Patrick Süskind Drei Geschichten und eine Betrachtung

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Inhaltsangabe zu „Drei Geschichten und eine Betrachtung“ von Patrick Süskind

Vier Personen, die jede Chance hätten, etwas aus ihrem Leben zu machen, enden kläglich, weil sie sich selbst im Wege stehen. Eine hochbegabte Malerin setzt zu einer großen Karriere an, als ein Kritiker ihr fehlende Tiefe vorwirft ... Ein Schachspieler im Jardin du Luxembourg verhindert seinen Sieg durch eigene Unsicherheit ...

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  • Rezension zu "Drei Geschichten" von Patrick Süskind

    Drei Geschichten und eine Betrachtung

    Bibliomania

    23. June 2013 um 17:54

    Und auf einmal scheinen eher unwichtige Dinge wichtig. So jedenfalls hat es Patrick Süskind in seinem Erzählband „Drei Geschichten“ wunderbar geschafft. Drei Geschichten und eine Betrachtung sind in diesem kleinen Büchlein aufgeschrieben, wobei mir besonders die Betrachtung am Ende gefallen hat. In der ersten Geschichte geht es um eine junge Malerin. Sie stellt ihre Werke aus, wird jedoch von einem Kritiker mit fehlender Tiefe beurteilt. Allein an dieser Kritik geht sie zu Grunde. Die zweite Geschichte handelt von einem Schachspiel. Jean ist bislang ungeschlagen der Meister im Schach. Nun jedoch scheint er einen Gegner gefunden zu haben, der ihn endlich schlagen kann. Diese Partie wird von den umstehenden Zuschauern zu einem richtigen Kampf aufgespielt. Sie alle haben bisher nur gegen Jean verloren und wollen nun in dem neuen Unbekannten denjenigen sehen, der Jean schlägt. Die dritte Geschichte ist das Vermächtnis von Maître Mussard. Dieser ist auf Grund einer Krankheit, die schon sehr weit fortgeschritten ist ans Bett gefesselt und enthüllt nun dem unbekannten Leser, wie er ihn anspricht, die Wahrheit des Lebens, der Welt. Damit spinnt er ein unglaubliches, sehr gut nachvollziehbares, aber widersinniges Konstrukt der Erschaffung und Untergang der Erde. In der Betrachtung „Amnesie in litteris“ erstreckt sich ein Monolog, in welchem der Ich-Erzähler zunächst nur ein Buch nennen soll, das ihn geprägt hat. Dummerweise kann sich der Monologierende an kein einziges Buch erinnern, das er gelesen hat, eben Amnesie in litteris, der vollständige literarische Gedächtnisschwund. Interessante Erzählungen von Patrick Süskind, die mit Leichtigkeit erzählt, jedoch ohne leichtgewichtig zu werden, dem Schweren das Bedrückende und dem Nebensächlichen das Belanglose nimmt. So sagt es Konrad Heidkamp (Die Zeit) und ich könnte es nicht besser ausdrücken.

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