Das Parfum

von Patrick Süskind 
4,1 Sterne bei9,789 Bewertungen
Das Parfum
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (7323):
Kapitel7s avatar

Eine faszinierende Erzählung rund um die Macht der Gerüche

Kritisch (770):
kerstin71s avatar

Ja, ich habe es gelesen, aber vom Hocker hat es mich nun nicht gerissen.

Alle 9,789 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Parfum"

Zum 30-jährigen Jubiläum erscheint der Weltbestseller und der Erfolgsfilm ›Das Parfum‹ in einer schönen Geschenkausgabe: die spannende Geschichte – märchenhaft, witzig und zugleich fürchterlich angsteinflößend – vom finsteren Helden Grenouille.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257069334
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:25.03.2015
Das aktuelle Hörbuch ist bei Litraton erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne4,292
  • 4 Sterne3,031
  • 3 Sterne1,696
  • 2 Sterne529
  • 1 Stern241
  • Sortieren:
    Kapitel7s avatar
    Kapitel7vor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Eine faszinierende Erzählung rund um die Macht der Gerüche
    Ein Genie, besessen bis in den Wahn

     Es fasziniert, wie alles im Buch um das Thema Gerüche aufgebaut ist. Wir übersehen es, wie wichtig Gerüche in unserem Leben sind. Das Parfum stößt uns direkt mit der Nase auf diesen Fakt, lädt uns dazu ein, uns Gedanken über Gerüche zu machen.

    Grenouilles Geschichte selbst ist wie ein Duft. Er erscheint, macht sich bemerkbar wo er auftaucht, und am Ende seiner Geschichte verschwindet er wieder ins Nichts. Man könnte es auch ein Phantom nennen. Es bleibt nichts außer einer flüchtigen Erinnerung zurück. Eine kleine, unbedeutende Duftnote der Vergangenheit.

    Der Erzähler wahrt in Das Parfum eine lakonische Distanz zu Grenouille und seinen Taten. Er schildert sie distanziert, er plaudert ganz locker ein wenig mit uns, wird nie zu stark emotional involviert und an seine Figuren gebunden. Grausamkeiten oder skurrile Szenen – Der Erzähler bleibt auf Distanz, wird dabei aber nie kalt, sein Ton ist warm, vertraulich und anschmiegsam. Er verliert sich auch nicht in Details, die Lebensgeschichte Grenouilles schreitet zügig voran. Dieser spezielle Erzählton hat mich ein wenig an Die Vermessung der Welt erinnert.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Annejas avatar
    Annejavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein mörderisches Buch
    Die mörderische Suche nach dem Duft der Düfte

    Obwohl dieses Buch bereits den Status "Klassiker" bekommen hat, wurde ich ich erst darauf aufmerksam, als es durch eine Schenkung bei mir einzog. Jetzt, nach fast einem Jahr, packte mich die Neugier und ich griff mit leichter Sorge zum Buch. Grund dafür war einfach, das dieses Buch im 18.Jahrhundert spielte und ich schon mehrmals Probleme hatte, die damalige Form des Sprachgebrauchs zu verstehen.  

    Das Buch wart aufgeschlagen und die Erleichterung machte sich prompt bemerkbar, da der Schreibstil unglaublich leicht war. Ich ergötzte mich an den Beschreibungen von Paris, welches zwar ekelerregend war, aber trotzdem etwas faszinierendes hatte. Die französischen Namen der Straßen ließ ich meist ungelesen stehen, was jedoch nicht störte, denn man kam auch so gut voran. 

    Als Jean-Baptiste schließlich das Leben erlangte, veränderte sich alles. Dieser kleine Junge, schaffte es trotz der vielen Grausamkeiten die um ihn herum passierten, die Welt schön aussehen zu lassen. Dies schaffte er mit seiner Nase, welche wohl die Feinste der ganzen Welt war. Selbst die abstoßendsten Gerüche waren einen Fest für ihn, was mich als Leserin unglaublich packte. 

    Im Laufe des Buches erlebte ich wie Jean-Baptiste vom neu geborenen Jüngling immer weiter wuchs und dabei stets etwas eigenartiges an sich hatte. Diese erkannten auch stets seine derzeitigen Arbeitgeber oder Zusprecher, konnten aber nie sagen was es war. Eine Aufklärung erfolgt natürlich im Buch und ich muss sagen, das sie mich zum Nachdenken anregte. Jean-Baptiste selbst, wurde als fiktiver Charakter hervorragend umgesetzt. Mal wirkte er dümmlich und mal irrsinnig clever. Man bekam das Gefühl das er mit den Menschen nur spielte. Und diese merkten es meist nicht. Allgemein ist die Beschreibung der Personen sehr gut, wobei ich sagen muss, das die harten Zeiten, ebenso harten Personen hervorbrachten. Niemand gönnt den anderen etwas, da Missgunst, Neid und Geldgier an oberster Stelle standen. Dies zeigte besonders der Parfümeur Baldini, der sich selbst als etwas besseres sah, aber eigentlich noch nie etwas bewegendes geschaffen hatte. Solche Personen verachte ich von je her, aber Baldini trieb dies auf die Spitze und machte sich dadurch zu einen äußerst schmierigen Charakter. 

    Auch wenn dies die Geschichte eines Mörders ist, so wird dieser Aspekt sehr gut verdeckt. Im Buch geht es stets um Düfte, Gerüche und Aromen, die Jean-Baptiste einfangen wollte. Besonders faszinierend war hier der Umstand, das er sogar probierte den Geruch von Glas oder Kupfer zu extrahieren, was mich erst einmal überlegen ließ, wie diese Dinge eigentlich zu riechen haben. Das klingt jetzt vielleicht etwas heftig, aber das die Morde der Frauen, förmlich unter den Tisch fielen, und man  stets  nur  las, das eine neue Frauenleiche gefunden, war dann  schon eine herbe Enttäuschung. 

    Das Spiel zwischen realen Situationen und der puren Fiktion verschmolzen im Buch zu einer Einheit und erzählten die Geschichte einer unglaublichen Person. Besonders das Ende wird viele überraschen, weshalb ich nix verraten möchte. Ich kann jedoch sagen, das ich mit so einem Ende im Leben nicht gerechnet hätte. Der Mittelteil hingegen, war mir etwas zu sehr in die Länge gezogen. Natürlich war es auch voller Erkenntnisse, aber doch irgendwie etwas zuviel des Guten.


    Mein Fazit

    Auch wenn dies die Geschichte eines Mörders war, hatte ich nachdem lesen trotzdem das Gefühl etwas schönes erlebt zu haben. Denn neben den Morden, galt dieses Buch allein den Düften und Gerüchen, die diese Welt zu bieten hat.  Ein rundum sehr gelungenes Werk.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    N
    Northlightvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wer hat nach diesem Buch auch mehr auf Düfte und Gerüche geachtet?
    Interessanter Protagonist

    Wer hat nach diesem Buch auch mehr auf Düfte und Gerüche geachtet?

    Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen, dass so eine starke Wirkung auf meine Wahrnehmung hatte...

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    L
    lucamaisonevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Speziell und nicht für jeden etwas. Jedoch sollte man es auf jeden Fall einmal gelesen haben!
    Speziell, verstörend, aber trotzdem atemberaubend!

    Inhalt

    Jean-Baptiste Grenouille lebt im Jahr 1738 in Paris. Als Waise aufgewachsen, von Amme ins Kinderhaus weiter gegeben und an einen Gerbermeister in Paris verkauft, entwickelt Grenouille schon von klein auf einen außergewöhnlichen Geruchssinn, der kontinuierlich nach neuen Erfahrungen strebt. Auf Grund dessen, fällt ihm das erste Mädchen zum Opfer, dessen Duft ihn so betört, dass es sterben muss. Nachdem er sich bei einem Parfümeur als Lehrling einnistet, der von seinen Fähigkeiten überwältigt ist, strebt er nach abgeschlossener Ausbildung danach den Ort zu finden, an dem kein Geruch mehr existiert. Als er in der Stadt Grasse ankommt, verfällt die Bevölkerung in Panik, da es keinen Weg gibt, ihre Töchter vor dem Unbekannten zu schützen.

    Cover & Gestaltung

    Ich habe eine etwas ältere Ausgabe, genauer gesagt eine von 1985. Da gab es natürlich noch eine ganz andere Formatierung und ein ganz anderes Cover, weshalb ich auch nur über meine Ausgabe urteilen kann. Mir gefällt das Cover der älteren Ausgabe viel besser, da das Buch so nicht so langweilig und nicht nach einem Schulbuch aussieht, was bei der jetzigen Ausgabe leider der Fall ist. 

    Die Schrift in meiner Ausgabe ist relativ klein und schaut aus, als ob sie mit einer Schreibmaschine geschrieben wurde, wodurch die Schrift viel kleiner ist, als das, was man wahrscheinlich normalerweise gewohnt bin.


    Meinung

    Patrick Süskind hat eine wunderbare und atemberaubende Art zu Schreiben. Auch wenn sein Schreibstil ab und zu sehr ins Detail geht und ein klein wenig langatmig wird, reißt er diesen klitzekleinen Schwachpunkt durch alle anderen Szenen vollkommen heraus und man ist regelrecht gefangen in der Geschichte. 

    Was mich an diesem Buch so fasziniert ist, dass es extrem facettenreich ist. Zuerst ekelst du dich (vor allem da Süskind beispielsweise Gestank extrem toll in Worten fassen kann), dann bist du erstaunt und im nächsten Moment einfach nur verstört. 

    Ja, verstört ist auch so ein Thema über das man bei diesem Buch sprechen muss: teilweise sind ein paar Szenen vorhanden, die mich persönlich ein klein wenig SEHR verstört haben. Diese hat der Autor meiner Meinung nach auch durch seine detaillierten Beschreibungen noch pikanter gemacht, wodurch diese Szenen auch wieder einen gewissen Wert bekommen, der "Das Parfum" herausstechen lässt.

    Spannung im herkömmlichen Sinn ist in diesem Buch eher weniger gegeben. Diese aber auch hauptsächlich gegen Ende hin. Was mich auch beeindruckt hat, ist, dass aber trotzdem, die ganze Erzählung über, eine gewisse unterschwellige Spannung vorhanden ist, die mir es schwer gemacht hat, "Das Parfum" aus den Händen zu legen. Dabei habe ich mich zu Beginn regelrecht dazu zwingen müssen, es zu lesen... ;)

    Als ich ein wenig über den Autor recherchiert habe, war ich außerdem kurzzeitig geflasht, da es ja noch gar nicht so lange her ist, dass Patrick Süskind geboren wurde und trotzdem konnte er die Situation der Stadt im Achtzehnten Jahrhundert so authentisch beschreiben und vor allem niederschreiben, dass man glauben könnte, er hätte in dieser Zeit gelebt.


    Fazit

    Mir persönlich hat "Das Parfum" im Großen und Ganzen sehr gut gefallen, auch wenn es ein paar "Mängel" gibt, die man ankreiden könnte. Die Geschichte sowie auch der Schreibstil ist Geschmackssache. -Das gefällt dem einen, dem anderen nicht. Jedoch sollte man dieses Buch auf jeden Fall einmal in seinem Leben gelesen haben, da es meiner Meinung nach ein absoluter Klassiker ist.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Schluffs avatar
    Schluffvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: das Thema bleibt topaktuell
    das Parfum

    Patrick Süskind beschreibt das Leben einer Person mit einer aussergewöhnlichen Begabung in einer historischen Umgebung. Der Protagonist ist mit dem totalen Geruchsinn ausgestattet und kann die kleinsten Nouancen unterscheiden. Um seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln lernt er wie Stoffe extrahiert werden und wie man Duft konservieren kann. Er hat in seiner Kindheit nie Nähe und menschliche Wärme erfahren und entwickelt sich zu einer Person die seine vermeintliche Aufgabe den Duft junger Frauen zu konservieren über alle ethischen Grundsätze stellt und dafür ohne Gewissensbisse tötet. Letzendlich ausgebrannt richtet er sich selbst. Sollte mich jemand nach dem Kontext fragen würde ich sagen: "Ein Buch mit vielen Facetten über praktizierten Faschismus".

    Kommentare: 1
    4
    Teilen
    statement_not_mainstreams avatar
    statement_not_mainstreamvor 4 Monaten
    Dieses Buch ist einzigartig!

    Es wurde schon vor etwa zwölf Jahren von mir gelesen...kurz bevor der Film raus kam und damals wusste ich nicht, dass es den Film geben wird. Und das Witzige daran war, dass ich mir während des Lesens sehr oft gedacht habe, warum noch niemand eine Verfilmung gewagt hat und wie man diese wohl umsetzten könnte. Und noch immer erinnere ich mich an dieses Buch. 

    Ich war schlicht und weg begeistert. Die Grausamkeit des Umfeldes dieses Waisenjungen und gleichzeitig die lyrische Dynamik haben mich so gefesselt. Die Faszination meinerseits lag darin, dass der Schreibstil so gut gewählt war, die Details (zB Herstellung der Düfte usw.) so eine Fantasie ausgelöst haben, dass ich unbedingt weiter lesen wollte. Der Hauptprotagonist...das Setting, einfach unglaublich. Der Irrsinn seines Handelns - einfach genial. Möchte gar nicht zu viel darauf eingehen, um nicht zu Spoilern.

    Trotz ein paar weniger kurzer Stellen, welche sich für mich persönlich etwas dahingezogen haben, würde ich dieses Buch jedem empfehlen. 

    Und ja, ich habe den Film gesehen, NACHDEM ich das Buch gelesen hatte und das ist auch gut so. Die eigene Fantasie entspricht immer einer anderen Vorstellungskraft, als eine visuell vorgesetzte Geschichte.

    Kommentare: 2
    0
    Teilen
    wordworlds avatar
    wordworldvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: "Das Parfum" ist ein Buch voller genialer Gegensätze: es ekelt, es erschreckt, es fasziniert, es widert an, es begeistert, es erregt...
    Ein Buch voller genialer Gegensätze: Gestank oder Duft, Mörder oder Genie?

     Allgemeines:

    Titel: Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders
    Autor: Patrick Süßkind
    Verlag: Diogenes (1994)
    Seitenzahl: 336 Seiten
    ISBN-10: 3257228007
    ASIN: B009GGWFUM
    ISBN-13: 978-3257228007
    Preis: 14,90€ (Gebundene Ausgabe)
    12€ (Taschenbuch)
    9,99€ (Kindle-Edition)


    Inhalt:

    "Im achtzehnten Jahrhundert lebte in Frankreich ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte. Seine Geschichte soll hier erzählt werden. Er hieß Jean-Baptiste Grenouille, und wenn sein Name im Gegensatz zu den Namen anderer genialer Scheusale, wie etwa de Sades, Saint-Justs, Fouchés, Bonapartes usw., heute in Vergessenheit geraten ist, so sicher nicht deshalb, weil Grenouille diesen berühmteren Finstermännern an Selbstüberhebung, Menschenverachtung, Immoralität, kurz an Gottlosigkeit nachgestanden hätte, sondern weil sich sein Genie und sein einziger Ehrgeiz auf ein Gebiet beschränkte, welches in der Geschichte keine Spuren hinterlässt: auf das flüchtige Reich der Gerüche."


    Diskussion:

    Mittlerweile ist "Das Parfum" ja zu einem Werk von Weltliteratur geworden, dass nicht nur an Schulen sondern auch an Unis akribisch untersucht und in seine Bestandteile zerlegt wird, so wie Grenouille das mit den Düften tut. Ich halte von dieser sezierenden Herangehensweise nichts da ich finde, dass ein Buch immer ganzheitlich wirken muss - so wie auch ein Duft. Gerade aus diesem Grund will ich im Rahmen der Klassiker Challenge ganz unvoreingenommen an Klassiker herangehen und sie lesen wie eine zu bewertenden Geschichte mit Schwächen und Stärken und nicht wie ein glorifiziertes Meisterwerk, welches es nicht zu bewerten sondern nur zu verstehen gilt.

    Entgegen meiner Erwartung, es hier mit einem schwer zu lesenden, veralteten Sprachstil zu tun zu haben, bin ich erstaunlich schnell in die Geschichte hineingekommen, welche wunderbar bildreich, metaphorisch und vor allem höchst lebendig erzählt wird. Dabei sind die Schilderungen an manchen Stellen derb, grausam; an anderen wiederum filigran, zart und umschmeichelnd - eben wechselhaft wie die Gestalt der Gerüche - mal ein übelkeitserregender Gestank, mal ein sanfter, lieblicher Duft. Auch wenn ich also immer mal wieder über Wörter gestolpert bin, die man nicht unbedingt kennen muss und mich in einem der vielen endlose Schachtelsätze verloren habe, die sich manchmal bis über eine ganze Seite erstrecken, muss ich doch meinen Hut vor der virtuosen Erzählkunst Patrick Süskinds ziehen, welche mich ein ums andere Mal sprachlos zurückgelassen hat. Im Laufe der Geschichte, die wir von einem auktorialen Erzähler präsentiert bekommen, sind mir auch immer wieder subtile Ironie, leise Andeutungen von Gesellschaftskritik und einer Parodie auf die Aufklärung, Anflüge von märchenhaften Vergleichen aufgefallen, sowie Anlehnungen an die Schöpfungsgeschichte oder Größen der Weltliteratur wie Goethes "Faust" oder "Der Zauberlehrling". Alles in allem also genug Futter für übereifrige Literaturstudenten aber subtil genug um den durchschnittlichen Leser nicht zu verwirren.


     "Da gebot der Große Grenouille Einhalt dem Regen. Und es geschah. Und er schickte die milde Sonne seines Lächelns über das Land, worauf sich mit einem Schlag die millionenfache Pracht der Blüten erschloss, von einem Ende des Reichs bis zum anderen, zu einem einzigen bunten Teppich, geknüpft aus Myriaden von köstlichen Duftbehältern. Und der Große Grenouille sah, dass es gut war, sehr, sehr gut. (...) Also sprach der Große Grenouille und segelte, während das einfache Duftvolk unter ihm freudig tanzte und feierte, mit weitausgespannten Flügeln von der goldenen Wolke herab über das nächtliche Land seiner Seele nach Haus in sein Herz."


    Der wohl einzig wichtige Protagonist dieser Geschichte ist der geniale Parfümeur, widerborstige "Zeck" und kaltblütige Mörder Jean-Baptiste Grenouille. Alle anderen Charaktere sind bloß episodenhaft wichtig für die Handlung und verschwinden nach ihrem kurzen Auftritt häufig in das Reich der Toten. Und obwohl Grenouille von Anfang an als "eine der genialsten und abscheulichsten Gestalten" der Epoche charakterisiert wird und durch den Titel schon gleich seine kommenden Morde im Raum stehen wird er vom Autor vielfältiger und schillernder gezeigt, als ich es jemals für möglich gehalten hätte.

    Bei aller Dummheit und Grobheit, die dem ungebildeten Grenouille nachgesagt wird hat er eine hervorstechende, wundersame Gabe in die Wiege gelegt bekommen. den absoluten Geruchssinn. Seine Nase vermag alles und jeden wahrzunehmen, jeden erdenklichen und abwegigen Dufthauch oder Gestank auf dieser Erde, welchen er in seine Bestandteile aufspaltet und tief in seinem Inneren verwahrt. Von einer Kindesmörderin unter einem versifften Marktstand geboren wandert der Junge Grenouille von Amme zu Amme, über das Waisenhaus von Madame Gaillard, bis zum Gerber Grimal. In den ersten Jahren seines Lebens wird der Junge nur herumgeschubst, ungeliebt weitergereicht und als abstoßend, verschlagen und unheimlich charakterisiert. Auf seinen Jagdzügen durch das Brodem von Paris findet er seine einzige Freiheit darin, neue Gerüche zu entdecken. Doch auch wenn er als debil und nur auf seine Gerüche fixiert erscheint, erkennt man bald, dass in ihm eine nicht zu unterschätzende Intelligenz verborgen liegt, wenn es darum geht, seine Ziele zu erreichen. So reicht es ihm bald nicht mehr aus, Gerüche nur wahrnehmen und in seinen Fantasien zusammenbringen zu können - er will auch handfest mit ihnen experimentieren und sie erfahrbar machen. Das bringt ihn schließlich zum in die Jahre gekommenen Parfümeur Baldini, der ihn nach anfänglichen Zweifeln zu sich als Lehrling nimmt. Jean-Baptiste erfindet für den alten Parfümeur viele verschiedene Düfte und erlernt von ihm im Gegenzug die wichtigsten Strategien um Düfte einzufangen und herzustellen: das Aufschreiben der Duftformeln, die Kunst des Seifenkochens aus Schweinefett, des Handschuhnähens, des Pudermischens und des Destillieren von Gerüchen. Aber das Destillieren von Gerüchen reicht Grenouille nicht, denn nicht alle Gerüche lassen sich mit diesem Verfahren festhalten. Also verlässt er Baldini und lebt erst einige Jahre auf dem Berg Plomb du Cantal. Dort erkennt er, dass er selbst keinen Geruch besitzt, was ihn verstört und verängstigt. Das höchste seiner Ziele ist es nun, sich einen eigenen Geruch zu kreieren, wofür er in der Stadt Grasse andere Arten, einen Duft festzuhalten erlernen muss. Und als er dort auf ein Mädchen mit dem wunderschönsten Eigengeruch trifft, den er jemals gerochen hat, wächst in ihm eine ganz andere Idee: um voll und ganz geliebt zu werden will er sich ihren Duft aneignen und zu dem vollkommensten und schönsten Parfüm verarbeiten, welches je ein Mensch gerochen hat...


    "Hunderttausend Düfte schienen nichts mehr wert vor diesem einen Duft. Dieser eine war das höhere Prinzip, nach dessen Vorbild sich die anderen ordnen mussten. Er war die reine Schönheit."


    Das Grenouille für sein höheres Ziel zum Mörder wird tut der seltsamen Sympathie und dem leisen Mitleid, dass durch die Geschichte hinweg in mir für ihn geweckt wurde, gruseliger Weise keinen Abbruch. Ist er noch so krank und abstoßend - er bleibt unsere Identifikationsfigur und der Mittelpunkt der Geschichte. Viele Gedankengänge erkennen wir Leser wieder, seine Suche nach seinem eigenen Geruch, nach sich selbst, sein Drang, geliebt und verehrt zu werden - all das wird den meisten Lesern nicht fremd sein. Und so wird die Annäherung an diesen ambivalenten Charakter zu einem wackligen Balanceakt zwischen Abscheu und Bewunderung für den Mörder und das Genie Grenouille.

    Die Handlung fußt hier eigentlich nur auf der Lebensgeschichte des Protagonisten, ist dabei aber keineswegs arm an Wendungen, Spannung und etlichen Kuriositäten. Während wir Grenouille durch sein Leben begleiten blitzen immer wieder andere Facetten des Romans ans Licht: mal mutet die Geschichte eher wie ein Kriminalroman an, dann wir es mehr zum Roadnovel, dann zum Psychothriller mit Horrorelementen, bevor wieder das Gesellschaftsbild eines historischen Romans in den Vordergrund rückt. Und gerade dieser Wechsel der Handlung, die verschiedenen Darstellungsweisen der Episoden Grenouilles Leben, welche wohl jeden Versuch, das Werk in ein genaues Genre einordnen zu wollen, zum scheitern verurteilen, machen dieses Buch so spannend. In gut recherchierten 320 Seiten stellt Süskind das Frankreich des 18. Jahrhunderts, die facettenreiche und viel z stiefmütterlich behandelte Welt der Düfte und die Entwicklung der psychischen Befindlichkeiten eines ungewollten Kindes, das hinter der Maske eines hochbegabten Parfümeurs zum berechnenden Serienmörder wird, in spannender und unterhaltsamer Weise dar.


    Fazit:

    "Das Parfum" ist ein Buch voller genialer Gegensätze: es ekelt, es erschreckt, es fasziniert, es widert an, es begeistert, es erregt...
    Ich denke, die Literaturbranche stimmt mir zu, wenn ich diesen Roman als Klassiker betitle, wer immer es jedoch in welcher Absicht auch immer liest, wird in der Vielseitigkeit der Geschichte ganz unterschiedliche Ansätze und Andeutungen finden und nicht zuletzt durch die wundervolle Sprache unterhalten werden.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    LaLectures avatar
    LaLecturevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Faszinierender Ansatz, intelligenter Blick auf die Figuren aber leider auch eine Menge ermüdender Details
    Faszinierend aber leider auch ermüdend



    Inhalt


    Inmitten des stinkenden Paris des 18. Jahrhunderts wird Jean-Baptiste Grenouille geboren, der eigentlich nie hätte leben sollen und sich gerade deshalb so fest an das Leben klammert. Schon früh zeigt sich, dass der Junge etwas Besonderes ist: Er verfügt über einen übernatürlichen Geruchssinn und damit einhergehend über ein beachtliches Talent darin, Gerüche zu konservieren. Und schon früh gibt er sich nicht mehr mit einfachen Parfüms zufrieden.



    Meinung

    „Das Parfüm“ ist einer dieser Klassiker, über deren genaue Handlung ich vor dem Lesen kaum etwas wusste, und ich habe es definitiv mit falschen Erwartungen gelesen. Denn trotz des Untertitels „Die Geschichte eines Mörders“ handelt es sich nicht um einen Krimi, sondern um einen viel vielschichtigeren Roman, dem ich auch eine Weile nach dem Lesen noch keine einzige, klare Aussage, kein spezielles Genre zuordnen kann.

    Eines der wohl herausragendsten Merkmale des Buches sind die unglaublich detaillierten Beschreibungen, die das Paris des 18. Jahrhunderts, die skurrile Figur des Grenouille und vor allem die Feinheiten der Parfümherstellung vor den Augen der Leser*innen entstehen lassen. Besonders das unglaublich detaillierte Wissen über die Parfümherstellung, das hier zur Geltung kommt, ist äußerst faszinierend.

    Einhergehend damit ist auch die Grundidee des Buches faszinierend. Süskind zieht einen von der ersten Seite an mit hinein in Grenouilles Welt: die Welt der Gerüche. Einen großen Teil der Handlung erlebt man nicht mit dem inneren Auge sondern eher der inneren Nase mit und es ist bemerkenswert, wie beeindruckend es Süskind gelingt, zu beschreiben, wie Grenouille seine gesamte Umgebung nur durch seinen Geruchssinn wahrnimmt.

    Eine zweite Qualität des Buches ist der ironische, intelligente Blick, mit dem Süskind bzw. der Erzähler die Figuren des Buches betrachten. In teils wenigen Sätzen werden die Personen sehr anschaulich charakterisiert und fast jede der Figuren ereilt früher oder später ein äußere ironisches Schicksal, das einen gewissen Zynismus des Autors vermuten lässt.

    Die wohl bemerkenswerteste Figur ist natürlich Grenouille selbst, der interessanterweise mehr durch den Erzähler als durch seine eigenen Handlungen charakterisiert wird. Der Erzähler schreibt ihm ein boshaftes Wesen und eine parasitäre Art zu, doch durch sein Verhalten wirkt Grenouille das Buch über eher neugierig, mit einem gewissen wissenschaftlichen Interesse. Gerade weil er trotz allem nach moralischen Maßstäben oft grausam und unangemessen handelt, ohne jedoch an der Grausamkeit selbst interessiert zu sein, macht ihn das ziemlich interessant.

    Doch Süskinds ausführliches Wissen über Parfümherstellung und seine schriftstellerischen Fähigkeiten in allen Ehren: Das Buch hat leider auch unglaublich viele Längen. Im Grunde springt der Roman von einem Abschnitt von Grenouilles Leben zum nächsten und verweilt in jedem beimindestens einem endlosen Detail, sei es die Beschreibung einer Figur mit ihrer kompletten Biografie, eines Hauses, Grenouilles Gefühlsleben oder eines Details der Parfümherstellung. Mitunter kann das ziemlich ermüdend sein und nicht immer wird klar, wozu man diese Ausführlichkeiten brauchte, auch wenn wieder andere Ausführungen zum Ende hin dann auf einmal auf intelligente Art viel Sinn ergeben.



    Fazit


    „Das Parfüm“ basiert auf einer faszinierenden Grundidee und beeindruckt durch interessante Details über die Parfümherstellung und eine ungewöhnliche Hauptfigur. Leider hat der Roman auch extrem viele anstrengende Längen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    jenvo82s avatar
    jenvo82vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein grandioser Roman, der fesselt, erschreckt und mitnimmt auf eine Reise ins Labyrinth der menschlichen Psyche und ins Reich der Düfte.
    Der Meister der Düfte

    „Was er begehrte, war der Duft gewisser Menschen: jener äußerst seltenen Menschen nämlich, die Liebe inspirieren. Diese waren seine Opfer.“


    Inhalt


    Jean-Baptiste Grenouille kämpft sich ins Leben und nistet sich dort ein. Obwohl er von allen Menschen die ihm begegnen verachtet oder mit Argwohn betrachtet wird, gelingt es ihm zu einem hinreichend erwachsenen Jüngling heranzureifen und sich unbemerkt und wie eine Zecke solange an einen Wirt zu hängen, wie dieser ihm nützlich erscheint. Nur um sich dann still und leise auf den Weg zu noch Größerem zu machen und dabei eine Spur des Todes zu hinterlassen. Schon sehr früh sind ihm die Menschen seiner Umgebung verhasst, denn ihre Gerüche erzeugen bei ihm nur Ekel. Er hat das unbeschreibliche Talent, jedweden Gegenstand auf seine Geruchskomponenten zu reduzieren und nimmt seine Umwelt vielmehr durch die Nase als durch die Augen wahr. So verhilft er fast maroden Parfümerien und ihren Inhabern wieder zu Wohlstand und Ansehen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Sein Ziel ist es vielmehr einen Duft zu kreieren, bei dem alle Menschen verzückt sind und sich in der Liebe verlieren. Sein Plan ist die Gewinnung eines besonderen Parfums, welches ihm zum Glück verhelfen soll. Und er weiß auch schon, welche Komponenten er dafür benötigt. Doch der Liebreiz manifestiert sich olfaktorisch in jungen, rothaarigen Mädchen, die an der Schwelle zur Pubertät stehen und diese sind nicht so leicht einzufangen, wie pflanzliche Duftstoffe …


    Meinung


    Dieses Buch, war einst Schullektüre und ich habe es vor 20 Jahren bereits gelesen und hatte es als ein äußerst einprägsames Werk in Erinnerung. Nun konnte ich mich erneut davon überzeugen, dass Patrick Süßkind mit diesem ungewöhnlichen Buch ein wirklich faszinierender Kriminalroman gelungen ist, der vielmehr Reize anspricht als so manch anderes Buch. Denn hervorzuheben und immer wieder ausschlaggebend für die Bedeutsamkeit der Geschichte ist diese geniale Idee: Ein Mann ohne Duft, ausgezeichnet mit einem Wahnsinnstalent, ersinnt eine Wahnsinnstat und kann auf herkömmlichem Wege nicht gestoppt werden, da jeder der ihm begegnet, nicht ahnt, was seine wahren Beweggründe sind. Der Meister der Düfte begibt sich auf einen höchst persönlichen Feldzug und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Frankreich, die dieser nicht so schnell vergessen wird.


    Im Zentrum der Erzählung steht Grenouille, als ein verachtenswerter Protagonist, der dennoch so genial wie gefährlich ist. Der Autor legt hier nicht nur großen Wert darauf, diesen verkümmerten Menschen zu beschreiben, sondern er ersinnt eine fulminante, derart fesselnde Handlung, die kraftvoll und äußerst mitreißend wirkt. Das Besondere ist dieses eigentümliche Zusammenspiel zwischen tatsächlicher Handlung, innerlicher Überlegungen des Handelnden und der sichtbaren Ausübung seiner Kunst. Als Leser wird man verschreckt und taucht dennoch immer tiefer ins Geschehen ein. Ein minimaler Kritikpunkt meinerseits ist das etwas haarsträubende Finale dieses großen, zeitgenössischen Romans, der einen finsteren Helden stilisiert. Wo endet das Leben, eines Mörders, dem prinzipiell alle Wege offenstehen? Und warum endet es so krass? Bei diesem Roman hätte ich mir zugegeben ein etwas verschwommenes, gern auch weniger dramatisches Ende gewünscht, eines was keinen Schlusspunkt setzt, sondern die Vermutung offenlässt, dass es noch nicht vorbei sein könnte …


    Fazit


    Ich vergebe volle Punktzahl für diesen sehr speziellen Roman der unmittelbar und sehr resolut, beschränkt auf wenige Faktoren und eine eher überschaubare Anzahl an Personen, das Grauen entwirft, dem man sich nicht entziehen kann. Es ist für mich ein großer Wurf des Autors, der dem Gedankengang des Lesers neue Impulse verleiht, der folgerichtig und objektiv schildert, was passieren könnte, wenn besagte Dinge tatsächlich zusammentreffen. Ich freue mich, dass ich dieses Buch nun in die Reihe meiner Must-Reads aufnehme, die ich getrost weiterempfehlen kann, weil sie mich definitiv überzeugen konnten.

     

    Kommentare: 7
    80
    Teilen
    Luthien_Tinuviels avatar
    Luthien_Tinuvielvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr darstellerisch geschriebener Roman mit einem faszinierend-schaurigen Protagonisten. Wer den Film kennt, sollte das Buch nicht verpassen
    Das Parfum-Die Geschichte eines Mörders

    Den Roman "Das Parfum- die Geschichte eines Mörders" von Patrick Süskind kann man eigentlich schon fast als Klassiker bezeichnen. Spätestens seit der Verfilmung von Tom Tykwer 2006 ist die Geschichte einer breiten Masse bekannt gemacht geworden. Doch wer jetzt mit dem Argument: "Ich kenne den Film" das Buch nicht lesen will, der vergisst, dass wie bei jedem Film dieser eben doch nur eine gekürzte Fassung des Werkes wiedergibt.

    Inhalt:

    Der Roman spielt im 18. Jahrhundert in Frankreich und berichtet die Geschichte des Jean-Pierre Grenouille, beginnend von seiner Geburt. Grenouille ist bereits als Kind eigenartig. In der Gosse geboren, in Pflege aufgewachsen war er immer schon anders. Er hatte keinen Eigengeruch. Dafür war seine eigene Nase ungewöhnlich fein, sein Sinn für die Menschliche Gesellschaft dafür umso geringer.

    Er fasst sich das Ziel, alle Gerüche der Welt zu sammeln und dies um jeden Preis.

    Meine Meinung:

    Süskind gelingt es in seinem Werk, das Leben Grenouilles lebendig darzustellen. Der Charakter erschreckt durch seine Skrupellosigkeit und fasziniert zugleich durch seine Besonderheit. Die Welt der Gerüche ist das zentrale Thema Süskinds, die umfangreich illustriert wird.
    Durch zahlreiche Vergleiche gelingt es Süskind, Grenouilles Welt Leben einzuflößen und er nimmt durch seinen ruhigen, erzählenden (fast märchenartigen) Stil sogar größeren Grausamkeiten die Härte, die dieses Werk zum Thriller gemacht hätten.

    Fazit:

    "Das Parfum" ist ein gelungener Roman, der durch seine darstellerische Schreibweise gelungen in die Welt der Gerüche und Grenouilles entführt, ohne jedoch erschreckend zu wirken.

    Kommentieren0
    8
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    StefanieFreigerichts avatar

    Achtung: Es gibt kein Buch zu gewinnen, jeder liest mit seinem eigenen Buch während des Monats Februar!


    In der Insider-Top-3-Voting-Challenge https://www.lovelybooks.de/autor/LovelyBooks/LovelyBooks-Spezial-1287744138-w/leserunde/1508005900/ wurde dieses Buch zu einer der Lektüren des Monats gekürt, vielleicht interessiert euch auch diese Challenge. Es können aber natürlich auch Teilnehmer von außerhalb dieser Challenge teilnehmen.

    Rezi-Schluss für die o.g. Challenge ist der 3. März

    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks