Patrick Süskind Über Liebe und Tod

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Inhaltsangabe zu „Über Liebe und Tod“ von Patrick Süskind

Die Liebe und ihr ewiger Gegenspieler, der Tod, sind das Thema von Patrick Süskinds provokantem Essay. Mit Beispielen aus Philosophie und Literatur (von Platon über Kleist bis Thomas Mann) wie aus dem modernen Leben führt er uns die Liebe als Himmels- und Höllenmacht vor. Und er vergleicht die Schicksale von Jesus und Orpheus, die beide den Tod durch die Liebe zu überwinden versuchten.
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  • Rezension zu "Über Liebe und Tod" von Patrick Süskind

    Über Liebe und Tod

    elane_eodain

    13. July 2010 um 19:00

    >> Je weniger Gedanken wir uns über sie (die Liebe) machen, desto selbstverständlicher erscheint sie uns; wenn wir aber anfangen, über sie nachzugrübeln, kommen wir in Teufels Küche. << - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Bisher kannte ich den Autor Patrick Süßkind nur durch den Roman "Das Parfum", der mich faszinierte, vor allem die Szene in den Bergen, als Grenouille mit sich allein ist und seinen Fähigkeiten in Gedanken "freien Lauf" lässt... Diese Szene hat mich motiviert anderes von diesem Autor zu lesen. Bei "Über Liebe und Tod" bin ich hängen geblieben. Ein interessanter Titel, ein interessantes Thema. Und obwohl kein Roman - vielleicht auch gerade deswegen -, habe ich mich ans Lesen gemacht... EINDRÜCKE: Patrich Süßkind leitet seinen Text mit folgendem Zitat ein: >> Wenn mich niemand danach fragt, dann weiß ich es; wenn mich aber einer danach fragt, und ich's ihm erklären will, dann weiß ich es nicht (Augustinus) << Und ehe man ein paar Sätze, ein paar Seiten gelesen hat, ist man mittendrin in den Gedanken des Autors zum Thema Liebe, die unvermeidlich mit dem Tod verknüpft ist. Mit passenden Beispielen aus dem Alltag untermalt, aber auch philosophische Ansichten werden Teil seiner Gedanken. So beispielsweise Sokrates Ansicht der dreigeteilten Seele, verglichen mit einem antiken Streitwagengespann bestehend aus zwei Pferden und einem Wagenlenker: >> Nun ist es an und für sich schon ein Kunststück, ein solches Gefährt in der Bahn zu halten. Zum halsbrecherischen Abenteuer aber wird es, wenn, wie beim Seelengespann der Fall, nur eines der Pferde von edler Natur, gelehrig und gefügig ist, das andere aber schlecht, wild und ungebärdig. Wenn nun gar noch Eros ins Spiel kommt, die dreigeteilte Seele also zu lieben beginnt und des Geliebten ansichtig wird, dann gerät das ungleiche Gespann vollends außer Kontrolle... << FAZIT: Oben zitierte Beschreibung der dreigeteilten Seele, aber auch weitere, die dieses Büchlein enthält, haben mir gut gefallen. So ist eine kleine Gedankensammlung entstanden - knapp 60 Seiten und damit genug richtig -, die anregt über das Gefühl Liebe nachzudenken, und auch einfach eine interessante Lektüre abgibt mit dem krönenden Abschluss des Vergleichs der Liebe und des Todes Jesu und Orpheus!

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  • Rezension zu "Über Liebe und Tod" von Patrick Süskind

    Über Liebe und Tod

    philine

    07. June 2007 um 20:10

    Über Liebe und Tod. Patrick Süskind Anhand eigenen Beobachtungen und den Geschichten von Orpheus, Jesus, Werther, Tristan und Isolde etc. erzählt Patrick Süskind über das komplizierte Thema der Liebe und des Tods. Zu Rate zieht er u. a. Sokrates und Goethe. Er zeigt verschiedene Formen von Liebe in der Gegenwart und der Vergangenheit und deren Zusammenhang mit dem Tod. Wie viel Dummheit gehört zur Liebe und kann es dann auch die wahre Liebe sein? Wen trifft die Liebe? Hat Jesus die Menge geliebt, um selbst am besten dazustehen? Warum ist Jesus unmenschlicher als Orpheus? Mit seinem gewitzten Stil waren die ca. 60 Seiten (Diogenes Verlag) gut und schnell zu lesen. Auch Patrick Süskind kann das Rätsel der Liebe nicht lösen (wenn das überhaupt sein Ziel war?), aber er zeigt, wie schwer dieses Thema doch ist. Hinterher ist man auf jeden Fall schlauer und ich finde, man muss Patrick Süskinds „Über Liebe und Tod“ gelesen haben.

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