieben, zu kämpfen und ihre Lebensphilosophie hat mich fasziniert. Andere Kulturen werden von ihnen als barbarisch betrachtet, so ähnlich wie die Chinesen unsere westlichen Kulturen auch sehen. Durch die bildliche, poetische Sprache der Erzählung ist es leicht, in diese fantastische Welt abzutauchen. Obwohl sie unserer Welt im Mittelalter sehr ähnelt, hat Patrick Rothfuss eigene Sprachen, Religionen, Rassen, Währungen und eine Zeitmessung erfunden. Mit der Zeitmessung komme ich leider immer noch nicht ganz zurecht. »Sympathie«, die Disziplin, indem ein Objekt verändert wird durch die Manipulation eines anderen, könnte man auch als Magie bezeichnen. Alles hat einen Namen, auch der Wind, das Feuer, ein Stein und so weiter. Weiß man den Namen hat man die Macht es zu manipulieren. Doch nur sehr wenige haben die Fähigkeit diese Namen zu erkennen. In der Kultur der Adem lernt Kvothe, dass auch Menschen einen »geheimen« Namen haben, neben ihren Rufnamen, den sonst niemand kennt. Diese Welt ist so reich an Fantasie und so umfangreich in allem, was sie ausmacht. Taucht man erst mal ab und begleitet Kvothe ist man mittendrin und fast verwundert über die eigene Realität, wenn man das Buch beiseitelegt. Er ist ein starker Protagonist, er erweckt viele Emotionen und trägt diese Geschichte durch die fast 1000 Seiten mit Leichtigkeit. Es gab ein paar Längen, die nicht ganz so abenteuerlich oder packend waren. Ich dachte zwar öfter, das Buch könnte bis zu 200 Seiten kürzer sein, aber im Nachhinein denke ich, diese Seiten hätten einfach gefehlt, weil sie das große Ganze mit ausmachen und das Bild komplettieren, das der Autor malt, wie Kleinigkeiten in einem großen Meisterwerk. Kvothe fehlt mir geradezu und ich warte nun voll Ungeduld auf das dritte Buch der Trilogie!

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  • “It was the patient, cut-flower sound of a man who is waiting to die.”

    The Wise Man's Fear
    Dornroeschen

    Dornroeschen

    “There are three things all wise men fear: the sea in storm, a night with no moon, and the anger of a gentle man.” "The Wise Man's Fear" von Patrick Rothfuss handelt vom zweiten Tag, an dem Kvothe Chronicler seine Vergangenheit erzählt, in der Kvothe eine Auszeit von der "Universität" nimmt und in das entfernte Severen reist. Er trifft auf höfische Intrigen, fremde Kulturen und Parallelwelten. Der zweite Band der Kingkiller-Chronik hat mir ebenso gut gefallen wie der Erste. Rothfuss ist seinem malerischen und schönen Schreibstil treu geblieben. Die Tatsache dass dieser Band nicht in der "Universität" und Imre spielt, war erfrischend und besonders die Zeit in Ademre fand ich sehr spannend und Rothfuss hat mit vielen interessanten und kreativen Ideen bewiesen, dass seine Welt noch mehr Tiefe hat, als es auf dem ersten Blick auszumachen scheint. Ebenso wie den ersten Band konnte ich diesen Band bis zur letzten Seite nicht weg legen! Jetzt heißt es geduldig sein und auf den dritten und letzten Band zu warten...

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    • 2
  • Rezension zu "(The Wise Man's Fear) By Rothfuss, Patrick (Author) Hardcover on (03 , 2011)" von Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear
    michella propella

    michella propella

    06. March 2013 um 17:11

    i simply expected it to be better. instead i was given clichés (unbound sexual pleasures with a fairy, martial art training with the tight-lipped people of the north) and less unexpected turns (endless nights in the forest hunting bandits, finding denna everywhere). now, after the "second night" there aren't many pages left for all the downturns and dramatic events i am expecting for the final showdown...

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  • Rezension zu "The Wise Man's Fear" von Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear
    kirjoittaessani

    kirjoittaessani

    Die Geschichte spielt -- wie das im Genre so üblich ist -- in einer Art Pseudo-Mittelalter, und sie handelt von einem Mann namens Kvothe. Der Klappentext charakterisiert ihn so: "I have stolen princesses back from sleeping barrow kings. I burned down the town of Trebon. I have spent the night with Felurian and left with both my sanity and my life. I was expelled from the University at a younger age than most people are allowed in. I tread paths by moonlight that others fear to speak of during day. I have talked to Gods, loved women, and written songs that make the minstrels weep. My name is Kvothe. You may have heard of me." Kvothe ist eines Tages verschwunden, und niemand weiß, was aus ihm geworden ist: er nennt sich jetzt Kote und betreibt in irgendeinem gottverlassenen Kuhkaff ein Wirtshaus. Dort hat er bisher ein ruhiges Leben verbracht, doch zu Beginn des ersten Bandes passieren einige sehr beunruhigende Dinge, die einen Mann des Dorfes das Leben kosten -- und Kote weiß offenbar mehr darüber. Gleichzeitig taucht ein Schreiber namens Chronicler auf. Er erkennt Kvothe und überredet ihn, seine Geschichte zu erzählen. Der Rest der beiden Bücher besteht im wesentlichen aus dieser Geschichte. Sehr gut hat mir gefallen, daß Rothfuss auf die typischen High-Fantasy-Zutaten (Orks, Elben, Zwerge) verzichtet. Das heißt natürlich nicht, daß er alles neu erfindet; man findet zum Beispiel die Fae, den alten Glauben, daß die Kenntnis von Namen Macht verleiht, oder auch die antimagischen Eigenschaften von Eisen. Dabei präsentiert der Autor seine Welt durch und durch glaubwürdig. Als Beispiel mag an dieser Stelle die Magie herhalten. Sie ist zwar Standardzutat in der Fantasy (und Science Fiction, auch wenn sie dann Star Drive oder Replikator heißt), aber immer ein zweischneidiges Schwert: zum einen kann sie beim Leser ein Staunen auslösen; andererseits bringt sie aber den Autoren in Erklärungsnot: warum kann der Held Situation X mit magischer Hilfe meistern, nicht aber das Ziel einer Quest mit einem Fingerschnippen erreichen? Könnte er das, wäre manch ein Buch nur halb so dick... Bei Rothfuss sprechen nur Laien von Magie. Die Eingeweihten (Arcanists) unterscheiden da zwischen den Fachrichtungen: es gibt Alchemie, Naming, Sympathy und Sygaldry ... Sympathy zum Beispiel bedeutet, daß der Arcanist zwischen zwei Dingen eine Verbindung schafft, und zwar letztlich durch seine feste Überzeugung (Alar), daß diese Verbindung existiert. Dann kann man z.B. den einen Gegenstand hochheben oder erwärmen, worauf der zweite, verbundene Gegenstand ebenfalls emporschwebt (oder warm wird), ohne daß von außen eine Ursache erkennbar wäre. So weit, so magisch. Das heißt aber nicht, daß man einfach einen Kiesel mit einem Felsen verbinden und diesen dann hochheben könnte -- der Energieerhaltungssatz gilt auch hier, und der Kiesel fühlt sich, sobald er verbunden ist, so schwer an wie der Fels. Doch damit nicht genug: je ähnlicher sich zwei Dinge sind, desto besser die Verbindung. Zwei gleiche Münzen oder ein Feuer mit einer Handvoll seiner Asche gehen besser als etwa zwei Äste von unterschiedlichen Bäumen, und diese wieder besser als zwei völlig verschiedene Dinge (eine Münze mit einem Ast). Je schlechter aber eine Verbindung ist, desto schwieriger, sie zu nutzen: wenn ich also mit dem Ast einer Münze hochheben will, so wird sich dieser wesentlich schwerer anfühlen, als das Gewicht von Ast und Münze allein es erklären können. Die überschüssige Energie (Slippage) geht dann unkontrolliert in die Umgebung (oder auch in den Körper des Arkanisten, was unangenehm bis tödlich sein kann). Das erinnert an die Beschränkungen thermodynamischer Maschinen. Natürlich dreht sich Kvothes Leben nicht nur um Magie, aber hier sieht man noch am leichtesten, warum die Geschichte so glaubwürdig wirkt. Die anderen Aspekte sind nicht weniger überzeugend dargestellt -- seien es die als Diebe und Vagabunden verschrieenen, aber auch als Musiker und Schauspieler geachteten Edema Ruh (das kommt mir irgendwie bekannt vor), das von meditierenden Schwertkämpfern bevölkerte Ademre (das auch, wenngleich die blonden Haare neu sind), oder aber die durch den Austausch gravierter Ringe zum Ausdruck gebrachte Hierarchie am Hofe des Maer Aldaron. Manches, was im ersten Band noch ein Rätsel war, wird in Wise Man's Fear zumindest etwas klarer, und ich bin schon versucht, -The Name of the Wind_ nochmals zu lesen; anderes -- wie die Scrael -- taucht in Kvothes Erzählung gar nicht auf, sondern nur in der knappen Rahmenhandlung um das Wirtshaus, und bleibt dunkel. Nicht nur deshalb, sondern auch, weil dies die besten Fantasybücher sind, die ich seit langem gelesen habe, freue ich mich bereits auf den dritten Band.

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    • 2
    thursdaynext

    thursdaynext

    04. January 2012 um 13:29
  • Rezension zu "The Wise Man's Fear" von Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. August 2011 um 20:07

    Es ist unglaublich wie Rothfuss es schafft die Spannung selbst über so viele Seiten zu halten, man verliert nie die Lust weiterzulesen, ja man könnte sogar fast sagen es ist suchterregend ;) wenn es den nächsten band schon gäbe würde ich am liebsten sofort weiterschmökern!

  • Rezension zu "The Wise Man's Fear" von Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear
    walli007

    walli007

    The Roadrip of Life Gefühlte Ewigkeiten musste ich auf dieses Buch warten. Ich las im Blog des Autors von dessen Schwierigkeiten die notwendigen Korrekturen vorzunehmen und befürchtete eine große Enttäuschung im Vergleich mit dem ersten Band der Kingkiller Chronicles (The Name of the Wind). Nach dem Lesen des Buches ist mir echt ein Stein vom Herzen gefallen. Dieses Buch hält dem Vergleich stand, in Teilbereichen ist es vielleicht sogar noch einen Tick besser, es ist ein Knaller! Wer den ersten Band kennt, wird wissen, dass es im Zweiten nur um den zweiten Tag gehen kann, an dem der Chronist die Erlebnisse Kvothes aufzeichnet. In diese Rahmenhandlung eingebettet erlebt der Leser über fast 1000 Seiten mit, wie aus dem Studenten ein Weltenwanderer wird und wieder ein Student. Etwas im Einzelnen hervorzuheben, wäre so finde ich, fast schon zu viel verraten. Manche Lebensabschnitte Kvothes haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich für Minuten oder Stunden für die Welt verloren war. Ich sah durch Kvothes Augen, saß am Lagerfeuer, freundete mich mit Menschen fremder Kulturen an, erlebte Vorurteile, hatte auch selbst welche, empfing echte Freundschaft und rief den Wind an. Und Kote? Wie ist er geworden? Was wird aus ihm werden? Je weiter die Lektüre voranschreitet, desto mehr wartet man auf ihren Fortschritt, desto noch mehr fürchtet man ihn auch. Wie nur will der Autor ein Happy-End stricken? Will er das überhaupt? Es wird erst im dritten Band, von dem es leider noch nicht mal einen Namen gibt, zu erfahren sein. Mit diesem zweiten Band ist dem Autor das grandiose Kunststück gelungen, nicht nachzulassen, im Gegenteil er hat noch einen drauf gesetzt. Und wenn das Buch selbst nicht volle zehn Punkte verdient hätte, würde das Cover für den "Rest" stehen. Es ist für mich eines der schönsten und gelungensten Buchcover seit langem. Awesome!!!!

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    • 2
  • Rezension zu "The Wise Man's Fear" von Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear
    BlueNa

    BlueNa

    22. May 2011 um 11:57

    The Kingkiller Chronicles, Tag 2 . Der Gastwirt Kote beginnt einen neuen Tag mit dem Chronisten, der seine Lebensgeschichte niederschreibt und Bast, seinem Schüler. Kvothe ist weiterhin an der Universität unterwegs, studiert, gerät in Schwierigkeiten, boxt sich wieder heraus. Auch in der nachfolgenden Zeit macht Ambrose ihm das Leben schwer und es kristallisiert sich heraus, dass er es tatsächlich erst meint und Kvothe umbringen will. Denn spielt natürlich wieder eine große Rolle im Leben des jungen Arkanisten und selbst wenn sie nicht direkt beteiligt ist, macht Kvothe dumme Sachen für sie, die ihn infolge dessen zwingen, eine Auszeit von der Universität zu nehmen. Er macht sich auf zu neuen Abenteuern, die ihn nach Severen, ins Reich der Fae und nach Ademre führen… . Oh wow, was für ein Buch! „The Wise Man’s Fear“ knüpft nahtlos an dem Punkt an, an dem „Der Name des Windes“ geendet hat. Es erzählt auf seinen knapp 1000 Seiten die Ereignisse am zweiten Tag, den der Chronist im Waystone Inn beim wohl größten Zauberer seiner Zeit verbringt. Auch hier passieren am Anfang schlimme Dinge und als man mit Kvothe, Bast und dem Chronisten wieder in die Geschichte um Kvothes Leben einsteigt, versinkt man in der ganzen Erzählstärke von Patrick Rothfuss. Es ist ein sehr langes Buch und ich denke, dass zwischendurch auch mal etwas gekürzt hätte werden können. Im ersten Teil an der Universität hatte ich das Gefühl, dass, obwohl unendlich viel passiert ist, die Geschichte nicht richtig vom Fleck gekommen ist. . Der Erzählstil von Patrick Rothfuss ist, wie immer, wundervoll! Er hat so eine ausdrucksstarke Sprache in der auch so viel Poesie steckt, wie nur in einen Fantasy-Roman gepackt werden kann. Er kann mit Worten fesseln und sie so einsetzen, dass sie einen gefangen nehmen und davontragen, wie der Wind ein herabgefallenes Blatt über eine staubige Straße tanzen lässt. Durch die Unterbrechungen und die Rückkehr in die Gegenwart, ins Waystone Inn, schafft der Autor immer interessante Zwischenspiele und schürt die Spannung, wie es in der eigentlichen Geschichte weitergeht. Hier bedient er sich dem auktorialen Erzähler, während in Kvothes Erzählung natürlich er als Ich-Erzähler fungiert. . Die Charaktere sind gewohnt stark und intensiv angelegt. Natürlich sind mir Kvothe und seine Freunde Sim und Will schon im ersten Teil sehr ans Herz gewachsen und auch in diesem Buch treten sie unglaublich charakterstark auf. Natürlich steht Kvothe bei all dem im Mittelpunkt und er macht eine sichtbare Veränderung durch, vor allem, nach dem er bei Felurian war. Aber eine Sache bleibt immer gleich und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte: Er versucht noch immer den Namen des Windes zu lernen. Denna ist weiterhin sehr geheimnisvoll und zieht Kvothe in ihren Bann, dem er sich nicht erwehren kann. Auch trifft er neue interessante Menschen oder Wesen auf seiner Reise, wie den Maer Alveron, Felurian oder Tempi. . Die Umschlaggestaltung der englischen Hardcover Ausgabe ist relativ schlicht und düster, passt aber ganz gut zum Buch, denn die Gestalt in dem dunklen Umhang und dem Schwert entspricht der Person, die Kvothe ist, wenn er an die Universität zurückkehrt. . „The Wise Man’s Fear“ hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen, es hat mich lange begleitet und ich habe die Geschichte genossen! So sehr, dass ich über das kleine Manko, das ich oben erwähnt habe, großzügig hinwegsehen kann. Es lohnt sich auf alle Fälle, dieses Buch zu lesen und wer kann, dem sei die englische Originalausgabe ans Herz gelegt, denn die deutsche Ausgabe wird in zwei Bücher geteilt und die Geschichte auseinandergerissen! Der erste Teil „Die Furcht des Weisen 1“ erscheint im Oktober 2011 und Teil 2 erst im Februar 2012 im Klett-Cotta Verlag. Danke, Herr Rothfuss, für diese wunderbare Geschichte über den Jungen, der auszog, den Namen des Windes zu lernen!

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  • Rezension zu "The Wise Man's Fear" von Patrick Rothfuss

    The Wise Man's Fear
    sabisteb

    sabisteb

    25. March 2011 um 20:22

    Drei Dinge fürchtet ein Weiser Mann: Das Meer bei Sturm, die mondlose Nacht und die Wut eines Gentleman. Kvothes Zwist mit Ambrose nicht derartige Auswüchse an, die beide Kontrahenten dazu zwingen, diese vorerst zu verlassen, damit Gras über die Angelegenheit wachsen kann. Kvothe reist ans Ende der bekannten Gebiete und tritt dazu in den Dienst des Mear, lernt Kämpfen bei dem Adem und jagt wie gehabt Dennas Schatten und die Chandrian. Hier nun die lange erwartete Fortsetzung von „Der Name des Windes“. Wie im ersten Band auch, wird die Fortsetzung auf zwei Ebenen erzählt. Da wäre zum einen der ältere Kvothe, der unter dem Namen Kote eine Gaststätte betreibt und seine Lebensgeschichte dem Chronisten diktiert. In diesem Handlungsstrang wird immer mehr ein großer Konflikt angedeutet, an welchem der junge Kvothe wohl einige Schuld mit trägt, doch noch bleibt dieser große Krieg im Schatten. Zum anderen ist da die, von ihm erzählte Lebensgeschichte, des erst siebzehnjährigen Kvothe. Der zweite Band beginnt, wie der erste endete. Kvothe studiert an der Universität und kämpft mit seinen nicht vorhandenen finanziellen Mitteln. Es gibt abgedrehte Kurse bei Elodin und natürlich das Problem mit Ambrose, das sich immer weiter auswächst, so dass Kvothe dazu gezwungen wird den Wind jagen zu gehen, und so letztendlich mehr lernt, als er an der Universität je lernen könnte. In diesem Band beginnt die Legendenbildung, teils von Kvorthe selbst initiiert, teils tatsächlich verdient. Dieser Band erzählt etwa ein Jahr aus Kvothes Leben. Einerseits passiert nicht viel, andererseits doch. Es ist schwer zu beschreiben. Patrick Rotfuss Art zu schreiben ist poetisch und fesselnd, er näht mit Mondlicht und Schatten einen Umhang. Man versinkt in der Geschichte, da die Handlungen in großer Detailtreue beschrieben werden und dazwischen poetische Erzählungen eingewoben werden, deren wahre Bedeutung einem erst mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr bewusst wird, denn jede Geschichte hat mehr als eine Wahrheit. Teils sind ganze Abschnitte in Versen oder mit Versmaß geschrieben, so dass ich den Übersetzer wahrlich nicht beneide, der das ins Deutsche übersetzen muss(te). Der Autor erschafft neue, fremde Kulturen und deren komplizierte (Hof-)Rituale, die faszinierend neu und auch innovativ sind, wie das komplizierte System des Ringtauschs am Hof des Maer mit seinen eisernen, silbernen und goldenen Ringen und die teils asiatisch, teils doch noch fremder anmutende Welt der Ademre. Daneben ist der Autor ein Meister des feinen, hintergründigen Humors und einige der Aktionen, die Kvothe ausheckt, erinnern schwer an „Die Lügen des Locke Lamorra.“ Fazit: Intelligente und poetische High Fantasy vom feinsten

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